Sep 28 2008
CSU 43%
Mein Dank geht an die Bayern
Dec 13 2007
In Ausgabe 1/2008 bzw. Online zeichnet die Gamestar Redaktion ein recht füsteres Bild für die Zukunft des PCs als Spiele Plattform. Teils gerechtfertigte Kritik, teils überzogen und sehr einseitig. Die Online Version des Artikel findet sich hier: Das Ende des PCs
Ich bin primär PC Gamer.. zwangsläufig, denn:
Nov 01 2007
Zugegeben, die RoD Ausfallrate der ersten 360er Modelle ist eine Zumutung…
…aber das gefeixe der Sony Fanbois kam dann doch etwas zu früh. Neben der Lüftersteuerung mit Eigenleben der 60 GB PS3, die trotz Absinken der Temperatur keine Drosselung der Lüfter und damit der Lärmquelle vornimmt, kristallisiert sich immer mehr das Laufwerk der PS3 mit seinen 2 Lasern als Achillesferse heraus. Unzählige Problemberichte darüber finden sich in den gängigen Foren – typisches Symptom des plötzlichen Laufwerkstodes ist das “nicht mehr Lesen können” von entweder BR Scheiben oder CD/DVDs – oder in ganz harten Fällen beides. In solchen Fällen hilft nur noch der Weg zur Servicewerkstatt.
Anfällig scheint auch die interne HDD zu sein, so bemerken wir derzeit verstärkt Beschwerden über HDD Defekte, die sich mit der Fehlermeldung “Falsche HDD angeschlossen” beim Start der PS3 bemerkbar machen. Auch hier hilft am Ende oft nur Einschicken.
Als weiteren frechen Hardwaredefekt empfinde ich die fehlerhafte DVD/BR Wiedergabe kopiergeschützter Filme über RGB Scart Kabel für SDTVs. Es ist schon dreist von Sony, eine Multimedia Wundermaschine auszuliefern, deren Filmwiedergabe auf RGB Scart in Grün absäuft. Das traut sich Sony sonst nicht mal bei selbst Ihren billigsten Standalone DVD Playern, bei der 400 Euro teuren Playstation muss man damit leben und bekommt von den Fanbois dann noch zu hören: das war bei der PS2 doch auch schon so. Fix? Keiner in Sicht – außer: auf suboptimale FBAS oder SVIDEO Verbindungen ausweichen. Oder gleich nen HDTV kaufen.
Software seitig sind doch auch noch einige Baustellen und das knapp ein Jahr nach Launch..
Da wäre z.b,. die zwar lauthals angekündigten HD Tonformate TrueHD und DTS HD, die nach wie vor nicht nutzbar sind. Ein Firmwarepatch wirds wohl irgendwann richten. Weitere Tücken stecken vor allem noch im Browser, der leider nicht sonderlich kompatibel ist.
Das Playstation Network bzw. die Serververfügbar / Downloadperformance ist derzeit wohl auf einem Dauertief, eine so granaten schlechte Verfügbarkeit/Performance ist mir schon lang nicht mehr unter gekommen. Da hat man wohl bei Sony vergessen, mit den steigenden Absätzen auch die Serverinfrastruktur aufzustocken. So sind selbst kleine Downloads inzwischen ein Stunden dauerndes Unterfangen. Ob hier vielleicht das Argument “kostenlos” als Hauptübeltäter bremsend dem Netzausbau entgegen steht?
Den Abschluss bietet allerdings das fast schon als Konsolenkiller zu bezeichnende Firmware Upgrade 2.0. Ursprünglich als universeller Heilsbringer gegen unzureichende Multimedia Funktionen gehyped, stellte sich der tatsächlich gelieferte Funktionsumfang dieses Upgrades als geradezu Mager heraus. Sehr viel eindrucksvoller ist allerdings die Zahl der Totalausfälle und sonstige Fehler, die seit Erscheinen der Firmware 2.0 nun im offiziellen Forum gemeldet werden.
Keine Ruhmestaten, die wir hier im Moment von Sony zu Gesicht bekommen. Ein Patch wird wohl noch Dezember kommen, schauen wir mal, was es dann zu berichten gibt. Ein Vorteil dr Konsolen ist inzwischen in dieser Generation auf der Strecke geblieben: Patchorgien sind nun nicht mehr PC Exclusive…
Oct 01 2007
Alle 2 Jahre wieder kommt die Vertragsverlängerung für unsere T-Mobile Handyverträge und wie immer ist der wirklich Bedarf an einem neuen Handy mäßig bis nicht vorhanden. Ich kann den Handywahn so mancher Zeitgenossen nicht verstehen, die jeden Monat bald ein neues brauchen, aber jedem das Seine sag ich mal. Für mich ist es immer eher eine Qual.
Die akute Bedarfslage sieht wie folgt aus: Die Akkuleistung meines alten T-Mobile MDA III ist nicht mehr das, was sie mal war. Und da ich unter Windows Vista damals bei dessen Release die Synchronisierung nicht zum Laufen bringen konnte, hab ich es seit dem gar nicht mehr eingeschalten. Für das Handy meiner Frau haben wir vor ca. nem 3/4 Jahr das Ladegerät verlegt (“das muss doch hier irgendwo in der Ecke hier unter all dem Kabelzeugs begraben sein”). Inzwischen war dann irgendwann mal der Akku leer, gestört hat das allerdings auch niemand. Wie man sieht, war es wirklich dringend mit den neuen Handys.
Wenn schon der Bedarf nicht der Rede Wert ist, dann sollte ja zumindest die Wunschliste etwas mehr hergeben, und die hat es in der Tat in sich:
In Anbetracht der o.g. Wunschliste haben wir uns für den T-Mobile MDA Vario III entschieden. Auch bekannt als HTC Kaiser, bzw. HTC TyTN II (wasn scheiss Name.. Titten, Tüten, ah Titan..). Unsubventionierter Einzelpreis knappe 650,- Euro, als Zugabe zur Vertragsverlängerung unserer T-Mobile Business Verträge: knapp 200,- Euro. (damit dürfte wohl auch klar sein, warum wir immer noch jeden Monat Grundgebühr für einen Handyvertrag zahlen: 24x 10 Euro = 240 Euro. Preisersparnis beim Handykauf: 450,- Euro.
Auf die Frage, ob man den Vario III nicht doch auf Englisch umschalten könne, wüsste die technische Geschäftskundenhotline von T-Mobile auch nach 7 Tagen intensiven Forschens noch keine Antwort. (Die Antwort ist: “Nein”. Anders als z.b. bei Palm PDAs, sind Windows Mobile Geräte immer nur in 1 Sprache)
Natürlich wäre es zuviel verlangt gewesen, wenn T-Mobiles Geschäftskunden-Vertrieb es geschafft hätte, uns eines der ebenenfalls von T-Mobile vertriebenen UK oder USA Modelle zu liefern, so dass wir zunächst mal nur 1 Gerät in Deutsch bestellt haben. (wenn ichs ned Englisch bekomm, brauch ich den 2. nicht).
Und noch esoterischer, aber genauso unerfüllbar, war unser Wunsch der abweichenden Lieferanschrift. Lieferung nur an Rechnungsadresse, come hell or high water.
Jun 07 2007
Apples ITunes Online Music Shop bietet nun Musik DRM frei, im AAC Format, mit 256Kbit codiert zum Preis von 1.29 Euro pro Song. Endlich kann also beliebig legal kopiert, vernünftig gebackuped und auch exotischere Player bedient werden. Ideal also.
Aber irgendwie findet doch immer jemand was zum Motzen, oder? Diesmal ist es die Tatsache, dass die Songs personalisiert sind, als Wasserzeichen eingebettet finden sich neben Name und ITunes Konto auch die eMail Adresse des Käufers. Schon ist das Geschrei gross: “So’n Dreck kauf ich mir nie, da könnte ja weiss Gott was mit meinen Songs passieren, ein Hacker klaut die Dateien und schon bin ich der Dumme…”
Jo, mir könnte morgen auch ein Flugzeug aufn Kopf fallen, oder ein Hacker meinen Online Banking Zugang hacken. Dann hätte ich ein Problem. Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, da sind die ewigen Nörgler und die Filesharer, die hier zum x. Male den Untergang des Abendlandes herbei zitieren. Mein LAN daheim ist dicht, mir klaut keine meiner Songs, also kann ich mit ruhigem Gewissen das Wasserzeichen akzeptieren, das zudem gleich noch als Kaufnachweis für mich dient und mit dem ICH im zweifelsfall beweisen kann, die Songs ehrlich erworben zu haben.
“Ein Trojaner könnte die Songs heimlich uploaden…”
Sorry, aber wie oben, wers ned schafft, sein PC sauber zu halten, sollte es vielleicht echt besser lassen..
“Wenn ich den PC in Reparatur schicke…”
..dann macht ein Mensch mit einem Funken Restverstand im Hirn zuvor ein Backup seiner Daten und löscht sämtliches vertrauliche Material. Ist das nicht mehr möglich, schraubt man die Platte aus und gibt ihn ohne in Reparatur. So handhaben wir das mit allen PCs hier schon seit Jahren, da wir sowieso teils gesetzlich tels per NDA zum Schutz unserer (Kunden-)Daten gezwungen sind. Solang die Platte noch ein paar Lebenszeichen von sich gibt, sind die “Löschtools” auch in der Lage, die darauf gespeicherten Informationen unbrauchbar zu machen. Ist die Platte so kaputt, dass eh nix mehr geht, ists ja dann grad egal. Ja, das setzt ein gewisses Mass an KnowHow und Eqiupment voraus, aber den allerletzten DAU als Kleinster gemeinsammer Nenner anzusehen, siehe Vista (“Sind Sie sicher, dass Sie sicher sind, dass Sie die Datei in Papierkorb legen wollen?”), geht mir langsam gewaltig auf den Sack.
“Einer meiner Freunde könnte heimlich Kopien ziehen wenn ich nicht aufpasse”…
..wenn meine Freunde mir hinterrücks Daten von meiner Festplatte klauen, um diese illegal zu verteilen kriegen se nen Tritt in Arsch zum Hausverbot gleich noch dazu. Also gehts noch? Klaut der auch Münzgeld aus meinem Geldbeutel, wenn ich grad ned guggen tu?
Es muss ja nicht jeder DRM freie Musik kaufen. Meine Meinung: Wer hier rumschreit, hat entweder nix besseres zu tun, oder aber legts drauf an, seine Songs illegal zu tauschen und dem macht das Wasserzeichen ein definitiven Strich durch die Rechnung. Der ehrliche Käufer, der für die Sicherheit seiner Daten auf seinem PC sorgt, wird hier wohl kaum was passieren. Ich persönlich finde das Itunes Angebot Klasse, ein richtiger Schritt hin den ehrlichen Käufer nutzbare Formate zu bieten und den Raubkopierern Einhalt zu bieten, ohne die Ehrlichen zu bestrafen.
Ich kann voll und ganz verstehen, wenn jemand sagt: Ok, das mag ich persönlich nicht. Aber man sollte doch bitte die Kirche im Dorf lassen und Steve&Co das zugestehen, was dieser DRM freie Vorstoss wirklich ist: ein Schritt in die richtige Richtung. Ein bissl Kontrolle muss eben auch sein, das haben wir vor allem den Asi Schmarotzern aus der “Ich saug mir alles mit dem Esel” Fraktion zu verdanken…
Jan 24 2007
Ok, eigentlich schon seit Vorgestern, aber da hab ich mich noch nicht getraut. Im Zuge unseres Microsoft Fanboi Abos (aka “Partner Programm”) gabs die neue Windows Version frei Haus geliefert, in Form einer Vista Business Upgrade DVD. Upgrade DVD klingt prima, klingt nach “einfach über das XP Home des Opfers Testkandidaten, ein Fujitsu Siemens Notebook Marke M3438G drüber gebügelt und gut sollte es sein.
Gedauert hat der Upgrade Vorgang geschlagene 2 Stunden. Das Resultat: Blue Screen am Ende des Vista Boots. Ursache: mal wieder die doofen VIA RAID Treiber. Ich hasse diese nichtsnutzigen Raid Controller, die heute in jedem besseren Toaster verbaut werden, machen nur Ärger.. Da ich Vista nachträglich kein neuen Treiber unterjubeln konnte, durfte ich die “WIndows Upgrade rückgängig machen” Funktion austesten. Die funktionierte sogar überraschend gut.
Vor dem 2. Versuch organisierte ich mir daher von VIAArena.com erst mal Vistatreiber für den RAID Controller und kopierte die Dateien auf einen USB Stick. Anstatt eines weiteren Upgrade versuchs versuchte ich nun eine komplette Neuinstallation als DualBoot System auf meiner 2. Platte. Die Installaiton war in gut 45 Minuten erledigt und Vista läuft bis auf wenige Ausnahmen recht gut. Selbst die kritische Geforce 6800 GO – FuSi Spezialversion lieft ordnungsgemäß – mangelnde Treiber für die modifizierte Grafik bietet FuSi nämlich leider nicht an. Was nicht funktionierte war Sound, der eingebaute Realtek AC97 Soundchip wurde schlicht und ergreifend nicht erkannt. Da die Realtek.com.tw Homepage aber den ganzen Tag nicht erreichbar war, gabs dafür zunächst keine Abhilfe. Erst gestern gelang es mir, den passenden Vista Treiber (1.55) zu ergattern. Damit hatte ich zumindest mal Sound, der allerdings ganz gewaltig ist Stottern kommt, wenn die Festplatten am rödeln sind. Das muss ich dringend noch abstellen.
Auf Treiberseite siehts eigentlich ganz akzeptabel aus. Maus (logitech) wurde inkl. aller Buttons sofort korrekt erkannt und die Tastenzuordnung entspricht sogar meinen Vorlieben. Glück gehabt, denn geändert werden könnte die Zuweisung mit dem Microsoft Treibern nicht. Ob Logitech inzwischen Vista Treiber der Mausware anbietet hab ich noch gar nicht geguckt. Ich mochte die Logitech Mouseware eh noch nie. Keine Treiber gibts für den netzwerkfähigen Scanner und die PC-FAX Funktion meines Brother 7820N Multifunktions-Laser-Fax-Scanner, sind aber angekündigt für das 1. Halbjahr 07. Ebenfalls keine Treiber gibts für meine SAN Lösungskrücke “Netgear Storagecenter SC101″, sind ebenfalls für 1. Halbjahr 2007 angekündigt.
Mein gutes Bitdefender musste ich vor der Installation deinstallieren, ditto die OEM Version der Brennsoftware NERO. Ebenfalls als störend erwies sich darüber hinaus der VPN “Netzwerktreiber” eines unseren Kunden, der muss weg, die XP Powertoys, Acronis TrueImage 8 (heh 10 ist inzwischen aktuell). Soweit bin ich eigentlich ganz zufrieden. World of WarCraft läuft eigentlich fast besser als unter XP.. komische Sache das. Andere Spiele hab ich leider grad nicht.
Alles in allem für die ersten 24 Arbeitsstunden ein akzeptables Ergebnis. Eins tabil laufendes Vista – inkl. Office 2007 bte, aber dazu später mehr. Als Probleme verbleiben nun: der MS eigene Geforce 6800GO Treiber verfügt nicht über die erweiterten Einstellungen die man von Nvidia gewöhnt ist. Das Lautstärke Rädchen an der Seite des M3438G funktioniert noch nicht und der Sounds stottert böse.
Der Löwenanteil der Arbeit liegt allerdings noch vor mir: das neu installieren aller meiner Programme, das sind nochmal ein paar Stunden Aufwand. Mal schauen, wenn ich dazu komme. Bin im Moment also Gott froh, das ich nicht einfach nur das Home upgraden konnte und mich so zur DualBoot mit dem alten XP aufgerafft habe. Werd ich auch glaub mal noch ne Weile so lassen.
Was mich allerdings ein bissl geärgert hatte, war das die Upgradesites zum wechseln von meiner Vista Business Version auf die große Vista Ultimate nicht funktionieren. Hätte das gerne auch gleich noch hinter mich gebracht, aber nix wars.
Jan 22 2007
Englische EDV Fachbücher bei safari.oreilly.com
Wer kennt das nicht: Ein Projekt sollte gestern schon fertig sein, aber man hat sich gerade schön in ein Problem verrannt und stellt fest: ohne Fachliteratur ist man aufgeschmissen. Wer nun in einer Großstadt wohnt, der hat Glück gehabt und eventuell sogar eine brauchbare Buchhandlung vor Ort. Wer allerdings wie ich aufm Land wohnt und eine gut sortierte Buchhandlung weit und breit nicht zu finden ist, der hat jetzt erst mal ein Problem.. Amazon dauert im Schnitt auch seine 2 Tage, das ist viel Zeit und die meisten Fachtitel müssen auch erst mal besorgt werden. Wer dazu noch, wie ich, englische Fachliteratur bevorzugt, der kann mit Wartezeiten von über einer Woche rechnen. Zu lange, wenns brennt.
Die Rettung: safari.oreilly.com
Eine Online Bücherei mit derzeit über 3500 Fachbüchern der Verlage:
im Online Direkt Zugriff. Die Auswahl deckt alle wichtigen Themen der Software Entwicklung ab, vom Einsteigerlevel (wie z.b. der Teach yourself.. Reihe) bis hin zu den Referenzwerken für die Profis. Die Aktualität der angebotenen Bücher könnte zwar etwas besser sein, je nach Publisher hinken die Safari Freigabe etwas hinten nach, aber in der Praxis war das noch kein Problem für mich – ich bin was den Einsatz neuer Entwicjklungswerkzeuge angeht eher etwas konservativ und lasse anderen gerne den Vortritt. Die Bücher liegen 1:1 als HTML lesbare Versionen vor, mit Codebeispielen und allem drum und dran. Mit Copy & Paste lassen sich Codeschnippsel kopieren. Was allerdings fehlt ist die Software auf den Beipack-CDs vieler Bücher.
Suchfunktionen erleichtern die Recherche gewaltig: Der komplette Buchbestand lässt sich per Suchmaschine durchsuchen. Die Fundstellen können im “Schnupper Zugriff” erst mal genauer unter die Lupe genommen werden. Das ist ein gewaltige Plus, ich geh inzwischen schon dazu über, die Bücher, die ich im Regal stehen hab, in Safari nach Schlüsselwörtern durchsuchen zu lassen. Das spart einfach ne Menge Zeit. Wer ein Buch gefunden hat, das Ihn interessiert, der leiht es sich per Knopfdruck aus und hat so sofort vollen Zugriff auf das Buch. Kein warten auf die Post mehr, die Informationen sind sofort verfügbar.
Je nach Tarifmodell kann man eine unterschiedliche Anzahl von Büchern gleichzeitig ausgeliehen haben. Das günstigste Angebot, 5 Bücher, keine Downloadcredits startet bei ca. 7 Euro / Monat. Ich habe mich für einen fixen Betrag von ca. 17 Euro (19.99 USD) pro Monat für die Variante “Max Small” mit 10 Büchern gleichzeitig entschieden. Kann also ca. 10 Bücher zur selben Zeit ausgeliehen haben. Wieso ca. 10 Bücher? Nunja, man erhält eigentlich Buchcredits, 10 Stück, nicht jedes Buch kostet auch 1 BuchCredit. Die kleinen Taschenreferenzen z.b. schlagen nur mit 1/2 Credit zu buche, während es hin und wieder mal ein paar Mammut-Werke gibt, die 2 Credits verbraten. Eine Kleinigkeit gibt es allerdings noch zu beachten: es gibt eine Mindestleihfrist. Wer ein Buch ausleiht, kann es frühestens nach 30 Tagen wieder zurück geben. Man muss also schon ein bissl Haushalten und am Anfang seine Neugier etwas zügeln. Ich halte mir immer 2 Credits für Notfälle offen, aber inzwischen hat sich das bei mir recht gut eingepegelt.
Wem das mit den Credits zu doof ist, holt sich für 39 US$ die Flatrate und leiht, soviel er will!
Auf den ersten Blick erscheinen einem die etwa Kosten pro Monat vielleicht etwas hoch, wenn man bedenkt, dass man kein Besitzrecht an dem Buch erwirbt, sondern im Prinzip solange dafür bezahlt, wie man es ausgeliehen hat. Wenn ich mir heute allerdings die Preise der EDV Fachliteratur anschaue, dann relativiert sich das auch wieder. In der Praxis zahle ich pro Buch etwa 60 bis 100 Euro, immer mit dabei das Risiko, ein Flop Buch zu kaufen, das seinen Preis absolut nicht wert war. Bei vielen Büchern, die ich mir in den letzten Jahren gekauft habe ist es dazu noch so, dass ich diese meist nach ner Weile eh nicht mehr benötige. Wenn mans mal begriffen hat, reicht 1 dickes Referenzwerk dann oft aus, dann können die 2-3 anderen Werke die man sich sicherheitshalber noch mit gekauft hat meist irgendwo im Keller abgelegt werden. Dazu kommt noch, das auch an Büchern der Zahn der Zeit nagt. Wen kratzt heute noch ein 4 Jahres altes Buch zum Thema “Alles über RedHat 5″?
Als kleiner Fix für das Problem mit dem fehlenden Besitzrecht an dem Buch gibt Safari jeden Monat Download Credits an seine registrierten / zahlenden Kunden. Mit 1 Credit lässt sich dann 1 Kapitel aus den Büchern in PDF umgewandelt auf dem PC speichern. Nach und nach kann man sich so also das komplette Buch / die relevanten Kapitel aus unterschiedlichen Büchern dann auch “sichern”. Ein Ausdrucken ist auch ohne den Verbrauch eines Download Credits möglich, aber ein kompletes Buch auf dieser Art auszudrucken ist keine gängige Methode. Wem die (normalerweise 5) freien Downloadcredits pro Monat nicht ausreichen, der kann auch zusätzliche Credits kaufen.
Accountinhaber ab “Max” Stufe erhalten zusätzlich beim Kauf von Büchern über die Safari Webseite 30 – 35% Rabatt, allerdings ist das für uns Deutsche preislich eher weniger interessant. Die Versandkosten machen den die Einsparung wieder zunichte, so dass von dem Rabatt nicht viel übrig bleibt.
Alles in allem und übers Jahr gesehen, vor allem mit dem Komfort der Recherchemöglichkeit, halte ich Safari für seinen Preis wert. Seit ich Safari Kunde bin, habe ich mir kein einziges Buch mehr gekauft. Mein Bedarf an Fachliteratur wird nun von Safari und den übrigen Online Quellen im Netz komplett abgedeckt. Ich liebe es auch, einfach mal 1 Buch über ein Thema auszuliehen, das mich eigentlich nur am Rande interessiert und dann einfach mal ein bissl zu schmökern. Dafür würde ich niemals den vollen Kaufpreis im Laden bezahlen. Aber das praktischste ist die Möglichkeit des Sofort Zugriffs, egal zu welcher Tages und Nachtzeit, ob nun unter der Woche oder an einem Feiertag: Ein Problem taucht auf.. schnell zu Safari auf die Homepage und mal den kompletten Buchbestand nach Stichworten abgrasen lassen und schon Sekunden später hat man die Lösung oder mal einen Lösungsansatz vor der Nase liegen. Schneller und bequemer gehts fast nicht mehr. Das macht es den Preis für mich wie gesagt wert. In den letzen Wochen war das Safari Portal manchmal etwas langsamer was die Ladezeiten angeht, da scheint es derzeit wohl ein Kapazitätenproblem oder ein Problem mit der Anbindung zu geben, aber ein wirkliches Problem war es noch nie.
Safari bietet einen 14 Tage Schnupperzugang an, einfach mal auf der Homepage vorbei schauen und mal 14 Tage ausprobieren. Oder aber einfach mal als nicht registrierter Gast ein bissl durch die Bücherliste klicken und den “Schnupperzugriff” ausprobieren. Hier nochmal die URL: safari.oreilly,com
Dec 10 2006
Europas größster Molkereibetrieb, für den unlängst sogar der Bohlen Dieter Werbung gemacht hatte (der mit dem Penisbruch), geniesst allgemein keinen guten Ruf: die Alois Müller Werke, geführt vom Sohnemann Theo. Der Bohlen hat sich ja nun mit dem Spruch “Buttermilch wird von 50jährigen Bio-Latschenträgerinnen gekauft” wieder rauskatapultiert. Der Theo is immer noch da und hat angeblich die ganze Malerische Gemeinde Aretsried und das schöne Bergland drum herum unter seiner Fuchtel.
Dass Müllermilch Gen-manipuliert sein soll kratzt mich ehrlich gesagt weniger, dass der Theo ein Ausbeuter sein soll und er und seine Security auch gern mal zulangt, ist mir eigentlich auch Wurscht. Aber was mich ganz gewaltig nervt, ist die neue Geldmache durch die neuen Flaschen:
Beide kosten so ca 69,- Eurocent bei uns, mal ein bissl mer, mal ein bissl weniger. In der Linken sind 400ml Milch, in der Rechten sind 500ml Milch. 20% weniger, gleicher Preis. Ja bin ich denn bescheuert und Kauf dann die Flasche?
Zugegeben, diese Alufoliendeckel des Bechers sind strunzdoof, wie oft kam ich schon vom Einkaufen heim und die Tüte tropfte, weil irgendwas die Folie durchstochen hat, aber für die doofe Flasche zahl ich doch keine 20% Aufpreis. Außerdem verbraucht die viel mehr Platz im “Gelben Sack” als der Becher, den man zusammenstecken kann. Bei 15L Müllermilch Banane im Monat kommt da ganz ordentlich was zusammen. Ich rufe auf zum Müllermilch Flaschen Boykott – kauft nur noch im Becher! Ausserdem schmeckt die Bananenmilch in der Flasche ganz anders – irgendwie eklig. Durch den wahrscheinlich Algenzusatz (?? denk ich mal ??) irgendwie schleimiger als die Milch im Becher. Irgendwie machts zwar keinen Sinn, warum da 2 unterschiedliche Gebräue abgefüllt werden sollen, aber ich behaupte ich erkenne im Blindtest einen Unterschied (ausm Glas natürlich – sonst wärs ja irgendwie einfach)
Hier noch 2 Links zum Thema Müllermilch
Aug 21 2006
Wenn man den Berichten in diversen Online Foren über dieses Notebook so liest, glaubt man, dass es sich bei diesem Notebook und den größten Mist handelt, den es je gegeben hat.
Ich hab das M3438G nun seit einem halben Jahr im Einsatz und bin absolut zufrieden mit dem Teil. Sicher, die oft genannten Probleme wie BRR Bug und Lagging Issue sind da, aber im normalen Alltagsgebrauch fallen diese überhaupt nicht auf.
Irgendwie kann ich mir das nur so erklären, dass Spielkinder, egal welchen Alters, sich dieses Notebook gekauft haben, in der Hoffnung, dass man für nicht mal ganz 1300,- Euro ein voll spieletaugliches Notebook bekommen würde. Und genau das ist ein Trugschluss, so sind die Centrino CPUs nicht gleich performant wie die Desktop Kollegen, weil letztere nicht zuletzt höher takten Aber vor allem sinds die “GO” bzw. “Mobile” Varianten der Grafikchips, sei es nun ATI oder NVIDIA – beim M3438G isses NVIDIA. Die Leistung dieseser Notebook Chips entspricht nicht annährend der Leistungsfähigkeit gleichnamiger Desktop Chips gleichen Namens (aber ohne den GO bzw. Mobility Zusatz).
Ein Notebook ist ein Notebook und keine Spielemaschine. Mit diesem Hintergedanken sollte man also, wenn man am M3438G aus Fujitsu-Siemens Amilo Serie liebäugelt, an die Sache rangehen. Wer Spielen will, kauft sich doch besser nen Desktop, wer auf dem Ding arbeiten will, bekommt für wenig Geld ein Top ausgestattetes Notebook geliefert.
Will nicht heissen, dass man mit dem 3438 nun gar nicht spielen kann, im Gegenteil, wir spielen World of Warcraft auf dieser Kiste, oder auch mal ein Autoassault, ein Battle for Middleearth II und noch viele weitere aktuelle Spiele absolut problemlos.
Aug 21 2006
Was mir zum MMORPG Glück noch fehlt, ist MMORPG Endgame Content für Solo/Duo Spieler. Jedes gängige MMORPG auf dem Markt heute – selbst das sehr Solo freundliche WoW welches den Boom von MMORPGs für Casual Gamers eingeläutet hat – oder das mäßig erfolgreiche AutoAssault, welches Solo freundlicher nicht mehr sein könnte – alle werfen spätestens im Endgame Stadium alle Rücksicht auf die Gelegenheitsspieler und Solo/Duo Spieler über Board und bieten ab Erreichen der Level-Obergrenze nur noch das leidige Raiding in übergroßen Gruppen oder eben das von mir gehasste PvP als verbleibende Spielmöglichkeit.
Es ist wohl einfacher, schneller und billiger, einfach nur ein Level = (MAX_PLAYER_LEVEL * 25) Bossmob in eine Instanz zu pflanzen und zu sagen: “Hey Leuts, das is nun eine Raid Instanz”, als für anspruchsvollen Solo/Duo geeigneten Content zu sorgen. Aber hey, kann mir niemand sagen, das Blizzard mit ihren anscheinend so etwa 5.5 Millionen zahlenden Spielern (sprich 75 Millionen Euro Abogebühren PRO MONAT) nicht genug Geld hätte, einen HiWi für nen Mindestlohn an nen Level Editor zu setzen und Dungeons zu basteln, was bei anderen Spielen jeder Hobby-Modder problemlos schafft.
Die letzte Zeit dachte ich, dass Sony mit Everquest II es nun endlich gerafft hätte: Solo/Duo Spieler sind keine kleine unbedeutende Minderheit mehr. Aber die in den letzten Tagen in den Foren neu aufgekeimte Solo/Casual Gamer Diskussion zeigt, das führende Köpfe bei Sony es leider doch immer noch nicht kapiert haben. Sprüche wie “Wir versuchen die Solo Spieler Schritt für Schritt zum Group-Player umzuerziehen” waren letzendlich der Grund dafür warum ich mein EQ2 Abo mal wieder in die Tonne getreten habe. Sorry Sony, ich bin kein kleines Kind mehr, ich lasse mich nicht von Euch oder Eurem Spiel “umerziehen”. Ich lasse mich von niemanden umerziehen, daran sind schon meine Eltern und später meine Frau gescheitert und Ihr, Sony, werdet es garantiert nicht schaffen. Woher nehmt ihr, bei Euren im Vergleich zu WOW, sorry, lausigen Abozahlen die Arroganz, Eure Spieler derart manipulieren zu wollen?! Habt ihr nen Vollschuss?! Und für diese Manipulation soll ich auch noch bezahlen? Ha Ha, der is ganz gut. Ihr könnt von mir aus dahin gehen, wo der Pfeffer wächst.
Solange altgediente MMORPG Gurus wie Raph (der ging mir als DesignerDragon bei UO schon auf den Sack mit seinem “sozialen Experiment”) und Brad (verantwortlich für die Spielerfolter des frühen EQ1 ) und deren antiquierte Denkweise in den Köpfen der Spielermacher weiter existieren, wird kein auf diesen Designprinzipien erstelltes MMORPG jemals wieder den selben kommerziellen Erfolg haben, den WoW mit seinem weitestgehend Casual Gamer freundlichen Spielverlauf erzielt hat. Wenn jetzt noch Solo/Duo/Casual EndGame Content vorhande wäre, wäre in meinen Augen die Perfektion erreicht.
Das erste MMORPG, welches auch im EndGame Casual-freundlich ist, könnte vielleicht auch bei einem weniger starken Franchise wie WarCraft, einen ansehlichen Erfolg verbuchen – die Zahl der Casual Gamers ist anscheinend weitaus höher, als oft gedacht wurde.