Jan 10 2013

VV/VW-Akkuträger Anyvape CVI oder: auf dem Gerätemarkt wird es bunt..

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Noch vor kurzem stöhnten wir über die heuschreckenartige Plage mittelmäßiger Akkuträger, gipfelnd in einer gepfefferten Predigt zum Sonntag – das war im September. Mittlerweile hingegen fordern uns als Tester die kurzen Zeitabstände, in der jüngst ein vielversprechendes Gerät nach dem nächsten aufschlägt, viel ab. Heute an der Reihe: Der nagelneue VV/VW-Akkuträger “CVI” von Anyvape.

 

Wie es sich allerdings für Fernost ziemt: Kaum hat dieses bunte Wunderwerk der Technik die ersten Reviewer-Hände erreicht, ist bereits eine Folgeversion des Gerätes angekündigt und in Produktion. Nach glaubhafter Versicherung des Herstellers handelt es sich dabei um eine reines Update des optischen Designs bei unveränderter Technik, die da wäre:

 

  • VV und VW-Modus mit 3,0-6,0 Volt bzw. 3,0-15,0 Watt auf Basis einer Elektronik ähnlich wie beim SGL / Sigelei ZMAX RMS (siehe SGL ZMAX / XMAX-Review der Dampferküche auf Youtube)
  • korrekte “RMS”-Effektivspannungs-Regelung; der völlig nutzlose, zweite “MEAN” / “AVG”-Regelmodus der anderen Geräte mit “ZMAX RMS“-ähnlicher Elektronik wurde hier komplett verbannt, ist also nicht mal als Option mehr einstellbar – gut so!
  • wie vom SGL / Sigelei ZMAX bereits bekannt sehr hübsches OLED-Matrix Display mit “Volltext”.

 

In diesem Testbericht geht es daher um die Anyvape CVI in dem ursprünglichen Design.

 

In Ermangelung eigener Fotos (kennt ihr ja schon: reichen wir unverzüglich *hust* nach – die schlechten Lichtbedingungen um diese Jahreszeit, und überhaupt..), hier mit Genehmigung des Händlers die Hersteller-Fotos des ursprünglichen Anyvape CVI, welchen wir hier besprechen werden im Vergleich zu der überarbeiteten “V2-Designs”:

CVI 18650

CVI “ursprüngliche Optik” (V1) / 18650

CVI 18350

CVI “ursprüngliche Optik” (V1) / 18350

CVI "V2" 18350

CVI “zukünftige Optik” (V2) / 18650

CVI "V2" 18350

CVI “zukünftige Optik” (V2) / 18350

 

Ähnlichkeiten des V2-Designs mit anderen relativ neuen Geräten am Markt sind vermutlich, wie auch bei der Anyvape “TeCab” (ja, ihr habt richtig gelesen..), die wir in Bälde auch hier im Blog besprechen werden, rein zufällig..

Den Mumm, die CVI “V2” direkt in “TeVic” umzubenennen, hatte der Hersteller offenbar aber doch nicht?

 

Hier kommt daher der erste und einzige “Rant” zur Anyvape CVI:

Was denkt sich ein Hersteller dabei, ein gefälliges, durchaus neuartiges Design mit eigenem “Charakter”, Wiedererkennungswert und vielen Vorteilen (wir mögen zum Beispiel bündige Taster – dazu jedoch später mehr) hinzuschmeißen, und zwar zugunsten einer überarbeiteten Optik in Form eines schlechten Abklatsches des “Joyetech eVic”-Looks?

Uns gefällt die zukünftige Optik gar nicht. Wir sind froh, die CVI im “ursprünglichen” Design erhalten haben sowie, daß der Händler offenbar (vorerst) weiterhin in der Lage ist, auch das “alte” Design anzubieten. Der Hersteller täte gut daran, auch in Zukunft beide Designs anzubieten – oder, wenn nur eins “drin” ist, dann bitte den eVic-Abklatsch-Look wieder rauszuschmeißen!

Die “V2-Optik” geht unseres Erachtens wenn überhaupt, dann nur in schwarz “auf”.

Aber um es mit den Worten des immer gut gebräunten Youtube-Reviewers pbusardo zu sagen: “taste is subjective”.

 

Genug Dampf abgelassen. Nun zu den Eckdaten der Gummibärchenbande von dort oben – und zwar, wie gesagt, des uns vorliegenden, ursprünglichen “V1”-Designs (Fotos aus der oberen Reihe):

Die CVI kann komplett zerlegt werden in Steuereinheit, Akkurohr, Akkudeckel – sogar der Verdampferanschluss (also nicht nur der umschließende “Cone”) ist abschraubbar. Wozu letzteres gut sein soll, bleibt unklar, denn alternative Anschlussköpfe werden derzeit nicht angeboten. Einzig ein beschädigter Verdampfer-Anschluss wäre so weitaus leichter zu reparieren / ersetzen als bei anderen Geräten, vorausgesetzt das entsprechende Ersatzteil würde auch einzeln verkauft. Nun, zumindest die Bastler wird es in jedem Fall freuen – kommt man leichter an die Innereien heran.

 

Übrigens:

Das Akkurohr-Gewinde an dem Steuerkopf der CVI ist das gleiche, wie an der eVic-Kontrolleinheit. Der CVI-Kopf kann also auf ein eVic-Akkurohr aufgeschraubt werden bzw. umgekehrt.

Zufall, schlechter Scherz, “ein Schelm, wer Böses denkt”?

Freuen wird dieser Umstand aber vielleicht Besitzer des “Stainless Steel Kit” für die eVic, die sich theoretisch mit dem Akkurohr auch ihre “Stainless Steel CVI” zusammenbauen können.

 

Anyvape bietet Akkurohre für 18350 sowie für 18650-Akkus an, welche übrigens laut Hersteller zwischen dem ursprünglichen sowie dem zukünftigen “V2 Design” unverändert bleiben; der Unterschied liegt also demzufolge nur in der Optik der Steuereinheit. Zusätzlich gibt es, ähnlich wie beim ZMAX, einen spezielleren, längeren Akkudeckel, der mit dem 18650-Akkurohr einen gestackten Betrieb mit 2x 18350-Akkus ermöglicht, sodaß drei Konfigurationen zur Verfügung stehen:

  • “Short” Modus für einen einzelnen 18350 Akku
  • langer 18650 Modus
  • langer 18350 Stacked Modus (mit der speziellen Endcap / Akkudeckel)

 

Wir haben unser Testgerät leider nur mit dem 18650-Akkurohr erhalten, da die 18350-Rohre zum entsprechenden Zeitpunkt seitens der Fabrik noch nicht fertiggestellt waren.

 

Wie man auf den Abbildungen erkennen kann, ist der CVI nach dem ZMAX, der VAMO und der IMotion3 das erste VV/VW-Gerät, das wieder knallige Farben in die Akkuträger-Landschaft bringt. Manch einer hat sicher sehnsüchtig auf etwas in dieser Art gewartet und es lässt auch gewisse verfrühte Frühlingsgefühle aufkommen – oder nicht?

 

Beim Material hat sich Anyvape für eloxiertes Aluminium entschieden, wie auch Joyetech jüngst bei der eVic.

Die Beständigkeit der Farben wird sich im Alltag noch beweisen müssen – die Dampf-Destillerie liefert alle CVI kostenlos mit der hauseigenen Akkuträger-Versiegelung behandelt aus, welche normalerweise aufpreispflichtig ist. Wir hatten dieses Verfahren schon im Artikel zur IMotion3 hier im Blog besprochen: Die hierbei auf den Akkuträger aufgebrachte, unsichtbare Zwei-Komponenten Polymer-Schutzschicht ist nach unserem Eindruck definitiv geeignet, kleinere Kratzer von verschiedenen Oberflächen effektiv fernzuhalten und verfrühten (Lack-) Abrieb zu verhindern.

 

Im Übrigen ist unser feuerwehrautorot-satiniertes Testgerät mit silbernen “Applikationen” schön gearbeitet, keine kratzigen Kanten, keine Makel im Lack und die Gewinde laufen einwandfrei: Gewinde an Akkudeckel, Akkurohr, ego-Verdampferschanschluss und auch der komplett abnehmbare Verdampferkopf selbst.

Ebenfalls erfreulich: Ausgeliefert wird die CVI mit einer abziehbaren Schutzfolie auf dem Displayfenster, wie z.B. bei Handy und Unterhaltungselektronik standard, aber in der Akkuträgerlandschaft zuvor nicht wirklich angekommen.

 

Im Handling ist die CVI aufgrund des Alu-Korpus eher ein Leichtgewicht (siehe auch unten “Abmessungen”), liegt aber sehr angenehm in der Hand und wirkt auch längst nicht so klobig wie der Vamo. Wirklich klein ist sie auch nicht, aber macht optisch und haptisch einen recht guten Eindruck.

 

Und nun noch die obligatorischen Feinheiten:

  • ungefederter 510/eGo Anschluss mit eGo-Außengewinde, “versenkt” in einem (abschraubbaren), sich zur Verdampferseite auf 20mm verjüngenden Konus mit quer durchgehendem Luftschlitz an der Oberseite (wichtig für die Luftzufuhr bei Verdampfern mit planer Bodenplatte)
  • “volltextfähiges” OLED-Matrix-Display, gut lesbar, hoher Kontrast. Leider ist bei unserem Testgerät die Anzeige um ca. 25 Grad verdreht installiert – laut Aussage des Händlers sind die anderen Geräte aus der Lieferung jedoch in Ordnung. Offenbar erhielt Youtube-Reviewer pbusardo allerdings ebenfalls eine CVI mit nicht im richtigen Winkel eingesetztem Display (siehe viertes Bild in der Galerie) – hmm.
  • Einknopf-Bedienung (siehe auch Abschnitt “Useability” weiter unten)
  • Metall-Taster, bündig eingelassen (“Vandalentaster”) und die Bedienfläche (Display und Taster) ist bei der Design-Variante V1 im Tubus versenkt abgesetzt. Der Taster hat einen kurzen Hub und einen starken Klick. Macht einen durchwegs “guten” Eindruck, insbesondere Fans der EVO (SVR)-Akkuträger werden sich hier sofort “heimisch” fühlen.
  • in das Akkurohr für 18650 passen bei unserem Testexemplar mit der Standard-Akkukappe nur flache, ungeschützte 18650-Akkus. Ein “Nuppel” (Button Top-Akku) ist bereits zuviel und führt dazu, dass ein kleiner Spalt am Akkudeckel verbleibt. Protected Akkus passen aufgrund ihrer Überlänge garnicht – verschmerzbar allerdings , denn aufgrund der hohen Leistungs des Geräts sind eigensichere und eher hochstromfähigere IMR-Akkus wie der Panasonic CGR18650CH sowieso die erste Wahl (siehe auch Abschnitt “Akkutipps” weiter unten). Akkus mit doppelter Außenumhüllung sind (im Gegensatz z.B. zu den Smoktech-Geräten) kein Problem (sofern sie einen flachen Pluspol haben) – der Durchmesser des Akkurohrs ist sehr großzügig dimensioniert.
  • Die Akkufeder ist erfreulicherweise bei der CVI nach den jüngsten Enttäuschungen bei anderen Geräten (“Federgate” beim Vamo) recht gut.
  • “Schütteltest” des Gerätes ohne Beanstandungen, da klappert nichts und auch der Akku bleibt, wo er soll (leider ebenfalls keine Selbstverständlichkeit).

 

Useability:

Die Bedienung und Displayanzeige ähneln, wie bereits erwähnt, grob dem SGL / Sigelei ZMAX RMS (siehe bereits verlinktes Video hier).

Eine Besonderheit des CVI ist allerdings, daß dieser direkt nach Einlegen der Akkus im Betriebszustand ist und nicht zunächst z.B. durch “5-Klick” eingeschaltet werden muss – oder kann. Es gibt nämlich auch kein “5-Klick off”, nur eine Feuersperre (“Atomizer Lock”) über das Einstellungsmenü.

 

Nach 3-maligem schnellen Drücken des Tasters erscheint “ANYVAPE” als Text im Matrix-Display, nach einer kurzen “Denkpause” darauf “SETTING”, anschließend kann durch folgende Text-Menüpunkte geschaltet werden:

  1. “Voltage UP” (“Power UP”): Volt (bzw. Watt) um 0,1 Volt (bzw. 0,5 Watt) erhöhen
  2. “Voltage Down” (“Power Down”): Volt (bzw. Watt) um 0,1 Volt (bzw. 0,5 Watt) verringern
  3. “LOCK ATOMIZER”: Feuersperre ein- oder ausschalten
  4. “Batte Voltage”: Anzeige der Akku-Restspannung (pbusardo kriegt sicher einen Weinkrampf, wenn er den CVI testet, denn das “ry” in “Battery” hat Anyvape sich gespart)
  5. “LCD Display”: Displayanzeige während des Feuerns (“Voltage” für eingestellte Volt bzw. Watt, “Res” für Verdampfer-Widerstand, “Battery” für Akkuspannung)
  6. “LCD ON/OFF”: Display während des Feuerns ein oder aus
  7. “V&P Model”: Umschaltung zwischen VV-  (“Voltage”) und VW-Betriebsmodus (“Power”)

Ein 8. Menüpunkt (wie beim ZMAX) zur Umschaltung zwischen “RMS”- und “MEAN” / “AVG”-Regelung existiert beim CVI nicht. Vielmehr wurde, wie bereits erwähnt, die Umschaltmöglichkeit auf den völlig nutzlosen, “MEAN” / “AVG”-Regelmodus komplett verbannt. Der korrekte funktionierende “RMS”-Regelmodus ist fest eingestellt, was das Gerät auch während des Feuerns unmissverständlich anzeigt (jedenfalls, soweit das LCD im 5. Menüpunkt auf den Anzeigemodus “Voltage” eingestellt wurde).

 

Wer an Akkuträger mit Einknopf-Bedienung wie z.B. Provari, VMAX / ZMAX oder EVO LCD gewöhnt ist, wird es insgesamt nicht schwer haben, mit der Bedienung des CVI klarzukommen.

Wer an Akkuträger mit Einknopf-Bedienung wie z.B. Provari, VMAX / ZMAX oder EVO LCD gewöhnt ist, wird es insgesamt nicht schwer haben, mit der Bedienung des CVI klarzukommen.

Das Aufrufen des Menüs ist durch die Zwangspause, solange “ANYVAPE” (und erst ein wenig später dann “SETTING”) gezeigt wird, allerdings etwas träge. Unklar, warum dies so gemacht wurde – ein Vorteil ist das nicht. Ebenso unverständlich ist auch, warum die Displayanzeige während des Feuerns jedes mal nach ein paar Sekunden vom eingestellten Anzeigewert auf “ANYVAPE” wechselt. Es ist mir durchaus bekannt, wer den CVI gebaut hat. Das muss nicht beim Feuern stets mitgeteilt werden, zumal es sowieso zusätzlich am unteren Rand des Displayglases aufgedruckt ist.

Ob einem Einknopf-Bedienung oder Mehrknopfbedienung (wie z.B. bei der VAMO) besser zusagt, das muss jeder selbst für sich herausfinden. Schlussendlich spielt man auch an einem korrekt funktionierenden VW-Akkuträger nicht so oft in den Einstellungen rum. Für einen Einknopf-Akkuträger ist jedenfalls beim CVI das Menü übersichtlich und praktisch gestaltet (vom “lahmen” Menüaufruf einmal abgesehen); die Anzeige in echtem Text (statt Abkürzungen) über die OLED-Matrix-Technologie dürfte ferner “Umsteigern” von einer Mehrknopf-Bedienung sicher das Zurechtfinden leichter machen.

Etwas ungewöhnlich ist zwar das Fehlen jeder Möglichkeit, den Akkuträger komplett auszuschalten, was aber nicht unbedingt ein Negativpunkt sein muss: Es wurde teils schon massiv gemeckert über die Notwendigkeit, Geräte wie z.B. die Lavatubes oder den VAMO nach Einlegen eines Akkus stets erst einschalten zu müssen, ferner auch über timergesteuertes “Zwangs-Ausschalten” wie jüngst bei der Joyetech eVic.

Die sicherheitsrelevante Möglichkeit zur “Feuersperre” ist aber durch Menüpunkt “3.” vorhanden. Wie sich beim CVI der Ruhestromverbrauch verhält, werden wir weiter unten noch beleuchten.

 

Sicherheit:

  • Kurzschlussschutz: getestet – Fehler “0 Ohm”
  • Überlastschutz: getestet – “Feuersperre” bei Verdampfern unter 1,3 Ohm
  • Verpolungsschutz: getestet – elektronisch implementiert, kein “Nuppelzwang”
  • Protected-Akkus: passen nicht (Länge); aufgrund der hohen Leistung jedoch ohnehin IMR-Akkus (in diesem Fall bitte ohne Nuppel / “flat top”, siehe oben) wie der Panasonic CGR18650CH “flat top” oder (in “Klein”) EFest IMR 18350 “flat top” empfohlen
  • Feuerknopf versenkt (“Vandalentaster”) und somit vor unbeabsichtigtem Auslösen geschützt – gut!
  • elektronische Feuersperre: vorhanden (3. Menüpunkt)
  • Zugbegrenzung: 10 Sekunden
  • Abschaltung bei unterschreiten Mindest-Akkuspannung / Tiefentladeschutz: “Low Vol”-Meldung und Abschaltung bei ca. 3,3V Akku-Restspannung
  • Ausgas-Möglichkeit: aufgrund der gekapselten Elektronik nur in eine Richtung über Loch im Akkudeckel gegeben

 

Leistung unter Last

1.4 Ohm, 3V soll @ 1x 18650

1.4 Ohm, 3.0V soll @ 1x 18650

Am Oszilloskop begrüßt uns die CVI mit einem PWM-Rechtecksignal am Verdampferausgang, ZMAX-typische Frequenz in Höhe von ca. 33.3 Hz.

 

Wir erinnern uns kurz – wie schon im Review des VAMO erläutert, war Smoktech zwar der erste Hersteller, der in Form des ZMAX “V2” einen brauchbaren VV/VW-Akkuträger für den Massenmarkt vorgestellt hat. Die dazugehörige Schaltung wurde aber offenbar nicht von Smoktech selbst entwickelt – und vor allem keinesfalls exklusiv gesichert.

Daher erlebt die dem ZMAX “V2” zugrundeliegende Regelelektronik, die an einigen Charakteristika (z.B. die typische, recht niedrige Frequenz von ca. 33 Hz des PWM-Ausgangssignals) leicht wiederzuerkennen ist, eine Wiedergeburt in immer wieder neuen Geräten verschiedener Hersteller: Angefangen von dem VAMO über den ZMAX-Klon von Sigelei (SGL) bis hin zum Anyvape CVI, der sicherlich nicht der letzte in dieser Liste sein wird.

 

“Needless to say” – mit einem normalen DC-Voltmeter ist man bei dieser Gerätefamilie fehl am Platz, daher wurde wie üblich..

…gemessen mit:

 

Der VV-Modus des Anyvape CVI

…einerseits im Einzelakku-Betrieb (18650), ferner im “2x 18350 stacked”-Modus und zum Vergleich die Werte aus unserem Test des Smoktech Zmax V2 RMS, an dem sich der CVI messen lassen muss:

 

1.4 Ohm
Soll: CVI
18650
CVI
2x 18350
<> Zmax2 RMS
18650
Zmax2 RMS
2x 18350
3,0V 3,06V  2,82V 2,92V 2,86V
3,5V 3,52V   3,36V 3,51V  3,46V
4,0V 4,14V   3,88V 3,99V  3,99V
4,5V 4,66V   4,46V 4,51V  4,48V
5,0V (4,64V)  5,04V (4,67V)  5,03V
5,5V (4,64V)  5,55V (4,67V)  5,51V
6,0V (4,63V)  6,08V (4,66V)  6,04V
1.8 Ohm
Soll: CVI
18650
CVI
2x 18350
<> Zmax2 RMS
18650
Zmax2 RMS
2x 18350
3,0V 3,09V 2,81V 2,92V 2,88V
3,5V 3,55V 3,38V 3,48V  3,47V
4,0V 4,05V  3,93V 3,99V  3,99V
4,5V 4,60V  4,48V 4,54V  4,47V
5,0V 5,09V  4,95V 5,05V  5,05V
5,5V (5,09V)  5,54V (5,07V)  5,54V
6,0V (5,08V)  6,08V (5,07V)  6,08V
2.2 Ohm
Soll: CVI
18650
CVI
2x 18350
<> Zmax2 RMS
18650
Zmax2 RMS
2x 18350
3,0V 3,08V 2,80V 2,98V 2,88V
3,5V 3,53V  3,36V 3,44V  3,47V
4,0V 4,04V  3,84V 4,01V  3,98V
4,5V 4,58V  4,43V 4,48V  4,48V
5,0V 5,15V  4,97V 5,01V  5,05V
5,5V (5,42V)  5,56V (5,42V)  5,55V
6,0V (5,40V)  6,07V (5,41V)  6,05V
2.6 Ohm
Soll: CVI
18650
CVI
2x 18350
<> Zmax2 RMS
18650
Zmax2 RMS
2x 18350
3,0V  3,11V 2,81V 2,96V  2,89V
3,5V 3,50V  3,38V 3,49V  3,49V
4,0V 4,05V  3,86V 4,00V  3,99V
4,5V 4,60V  4,45V 4,49V  4,48V
5,0V 5,12V  4,98V 4,99V 5,04V
5,5V 5,74V  5,49V 5,58V  5,54V
6,0V (5,82V)  6,10V (5,82V)  6,06V

 

An dieser Stelle keine Überraschungen, sondern vielmehr im Großen und Ganzen die gleiche, insgesamt sehr gute Regelung wie von anderen Akkuträgern mit an die “ZMAX RMS”-Platine angelehnter Elektronik bereits bekannt.

Im 18650-Betrieb vielleicht minimal höhere Effektiv-Spannung, die in der Praxis jedoch wenig bis keine Auswirkung haben dürfte. Insgesamt hier durchaus noch gute Präzision mit einer höchsten gemessenen Leistung von 15,5 Watt und 3,3A im 18650-Betrieb und einem Regelbereich von über 1,5V bei 1,4 Ohm.

Bei der Stromversorgung mit 2x 18350-Akkus erhöht sich, wie bereits beim ZMAX RMS oder der VAMO, die maximal messbare Leistung auf 26,4 Watt und 4,3A sowie der Regelbereich bei 1,4 Ohm auf 3,26V, allerdings auch bei der CVI ein wenig zu Lasten der Regelgenauigkeit.

 

Hier gibt es insgesamt nichts zu meckern . Der CVI ist in den VV-Modi annähernd gleich gut wie die Zmax 2 RMS und die Vamo und reiht sich somit an der Spitze der aktuellen VV/VW-Akkuträger mit ein.

 

Der VW Modus des Anyvape-CVI

..in 18650:

Soll 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,6 Ohm
3,0W 2,8W  2,9W  3,0W  3,0W 
5,0W 4,9W  5,0W  4,7W  5,0W 
7,0W 6,5W  7,0W  6,6W  6,9W 
9,0W 9,0W  9,1W  8,8W  9,2W 
11,0W 11,5W  11,2W  11,1W  11,4W 
13,0W 13,4W  13,8W  13,2W  13,3W 
15,0W 14,9W  14,1W  13,5W  13,2W 

Als neuralgischer Punkt bei der noch recht jungen Gattung der VW / “Variable Watt”-Akkuträger kristallisiert sich immer öfter der Punkt heraus: “Kann der Akkuträger Effektiv-Spannungen unter 3,0V liefern, um auch die sehr niedrigen Watt-Einstellungen tatsächlich umsetzen zu können?”

Joyetech’s eVic und Cigstar’s Imotion3 können es nicht, der CVI hingegen sowie alle anderen Akkuträger mit an den ZMAX RMS angelehnter Elektronik (z.B. Vamo, SGL / Sigelei ZMAX und freilich der Smoktek Zmax V2 RMS selbst) schaffen das problemlos.

Das “VW”-Konzept funktioniert hier beim CVI im Betrieb mit einem einzelnen 18650-Akku bis zu 13,0 Watt sehr gut: Keine Abweichungen größer 0,5 Watt (0,5 Watt ist die Grenze, die wir persönlich in der Praxis noch unterscheidenen können).

Bei 15 Watt im VW Modus im 1x 18650-Betrieb scheitert der CVI, wie alle anderen Akkuträger mit “ZMAX RMS”-basierter Platine auch, am oberen Leistungslimit – was jedoch kein Beinbruch ist, da die Mehrheit der Dampfer (bewusst oder unbewusst) unter 10 Watt dampfen und der Bereich von 13-15 Watt somit für die über-überwiegende Mehrzahl in der Praxis herrlich irrelevant ist.

 

..in 2x 18350:

Soll 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,6 Ohm
3,0W 3,1W 2,6W 2,2W 2,3W
5,0W 4,0W 4,4W 4,5W 4,6W
7,0W 6,2W 6,4W  6,5W 6,4W
9,0W 8,0W 8,6W 8,5W 8,8W
11,0W 10,2W 10,4W 10,9W 11,0W
13,0W 12,1W 12,7W 12,9W  12,7W
15,0W 14,4W 14,5W 15,0W 15,1W

 

Wie auch schon bei den elektrisch nah mit dem CVI verwandten ZMAX RMS und der VAMO ist die Präzision im VW-Modus bei “2x 18350 stacked”-Konfiguration merklich schlechter.

Wieder einmal bestätigt sich: “2x 18350 stacked” braucht bei diesen Geräten kein Mensch. Die Regelelektronik schafft zwar durch die erhöhte Versorgungsspannung hier tatsächlich (in der Praxis vermutlich nie benötigte) volle 15 Watt im VW-Betrieb (und nicht “bloß” 13 – 14 Watt wie im 18650-Modus), im Gegenzug verschlechtert sich aber die Regelgenauigkeit hin zu Abweichungen von bis zu 0,8 Watt.

Da es bei den direkten konkurrenten VAMO und ZMAX RMS im Stacking-Betrieb nicht anders aussieht, also auch hier: CVI vollends gleichauf.

 

Vollständige Messwertetabellen:

 

“Dampf-Phase”

cvi-dampfphase-18650-4v-22ohm

2,2 Ohm 4,0V 18650 Vrms

Unauffälliger Verlauf der Dampfphase über 10 Sekunden (bis zum Eingreifen der Zugbegrenzung), allenfalls etwas träger Spannungsanstieg. Schön zu erkennen ist, wie während des Zuges “live” nachgeregelt wird (die “Huppel” in der Linie auf dem “Hoch-Plateau”).

Ein “Nachfeuern” wurde dem CVI (ähnlich ZMAX und VAMO) nachgesagt, mag ich jedoch nicht bestätigen. Die Spannung sinkt recht zügig wieder ab, das Ergebnis ist soweit in Ordnung.

 

Nachregeln bei sinkender Akkuspannung?

Akku Voll vs. Akku Leer (Vrms) – 18650 VV bei 2.2 Ohm
Soll 3,0V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V 6,0V
Akku voll (4,2V): 3,0V 3,5V 4,0V 4,6V 5,2V (5,4V) (5,4V)
Akku leer (3,4V): 3,0V 3,5V 4,1V 4,6V 4,8V (4,8V) (4,8V)
Akku Voll vs. Akku Leer (Vrms) – 18650 VW bei 2.2 Ohm
Soll  3,0W 5,0W 7,0W 9,0W 11,0W 13,0W 15,0W
Akku voll (4,2V): 3,0W 4,7W 6,6W 8,8W 11,1W 13,2W 13,5W
Akku leer (3,4V): 2,8W 4,3W 6,6W 8,4W 10,4W 10,3W 10,2W

Auch hier absolut nichts neues, wie bei den anderen Geräten mit ZMAX RMS-ähnlicher Elektronik gilt:

Unterhalb der Leistungs-Limits liefert auch der CVI absolut konstante Ausgangsspannung über die Akkulaufzeit, ohne dass nachgeregelt werden müsste. Einzig bei sehr hohen Einstellungen, die Aufgrund des Erreichens der Leistungs-Limits nicht mehr geregelt werden können, bricht auch beim CVI die Ausgangsspannung ein, aber Nachregeln hilft hier auch beim CVI nicht.

Im VW-Modus wirkt sich das ganze etwas deutlicher aus. Wer aber mal schnell in die Tests des ZMAX RMS und den Test des VAMO hier im Blog rüber spickt, sieht dort im Wesentlichen das gleiche Bild. Das ist nunmal der derzeitige Stand der (bei diesen Geräten im Kern identischen) Technik; überdies gegenüber den Gegebenheiten noch vor einem halben Jahr (Beispiel: L-Rider Lavatubes) immer noch eine mehr als deutliche Verbesserung.

 

Ruhestrom:

eVic FW1.1 “off” 0,10 mA
Zmax V2 RMS 0,11 mA
eVic FW1.1 “Sleep” 0,14 mA
Vamo VV/VW 0,15 mA
YoungJune 2.1T (5-Klick aus) 0,16 mA
Anyvape CVI 0,26 mA
Provari 0,96 mA

 

Der Anyvape CVI kann zwar nicht komplett ausgeschaltet werden, aber das ist auch kein Beinbruch. Der Strom, den der Anyvape CVI “dumm rumstehend” dem Akku entnimmt, ist zwar am höheren Ende der Tabelle, aber mit 0,26 mA immer noch weniger als ein Drittel des Ruhestromverbrauch eines Provari. Ein Ruhestrom von 0,26mA entleert über 24 Stunden den Akku um 6,24mAh – das ist vernachlässigbar.

 

Abmessungen:

  • Länge im 18650-Betrieb: 135 mm
  • Durchmesser: 23 mm
  • Gewicht mit 1x 18650: 115 g

 

Fazit:

Nur unwesentlich teurer als der Vamo, dafür optisch im “Version 1”-Design eine ganze Klasse hübscher (oder zwei oder 5). Denn eines ist der der Vamo gewiss nicht: ein Designschmuckstück – der alte Totschlagprügel mit Gumminoppen ;-). Außerdem nervt die Inkompetenz des Vamo-Herstellers in Sachen Akku-Federn inzwischen ganz gewaltig.

Ja, die CVI kommt nicht ganz an die schlanke ZMAX RMS heran – dafür kostet der Zmax aber auch das Doppelte. Abgesehen davon sind ein paar frische Farben auch mal ganz nett – immer nur Edelstahl wie bei Smoktech ist auf Dauer auch irgendwie langweilig.

 

Auf den Punkt gebracht:

Im Moment bietet der CVI das beste Preis-/Leistungsverhältnis bei den VV/VW-Akkuträgern mit ZMAX-ähnlicher Elektronik. In Design, Haptik, Optik und Verarbeitung liegt der CVI deutlich über dem Vamo, preislich wiederum deutlich unter dem Smoktech ZMAX RMS oder dem Sigelei ZMAX.

Technisch gibt es an der CVI nichts auszusetzen, da sind die Unterschiede zwischen den genannten Geräte aufgrund der quasi identischen Regelelektronik sowieso marginal.

 

Klare Kaufempfehlung also für den CVI…

…in “Version 1”-Optik.

.. die Version 2 Optik wiederum sollen die Chinesen bitte behalten. Es langt nicht, einfach nur den oberen Teil des Trägers hinter schwarzes Plastik zu basteln – das schreit geradezu nach “in letzter Minuten schnell noch drauf gepfuscht, nur weil der eVic von Joyetech sich gerade gut verkauft”. Mal abgesehen davon, dass ich nicht wissen will, wie die Wärme-Abfuhr bei einem bis zu 23 Watt (!) leistenden Akkuträger “hinter Plastik” noch funktionieren soll – Joyetech schafft das ja nicht mal bei 11 Watt.

Daher: Kauft Version 1, solange sie noch zu kriegen ist, denn im Voll-Alu-Gehäuse des ursprünglichen Designs ist der Abtransport der Wärme von der Regelelektronik kein Thema. Was den “Plastikkopf” des “V2-Designs” betrifft, haben wir angesichts der messbaren Leistungsdaten des Geräts (die elektrischen Daten sollen sich ja laut Hersteller explizit mit dem neuen Design nicht geändert haben!) hingegen eine gesunde Portion Skepsis.

 

Nachtrag: März 2013 – ACHTUNG: Probleme mit aktuellen Gerätechargen

Mit den jetzt im März 2013 ausgelieferten Chargen von sowohl V1 als auch V2 läuft derzeit einiges schief.. Schlechte Feder, Elektronikaussetzer und geänderte Designspezifikationen werden aus unterschiedlichsten Ecken gemeldet. Mit liegt ein solches Modell aus aktueller Fertigungscharge nicht vor, ich kann nur für die erste Charge sprechen, die war (und ist auch jetzt noch) OK. Eventuell muss ich wohl den Test mal nochmal wiederholen mit einem aktuellen Modell.

Akkutipps:

in 18650:

..gilt aufgrund der hohen abgerufenen Leistung mal wieder unser Universal IMR-Akkutipp Panasonic CGR18650CH, hier (jedenfalls mit dem normalen Akkudeckel) unbedingt in der “flat top”-Variante ohne Nuppel (siehe oben).

 

Panasonic CGR18650CH gegen AW IMR 18650-2000 bei 3A (Klick für groß)

 

Vollständige Akkudaten hier:

 

Soweit noch nicht vorhanden, ist dazu ein guter Li-Ion-Lader wie z.B. der Xtar WP2 II (Review hier im Blog) selbstverständlich unentbehrlich.

 

 

in 18350 / 2x 18350: 

…sollten erst Recht unbedingt ausschließlich IMR-Akkus zum Einsatz kommen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat der EFest IMR 18350 “flat top” (ohne Nuppel).

Ob mit dem (uns aktuell leider nicht vorliegenden) speziellen Akku-Deckel für den Stackingbetrieb auch 18350er mit Nuppel (wie z.B. die AW IMR 18350) passen, können wir derzeit noch nicht sicher sagen, darf aber angenommen werden.

Die günstigeren Smoktech und EFest IMR “flat top V1” 18350 fast gleichauf mit AW IMR 18350. Abgeschlagen: EFest IMR 18350 “button top V1”

 

Vollständige Akkudaten hier:

 

 

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16 responses so far

16 Responses to “VV/VW-Akkuträger Anyvape CVI oder: auf dem Gerätemarkt wird es bunt..”

  1. Mundfeinon 10 Jan 2013 at 16:21

    Und wie sieht es mit der Feder aus?
    Ist hier auch wieder ein Fiasko zu erwarten, reicht die mitgelieferte in V1 aus, oder müssen wir wieder Taschenlampen schlachten?

  2. SabbelMRon 10 Jan 2013 at 16:33

    Nein, eher nicht. Die Feder macht, wie oben im Text auch geschrieben, bei der CVI einen sehr guten Eindruck:

    http://img811.imageshack.us/img811/5093/cvi2010.jpg

    Zwischen dieser Batteriekappe und der der VAMO liegen schon Welten..

  3. jgosson 11 Jan 2013 at 03:59

    Sorry I don’t speak german and am running this though a translator. The V1 and the V2 will both be produced at the same time. The v2 wont replace the v1, they will both be on sale at the same time. I think they just got lazy and didn’t want to come up with 2 names. They should have called them by different names so nobody got confused.

  4. SabbelMRon 11 Jan 2013 at 04:04

    Hey jgoss,

    according to our information, Anyvape did actually intend to discontinue the V1 design in favour of the new V2 design, but only due to massive demands from vendors, gave in and agreed to continue producing both the V1 and V2 (for now).

  5. adminon 11 Jan 2013 at 04:06

    Hi jgoss,

    Sorry bout the spamfilter.. it’s a bit trigger happy. :-(

    Good to know and thanks for posting this. A new name.. hmmm.. Tevic would work :-)

  6. SabbelMRon 11 Jan 2013 at 04:07

    Yeah suppose they did not have the guts for that, as they already have the TeCab ;).

  7. Tomon 15 Jan 2013 at 16:28

    Hi Stefan

    klasse Bericht mal wieder :-)
    Ich bin gespannt, wie er sich handeln lässt (meiner CVI 1 kommt mit der Mc-Dampfer SB gegen Ende Januar).

    Wie verhält er sich denn beim Akkuwechsel?
    Speichert er die letzten Einstellungen oder ist mal wieder Klickorgie angesagt?

    Da sollten die Chinesen echt mal auf den ProVari schauen, und sich davon ne Scheibe abschneiden… :-)

    Grüße
    Tom

  8. Tomon 31 Jan 2013 at 21:59

    so, kurzes Update zur CVI 1 (meine ist heute gekommen)

    Speichern der Letzten Einstellung beim Akkuwechsel?
    Ist nicht, so schnell kann man den Akku nicht wechseln, dann steht er wieder auf 3.0V RMS…

    Schade, dabei haben die meisten Akkuträger µPC’s drin, die auch sogenannten EEPROM Speicher haben. Und mit 3 Zeilen code wären die letzten Einstellungen auch über einen Akkuwechsel erhalten geblieben.

    Seit der ProVari habe ich das schätzen gelernt…

    Blöde Sache der Menüführung :
    Man muss LCD DISPLAY in den Settings auf Atomizer stellen, das Display verkraftet 2 Zeilen, also wäre Spannung/Watt und Widerstand zusammen anzeigen eigentlich kein Problem.

    Ansonsten funktioniert der tadellos und bringt Leistung satt (Ich dampfe zwischen 11 und 13W je nach Liquid)

    Grüße
    Tom

  9. adminon 02 Feb 2013 at 01:50

    Tom,

    Sorry, ich hatte dich übersehen. :-( Ich krieg irgendwie nicht alle Benachrichtigungen mehr..

  10. Tomon 03 Feb 2013 at 15:18

    Kein Problem Stefan :-)

    ich konnte es ja mittlerweile selber testen ;-)

    Grüße
    Tom

  11. sc0repi0on 11 Mar 2013 at 16:16

    Super Test, vielen Dank, ich hoffe auch aufgrund des doch sehr

    Nach einem kaputtgegangen Vamo (natürlich Freitags) war ich jetzt wieder scharf auf ein neues Gerät und konnte bei der DD glücklicherweise aufgrund Deines/Eures Tipps direkt die V1 bestellen. Die hatten wohl leider Probleme mit dem Zulieferer, die V2 wird wohl vorerst gar nicht die Fertigungshallen verlassen, weil die Serienstreuung zu hoch ist. Dumm gelaufen, aber kein Fehler seitens der Dampf-Destillerie (die ich hier mal lobend für ihre Kommunikation in den einschlägigen Boards loben möchte).

    Die V1 ist ein super Gerät, allerdings habe ich zwei Fragen:

    1) Ist euch beim Testen aufgefallen, dass er manchmal nicht mehr die Settings übernehmen möchte (LCD On/Off bzw. LCD-Screen)? Abhilfe schafft hier wohl nurmehr den Akku rauszunehmen. Nach diesem “Reset” geht das alles auch wieder. Ist mir nur gerade eben aufgefallen. Die Herren von und zu Akkuträger-Tester haben da sicherlich mehr Einblick, gerade wenn die Elektronik ja in anderen Geräten ähnlich bzw. gleich ist.

    2) Die Nuppel-Akkus passen schon rein, aber schon mit dem kleinen Spalt am Akku-Cap, den Du/Ihr (was ist denn nun richtig?) vorhergesagt habt. Ich hab es trotzdem probiert. Jetzt hat ein Akku unten eine kleine Delle davon getragen (Panasonic). Ist das bei euch auch passiert? Wirklich hart dagegen gedreht habe ich nicht, deshalb war ich etwas erstaunt.

    Alles in allem habe ich das Gefühl, dass der CVI V1 dem Vamo überlegen ist. Vlt. ist das auch nur subjektiv, aber das Gerät feuert den Vivi auf jeden Fall “runder” als der Vamo es jemals getan hatte.

    Nochmals besten Dank und beste Grüße!

  12. sc0repi0on 11 Mar 2013 at 16:18

    Nachtrag, da war ich wohl in der Zeile verrutscht.

    Super Test, vielen Dank, ich hoffe auch aufgrund des doch sehr unterhaltsamen Schreibstils werden wir hier noch viel lesen können :)

  13. adminon 11 Mar 2013 at 16:48

    Sc0repi0,

    das Fehlverhalten der V1 kenne ich bislang nur vom Hörensagen, selbst konnte ich es hier nie nachvollziehen. Ich hab meist nicht allzuviel Zeit, um Geräte längerfristig zu testen, so dass solche Sachen leider auch schon mal unbemerkt an mir vorbei gehen. Oder ich hab sehr frühe Revisionen, die dann später geändert werden. Ist leider nicht ganz optimal.

    Das Akkuproblem hatte ich allerdings auch schon öfters, jo.. Einmal zu fest zugedreht und der Boden hat ne Delle :-( Solang das nicht sehr verdellt ist, ist das nicht schlimm, aber ärgerlich ist es allemal.

    Ich finde die CVI insgesamt auch etwas runder als der Vamo, ja..

  14. adminon 16 Mar 2013 at 23:11

    ACHTUNG: Probleme mit aktuellen Gerätechargen

    Mit den jetzt im März 2013 ausgelieferten Chargen von sowohl V1 als auch V2 läuft derzeit einiges schief.. Schlechte Feder, Elektronikaussetzer und geänderte Designspezifikationen werden aus unterschiedlichsten Ecken gemeldet. Mit liegt ein solches Modell aus aktueller Fertigungscharge nicht vor, ich kann nur für die erste Charge sprechen, die war (und ist auch jetzt noch) OK. Eventuell muss ich wohl den Test mal nochmal wiederholen mit einem aktuellen Modell.

  15. Andreason 22 Mar 2013 at 09:40

    Habe Mitte Februar bestellt und bei Dampf-Destillerie und immer noch nichts erhalten. Wenn ich die Kommentare oben lese, kann ich da eher von Glück sagen, oder?

    Naja, ich wart´s mal ab.

    grüße, Andreas

  16. sc0repi0on 06 Apr 2013 at 22:18

    Mein CVI V1 hat sich jetzt leider verabschiedet. Die Cap, unter der die Elektronik sitzt, wurde mit einem schlechten Kleber verpappt, welches sich aufgelöst hat. Resultat: Die Cap wird locker, beim Verdampfer-Wechsel dreht man sie ungewollt auf und zu. Da ist mir dann auch irgendwann der Kleber in die Hände gerieselt. Die Drahtverbindung darunter wird nach einiger Zeit naturgemäß durch die Dauerbewegung durchtrennt. Damit ist der V1 erstmal nur mit einem Lötpunkt wieder zu flicken. Was aber auch absolut kein Zustand ist. Es ist manchmal einfach nur zum Schreien mit den Akkuträgern.

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