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ichbin
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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon ichbin » Do 7. Nov 2019, 13:11

hannes hat geschrieben:Als Nichtelektriker habe ich Wikipedia Laderegler nochmal gelesen.

Da hast Du dir aber ne nette, mögliche Ausrede zurechtgelegt und lehnst dicht trotz massiver Unwissenheit genau damit sehr weit aus dem Fenster!

Deine Kohlebürsten sind Schleifringe. Ununterbrochene Bronzeringe. Zwei Sück an der Zahl. Da gibts KEINE Funken!
Du würdest wahrscheinlich,wie auch ein Sachbearbeiter bei uns im Betrieb mal, Kugellager mit Dichtringen in Elektromotoren als brandgefährlich bzw brandfördernd einstufen wollen nur weil ein Kollektor mal ein wenig funken kann...
Hier geht es aber um Schleifringe.

Und Feuerlöschsysteme in Autos? Aus welcher Gefahrenlage heraus? Hast Du den Helm und alle benötigten Protektoren bereits neben dem Bett liegen?

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hannes
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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Do 7. Nov 2019, 13:41

@ichbin:
Als Nichtelektriker sehe ich auf https://de.wikipedia.org/wiki/Laderegler
auf dem ersten Bild von oben einen Laderegler mit zwei Kohlen, oder was ist das sonst?
Ich nehme mal an, dass die auch funken (können).

Und so ein Feuerlöschsystem würde für einen PKW weniger als 20 Euro kosten,
das wäre sinnvolles Zubehör, ich habe ja nun auch ein Ersatzrad dabei,
obwohl Reifenpannen nun ja auch extremst selten sind.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon ichbin » Do 7. Nov 2019, 15:09

Schau mal bei der Lichtmaschine das dritte Bild an.
Da sind zwei durchgängige Schleifringe zu sehen an denen die Kohlen ohne Unterbrechung anliegen.
Dann vergleiche dazu mal den Kommutator.
Letzterer wird auch als Stromwender bezeichnet aus dessen Bezeichnung sich ableiten lässt, dass ein Stromfluß durch "Umschalten der Einzelnen Wicklungen" wenden lässt.
Im Gegensatz dazu passiert an den Schleifringen nichts dergleichen.

Ein Ersatzrad ODER ein Reifen füller mit Dichtmittel ist wahlweise vorgeschrieben und wird vom TüV gecheckt.
Feuerlöscher sind freiwillig und meist funktionslos bis sie gebraucht werden. Und wenn sie dann benötigt werden in 5 - 6 Sekunden leer. :wall:

Und um zum Thema zurückzukommen: Ein gekapselter Autoakku lässt sich praktisch nicht von außen löschen. Hier brennen ja die Zellen von innen raus. Da könnte nur ein massiver (Kühl)Wassereinsatz, bei dem das Wasser durch den Akku hindurchgepumpt wird helfen. Denn wenn die brennenden Zellen keine weiteren Zellen mehr erhitzen können erlischt das Feuer von selbst.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Do 7. Nov 2019, 15:46

Da hört mein Wissen über Lichtmaschinen auf.
Wenn Lichtmaschinen keine Funken erzeugen können, ist das ja gut so.
Ich hatte mir den Fehlerfall mechanisch so vorgestellt,
dass die Kohlen zeitweisig vom Ring, durch z.B. Unrundheit/Sandkorn/Schwingung abheben,
und dabei den Funken ziehen.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon ichbin » Do 7. Nov 2019, 17:02

hannes hat geschrieben:Ich hatte mir den Fehlerfall mechanisch so vorgestellt,
dass die Kohlen zeitweisig vom Ring, durch z.B. Unrundheit/Sandkorn/Schwingung abheben,
und dabei den Funken ziehen.

Nein. Und damit stirbt auch die Zündung deines Dieselgasgemisches durch die LiMa. Eher entzündet sich was am dunkelrot glühenden Auspuffkrümmer oder Turbolader.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Do 7. Nov 2019, 19:42

ichbin hat geschrieben:Und um zum Thema zurückzukommen: Ein gekapselter Autoakku lässt sich praktisch nicht von außen löschen. Hier brennen ja die Zellen von innen raus. Da könnte nur ein massiver (Kühl)Wassereinsatz, bei dem das Wasser durch den Akku hindurchgepumpt wird helfen. Denn wenn die brennenden Zellen keine weiteren Zellen mehr erhitzen können erlischt das Feuer von selbst. ichbin


Sollte ich das jetzt positiv oder negativ sehen?

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon ichbin » Do 7. Nov 2019, 22:08

hannes hat geschrieben:Sollte ich das jetzt positiv oder negativ sehen?

Jedenfalls kannst Du dir, wenn Du keine 500l Lösch/ Kühlwasser spazieren fahren willst, die Feuerlöschanlage sparen.

Im Übrigen liessen sich, meinem Gefühl zufolge, Teslas mit ihren vielen Rundzellen effektiver Notkühlen bzw Fluten als die Akkus der anderen Hersteller die auf gestackte Pouchzellen setzen bei denen bei einer Flutung kein Kühlwasser die Zellen umströmen könnte. Bei Mercedes und BMW weis ich, dass die auf ein prismatisches Format setzen. Beim Nissan Leaf der übrigens schon im normalen Betrieb nicht gekühlt wird, ebenso.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Do 7. Nov 2019, 23:06

Ich will mich hier ja nun nicht in die Konstruktion von Akku-Packs der führenden Hersteller einmischen,
aber so richtig sicher hört sich das ja bislang in diesem Thread nicht an.
Andererseits gibt es ja nun technische extrem kalte Gase,
die die erste instabile Zelle vielleicht einfrieren könnten.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon rabbit » Fr 8. Nov 2019, 12:14

wie schon gesagt, die statistik sagt, dass e-autos weit seltener brennen als benziner.

ausserdem sind die feuerwehren wohl langsam dabei, sich kühlcontainer dafür zuzulegen, wenn ich das richtig verstanden hab, sind das riesige badewannen mit wasser, in denen das e-auto ein paar tage zur kühlung versenkt wird, bis die gefahr sicher vorbei ist.

und in der hinsicht frag ich mich: könnt man nicht einen standardisierten anschluss zum akku-kühlsystem schaffen, an den sich die feuerwehr anschliessen kann und da wasser durchpumpt? wär sicher weniger aufwand und schaden als das ganze autos ins wasser zu werfen...

cm.


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