Archive for the tag 'Norton'

Sep 28 2010

Norton Internet Security 2011 Probleme mit Office 2010 64bit

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Nachdem ich die letzten Versionen von Norton Internet Security in den höchsten Tönen gelobt hatte, musste ich nach der Installation der neuen Version 2011 mein Urteil nun drastisch reduzieren:  Norton macht nach dem Update auf NIS 2011 nun massive Probleme mit der 64bit Version von Office 2010, genauer gesagt Outlook: Probleme beim Versenden über IMAP Konten (die von NIS 2011 eigentloich gar nicht untersützt werden), Outlook crasht, Outlook kann nicht sauber beendet werden – das  sind nur ein paar der reproduzierbaren Fehler, die auftreten, sobald Norton Internet Security 2011 auf dem Rechner aktiv ist. Eine Lösung des Problems ist derzeit nicht in Sicht, falls ich was finde, werde ich den Post hier aktualisieren. Im Moment kann ich nur raten, das Upgrade von 2010 auf 2011, auch wenn die Norton Updates kostenlos sind, nicht einzuspielen.

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Jan 18 2009

Norton Antivirus 2009 / Internet Security 2009 Test

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Vor nicht allzu langer Zeit noch schreib ich hier in diesem Blog, dass die beste Software, die Symantec in den letzten Jahren herausgebracht hatte, der “Norton Remover” war – das Programm, mit dem sich Norton Produkte rückstandslos entfernen lassen. Es hat durchaus ein paar Jahre gedauert, aber wie der nachfolgende Test von Norton Antivirus 2009 / Norton Internet Security 2009 zeigt, ist man im Hause Symantec doch wieder auf dem Richtigen weg.
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Jan 12 2008

Nortons beste Software in neuer Version

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Ich hab ja schon viel über Norton / Symantec gelästert.. hier oder im alten Blog. Und obwohl Nortons Antivirus inzwischen laut C’t Magazin des Heise Verlags gar nicht mal mehr das schlimmste Übel aller Zeiten darstellt und tatsächlich in den aktuellen Revisionen sogar wieder als brauchbar zu bezeichnen ist. (brauchbar, gut ist anders), vergisst ein vergrätzter Alter Sack nicht so schnell. “Nie mehr Norton auf meinen Systemen” ist nach wie vor die Devise und wird es auch bleiben – aber diesen Vorsatz einzuhalten, das ist gar nicht so einfach. Denn Norton Antivirus breitet sich fast schon “Virus artig” aus, es gibt kaum noch FertigPCs oder Notebooks, die nicht schon ab Werk vom “Anti Norton”-Virus (= Zitat eines verwirrten Kunden) befallen sind. Und es war bislang so gut wie unmöglich, eine Norton Software, sobald se sich mal im System eingenistet hat, wieder los zu werden.

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Aug 21 2006

Norton Frust ist Gibsons Lust – oder: Festplattendiagnose-Tool

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Ok, das Reimen lass ich lieber bleiben. Zum Topic: Schon seit Jahren bemerke ich, wie die Qualität der Symantec Produkte in der Norton Reihe immer weiter den Bach runter geht. Im Zuge meiner Festplatten Basteleien kam der Wunsch nach einem vernünftigen Plattendiagnose Programm auf, als alter Sack denkt man da natürlich primär an den guten alten Norton Diskdoktor, NDD.EXE. Früher war der echt brauchbar, es gab ihn für ein paar Mark und er funktionierte recht gut und hatte eine informative Anzeige, wo auf der Platte sich denn nun defekte Sektoren breitgemacht hatten.

Da das XP eigene Boardmittel chckdsk für die Analyse und Reparatur logsicher Probleme im Dateisystem zwar sehr gut, aber für eine hardwarenahe Untersuchung der Platte, inkl. Controller und Plattenoberfläche nur mäßig geeignet ist, entschloss ich mich nach vielen Jahren mein System mal wieder mit einer Symantec Software zu verseuchen. Dank “Sofort Online Kaufen & Download”-Funktion im Symantec Shop hat man heute schneller einer Vollversion von Norton auf seinem Rechner installiert, als man se wieder los werden kann, wenn man die Nase voll davon hat. (Übrigens: wer im Norton Online Store Download Versionen einkauft, sollte schnell mal vorübergehend in die USA auswandern – wer den Shop mit “beschönigten” Daten füttert spart bei den niedrigeren US Preisen und dem schwachen Dollarkurs  ordentlich Geld. Ist bei vielen Download Shops so und funktioniert eigentlich immer problemlos)

Doch noch vor dem Kauf kam schon der erste Schrecken.. NDD.EXE einzeln gibbet nicht mehr. Ok, halb so wild, dann nimmt man halt die Toolsammlung “Norton Utilities”.. Pfeiffendeckel.. gibts auch nicht mehr, ist jetzt Bestandteil von Norton Systemworks.   Ok, dann halt das.. Nun gibt es Norton Systemworks 2006 in 3 Editionen: “Basic” für 39.99 Euro, “Normal” für 79,99 Euro und “Premier” für stolze 99.99 Euro.

Nun ratet mal, was nirgends auf der Symantec Homepage steht und auch in kaum einen Testbericht oder im Web zu finden ist: Richtig, Norton Diskdoktor gibts nicht in der günstigen Basic Version. Nein wieso auch, wer ein wirklich nützliches (dachte ich zumindest) Tool von Norton will, der hat gefälligst 99,99 Euro hinzublättern, auch wenn er den ganzen anderen Kram nicht braucht und auch nicht will. An dieser Stelle verliess mich die Kaufwut und ich entschloss mich, doch erst mal die kostenlose Demoversion auszutesten. Welch ein Glück!

Die Installation der Systemworks 2006 Premier Demo verlief soweit problemlos, wichtig für mich war es, den ganzen anderen Kram gar nicht erst installieren zu lassen, sondern nur Diskdoctor und Co. Alles kein Thema. Dann aber der Schock:

Symantec, was habt ihr aus Diskdoktor gemacht?

Ein popeliges Frontend für chkdsk.. nichts mehr da vom alten Klassiker NDD.EXE aus vergangen Tagen. Aber rein gar nix mehr. Wo sind die Details, wo die Sektoransicht? Ein einsilbger, einseiter Report in dem auch nix anderes steht, als Chkdsk anzeigt. Welche Test macht ihr überhaupt noch, ausser im Hintergrund chkdsk zu starten? Denn wenn man gar versucht, die Bootplatte mit Norton Diskdoktor zu untersuchen, was wegen dem exklusiven Zugriff nicht gehen kann, ist die einzige Funktion von Norton Diskdoctor, das original CHKDSK beim nächten Systemstart zu starten. Das ist alles. Das ist traurig. Das ist reine Geldverschwendung!

Ich frage mich, was Peter Norton sagt, wenn er heute mal zurückschaut und sieht, wie Symantec “seine” Produkte und den Namen Norton, die damals für Qualität standen, in den Graben fährt. Ich hoffe, er hat genug Geld dafür bekommen.

Was bleibt also noch?

Nun, ein weiteres Urgestein der Computer Szene gibt es auch heute noch: Steve Gibson, Inhaber der Gibson Research Corporation, www.grc.com. Zwischenzeitlich wegen seinen Anti-Hacker Bemühungen immer wieder mal in der Presse zu finden – immer mit intelligenten Lösungen, hilfreichen Diensten oder einfach nur interessante Szene Berichten, siehe z.b. den kostenlosen Portscan Dienst ShieldsUP zum Test, ob die Firewall was taugt, oder die zahlreichen kleinen Sicherheits-Tools, die eigentlich Microsoft hätte liefern sollen. In was ich mittlereile die gute Alte Gibson Manier nenne: kleine, in Assembler programmierte Tools, die exakt den gewollten Zweck erfüllen. Das exakte Gegenteil von Bloatware.

Der selben Tradition folgt auch Gibsons Disk Analyse Programm SpinRite. Ursprünglich noch aus Zeiten der MFM und RLL Platten , wurde es immer weiterentwickelt, stetig verbessert und an heutige Verhältnisse angepasst.Die aktuelle Version 6.0 hat im Gegensatz zu Nortons DiskDoktor nicht s an Nützlichkeit eingebüsst. Im Gegenteil, Spinrite 6 bietet heute alles, was man von einem Plattendiagnose Tool erwartet, ist “blitzschnell” und bietet alle Informationen, die zur Diagnose von Festplattenfehlern notwendig sind. Dazu die erste mir bekannte vollständige Implementierung des SMART Diagnosesystem, tatsächlich funktionierende Reperaturfunktionen zur Datenrettung von Dateien auf defekten Sektoren, zum Retest als defekt markierter Sektoren, uvm. Was Spinrite alles kann, zeigt am besten dieses Video.

Sicher, Spinrite kostet mit seinen 89 USD (ca. 70 Euro lt. FXConverter) im Sofort Download einen auf den ersten Blick stolzen Preis. Und oben hab ich sogar über die 99,99 Euro für das viel umfangreichere Norton Systemworks gemeckert – jetzt preise ich “nur” ein Disk Diagnose Programm an, das 70,- Euro kostet? Nein, denn das ist in meinen Augen kein Widerspruch, wer schonmal Daten vonnem defekten Sektor auslesen wollte, oder eine Platte schnell auf physikalische Fehler testen wollte oder die “Fehlerraten” seines Laufwerks kontrollieren will oder muss, für den ist jeder Cent in Spinrite goldrichtig installiert.

Kleine Kuriosität am Rande: Spinrite ist nur ein paar wenige hundert KB groß, inkl. Installer, der zum Generieren der diversen Bootmedien verwendet wird.  

Kleiner Nachtrag:

Erstaunlicherweise liess sich die Systemworks 2006 Premier Edition – zumindest die wenigen Teile, die ich installiert hatte – problemlos und ohne Verrenkungen restlos wieder entfernen. Dachte schon, ich müsste die Platte neu formatieren, um das wieder los zu werden. Aber darin hab ich ja inzwischen Übung.

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