Apr 02 2014

Akkuträger Taifun – The Eye

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

24W, 8V, 5A, in VV, VW und VA mit ganz neuer Eletronik: das Taifun The Eye. Ob das klappt oder ins Auge geht, seht ihr nach dem Klick.

The Eye mit Taifun GT

The Eye mit Taifun GT.. passt!

Wie ging das das Sprichwort? Beauty lies in the Eye of  the Taifun? Oder so.. Nun, Schönheit liegt im Auge des Betrachters, vielen ist die Standard Optik der meisten Rohrakkuträger zu trist. Der Eye setzt mit Ornamenten und großen Gravierung ohne Zweifel Designakzente. Das polarisiert vielleicht etwas, ist halt Geschmackssache. Das ist ein Swabia auch. Jeder so, wie er es mag. Materialqualität und Verarbeitung sind dagegen über jeden Zweifel, super Gewinde, alles schön passgenau, keine Spalten, nix kratzt, wackelt. So muss das.

Eye von oben

Eye von oben – ohne Cone /der liegt links danben)

Oben auf finden wir einen reinen 510er Anschluss, ungefedert – nicht verstellbar, ohne eGo Außengewinde. Das mag ich so, ich trau verstellbaren Pluspolen nicht über den Weg. eGo Außengewinde ist problemlos verzichtbar finde ich. Ein Blick in den Anschluss macht Hoffnung: halblebige Silikonisolatoren sind weit und breit nicht zu sehen, prima. Sollte zwischen Verdampfer und Akkuträger ein zu großer Spalt verbleiben, kann ein (wechselbarer) Konus von unten gegen Verdampfer geschraubt werden, um so einen Spalt zu schließen, den Verdampfer zu stützen und den von Natur aus eher anfälligen 510er zu schützen. Mitgeliefert wird ein gerader 23 mm Konus, ein auf 22 mm verjüngender Konus kann als Zubehör bestellt werden.

Als Display kommen gleich drei 7-Segmentanzeigen zum Einsatz, eine Rot, 2 Grün. Die rote Anzeige zeigt einen Buchstaben für die Funktion, die 2 grünen den jeweiligen Wert. Ich hatte da ja auch erst mal auf OLED hingewiesen, wurde dann aber doch überzeugt, dass die guten alten 7-Segmentanzeigen schon auch Sinn haben da.

Die Feuertaste ist wie wir es von der Provari her kennen sehr.. wie soll ich das nun nennen.. Etwas kürzerer Weg wie bei meinen Provaris, ein weicher Druckpunkt mit ohne hörbarem Klick. Nach all den Clicky-Trägern in letzter Zeit ist das etwas ungewohnt, aber funktionieren tut der Taster des Eye einwandfrei. Egal wie ich den Drücke, er löst immer genau so aus, wie man das erwartet, seitlich off-center, funktioniert immer und “sehr gut”. Der Taster selbst ist durchsichtig, dahinter stecken 2 farbige LEDs, grün und rot, die bei entsprechender Einstellung im Menüpunkt L dann auch den Betriebszustand und eventuelle Fehler farblich signalisieren.

Der federlose Akkudeckel

Der federlose Akkudeckel

Als Besonderheit muss ich den Akkudeckel nochmal hervorheben: Beim Semovar [siehe Testbericht] wurde es auch schon versucht, mit einem Schraubdeckel komplett ohne Feder auszukommen. Die Anpassung an unterschiedliche Akkugrößen erfolgt dort über die Justierung eines Inlays im zweigeteilten Akkudeckel, das war teils etwas mühsam, weil man das Inlay so anpassen musste, dass es bei zugeschraubtem Deckel satt Kontakt hatte. Auch beim Eye kommt ein Akkudeckel ohne Feder zum Einsatz, justieren ist aber unnötig, denn der Clou dabei ist: man kann den Deckel nicht nur auf, sondern in den Tubus hinein schrauben. Anders gesagt, man schraubt den Akkudeckel einfach solange zu, bis er satt Kontakt mit dem Akku hat. Das funktioniert einwandfrei. Prima Idee! Und damit darf es beim Eye auch Null “Voltdrop durch schlechte Federn” Diskussion geben. Gottseidank!

von Links: Teleskop, 18650, 18500, 18350 Rohr

von Links: Teleskop, 18650, 18500, 18350 Rohr

Für den Taifun The Eye gibt es drei austauschbare Akkurohre in fixer Länge, damit lässt sich der Taifun Eye mit 18350er, 18500er und 18650er Akkus betreiben. Aber auch hier gleich wie bei den Dicodes Geräten der Hinweis: Dampfen am Limit ist mit kleineren Akkus als 18650 nicht empfehlenswert und vor allem in 18350 ein sehr kurzes Vergnügen. Wer 24W dampfen will, braucht gute 18650er Akkus. Alternativ gibt es auch ein viertes Akkurohr, ein Teleskop Rohr, das 18350 und 18500 Akkus ohne sichtbaren Spalt ermöglicht und nur in der 18650er Konfiguration den Teleskopteil sichtbar macht (ich finde die Optik von “ausgezogenen” Teleskopen eher uncool, drum find ich das Teleskop hier von Smokerstore wieder sehr schlau gemacht.)

Das Teleskop in 18350 und 18500

Das Teleskop in 18350 und 18500

Videoreviews

Abmessungen:

  • Durchmesser: 23 mm, 24,5 mm am Taster
  • Länge 18350/18500/18650 – ca.  92 mm /107 mm/122 mm
    (ist Abhängig vom Akku, da gibts kleine Unterschiede, kaum ein 18650er ist genau 65mm)
  • Gewicht mit Akku 18650:  180g

Bedienung

Der Eye verfügt über eine 1-Knopf Steuerung. 4 kurze Klicks öffnen das Menü mit folgenden Punkten. Großbuchstaben stehen dabei für verstellbare Menüpunkte, kleinbuchstaben für reine Anzeigewerte

  • Off = dürfte selbsterklärend sein
  • b = Anzeige Akkuspannung “belastet” beim letzten Zug
  • n = Anzeige Akkuspannung unbelastet (Idle)
  • P oder U oder I: der Buchstabe steht für den jeweiligen Betriebsmodus: P = VariWatt, U = VariVolt, I = “VariAmp” (dazu später mehr). Klickt man nun lange beginnt der eingestellte Wert zu blinken, es erscheint ein kleines u (für up) und wir können nun entweder
    • die Spannung U in 0.1 V Schritten zwischen 2,5 V und 8,0 V erhöhen
    • die Leistung P in 0,5 W Schrittenzwischen 5,0 W und 24,0 W erhöhen
    • den Strom I in 0,1 A Schritten zwischen 1.5 A und 5A erhöhenAlle Werte haben dabei ein Rollback/Rollover. Klickt man während das u für Up blinkt länger, dann wechselt es in ein d für Down und wir können die Werte entsprechend verringern. Kurz Warten und die Einstellung wird gespeichert.
  • o = Ohm. Anzeige Verdampferwiderstand in Ohm. Die Widerstandsmessung dünkt mir sehr genau, genauer als mein Multimeter (ich kenne ja Datenblatt und die Herstellerangaben meiner Referenzwiderstände inkl. deren zulässiger Toleranzen). Messbar sind auch Verdampfer, die nicht sinnvoll befeuert werden können, das ist wichtig für Wickelexperimente, getestet bis 0,3 Ohm, niedriger hab ich nix.
  • H = Hot Start Funktion. Die feuert zu Beginn eines Zuges mit höherer (150%) – maximal 24W, 7.5A – als eigentlich eingestellter Leistung, um die Wicklung schneller auf Temperatur zu bringen. Dabei kann gewählt werden, ob die Leistungssteigerung nur kurz (0,5 Sekunden – Stufe 1) oder länger (0,8 Sekunden – Stufe 2) während meiner 15 Sekunden maximalen Zugdauer angewandt werden soll – oder mit Stufe 0 komplett abgeschaltet ist. Meines Wissens ist der Eye der erste Akkuträger, bei der dies konfigurierbar möglich ist. Die Dicodes Trägen haben zwar einen Boost, der ist aber fest aktiviert, beim Eye können wir sogar unterschiedliche Dauer einstellen. HotStart funktioniert gut, ist nützlich gerade bei Wicklungen, mit viel verbauten Draht, die sonst ewig brauchen, um auf Temperatur zu kommen.
  • F = Funktionsart. Hier kann die Betriebsart eingestellt werden: P = VariWatt, U = VariVolt, I = “VariAmp”
  • C = Cutoff. Einstellbare Entladeschlussspannung (unter Last – Anzeige n) in 0,1 V Schritten zwischen 2,8 V und 3,5 V. Bitte prüft das Datenblatt eures Akkus, welcher Wert für Euren Akku der Richtige ist. Ist dazu nichts bekannt, dann ist die Einstellung 3.0 V ein sicherer und trotzdem guter Wert. Viele aktuelle Markenakkus dürfen gerne bis 2.8 V (und teils auch darunter) entladen werden. Eine niedriger untere Entladeschlussgrenze bringt je nach Akku und dessen Entladeverhalten eine längere Dampfzeit. Während wir bei Dicodes Trägern die Entladeschlussgrenze sogar bis 2,5 V herabsetzen können, hat Smokerstore sich hier bewusst für einen etwas weniger tiefen Schluss bei 2.8 V entschieden. Nicht ganz zu Unrecht, zum einen ist 2,8 V selbst für einen Billigakku noch nicht kritisch, zum anderen hatte ich schon Li-Ion Ladegeräte, die bei auf 2,5 V entladenen Akkus dann bereits eine Tiefentladung diagnostizieren.
  • A = Alarmschwelle. Einstellung für die Schwelle der Akku leer Warnung: in 0,1V Schritten zwischen 2,9V und 3,6 V. Sinkt die Akkuspannung unter den hier eingestellten Wert (unter Last – Anzeige n), weist der Eye auf den niedrigen Akkustand hin.
  • L = Licht. Tasterbeleuchtung: 0 = Aus, 1 = Nur Alarm, 2 = Immer an

Einstellung werden gespeichert und bleiben beim Akkuwechsel erhalten. Auf den ersten Blick wirkt die Menüsteuerung vielleicht etwas ungewohnt und verwirrend, aber in der Praxis muss ich sagen, ist das eigentlich doch übersichtlich und gut so. Mir gefällt das, das geht gut von Hand und ist auch nicht überfrachtet.

Sicherheit:

  • Kurzschlussschutz (getestet)
  • Verpolungsschutz, mechanisch durch Nuppelzwang
  • Überlastschutz getestet ~ 25 W bzw. maximal 7,5 A (regulär 5.0 A, 7.5 A im HotStart)
  • leider kein versenkter Feuertaster, daher ungewolltes Feuern denkbar
  • Maximale Zugbegrenzung 15 Sekunden
  • an-/aus übers das Menü
  • Akku Tiefentladeschutz, einstellbar bis 2,8V unter Last gemessen
  • Ausgasen über 3 Löcher im Akkudeckel & Taster

Leistung unter Last:

Ich kann nicht anders, ich muss das aufgreifen, wenn ich grad so durch die (vorbildliche, deutsche, gedruckte & illustrierte) Anleitung blättere.

Smokerstore hat in seiner Anleitung eine sehr gut geschriebene Erklärung zum Thema Akuträger, Messungen und die Probleme dabei. Das ist alles korrekt und richtig so.  Dabei fällt auch wieder das schöne Wort “Murks”, sogar in Fett. Nun, ich bekenne, ich bin so ein Murkser und ich bin es mit Überzeugung, den es bringt und brachte einen Nutzen. PBussardo, Obi vom Dampfersofa auch, und der Dampfmacher, die Jungs von der Dampferküche und es gibt noch viele mehr von uns Murksern.

Ihr Dampfer müsst Euch einfach klar sein, dass die Messungen von uns Bloggern und Youtubern ungenau sind, sie waren mal gedacht, in Zeiten des Wildsau Modus einer Vmax zu schauen, ob der Elektronikhersteller die Grundsätze einer Leistungsregelung begriffen hat oder nicht. Daraus wurde dann der Versuch die Akkuträger, die korrekt funktionieren, darüber hinaus auch noch zu bewerten. Da wird es nun schwierig. Problem dabei ist: da wird eine Genauigkeit angenommen, die das Messverfahren nicht hergibt – und entgegen den Erklärungen im Handbuch ist dabei die ungenaue Messung des Widerstands nicht mal das größte Problem, schlimm ist schon das Ablesen des Wertes! (!!!)  Das wird auch durch das oft geforderte parallele Auswerten des Stroms einfach nicht besser (das hab ich ja neulich schon gesagt, dass das nix bringt, das wird nicht genauer. Probierts doch einfach mal aus). Der Tipp in der Anleitung, einfach der Anzeige im Akkuträger zu vertrauen ist lustig, trauen tue ich lieber meinem Murks trotz dessen bekannter Defizite –  denn was sagte der Sales-Rep beim Vmax auf Skype damals: “Our Vmax ecig has the most accurate average Output ever. Much more better than any other ecig.. Wanna place order now?”

Bei den VariWatt Tests zum Beispiel sind Abweichungen von 0,01V schon fast 0,1 Watt Differenz – und wir haben alleine durch das Verfahren, wie wir Reviewer üblicherweise messen, *wesentlich* höhere Abweichungen als 0,01V. Das muss man halt ganz bewusst im Hinterkopf halten, wenn man Community Messungen zu Akkuträgern liest. Zum Düpflescheissen ums Zehntel Watt eignet sich die Methode nicht. Ihr müsst für Euch entscheiden, ob das, was unsere Messungen bringen können, Euch weiterhilft oder nicht. Für Euch machen wir den Quatsch, nicht für die Hersteller. Die Konsequenz wäre es, künftig keine Messungen mehr zu machen, weil der Standard, der in der Anleitung des Eye zwischen den Zeilen eingefordert wird, kann von uns Bloggern & Youtubern nicht gebracht werden. 

Ok, dann Murks”  ich mal weiter und Behaupte” – völlig aus der Luft gegriffen natürlich – wie folgt

Smokerstore bringt hier eine komplette Neuentwicklung mit eigener, exklusiver Platine und macht mit dem Taifun The Eye dabei keine wilden Experimente, sondern setzt auf bewährte Technik: sauber geglättete Quasi-Gleichspannung, entsprechend schönes Bild am Oszi:

The Eye, 2,2 Ohm, 10W

The Eye, 2,2 Ohm, 10W

So wie es die meisten Dampfer da draußen sehen wollen.

Laut Spezifikation unterstützt der Taifun The Eye Wicklungen von 0,7 Ohm bis 6,0 Ohm – wobei 6 Ohm bei den bestehenden Limits dann schon eingeschränkt ist. Vielleicht mag der eine oder andere Kritiker Smokerstore vorwerfen, hier etwas sehr vorsichtig zu Werke zu gehen, folgende Limits bestimmen die Leistung des Eye und sorgen dafür, das alles in geordneten Bahnen verläuft:

  • Maximal 8V
  • und maximale “Leistung” des Booster = Doppelte Akkus(rest)spannung unter Last
  • und maximal 5A am Verdampfer
  • und maximal 24W Leistung

Diese Vorsicht dürfte dann der Haltbarkeit durchaus zu Gute kommen, das wird die Zeit dann zeigen. Generell war in meinen Telefonaten mit Smokerstore Haltbarkeit und Effizienz immer wieder das oberste Designziel. Da gehören dann auch vernünftige Leistungsgrenzen mit dazu, anstatt auf Biegen und Brechen zu gehen (was da sonst rauskommt sieht man zum Beispiel im Testbericht der Lambo6 oder im TotallyWicked Odyssey Testbericht)

Der VariVolt Modus

Ich leg einen Semovar v3 Nivel [Testbericht], meine bisherig Referenz im VV neben die Ergebnisse des Eye. Damit die Tabelle nicht ganz so lang wird, mach ich nun 2 Spalten nebeneinander. Gemessen wurde mit NCR18650PF und Labornetzteil, die Werte gemittelt. Spannungen gemessen mit den UniT UT71B, Stichproben am Rigol 1102E.

0,8 Ohm 1,0 Ohm
Soll: The Eye Semo v3 The Eye Semo v3
2,5V 2,45V n/a 2,49V n/a
3,0V 2,90V no data 3,02V 3,06V
3,5V 3,41V no data 3,48V 3,48V
4,0V 3,89V no data 4,04V (3,78V)
4,5V 4,16V no data 4,49V err
5,0V 4,16V no data 4,96V err
5,5V 4,16V no data 5,11V err
6,0V 4,16V no data 5,11V err
6,5V 4,16V n/a 5,11V n/a
7.0V 4,16V n/a 5,11V n/a
7,5V 4,16V n/a 5,11V n/a
8,0V 4,16V n/a 5,11V n/a
1.2 Ohm 1,4 Ohm
Soll: The Eye Semo v3 The Eye Semo v3
2,5V 2,49V n/a 2,49V n/a
3,0V 2,99V 3,10V 2,99V 3,12V
3,5V 3,49V 3,49V 3,49V 3,57V
4,0V 3,98V 3,99V 3,98V 3,99V
4,5V 4,46V (4,18V) 4,49V 4,49V
5,0V 4,95V err 4,96V (4,58V)
5,5V 5,45V err 5,46V err
6,0V 5,45V err 5,92V err
6,5V 5,45V n/a 6,05V n/a
7,0V 5,45V n/a 6,05V n/a
7,5V 5,45V n/a 6,05V n/a
8,0V 5,45V n/a 6,05V n/a
1,8 Ohm 2,2 Ohm
Soll: The Eye Semo v3 The Eye Semo v3
2,5V 2,53V n/a 2,54V n/a
3,0V 3,00V 3,12V 3,01V 3,17V
3,5V 3,53V 3,59V 3,43V 3,51V
4,0V 4,03V 4,00V 4,04V 4,01V
4,5V 4,47V 4,49V 4,49V 4,51V
5,0V 4,95V 4,98V 4,96V 5,01V
5,5V 5,46V (5,09V) 5,47V 5,51V
6,0V 5,99V ERR 6,01V (5,51V)
6,5V 6,43V n/a 6,48V n/a
7,0V 6,71V n/a 6,92V n/a
7,5V 6,71V n/a 7,25V n/a
8,0V 6,71V n/a 7,25V n/a
2,6 Ohm
Soll: The Eye Semo v3
2,5V 2,55V n/a
3,0V 2,98V 3,17V
3,5V 3,49V 3,52V
4,0V 3,98V 4,02V
4,5V 4,53V 4,52V
5,0V 4,97V 5,01V
5,5V 5,51V 5,51V
6,0V 6,01V 6,01V
6,5V 6,49V n/a
7,0V 6,96V n/a
7,5V 7,41V n/a
8,0V 7,62V* n/a

n/a = dieses Settings gibt es auf dem Semovar nicht.
err = der Semovar gibt einen Fehler aus und feuert nicht. 
no data = dafür habe ich keine Daten (ich hab kein Semo mehr)
* im Akkubetrieb macht uns der Spannungsabfall unter Last hier nen Strich durch die Rechnung

  • Es ist unwahrscheinlich, dass in der Praxis die 8,0V tatsächlich durchgängig erreicht werden können, denn noch vor dem 8 V Limit gibt es das Booster-Limit welches besagt: maximal möglich sind 2 *Akkurestspannung (unter Last nach Abzug aller Spannungsverluste primär- & sekundärseitig denke ich mal), 8 V sind damit also nur mit Akkus möglich, die noch über 4,0 V Restspannung unter Last liefern. Unter 2.2 Ohm verhindert in der Regel das Leistungslimit (max 24 W lt. Datenblatt), dass wir überhaupt in die Nähe der 8 V kommen.
  • Die Präzision ist selbst mit unserem Gemurkse sehr gut, aber viel wichtiger als irgendwelche hundertstel Volt Abweichungen ist sowieso der effektive Regelbereich und wenn wir uns die Regelbereiche anschauen, dann muss man klar eingestehen: ja, der Semovar wurde im VV Betrieb eindeutig deklassiert.  Damit ist der Eye mit seiner deutlich höheren Leistung neue Referenz für VV. Geht gar nicht anders. Ob ich meinen so ungefähr 1.0 Ohm Verdampfer von 3.0 bis 3,7 V oder eben von 2.5 V bis 5 V regeln kann, das macht dann halt schon nen deutlichen Unterschied und so ungenau messen wir nicht, als das dieser Vorteil des Taifun Eye hier nicht plausibel dargestellt wäre. Und auch bei höherohmigen Verdampfern hat der Eye klar die Nase vorn. Sind übrigens immer die selben/gleichen, damit ist der Fehler auch bei allen Trägern vergleichbar..
  • PDF der Messwerte VV Modus: taifun-eye-vv.pdf

 

Der VariWatt Modus:

Soll 0,8 Ohm 1.0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,6 Ohm
5W 6,8W 5,6W 5,2W 5,6W 5,3W 5,2W 5,4W
7W 7,4W 7,2W 7,1W 7,4W 7,4W 7,2W 7,4W
9W 9,5W 9,3W 9,2W 9,6W 9,5W 9,2W 9,4W
11W 11,6W 11,6W 11,3W 11,7W 11,6W 11,3W 11,6W
13W 13,7W 13,6W 13,3W 13,7W 13,5W 13,3W 13,6W
15W 15,8W 15,8W 15,4W 15,9W 15,7W 15,4W 15,6W
17W 17,9W 17,9W 17,5W 18,0W 17,7W 17,3W 17,7W
19W 19,9W 20,2W 19,8W 20,4W 19,7W 19,3W 19,7W
21W 22,0W 22,5W 21,9W 22,0W 21,8W 21,3W 21,1W
23W 22,2W 24,7W 24,1W 24,8W 23,8W 23,3W 21,7W
24W 22,2W 25,6W 25,4W 25,6W 24,9W 23,8W 21,7W
  • Unsere oben erwähnten Limits beschränken unsere Ausgangsleistung (geringfügig). Im Rot markierten Bereich behaupte ich, dass wir zusätzlich noch ein unteres Spannungslimit haben, das würde erklären, warum der 0,8er nicht auf seine 5 W kommt. Im Orange markierten Bereich könnte man annehmen, es handle sich um ein obere Spannungslimit (8 V lt. Datenblatt Taifun Eye), meiner Meinung geht es hier aber um die Maximale Spannung = Akkuspannung*2 also die obere Grenze des Boosters. Und im Lila markierten Bereich behaupte ich, ist das 5 A Limit aus dem Datenblatt schuld.
  • Dass der nun in den oberen Leistungsstufen teils 1 W über Soll liegt halte ich a) zumindest zum Teil durch die Ungenauigkeit des Gemurkses bedingt und b) für sowieso absolut nicht tragisch. Das kann man notfalls kompensieren, in dem man halt ein halbes Watt runter stellt. Wesentlich schlimmer fände ich, wenn er die Leistung nicht erreichen würde.
  • Über weite Strecken ist die Konstanz der Regelung bei abweichenden Widerständen trotz Gemurkse einfach vorbildlich, in den Bereichen über 17 W häufen sich dann die Sprünge über 0,5W etwas, aber alles in allem ist das ein sehr gutes Ergebnis. 0,5W  ist meine persönlich erdampfte Grenze, unter 0,5W kann ich Abweichungen nicht zuverlässig schmecken.
  • Der Taifun Eye platziert sich hier leistungsmäßig klar über EvolvDNA20, über YiHi SX220, und hat nur ein ganz klitzekleines rot markiertes Leistungslöchlein, wo bei Evolv & YiHi unter 10 W der Grand Canyon klafft. Er platziert sich auch über der aktuellen Dicodes Elektronik, gerade auch der Sub Ohm Test mit 7 W mehr nutzbarer Leistung deutlich stärker und zeigt sich dabei genauso universell nutzbar wie Dani & Co.
  • PDF der Messwerte VW Modus: taifun-eye-vw.pdf

Der VariAmp Modus

Was macht der? Nun, ich schraube einen 2.0 Ohm Verdampfer auf meinen Eye, stelle 3 A ein und erhalte damit 6 V / 18 W. (Rechenbeispiel, keine Messergebnisse). So, was soll nun passieren? Mein Strom ist fix auf 3 A. Meine Spannung / die Ausgangsleistung ist ja das Ergebnis der Regelung. Also ist das einzige Rädchen, an dem ich drehen könnte der Verdampferwiderstand. Ändert sich der nun auf 2.2 Ohm, dann bleibt mein Strom fix auf 3,0 A, damit bekomme ich dann: 6,6 V / 19,8 W.

2 Rechenbeispiele – VariAmp, VariVolt und VariWatt im Vergleich

VariAmp VariVolt VariWatt
2.0 Ohm 3,0A 6,0V 18,0W 3,0A 6.0V 18,0W 3,0A 6.0V 18,0W
2,2 Ohm 3,0A 6,6V 19,8W 2,7A 6.0V 16,0W 2.9A 6,3V 18,0W
2,0 Ohm 2,0A 4,0V 8,0W 2,0A 4,0V 8,0W 2,0A 4,0V 8,0W
1.9 Ohm 2,0A 3.8V 7,6W 2.1A 4,0V 8,4W 2.1A 3.9V 8,0W
  • Im VariAmp Modus erhöht sich die Ausgangsleistung, wenn der Widerstand sich erhöht. Im VariWatt Modus bleibt die Ausgangsleistung gleich, im VariVolt Modus reduziert sich die Ausgangsleistung.
  • auch der Umkehrschluss gilt: Im VariAmp Modus sinkt die Ausgangsleistung, wenn sich der Widerstand verringert. Im VariWatt Modus bleibt die Ausgangsleistung gleich, im VariVolt Modus erhöht sich dann die Ausgangsleistung.

Wenn wir davon ausgehen, dass die VariWatt Theorie falsch sei (da bin ich inzwischen fast schon überzeugt von), dann muss, wenn der VariAmp Modus dafür einen Sinn ergeben soll, nun der 2.2 Ohm Verdampfer im ersten Beispiel durch die Spannungs-/Leistungserhöhung von 0,6 V/1,8 W nun exakt gleich dampfen wie der 2.0 Ohm Verdampfer vorhin (da hab ich noch Zweifel). Rechtfertigen 0,2 Ohm Differenz eine Erhöhung der Ausgangsleistung um 1.8 W? Meiner Meinung passt das nicht: gerade bei höheren Einstellungen >3 A schlägt mir eine Abweichungen von nur 0,1 Ohm viel zu stark auf die ausgegebene Spannung/Leistung durch, es wird quasi überkompensiert. Wie seht Ihr das? Rechnet Euch das durch, stellt das mit Euren jetzigen Trägern (oder mit dem Eye nach) und schreibt, was Ihr denkt, ich bin gespannt.

Zeit für VariAmp Messreihen wollte ich nicht aufwenden. aber ich erkläre den Eye zum klaren Sieger und künftige Referenz im VA Modus. Hat ja sonst keiner und ich glaub auch irgendwie nicht, dass das wirklich Fuß fasst, aber auch Propheten liegen öfter mal falsch, siehe Kollege Nostradamus. Im Grunde halte ich das für ein nettes Experimentierfeld, so zum Zeitvertreib und als Gedankenspiel zur weiteren Dampfforschung.. man könnte auch sagen: es war ein netter Marketing-Gag, weil die Funktion im Vorab doch sehr viel Aufmerksamkeit in den Foren bekam.

Nachregeln bei sinkender Akkuspannung

Und jetzt erschrecken alle, weil se es nicht gewohnt sind, dass die Tabelle bis 8,0 V geht. :-(. Kann es leider nicht ändern, auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht schön für den Eye aussieht. Bislang ging die Tabelle halt immer nur bis 6,0 und schaut Euch mal an, wie gut er bis 6,0 V dasteht:

Akku Voll vs. Akku Leer – bei symbolischen so ungefähr etwa 2.2 Ohm
Soll 3,0V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V 6,0V 6,5V 7,0V 7,5V 8,0V
Akku 4,2V: 3,0V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V 6,0V 6,5V 7,0V 7,3V
Akku 3.5V: 2,9V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V 6,0V 6,4V
Akku 3,2V: 2,9V 3,5V 3,9V 4,5V 5,0V 5,5V 5,9V ..

Das Nachregeln bei sinkender Akkuspannung klappt unterhalb von 6,0 V einwandfrei, allerdings verlieren wir mit sinkender Akkuspannung dann die höheren Spannungsstufen >6,0 V. in VW sieht das dann so aus:

Akku Voll vs. Akku Leer – bei 2.2 Ohm
Soll 5,0W 7,2W 9,2W 11,3W 13,0W 15,0W 17,0W 19,0W 21,0W 23,0W 24,0W
Akku 4,2V: 5,2W 7,2W 9,2W 11,3W 13,3W 15,4W 17,3W 19,3W 21,3W 23,3W 23,8W
3,4V (Last): 5,3W 7,2W  9,2W 11,3W 13,3W 15,2W 17,4W* err err err err

* nur kurz, 2-3 Sekunden dann Error (rote Led)

Jetzt nicht erschrecken, der Dani macht das auch,  allerdings startet er das große “Blinky Blinky” und nennt es Leistungsreduzierung (bei 20 W ab 0,5 V über eingestellter Ladeschlussspannung) und reduziert dabei radikal auf 7,5 W. Ein Evolv DNA20 schmeißt mit leeren Akkus auch ab ~16 W mit Error um sich, einzig YiHi macht ein klein wenig länger mit, bei 3.2 V brachte der SX220 noch fast 19W. Das ist alles im Großen und Ganzen das Selbe in einem mehr oder weniger hellen Grünton.

Das Ergebnis geht in Ordnung, behaupte ich jetzt einfach mal.

Ruhestrom

Dani aus/Timeout < 0,001mA
L-Rider Lambo6 0,04 mA
Sigelei Zmax V5 0,10 mA
eVic FW1.1 “off” 0,10 mA
Zmax V2 RMS 0,11 mA
Innokin Itaste SVD 0,12 mA
Semovar v3 Nivel 0,14 mA
eVic FW1.1 “Sleep” 0,14 mA
Vamo VV/VW 0,15 mA
YoungJune Tesla 0,20 mA
Volcano Lavatube v2 0,25 mA
Anyvape CVI 0,26 mA
Taifun The Eye 0,53mA
Seven-22 0,70 mA
Provari 0,96 mA
Dani “Standby” 13,46 mA

Auch hier brennt nix an.

Akkutipps:

Die Akkus brauchen zwingend einen Nuppel, Nupelersatzmagnetchen kann man im Notfall nutzen, sind aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Lieber bastelt man sich aus nem dünnen Stück Hartplastik und ner Messingniete einen Nuppeladapter. Muss aber recht dünn sein. Oder kauft Nuppelakkus, in Fachsprache Button Top oder Btop Akkus. Die Flachnasen heissen Flat Top & vorsicht: verwirrend “Big Button” gehen nicht, ich nenne die Raised (flat-)Top. Smokerstore hat vorgesorgt und bietet im Shop eine Auswahl guter Akkus mit Nuppel an. Es ist heut aber auch allgemein absolut kein Problem mehr, jeden guten Akku auch mit Nuppel zu bekommen, kostet vielleicht 1-2 Euro mehr, aber der hiesige Akkufachhandel hat alles parat, was das Herz an Nuppel begehrt.

Protected Akkus, wenn man einen mit ausreichend hohem PCB Limit erhält, passen grad noch so in das 18650er Akkurohr, der Deckel greift dann grad noch. Mit dem Teleskoprohr geht es etwas besser. Protected ist aber gar nicht nötig, würde ich auch nicht empfehlen.

Mit vollen Akkus messe ich am Verdampfer eben bis 5 A, am Akku bis ca. 7,6A (ohne HotStart! Den hab ich vergessen). In der Testreihe Akku leer steigt die Last am Akku dann noch bis ca. 8,5A (gemessen bei 0,8 Ohm bei 24W und ca. 3,4V Akkuspannung unter Last). Der geringe Unterschied verwundert. Letztendlich bietet sich da die Akkuklasse bis 10A Dauerlast, in Chemie IMR/INR/NCR/NCA und 2900mAh Kapazität an.

Die obligatorische Amazon Akku-Werbung, damit die Serverkosten gedeckt sind – vielen Dank für Eure Klicks bei der Gelegenheit mal wieder. Als da wären (Textlinks gehen zu Dampfakkus.de – in der Regel zur Flat Top Version, ihr braucht zwingend die ButtonTop Versionen mit Nuppel):

Samsung INR18650-29 (8,7A) und Panasonic NCR18650PF (10A), beide bringen ausreichend Lastfähigkeit bei merklich höherer Kapazität als das Lastmonster Sony US18650VTC4 (30A), wenn Ihr nicht ganz am Limit dampft. Wer ganz am Limit dampft, greift vielleicht zum Sony US18650VTC4 oder auch zum Samsung INR18650-25R, dem “Konion-Killer” (wer kommt denn immer auf so Titel? Meine 25R liegen friedlich neben den VTC4, da killt niemand nix, die haben sich alle lieb, jeder hat seinen ganz bestimmten Zweck. Peace Dude!)

Samsung INR18650-29E
als Button Top
Panas.NCR18650PF Btop
Achtung Ist ein 4er Pack!
Sony US18650VTC
als Button Top

Der Eye darf bis 4,5 V Akkuspannung betrieben werden, Stacking ist damit nicht, aber wer eines der neuen Ladegeräte mit Umschaltung zur Ladeschlussspannung auf 4,35 V hat greift dann zu Nuppelvarianten seiner dafür zugelassenen Akkus, LG D1, HE2, Samsung 28A/30B, Sanyo ZT oder sowas. Extra für den Taifun anschaffen lohnt aber nicht, die sind alle deutlich unter 10A spezifiziert und geben etwas nach.

Tipps für 18500:

Am liebsten die bis auf 16,5A spezifizierte AW IMR 18490 . Wer sich in ganz gewöhnlichen 2.0 Ohm – 10W Bahnen bewegt, kommt eventuell auch mit einer Panasonic NCR18500 hin, aber macht Euch keine zu großen Erwartungen.

besser bei hoher Last:
AW IMR 18490

Tipps für 18350:

Entweder Enerdan Tensai LC18350-900 für gemäßigte Dampfer oder: AW IMR 18350 für Damper am Limit.

AW IMR 18350

Mein Fazit:

Eye in Einzelteilen, Cone, Steuereinheit, Akkurohr (18659) Akkudeckel

The Eye in Einzelteilen, Cone, Steuereinheit, Akkurohr (18659) Akkudeckel

Mit dem Taifun The Eye gibt Smokerstore einen beeindruckenden Einstieg in den Bereich der regelbaren Akkuträger, das wird nicht leicht zu toppen. Der Taifun The Eye überzeugt. Trotz oder gerade wegen meines Gemurkses ist der Eye klar zur Referenzklasse zu zählen. Alle Kabbeleien beiseite (ich versteh es ja, wenn das IngBüro, dass für die Elektronik zuständig ist, angesichts unserer kruden Methoden die kollektive Krise kriegt):

  • soweit unsere unsaubere Messmethoden es eben belegen können, gehört der Eye zum Besten, was heute auf dem Markt ist.
  • Schlägt die 20 W Konkurrenz in Leistung und Funktionsumfang, ist universell ab 5 Watt nutzbar.
  • hat auch einen sehr präzisen VariVolt Modus, der heute schon wieder selten geworden ist, aber immer noch genug Anhänger hat.
  • konsequent optimierte Stromführung, so geringe Verluste wie nur möglich, ergeben entsprechend guten Wirkungsgrad und gute Laufleistung.

Kritikpunkte am The Eye könnte auch mein Opa an einer Hand aufzählen, als Sägewerker hatte er da gewisse Defizite:

  • Der Nuppelzwang, auch wenn er Sinn macht (Stichwort: keine weiteren Verluste)
  • evtl. etwas vorsichtig gesetzte Limits. Der exzellenten Elektronik würde ich noch viel mehr zutrauen, da würde ich drauf Wetten wollen.

“Kauftipp, ganz klar”, behaupte ich halt mal so – basierend auf meinen Murks.

Den Kaufpreis halte ich für das Gebotene durchaus angemessen, ist mit 249,- in der Grundausstattung (mit 23mm Cone und 18650er Rohr, in hübscher Alubox) kein Schnäppchen, aber in dieser Liga nun auch nicht der Teuerste.

Zur Konkurrenz noch ein paar Sätze:

Evolve DNA basierte Träger haben es bei mir eher schwer, ich falle bei denen mit meinen Dampfgewohnheiten leider unten aus dem Raster – ins untere Spannungslimit-Loch sozusagen, damit ist für mich ein Swabia oder der kommende Edna außen vor. Vorher greife ich persönlich allemal zum Eye.

Ob nun Dicodes oder The Eye auf dem Thron sitzt, das kommt nun darauf an, wie Ihr einzelne, teils schon eher nebensächliche Punkte gewichten wollt.  Preis ist sicherlich ein Punkt, den gewinnt der Dicodes. VariVolt? Das hat nur der Eye. Die höhere Leistung hat der Eye. Optik? Wirkungsgrad (da trau ich mich an Vergleiche nicht ran, das hat sich als geladenes Wespennest erwiesen), Wechselspannung vs. Quasi-Gleichstrom, tauschbare Akkurohre oder Cones, kompaktere Abmessungen usw. und so fort. Das klärt bitte mit Euch selber ab.

In diesen beiden, so unterschiedlichen Trägern, sehe ich heute die Referenzklasse am Markt.

Und wisst ihr was cool ist? Die sind beide Made in Germany. Wir Dampfer brauchen einen starken inländischen Handel, mit gutlaufenden Geschäften und Herstellern, wenn wir die Regulierungswut der EU überleben wollen. Und wenn es dann grad noch innovative Produkte sind, umso besser!

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9 responses so far

9 Responses to “Akkuträger Taifun – The Eye”

  1. Ralf Pagen (pctelco)on 02 Apr 2014 at 13:14

    Danke Stephan,
    mal wieder ein sehr gelungenes Review, welches meine Praxiserfahrung mit dem “the eye” zu 100% untermauert!

  2. Klauson 02 Apr 2014 at 21:56

    Hallo Stephan,
    bezüglich den Zweifeln an der VariWatt-Theorie sehe ich genauso.
    Deine Frage nach Meinungen zu dem VariAmp-Modus sehe ich den Vorteil
    gegenüber VV und VW, dass die Leistung “direkt” an der Heizwendel gleich
    gehalten wird. Der Widerstand von NiCr und Kanthal bleibt ziemlich konstant,
    Einflüsse der Temperaturänderungen eher zu vernachlässigen.
    Bei konstantem Stromfluss ist somit Spannung/ Leistung an der für uns wichtigen
    Heizwendel gleichmäßig. Einflüsse wie Übergangswiderstände (Reihenschaltung der
    Widerstände) am Pluspol (teils verschmutzt) oder an Drahtschraub-/ klemmverbindungen
    haben somit bei konstanter Stromstärke keinen Einfluß auf die Spannung/ Leistung
    an der Heizwendel.
    Im Gegensatz hierzu haben wir bei VV / VW einen Spannungs-/ Leistungsverlust an
    genannten Stellen, der dann an der Heizwendel nicht mehr zur Verfügung steht.
    Insbesondere bei Änderungen der Übergangswiderstände, was nicht selten ist,
    kann daher der VariAmp-Modus ein Vorteil sein.

  3. Gast1337on 05 Apr 2014 at 03:27

    klaus, das ist interessant.
    wird leistung bei diesem gerät über die stromstärke geregelt, gibt es also keine übergangswiderstände.
    ich hoffe die haben sich das patentieren lassen, denn diese technik wird die gesammte elektroindustrie revolutionieren.

  4. Klauson 05 Apr 2014 at 10:40

    Gast1337, eher umgekehrt, ohne Übergangswiderstände gäbe es keinen
    Leistungsverlust an unerwünschten Stellen.
    Lediglich haben variierende Übergangswiderstände (also vorhanden) keine
    Einfluß auf die Leistung an der Heizwendel, wenn die Stromstärke durch entsprechende
    Regelung der Ausgangsspannug gleich gehalten wird.

  5. Gast1337on 05 Apr 2014 at 13:46

    was allerdings kompletter blödsinn ist.
    egal ob VV, VW oder VA – die elektronik misst den gesamtwiderstand der wicklung, inclusive aller übergangswiderstände, und regelt die ausgegebene spannung einzig unter berücksichtigung des gesamtwiderstands und des vorgegebenen leistungsparameters.

    an der auswirkung der (von dir anscheinend krass überschätzten) übergangswiderstande ändert sich aber nichts wenn du der elektronik sagst, das sie einen anderen parameter einhalten soll.

  6. Klauson 05 Apr 2014 at 14:37

    Gast1337, mit Deinem zweiten Satz hast Du völlig Recht, habe auch nichts
    anderes geschrieben.
    Bezüglich Übergangswiderstände wird es natürlich Unterschiede geben, daher habe
    ich auch geschrieben “kann” es Vorteile haben, nicht “generell”.
    Dass die eingestellten Parameter V, W oder A einen Unterschied darstellen, kann man
    einfach mit einer Reihenschaltung der Widerstände darstellen, Übergangswiderstände
    und die eigentliche Wicklung, dann die jeweiligen Werte berechnen.

  7. Darth Vaperon 25 May 2014 at 23:16

    Wieder mal ein Klasse Review! Und das Zitat am Ende finde ich sollte allen die Entscheidung noch viel einhacher machen ;)

  8. Olafon 12 Sep 2014 at 13:52

    Ja, Darth Vapor. Das sehe ich genauso. Wichtiges Kriterium – Made in Germany. Schade nur, dass die Dicodes eine dreiste Kopie der Orion ist. Das sollte jeder wissen.

  9. adminon 12 Sep 2014 at 17:05

    Bislang war ich der Meinung, dass Dicodes auch die Elektronik des Orion (ab v3 oder so) fertigt.. stimmt das denn nicht?

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