Windows Vista ist da

Von | 24.01.2007

Ok, eigentlich schon seit Vorgestern, aber da hab ich mich noch nicht getraut. Im Zuge unseres Microsoft Fanboi Abos (aka „Partner Programm“) gabs die neue Windows Version frei Haus geliefert, in Form einer Vista Business Upgrade DVD. Upgrade DVD klingt prima, klingt nach „einfach über das XP Home des Opfers  Testkandidaten, ein Fujitsu Siemens Notebook Marke M3438G drüber gebügelt und gut sollte es sein.

Gedauert hat der Upgrade Vorgang geschlagene 2 Stunden. Das Resultat: Blue Screen am Ende des Vista Boots. Ursache: mal wieder die doofen VIA RAID Treiber. Ich hasse diese nichtsnutzigen Raid Controller, die heute in jedem besseren Toaster verbaut werden, machen nur Ärger..  Da ich Vista nachträglich kein neuen Treiber unterjubeln konnte, durfte ich die „WIndows Upgrade rückgängig machen“ Funktion austesten. Die funktionierte sogar überraschend gut.

Vor dem 2. Versuch organisierte ich mir daher von VIAArena.com erst mal Vistatreiber für den RAID Controller und kopierte die Dateien auf einen USB Stick. Anstatt eines weiteren Upgrade versuchs versuchte ich nun eine komplette Neuinstallation als DualBoot System auf meiner 2. Platte. Die Installaiton war in gut 45 Minuten erledigt und Vista läuft bis auf wenige Ausnahmen recht gut. Selbst die kritische Geforce 6800 GO – FuSi Spezialversion lieft ordnungsgemäß – mangelnde Treiber für die modifizierte Grafik bietet FuSi nämlich leider nicht an. Was nicht funktionierte war Sound, der eingebaute Realtek AC97 Soundchip wurde schlicht und ergreifend nicht erkannt. Da die Realtek.com.tw Homepage aber den ganzen Tag nicht erreichbar war, gabs dafür zunächst keine Abhilfe. Erst gestern gelang es mir, den passenden Vista Treiber (1.55) zu ergattern. Damit hatte ich zumindest mal Sound, der allerdings ganz gewaltig ist Stottern kommt, wenn die Festplatten am rödeln sind. Das muss ich dringend noch abstellen.

Auf Treiberseite siehts eigentlich ganz akzeptabel aus. Maus (logitech) wurde inkl. aller Buttons sofort korrekt erkannt und die Tastenzuordnung entspricht sogar meinen Vorlieben. Glück gehabt, denn geändert werden könnte die Zuweisung mit dem Microsoft Treibern nicht. Ob Logitech inzwischen Vista Treiber der Mausware anbietet hab ich noch gar nicht geguckt. Ich mochte die Logitech Mouseware eh noch nie. Keine Treiber gibts für den netzwerkfähigen Scanner und die PC-FAX Funktion meines Brother 7820N Multifunktions-Laser-Fax-Scanner, sind aber angekündigt für das 1. Halbjahr 07. Ebenfalls keine Treiber gibts für meine SAN Lösungskrücke „Netgear Storagecenter SC101“, sind ebenfalls für 1. Halbjahr 2007 angekündigt.

Mein gutes Bitdefender musste ich vor der Installation deinstallieren, ditto die OEM Version der Brennsoftware NERO. Ebenfalls als störend erwies sich darüber hinaus der VPN „Netzwerktreiber“ eines unseren Kunden, der muss weg, die XP Powertoys, Acronis TrueImage 8 (heh 10 ist inzwischen aktuell). Soweit  bin ich eigentlich ganz zufrieden. World of WarCraft läuft eigentlich fast besser als unter XP.. komische Sache das. Andere Spiele hab ich leider grad nicht.

Alles in allem für die ersten 24 Arbeitsstunden ein akzeptables Ergebnis. Eins tabil laufendes Vista – inkl. Office 2007 bte, aber dazu später mehr. Als Probleme verbleiben nun: der MS eigene Geforce 6800GO Treiber verfügt nicht über die erweiterten Einstellungen die man von Nvidia gewöhnt ist. Das Lautstärke Rädchen an der Seite des M3438G funktioniert noch nicht und der Sounds stottert böse.

Der Löwenanteil der Arbeit liegt allerdings noch vor mir: das neu installieren aller meiner Programme, das sind nochmal ein paar Stunden Aufwand. Mal schauen, wenn ich dazu komme. Bin im Moment also Gott froh, das ich nicht einfach nur das Home upgraden konnte und mich so zur DualBoot mit dem alten XP aufgerafft habe. Werd ich auch glaub mal noch ne Weile so lassen.

Was mich allerdings ein bissl geärgert hatte, war das die Upgradesites zum wechseln von meiner Vista Business Version auf die große Vista Ultimate nicht funktionieren. Hätte das gerne auch gleich noch hinter mich gebracht, aber nix wars.

Online Bücherei für Computer, Programmierung uvm.

Von | 22.01.2007

Englische EDV Fachbücher bei safari.oreilly.com
Wer kennt das nicht: Ein Projekt sollte gestern schon fertig sein, aber man hat sich gerade schön in ein Problem verrannt und stellt fest: ohne Fachliteratur ist man aufgeschmissen. Wer nun in einer Großstadt wohnt, der hat Glück gehabt und eventuell sogar eine brauchbare Buchhandlung vor Ort. Wer allerdings wie ich aufm Land wohnt und eine gut sortierte Buchhandlung weit und breit nicht zu finden ist, der hat jetzt erst mal ein Problem.. Amazon dauert im Schnitt auch seine 2 Tage, das ist viel Zeit und die meisten Fachtitel müssen auch erst mal besorgt werden. Wer dazu noch, wie ich, englische Fachliteratur bevorzugt, der kann mit Wartezeiten von über einer Woche rechnen. Zu lange, wenns brennt.

Die Rettung: safari.oreilly.com

Eine Online Bücherei mit derzeit über 3500 Fachbüchern der Verlage:

  • Oreilly
  • Macromedia Press
  • New Riders
  • Addison Wesley
  • Cisco Press
  • Peachpit Press
  • Adobe Press
  • Java
  • RedBooks
  • Prentice Hall
  • Que
  • Microsoft Press
  • Sun
  • Alpha
  • SAMS
  • Syngress

im Online Direkt Zugriff. Die Auswahl deckt alle wichtigen Themen der Software Entwicklung ab, vom Einsteigerlevel (wie z.b. der Teach yourself.. Reihe) bis hin zu den Referenzwerken für die Profis. Die Aktualität der angebotenen Bücher könnte zwar etwas besser sein, je nach Publisher hinken die Safari Freigabe etwas hinten nach, aber in der Praxis war das noch kein Problem für mich – ich bin was den Einsatz neuer Entwicjklungswerkzeuge angeht eher etwas konservativ und lasse anderen gerne den Vortritt. Die Bücher liegen 1:1 als HTML lesbare Versionen vor, mit Codebeispielen und allem drum und dran. Mit Copy & Paste lassen sich Codeschnippsel kopieren. Was allerdings fehlt ist die Software auf den Beipack-CDs vieler Bücher.

Suchfunktionen erleichtern die Recherche gewaltig: Der komplette Buchbestand lässt sich per Suchmaschine durchsuchen. Die Fundstellen können im „Schnupper Zugriff“ erst mal genauer unter die Lupe genommen werden. Das ist ein gewaltige Plus, ich geh inzwischen schon dazu über, die Bücher, die ich im Regal stehen hab, in Safari nach Schlüsselwörtern durchsuchen zu lassen. Das spart einfach ne Menge Zeit. Wer ein Buch gefunden hat, das Ihn interessiert, der leiht es sich per Knopfdruck aus und hat so sofort vollen Zugriff auf das Buch. Kein warten auf die Post mehr, die Informationen sind sofort verfügbar.

Je nach Tarifmodell kann man eine unterschiedliche Anzahl von Büchern gleichzeitig ausgeliehen haben. Das günstigste Angebot, 5 Bücher, keine Downloadcredits startet bei ca. 7 Euro / Monat. Ich habe mich für einen fixen Betrag von ca. 17 Euro (19.99 USD) pro Monat für die Variante „Max Small“ mit 10 Büchern gleichzeitig entschieden. Kann also ca. 10 Bücher zur selben Zeit ausgeliehen haben. Wieso ca. 10 Bücher? Nunja, man erhält eigentlich Buchcredits, 10 Stück, nicht jedes Buch kostet auch 1 BuchCredit. Die kleinen Taschenreferenzen z.b. schlagen nur mit 1/2 Credit zu buche, während es hin und wieder mal ein paar Mammut-Werke gibt, die 2 Credits verbraten. Eine Kleinigkeit gibt es allerdings noch zu beachten: es gibt eine Mindestleihfrist. Wer ein Buch ausleiht, kann es frühestens nach 30 Tagen wieder zurück geben. Man muss also schon ein bissl Haushalten und am Anfang seine Neugier etwas zügeln. Ich halte mir immer 2 Credits für Notfälle offen, aber inzwischen hat sich das bei mir recht gut eingepegelt.

Wem das mit den Credits zu doof ist, holt sich für 39 US$ die Flatrate und leiht, soviel er will!

Auf den ersten Blick erscheinen einem die etwa Kosten pro Monat vielleicht etwas hoch, wenn man bedenkt, dass man kein Besitzrecht an dem Buch erwirbt, sondern im Prinzip solange dafür bezahlt, wie man es ausgeliehen hat. Wenn ich mir heute allerdings die Preise der EDV Fachliteratur anschaue, dann relativiert sich das auch wieder. In der Praxis zahle ich pro Buch etwa 60 bis 100 Euro, immer mit dabei das Risiko, ein Flop Buch zu kaufen, das seinen Preis absolut nicht wert war. Bei vielen Büchern, die ich mir in den letzten Jahren gekauft habe ist es dazu noch so, dass ich diese meist nach ner Weile eh nicht mehr benötige. Wenn mans mal begriffen hat, reicht 1 dickes Referenzwerk dann oft aus, dann können die 2-3 anderen Werke die man sich sicherheitshalber noch mit gekauft hat meist irgendwo im Keller abgelegt werden. Dazu kommt noch, das auch an Büchern der Zahn der Zeit nagt. Wen kratzt heute noch ein 4 Jahres altes Buch zum Thema „Alles über RedHat 5“?

Als kleiner Fix für das Problem mit dem fehlenden Besitzrecht an dem Buch gibt Safari jeden Monat Download Credits an seine registrierten / zahlenden Kunden. Mit 1 Credit lässt sich dann 1 Kapitel aus den Büchern in PDF umgewandelt auf dem PC speichern. Nach und nach kann man sich so also das komplette Buch / die relevanten Kapitel aus unterschiedlichen Büchern dann auch „sichern“. Ein Ausdrucken ist auch ohne den Verbrauch eines Download Credits möglich, aber ein kompletes Buch auf dieser Art auszudrucken ist keine gängige Methode. Wem die (normalerweise 5) freien Downloadcredits pro Monat nicht ausreichen, der kann auch zusätzliche Credits kaufen.

Accountinhaber ab „Max“ Stufe erhalten zusätzlich beim Kauf von Büchern  über die Safari Webseite 30 – 35% Rabatt, allerdings ist das für uns Deutsche preislich eher weniger interessant. Die Versandkosten machen den die Einsparung wieder zunichte, so dass von dem Rabatt nicht viel übrig bleibt.

Alles in allem und übers Jahr gesehen, vor allem mit dem Komfort der Recherchemöglichkeit, halte ich Safari für seinen Preis wert. Seit ich Safari Kunde bin, habe ich mir kein einziges Buch mehr gekauft. Mein Bedarf an Fachliteratur wird nun von Safari und den übrigen Online Quellen im Netz komplett abgedeckt. Ich liebe es auch, einfach mal 1 Buch über ein Thema auszuliehen, das mich eigentlich nur am Rande interessiert und dann einfach mal ein bissl zu schmökern. Dafür würde ich niemals den vollen Kaufpreis im Laden bezahlen. Aber das praktischste ist die Möglichkeit des Sofort Zugriffs, egal zu welcher Tages und Nachtzeit, ob nun unter der Woche oder an einem Feiertag: Ein Problem taucht auf.. schnell zu Safari auf die Homepage und mal den kompletten Buchbestand nach Stichworten abgrasen lassen und schon Sekunden später hat man die Lösung oder mal einen Lösungsansatz vor der Nase liegen. Schneller und bequemer gehts fast nicht mehr. Das macht es den Preis für mich wie gesagt wert. In den letzen Wochen war das Safari Portal manchmal etwas langsamer was die Ladezeiten angeht, da scheint es derzeit wohl ein Kapazitätenproblem oder ein Problem mit der Anbindung zu geben, aber ein wirkliches Problem war es noch nie.

Safari bietet einen 14 Tage Schnupperzugang an, einfach mal auf der Homepage vorbei schauen und mal 14 Tage ausprobieren. Oder aber einfach mal als nicht registrierter Gast ein bissl durch die Bücherliste klicken und den „Schnupperzugriff“ ausprobieren. Hier nochmal die URL: safari.oreilly,com

Netgear StorageCenter SC-101

Von | 03.01.2007

Was hat sich Netgear denn blos mit dem StorageCenter SC 101 gedacht? Im Prinzip bzw. auf dem Papier hört sich der wegen des ungewöhnlichen Äußeren (und der Hitzeentwicklung) scherzhaft auch DatenToaster genannte Kasten ja ganz nett an. In der Praxis happerts doch an so ein paar Ecken.

Geliefert werden neben einer Treiberdiskette, einem kurzen LAN Kabel und Netzteil das leere Gehäuse, in das 1 oder 2 handelsübliche (nicht mitgelieferte) 3,5″ parallel ATA (= „IDE“) Platten beliebiger Kapazität eingeschoben werden. Eine aktive Kühlung ist nicht vorhanden, das einzige Betriebsgeräusch ergibt sich von den eingebauten Festplatten und ist also abhängig von deren Lautstärke. Die resultierende Betriebstemperatur ist dank fehlender Lüftung vergleichsweise hoch. Höher als es mancher Festplattenhersteller empfiehlt.

Angeschlossen wird der SC101 über ein normales Ethernet Kabel an den Rest des Heimnetzwerkes, das zwingend über einen aktiven DHCP Server (z.b. im Router eingebaut) verfügen muss, sonst geht es nicht. Der Toaster Kiste bedient sich recht grosszügig mit IP Adressen, je nach Anzahl von Festplatten und erstellten Partitionen. Unsere Konfiguration belegt 6 IP Adressen. Eine manuelle Zuweisung der IP Adressen ist nicht möglich, darum ist DHCP unverzichtbar.

Ist die Kiste erst mal angeschlossen, muss mit ein Spezial Treiber auf jedem PC installiert werden, der direkten Zugriff auf die Platten haben soll. Windows Vista Treiber sucht man übrigens vergeblich, gibts (noch) keine. Netgear verspricht Vista Treiber im 1. Halbjahr 2007. Nachtrag: Netgear verspricht nun Vista Treiber im 3. Quartal 2007. Nachtrag: Vista Treiber sind mit einem 3/4 Jahr Verspätung nun eingetrudelt, testen wollte ich die nicht mehr, das Ding ist inzwischen ausrangiert. Die Partionionen können auf einem PC, der über den Treiber verfügt, auch für andere Geräte im Netz freigegeben werden, so dass ein Zugriff z.b. mit Vista auch jetzt schon über den Umweg eines anderen PCs z.b. XP PCs möglich ist, welcher die Platten des SC-101 freigibt. Das ganze funktioniert auch innerhalb einer VirtualPC 2007 Session.

Erst mal angeschlossen und die Treiber installiert, wird die Platte in einem Spezialformat formatiert, eine im Netgear StorageCenter benutzte Platte kann daher mit nichts anderem mehr ausgelesen werden (formatieren, dann geht es wieder, nur wären dann alle Daten weg). Das heißt auch, dass bei einem Defekt der SC101 selber erst dann wieder auf die Daten der Platten zugegriffen werden kann, wenn man wieder eine neue SC-101 gekauft hat. Nach der Formatierung in Netgears Spezialformat kann beliebig über das Verwaltungstool von der InstallationsCD partitioniert werden, dies geht recht komfortabel und bietet Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz für einzelne Partionen. Hat man 2 Platten in den Datentoaster gesteckt, kann auf Wunsch ein RAID 1 Verbund auf einzelne Partitionen aktiviert werden, was für zusätzliche Schutz vor Datenverlust sorgt. Soweit so gut.

Die Windows XP Treiber sind ansich erstmal stabil, was soviel heissen soll, dass es zu keinen Rechnerabstürzen kommt, aber trotz allem werden Daten bei der Übertragung ab und zu mal „zerstört“, sprich auf dem StorageCenter kommt eine Datei gelegentlich kaputt an. Sind die Daten mal korrekt drüben, ist meist alles OK. Ständiges Verifizieren ist also Pflicht. Bislang konnten wir da noch kein Muster erkennen, wenn diese zerstörten Dateien auftreten. Erkennen tut man es daran, dass eine Datei plötzlich zu einem leeren Verzeichnis gleichen Namens wird.

Das Kopieren mehrer Gigabyte großer Dateien (z.b. Backup Images) geht dafür in schöner Regelmäßigkeit schief, irgendwann im Kopiervorgang bleibt irgendwas stecken und nix geht mehr. Der Reboot des PCs ist dann angesagt. Als Speichermedium für Backup Images ist das Netgear StorageCenter also absolut ungeeignet.

Das größte Problem ist allerdings die saumäßige Geschwindigkeit beim Schreiben auf das StorageCenter. Das Ding ist so saumäßig langsam, das hält man im Kopf nicht aus. Von maximal nutzbaren ca. 11 Mbps bei einem normalen 100Mbps LAN, schafft das SC101 grade mal eine Schreibgeschwindigkeit von ca. 2500 KByte/sec bei Verwendung der RAID Funktion. Und ist damit die langsamste NAS die mir jemals in die Finger kam… Lesezugriff geht zwar deutlich flotter als das Schreiben, aber der Hit ist auch das nicht. Für das Streaming von Videodaten reicht es allerdings.

Das mitgelieferte Backup Programm kommt über das Level einer Shareware Lösung nicht hinaus, außerdem darf und kann es nur auf 1 PC genutzt werden. Kann man also getrost abhaken. Da prinzipiell jede andere Software genutzt werden kann, gibt es hier also genug Lösungen.

Mein Fazit: Als Dateispeicher mit RAID 1 für Dokumente und kleine Dateien durchaus brauchbar. Unzuverlässig und kreuzlahm für alles andere. Da besteht noch dringender Bedarf an Nachbesserungen seitens Netgear, so ist das Gerät nur sehr eingeschränkt empfehlenswert. Leider hat sich in Sachen Treiberupdates schon ne Weile nix mehr getan, ein Nachfolgermodell mit dem verheissungsvollen Namenszusatz „Turbo“ für SATA Platten wurde inzwischen angekündigt. Netgears StorageCenter SC-101 ist als absolute Low-End SAN Lösung zu verstehen, die Ihren Job im beschriebenen Rahmen leidlich erfüllt. Das Ding ist halt, es ist sehr sehr billig: Raid 1 fähiges Netzwerk-Laufwerke gibt es erstens nicht viele und für knapp 119,- Euro (plus Festplattenkosten) ist nichts anderes zu bekommen. Die nächst „teurere“ Lösung wären wohl die Netzwerkplatten aus dem Hause Buffalo.

Im Real gefunden: Beef Jerky Trockenfleisch

Von | 10.12.2006

In den USA hab ich das Kiloweise gefressen: Beef Jerky – oder kurz „Exploded Cow“. Von den Indianern abgeguckte, getrocknete Rindfleischstreifen, natur oder mit scharfen Gewürzen versehen. In Deutschland hab ich das immer schmerzlich vermisst, bis ich durch Zufall im REAL Supermarkt über „Jack Links Beef Jerky“ gestolpert bin. 25g für 1,99€ ist allerdings schweineteuer. Die große 100g Tüte kostet mit 5,99€ auch nicht weniger. Zwar ist Jack Links nicht ganz so gut, wie meine Lieblingsmarke aus den USA (das Hauseigene Beef Jerky aus dem „Target“) aber mangels Auswahl hier in Deutschland ist das besser als nix. Das Fleisch ist erwartungsgemäß zäh, faserig, geschmacklich gut, die Sweet & Hot Variante leidet ein bissl unter einer unnatürlichen „Plastik“-Textur. Am besten gefiel mit die „Pfeffer“ Variante, hier leider nicht im Bild, die hatte ich bereits im Auto gefressen.

Wers noch gar nicht kennt, unbedingt mal probieren, wer scharf nicht so mag, steigt am besten mit Natur ein („Original“, braune Packung im Bild), wem scharf nix ausmacht, greift zum Pfeffer (schwarze Packung). Im Bild unten nochmal eine größere (klickbare) Ansicht der Fleischstreifen.

Alles Banane oder was?

Von | 10.12.2006

Europas größster Molkereibetrieb, für den unlängst sogar der Bohlen Dieter Werbung gemacht hatte (der mit dem Penisbruch), geniesst allgemein keinen guten Ruf: die Alois Müller Werke, geführt vom Sohnemann Theo. Der Bohlen hat sich ja nun mit dem Spruch „Buttermilch wird von 50jährigen Bio-Latschenträgerinnen gekauft“ wieder rauskatapultiert. Der Theo is immer noch da und hat angeblich die ganze Malerische Gemeinde Aretsried und das schöne Bergland drum herum unter seiner Fuchtel.

Dass Müllermilch Gen-manipuliert sein soll kratzt mich ehrlich gesagt weniger, dass der Theo ein Ausbeuter sein soll und er und seine Security auch gern mal zulangt, ist mir eigentlich auch Wurscht. Aber was mich ganz gewaltig nervt, ist die neue Geldmache durch die neuen Flaschen:

Flasche schneller leer

Beide kosten so ca 69,- Eurocent bei uns, mal ein bissl mer, mal ein bissl weniger. In der Linken sind 400ml Milch, in der Rechten sind 500ml Milch. 20% weniger, gleicher Preis. Ja bin ich denn bescheuert und Kauf dann die Flasche?

Zugegeben, diese Alufoliendeckel des Bechers sind strunzdoof, wie oft kam ich schon vom Einkaufen heim und die Tüte tropfte, weil irgendwas die Folie durchstochen hat, aber für die doofe Flasche zahl ich doch keine 20% Aufpreis. Außerdem verbraucht die viel mehr Platz im „Gelben Sack“ als der Becher, den man zusammenstecken kann. Bei 15L Müllermilch Banane im Monat kommt da ganz ordentlich was zusammen. Ich rufe auf zum Müllermilch Flaschen Boykott – kauft nur noch im Becher! Ausserdem schmeckt die Bananenmilch in der Flasche ganz anders – irgendwie eklig. Durch den wahrscheinlich Algenzusatz (?? denk ich mal ??) irgendwie schleimiger als die Milch im Becher. Irgendwie machts zwar keinen Sinn, warum da 2 unterschiedliche Gebräue abgefüllt werden sollen, aber ich behaupte ich erkenne im Blindtest einen Unterschied (ausm Glas natürlich – sonst wärs ja irgendwie einfach)

Hier noch 2 Links zum Thema Müllermilch

Spaß mit der Telekom II

Von | 07.12.2006

Heute hätte der Router kommen sollen..  So wurde es mir auf jeden Fall am Montag zugesichert. Nun ratet mal, was nicht kam? Richtig, mein Router..

Rekapitulieren wir: Am Montag wird der Anschluss umgestellt, heute ist Donnerstag und der Router ist immer noch nicht hier. Es bleibt also noch der Freitag… Was wollen wir wetten, dass das nix wird?

Ich hab heute übrigens die fehlende Auftragsbestätigung bekommen.. Oder sowas in der Art einer Auftragsbestätigung. Ein Schreiben in dem steht, dass wir „den Auftrag wie besprochen ausführen werden“. Hallo?! In ner Auftragsbestätigung schreiben normal denkende Menschen rein, was denn nun Besprochen wurde, damit man ne Kontrolle hat, ob das was gemacht werden soll dem entspricht, was in Auftrag gegeben wurde. Telekom. Seufz.

PS: Ich hab dann grad nochmal bei der Telekom angerufen – die normale Geschäftskunden Hotline 0800 330 1300.. wie üblich gab man mir erst mal wieder eine andere Nummer, wo ich hätte anrufen sollen. Ich soll doch bei der Logistik 0800 330 1030 anrufen, die könnten den Auftragsstatus prüfen. Gesagt getan. Bei der Logistik konnte man allerdings im „System“ nichts zum Versandstatus des Routers finden. Man versprach mich wieder anzurufen.

Der Rückruf kam: der Router wird am Freitag (vielleicht) verschickt.

So, was mach ich nun? Schnell im Internet per 24H Express Lieferservice einen 2. Router kaufen, damit hier am Montag sicher weitergearbeitet werden kann? Oder auf die Telekom vertrauen, dass das doch noch irgendwie klappt?

6 Wochen sind nun vergangen seit der Auftragserteilung. 6 ganze Wochen. Mannomann.

Spaß mit der Telekom

Von | 06.12.2006

DSl 16000 muss her.. Yeah Baby.
Ich hab sogar Glück, es is sogar verfügbar, was ich nicht gedacht hätte.

Unser kleines schnuckeliges Büro hat inzwischen die Leistungsgrenze unserer Mühsam der Telekom abgerungenen DSL6000 Leitung deutlich überschritten, so dass der Umstieg auf DSL16000 mehr als nur angebracht ist. Über die Wirren und Ärgernisse der DSL6000 Umstellung hatte ich in meinem alten Blog schon berichtet, es war eine lange und mühsame Prozedur – die sich über Monate hinweg zog. Und noch heute nicht abgeschlossen ist. Ich zahle immer noch für ein Fastpath, dass nie geschalten wurde. Wenn ich mal viel Zeit hab, stelle ich die 8 teiligen Artikelserie dazu wieder online.

Frisch froh fröhlich frei

..ans Werk gehen wir nun mit der DSL 16000 Geschichte, die auch schon wieder bestens beginnt und schon so richtig Laune auf mehr macht. Irgendwann vor 8 Wochen fasste ich den Entschluß, DSL 16000 muss her. Als Business Kunde haben wir einen festen Ansprechpartner bei der Telekom Niederlassung vor Ort, der bei solchen Sachen behilflich sein sollte. Nach etwa einer Woche jeden Tag mal anrufen, hatte ich den Herren dann tatsächlich mal an der Strippe. Ahnung hatte er allerdings keine, weder von DSl, noch von den eigenen Angeboten. Was will der eigentlich beraten?

Ich wollte DSL 16000 Business Flat, mit Router R800 (ein umgelabelter LanCom Router btw.) und BusinessCall Flat.  Tags drauf der Rückruf, ja sollte klar gehen. Stichtag für die Umstellung sollte der 11.12. sein. Ob ich den Auftrag erteilen will. „Januar würd auch noch reichen, aber ja, klar“, sagte ich, „aber denken Sie bitte dran, durch den Wechsel auf ADSL2 steht bei uns der Laden still, wenn Sie uns nicht rechtzeitig den neuen Router VOR DER UMSTELLUNG der Leitung schicken“. „Kein Problem“, tönte es vom anderen Ende her. Ich häts wissen müssen.

Die nächsten 1-2 Wochen dachte ich mir relativ wenig. Ein bissl gewundert hab ich mich über die fehlende Auftragsbestätigung. Normalerweise kommt da immer ne schriftliche Auftragsbestätigung. Diesmal nicht. Nachdem auch kein Router ankam, dachte ich, jetzt rufste mal nochmal an und frägst nach, was da los ist. Sicher ist sicher.

Frage: Warum verschickt die Telekom keine Auftragsbestätigungen mehr?

Mein Kundenberater war mal wieder verschwunden, die Hotline gab mit zunächst keine Auskünfte sondern immer nur die alte Rufnummer, an der niemand mehr ran ging. Nach ein paar weiteren Telefonaten bekam ich die Handynummer des Teamleiters für den Geschäftskundenvertrieb, er versprach mir via Handy im Auto(?!), sich der Sache anzunehmen.

Tipp: So dringend is das dann doch wieder nicht, dass ich Leuts im Auto anrufen muss.. die können mir da in dem Moment eh ned helfen. Habt ihr bei der Telekom keine Supervisor mehr, die ein Büro haben?

Resultat: Trotzdem wieder nix. Immer noch keine Ahnung, was los ist, immer noch kein Router, der Tag der Umstellung rückt näher und näher. Jede Hotline Nummer die ich gefunden hab angerufen wusste nix, niemand konnte mir irgendwas sagen, ausser, rufen Sie Ihren Kundenberater an, der hat die Nummer XYZ. Schön und gut, nur die Nummer XYZ existiert inzwischen schon gar nicht mehr. „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Anscheinend wurde der Telekom Standort hier wegrationalisiert? Rufumleitung kennen die bei der Telekom nicht?

Die letzten Jahren wurden die Telefonnummern der lokalen Telekom Filialen Stück für Stück abgeschafft, vor Jahren noch konnte ich ein Telefonbuch aufschlagen und dort die Rufnummer der kleinen Telekomniederlassung hier raussuchen und mich dort über die Telefonzentrale verbinden lassen. Das geht heute nicht mehr. Alles wird an das große Callcenter umgeleitet, wo man da rauskommt, ist Glücksache. Wenn man einen gezielten Ansprechpartner erreichen muss, ist man verloren, wie ich schmerzlich feststellen musste. „Der Herr XYZ ist ihr Betreuer, der Hat Rufnummer ABC“. „Rufnummer ABC gibts nicht mehr“. „Doch die steht da.“ „Dann rufen Sie doch mal da an, kein Anschluss unter dieser Nummer klingt komisch, oder?“. „Ja, dann weiss ich auch nicht.“

Am Montag nochmal 4 Stunden alle Hotlines abtelefoniert. 

Wenn mich das nächste Mal jemand für 20 Minuten auf einer kostenpflichtigen (1.99 pro Minute waren es glaub) PREMIUM Hotline auf die Warteschleife hängt, werd ich zum Tier, ich sags Euch. Gott, was ist denn das für ein Scheiss. Lieber Callcenter Mitarbeiter, wenn du keinen Plan hast, dann sags, aber lass mich ned in der Leitung verhungern.

Zufällig stellte mich die ganz normale 0800 Nummer diesesmal zu einem sehr kompetenten Techniker im fernen Schwabenländle durch, der wirklich nen Plan hatte. Er konnte mir bestätigen, dass der Auftrag und die geplante Umstellung tatsächlich im System für nächste Woche vermerkt sind und er sah auch, dass noch kein Router geliefert wurde. Sein Kommentar: „da kümmere ich mich drum, Sie bekommen spätestens in 4 Tagen Ihren Router geliefert. Ohne den geht gar nix, denn ihr jetziges Modem kann an ADSL2 nicht mehr funktionieren. Sie wären dann also die letzten 2 Wochen im Weihnachtsgeschäft offline, denn zurückstellen auf ADSL dauert auch ein paar Tage. Ich kümmere mich drum.“ Wenige Minuten später der Rückruf: Ihr Router geht heute noch in den Versand, sollte Donnerstag bei Ihnen sein, wenn er Donnerstag nicht da ist, rufen Sie mich bitte Freitag an, dann halten wir die Umstellung der Leitung noch zurück. Gab mir seinen Namen und seine Rufnummer.

Nun, heute ist Mittwoch. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob was und wann heute oder morgen geliefert wird. Ich warte auch drauf, ob meine Zusatzleistungen wie FastPath, Feste IP und erweiterter Upstream diesesmal auch wirklich geschalten werden, oder obs nur auf der Rechnung stehen wird, ohne entsprechende Leistung. Ich werde berichten.

Norton Frust ist Gibsons Lust – oder: Festplattendiagnose-Tool

Von | 21.08.2006

Ok, das Reimen lass ich lieber bleiben. Zum Topic: Schon seit Jahren bemerke ich, wie die Qualität der Symantec Produkte in der Norton Reihe immer weiter den Bach runter geht. Im Zuge meiner Festplatten Basteleien kam der Wunsch nach einem vernünftigen Plattendiagnose Programm auf, als alter Sack denkt man da natürlich primär an den guten alten Norton Diskdoktor, NDD.EXE. Früher war der echt brauchbar, es gab ihn für ein paar Mark und er funktionierte recht gut und hatte eine informative Anzeige, wo auf der Platte sich denn nun defekte Sektoren breitgemacht hatten.

Da das XP eigene Boardmittel chckdsk für die Analyse und Reparatur logsicher Probleme im Dateisystem zwar sehr gut, aber für eine hardwarenahe Untersuchung der Platte, inkl. Controller und Plattenoberfläche nur mäßig geeignet ist, entschloss ich mich nach vielen Jahren mein System mal wieder mit einer Symantec Software zu verseuchen. Dank „Sofort Online Kaufen & Download“-Funktion im Symantec Shop hat man heute schneller einer Vollversion von Norton auf seinem Rechner installiert, als man se wieder los werden kann, wenn man die Nase voll davon hat. (Übrigens: wer im Norton Online Store Download Versionen einkauft, sollte schnell mal vorübergehend in die USA auswandern – wer den Shop mit „beschönigten“ Daten füttert spart bei den niedrigeren US Preisen und dem schwachen Dollarkurs  ordentlich Geld. Ist bei vielen Download Shops so und funktioniert eigentlich immer problemlos)

Doch noch vor dem Kauf kam schon der erste Schrecken.. NDD.EXE einzeln gibbet nicht mehr. Ok, halb so wild, dann nimmt man halt die Toolsammlung „Norton Utilities“.. Pfeiffendeckel.. gibts auch nicht mehr, ist jetzt Bestandteil von Norton Systemworks.   Ok, dann halt das.. Nun gibt es Norton Systemworks 2006 in 3 Editionen: „Basic“ für 39.99 Euro, „Normal“ für 79,99 Euro und „Premier“ für stolze 99.99 Euro.

Nun ratet mal, was nirgends auf der Symantec Homepage steht und auch in kaum einen Testbericht oder im Web zu finden ist: Richtig, Norton Diskdoktor gibts nicht in der günstigen Basic Version. Nein wieso auch, wer ein wirklich nützliches (dachte ich zumindest) Tool von Norton will, der hat gefälligst 99,99 Euro hinzublättern, auch wenn er den ganzen anderen Kram nicht braucht und auch nicht will. An dieser Stelle verliess mich die Kaufwut und ich entschloss mich, doch erst mal die kostenlose Demoversion auszutesten. Welch ein Glück!

Die Installation der Systemworks 2006 Premier Demo verlief soweit problemlos, wichtig für mich war es, den ganzen anderen Kram gar nicht erst installieren zu lassen, sondern nur Diskdoctor und Co. Alles kein Thema. Dann aber der Schock:

Symantec, was habt ihr aus Diskdoktor gemacht?

Ein popeliges Frontend für chkdsk.. nichts mehr da vom alten Klassiker NDD.EXE aus vergangen Tagen. Aber rein gar nix mehr. Wo sind die Details, wo die Sektoransicht? Ein einsilbger, einseiter Report in dem auch nix anderes steht, als Chkdsk anzeigt. Welche Test macht ihr überhaupt noch, ausser im Hintergrund chkdsk zu starten? Denn wenn man gar versucht, die Bootplatte mit Norton Diskdoktor zu untersuchen, was wegen dem exklusiven Zugriff nicht gehen kann, ist die einzige Funktion von Norton Diskdoctor, das original CHKDSK beim nächten Systemstart zu starten. Das ist alles. Das ist traurig. Das ist reine Geldverschwendung!

Ich frage mich, was Peter Norton sagt, wenn er heute mal zurückschaut und sieht, wie Symantec „seine“ Produkte und den Namen Norton, die damals für Qualität standen, in den Graben fährt. Ich hoffe, er hat genug Geld dafür bekommen.

Was bleibt also noch?

Nun, ein weiteres Urgestein der Computer Szene gibt es auch heute noch: Steve Gibson, Inhaber der Gibson Research Corporation, www.grc.com. Zwischenzeitlich wegen seinen Anti-Hacker Bemühungen immer wieder mal in der Presse zu finden – immer mit intelligenten Lösungen, hilfreichen Diensten oder einfach nur interessante Szene Berichten, siehe z.b. den kostenlosen Portscan Dienst ShieldsUP zum Test, ob die Firewall was taugt, oder die zahlreichen kleinen Sicherheits-Tools, die eigentlich Microsoft hätte liefern sollen. In was ich mittlereile die gute Alte Gibson Manier nenne: kleine, in Assembler programmierte Tools, die exakt den gewollten Zweck erfüllen. Das exakte Gegenteil von Bloatware.

Der selben Tradition folgt auch Gibsons Disk Analyse Programm SpinRite. Ursprünglich noch aus Zeiten der MFM und RLL Platten , wurde es immer weiterentwickelt, stetig verbessert und an heutige Verhältnisse angepasst.Die aktuelle Version 6.0 hat im Gegensatz zu Nortons DiskDoktor nicht s an Nützlichkeit eingebüsst. Im Gegenteil, Spinrite 6 bietet heute alles, was man von einem Plattendiagnose Tool erwartet, ist „blitzschnell“ und bietet alle Informationen, die zur Diagnose von Festplattenfehlern notwendig sind. Dazu die erste mir bekannte vollständige Implementierung des SMART Diagnosesystem, tatsächlich funktionierende Reperaturfunktionen zur Datenrettung von Dateien auf defekten Sektoren, zum Retest als defekt markierter Sektoren, uvm. Was Spinrite alles kann, zeigt am besten dieses Video.

Sicher, Spinrite kostet mit seinen 89 USD (ca. 70 Euro lt. FXConverter) im Sofort Download einen auf den ersten Blick stolzen Preis. Und oben hab ich sogar über die 99,99 Euro für das viel umfangreichere Norton Systemworks gemeckert – jetzt preise ich „nur“ ein Disk Diagnose Programm an, das 70,- Euro kostet? Nein, denn das ist in meinen Augen kein Widerspruch, wer schonmal Daten vonnem defekten Sektor auslesen wollte, oder eine Platte schnell auf physikalische Fehler testen wollte oder die „Fehlerraten“ seines Laufwerks kontrollieren will oder muss, für den ist jeder Cent in Spinrite goldrichtig installiert.

Kleine Kuriosität am Rande: Spinrite ist nur ein paar wenige hundert KB groß, inkl. Installer, der zum Generieren der diversen Bootmedien verwendet wird.  

Kleiner Nachtrag:

Erstaunlicherweise liess sich die Systemworks 2006 Premier Edition – zumindest die wenigen Teile, die ich installiert hatte – problemlos und ohne Verrenkungen restlos wieder entfernen. Dachte schon, ich müsste die Platte neu formatieren, um das wieder los zu werden. Aber darin hab ich ja inzwischen Übung.

Amilo 3438G – nur Schrott?

Von | 21.08.2006

Wenn man den Berichten in diversen Online Foren über dieses Notebook so liest, glaubt man, dass es sich bei diesem Notebook und den größten Mist handelt, den es je gegeben hat.

Ich hab das M3438G nun seit einem halben Jahr im Einsatz und bin absolut zufrieden mit dem Teil. Sicher, die oft genannten Probleme wie BRR Bug und Lagging Issue sind da, aber im normalen Alltagsgebrauch fallen diese überhaupt nicht auf.

Irgendwie kann ich mir das nur so erklären, dass Spielkinder, egal welchen Alters, sich dieses Notebook gekauft haben, in der Hoffnung, dass man für nicht mal ganz 1300,- Euro ein voll spieletaugliches Notebook bekommen würde. Und genau das ist ein Trugschluss, so sind die Centrino CPUs nicht gleich performant wie die Desktop Kollegen, weil letztere nicht zuletzt höher takten Aber vor allem sinds die „GO“ bzw. „Mobile“ Varianten der Grafikchips, sei es nun ATI oder NVIDIA – beim M3438G isses NVIDIA. Die Leistung dieseser Notebook Chips entspricht nicht annährend der Leistungsfähigkeit gleichnamiger Desktop Chips gleichen Namens (aber ohne den GO bzw. Mobility Zusatz).

Ein Notebook ist ein Notebook und keine Spielemaschine. Mit diesem Hintergedanken sollte man also, wenn man am M3438G aus Fujitsu-Siemens Amilo Serie liebäugelt, an die Sache rangehen. Wer Spielen will, kauft sich doch besser nen Desktop, wer auf dem Ding arbeiten will, bekommt für wenig Geld ein Top ausgestattetes Notebook geliefert.

Will nicht heissen, dass man mit dem 3438 nun gar nicht spielen kann, im Gegenteil, wir spielen World of Warcraft auf dieser Kiste, oder auch mal ein Autoassault, ein Battle for Middleearth II und noch viele weitere aktuelle Spiele absolut problemlos.