Archive for the tag 'Backups'

Mar 17 2010

Gedanken zum Acer Aspire EasyStore H340 HomeServer

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Ich war schon lange auf der Suche nach einer “perfekten” NAS – also einer per lokalem Netzwerk zugreifbaren großen externen Festplatte, um meine Daten sicher und komfortabel aufbewahren zu können. Und hab auf meiner Suche schon einige Geräte durchprobiert, von billig NAS am Wühltisch beim Blödmarkt bis hin zu eher teuren semi-professionellen TeraStations aus dem Hause Buffalo. Da war es abzusehen, dass ich über kurz oder lang auch mal ein Vertreter der Windows Home Server kaufen würde, was vor knapp 2 Monaten dann auch der Fall war. Was mir in den 2 Monaten so aufgefallen ist und was mir am Acer H340 gefällt und was nicht, könnt ihr nach dem Klick lesen..

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Apr 12 2009

Testbericht Freecom Network Drive 500 – Billig NAS

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Im lüfterlosen silberschwarzen Alu Gehäuse des für 119,- Euro im örtlichen Media Markt erstandenen Freecom Network Drive 500 auch bekannt als “FND 500” kommt eine Samsung HD502HI 500 GB SATA 300 Festplatte mit 5400 RPM, welche einzeln etwa 60 Euro kosten würde. Die Platte ist bekannt für den leisen Betrieb und Energieeffizienz. Leider auch für etwas langsame SpinUp Zeiten, aber dazu gleich mehr.

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Mar 20 2008

Testbericht Iomega Rev Drive als Backup Medium

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Iomega ist kein Newcomer im Bereich der Wechselspeichermedien, angefangen mit den Iomega ZIP und dann den Iomega Jazz Laufwerken (externe Festplattenwechselmedien) konnte sich Iomega immer wieder gut behaupten. Aus dieser Tradition entstand das Iomega REV Laufwerk, das wir nun mal genauer testen werden..

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Mar 19 2008

O&O Softwares Disk Image v2 Pro

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Nachdem mich Acronis ja maßlos enttäuscht hatte, hab ich mich mal nach weiteren Alternativen umgesehen. O&O Software, welches mir aufgrund O&O Defrag noch in guter Erinnerung ist, hat ja inzwischen die 2. Versionen seiner Disk Image Software veröffentlicht. Bei Amazon gab’s die Software auf einer bootfähigen CD für 39,95 Euro inkl. 1 Jahr CA Anitivirus. O&O bietet 256bit AES Verschlüsselung, und kommt als native 32bit & 64bit Version und ist auf MultiCore CPUs optimiert. Es unterstützt dynamische Laufwerke, RAID und GPT Laufwerke. Als Backup Ziel gehen externe USB/Firewire/ESATA HDDs, Netzwerkplatten, Partitionen auf internen Platten. Ein direktes Brennen auf DVD ist nicht möglich, es muss immer zunächst auf eine HDD gesichert werden, von dort aus kann dann eine DVD gebrannt werden. O&O kann zumindest die Image Datei passend für das Brennen aufteilen – abschließend bietet es eine rudimentäre Brennfunktion zum eigentlichen Brennen.

Eine Testversion von O&O Disk Image v2 (30 Tage zeitlich begrenzt) mit vollem Funktionsumfang kann auf der O&O Software downgeloadet werden. Ausnahme: mit der Testversion kann eine Systempartition nicht wieder hergestellt werden, dazu braucht es die BootCD der Vollversion.

Im Gegensatz zu Acronis und deren Linux CD nutzt O&O eine Vista PE /Server 2003 Basis für seine Boot CD, dies hat den Vorteil, das man eventuell fehlende Laufwerks/Netzwerk Treiber sehr einfach von einem USB Stick oder ähnlichem nachladen kann. Der Nachteil jedoch ist, dass der Start von der Boot CD bestimmt 3 mal so lange dauert (ca. 5 Minuten inkl. RAID Treiber nachladen). Während der RAID Controller meines Amilo XI2550 von Acronis TrueImage 10 direkt erkannt wird (dafür leider die Lan Karte nicht), erkennt O&O zwar das LAN, nicht jedoch den RAID Controller. Unterschied: den RAID Treiber konnte ich in O&O nachladen, bei Acronis muss eine USB HDD als Backup Medium herhalten – ich backupe sonst auf eine TeraStation im Gbit LAN. Acronis kann auf FTP sichern, das kann O&O nicht.

Das erstellen eines Images der Vista Systempartition im laufenden Betrieb war problemlos möglich, wenn auch nicht gerade berauschend schnell – das Image (60GB genutzt von 180 GB) wurde in ca 1.5 Stunden erledigt. Das Rückspielen der Vista Partition klappte mit Hilfe der Boot CD dann ebenfalls problemlos, das System war erfreulicherweise nach dem Restore voll funktionsfähig. (sollte man als Grundvoraussetzung ansehen, ist aber leider nicht immer der Fall – bei Acronis TrueImage Home 10 durfte ich zunächst den Boot Sektor reparieren). O&O kann Nicht-Systempartitionen während des Backupvorgangs exklusiv sperren, bei Systempartitionen geht dies natürlich nicht. Schreibvorgänge auf die gerade zu sichernde Partition werden gecached, der Platz dafür ist aber begrenzt. Ein wirklich konsistentes Image wird nur dann erstellt, wenn Schreibzugriffe während des Backupvorganges durch den Cache abgefangen werden konnte. Das heißt allerdings nicht, dass das Image andernfalls defekt wäre. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie Acronis dieses Problem löst, denn Sinn macht diese Cache Geschichte wenn man mal drüber nachdenkt auf jeden Fall.

Negativ aufgefallen ist mir jedoch die Komprimierungsrate von O&O Disk Image V2 Pro. Während Acronis 10 das Image dieser Vista Partition auf 25 GB runter komprimieren konnte, wird das O&O Image am Ende dann knapp 39 GB groß. Gut gefallen hat mir jedoch die Möglichkeit, Dateien per Ausschlussfilter  vom Image auszuschließen.

Sicherlich bietet das überfrachtete Acronis Home viel mehr Funktionen, während O&O sich auf das wesentliche konzentriert: Images (auch Inkrementell) erstellen, inkl. Option für defekte Laufwerken – sowie das Clonen von Laufwerken.

Ich gebe es zu, ich finde Acronis Home gerade in der aktuellen Version hoffnungslos überfrachtet – deshalb wollte ich ja unbedingt Acronis TrueImage Echo Workstation nutzen, was leider unter Vista Home nicht möglich ist. O&O ist schlank und rank und hat genau die Funktionen, die ich nutzen möchte. 

Leider konnte ich bislang noch kein Support Forum für O&O Software finden, ein Vergleich, ob dort das selbe Desaster herrscht, wie im Acronis Forum ist mir leider nicht möglich. Allerdings ist mir eines klar: bei O&O wurde ich noch nie um mein Geld beschissen, bei Acronis leider schon. Ob sich O&O im Ernstfall bewährt, muss sich leider noch zeigen. Mehr als ein paar Tests konnte ich nun auch nicht machen – und wer weis wie es auf komplett andere Hardwareumgebungen reagiert. Im Moment bin ich jedoch mal recht zufrieden mit O&O Disk Image v2 Pro, hoffen wir, dass es so bleibt. Noch lieber wäre es mir allerdings, wenn der Ernstfall nie eintreten wird und ich mein Image niemals wirklich benötige…

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Mar 08 2008

Aktuelle Backupstrategie für wenig Geld

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Es ist mal wieder Zeit für ein FollowUp eines früheren Themas. Hier der erste Teil

 

Backups müssen regelmäßig angelegt werden, am besten in einem rotierenden System, so dass immer mehrere Exemplare der Sicherungskopien vorhanden sind.

Ja, klasse.  Wenn es nur nicht so eine fürchterlich zeitraubende Arbeit wäre jedesmal. Und dann noch die Frage, wo soll ich denn Bitte mein Backup hinmachen?

Backup auf Disketten oder auch auf Iomega ZIP Disketten sind inzwischen Mega-Out. Die meisten Computer haben heute nicht mal mehr ein Diskettenlaufwerk und das Wunderkind der 90er Iomega ZIP Laufwerk bietet heute auch schon lange nicht mehr genug Platz für ein Backup. Das kann man also getrost abhaken.

Die Festplatten heute haben inzwischen Kapazitäten von mehreren hundert Gigabyte, Will man eine Komplettsicherung seines aktuellen Vista Systems vornehmen, sollte man in Größenordnungen ab ca. 15 GB + eigene Dateien rechnen. Das übersteigt das Fassungsvermögen von DVD Rohlingen, selbst das von Dual Layer DVDs. Das beliebte Backupkonzept des Heimusers “Brennen wirs halt auf ne Disc, wird schon halten” hat also ebenfalls langsam aber sicher sein Ende erreicht.

Ein Backupmedium, das zu klein ist, wird auch nicht genutzt, denn es gibt nichts ätzenderes, als mitten in einem Backupjob, der oft Stunden dauert, die Discs wechseln zu müssen, damit es weitergehen kann. 

  • Backup auf DVD bzw. als etwas größere Alternative USB Sticks (die bis zu 8GB bezahlbar sind) ist nur für einzelne Dateien sinnvoll  – aber dafür ist es billig. DVD Brenner kosten heute kaum noch Geld, leere DVD+/-R bekommt man im Lebensmitteldiscounter nachgeworfen. (Übrigens Backup auf ein RW Medium halte ich für Kontraproduktiv, Sinn ist es, den Stand einzufrieren, so dass den Daten auch wirklich nix mehr passieren kann.). Mehrere Backups auf Vorrat zu halten, wenn auch nicht wortwörtlich im “rotierenden System” ist damit auf jeden Fall kostengünstig machbar. Leider sind DVD Rohlinge und auch USB Stick etwas anfällig gegenüber äusseren Einflüssen auch während der Lagerung, vor allem langfristig gesehen.
  • Festplatten sind heute vergleichsweise riesig und günstig in der Anschaffung. Eine 2. Festplatte im Rechner als Backupziel ist leider prinzipiell dem selben Risiko ausgesetzt, wie die Platte, die gesichert werden soll, ist also nicht wirklich ideal, aber besser als gar nix. Die große Speicherkapazität einer Festplatte erlaubt es mit Imaging Software, wie z.b. dem in Vista Ultimate mitgelieferten Imager, bzw. den Programmen wie Norton Ghost oder O&O Software Disc Image eine nach der Wiederherstellung komplett bootfähige 1:1 Kopie der Festplatte und allem, was darauf war, mit Kompression sogar mehrmals auf die Backupfestplatte anzulegen. Sicherer, allerdings auch eine Spur langsamerer, sind externe (USB2) Festplatten als Backup Laufwerk. Schließt man die nach erfolgten Backup in den Schrank, ist das schon mal ein großer Schritt nach vorne. Rotation ermöglicht man durch den Kauf mehrerer Festplatten. Die Geschwindigkeitseinbußen kann man durch Kauf von externen Festplatten mit dem neuen E-SATA Anschluß ausgleichen, wenn der PC schon mit E-SATA umgehen kann.
  • RAID als Backupstrategie? Der Verband mehrerer Festplatten zu einem RAID Festplattenarray kann ab RAID Level 1 (RAID 0 ausgenommen) das Risiko vor Datenverlusten minimieren. Aber RAID ist kein Backupverfahren, darauf kann man sich im Notfall nicht verlassen. Denn:  eine unbeabsichtigt geänderte Datei oder ein von einem Virus verseuchtes Programm, gelöschte Daten sind auch mit RAID im Zweifelsfall hinüber, da sich eine Änderung sofort auf alle im RAID beteiligten Platten auswirkt und man den alten Zustand nicht mehr wiederherstellen kann.
    Nutzt man allerdings eine externe Festplatte als Backupziel, die zusätzlich auch noch RAID beherrscht (wie z.b. die Buffalo DriveStation Laufwerke und viele andere), ist das sicherlich von Vorteil, aber der wesentliche Sicherheit bringende Teil ist die externe Festplatte, das RAID ist nur eine Zusatzversicherung.
  • Bandlaufwerke sind professionell und leider auch arg teuer. Opas alten QIC 80 Streamer kann man übrigens getrost ins Museum schicken, die heutigen Modelle sind wesentlich performanter geworden, aber der Preis ist immer noch KO Kriterium für die meisten von uns.

Für den kleinen Geldbeutel empfehle ich heute eine Kombination aus folgenden Komponenten: 2 Festplatten im heimischen PC und dazu mindestens 2 externe USB2-Festplatten, die idealerweise über RAID 1 Verfügen. Dazu eine Disk Imaging Software wie die oben erwähnten Programme Norton Ghost oder O&O. Nun erstelle man bitte in regelmäßigen Abständen eine Komplettsicherung (Image) seiner Festplatte auf die 2. Platte im PC, am besten Nachts, wenn niemand an dem PC arbeiten will. Die so erstellte Image Datei verschiebt man dann zeitnah abwechselnd auf eine der zwei externen Festplatten und verstaut die Platte dann wieder sicher, bis sie das nächste mal wieder an der Reihe ist. Ist genug Kapazität da, kann man ruhig die alten Images erst mal auf der Platte belassen – so hält man noch ältere Backups vor, für den Fall dass man mal noch auf eine noch ältere als die letzten 2 Sicherungen zurückgreifen will..

Natürlich könnte man auch gleich auf die externe Festplatte das Image erstellen lassen, aber das ist meist langsamer und wenn man vergisst, rechtzeitig vorher die Platte anzustöpseln, kann das Backup auch nicht starten.

 

Im nächsten Teil stelle ich mal kurz mein aktuelles Backupsystem vor, als Beispiel, wie man das noch weiter verfeinern kann und welche Überlegungen dazu geführt haben.

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Aug 17 2007

Buffalo DriveStation Duo

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Nachdem der Bereits ein paar Monate zurückliegende Testbericht des Netgear StorageCenters SC 101 eklatante Probleme bei diesem Modell zu Tage führte, hatte ich beschlossen, mal nochmal ein paar alternative Backup Möglichkeiten zu testen. Preislich in etwa der selben Liga spielt die DriveStation Duo aus dem Hause Buffalo, die wir nun in diesem Review mal testen und etwas unter die Lupe nehmen wollen.

Würde Buffalos DriveStation Duo 1.5TB nicht über die RAID-1 Möglichkeit verfügen, wäre sie einfach nur eine ganz gewöhnliche externe USB2.0/Firewire 400 Festplatte – wenn auch mit imposanten bis zu 1.5 Terabyte Gesamtkapazität, je nach Betriebsart. Irgendwelche sonstigen Spielereien findet man in dem doch etwas hässlichen schwarz beschichteten Metallgehäuse mit seiner Plastikfront nicht.

Die Bezeichnung DUO verdient die DriveStation DUO zum einen wegen des doppelten Interfaces USB2.0 und Firewire 400 (IEEE 1394a), zum anderen deshalb, weil 2 Platten in dem Gehäuse stecken. Als mögliche Betriebsmodi kommen in Frage RAID-1 Mirroring mit nutzbarer Kapazität von knapp 750GB, Disk Spanning (beide Platten erscheinen als 1.5TB großes Volumen), oder JBOD (2 einzelne 750 GB Platten nutzbar). Der Firewire Anschluss ist doppelt vorhanden, einmal als 4-Pin und einmal als 6-Pin. Ein USB und ein Firewire Kabel wird mitgeliefert.

Im Innern werkeln 2 SATA 7200RPM 750GB 2MB Cache Festplatten, die auf gut zugänglichen – aber proprietären – Wechselschienen montiert sind. Die Festplatten können bei Bedarf selbst getauscht werden, anders lautende Gerüchte im Internet, man könne und dürfe die Platten nicht selber tauschen, sind definitiv falsch – eine Anleitung zum Tausch der Platten findet sich höchst offiziell auch auf der Buffalo Homepage – zumindest auf der wesentlich besseren US Homepage.

Entsprechenden Ersatzfestplatten kann man im Fachhandel allerdings nur zu exorbitanten Preisen bestellen. Die Anschaffung einer neuen DriveStation DUO 1.5TB ist mit ca. 500 Euro nur unwesentlich teurer als der Ersatz einer einzelnen darin verbauten 750GB Festplatte, für die knappe 400 Euro gelöhnt werden müssen. Als Alternative kann man die DriveStation auch einfach nur an den Buffalo Kundendienst zurücksenden, falls es einmal zu Problemen kommen sollte, aber ob das außerhalb der Garantiezeit wirklich billiger sein wird? Ob und wie die DriveStation mit Platten anderer Hersteller umgehen kann, konnten wir derzeit noch nicht klären.

Ein kleiner Lüfter sorgt kaum hörbar für frische Luft im Gehäuse, welches sich durch eingebautes internes Netzteil und die Platten innerhalb einer Stunde Vollast auf etwa „lauwarm“ erwärmt. Das Laufgeräusch des kleinen Lüfters wird locker vom Rattern der Festplatten während der Zugriffe übertönt. Insgesamt empfinden wir die DriveStation als akzeptabel leise. Wie leise der Lüfter auch über längere Zeit nach mehreren Monaten hinweg bleibt, wird sich erst noch zeigen müssen.

An der Frontseite verfügt die DriveStation über POWER und HDD Aktivitäts-LEDs. Rückseitig befindet sich ein Netzschalter, die Anschlussbuchsen, der Stromanschluss (ein handelsübliches schlankes Eurokabel) sowie ein kleiner Schalter, mit dem Manuelles Ein-/Ausschalten oder automatisches Ein-/Ausschalten durch den angeschlossenen PC gewählt werden kann. Sprich im AUTO Modus schaltet sich die DriveStation an, wenn der PC eingeschalten wird und sie schaltet sich mit dem PC auch wieder aus. Den Betriebsmodus setzt man in Windows mit Hilfe eines zumindest unter Vista 32bit etwas fehlerbehafteten kleinen Utilities von der mitgelieferten CD, welches auch als MAC Version vorhanden ist.

Unter Vista gelang es uns zwar, den Betriebsmodus zu ändern, aber danach verabschiedete sich die Software im Nirwana („Reagiert nicht“), so dass wir den Vorgang dann nach 3 Stunden Warten abgebrochen und mit Hilfe der Windows Datenträgerverwaltung dann fertiggestellt hatten. (Laufwerk initialisieren und NTFS formatieren). Zum Glück setzt man den Modus meist nur 1 Mal im Leben einer DriveStation, von daher ist das gerade noch zu verschmerzen. Daß man nach dem erfolgreichen Umschalten des Betriebsmodus das Utility nicht mehr benötigt, hilft uns ebenfalls über den Patzer hinweg zu sehen. Ab Werk kommt die DriveStation übrigens im JBOD Modus, FAT formatiert. Da wir deutlich über 4GB große Einzeldateien speichern wollen, ist eine Neuformatierung im NTFS Format für uns sowieso Pflicht. Die DriveStation benötigt keine sonstigen Treiber etc. sondern funktioniert prima mit den Win/Mac eigenen Treibern für externe USB/FW HDDs.

Mitgeliefert im Paket der DriveStation DUO wird wie schon gesagt jeweils ein 1 USB und 1 Firewirekabel, ein Stromkabel („flacher Stecker“), ein Faltblatt als deutsches Handbuch, eine CD-ROM mit Raid Utility zum Umschalten des Betriebsmodus, einer Software zum Verschlüsseln von Dateien und Verzeichnisse, sowie eine Lizenz des ganz brauchbaren MEMEO AutoBackup.

 

Geschwindigkeitstests

Alles getestet unter Windows Vista 32 „pre-Patch“ per Firewire auf die als RAID-1 konfigurierte DriveStation: Eine einzelne 40MB MP4 Datei kopiert Vista über Firewire in unter 10 Sekunden. Das Arbeitsverzeichnis eines kleinen Adobe Premiere Clips mit 13 Daten und 446 MB wurde in 1 Minute 20 Sekunden kopiert. Unser komplettes \WWW Verzeichnis mit ca. 65.500 Dateien und einer Gesamtgröße von 4.6 GB wurde in etwa 55 Minuten kopiert. Eine 22,1 GB große Acronis TrueImage Archivdatei wurde in ca. 1 Stunde und 3 Minuten übertragen, Durchsatz dabei bis zu 6,02 MB/Sek. Anders gesagt: kann durchgängig geschrieben werden, benötigt die DriveStation DUO bei uns etwa 2 Minuten 50 Sekunden pro Gigabyte. Und liegt damit ein deutliches Stück unter dem theoretischen Maximum von Firewire 400.

Da Microsoft gerade eben erst einen Patch zu Verbesserung der Kopiergeschwindigkeit in Vista veröffentlich hat, haben wir den exakt gleichen Test noch ein weiteres Mal nach Installation dieses Patches durchgeführt, die Ergebnisse unterscheiden sich nur unwesentlich vom vorherigen Ergebnis.

Über USB 2.0 angeschlossen stieg die Schreibgeschwindigkeit deutlich an, so erreichten wir hier Geschwindigkeiten bis 9,5 MB/sec. Genauere Tests müssen wir noch machen. Doch ist der Geschwindigkeitsvorteil in diesem ersten Test gegenüber Firewire doch sehr deutlich ausgefallen.

Fazit dieses Reviews:

Alles in allem bin ich mit der hier in diesem Testbericht ermittelten Geschwindigkeit des Laufwerkes zufrieden – auch wenn dieser Test nicht sonderlich repräsentativ ist und nur die Situation an diesem einen PC wiederspiegelt. Aber selbst so ein Mini Test zeigt schonmal eines: Es geht auch anders als die schnarchlangsamen Performance des leider sehr fehleranfälligen Netgear Storage Center SC-101. Von der maximalen möglichen Performance oder der Performance per IDE/(e)-SATA angeschlossener Platten sind wir auch weiterhin meilenweit entfernt.

Eine etwas höhere Geschwindigkeit würde man ohne den RAID Verbund noch erzielen. Eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung und noch mehr Betriebsmodi würde der Griff zum großen Bruder DriveStation „Quattro“ bringen, welches über eSata nebst passendem PCI Controller ausgeliefert wird. Die kleineren Modelle DriveStation und DriveStation Combo verzichten auf die RAID Möglichkeit, die für uns allerdings als Auswahlkriterium wichtig war.

Was mir im Vergleich zur SC-101 an der DriveStaton Duo fehlt, ist die Möglichkeit des Zugriffs übers LAN, das kann erst die große Modellreihe von Buffalo. Allerdings bleibt immer die Möglichkeit, das Laufwerk als Share in Windows einzurichten und frei zu geben.

Was uns hingegen überhaupt nicht fehlt ist das Fehlen proprietärer Treiber, die Tatsache das wir keinerlei verlorene oder korrupte Dateien nach dem Kopieren zu beklagen haben – die DriveStation funktioniert problemlos auch mit Dateien weitaus größer als ein paar MB – und die spürbar höhere Geschwindkeit der DriveStation DUO will ich auch nicht mehr missen. So kann die DriveStation auch problemlos als Ziel für ein Backup Image mit Acronis TrueImage genutzt werden, was uns mit der SC101 nie gelang.

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Jan 03 2007

Netgear StorageCenter SC-101

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Was hat sich Netgear denn blos mit dem StorageCenter SC 101 gedacht? Im Prinzip bzw. auf dem Papier hört sich der wegen des ungewöhnlichen Äußeren (und der Hitzeentwicklung) scherzhaft auch DatenToaster genannte Kasten ja ganz nett an. In der Praxis happerts doch an so ein paar Ecken.

Geliefert werden neben einer Treiberdiskette, einem kurzen LAN Kabel und Netzteil das leere Gehäuse, in das 1 oder 2 handelsübliche (nicht mitgelieferte) 3,5″ parallel ATA (= “IDE”) Platten beliebiger Kapazität eingeschoben werden. Eine aktive Kühlung ist nicht vorhanden, das einzige Betriebsgeräusch ergibt sich von den eingebauten Festplatten und ist also abhängig von deren Lautstärke. Die resultierende Betriebstemperatur ist dank fehlender Lüftung vergleichsweise hoch. Höher als es mancher Festplattenhersteller empfiehlt.

Angeschlossen wird der SC101 über ein normales Ethernet Kabel an den Rest des Heimnetzwerkes, das zwingend über einen aktiven DHCP Server (z.b. im Router eingebaut) verfügen muss, sonst geht es nicht. Der Toaster Kiste bedient sich recht grosszügig mit IP Adressen, je nach Anzahl von Festplatten und erstellten Partitionen. Unsere Konfiguration belegt 6 IP Adressen. Eine manuelle Zuweisung der IP Adressen ist nicht möglich, darum ist DHCP unverzichtbar.

Ist die Kiste erst mal angeschlossen, muss mit ein Spezial Treiber auf jedem PC installiert werden, der direkten Zugriff auf die Platten haben soll. Windows Vista Treiber sucht man übrigens vergeblich, gibts (noch) keine. Netgear verspricht Vista Treiber im 1. Halbjahr 2007. Nachtrag: Netgear verspricht nun Vista Treiber im 3. Quartal 2007. Nachtrag: Vista Treiber sind mit einem 3/4 Jahr Verspätung nun eingetrudelt, testen wollte ich die nicht mehr, das Ding ist inzwischen ausrangiert. Die Partionionen können auf einem PC, der über den Treiber verfügt, auch für andere Geräte im Netz freigegeben werden, so dass ein Zugriff z.b. mit Vista auch jetzt schon über den Umweg eines anderen PCs z.b. XP PCs möglich ist, welcher die Platten des SC-101 freigibt. Das ganze funktioniert auch innerhalb einer VirtualPC 2007 Session.

Erst mal angeschlossen und die Treiber installiert, wird die Platte in einem Spezialformat formatiert, eine im Netgear StorageCenter benutzte Platte kann daher mit nichts anderem mehr ausgelesen werden (formatieren, dann geht es wieder, nur wären dann alle Daten weg). Das heißt auch, dass bei einem Defekt der SC101 selber erst dann wieder auf die Daten der Platten zugegriffen werden kann, wenn man wieder eine neue SC-101 gekauft hat. Nach der Formatierung in Netgears Spezialformat kann beliebig über das Verwaltungstool von der InstallationsCD partitioniert werden, dies geht recht komfortabel und bietet Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz für einzelne Partionen. Hat man 2 Platten in den Datentoaster gesteckt, kann auf Wunsch ein RAID 1 Verbund auf einzelne Partitionen aktiviert werden, was für zusätzliche Schutz vor Datenverlust sorgt. Soweit so gut.

Die Windows XP Treiber sind ansich erstmal stabil, was soviel heissen soll, dass es zu keinen Rechnerabstürzen kommt, aber trotz allem werden Daten bei der Übertragung ab und zu mal “zerstört”, sprich auf dem StorageCenter kommt eine Datei gelegentlich kaputt an. Sind die Daten mal korrekt drüben, ist meist alles OK. Ständiges Verifizieren ist also Pflicht. Bislang konnten wir da noch kein Muster erkennen, wenn diese zerstörten Dateien auftreten. Erkennen tut man es daran, dass eine Datei plötzlich zu einem leeren Verzeichnis gleichen Namens wird.

Das Kopieren mehrer Gigabyte großer Dateien (z.b. Backup Images) geht dafür in schöner Regelmäßigkeit schief, irgendwann im Kopiervorgang bleibt irgendwas stecken und nix geht mehr. Der Reboot des PCs ist dann angesagt. Als Speichermedium für Backup Images ist das Netgear StorageCenter also absolut ungeeignet.

Das größte Problem ist allerdings die saumäßige Geschwindigkeit beim Schreiben auf das StorageCenter. Das Ding ist so saumäßig langsam, das hält man im Kopf nicht aus. Von maximal nutzbaren ca. 11 Mbps bei einem normalen 100Mbps LAN, schafft das SC101 grade mal eine Schreibgeschwindigkeit von ca. 2500 KByte/sec bei Verwendung der RAID Funktion. Und ist damit die langsamste NAS die mir jemals in die Finger kam… Lesezugriff geht zwar deutlich flotter als das Schreiben, aber der Hit ist auch das nicht. Für das Streaming von Videodaten reicht es allerdings.

Das mitgelieferte Backup Programm kommt über das Level einer Shareware Lösung nicht hinaus, außerdem darf und kann es nur auf 1 PC genutzt werden. Kann man also getrost abhaken. Da prinzipiell jede andere Software genutzt werden kann, gibt es hier also genug Lösungen.

Mein Fazit: Als Dateispeicher mit RAID 1 für Dokumente und kleine Dateien durchaus brauchbar. Unzuverlässig und kreuzlahm für alles andere. Da besteht noch dringender Bedarf an Nachbesserungen seitens Netgear, so ist das Gerät nur sehr eingeschränkt empfehlenswert. Leider hat sich in Sachen Treiberupdates schon ne Weile nix mehr getan, ein Nachfolgermodell mit dem verheissungsvollen Namenszusatz “Turbo” für SATA Platten wurde inzwischen angekündigt. Netgears StorageCenter SC-101 ist als absolute Low-End SAN Lösung zu verstehen, die Ihren Job im beschriebenen Rahmen leidlich erfüllt. Das Ding ist halt, es ist sehr sehr billig: Raid 1 fähiges Netzwerk-Laufwerke gibt es erstens nicht viele und für knapp 119,- Euro (plus Festplattenkosten) ist nichts anderes zu bekommen. Die nächst “teurere” Lösung wären wohl die Netzwerkplatten aus dem Hause Buffalo.

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Dec 17 2005

Daten sichern, aber wie?

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Einfache Backupmöglichkeiten

Die Zeiten sind vorbei, wo man schnell den Inhalt seiner Festplatte auf ein paar Leerdisketten abspeichern konnte.  Bevor man nun aber überhaupt keine Backups macht, hier ein paar Denkanstöße, wie man seine Daten zu hause sichern kann, mit Mitteln, die keine allzu großen Löcher in die Haushaltskasse reissen, bzw. die im PC aus dem Discounter meist schon vorhanden sind.

Imaging vs. Sicherung einzelner Dateien

Heutige Betriebssysteme lassen sich leider nicht mehr wie früher einfach Datei für Datei kopieren. Früher reichte es z.B. aus, unter DOS einfach nur ein XCOPY C:\* nach D:\ zu machen und man hatte eine funktionierende Sicherheitskopie seiner Festplatte. Kopieren kann man es zwar immer noch, aber funktionieren tut die Kopie dann allerdings nicht mehr. Wer also seine komplette Windows Installation inkl. aller installierten Anwendungsprogramme voll funktionsfähig sichern möchte, der kommt an Spezial Software nicht vorbei. Diese Software nennt sich Imaging oder Disk Cloning Software, beide erstellen ein 1:1 Abbild der Datenstrukturen auf Ihrer Festplatte und erzeugt so eine Kopie, die nach dem zurück spielen wieder voll funktionsfähig ist. Nur so lassen sich heutige Windows Versionen zuverlässig sichern. Imaging Software erstellt Images, also auf Wunsch komprimierte Abbilder Ihrer Festplatte, die dann mit Hilfe der Restore Funktion bei einem Ausfall der Festplatte wieder zurück gespielt werden kann oder auch auf einer komplett neuen Festplatte installiert werden kann. Die meist etwas preiswertere “Disk Cloning” Software erstellt eine 1:1 Kopie der 1. Platte auf einer mindestens genauso großen neuen 2. Festplatte. Diese 2. Festplatte kann dann anstelle der 1. Festplatte eingebaut werden und funktioniert dann wie die alte 1. Festplatte. Für Backup Zwecke sind die komprimierten Images allerdings praktikabler. Aber die meisten Imaging Programme bieten beide Funktionen, so dass man entsprechend beide Möglichkeiten zur Auswahl hat.

Die Frage ist allerdings auch, ob so eine Komplettsicherung unbedingt notwendig ist. Besser ist so ein Komplettsicherung auf jeden Fall, aber man muss auch sehen, das der Heimanwender heute ein Problem hat: Die Festplatten sind so groß und die zu Verfügung stehenden Backupmöglichkeiten sind relativ eingeschränkt. Ein Kompromiss ist es daher, Windows und die installierten Anwendungsprogramme selber gar nicht zu sichern. Sondern nur die selbst erstellen Dateien, also Briefe, Tabellen, Datenbanken, Einstellungen, Bilder und eMails etc. zu sichern. Also alle die Daten, die bei einer Neuinstallation des PCs mit Hilfe der beim PC beiliegenden Windows Installations- oder Rettungsdisketten und den InstallationsCDs der verwendeten Anwendungssoftware nicht enthalten ist. An einem konkreten Beispiel: Beim Aldi PC liegen CDs zur Neuinstallation von Windows bei. Im Ernstfall kann man also mit diesen CDs sein Windows wieder installieren, braucht also nicht mit gebackupt werden. Das selbe gilt für Microsoft Office, wer Office kauft, hat auch eine Office InstallationsCD erhalten, also kann er mit dieser CD sein Office auch wieder installieren. Was nicht abgedeckt ist, sind die Briefe, die Sie mit Office inzwischen selber geschrieben hatten. Diese müssen also auf jeden Fall von Ihnen regelmäßig gesichert werden. Nicht das wir uns missverstehen: die komplette Sicherung einer Festplatte – als Image oder 1:1 Kopie mit Hilfe spezieller Imaging Software ist dieser Notlösung des einzelnen Dateien kopierens immer vorzuziehen, aber wenns halt nicht anders geht, weil kein ausreichend großes Backup Medium zur Verfügung steht, dann ist die Dateien Kopiererei immer noch besser als gar nix.

Wenn Sie sich für die Einzelne Dateien Sichern Variante entscheiden, hier ein paar Tipps:

  • Speichern Sie ihre selbst erstellten Dokumente in einer klaren Verzeichnisstruktur ab. Der Windows Standardordner “Eigene Dateien” bietet sich dafür an. Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Dateien in diesem Ordner sind, dann müssen Sie wenn es an das Erstellen des Backups geht nicht sämtliche Ordner auf Ihrer Festplatte auf der Suche nach zu sichernden Dateien abklappern und die Gefahr, dass Sie eine wichtige Datei vergessen, reduziert sich.
  • Lokalisieren Sie die Datei, in der Ihre eMails gespeichert sind. Wenn Sie MS Outlook Verwenden, dann suchen Sie mal mit Hilfe der Windows Dateisuche nach allen *.PST Ordnern auf Ihrem Rechner. Wenn Sie eMail häufig nutzen, dann sollte der Postfach auf jeden Fall mitgesichert werden.
  • Viele Anwendungsprogramme legen Ihre Einstellungen im Hauptordner Dokumente und Einstellungen auf Ihrer C: Festplatte ab. (der oben erwähnt Eigene Dateien Ordner befindet sich auch darin). Es ist kein Fehler, möglichst alles aus diesem Ordner zu sichern.. Sicher ist sicher..
  • Ordner direkt im Root der C:\ Platte mal anschauen.. Oft finden sich an der Stelle Ordner für Musik, Bilder, sonstige Dokumente etc. die man wahrscheinlich mit Sichern sollte.
  • Unterhalb des “Programme” Verzeichnisses findet man die Verzeichnisse der einzelnen auf Ihrem PC installierten Anwendungsprogramme. Schauen Sie die einzelnen Verzeichnisse zumindest mal durch, ob sich eventuell hier noch ein paar wichtige Dokumente befinden, welche mit gesichert werden müssen. Es bringt meist nix, den kompletten Programm Ordner zu sichern, da die meisten Anwendungsprogramme ohne die entsprechenden Registryeinträge nicht laufen, also sowieso bei einem Schadensfall neu installiert werden müssen, aber wie gesagt, in diesen Verzeichnissen könnten sich noch Dokumente befinden, die gesichert werden müssen.

Wer sich für die Imaging oder Clone Methode entscheidet, der braucht sich um solche Sachen nicht zu kümmern. Das ist auf jeden Fall sicherer und auch bequemer als das Zusammensuchen, was man eventuell später im Ernstfall mal noch brauchen würde.

Mit welchem Geräten erstellt man nun ein Backup?

  • Mit einem CD-Brenner:
    Eine beschreibbare CD speichert etwa 640MB an Daten. Eine Komplettsicherung kommt also nur kaum in Frage. Mit Hilfe der meist mitgelieferten CD Brennsoftware (Alternative z.b. Nero) lassen Sich einzelne Verzeichnisse und Dateien auf CD sichern. CD Rohling sind bei sorgfältiger Lagerung mehrere Jahre “haltbar”. Wer im normalen ISO Daten Modus brennt, kann jederzeit bei Bedarf die gesicherten Dateien wieder zurück kopieren. Das Backup auf CDs eignet sich am ehesten, um einzelne Dateien, wie z.b. das Briefe Verzeichnis, den Post-Ordner Ihres eMail Programmes, wichtige Datenbank-Tabellen etc. zu sichern.
  • Mit einem DVD Brenner:
    Eine normale beschreibbare DVD bietet Platz für 4.7 GB an Daten. Damit lassen sich höchstens sehr kleine Festplatte mit Hilfe eines Imaging Programmes mit Komprimierung komplett sichern. Bieten aber ordentlich Platz, um Verzeichnisse oder einzelne Dateien zu sichern. Die Dual Layer Varianten schaffen bei nur geringfügig höheren Anschaffungskosten des eigentlichen Brenners (die Rohlinge gehen aber ins Geld) die doppelte Menge pro Dual Layer (DVD-9) Rohling und könnten daher für ein komplettes Diskimage sogar schon ausreichen. Wer spezielle Imaging Software nutzt, der kann seine Images in einzelne Teildateien aufsplitten und so z.b. ein komplettes Backup seiner Festplatte auf einigen wenigen Rohlingen realisieren. Das wäre eine preisgünstige und praktikable Backup Lösung für den Heimbedarf.
  • Backup auf eine 2. Festplatte:
    Die Preise für Festplatten sind eigentlich relativ human. Wählt man eine Festplatte als Backup Medium, die größer ist als die zu sichernde C: Platte, dann kann bei Verwendung eines Imaging Programmes normalerweise sogar eine rotierende Backupstrategie verwendet werden. Also z.b. immer 3 komplette Backups als komprimiertes Image auf der Backup Festplatte vorhalten. Eigentlich jeder Rechner, den man so im Handel bekommt hat noch Platz für eine 2. Festplatte. Man könnte nun also so eine 2. Festplatte als Backup Medium für die normale Festplatte nutzen. Einfach beide Festplatten in den Computer einbauen und dann einfach mit Hilfe eines Imaging Programmes den Inhalt der C: Platte auf die 2. Platte schreiben lassen. Dies geschieht relativ flott und kann auch komplett automatisiert neben der Arbeit her passieren. Von dem her ansich schonmal ein brauchbarer Ansatz. Hat aber einen Haken: Da beide Festplatten im selben Rechner stecken, ist das Backup nicht wirklich “sicher”. Ein Virus könnte beide Platten, also Backup und C: Platte gleichzeitig unbrauchbar machen, ein Hardware-Defekt oder Blitzschlag könnte ebenfalls beide Platten beschädigen, dann steht man wieder “ohne” Backup da. Sinnvoller wäre es z.b., wenn Sie mehrere Rechner daheim vernetzt haben, das Backup auf eine Festplatte auf einem 2. Rechner erstellen zu lassen. Das dauert zwar ein bissl länger, weil die normale Ethernet Geschwindigkeit hier die ganze Sache etwas ausbremst, ist aber schon ne ganze Ecke “sicherer”, weil in diesem Szenario dann schon beide Rechner gleichzeitig infiziert/beschädigt werden müssen, damit man einen Komplettverlust der Daten und des Backups erleidet. Noch besser wäre der Einsatz einer Festplatte in einem externen Gehäuse, angeschlossen z.b. über die schnelle USB2 oder Firewire Schnittstelle, oder gar S-ATA oder SCSII. Entsprechende Gehäusekits um eine Festplatte zu einer externen Platte umzubauen sind teilweise schon unter 50 Euro im Fachhandel erhältlich. So kann man nach erfolgtem Backup die Backupfestplatte vom PC abhängen und sicher im Schrank verstauen. Das ist dann nochmal ne Ecke sicherer. Denn eine Festplatte, die sicher im Schrank liegt, geht auch nicht kaputt und wird auch nicht von Viren infiziert.

Vorschläge für die zu verwendende Software:

Als Imaging Software empfehlen wir Acronis TrueImage, alternativ Norton Ghost. Beide Programme bieten in den neuesten Versionen die Möglichkeit, die Images im Laufenden Betrieb des PC, also während Sie weiterarbeiten zu erstellen. Natürlich auch vollautomatisch, über das Netzwerk oder auf externe Festplatten.

Zum Kopieren einzelner Dateien tuts in der Regel die mit dem Brenner/PC mitgelieferte Brennsoftware. Allerdings sollte man die CDs im ISO Modus mit einer richtigen Brennsoftware Brennern und nicht im Paket Writing Verfahren erstellen lassen. Wer nicht so richtig weiß, welche Software er zum brennen von CDs oder DVDS verwenden soll, der kann sich ja mal Nero aus dem Hause Ahead anschauen. Dort sind auch schon Werkzeuge zum Automatisieren der Backuperstellung enthalten.

Wie gehts weiter?

Auch im Shareware Bereich finden sich zahlreiche Tools, welche die Erstellung der Backups vereinfachen. Wir werden bei Gelegenheit einige dieser Tools genauer vorstellen. Auch wollen wir in einem 2. Teil der “Backup” Artikelreihe andere bezahlbare spezialisierte Backuplösungen anschauen, als da wären die klassischen Bandlaufwerke in aktueller Generation, Wechselmedien mit hoher Kapazität usw.

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