Waffenstillstand

Von | 01.12.2007

Knapp ein halbes Jahr ist es nun her, dass der Schrecken aller Katzen in unserem Haus eingezogen ist. Durch konsequenten Absperren von Türen mit handelsüblichen Babygittern – zum Schaffen von Rückzugsmöglichkeiten für die Katzen – und ansonsten einfach „machen lassen“, hat sich die anfangs sehr angespannte Situation nun deutlich entspannt. Wie einst „Tom und Jerry“ muteten die Jagdszenen teils in unserem Haus an. Da die Katzen was Tempo und „Steigfähigkeit“ anging jedoch immer im Vorteil waren, gab es nie ernsthafte Gefahr. Auch war der Hund nie aggressiv den Katzen gegenüber, selbst wenn er mal eine mit ausgefahrenen Krallen übergezogen bekam. Antrieb war immer die Neugier und der Spieltrieb, ein bissl auch der Jagdtrieb, das will ich gar nicht verneinen.

Wenn man den Katzen eines hätte sagen können – „Nicht rennen!“ – wäre das ganze viel schneller und Nerven schonender über die Bühne gegangen. Aber wer kann es nicht nachvollziehen, dass Katze angesichts einer 30 kilo sabbernden mit Vollgas heranstürmenden Schlabbernase fluchtartig das Weite sucht. (Die meisten Zweibeiner machen ja auch einen riesen Bogen um uns. Dabei sieht er doch so furchterregend gar nicht aus.)

Wir haben schnell gelernt, das ein erzwungenes Zueinander bringen der 2 Gattungen immer nur ein Resultat hatte: Tiefe Kratzer über den ganzen Arm und total überdrehter Hund wie Katze.

Noch immer ist der Hund den Katzen suspekt, noch immer üben die felinen Mitbewohner eine fast schon magische Faszination auf den Flohzeugträger aus. Aber im Grossen und Ganzen hat man sich akzeptiert. Nach endlosen vorsichtigem Beschnuppern durch die mit Babygittern versperrten Türen durch.

ARR-001
Darf ich den wirklich nicht essen?

Heute trifft man sich schon mal auf neutralem Raum, fernab jedes trennenden Gitters zu einem Schwätzchen. Die Geduld hat sich also gelohnt. Gott sei Dank!

Ende gut, alles gut

Von | 30.11.2007

Wir (ok, der Hund) machen wieder normale Häufchen und sind rundum quietschvergnügt. Die Kotprobe (gesammelt über 4 Tage, weil nicht unbedingt nachweisbare Spuren von Würmern in jeden Häufchen zu finden sind) ergab nix, aber auch rein gar nix. Keine Würmer, egal welche, auch keine Giardien. Damit wissen wir jetzt zwar immer noch nicht, was nun die Ursache des Durchfall beim Hund war und die Wurmkur mit dem Caniquantel war demnach so gesehen eigentlich auch umsonst. Aber da es ihm nun wieder blendet geht, sind wir zufrieden und haben weitere Labortests bleiben lassen.

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Gemeinheit

Von | 28.11.2007

Es klingelt an der Tür: hey du hast ja zugenommen.. Vor paar Tagen beim Onkel Doktor, „ein bissl Abnehmen könnte nicht schaden“. Beim Auffüllen der Nahrungsreserven: „na, ein bisschen weniger würde dem Herrn schon gut zu Gesicht stehen“. Die Verwandschaft kommt zu Besuch und das Wort „Dickerchen“ macht die Runde. Wir sitzen gemütlich aufm Boden und Frau meint: „Etwas rundlich isses schon“.

Grummel.. Überhaupt nicht dick. Sollen sich erst mal an die eigene Nase fassen. Ich renn ja auch nicht durch die Gegend und posaune bei jeder passenden Gelegenheit „Dein Arsch ist zu fett“.

Zum Glück gehts nicht um mich, sondern nur um meinen Hund. Ja, vielleicht sind 30Kg bei 50cm Schulterhöhe für einen Appenzeller etwas beim oberen Ende Skala angesiedelt. Aber doch nicht fett. Vielleicht ein bisschen.. hmm.. flauschig. Ja, genau, flauschig. Ist ja schliesslich Winter, und das Winterfell trägt eben ein bissl auf.

Fett ist anders.. der Spandex bekleidete Arsch meiner Lieblingsnachbarin. Streifen mögen vielleicht schlank machen, aber Leopardendruck auf bis zum bersten gespannten Spandex machen definitv nicht den Träger sondern höchstens den Betrachter schlank.

Humpf..

Amazon Prime

Von | 23.11.2007

Nun ist das Amazon Prime genannte neue Versandkosten-Modell von Amazon also auch in Deutschland erhältlich.  Als Amazon Prime Mitglied erhalte ich im Gegenzug für die 29 Euro Jahresgebühr unbegrenzten Premiumversand kostenlos.

Wie schnell der Premiumversand in der Praxis nun wirklich ist, kann ich so auf den ersten Blick noch nicht sagen, denn die normale Standardlieferung klappte bislang bei Lagerware auch jetzt schon in den meisten Fällen am nächsten Werktag inkl. Samstag. Mit dem Premiumversand soll es nun garantiert zum nächsten Werktag (inkl. Samstag) funktionieren. Time will tell.  Dazu kommt, das es auch so relativ leicht war, einen versandkostenfreien Standardversand zu erreichen, so das man für eine normal schnelle Standardlieferung meist auch keine Versandkosten bezahlen musste. Damit Prime wirklich attraktiv ist, muss es also auch wirklich schneller sein. Bislang konnte ich nur eines bemerken: die Mitteilung, dass meine Artikel verschickt wurden, scheint beim Premium Versand durchgehend früher zu erfolgen, als bei den zum Vergleich aufgegebenen Standard Lieferungen. Also zumindest Amazons interner Ablauf scheint bei Premium optimiert zu sein. Da bei Lieferverzögerung maximal der Versandkostenanteil ersetzt wird, ist man bei Prime, wo der Versand nix kostet natürlich gekniffen.

Die 2. mögliche Option als Prime Mitglied ist der Overnight Express Versand zum reduzierten Preis von 5,- Euro. Aber ist der wirklich reduziert? Wenn man sich die Sache genauer ansieht, konnte ich früher eine komplette Lieferung per Overnight Express Versand für 13,- Euro Versandkosten bestellen. Jetzt als Prime Mitglied berechnet man mir für Overnight Express Versand 5,- pro bestellten Artikel, ergo: wenn ich 3 Artikel auf einmal per Overnight Express bestellte, dann bezahle ich als Prime Mitglied mehr, als ein normaler Amazon Kunde. Bestelle ich allerdings nur 1 Artikel per Overnight Express, bin ich mit Amazon Prime deutlich günstiger dran.

Sauer aufstoßen tut mir hier eigentlich nur die Tatsache, dass sobald ich Prime Mitglied bin, ich nicht mehr die Wahl habe, ob ich den normalen Overnight Express Versand für 13,- pro Lieferung oder aber den Prime Overnight Express Versand für 5,- pro Artikel benutzen will.

Ich werd mir wohl ein 2. Amazon Konto einrichten, für Bestellungen von mehr als 3 Overnight Express Artikel in einer Sendung. Mein Hund wollte schon immer ein eigenes Amazon Konto.

Briefmarken selber drucken – StampIt

Von | 22.11.2007

Ich bin ein fauler Mensch.. Unnötige Wege will ich weitgehend vermeiden, unnötige Wege zu irgendwelchen Ämtern und wenn es nur das Postamt ist, sind mir darüber hinaus gerade zu verhasst. Von dem her hat mir die Idee, Briefmarken selber drucken zu können auf den ersten Blick bereits sehr gut gefallen. Dann den so selbstfrankierten Briefumschlag anstatt zum Post auf der gassi runde einfach in einen der Briefkästen einwerfen und fertig ist das Ganze.

Der Traum aller Postamtmuffel ist mit StampIt zumindest teilweise wahr geworden. Erhältlich in 3 Versionen: als reine Web Lösung, als 50,- Euro teure Home Version und als 100,- Euro Business Version. Ich hab mich für die Home Version entschieden, später kann man dann immer noch gegen Zahlung des Differenzbetrages auf die grosse Businessversion upgraden. Sparen tut man durch das Selbstfrankieren bei Briefsendungen allerdings gar nix, nur bei Paketen gibts 1 Euro Rabatt. Es geht bei Briefen also rein nur um die Bequemlichkeit. Bei Paketen kann entsprechendes Volumen auch ne Ersparnis am Ende unter Strich über bleiben. Aber da Pakete ned in den Briefkasten passen (wohl aber in eine Packstation . nur gibts bei uns weit und breit keine), isses da mit der Bequemlichkeit wieder nicht so weit her. Pakete muss man also immer noch zum Postamt tragen, aber zumindest schonmal komplett Frankiert, eventl gibts auch irgendwo an eurem Postamt ne Klappe um die Dinger auch außerhalb der Geschäftszeiten der Postfiliale loszuwerden.

Da ich keine große Lust habe, Umschläge direkt zu bedrucken, hab ich mir zusätzlich noch einen Dymo Labelwriter 400 gegönnt. Damit lassen sich die Briefmarken, inkl. Anschrift und Absenderadresse aufs Etikett bringen. Als Etikett verwende ich den recht schwer zu bekommenden Typ Dymo 99048  (40x89mm Größe), den ich letztendlich bei http://www.rsm-shop.de gefunden habe (sehr schnelle Lieferung btw.).  Neben 99048 wird von der StampIt Software noch Typ 99018 unterstützt, der ist mir aber zu groß mit seinen 38x190mm. Sonderlich billig sind die Etiketten allerdings generell nicht, da die Dymo Geräte die Verwendung billigerer Dritthersteller Ettiketten effektiv unterbinden. (bei o.g. RSM Shop kann man allerdings auch gegen gut Geld gecrackte Labelwriter kaufen, die dann mit den billigeren Ettiketten verwendet werden können.

Da ich auf gecrackte Labelwriter und den höheren Preis keinen grossen Wert legte, bestellte ich mir den Hardware separat bei http://www.dymo-profishop.de aka. Udo Esser Bürobedarf. Allerdings auch nie wieder da. Die Neukundenregistrierung als Gewerblicher Kunde war ne mittlere Katastrophe, die Lieferzeiten viel zu langsam, und am Ende geliefert wurde dann bereits geöffnete Ware, was ich gar nicht mag, auf dem LabelWriter selber klebte zur Krönung noch ein Werbeaufkleber der Firma Esser..  achja, und der versprochene Gutschein für eine kostenlose StampIT Home Version war ungültig.

Die StampIT Home Software selber funktioniert so halbwegs, in der Version 3.01 (bzw. 4.01 Business) auch unter Vista. Allerdings ist das Ding a) nicht sonderlich komfortabel, es wirkt b) auch nicht sonderlich ausgereift und c) dazu noch recht antiquiert. Solang am Ende eine Briefmarke rauskommt, kann ich da gerade mal noch so darüber hinwegsehen. Tut es das nicht, also kommt keine nutzbare Briefmarke dabei raus, darf man die evtl vorhandene Fehldrucke, nebst Antragsformular, nebst Frankierungsjournal und bei Paketen Einlieferungsliste in einem Freiumschlag zur Post schicken und bekommt dann sein Geld wieder auf die virtuelle (und mit realem Geld im Voraus zu bestückende) Portokasse gutgeschrieben. In den Genuss dieses Vorgangs bin ich inzwischen auch schon gekommen, lief sogar überraschend schnell.

Achja, wenn ich schon dabei bin: der Dymo Labelwriter taugt nicht für die Frankierung von Paketen, weil das dafür notwendige Etikettenformart schlicht und ergreifend nicht von den kleinen Labelwritern, egal welchen Herstellers, bedruckt werden kann. Paketaufkleber sind viel zu groß dafür und müssen damit mit dem normalen A4 Drucker (bevorzugt Laser) gedruckt werden. Als Etikett für Pakete gefällt mir am besten die Herma CompactLine Typ 8747 (105x148mm, 2 Etiketten pro Blatt), bestellt bei http://www.conrad.de

Insgesamt bin ich mit der o.g. Komplettausstattung recht zufrieden. Vermissen tue ich die Möglichkeit, Nachnahme Pakete zu versenden, dass kann StampIT nicht.

Windows XP Admin Passwort vergessen

Von | 21.11.2007

Interessantes Problem, ein Samsung Q1 UMPC mit Windows XP wollte gestern Nacht auf einmal sein Windows Passwort nicht mehr akzeptieren. Ein anderes lokales Benutzerkonto mit Admin Rechten funktionierte zum Glück noch, so dass das Passwort mittels

net user username neuespasswort

in einer DOS Box neu gesetzt werden konnte, ohne das alte Passwort zu kennen.

Irgendwie ist das Lustig mit diesen UMPC/Origami PCs, die ohne irgendein Laufwerk daher kommen. Im Zweifelsfall ist man da doch arg aufgeschmissen. Ich werd jetzt erst mal ein externes USB CD-ROM organisieren, in der Hoffnung, das dies als Bootlaufwerk genutzt werden kann, denn über den eingebauten Cardreader kann ich auch nicht booten.

Nun auch der Hund..

Von | 19.11.2007

Nachdem ich mich am Sonntag mit einer gepflegten Magen-Darm Grippe auf die Nase gelegt habe, hats heute auch den Hund erwischt – obwohl anscheinend die Übertragung meiner Flitzkagge auf den Hund ausgeschlossen sein soll. Hundi frisst und säuft nix mehr, Durchfall wie wenns ausm Schlauch gespritzt kommt. Schafft man es, ihm etwas Essen unter zu jubeln, darf man es 5 Minuten später vom Boden wischen.

Nen Fastentag also erst mal für ihn, wobei mir das mit dem nicht Trinken die größten Sorgen macht. Bis morgen schau ich mir das noch, dann gehts ab zum Tierarzt. Ein bissl Durchfall ist ja hin und wieder kein Beinbruch, aber die Vehemenz und das nicht trinken wollen gefällt mir überhaupt nicht und damit ist nicht zu spassen.

Frauchen übernimmt nun erst mal die notwendigen Gassi Runden, damit ich in Ruhe das Zeitliche segnen kann. Im übrigen möchte ich anmerken, dass unsere Wohnzimmercouch für ein krankes Herrchen und einen kranken Hund zu klein ist. Hier muss was größeres her. Dringend.

Nachbars Wauzi, das arme Vieh

Von | 17.11.2007

Tja, was läuft mir heute auf meiner „Nach-Mitternächtlichen“ letzten Gassi Runde entgegen? Der Wauzi  meiner Lieblingsnachbarin mal wieder. Man beachte, es ist 01:30, es ist -7°C, windig und Arschkalt. Wahrscheinlich mal wieder ausgebüchst der Kleine, keine Leine und natürlich auch kein Frauchen hintendran.

Unser Leinenmacho war diesmal wohl nicht zum Spielen aufgelegt und verbellte den wie immer extrem aufdringlichen Mini kurzerhand, so dass er er recht schnell das Weite gesucht hat. Auf den ersten Blick sah der liebe Teppichporsche trotz der Eiseskälte okay aus, soweit ich dass das auf die schnelle bei miesem Strassenlampenlicht und der eigenen in der Leine hängenden Fellnase erkennen konnte und da er in Richtung Zuhause verschwand, will ich jetzt einfach mal hoffen, dass er irgendwo ne offene Tür, Hundeklappe oder sonst einen Einstieg ins Warme findet.

Wie kann einem so oft sein Hund abhanden kommen? Und wieso tut man da nix dagegen? Ich werd es nie verstehen. Aber wir sind die Tierquäler, weil unserer an der Leine bleiben muss…

Neue Smartphones müssen her

Von | 01.10.2007

Alle 2 Jahre wieder kommt die Vertragsverlängerung für unsere T-Mobile Handyverträge und wie immer ist der wirklich Bedarf an einem neuen Handy mäßig bis nicht vorhanden. Ich kann den Handywahn so mancher Zeitgenossen nicht verstehen, die jeden Monat bald ein neues brauchen, aber jedem das Seine sag ich mal. Für mich ist es immer eher eine Qual.

Der Bedarf:

Die akute Bedarfslage sieht wie folgt aus: Die Akkuleistung meines alten T-Mobile MDA III ist nicht mehr das, was sie mal war. Und da ich unter Windows Vista damals bei dessen Release die Synchronisierung nicht zum Laufen bringen konnte, hab ich es seit dem gar nicht mehr eingeschalten. Für das Handy meiner Frau haben wir vor ca. nem 3/4 Jahr das Ladegerät verlegt („das muss doch hier irgendwo in der Ecke hier unter all dem Kabelzeugs begraben sein“). Inzwischen war dann irgendwann mal der Akku leer, gestört hat das allerdings auch niemand. Wie man sieht, war es wirklich dringend mit den neuen Handys.

Die Ansprüche:

Wenn schon der Bedarf nicht der Rede Wert ist, dann sollte ja zumindest die Wunschliste etwas mehr hergeben, und die hat es in der Tat in sich:

  • Ein Smartphone muss es sein. Ich schlepp doch nicht 2 Geräte mit mir rum, PDA und Handy – und dazu noch ne  Digicam für Schnappschüsse? Ne, wenn schon, dann alles in einem, sonst bleibt es eh wieder aufm Schreibtisch liegen.
  • Eine eingebaute Knipse für Schnappschüsse will ich haben. Frau auch. Unsere zwei Canon EOS 400D Digital-SLRs tun zwar immer noch hervorragend ihre Dienste, aber wer schleppt schon gerne immer diesen Klotz mit sich rum.
  • Windows Mobile 6 ist Pflicht. Alte Windows Mobile kaufen kommt gar nicht in die Tüte. Symbian mag ich nicht, da gibts die Software nicht, die ich mag und ausserdem hab ich keine Ahnung in der Programmierung für Symbian, dagegen hab ich für meine PocketPC Freeware sogar schon mal einen Preis gewonnen (die müssen Tomaten auf den Augen gehabt haben – oder niemand hatte sonst mitgemacht)
  • GPS integriert.. wenn schon denn schon. Meine Frau sagt immer: Du verläufst dich noch aufm Weg zum Klo.
  • Frau sagt, Englisch muss es können. Argl. Dieses Drama wieder. In Deutschland ein Produkt in Englischer Sprache zu bekommen ist ne mittlere Katastrophe. Aber da wir bisher mit den HTC basierten MDAs der Telekom mit ROM Upgrades immer Glück gehabt hatten, war das zumindest kein unüberwindbares Hindernis.
  • Ein Scrollrad. Ich kauf kein Smartphone mehr ohne Scrollrad. Ich lese gerne Ebooks mit meinem PDA, aufm Klo, im Flugzeug, etc. Und einhändig im MS Reader ein Ebook zu lesen ist ohne Scrollrad einfach nur unbequem.
  • UMTS Modem Funktion. Öffentliche WLAN Hotspots sind selten, zumindest mal Offizielle, ungesicherte oder WEP verballhornte WLANs findet man ja an jeder Strasseecke genügend. Und ich mag es nicht, wenn ich mit dem Laptop unterwegs bin und kein Anschluss finde. Da kommt so ein UMTS Modem doch ganz praktisch.

Die Lösung?

In Anbetracht der o.g. Wunschliste haben wir uns für den T-Mobile MDA Vario III entschieden. Auch bekannt als HTC Kaiser, bzw. HTC TyTN II (wasn scheiss Name.. Titten, Tüten, ah Titan..). Unsubventionierter Einzelpreis knappe 650,- Euro, als Zugabe zur Vertragsverlängerung unserer T-Mobile Business Verträge: knapp 200,- Euro. (damit dürfte wohl auch klar sein, warum wir immer noch jeden Monat Grundgebühr für einen Handyvertrag zahlen: 24x 10 Euro = 240 Euro. Preisersparnis beim Handykauf: 450,- Euro.

Auf die Frage, ob man den Vario III nicht doch auf Englisch umschalten könne, wüsste die technische Geschäftskundenhotline von T-Mobile auch nach 7 Tagen intensiven Forschens noch keine Antwort. (Die Antwort ist: „Nein“. Anders als z.b. bei Palm PDAs, sind Windows Mobile Geräte immer nur in 1 Sprache)

Natürlich wäre es zuviel verlangt gewesen, wenn T-Mobiles Geschäftskunden-Vertrieb es geschafft hätte, uns eines der ebenenfalls von T-Mobile vertriebenen UK oder USA Modelle zu liefern, so dass wir zunächst mal nur 1 Gerät in Deutsch bestellt haben. (wenn ichs ned Englisch bekomm, brauch ich den 2. nicht).

Und noch esoterischer, aber genauso unerfüllbar, war unser Wunsch der abweichenden Lieferanschrift. Lieferung nur an Rechnungsadresse, come hell or high water.

Etikettenschwindel

Von | 30.09.2007

nemo

„Ausgewachsener Appenzeller(-Mix), ca 2 Jahre,
gut geeignet für rüstige Rentner. Mag andere Hunde.“

So stands auf der Homepage des örtlichen Tierheims. Unsere Fellnase hat davon allerdings glaub nichts mitbekommen. Mit dem Appenzeller isses auch nich so arg weit her, da steckt doch noch einiges und vor allem Größeres mit drin. Andere Hunde findet er an der Leine magisch anziehend, so mancher gezerrte Arm kann hier ein Lied von singen. Ältere Herren und Rentner kann er gar nicht leiden, sind die dann noch alkoholisiert wird er richtig gehend grummelig, so dass ein Strassenseitenwechsel schon mal angebracht ist.  Kinder und Omas findet er dagegen ganz Klasse, da wird der Leinenteufel zum Engelchen.

Das mit dem gut geeignet für rüstige Rentner sollte wohl „für die Erben rüstiger Rentner“ heissen, die gerne an die Kohle kommen würden. Das nicht müde zu kriegende Energiebündel bringt uns noch ins Grab und bis zur Rente isses bei mir noch etwas noch etwas hin.

Irgendjemand sagte mir mal: Tierheimhunde sind wie Überraschungseier, man findet immer wieder Neues über seine Fellnase heraus, Gutes, wie weniger Gutes, Lustiges und Trauriges. Ich denke mal er wird so etwas über ein Jahr alt gewesen sein, als wir Ihn bekommen haben – vom ganzen Wesen her ganz sicher noch ein Jungspund.  Wir schätzen ihn inzwischen auf ca. 1.5 Jahre, von ausgewachsen keine Spur, seit wir ihn haben hat er gut 5cm in der Höhe und einiges an Brustumfang zugelegt.

Und wir sind Stolz auf jeden cm. Viel mehr Hund fürs gleiche Geld, was will man mehr.. :)