Nov 12 2014

Der eLeaf iStick 20W: paar mehr Zahlen dazu

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Ergänzungen, Messwerte und Überlegungen zum eLeaf iStick, kein kompletter Test. Der Blogpost ist trotzdem lang und mühsam zu lesen ;-)

eLeaf iStick mit Joyetech Delta16 - beides von Steamo.de

eLeaf iStick mit Joyetech Delta16

Einleitung

Ne, wisst ihr was? Ich schreib gar keinen allgemein Teil zum iStick. Ich hab kein Bock es zu schreiben und Ihr wollts glaub auch nicht lesen. Das haben andere eh schon viel besser gemacht. Hier, ich verlinke ich Euch 3 sehr schöne Videos zum iStick, dort sehr ihr das drum herum viel besser, als ich es hier in Worten beschreiben kann:

und wenn ihr jetzt noch tiefer in die Details gehen wollt, dann könnt ihr hier weiterlesen…

So sieht der iStick am Oszilloskop aus:

22_40v

iStick am Scope: hier 2.2 Ohm bei 4,0 V Soll

Wir sehen hier ganz ähnlich der Vamo ein ungeglättete PWM Signal, das  mit knapp 49 Hz leider den selben Ratter-Klapper-Effekt mit bringt. Man kann jetzt nicht mal sagen, dass er arg ungenau wäre – er regelt eigentlich sogar recht genau, nur leider auf den falschen Zielwert, auf Vavg (“Mean”) statt auf Vrms. Umgangssprachlich heißt das, der iStick arbeitet im Mean Modus / “regelt auf Vavg”. Sieht man ja hier im Screenshot vom Oszi sehr gut, der Wert bei Vavg ist stets auf 0,07 V genau  – und das ist sogar noch eine schlechte Messreihe gewesen, er ist in der Regel sogar noch genauer auf Vavg. Und das bei jeder Messung. Das Dumme ist jedoch, für uns gilt Vrms, und die ist mit 4,63 V deutlich zu hoch. Was das genau heißt, seht Ihr dann in den Leistungstabellen.

Übrigens: der iStick feuert mit ca. 0,15 Sekunden Verzögerung. Wer da allergisch drauf reagiert, sei gewarnt. Mich stört es nicht.

Der iStick erhöht (“boostet”) grundsätzlich zunächst die vom Akku kommende Spannung auf eine Spannung um ca. 5,7 V und zerhackt diese Spannung, um die eingestellte Soll-Spannung zu erreichen.

Ihr erinnert Euch an die Erklärung für PWM mit dem Mann am Lichtschalter, der immer an und aus schaltet? Der zerhackt das Licht wenn man so will. Bei 50% Licht an zu 50% Licht aus wirkt das Licht dann halt nur noch halb so hell. Durch Variation des Verhältnis Licht an zu Licht aus, kann die Helligkeit geändert werden.

Was heißt das nun für uns, wir wollen ja nicht das Wohnzimmer beleuchten: Ist das Licht an, dann ist die Linie im Oszilloskop “oben” und es kommt die geboostete Spannung zu unserem Verdampfer. Ist das Licht aus, dann ist die Linie im Oszi unten und es kommt nix zum Verdampfer. Je länger die Linie im Verhältnis oben ist, umso heller wirkt das Licht beim Lichtschalter Experiment und wir messen eine umso größere Spannung am Verdampfer.

Ein Akkuträger im Mean Modus berücksichtigt das tatsächliche Verhältnis von Licht an (Linie oben, Spannung ist da) zu Licht aus (Linie unten, keine Spannung) nicht korrekt. Er nutzt mit Vavg schlicht die falsche Zielgröße für unsere Zwecke bei Verwendung von PWM. Und darum kommt es eben zu den Fehlern wenn wir die tatsächlich ausgegebene Spannung am Verdampfer nach Vrms messen. Der Fehler ist auch nicht immer gleich groß: Je kürzer die Zeit in der die Linie oben ist, umso größer ist der Fehler (siehe linkes Bild). Im rechten Bild ist die Linie fast zu 100% oben, der Fehler ist kaum noch nachweisbar. Es gilt: je höher die Soll-Spannung oder Soll-Leistung, umso geringer der Fehler. (Klick macht groß übrigens)

22_30 22_40v 22_55v

Übrigens: und das ist der lustige Bonuseffekt bei dem ganzen Rumgemesse und der Diskussion darum: das haushaltsübliche (nicht TrueRMS fähige) Multimeter misst bei einer PWM Rechteckwelle oft auch einen Mittelwert (oder gar nix Vernünftiges). Misst man nun einen Akkuträger, der im Mean Modus auf Vavg regelt, mit einem ungeeigneten Multimeter, das auch einen Mittelwert anzeigt, dann zeigt dieses Multimeter dann in der Praxis das richtige falsche Ergebnis – also wieder Vavg an. So, und dann wird das richtig lustig, den Leuten zu erklären, warum die jetzt gerade total im Nebel rum messen. Zumal diese Leute ja meist gar nix lernen wollen, die wollen nur Recht haben)

Woher wissen wir eigentlich, dass Vavg falsch ist?

Nun, mal abgesehen vom entsprechenden Lehrmaterial / Formelsammlungen und den echten Experten, die damals im Viereck sprangen, als die ersten Mean Akkuträger rauskamen…

.. das Experiment, das noch jeden überzeugt hat, der wirklich zuhören und nicht nur stänkern wollte, ist Folgendes:

  1. Man nehme einen mechanischen Akkuträger oder eine Provari, welche bekanntermaßen eine echte (mechanischer Akkuträger) bzw. nahezu perfekte Gleichspannung (Provari) ausgeben. Dazu einen konventionell gewickelten Verdampfer, zur Not soll auch ein 1.8 Ohm Kanger Töpfchen prima für diesen Test funktionieren (ich habs immer mit dem Bulli A2 gemacht).
  2. Vergleicht man nun das Dampferlebnis mit einem Provari bei 3,3 V  oder einen schon gut entladenen mechanischen Akkuträger um 3,3V Gleichspannung mit dem selben Verdampfer dann auf einem Mean Modus Akkuträger um 3,3 Vavg, dann trifft einen der Unterschied so deutlich wie eine Dachlatte am Hinterkopf. Wer das nicht merkt, der hat ein Feingefühl wie ein ausgestorbener Moschusochse. Sorry.
  3. Stellt man den Mean Akkuträger dann auf RMS (ne Vamo bis v5 eignet sich gut für diesen Test), dann ist so gut wie kein Unterschied mehr feststellbar.

Also ist Vrms richtig und Vavg/Mean ist Grütze. Und ja, wir machen diesen Test mit der geringst möglichen Soll-Spannung, wir wollen ja gerade den größt möglichen Fehler produzieren, damit man den Unterschied auch wirklich merkt. Bei einem Test mit 5,5V merkt keiner den Unterschied.

Fehlender StepDown vs. Mean Modus:

Viele schrieben in den Diskussionen zum iStick, er hätte ähnlich wie ein Evolv DNA20 oder 30 Chip kein StepDown. Nun, das könnte man meinen, da es am Ende in etwa fast das Selbe bewirkt. Ein Akkuträger ohne Stepdown kommt nie unter die Akkuspannung – wie hoch auch immer die Akkuspannung im Moment noch sein mag – 4,2 V oder 3,x V.

Das trifft beim iStick so nicht zu, der iStick macht den Stepdown wunderbar, er macht ihn leider nur auf die falsche Zielgröße Vavg und schafft es daher – ganz unabhängig von der Akkuspannung – bei einer unteren Grenze von 3,0 Vavg eben nicht unter 4.0 Vrms. Ähnliches Fehlerbild, komplett andere Ursache – nicht verwechseln!

Ein fehlender Stepdown ist fast immer eine Hardware-Designfrage, die ohne Platinenrevision nicht geändert werden kann. Der Mean Modus ist dagegen in den meisten Fällen ein reiner Softwarefehler, ein Denkfehler beim Programmierer, der sehr einfach per Software auch wieder zu korrigieren wäre – man muss es halt nur wollen. (Bei upgradefähigen Geräten ist sowas sogar durch einen simplen Patch zum Download behebbar. Ich befürchte allerdings, dass die Micro-USB Buchse des iStick nicht für Firmware Upgrades ausgelegt wurde.)

Was der Mean Modus wirklich heißt sieht man am aller deutlichsten, wenn wir einfach mal eine Tabelle für die real erzielbaren Werte des iSticks im VV Betrieb erstellen:

VV Modus beim iStick

Soll: 1.0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm
3,0V 3,95V 4,08V 4,05V
3,5V 4,31V 4,40V 4,37V
4,0V 4,61V 4,72V 4,69V
4,5V (4,81V) 4,99V 4,97V
5,0V (5,14V) 5,23V
5,5V (5,31V)
Soll: 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,7 Ohm
3,0V 4,10V 4,10V 4,13V
3,5V 4,44V 4,43V 4,45V
4,0V 4,76V 4,75V 4,77V
4,5V 5,05V 5,03V 5,06V
5,0V 5,35V 5,29V 5,38V
5,5V 5,54V 5,52V 5,57V

Und wenn es immer noch nicht klar ist, wo das Problem im Mean Modus, dann mach ichs mal nochmal farbig:

Echte 3,0V Geht nicht wegen Mean Modus
Echte 3,4V Geht nicht wegen Mean Modus
Echte 3,8V Geht nicht wegen Mean Modus
Echte 4,0V Geht
Echte 4,5V Geht
Echte 4,8V Geht
Echte 5,0V nur größer 1,2 Ohm (oberes Limit)
Echte 5,5V nur größer 1,4 Ohm (oberes Limit)
größer 5,5V nicht möglich (oberes Limit)

Ich glaube so müsste nun allen klar werden, warum der Mean Modus einfach nur unnötig blöd ist.

  • Präzision ist für Weicheier
  • Wir verzichten auf einen doch recht großen Spannungsbereich zwischen 3,0 V und 4,0 V nur weil eLeaf seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. (Das eLeaf den Bereich 5,5 V bis 6,0 V weggelassen hat ist dann nochmal ein anderes Thema – aber geschenkt, den 0,5 V am oberen Limit weine ich nicht nach).
  • Wir haben im VV Modus somit also nur einen Regelbereich von 4,0 V bis 5,5 V also (= 1,5 V), wo andere Akkuträger mit richtiger Regelung von 3,0 V bis 6,0 V also über einen 3,0 V umspannenden Bereich regelbar sind.
  • es fehlt “unten rum” insbesondere die für Einsteiger typischen eGo Verdampfer wichtige Bereiche um 3,4 V bis 3,8 V = das sind nun mal die klassischen eGo Akkuspannungen und damit sind diese Verdampfer hier nicht nutzbar sondern kokeln sofort.
  • Maximal gemessene 4,8 A, 23,1 W sind dagegen sehr beachtliche obere Grenzen, da sind viele “größere” Akkuträger nicht “besser”.

Der iStick im VW Modus.

Viele Leute glauben, dass sich das Problem nur auf die Einstellung in Volt bezieht. Wenn man auf Watt umstellt, sei alles besser. (Das ist übrigens ein universeller Irrglaube, nicht nur beim iStick oder der Mean / RMS Frage). Oben am Verdampfer kommt im VariWatt Modus trotzdem exakt das Selbe raus wie wenn ich die Spannung in Volt einstelle. Man erkennt da oben am Verdampferausgang absolut null Komma gar keinen Unterschied, ob Ihr im VariWatt oder im VariVolt Modus seid. Das Dumme ist, im VariWatt Modus multiplizieren sich Fehler in der Spannungsregelung, eine kleine Abweichung in VariVolt wird zum Elefanten in VariWatt.

Soll 1,0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,7 Ohm
5,0W 9,4W 8,3W 7,5W
7,0W 12,1W 11,0W 9,7W 9,0W
9,0W 16,2W 14,9W 13,7W 12,6W 11,1W 10,3W
11,0W 17,6W 16,7W 15,3W 13,8W 12,4W 11,2W
13,0W 19,5W 18,0W 16,6W 15,0W 13,3W
15,0W 21,0W 19,6W 17,6W 16,0W
17,0W 22,5W 20,8W 18,7W
19,0W 23,7W 21,6W 20,0W
20,0W 24,3W 22,2W 20,2W
  • Das hier gemessene Minimum mit vollem Akku waren 7,5 echte Watt und das nur bei eher hohen 2,6 Ohm.
  • Eine wie auch immer geartete Präzision ist nicht existent
  • Wie war das nochmal, mit meiner alten Regel? Sprünge unter 0,5W merk ich nicht, die sind egal? Hier muss ich froh sein, wenn die Sprünge unter 5,0W bleiben. Der Gedanke der VariWatt Steuerung:  “Verdampferwechsel, ohne das nachgeregelt werden müsste” ist so in keinster Weise realisierbar.

Das hier ist keine Regelung, das ist eine Blamage für eLeaf.

Und mehr sag ich da jetzt gar nimmer dazu. Das ist, warum wir Zahlenfetischisten bei der bloßen Erwähnung des Wortes Mean Modus akuten Würfelhusten bekommen. Darum krieg ich Pickel, wenn der Nächste wieder schreibt: “Ah, is doch gar nicht so wild, da merkt man doch nix von”. Wessen Geschmackssinn intakt ist, merkt Unterschiede von 0,5 W.

Verhalten bei nachlassender Akkuspannung.

Ich schrieb Eingangs, dass der iStick zunächst die vom Akku kommende Spannung auf einen Wert um 5,7 Vmax boosted. Nun, mit nachlassender Akkuspannung sinkt auch der Wert der geboosteten Spannung Vmax zunächst. Kurz vor Ende dann z.b. auf 4,6 V (siehe Oszi Bild unten).

2.2 Ohm, 3,0V leerer Akku: gerimgere Vmax, länger "An-Zeit"

2.2 Ohm 3,0V Akku: geringere Vmax , längere “An-Zeit”, weniger Abweichung insgesamt

Um die gewählte Soll-Spannung trotzdem weiterhin zu halten, muss der iStick mit dieser geringeren Vmax nun die “Licht-An”-Zeit (= Duty%) erhöhen. Damit verringert sich dann die Auswirkung des Mean Fehlers, der Akkuträger wird mit nachlassender Akkuspannung also genauer.

3,0V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V
Akku voll  4,1V  4,4V  4,8V  5,0V  5,3V  5,5V
Akku fast leer  3,8V  4,1V  4,4V  4,6V  5,3V  5,5V

Allerdings heißt das auch, dass die Dampfperformance durchaus in einem “schmeckbaren” Maß variiert bei nachlassender Akkuspannung.

Das interessante bei dieser Messreihe war jedoch zu sehen, wie der iStick über 4,5 V Soll dann beim Boost den Turbo einlegte und die bis 4,6 V Soll nur auf 4,7 V geboostete Vmax wieder bis auf 5,7 Vmax hoch puschte, um weiterhin, innerhalb seiner Möglichkeiten, die Soll Spannung zu halten. Damit ist er der erste Akku, den ich messe, welcher am oberen Leistungslimit die Spannung stabiler hält als bei geringeren Leistungen. Eine Tabelle für Watt erspare ich uns, wir haben oben schon gesehen, dass in Watt sich die Abweichungen potenzieren und da nix Schönes bei rum kommt.

In Kurzfassung: der iStick hat Probleme, bei nachlassender Akkuspannung die tatsächlich an den Verdampfer abgegebene Ausgangsspannung sauber zu halten.

Warum war der Mean Modus beim V-Max beliebt?

… und ist es hier beim iStick nicht?

2 Begriffe kommen da ins Spiel:

  • Lügenmodus heißt einfach nur, dass der Akku(träger) was anderes ausgibt, als er auf seinem Display anzeigt. Wir regeln nach Vavg / im Mean Modus = das Display zeigt 3 V, befeuert wird aber tatsächlich mit 4 V. das Display des Akkuträger “lügt”.
  • Wildsau Modus: V-Maxe, Z-Maxe, Vamos usw. können auch mit 2 gestackten Akkus betrieben werden, da gibts nen lustigen Nebeneffekt: 2 Akkus gestacked nach Vavg geregelt ergibt den Wildsau Modus, der sehr wild und scheinbar unkontrolliert für damals extrem hohe Leistungen raus hauen kann. Aber nur, wenn man 2 Akkus gleichzeitig benutzt. So hohe Leistung gab es sonst nicht – daher hatte der Wildsaumodus auch einige Fans.

Der iStick kann aber nicht mit 2 Akkus betrieben werden. Ergo: was bei Vmax & Co einen (zweifelhaften) Nutzen brachte, gibt es beim iStick nicht. Der iStick hat nur die Nachteile des Lügenmodus, aber nicht die erhöhte Leistung des Wildsaumodus – und den iStick kann man nicht umschalten, die anderen Geräte schon.

Der mysteriöse iStick Über-Akku?

Viel geraten und wenig gewusst wird auch bei der Frage, um was für einen Akku sich es beim iStick handelt. Einige meinen, es sei ein LiPo, andere sagen, es ist eine (klassische) LiIon Zelle (also IMR, etc). Nun, mir ist keine Methode bekannt, wie ich am äußeren eines Akkus die 2 Typen unterscheiden kann. Ich selber konnte leider mit dem Aufdruck auf der ausgebauten Zelle nix anfangen, ich weiss also gar nix. Auch kann ich den Unterschied so nicht (er-)messen. Mich dürft Ihr also nicht fragen, was das fürn Akku ist und ich denke mal, die wenigsten, die da draussen im Gesichtsbuch und den diversen Foren behaupten, dass wäre  ein LiXx können das auch mit echten Fakten begründen.

Kein Überflieger: iStick Akku bei 5A

Kein Überflieger: iStick Akku bei 5A

Sorry, falls ich hier einer Mythenbildung im Weg stehen muss, aber Ihr müsst jetzt auch nicht anfangen, iSticks wegen des Akkus zu farmen und dann “auszuschlachten”. Was ich zu dem Akku sagen kann, ist dass er in einem Test bei 5 A etwa 1.800 mAh nutzbare Kapazität bis 3,0 V zur Verfügung hatte. Wichtig: das sind 1800 mAh bei 5 A. (Ich betone das deshalb, weil die meisten Akku-Hersteller die “offizielle” Kapazität mit niedrigsten Entladeraten, so 0.2 C und Entladeschluss deutlich unter 3,0 V ermitteln. Es kann also gut sein, dass die im iStick verbaute Zelle tatsächlich 2.200 mAh aufm Beipackzettel stehen hat und diese 2.200 mAh auch tatsächlich bringt, wenn man nur niedrig genug misst. Das ist nicht unüblich – auch bei bekannten Herstellern.)

Die erzielte Kapazität bei 5A und der Kurvenverlauf würde ich mit einem Mittelklasse IMR vergleichen wollen. Das schreit jetzt für mich nicht LiPo und die Offenbarung auf dem LiIon Akkumarkt ist es auch nicht. Kann ich es garantieren, dass es kein LiPo ist?  Nö, vielleicht ist es ja ein UltraLipoFire ;-) Aber auch hier gilt: your Mileage may vary, denn ich hatte nur den einen iStick und eine Akkutestreihe mit nur 1 Sample ist etwas wacklig.

Warum performt der iStick trotzdem so gut? Ich vermute mal, dass wir so wie das Ganze konzipiert wurde – also Aufbau und Elektronik und dazu “gedeckelt” bei 5,5 V – unterm Strich eben wenig Verluste haben. Viele der typisch neuralgischen Punkte der großen Akkuträger hat der iStick ja eben gerade nicht.

Ach ja, wer weiss an welchem Ende ein Lötkolben warm wird, kann den Akku auch selber austauschen. Ich weiss nicht so genau, warum das Akku löten immer so schief angeguckt wird. Die Modellbauer unter uns löten ihre Rundzellen schon seit Ewigkeiten zu Akkupacks, ideal isses vielleicht nicht, aber es geht. Notfalls gibts Akkus auch mit Lötfahnen dran, da darf man dann auch ganz offiziell löten.

Die Micro-USB Buchse

Es wird wenig verwundern, aber auch der iStick hat keinen echten Passthru Betrieb, sondern nutzt, auch wenn der iStick per USB mit einer Stromquelle verbunden, ist weiterhin den eingebauten Akku. Primär geht es also um das sofortige Nachladen, sobald mal gerade nicht gedampft wird. Und das funktioniert in der Tat wunderbar, so dass mein iStick eigentlich nie leer wird und immer auch für kurze Einkaufstouren noch genug Reserve hatte. Schöner wäre es allerdings gewesen, wenn die USB Buchse statt nach unten irgendwo seitlich heraus geführt worden wäre, damit man den iStick auch mit eingesteckten Kabel hinstellen kann.

Bei Verwendung eines geeigneten USB Netzteils bedient sich der iStick beim “Passthru dampfen” oder auch rein zum Laden mit knapp 1 A Strom maximal. (Beim Anschluss an einen PC USB Port entsprechend deutlich geringer – gemessen habe ich da um die 410 mA)

1 A Ladestrom bei ca. 2.200 mAh Akkukapazität, ja das sorgt für flotte Ladezeiten, zumal wir ja gar nicht warten müssen, bis der Akku tatsächlich voll ist. Dampfen wir am USB Kabel “passthrough” kann selbst bei einem “komplett” leeren Akku schon nach 2-3 Minuten wieder gedampft werden. Solang kann selbst ich noch warten.

Mein Fazit:

Der iStick ist ein leistungsfähiger, kleiner Dampfzwerg, der offenbar exakt den Nerv der Zeit getroffen hat. Er verkauft sich, wenn man auf die Rückmeldungen aus den großen Foren trauen darf, wohl gerade wie geschnitten Brot. Ordentliche Leistung, kleiner Preis, ja was will man denn mehr?

Eine geglättete Quasi-Gleichspannung ohne Vamo-Rattern und vor allem keinen so saublöden Fehler in der Regelung, das will man mehr! Es ist fast das Jahr 2015, so ein Murks darf einem Akku(träger-)Hersteller heute nimmer passieren. (Und doch passiert es immer öfter… und nicht nur eLeaf.)

Ich finde Meister Philgoods Fazit zum iStick sehr passend, der sagt sinngemäß: “der iStick ist kein Akku für Neudampfer”.. weil die oft zu eGo typischen Verdampfern greifen, die dann sofort kokeln. Erfahrene Dampfer sehen, dass sie nicht unter 4,0 V kommen und das der iStick generell etwas hoch feuert und können dem Problem “entgegen-wickeln”. Ja, für diese Dampfer, die wissen was sie tun, ist das alles nur ein kosmetisches Defizit.

Aber: Mean Modus ist und bleibt ein saublöder Fehler, mit wie oben gezeigt echten, nachweisbaren und komplett unnötigen Einschränkungen und daher kann ich das nicht einfach unter den Tisch kehren, nur weil er so hübsch klein ist und doch so prima dampft.

Ich will mich daher auch PBussardo anschließen, der dem iStick eine Daumen runter Bewertung gegeben hat – in der Hoffnung, so sagt er, dass eLeaf diese schlechte Bewertung zum Anlass nimmt, den doofen Fehler schnellstmöglich in einer Version 2 zu beheben.

Von mir kriegt der iStick auch keine Kaufempfehlung, bis eLeaf sich auf den Hosenboden gesetzt hat und lernt, wie man es richtig macht. Trotzdem kauf ich mir doch noch einen Zweiten, weil er so klein und schnucklig ist, sehr ordentlich und ausdauernd dampft und nicht viel kostet und wenn man es weiss, dann kann man sich damit arrangieren.

Dem HWV  ist das sowieso alles scheiß egal ;-)

PS: ich hatte auf meiner Facebook Seite schon wesentlich früher über den Fehler des iSticks berichtet und Beweisfotos vom Oszi gepostet. Ich werde das auch künftig so handhaben: zeitnahe Meldungen auf Facebook und Google+, ausführliche Berichte dann später im Blog.

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42 responses so far

42 Responses to “Der eLeaf iStick 20W: paar mehr Zahlen dazu”

  1. Trude14on 12 Nov 2014 at 02:46

    Es macht immer wieder Spaß deine Testberichte zu lesen !!!

    Weil sie sehr informativ sind und eben trotzdem nicht stinklangweilig wie so viele andere, sondern trotz den vielen wichtigen Fakten mit viel Witz geschrieben sind ;-)

    Normalerweise sind mir solche Berichte spätestens nach dem ersten Absatz wegen den vielen Fremdwörtern zuwider; aber bei deinen freue ich mich auf jeden weiteren Absatz !
    Denn bei dir gibt es keine Fremdwörter, und falls doch mal eines vorkommt, erklärst du es im selben Atemzug auf so eine coole Art & Weise, dass es selbst technisch nicht so versierte Personen (wie ich z. Bsp.) problemlos verstehen *daumenhoch*

    Sehr interessant und aufschlussreich finde ich auch immer deine Meinung und das Fazit zum jeweiligen Test bzw. Gerät oder Akku, auf die ich sehr viel Wert lege und aufgrund welcher ich schon so einige Teile gekauft oder meine ursprüngliche Meinung revidiert habe und es lieber bleiben ließ.

    Bis dato bin ich damit auch noch nie auf die Schnauze gefallen !

    Also mach bitte weiter so und bleib bei deiner coolen Wortwahl !

    Das musste ich nach sooo vielen gelesenen und nie kommentierten Berichten jetzt endlich mal los werden ;-)

    Gruß
    Rainer

  2. Olion 12 Nov 2014 at 03:20

    Hast mir schon so einige Entscheidungen abgenommen und vor 4 Monaten den Einstieg sehr erleichtert. Merci

    Zum istick

    Ich mag ihn dennoch und hoffe auf ein V2, das Teil ist von der grösse her perfekt für untetwegs.

  3. provAxion 12 Nov 2014 at 11:34

    Ich hab es tatsächlich nicht gelesen *gg*, weil ich den iStick super finde und total zufrieden damit bin.
    Aber ich wollte schon lange mal ein dickes Lob für Deinen tollen Blog hierlassen.
    Weiter so! :-)
    Gruß Axi

  4. suseon 12 Nov 2014 at 12:15

    Ich brauche deine Bewertungen. Vielen herzlichen Dank!

  5. Anonymouson 12 Nov 2014 at 15:50

    Wie immer treffend und auf den Punkt gebracht mach weiter so !

  6. Michael Leclaireon 12 Nov 2014 at 15:53

    wieder mitten ins Schwarze getroffen kompetent sachlich und wie Ichbewusstsein liebe Fakten Fakten Fakten !

  7. Silaon 12 Nov 2014 at 17:55

    Vielen Dank, sehr interessanter Bericht! JETZT verstehe ich erst, was Philgood in seinem Video sagen wollte :-)

    Blöd: Zufällig bin ich dieser (zukünftige) Neudampfer, der den iStick kaufen will :-(

    Übrigens aus rein ästhetischen Gründen, denn die meisten anderen Dampfgeräte erinnern mich an Fieberthermometer oder Stabtaschenlampen. Und bezahlbar ist er auch.

    Ich trau mich ja kaum, eine so vermutlich dumme Frage zu stellen:

    > der iStick ist kein Akku für Neudampfer
    > weil die oft zu eGo typischen Verdampfern greifen

    Ich verstehe die Messtabellen so: Erst bei der Einstellung 5,5 Volt entsprechen sich Soll- und Ist-Spannung. Wenn ich den iStick also nur mit dieser Einstellung betreibe – und mit einem Verdampferkopf mit mindestens 1,8 Ohm – dann gibt es gar kein Problem. Außer, dass der Akku etwas schneller leer ist.

    Richtig?

    Welches wäre ein “nicht-eGo-typischer” Verdampfer, der mit den 5,5 Volt gut klarkommt?

  8. adminon 12 Nov 2014 at 18:16

    Hi Sila,

    Ja, erst bei 5,5V entsprechen sich Soll und Ist, aber so hoch (5,x V) musst du gar nicht gehen.. Du musst dir nur im Hinterkopf halten: “Wenn ich 3V einstelle am iStick, krieg ich am Ende dann 4V raus.” oder bei 3W Soll eben 8W Ist.

    Es ist alles Ok, solang die kleinste mögliche Einstellung nicht kokelt. (Ob Soll und Ist dann auseinanderklaffen, ist nicht wichtig, es darf nur nicht kokeln)

    Die typischen nicht geeigneten Fertigverdampfer sind diese Clearos oder Cartos, die man fixfertig meist zusammen mit einem Starterset kauft, wo man die Wicklung nicht mehr verändern kann usw. Wenn du da bei den Shops mal so umschaust, da findest du ganz viele so Sets mit 2 Akkus und paar fixfertigen Verdampfern dazu. Diese sind gemeint, die gehen nur auf den kleinen Akkus, weil diese Akku nur zwischen 3,4 und 3,8V abgeben. Der iStick kann aber nur mindestens 4V.

    Probleme kann es selten mal geben bei Verdampfern, die mit so Wechselkopfsystemen arbeiten. Getestet habe ich die Aspire Wechselköpfe für die Nautilus Reihe, die gehen sehr gut bei mir, auch die Wechselköpfe beim Joyetech Delta funktionieren bei mir ideal. Die Wechselköpfe 1.8 Ohm für den Kanger Tank sollen teilweise problematisch sein, selbst auf geringster Einstellung 3,0 Soll (=4V Ist) kann es da kokeln – lt. Forenberichten.

    Selbstwickler sind kein Problem, die kannst du ja immer anpassen.

  9. Dampfermeileon 13 Nov 2014 at 10:17

    Moin,
    warum man auf ein 20 – 30 $ Teil so hackt erschließt sich mir nicht.
    Es gibt echt andere Geräte, die wesentlich teurer sind bei denen es sich eher gelohnt hätte die in Erklärungsnot zu bringen.
    Aber egal.

    In meinem Video zum zerlegten iStick habe ich leider eine Demonstration vergessen.
    Ich wollte eigentlich noch zeigen wie marginal der Unterschied einer 3 Volt respektive einer 4 Volt Wolke ist.

    Mountain, nach wie vor ein guter Bericht,
    auch wenn ich persönlich finde: “Ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen”

    Gruß Frank

    Youtube – Die Dampfermeile – iStick von Eleaf

  10. adminon 13 Nov 2014 at 11:01

    Frank,

    Warum “hackt” man auf einem 20 – 30 US$ Gerät rum. Nun, weil es einen saublöden Fehler hat. Weil es auch keinen Pfennig mehr gekostet hätte, wenn eLeaf es richtig gemacht hätte? Weil es an der Einsicht bei eLeaf scheinbar immer noch mangelt? Weils mir zurecht niemand abnehmen würde, wenn ichs unter Tisch hätte fallen lassen? Weil es grad immer mehr Geräte werden, die es falsch machen?

    Du findest es übers Ziel hinausgeschossen, andere werfen mir vor, ich sei nicht konsequent genug gewesen und der iStick kommt unterm Strich noch zu gut weg. So hat halt jeder seine Meinung dazu, was nötig ist und was nicht. Ich fand es nötig, mal die Zahlen in Tabellenform auf eine Seite zu schreiben, das mal zu sehen schadet sicher nicht. Ich halte das nicht für ein drauf rum “hacken”.

    Obs andere Geräte nötiger gehabt hätten – vermutlich. Aber ich hab nun mal dieses Gerät hier für einen Review gestellt bekommen, also reviewe ichs auch.

  11. Joschon 13 Nov 2014 at 13:06

    Bei Eleaf wird sicher grad ne Party gefeiert,” Der Deutsche kauft für ne Handvoll Dollar einfach alles”!
    Funktioniert nicht richtig? Egal,Geiz ist Geil und man ist ja nicht Blöde!
    Hmm,ist das wirklich so? Ich weiss es nicht.
    Schade find ich allerdings das diem Dampfer noch immer diese miesen
    Elektroniken angeboten werden. Es geht einfach besser!
    Danke fürs Review!

  12. Peacemanon 13 Nov 2014 at 18:04

    4,8A und 24,3W… Danke für die Zahlen!
    Kannst du mir sagen welches Werkzeug du zum Zerlegen des iSticks benutzt hast?
    Wie viel zieht der iStick maximal vom Akku?
    Ist es -theoretisch- möglich eine Li-ion 18650 Zelle zu verbauen (um eventuel mehr Kapazität zu gewinnen) ohne Beeinträchtigung der Funktionen? (Und welche Zelle empfiehlst du dafür?)

  13. adminon 14 Nov 2014 at 01:48

    Irgendein komisches Bit aus dem Set hatte gepasst: http://bit.ly/1znw4OQ (Link geht zu Pollin ) Was danach kommt ist wichtiger: Wenn du beide Kappen oben und unten lose hast, muss das geklebte Plastikplättchen über dem Feuer-Knopf weg, dann erst kannst das Innenleben raus schieben.

    Ja, den Akku kannst du tauschen wenn du dich das Löten zutraust. Akkutipp? Irgendwas mit etwa 10A+ sollte mehr wie reichen. Der LG MH1 mit 10A 3100mAh vielleicht? Weiss nicht, da müsste ich erst mal nochmal genauer gucken, was genau am Akku passiert und was am Ende passen könnte.

    Nachtrag: fällt mir grad so ein: der Folienakku könnte nochn bissl von Abmessungen einer 18650er Becherzelle abweichen, das sollte man nochmal die Abmessungen kontrollieren. Ich seh, ich muss wohl nochmal aufmachen das Teil.

  14. Peacemanon 14 Nov 2014 at 21:52

    Vielen Dank für die Infos!

    Die Schrauben sehen mir nach Torx aus, schade das du nicht weißt welche Größe.
    Löten beim Akku trau ich mir zu, hab schonmal nen paar Videos zu Akkupacks für EBikes gesehen, scheint ja da keine Probleme zu geben.
    Geht das Plastikplättchen ohne Probleme wieder dran geklebt?
    Wäre super wenn du mir noch sagen könntest ob der Verbaute Akku den Maßen 18mm und 65mm einer Rundzelle entspricht.

  15. adminon 14 Nov 2014 at 22:26

    Ich hab im Moment keinen iStick hier, drum kann ichs dir im Moment nicht sagen. Der Kleber war ähnlich doppelseitigem Klebeband oder sowas, das hielt noch.

  16. Dampfermeileon 15 Nov 2014 at 00:51

    @ Stephan aka Mountainprophet,
    wenn ich zuvor gewusst hätte was in deinem Text gefehlt hat. Hättest du in deinem Text mit einem kleinem Absatz erwähnt, das du / Ihr euch bei Eleaf gemeldet habt, die aber auf Durchzug gestellt haben, hätte ich deine / eure Holzhammermethode verstanden. Und mich somit zurück gehalten.

    Ich vermute, dass das da oben ein Schreibfehler war – (nicht das ich da besser bin).
    “Ein eGo Verdampfer für ~3.4V wird kokeln…” du meintest bestimmt 3,7V, denn ich kenne keinen eGo Akku der nicht auf 3,7 V getaktet ist. Die 3,3 V Taktung war vor meiner Zeit. Die Einstellung von 3,3 V ist mir nur noch bei einem Twist bekannt.

    Wenn du noch zwei drei Sätze weiter lesen magst:
    Ich schick dir gerne meinen iStick zum testen, ich hätte ihn aber gerne heile zurück.
    denn
    ich habe subjektiv und objektiv andere Erfahrungen und (mit meinen bescheidenen Mitteln) andere Messergebnisse und Erfahrungen.

    1. Egal welchen Anfänger-Verdampfer ich da drauf packe – Aspire CE5, ETS, Nautilus – Protank – CE4 – Vivinova. Keiner kokelt bei mir bei 4 Volt oder 8 – 9 Watt. (Ohm zwischen 1,8 bis 2,1)
    2. Mit meinen bescheidenden Möglichkeiten Messungen durchführen zu können, liegen diese annähernd an den von mir eingestellten Voltzahlen.

    Vielleicht ist meine Platine im iStick eine Besonderheit und so von Eleaf nicht…
    Ich habe halt nur eine mit der ich diese Erfahrungen schmecken und (eingeschränkt) messen konnte.

    Mein Angebot steht, wenn du Interesse hast schicke ich dir mein iStick. Lass es mich wissen.
    Im Fratzenbuch bin ich unter Frank Dückershoff zu finden.

    Alles in allem, nichts für ungut.
    Gruß Frank?

  17. adminon 15 Nov 2014 at 02:20

    Frank,

    Das Thema welche Art der Kommunikation gabs im Vorfeld eines Tests ist ein heikles Thema. Ich schau das ichs künftig etwas besser formuliere. ;-)

    3,4V war kein Tippfehler, das ist der eGo Standard: getaktete 3,4V – siehe auch hier: http://www.e-rauchen-forum.de/thread-21305.html (auf die schnelle hab ich jetzt keine amtliche Quelle). 3,7 ist schon die “Luxus”-Power-Variante – und 3,7 wird aber auch ganz oft als Nominalspannung für den LiIon da drin bei den ungetakteten Akkus in eGo Optik angegeben.

    Ich glaube nicht, dass es viel bringt, jetzt deinen iStick nochmal separat durchzumessen. Das er im Mean Modus regelt simmer glaub einig, nur die Art, wie das nun zu bewerten ist, darüber wird noch diskutiert (wenns überhaupt noch interessiert). Ich glaub, der Markt hat sich schon lang entschieden, ob der iStick gefällt oder nicht. Und auch da hab ich kein Problem mit. Wenn Du sagst, die ganzen Verdampfer kokeln nicht, umso besser für alle Beteiligten. Ich hab davon nur die Nautis 1.8 BVC und ja, die gehen gut.

    Zu eigenen Messung, du musst da aufpassen, was du wie misst, wenn du zustimmst, dass der iStick Pulsweitenmodulation mit der typischen Rechteckwelle nutzt, kannst du es nur mit einem RMS fähigen Messgerät messen.

    Und klar, nix für ungut. Eine zivilisierte Diskussion ist doch was Gutes, bin ich immer für zu haben.

  18. Marcuson 24 Nov 2014 at 15:04

    Hallo,
    Auch wenn das nur eine Kennlinie ist, würde ich sagen da stimmt was nicht. So über den Daumen hat der Akku 100mOhm, das ist aber sehr sehr viel für einen LiPo mit ~2Ah. Ich sag mal entweder ist da am Messaufbau etwas nicht so 100%, oder der Akku hat eine intern verbaute Schutzeinrichtung, oder das ist ein recycelter.

    Da ist es nicht verwunderlich das Du den Akku nicht zu 100% entladen konntest .

    mfg

  19. adminon 24 Nov 2014 at 15:25

    Marcus,

    Tja. Imho ist das kein LiPo, aber das ist und bleibt Kaffesatzlesen. Oder warum sagst du, das soll ein LiPo sein?

    Der Messaufbau hat sich eigentlich seit mehreren Jahren bewährt, wird laufend kontrolliert und kalibriert und das Messergebnis wurde inzwischen von weiteren Reviewern bestätigt. Welchen Schluss man dann nun draus ziehen mag.. soll jeder selber. Mich erinnerts an einen LiCoO2 von der Kurve her.. bei 2A und 3A war er dann deutlich höher in der Spannungslage.

    Die Praxis zeigt allerdings: der Akku ist für den Bedarf des iStick ausreichend.

  20. Skyneton 25 Nov 2014 at 13:25

    Vielen Dank für den Artikel.
    Finde es gut, dass die Informationen und Messergebnisse für den iStick mal gesammelt dargestellt sind.
    Hab mir den Stick auch bestellt und hatte etwas Probleme mit meinen EVOD Verdampfern.
    Die haben schnell gekokelt. Mittlerweile geht es bei 3V bei manchen Köpfen.

    Auch mit dem Nautilus Mini bekomme ich ab und an Probleme, wenn ich mal auf Werte >4V gehe.

    Durch die Auflistung ist es aber jetzt auch nochmal klarer geworden, welche Werte sinnvoll sind.
    Ich hoffe darauf, dass eLeaf mal ein neue Version raus bringt, die nicht mit dem Mean Modus arbeitet. Ansonsten ist der Stick nämlich echt klasse.

  21. dampfhund walteron 01 Dec 2014 at 09:28

    aloha du mein prophet :-)
    vorab mal herzlichen dank für deine TOP-INFOS
    *malganzkurzanisticknuckele
    aufgrund deiner sehr nützlichen warnung und info bin ich mit meiner eleaf sehr zufrieden.WENN der verkäufer den kunden informiert, daß die kombo istick+CE4/5 uswusw eine geistige tiefflugaktion ist, dann funzt es ja auch…machen aber, denke ich sehr wenige…
    ich habe als lösung erlkönigin(1.6 ohm microcoil)+ istick….8-max12W…supergut
    ps: fast alle reviewer sind sich ja auch einig, daß die kleine an sich ja auch toll ist, aber eben NUR bei korrekter nutzung…also KEIN anfängerteil..

    bitte mach weiter so…*respektvollichmichverbeuge :-)

  22. croveanson 19 Dec 2014 at 19:14

    Hallo,

    auch ein kurzer Kommentar von mir. Erstmal ein dickes Lob an diese Seite. Sie hat mir oft die Augen geöffnet, in meiner bisher noch kurzen Dampfzeit.

    Ich habe den Akku vor ein paar Stunden im Laden erworben und war natürlich total begeistert. Gleiche Volteinstellung wie sonst – und dann so ein Ergebnis? Das ist ja ein Wahnsinn. Aber irgendwie dämmerte es mir, dass hier etwas nicht ganz stimmen konnte.

    Ich werde den iStick allerdings nicht zurückgeben, ich werde mich den Gegebenheiten anpassen und mir für meinen Aspire K1 2,1 Ohm Köpfe besorgen, meine 1,8 Ohm dampfe ich maximal auf 4,3V, wenn nicht sogar nur 4,2V.

    Wenn man weiß, wie man mit dem iStick umzugehen hat, ist es ein sehr gutes Gerät, das ich in solch einer Form bisher noch nicht gefunden habe.

  23. Björnon 28 Dec 2014 at 12:27

    Frage eines Anfägers!!!
    Ich habe den eleaf IStick, mit Kanger Geni Tank Mega!
    Bis Weihnachten lief alles toll, nun steigt die Anzeige auf 4 Ohm und die Wattzahl sinkt auf 7,5!

    Ist der Brenner nach 5 Tagen durch????

    Schnelle Hilfe gern per mail auf:
    **** email entfernt ***

    Danke euch schon mal!
    Björn

  24. Marioon 29 Dec 2014 at 15:55

    Ich kann die Behauptung, der iStick sei schlecht für Anfänger nicht wirklich nachvollziehen.
    Im Gegenteil: Eher fortgeschrittene Dampfer stören wohl falsche Anzeigen — ein Profigerät sollte man bei dem Preis aber auch nicht erwarten.
    Mir als relativer Vaping-Newbie ist es völlig wurscht, wieviel Volt da raus kommt: Hauptsache, es macht guten Dampf. Ich benutze gängige Anfängergeräte wie den Emow und den Aerotank — und die kokeln niemals, auch nicht bei der höchsten Einstellung. Und die Coils, die ich benutze, haben 1.2 Ohm; bei den Startersets sind ja meistens eher 1.5er oder 1.8er-Köpfe dabei.

    Daher ist mir das Urteil des sonst sehr gelungenen Blogposts doch etwas zu hart …

  25. Karimon 31 Dec 2014 at 15:00

    Hallo,

    dein Bericht ist in technischer Hinsicht sehr gut, aber was mir nicht so gut gefällt ist deine negative Meinung innerhalb des Kontext, hättest du eigenständig am Ende verfassen sollen.

    Man sollte sich mal fragen ob denn der Andrang genau so hoch ausfallen würde auf den IStick wenn er nicht im MEAN Modus arbeiten würde.
    Philgood hat es demonstriert und ebenso auf den Punkt gebracht worauf man sich bei dem Gerät einlässt.

    Seien wir doch mal ehrlich, als Dampfer wollen wir das es dampft und wir wollen nun mal nicht 10 Sec. ziehen müssen um einigermaßen Dampf zu bekommen.
    Ich habe hier den Kanger IPOW 2 Akku mit einem GeniTank in betrieb und ich kann machen was ich will, aber ich komme mit den original Kangertech Dual Coils (egal welcher Widerstand) nicht auf mehr als 7 Watt ohne das es anfängt zu kokeln.
    Was nutzt mir da ein Akku der bis 15 Watt geht, aber ich nicht mal die Hälfte einstellen kann.

    Egal ob MEAN oder RMS Modus, der IStick feuert und das nicht zu wenig. Fakt ist, dass heute die Hausaufgaben der Hersteller darin bestehen muss, dass ihre Verdampfer und Köpfe einer Mindestbelastbarkeit von 20 Watt standhalten können.
    Das ist viel wichtiger als auf dieser Wattage Machine rum zu trampeln. :D

    Ich glaube auch nicht das es ein Fehler Eleafs war, denke das war so gewollt.
    Sie haben mit dem GS Air den, wenn man den Rezensionen glauben mag, perfekten Verdampfer für den IStick geschnürt, welcher dem Leistungsbereich bis 20 Watt ohne zu kokeln standhalten soll.

    Wie gesagt, wenn ich mir meine Kanger Akkus und Verdampfer so begutachte, tun es genau so gut Ego-T Akkus, denn mehr Leistung vertragen die DC Köpfe ohnehin nicht.

    Bei meinen selbstgewickelten Single Coil Köpfen sieht das schon anderst aus.

  26. adminon 10 Jan 2015 at 23:08

    Björn,

    Sorry für die ewig späte Reaktion, ich war mal ein paar Tage abseits von PCs und Net.. Hat man dir inzwischen helfen können? (die Email mach ich gleich mal wieder raus, die muss ned offen stehen für Spammer)

  27. Horst Wörneron 19 Jan 2015 at 00:43

    Bin begeistert das es Menschen gibt,die sich solche Mühen machen um Andere vor Fehlern zu warnen. Leider war das Kind schon im Brunnen als ich den Beitrag hier fand.

  28. iCultureon 23 Jan 2015 at 08:23

    Hallo,

    ich, Selbstwickler Einsteiger, hätte da eine dumme Frage..

    Wenn ich jetzt einen Lemo unter 1,0 Ohm wickle, dann wird mir der auf dem iStick kokeln oder?

    BTW – echt sehr guter Beitrag, liest sich super :) Danke für die harte Arbeit ;)

    Danke schonmal.

    Liebe Grüße
    iCulture

  29. iCultureon 23 Jan 2015 at 09:59

    Sorry.. obrige Frage hat sich bereits von selbst erklärt :D

    LG

  30. adminon 23 Jan 2015 at 10:01

    Und, kokelt er? Der Lemo kann eigentlich ganz gut was ab.. das müsste machbar sein

  31. iCultureon 26 Jan 2015 at 13:40

    Servus ;)

    Hab den Lemo + iStick heute bekommen.

    Also ich befeuere den Lemo mit einer 1.0 Ohm Wicklung nun mit 20 W und da kokelt nichts :))

    Gut Dampf!

  32. adminon 29 Jan 2015 at 10:18

    Perfekt :-)

  33. Stefanon 05 Feb 2015 at 15:23

    Hallo und Servus aufn Berg :)

    ich hab alles gelesen und leider zu spät. Ich bin klassischer Fertigköpfchen Dampfer und ich hab das Problem, dass der iStick mit meinen 1,8 und 2ohm Köpfen in kleinster Stellung immer zufiel Power macht. Es kokelt zwar noch nix, aber es schmeckt auch nix mehr weil über Sweetspot.
    Einen CE4 oder gar iclear 16 mal schnell zum Schmecktest drauf schrauben geht nu, wenn man auf Kokel steht.

    Sehr schade, Form, Bedienung, Verarbeitung und dazu der Klappadapter, für mich unterwegs besser als die eGrip. Aber dieses Überpowern ist mit “ich will kein neues Hobby” Hintergrund als Standard Dampfer nicht zu gebrauchen. Wenns in der Größe was neues gibt, ich wurde mich über ne neue Messung freuen. Danke und Merck auf jeden Fall für die ganze Arbeit. Ich werd mich zukünftig vor dem Freilassen meines HWV immer auch hier erst mal umsehen.

    (Tippfehler ? Wenn ja sorry, große Hände machen nicht nur Kangerwickeln unmöglich, auch schreiben aufm 7″ Tablet ist ne challenger ;))

  34. smart-20on 06 Feb 2015 at 21:36

    Kauft euch Smart-20 – das Clone arbeitet im echten RMS-Modus und ist viel günstiger. :)

  35. adminon 06 Feb 2015 at 22:21

    Hast mal ne Bezugsquelle für den Smart-20?

  36. smart-20on 07 Feb 2015 at 13:16

    Bitte schön: https://www.fasttech.com/products/1986505

  37. AlexBSon 22 Feb 2015 at 13:14

    Hallo,

    ich habe mir den iStick vor einer Woche mit dem KangerTech EMOW Mega gekauft.
    Jetzt habe ich deinen Test zum iStick gelesen und muss erst ein Lob für deine Arbeit aussprechen. Worauf kann ich als Anfänger achten? Weil immer geschrieben wird “Nur für erfahrener Dampfer”!

    Gruß

    Alexander

  38. adminon 22 Feb 2015 at 20:08

    Achten musst du darauf, dass du einen Verdampfer benutzt, der die zuviel Watt auch verträgt (das tut der EMOW meines Wissens) und dass die Wattangabe nicht vergleichbar sind mit anderen Geräten. Sonst nix.

  39. Marioon 05 Apr 2015 at 20:12

    Hallo!

    Erstmal ein Lob für diesen informativen und unterhaltsamen Testbericht :-)

    Ich habe den U20 (Chinaklon des IStick), also wohl vergleichbar…
    Und bin übrigens sehr zufrieden! Dampfe auf 9-11W, und alles gut, erst ab 15W wirds ungemütlich…

    Was ich dazu beitragen wollte: heute habe ich den Akku ausgetestet (lt. Beschreibung 2200mAh), und was hat mein ICharger 1010B+ gesagt? Bei 3A Entladestrom von 4,2-3,0V 1800mAh… (eigentlich habe ich nix anderes erwartet)

    Als nächstes baue ich den Samsung 18650 29E mit angeblich 2900mAh ein- mal gespannt :-)

    Mario

  40. Eugen Schundaon 07 Oct 2016 at 13:58

    Hi
    Hab so n istick 20 und wollte mal fragen !
    Bei manchen verdampfer sagt er mir atomizer low ! Was bedeutet das ? Und mit welchen coils kann ich ihn bedienen denn 0.6 nimmt er nich heißt von bis wieviel ohm kann ich ihn dampfen zb 1.0 ohm bis 1.8 ohm oder wie ?
    Danke

  41. Eugen Schundaon 07 Oct 2016 at 13:59

    Nochmal das selbe ! Haha hab vergessen email zu hinterlassen

  42. adminon 08 Oct 2016 at 16:26

    Moin Eugen,

    Die Meldung Atomizer Low bedeutet, dass in deinem Verdampfer die Wicklung oder der wechselbare Verdampferkopf einen zu geringen Widerstand hat, Ich weiss es leider nimmer genau, was das untere Limit, aber vermutlich waren es 1.0 Ohm. Nach oben hatte ich ihn bis 2.7 Ohm getestet.

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