Archive für Tag: 'Acronis'

Jun 27 2014

Notfall-Klonen der HDD – oder: Hilfe meine Win7 Festplatte stirbt

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SMART zeigt das nahende Ende der Festplatte durch ständig neue fehlerhafte Sektoren (oder Pending Sector Reallocations) – wer jetzt schnell handelt, kann das System mit einem beherzten Klonen noch retten. Oder am besten gleich für einen ordentlichen Performanceaufschwung durch den Wechsel auf eine SSD sorgen…

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Dec 11 2011

Acronis TrueImage Home 2012 – Das unnötige Upgrade

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Es gibt Programme zu denen pflege ich seit Jahren eine innige Haßliebe. Acronis TrueImage ist so eines. Mit jeder neuen Version das selbe Drama: nix geht, Bugs und Abstürze ohne Ende. Immer wieder schwöre ich mir: Nie wieder Acronis.. um dann kurze Zeit später doch wieder reumütig zu ATIH zurückzukehren. Seit ein paar Monaten liegt nun also TrueImage Home in Version 2012 in den Regalen der Läden, bzw. bei mir aufm Schrank – erst mal ein paar Patches abwarten ist die Devise. Schauen wir uns doch mal an, was die neue Version kann: weiter »

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Apr 21 2011

Windows Bootplatte gegen SSD tauschen bei Asus eeePC 1005HA-M

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Hier bei PC Experience gibt’s ein wunderbares Tutorial, wie man seine Windows Festplatte mit Hilfe von Acronis TrueImage oder Disc Director oder auch nur den Win7 Boardmitteln auf eine SSD klont. Da spar ich mir also meine mühsamen Versuche, das in eigenen Worten nochmal aufzuschreiben.

Ersetzt wurde die Bootfestplatte eines Asus eeePC 1005 HA-M Netbooks, dessen behäbige Arbeitsgeschwindigkeit unter Win7 Starter “trotz” 2GB RAM und ReadyBoost auf einer 2GB SD-Card dem Besitzer den letzten Nerv raubte. Das Ding war so lahm, das er im Grunde nie damit arbeiten wollte. Sinn des ganzen Experiments war es also, mal zu schauen, ob die SSD das schnarchige System soweit beschleunigt, dass auch ein anspruchsvoller User damit keine grauen Haare bekommt. Mehr zum Umbau und den Resultaten…

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Jan 14 2010

Festplatten Klonen mit Acronis TrueImage 2010

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Nachdem mein frisch gekaufter Qosmio X500-10U gerade im Begriff war, seine Platte in die ewigen Jagdgründe zu schicken (Smart Fehler und kontinuierlich zunehmende Reallocated Blocks) habe ich heut morgen schnell einen Versuch gestartet, die sterbende Platte inkl. Win7 64bit und allen Anwendungen (Office 2010 Beta, Adobe CS4 Collection) auf eine neue Western Digital Scorpio Blue gleicher Größe zu klonen. Dazu kaufte ich schnell bei Acronis.de das Update auf TrueImage Home 2010 und brannte die Rescue Disc – welche ohne Treiberbasteleien auf dem Qosmio X500-10U funktionsfähig ist.

Um den Bastelaufwand möglichst gering zu halten, steckte ich die Western Digital Platte in eine LogiLink USB2.0/eSATA Docking Station (siehe Amazon.de) die via eSATA mit dem Qosmio verbunden war. Frisch von der Acronis Rescue Disc gebootet den Menüpunkt “Disc Klonen” ausgewählt, per “Automatik” Modus einen 1:1 Klon erstellen lassen, um nach gut 45 Minuten ein komplett lauffähige Kopie zu erhalten. Schnell die Platten getauscht und alles funktioniert einwandfrei. Selbst die Aktivierung von Win7, Adobe CS4 und Office 2010 (Beta) war nach dem Klonen und Boot von der neuen Platte noch funktionsfähig.

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Mar 19 2008

O&O Softwares Disk Image v2 Pro

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Nachdem mich Acronis ja maßlos enttäuscht hatte, hab ich mich mal nach weiteren Alternativen umgesehen. O&O Software, welches mir aufgrund O&O Defrag noch in guter Erinnerung ist, hat ja inzwischen die 2. Versionen seiner Disk Image Software veröffentlicht. Bei Amazon gab’s die Software auf einer bootfähigen CD für 39,95 Euro inkl. 1 Jahr CA Anitivirus. O&O bietet 256bit AES Verschlüsselung, und kommt als native 32bit & 64bit Version und ist auf MultiCore CPUs optimiert. Es unterstützt dynamische Laufwerke, RAID und GPT Laufwerke. Als Backup Ziel gehen externe USB/Firewire/ESATA HDDs, Netzwerkplatten, Partitionen auf internen Platten. Ein direktes Brennen auf DVD ist nicht möglich, es muss immer zunächst auf eine HDD gesichert werden, von dort aus kann dann eine DVD gebrannt werden. O&O kann zumindest die Image Datei passend für das Brennen aufteilen – abschließend bietet es eine rudimentäre Brennfunktion zum eigentlichen Brennen.

Eine Testversion von O&O Disk Image v2 (30 Tage zeitlich begrenzt) mit vollem Funktionsumfang kann auf der O&O Software downgeloadet werden. Ausnahme: mit der Testversion kann eine Systempartition nicht wieder hergestellt werden, dazu braucht es die BootCD der Vollversion.

Im Gegensatz zu Acronis und deren Linux CD nutzt O&O eine Vista PE /Server 2003 Basis für seine Boot CD, dies hat den Vorteil, das man eventuell fehlende Laufwerks/Netzwerk Treiber sehr einfach von einem USB Stick oder ähnlichem nachladen kann. Der Nachteil jedoch ist, dass der Start von der Boot CD bestimmt 3 mal so lange dauert (ca. 5 Minuten inkl. RAID Treiber nachladen). Während der RAID Controller meines Amilo XI2550 von Acronis TrueImage 10 direkt erkannt wird (dafür leider die Lan Karte nicht), erkennt O&O zwar das LAN, nicht jedoch den RAID Controller. Unterschied: den RAID Treiber konnte ich in O&O nachladen, bei Acronis muss eine USB HDD als Backup Medium herhalten – ich backupe sonst auf eine TeraStation im Gbit LAN. Acronis kann auf FTP sichern, das kann O&O nicht.

Das erstellen eines Images der Vista Systempartition im laufenden Betrieb war problemlos möglich, wenn auch nicht gerade berauschend schnell – das Image (60GB genutzt von 180 GB) wurde in ca 1.5 Stunden erledigt. Das Rückspielen der Vista Partition klappte mit Hilfe der Boot CD dann ebenfalls problemlos, das System war erfreulicherweise nach dem Restore voll funktionsfähig. (sollte man als Grundvoraussetzung ansehen, ist aber leider nicht immer der Fall – bei Acronis TrueImage Home 10 durfte ich zunächst den Boot Sektor reparieren). O&O kann Nicht-Systempartitionen während des Backupvorgangs exklusiv sperren, bei Systempartitionen geht dies natürlich nicht. Schreibvorgänge auf die gerade zu sichernde Partition werden gecached, der Platz dafür ist aber begrenzt. Ein wirklich konsistentes Image wird nur dann erstellt, wenn Schreibzugriffe während des Backupvorganges durch den Cache abgefangen werden konnte. Das heißt allerdings nicht, dass das Image andernfalls defekt wäre. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie Acronis dieses Problem löst, denn Sinn macht diese Cache Geschichte wenn man mal drüber nachdenkt auf jeden Fall.

Negativ aufgefallen ist mir jedoch die Komprimierungsrate von O&O Disk Image V2 Pro. Während Acronis 10 das Image dieser Vista Partition auf 25 GB runter komprimieren konnte, wird das O&O Image am Ende dann knapp 39 GB groß. Gut gefallen hat mir jedoch die Möglichkeit, Dateien per Ausschlussfilter  vom Image auszuschließen.

Sicherlich bietet das überfrachtete Acronis Home viel mehr Funktionen, während O&O sich auf das wesentliche konzentriert: Images (auch Inkrementell) erstellen, inkl. Option für defekte Laufwerken – sowie das Clonen von Laufwerken.

Ich gebe es zu, ich finde Acronis Home gerade in der aktuellen Version hoffnungslos überfrachtet – deshalb wollte ich ja unbedingt Acronis TrueImage Echo Workstation nutzen, was leider unter Vista Home nicht möglich ist. O&O ist schlank und rank und hat genau die Funktionen, die ich nutzen möchte. 

Leider konnte ich bislang noch kein Support Forum für O&O Software finden, ein Vergleich, ob dort das selbe Desaster herrscht, wie im Acronis Forum ist mir leider nicht möglich. Allerdings ist mir eines klar: bei O&O wurde ich noch nie um mein Geld beschissen, bei Acronis leider schon. Ob sich O&O im Ernstfall bewährt, muss sich leider noch zeigen. Mehr als ein paar Tests konnte ich nun auch nicht machen – und wer weis wie es auf komplett andere Hardwareumgebungen reagiert. Im Moment bin ich jedoch mal recht zufrieden mit O&O Disk Image v2 Pro, hoffen wir, dass es so bleibt. Noch lieber wäre es mir allerdings, wenn der Ernstfall nie eintreten wird und ich mein Image niemals wirklich benötige…

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Mar 08 2008

Aktuelle Backupstrategie für wenig Geld

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

 

Es ist mal wieder Zeit für ein FollowUp eines früheren Themas. Hier der erste Teil

 

Backups müssen regelmäßig angelegt werden, am besten in einem rotierenden System, so dass immer mehrere Exemplare der Sicherungskopien vorhanden sind.

Ja, klasse.  Wenn es nur nicht so eine fürchterlich zeitraubende Arbeit wäre jedesmal. Und dann noch die Frage, wo soll ich denn Bitte mein Backup hinmachen?

Backup auf Disketten oder auch auf Iomega ZIP Disketten sind inzwischen Mega-Out. Die meisten Computer haben heute nicht mal mehr ein Diskettenlaufwerk und das Wunderkind der 90er Iomega ZIP Laufwerk bietet heute auch schon lange nicht mehr genug Platz für ein Backup. Das kann man also getrost abhaken.

Die Festplatten heute haben inzwischen Kapazitäten von mehreren hundert Gigabyte, Will man eine Komplettsicherung seines aktuellen Vista Systems vornehmen, sollte man in Größenordnungen ab ca. 15 GB + eigene Dateien rechnen. Das übersteigt das Fassungsvermögen von DVD Rohlingen, selbst das von Dual Layer DVDs. Das beliebte Backupkonzept des Heimusers “Brennen wirs halt auf ne Disc, wird schon halten” hat also ebenfalls langsam aber sicher sein Ende erreicht.

Ein Backupmedium, das zu klein ist, wird auch nicht genutzt, denn es gibt nichts ätzenderes, als mitten in einem Backupjob, der oft Stunden dauert, die Discs wechseln zu müssen, damit es weitergehen kann. 

  • Backup auf DVD bzw. als etwas größere Alternative USB Sticks (die bis zu 8GB bezahlbar sind) ist nur für einzelne Dateien sinnvoll  – aber dafür ist es billig. DVD Brenner kosten heute kaum noch Geld, leere DVD+/-R bekommt man im Lebensmitteldiscounter nachgeworfen. (Übrigens Backup auf ein RW Medium halte ich für Kontraproduktiv, Sinn ist es, den Stand einzufrieren, so dass den Daten auch wirklich nix mehr passieren kann.). Mehrere Backups auf Vorrat zu halten, wenn auch nicht wortwörtlich im “rotierenden System” ist damit auf jeden Fall kostengünstig machbar. Leider sind DVD Rohlinge und auch USB Stick etwas anfällig gegenüber äusseren Einflüssen auch während der Lagerung, vor allem langfristig gesehen.
  • Festplatten sind heute vergleichsweise riesig und günstig in der Anschaffung. Eine 2. Festplatte im Rechner als Backupziel ist leider prinzipiell dem selben Risiko ausgesetzt, wie die Platte, die gesichert werden soll, ist also nicht wirklich ideal, aber besser als gar nix. Die große Speicherkapazität einer Festplatte erlaubt es mit Imaging Software, wie z.b. dem in Vista Ultimate mitgelieferten Imager, bzw. den Programmen wie Norton Ghost oder O&O Software Disc Image eine nach der Wiederherstellung komplett bootfähige 1:1 Kopie der Festplatte und allem, was darauf war, mit Kompression sogar mehrmals auf die Backupfestplatte anzulegen. Sicherer, allerdings auch eine Spur langsamerer, sind externe (USB2) Festplatten als Backup Laufwerk. Schließt man die nach erfolgten Backup in den Schrank, ist das schon mal ein großer Schritt nach vorne. Rotation ermöglicht man durch den Kauf mehrerer Festplatten. Die Geschwindigkeitseinbußen kann man durch Kauf von externen Festplatten mit dem neuen E-SATA Anschluß ausgleichen, wenn der PC schon mit E-SATA umgehen kann.
  • RAID als Backupstrategie? Der Verband mehrerer Festplatten zu einem RAID Festplattenarray kann ab RAID Level 1 (RAID 0 ausgenommen) das Risiko vor Datenverlusten minimieren. Aber RAID ist kein Backupverfahren, darauf kann man sich im Notfall nicht verlassen. Denn:  eine unbeabsichtigt geänderte Datei oder ein von einem Virus verseuchtes Programm, gelöschte Daten sind auch mit RAID im Zweifelsfall hinüber, da sich eine Änderung sofort auf alle im RAID beteiligten Platten auswirkt und man den alten Zustand nicht mehr wiederherstellen kann.
    Nutzt man allerdings eine externe Festplatte als Backupziel, die zusätzlich auch noch RAID beherrscht (wie z.b. die Buffalo DriveStation Laufwerke und viele andere), ist das sicherlich von Vorteil, aber der wesentliche Sicherheit bringende Teil ist die externe Festplatte, das RAID ist nur eine Zusatzversicherung.
  • Bandlaufwerke sind professionell und leider auch arg teuer. Opas alten QIC 80 Streamer kann man übrigens getrost ins Museum schicken, die heutigen Modelle sind wesentlich performanter geworden, aber der Preis ist immer noch KO Kriterium für die meisten von uns.

Für den kleinen Geldbeutel empfehle ich heute eine Kombination aus folgenden Komponenten: 2 Festplatten im heimischen PC und dazu mindestens 2 externe USB2-Festplatten, die idealerweise über RAID 1 Verfügen. Dazu eine Disk Imaging Software wie die oben erwähnten Programme Norton Ghost oder O&O. Nun erstelle man bitte in regelmäßigen Abständen eine Komplettsicherung (Image) seiner Festplatte auf die 2. Platte im PC, am besten Nachts, wenn niemand an dem PC arbeiten will. Die so erstellte Image Datei verschiebt man dann zeitnah abwechselnd auf eine der zwei externen Festplatten und verstaut die Platte dann wieder sicher, bis sie das nächste mal wieder an der Reihe ist. Ist genug Kapazität da, kann man ruhig die alten Images erst mal auf der Platte belassen – so hält man noch ältere Backups vor, für den Fall dass man mal noch auf eine noch ältere als die letzten 2 Sicherungen zurückgreifen will..

Natürlich könnte man auch gleich auf die externe Festplatte das Image erstellen lassen, aber das ist meist langsamer und wenn man vergisst, rechtzeitig vorher die Platte anzustöpseln, kann das Backup auch nicht starten.

 

Im nächsten Teil stelle ich mal kurz mein aktuelles Backupsystem vor, als Beispiel, wie man das noch weiter verfeinern kann und welche Überlegungen dazu geführt haben.

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Feb 12 2008

Acronis lausiger Support

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Eine Woche ist es nun her, dass mich Acronis Support eiskalt abserviert hat. Auf meine noch sehr freundliche Antwort: mir doch bitte eine funktionierende englische Version zu Verfügung zu stellen oder aber den Kaufpreis zu erstatten habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

Ebenso unbeantwortet bliebt meine parallel gestellte Supportanfrage über den Link in “Mein Konto” auf der Acronis Homepage.

Ich hab jetzt langsam aber sicher die Nase voll von Acronis.

PS: Auf Vista Ultimate und Vista Business funktioniert Acronis True Echo Workstation auch nicht. Die Antwort vom Acronis Support war also dazu auch noch faktisch falsch und nicht nur unvollständig.

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Feb 05 2008

Vorsicht vor deutschen Acronis Versionen

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Nachdem die neueste Home Version von Acronis TrueImage -also Acronis True Image Home 11 leider fürchterlich verbuggt ist (siehe auch http://www.wilderssecurity.com), hab ich mir gedacht, bin ich mal schlau und bestelle die neue Corporate Version, Acronis True Image Echo Workstation, welche ein komplett anderes Imagingverfahren nutzt und anscheinend zuverlässiger funktioniert. Der Aufpreis ist nur minimal im Vergleich zur Home Version und außerdem verzichtet die Echo Workstation Version völlig auf den ganzen “Home User Quatsch” wie z.b. meine Outlook eMails sichern, etc., welche die Home Version völlig überschwemmt. Von einer Imaging Software erwarte ich eigentlich nur eines: Zuverlässig ein funktionierendes Image meiner Platte(n) anzufertigen.

Die Systemvoraussetzungen im Web und auf der Produktbox sagen ganz klar: Windows Vista wird unterstützt. Ein * sagt noch, dass die Remote Steuerung und die Wiederherstellung im laufenden Betrieb unter Vista nicht geht, aber davon, dass die deutsche Version von Acronis True Image Echo Workstation unter Vista Home Premium überhaupt nicht lauffähig ist, steht da gar nix. Aber jetzt greife ich vor..

Nachdem es mir also nicht gelang, die Software – im Besonderen den Lizenzserver – zum Laufen zu bringen, wandte ich mich an den Support von Acronis, der mir dann wie folgt antwortete:

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider ist es aufgrund von Einschränkungen bei Home-Versionen von Betriebssystemen ist es nicht Möglich, den Lizenzserver unter diesen lauffähig zu machen.

Bitte installieren Sie den Lizenzserver auf einem Server oder Workstation-System.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Acronis Support-Team

 

Uhm.. ich hab aber keinen anderen Rechner und lt. der Dokumentation wird Vista unterstützt. Ich sehe also keinen Fehler meinerseits, der rechtfertigen würde, dass ich auf den Kosten für ein nutzloses Programm sitzen bleiben soll.

Eine parallel gestellte Anfrage auf dem offiziellen Support Forum http://www.wilderssecurity.com von Acronis ergab folgendes:

Acronis True Image Echo Workstation deutsche Version benötigt zwingend die Installation des sogenannten Lizenzservers. Dieser Lizenzserver kann aber nicht auf Vista Home (nur Home? Wahrscheinlich ist davon auch Vista Business und Ultimate betroffen?) installiert werden. Warum steht das nirgends in den Systemvoraussetzungen, so dass man vor dem Kauf weiß, das es nicht funktionieren wird? Eine einmal geöffnete Software kann ich nicht mehr zurückgeben. Bleib ich nun auf einer nicht nutzbaren Version sitzen?

Im Forum gab man mir den Tipp, dass die aktuelle englische Version den Lizenzserver nicht benötigt und ich doch versuchen solle, meinen dt. Key gegen einen englischen Key zu tauschen. Die englische Version von Acronis TrueImage Echo Workstation funktioniert nämlich problemlos unter Vista Home.  Anscheinend haben schon andere vor mir diesen Tausch gemacht, warum hat mir der Support von Acronis den Tausch nicht angeboten, sondern versucht  mich mit “Pech gehabt” abzuspeisen?

Ich bin ja mal gespannt, ob ich irgendwann nochmal eine nutzbare Version von True Image bekomme…

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Aug 20 2007

Spontaner Festplattentod

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Viele Jahre bin ich jetzt von Festplattendefekten verschont geblieben, gestern hat es mich doch auch mal wieder erwischt: Windows XP war auf einmal kreuz lahm – ein normaler Bootvorgang dauerte geschlagene 30 Minuten – und ein paar Programme funktionierten nicht mehr richtig. Nach etwas experimentieren, stellte sich heraus, dass ein paar Dateien defekt waren. Das legt die Vermutung nahe, ein Plattenproblem zu haben.

Zwar hatte ich noch ein halbwegs aktuelles TrueImage “Backup” der Platte sicher auf einer externen Platte, aber ganz so einfach wollte ich es mir doch nicht machen. Die Mission war: “rette die Platte ohne auf das Backup, welches sicher im Schrank wartete, zurückgreifen zu müssen.

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Dec 17 2005

Daten sichern, aber wie?

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Einfache Backupmöglichkeiten

Die Zeiten sind vorbei, wo man schnell den Inhalt seiner Festplatte auf ein paar Leerdisketten abspeichern konnte.  Bevor man nun aber überhaupt keine Backups macht, hier ein paar Denkanstöße, wie man seine Daten zu hause sichern kann, mit Mitteln, die keine allzu großen Löcher in die Haushaltskasse reissen, bzw. die im PC aus dem Discounter meist schon vorhanden sind.

Imaging vs. Sicherung einzelner Dateien

Heutige Betriebssysteme lassen sich leider nicht mehr wie früher einfach Datei für Datei kopieren. Früher reichte es z.B. aus, unter DOS einfach nur ein XCOPY C:\* nach D:\ zu machen und man hatte eine funktionierende Sicherheitskopie seiner Festplatte. Kopieren kann man es zwar immer noch, aber funktionieren tut die Kopie dann allerdings nicht mehr. Wer also seine komplette Windows Installation inkl. aller installierten Anwendungsprogramme voll funktionsfähig sichern möchte, der kommt an Spezial Software nicht vorbei. Diese Software nennt sich Imaging oder Disk Cloning Software, beide erstellen ein 1:1 Abbild der Datenstrukturen auf Ihrer Festplatte und erzeugt so eine Kopie, die nach dem zurück spielen wieder voll funktionsfähig ist. Nur so lassen sich heutige Windows Versionen zuverlässig sichern. Imaging Software erstellt Images, also auf Wunsch komprimierte Abbilder Ihrer Festplatte, die dann mit Hilfe der Restore Funktion bei einem Ausfall der Festplatte wieder zurück gespielt werden kann oder auch auf einer komplett neuen Festplatte installiert werden kann. Die meist etwas preiswertere “Disk Cloning” Software erstellt eine 1:1 Kopie der 1. Platte auf einer mindestens genauso großen neuen 2. Festplatte. Diese 2. Festplatte kann dann anstelle der 1. Festplatte eingebaut werden und funktioniert dann wie die alte 1. Festplatte. Für Backup Zwecke sind die komprimierten Images allerdings praktikabler. Aber die meisten Imaging Programme bieten beide Funktionen, so dass man entsprechend beide Möglichkeiten zur Auswahl hat.

Die Frage ist allerdings auch, ob so eine Komplettsicherung unbedingt notwendig ist. Besser ist so ein Komplettsicherung auf jeden Fall, aber man muss auch sehen, das der Heimanwender heute ein Problem hat: Die Festplatten sind so groß und die zu Verfügung stehenden Backupmöglichkeiten sind relativ eingeschränkt. Ein Kompromiss ist es daher, Windows und die installierten Anwendungsprogramme selber gar nicht zu sichern. Sondern nur die selbst erstellen Dateien, also Briefe, Tabellen, Datenbanken, Einstellungen, Bilder und eMails etc. zu sichern. Also alle die Daten, die bei einer Neuinstallation des PCs mit Hilfe der beim PC beiliegenden Windows Installations- oder Rettungsdisketten und den InstallationsCDs der verwendeten Anwendungssoftware nicht enthalten ist. An einem konkreten Beispiel: Beim Aldi PC liegen CDs zur Neuinstallation von Windows bei. Im Ernstfall kann man also mit diesen CDs sein Windows wieder installieren, braucht also nicht mit gebackupt werden. Das selbe gilt für Microsoft Office, wer Office kauft, hat auch eine Office InstallationsCD erhalten, also kann er mit dieser CD sein Office auch wieder installieren. Was nicht abgedeckt ist, sind die Briefe, die Sie mit Office inzwischen selber geschrieben hatten. Diese müssen also auf jeden Fall von Ihnen regelmäßig gesichert werden. Nicht das wir uns missverstehen: die komplette Sicherung einer Festplatte – als Image oder 1:1 Kopie mit Hilfe spezieller Imaging Software ist dieser Notlösung des einzelnen Dateien kopierens immer vorzuziehen, aber wenns halt nicht anders geht, weil kein ausreichend großes Backup Medium zur Verfügung steht, dann ist die Dateien Kopiererei immer noch besser als gar nix.

Wenn Sie sich für die Einzelne Dateien Sichern Variante entscheiden, hier ein paar Tipps:

  • Speichern Sie ihre selbst erstellten Dokumente in einer klaren Verzeichnisstruktur ab. Der Windows Standardordner “Eigene Dateien” bietet sich dafür an. Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Dateien in diesem Ordner sind, dann müssen Sie wenn es an das Erstellen des Backups geht nicht sämtliche Ordner auf Ihrer Festplatte auf der Suche nach zu sichernden Dateien abklappern und die Gefahr, dass Sie eine wichtige Datei vergessen, reduziert sich.
  • Lokalisieren Sie die Datei, in der Ihre eMails gespeichert sind. Wenn Sie MS Outlook Verwenden, dann suchen Sie mal mit Hilfe der Windows Dateisuche nach allen *.PST Ordnern auf Ihrem Rechner. Wenn Sie eMail häufig nutzen, dann sollte der Postfach auf jeden Fall mitgesichert werden.
  • Viele Anwendungsprogramme legen Ihre Einstellungen im Hauptordner Dokumente und Einstellungen auf Ihrer C: Festplatte ab. (der oben erwähnt Eigene Dateien Ordner befindet sich auch darin). Es ist kein Fehler, möglichst alles aus diesem Ordner zu sichern.. Sicher ist sicher..
  • Ordner direkt im Root der C:\ Platte mal anschauen.. Oft finden sich an der Stelle Ordner für Musik, Bilder, sonstige Dokumente etc. die man wahrscheinlich mit Sichern sollte.
  • Unterhalb des “Programme” Verzeichnisses findet man die Verzeichnisse der einzelnen auf Ihrem PC installierten Anwendungsprogramme. Schauen Sie die einzelnen Verzeichnisse zumindest mal durch, ob sich eventuell hier noch ein paar wichtige Dokumente befinden, welche mit gesichert werden müssen. Es bringt meist nix, den kompletten Programm Ordner zu sichern, da die meisten Anwendungsprogramme ohne die entsprechenden Registryeinträge nicht laufen, also sowieso bei einem Schadensfall neu installiert werden müssen, aber wie gesagt, in diesen Verzeichnissen könnten sich noch Dokumente befinden, die gesichert werden müssen.

Wer sich für die Imaging oder Clone Methode entscheidet, der braucht sich um solche Sachen nicht zu kümmern. Das ist auf jeden Fall sicherer und auch bequemer als das Zusammensuchen, was man eventuell später im Ernstfall mal noch brauchen würde.

Mit welchem Geräten erstellt man nun ein Backup?

  • Mit einem CD-Brenner:
    Eine beschreibbare CD speichert etwa 640MB an Daten. Eine Komplettsicherung kommt also nur kaum in Frage. Mit Hilfe der meist mitgelieferten CD Brennsoftware (Alternative z.b. Nero) lassen Sich einzelne Verzeichnisse und Dateien auf CD sichern. CD Rohling sind bei sorgfältiger Lagerung mehrere Jahre “haltbar”. Wer im normalen ISO Daten Modus brennt, kann jederzeit bei Bedarf die gesicherten Dateien wieder zurück kopieren. Das Backup auf CDs eignet sich am ehesten, um einzelne Dateien, wie z.b. das Briefe Verzeichnis, den Post-Ordner Ihres eMail Programmes, wichtige Datenbank-Tabellen etc. zu sichern.
  • Mit einem DVD Brenner:
    Eine normale beschreibbare DVD bietet Platz für 4.7 GB an Daten. Damit lassen sich höchstens sehr kleine Festplatte mit Hilfe eines Imaging Programmes mit Komprimierung komplett sichern. Bieten aber ordentlich Platz, um Verzeichnisse oder einzelne Dateien zu sichern. Die Dual Layer Varianten schaffen bei nur geringfügig höheren Anschaffungskosten des eigentlichen Brenners (die Rohlinge gehen aber ins Geld) die doppelte Menge pro Dual Layer (DVD-9) Rohling und könnten daher für ein komplettes Diskimage sogar schon ausreichen. Wer spezielle Imaging Software nutzt, der kann seine Images in einzelne Teildateien aufsplitten und so z.b. ein komplettes Backup seiner Festplatte auf einigen wenigen Rohlingen realisieren. Das wäre eine preisgünstige und praktikable Backup Lösung für den Heimbedarf.
  • Backup auf eine 2. Festplatte:
    Die Preise für Festplatten sind eigentlich relativ human. Wählt man eine Festplatte als Backup Medium, die größer ist als die zu sichernde C: Platte, dann kann bei Verwendung eines Imaging Programmes normalerweise sogar eine rotierende Backupstrategie verwendet werden. Also z.b. immer 3 komplette Backups als komprimiertes Image auf der Backup Festplatte vorhalten. Eigentlich jeder Rechner, den man so im Handel bekommt hat noch Platz für eine 2. Festplatte. Man könnte nun also so eine 2. Festplatte als Backup Medium für die normale Festplatte nutzen. Einfach beide Festplatten in den Computer einbauen und dann einfach mit Hilfe eines Imaging Programmes den Inhalt der C: Platte auf die 2. Platte schreiben lassen. Dies geschieht relativ flott und kann auch komplett automatisiert neben der Arbeit her passieren. Von dem her ansich schonmal ein brauchbarer Ansatz. Hat aber einen Haken: Da beide Festplatten im selben Rechner stecken, ist das Backup nicht wirklich “sicher”. Ein Virus könnte beide Platten, also Backup und C: Platte gleichzeitig unbrauchbar machen, ein Hardware-Defekt oder Blitzschlag könnte ebenfalls beide Platten beschädigen, dann steht man wieder “ohne” Backup da. Sinnvoller wäre es z.b., wenn Sie mehrere Rechner daheim vernetzt haben, das Backup auf eine Festplatte auf einem 2. Rechner erstellen zu lassen. Das dauert zwar ein bissl länger, weil die normale Ethernet Geschwindigkeit hier die ganze Sache etwas ausbremst, ist aber schon ne ganze Ecke “sicherer”, weil in diesem Szenario dann schon beide Rechner gleichzeitig infiziert/beschädigt werden müssen, damit man einen Komplettverlust der Daten und des Backups erleidet. Noch besser wäre der Einsatz einer Festplatte in einem externen Gehäuse, angeschlossen z.b. über die schnelle USB2 oder Firewire Schnittstelle, oder gar S-ATA oder SCSII. Entsprechende Gehäusekits um eine Festplatte zu einer externen Platte umzubauen sind teilweise schon unter 50 Euro im Fachhandel erhältlich. So kann man nach erfolgtem Backup die Backupfestplatte vom PC abhängen und sicher im Schrank verstauen. Das ist dann nochmal ne Ecke sicherer. Denn eine Festplatte, die sicher im Schrank liegt, geht auch nicht kaputt und wird auch nicht von Viren infiziert.

Vorschläge für die zu verwendende Software:

Als Imaging Software empfehlen wir Acronis TrueImage, alternativ Norton Ghost. Beide Programme bieten in den neuesten Versionen die Möglichkeit, die Images im Laufenden Betrieb des PC, also während Sie weiterarbeiten zu erstellen. Natürlich auch vollautomatisch, über das Netzwerk oder auf externe Festplatten.

Zum Kopieren einzelner Dateien tuts in der Regel die mit dem Brenner/PC mitgelieferte Brennsoftware. Allerdings sollte man die CDs im ISO Modus mit einer richtigen Brennsoftware Brennern und nicht im Paket Writing Verfahren erstellen lassen. Wer nicht so richtig weiß, welche Software er zum brennen von CDs oder DVDS verwenden soll, der kann sich ja mal Nero aus dem Hause Ahead anschauen. Dort sind auch schon Werkzeuge zum Automatisieren der Backuperstellung enthalten.

Wie gehts weiter?

Auch im Shareware Bereich finden sich zahlreiche Tools, welche die Erstellung der Backups vereinfachen. Wir werden bei Gelegenheit einige dieser Tools genauer vorstellen. Auch wollen wir in einem 2. Teil der “Backup” Artikelreihe andere bezahlbare spezialisierte Backuplösungen anschauen, als da wären die klassischen Bandlaufwerke in aktueller Generation, Wechselmedien mit hoher Kapazität usw.

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