Archive für Tag: 'O+O Software'

Jul 06 2011

Schnäppchen: 42% Rabatt bei o&o Software

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

O&O Software gibt bis 09.07.2011 stolze 42% Rabatt auf alles, weil die Fußballfrauen so gut gekickt haben. Details zur Aktion: klicken Sie bitte hier.  Mein Tipp: O&O Defrag und O&O DiskImage sind auf jeden Fall immer gut zu haben. Mehr Infos zu den O&O Produkten hier: http://www.oo-software.com/home/de/products/index.html?dd=1

 

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Mar 19 2008

O&O Softwares Disk Image v2 Pro

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Nachdem mich Acronis ja maßlos enttäuscht hatte, hab ich mich mal nach weiteren Alternativen umgesehen. O&O Software, welches mir aufgrund O&O Defrag noch in guter Erinnerung ist, hat ja inzwischen die 2. Versionen seiner Disk Image Software veröffentlicht. Bei Amazon gab’s die Software auf einer bootfähigen CD für 39,95 Euro inkl. 1 Jahr CA Anitivirus. O&O bietet 256bit AES Verschlüsselung, und kommt als native 32bit & 64bit Version und ist auf MultiCore CPUs optimiert. Es unterstützt dynamische Laufwerke, RAID und GPT Laufwerke. Als Backup Ziel gehen externe USB/Firewire/ESATA HDDs, Netzwerkplatten, Partitionen auf internen Platten. Ein direktes Brennen auf DVD ist nicht möglich, es muss immer zunächst auf eine HDD gesichert werden, von dort aus kann dann eine DVD gebrannt werden. O&O kann zumindest die Image Datei passend für das Brennen aufteilen – abschließend bietet es eine rudimentäre Brennfunktion zum eigentlichen Brennen.

Eine Testversion von O&O Disk Image v2 (30 Tage zeitlich begrenzt) mit vollem Funktionsumfang kann auf der O&O Software downgeloadet werden. Ausnahme: mit der Testversion kann eine Systempartition nicht wieder hergestellt werden, dazu braucht es die BootCD der Vollversion.

Im Gegensatz zu Acronis und deren Linux CD nutzt O&O eine Vista PE /Server 2003 Basis für seine Boot CD, dies hat den Vorteil, das man eventuell fehlende Laufwerks/Netzwerk Treiber sehr einfach von einem USB Stick oder ähnlichem nachladen kann. Der Nachteil jedoch ist, dass der Start von der Boot CD bestimmt 3 mal so lange dauert (ca. 5 Minuten inkl. RAID Treiber nachladen). Während der RAID Controller meines Amilo XI2550 von Acronis TrueImage 10 direkt erkannt wird (dafür leider die Lan Karte nicht), erkennt O&O zwar das LAN, nicht jedoch den RAID Controller. Unterschied: den RAID Treiber konnte ich in O&O nachladen, bei Acronis muss eine USB HDD als Backup Medium herhalten – ich backupe sonst auf eine TeraStation im Gbit LAN. Acronis kann auf FTP sichern, das kann O&O nicht.

Das erstellen eines Images der Vista Systempartition im laufenden Betrieb war problemlos möglich, wenn auch nicht gerade berauschend schnell – das Image (60GB genutzt von 180 GB) wurde in ca 1.5 Stunden erledigt. Das Rückspielen der Vista Partition klappte mit Hilfe der Boot CD dann ebenfalls problemlos, das System war erfreulicherweise nach dem Restore voll funktionsfähig. (sollte man als Grundvoraussetzung ansehen, ist aber leider nicht immer der Fall – bei Acronis TrueImage Home 10 durfte ich zunächst den Boot Sektor reparieren). O&O kann Nicht-Systempartitionen während des Backupvorgangs exklusiv sperren, bei Systempartitionen geht dies natürlich nicht. Schreibvorgänge auf die gerade zu sichernde Partition werden gecached, der Platz dafür ist aber begrenzt. Ein wirklich konsistentes Image wird nur dann erstellt, wenn Schreibzugriffe während des Backupvorganges durch den Cache abgefangen werden konnte. Das heißt allerdings nicht, dass das Image andernfalls defekt wäre. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie Acronis dieses Problem löst, denn Sinn macht diese Cache Geschichte wenn man mal drüber nachdenkt auf jeden Fall.

Negativ aufgefallen ist mir jedoch die Komprimierungsrate von O&O Disk Image V2 Pro. Während Acronis 10 das Image dieser Vista Partition auf 25 GB runter komprimieren konnte, wird das O&O Image am Ende dann knapp 39 GB groß. Gut gefallen hat mir jedoch die Möglichkeit, Dateien per Ausschlussfilter  vom Image auszuschließen.

Sicherlich bietet das überfrachtete Acronis Home viel mehr Funktionen, während O&O sich auf das wesentliche konzentriert: Images (auch Inkrementell) erstellen, inkl. Option für defekte Laufwerken – sowie das Clonen von Laufwerken.

Ich gebe es zu, ich finde Acronis Home gerade in der aktuellen Version hoffnungslos überfrachtet – deshalb wollte ich ja unbedingt Acronis TrueImage Echo Workstation nutzen, was leider unter Vista Home nicht möglich ist. O&O ist schlank und rank und hat genau die Funktionen, die ich nutzen möchte. 

Leider konnte ich bislang noch kein Support Forum für O&O Software finden, ein Vergleich, ob dort das selbe Desaster herrscht, wie im Acronis Forum ist mir leider nicht möglich. Allerdings ist mir eines klar: bei O&O wurde ich noch nie um mein Geld beschissen, bei Acronis leider schon. Ob sich O&O im Ernstfall bewährt, muss sich leider noch zeigen. Mehr als ein paar Tests konnte ich nun auch nicht machen – und wer weis wie es auf komplett andere Hardwareumgebungen reagiert. Im Moment bin ich jedoch mal recht zufrieden mit O&O Disk Image v2 Pro, hoffen wir, dass es so bleibt. Noch lieber wäre es mir allerdings, wenn der Ernstfall nie eintreten wird und ich mein Image niemals wirklich benötige…

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Mar 08 2008

Aktuelle Backupstrategie für wenig Geld

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

 

Es ist mal wieder Zeit für ein FollowUp eines früheren Themas. Hier der erste Teil

 

Backups müssen regelmäßig angelegt werden, am besten in einem rotierenden System, so dass immer mehrere Exemplare der Sicherungskopien vorhanden sind.

Ja, klasse.  Wenn es nur nicht so eine fürchterlich zeitraubende Arbeit wäre jedesmal. Und dann noch die Frage, wo soll ich denn Bitte mein Backup hinmachen?

Backup auf Disketten oder auch auf Iomega ZIP Disketten sind inzwischen Mega-Out. Die meisten Computer haben heute nicht mal mehr ein Diskettenlaufwerk und das Wunderkind der 90er Iomega ZIP Laufwerk bietet heute auch schon lange nicht mehr genug Platz für ein Backup. Das kann man also getrost abhaken.

Die Festplatten heute haben inzwischen Kapazitäten von mehreren hundert Gigabyte, Will man eine Komplettsicherung seines aktuellen Vista Systems vornehmen, sollte man in Größenordnungen ab ca. 15 GB + eigene Dateien rechnen. Das übersteigt das Fassungsvermögen von DVD Rohlingen, selbst das von Dual Layer DVDs. Das beliebte Backupkonzept des Heimusers “Brennen wirs halt auf ne Disc, wird schon halten” hat also ebenfalls langsam aber sicher sein Ende erreicht.

Ein Backupmedium, das zu klein ist, wird auch nicht genutzt, denn es gibt nichts ätzenderes, als mitten in einem Backupjob, der oft Stunden dauert, die Discs wechseln zu müssen, damit es weitergehen kann. 

  • Backup auf DVD bzw. als etwas größere Alternative USB Sticks (die bis zu 8GB bezahlbar sind) ist nur für einzelne Dateien sinnvoll  – aber dafür ist es billig. DVD Brenner kosten heute kaum noch Geld, leere DVD+/-R bekommt man im Lebensmitteldiscounter nachgeworfen. (Übrigens Backup auf ein RW Medium halte ich für Kontraproduktiv, Sinn ist es, den Stand einzufrieren, so dass den Daten auch wirklich nix mehr passieren kann.). Mehrere Backups auf Vorrat zu halten, wenn auch nicht wortwörtlich im “rotierenden System” ist damit auf jeden Fall kostengünstig machbar. Leider sind DVD Rohlinge und auch USB Stick etwas anfällig gegenüber äusseren Einflüssen auch während der Lagerung, vor allem langfristig gesehen.
  • Festplatten sind heute vergleichsweise riesig und günstig in der Anschaffung. Eine 2. Festplatte im Rechner als Backupziel ist leider prinzipiell dem selben Risiko ausgesetzt, wie die Platte, die gesichert werden soll, ist also nicht wirklich ideal, aber besser als gar nix. Die große Speicherkapazität einer Festplatte erlaubt es mit Imaging Software, wie z.b. dem in Vista Ultimate mitgelieferten Imager, bzw. den Programmen wie Norton Ghost oder O&O Software Disc Image eine nach der Wiederherstellung komplett bootfähige 1:1 Kopie der Festplatte und allem, was darauf war, mit Kompression sogar mehrmals auf die Backupfestplatte anzulegen. Sicherer, allerdings auch eine Spur langsamerer, sind externe (USB2) Festplatten als Backup Laufwerk. Schließt man die nach erfolgten Backup in den Schrank, ist das schon mal ein großer Schritt nach vorne. Rotation ermöglicht man durch den Kauf mehrerer Festplatten. Die Geschwindigkeitseinbußen kann man durch Kauf von externen Festplatten mit dem neuen E-SATA Anschluß ausgleichen, wenn der PC schon mit E-SATA umgehen kann.
  • RAID als Backupstrategie? Der Verband mehrerer Festplatten zu einem RAID Festplattenarray kann ab RAID Level 1 (RAID 0 ausgenommen) das Risiko vor Datenverlusten minimieren. Aber RAID ist kein Backupverfahren, darauf kann man sich im Notfall nicht verlassen. Denn:  eine unbeabsichtigt geänderte Datei oder ein von einem Virus verseuchtes Programm, gelöschte Daten sind auch mit RAID im Zweifelsfall hinüber, da sich eine Änderung sofort auf alle im RAID beteiligten Platten auswirkt und man den alten Zustand nicht mehr wiederherstellen kann.
    Nutzt man allerdings eine externe Festplatte als Backupziel, die zusätzlich auch noch RAID beherrscht (wie z.b. die Buffalo DriveStation Laufwerke und viele andere), ist das sicherlich von Vorteil, aber der wesentliche Sicherheit bringende Teil ist die externe Festplatte, das RAID ist nur eine Zusatzversicherung.
  • Bandlaufwerke sind professionell und leider auch arg teuer. Opas alten QIC 80 Streamer kann man übrigens getrost ins Museum schicken, die heutigen Modelle sind wesentlich performanter geworden, aber der Preis ist immer noch KO Kriterium für die meisten von uns.

Für den kleinen Geldbeutel empfehle ich heute eine Kombination aus folgenden Komponenten: 2 Festplatten im heimischen PC und dazu mindestens 2 externe USB2-Festplatten, die idealerweise über RAID 1 Verfügen. Dazu eine Disk Imaging Software wie die oben erwähnten Programme Norton Ghost oder O&O. Nun erstelle man bitte in regelmäßigen Abständen eine Komplettsicherung (Image) seiner Festplatte auf die 2. Platte im PC, am besten Nachts, wenn niemand an dem PC arbeiten will. Die so erstellte Image Datei verschiebt man dann zeitnah abwechselnd auf eine der zwei externen Festplatten und verstaut die Platte dann wieder sicher, bis sie das nächste mal wieder an der Reihe ist. Ist genug Kapazität da, kann man ruhig die alten Images erst mal auf der Platte belassen – so hält man noch ältere Backups vor, für den Fall dass man mal noch auf eine noch ältere als die letzten 2 Sicherungen zurückgreifen will..

Natürlich könnte man auch gleich auf die externe Festplatte das Image erstellen lassen, aber das ist meist langsamer und wenn man vergisst, rechtzeitig vorher die Platte anzustöpseln, kann das Backup auch nicht starten.

 

Im nächsten Teil stelle ich mal kurz mein aktuelles Backupsystem vor, als Beispiel, wie man das noch weiter verfeinern kann und welche Überlegungen dazu geführt haben.

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