Fortgeschrittenen Fragen

Häufig gestellte Fragen zum Thema eZigaretten und Dampfen
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Joergl
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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Joergl » So 23. Okt 2016, 09:02

Zitat:

"Zu den Akkulisten:

Ein Ding, was vielleicht da noch angemerkt werden sollte: die Sony VTC5A werde ich für mich tatsächlich runter stufen auf ~30A. Hab letzte Woche zig Messungen damit gemacht, die 35A Dauerlast sind nicht mehr haltbar. Aber was besseres hab ich auch nicht parat. Jetzt braucht ich nochmal welche aus ner guten Quelle zum gegentesten."

Drum hab ich immer sone warme Hand... :mrgreen:

Neee, paßt schon. Die muß kurzzeitig kaum mehr als 50 Ampere... :lmao:

Für 2 Sekunden. ;)

Da kommts aber eh nich dazu...Spannungseinbruch! Das war nur theoretisch. :lol:

Der Mooch setzt die glaub noch weiter runter... :shock:

Sind für mich jedenfalls grad die einzigen, die ich in den dünnen mechanischen bis 0.07 Ohm runter einsetze. Wie gesagt: 2 Sekunden...maximal 5. Die gelben A123...neee!

Dampfen ist spannend... :cheers:

Shion
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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Shion » So 23. Okt 2016, 14:57

Hallo Schwarmintelligenz ;)

Danke schonmal für die vielen Antworten, das hilft mir definitiv weiter.
Schläuche und Isolatorringe aus Pappe habe ich nun bei Fasttech geordert. Durchsichtige, damit werde ich dann in Zukunft neu verschrumpfen, und zb manche Sonys und Samsungs überverschrumpfen, weil ich da so leicht Löcher rein bekomme.

Die Frage nach der Ladeschlussspannung bezog sich vor allem auf folgenden Satz im MC3000 Thread:
"Wer aus seinen A123 noch etwas mehr rauskitzeln will kann auch auf 3,65V stellen mit 0,10A termination"
Mir ist da beim Laden aufgefallen das nach Ende des Ladevorgangs die Akkuspannung wieder abfällt, bei 3,6 auf 3,5 - bei 3,65 auf 3,6. Daher die Frage: Lohnt es sich da bei den Akkus etwas über der Herstellerseitigen Ladeschlussspannung zu liegen, oder sollte diese penibel eingehalten werden?

@ky4e:
Das Bunkern von Mechs ist da auch nur EIN Aspekt für mich. Machen wir uns nichts vor - Mech Mods wird man IMMER bekommen, alleine schon weil jeder Dreher dazu in der Lage ist. Allerdings wird da der Preis deutlich höher sein ;)
Ich bin nebenbei auch Prepper und Survivalist - Das "für den Worst Case gewappnet sein" liegt mir im Blut ;) Daher bunkere ich nicht nur Basis, sondern auch Ersatzteile (Anschlüsse, Taster...), meine Lieblingsverdampfer (OBS Crius Plus, Genius² - jewails mit Wechselgläsern, Schrauben, usw...), Tröpfler (Ephrat und Tigris), Mechmods (Vapor Giant BSM, Noisy Cricket Fat Daddy, Panzer, Excelsior), wie auch geregelte ATs mit guter Elektronik, wie die Rölöööö DNA200, die RX200S usw.
Ich bezweifle das ich in den nächsten 10-15 Jahren Mechanisch dampfen MUSS - aber für die Zeit danach habe ich alles parat. ;)

@sk4477
Mhh... also unterm Strich: Spontanes, unvorhersehbares Durchgehen, ohne vorherige Anzeichen gibt es eigentlich nicht. Es ist mehr das Problem des "Bemerkens". Soweit ich weiss sind da DNA200 usw fix dabei, indem sie eine "Device too Hot" meldung raushauen. da wäre dann also der Moment, wo ich die Akkuklappe abmachen, die Akkus rauswerfen, und die nächste halbe Stunde mal mit etwas sicherheitsdistanz liegen lasse.
Beim Mech ginge das nur bei Röhren, wo die Akkus eng anliegen, und ich sie pausenlos in der Hand habe. Sehr unpraktisch.
Gibt es da nicht etwas wie einen Kick? Nur das er nicht auf Stromentnahme reagiert, sondern einen Temperaturfühler besitzt der im Zweifelsfall einen Piepton auslöst, sobald eine Grenztemperatur überschritten ist? Im Optimalfall natürlich auch noch die Verbindung trennt?

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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Nebulizer » So 23. Okt 2016, 22:25

Shion hat geschrieben:Und mal zum Thema ausgasen:
Wie oft ist EUCH das schon passiert, und wieso? Wie schnell läuft sowas ab?
Szenario: Kurzschluss im single Mechmod. Was passiert genau? Erhitzt sich der AT langsam oder Sprunghaft? Auf was für Temperaturen? Hat man beim Durchgehen des Akkus noch Zeit ihn weg zu werfen, oder passiert das im Sekundenbruchteil?

Ich saß daneben, als einem Dampfer-Kumpel der 26650er-MechMod in den Händen heiß wurde. Das war auf einem Dampfertreffen in Unna. Er hat es nicht mehr geschafft das Teil nach draußen zu bringen, bevor es mächtig zu stinken anfing. Zum Glück hat der (EFEST) 26650er nur ausgegast, aber das hat schon gereicht um das Klima für eine Weile unerträglich werden zu lassen. :puke:

Die nachträgliche Analyse hat ergeben, dass es zu einem Kurzschluss innerhalb des Mods kam, der Akku also nicht wirklich Schuld daran war, eher ein Konstruktionsfehler des Mods.
<?php
if($muede>0){
$kaffee++;
}
?>

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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon sk4477 » Mo 24. Okt 2016, 13:29

Shion hat geschrieben:Frage: Lohnt es sich da bei den Akkus etwas über der Herstellerseitigen Ladeschlussspannung zu liegen, oder sollte diese penibel eingehalten werden?


Naja, wenn man mal die 4,35 vs 4,20 LiIon vergleicht, sind die 0.15 tatsächlich bemerkbar, klassischer Anwendungsfall die Sanyo 16650BZA hiess sie glaub im Pipeline Slim. Auf Dampfakkus hab ich Vergleichskurven dazu. Aber ob jetzt 3,60 vs. 3,65 beim LiFePO viel ausmacht habe ich nie gemessen, wage es aber zu bezweifeln. Aber für LiFePO gibts hier Leute mit mehr Praxiswissen als mich.

Gibt es da nicht etwas wie einen Kick? Nur das er nicht auf Stromentnahme reagiert, sondern einen Temperaturfühler besitzt der im Zweifelsfall einen Piepton auslöst, sobald eine Grenztemperatur überschritten ist? Im Optimalfall natürlich auch noch die Verbindung trennt?


Ist mir nicht bekannt. Die Kickmodule hab ich inzwischen schon ewig nimmer gesehen. Basteln könnte man das so in ner mecha Box bestimmt, im Rohr von ner Tube ist halkt in der Regel kein Platz, dann musst mit der Akkulänge runter. Im Grunde haben manche Akkus sowas ähnlich eingebaut, ein PTC Element innen unterm Pluspol - dass bei Erhitzung den Strom reduzieren soll. Aber grad die Hochleistungsakkus wie Sony VTC5A haben das nicht.

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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Nebulizer » Mi 26. Okt 2016, 12:07

Ich lade meine LiFePO's grundsätzlich auf 3,6 Volt, bei 0,1 A Termination. Keine Hanung ob die 0,05 Volt mehr wirklich etwas bringen würden, aber ich denke der Hersteller wird sich was dabei gedacht haben, wenn er im Datenblatt 3,6 Volt als Ladeschlussspannung angibt. :wink2:

Ist ähnlich wie beim Chip-Tunig, mit ein bisschen geänderten Steuerzeit hat dein Auto plötzlich 10 oder gar 20 Prozent mehr Leistung, und 30 oder 50 tausend km später gibt es dann feuchte Augen, wenn der Turbo zu Klappern beginnt. :wall:
<?php
if($muede>0){
$kaffee++;
}
?>

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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Joergl » Mi 26. Okt 2016, 21:56

Ich denk nicht, daß das was spürbares bringt! Hab meine auch schon auf 4,2 Volt überladen...der erste hit ist dann etwas heftiger, allerdings ist das dann auch schon auf Nennspannung runter und hält auch nicht länger. Macht die nur schneller älter! :lol3:

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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Shion » So 30. Okt 2016, 22:13

Guten Abend zusammen.
Entschuldigt die lange Antwortzeit, ich bin im Urlaub. :)

@Nebulizer
Kannst du das Beispiel etwas näher beschreiben? Was das für ein Mod war, ob es ein Original oder Klon war, und wie/wo genau der Kurzschluss zustande kam?

@Sk4477
Der Normale Kick ist ja eine Regelung, an sowas denke ich dabei garnicht. Ich denke da an eine reine Temp. überwachung, mit Piepton ab zb XY Grad. Sodas zumindest für ein Auseinander drehen, bzw wegwerfen noch genug Zeit bleibt.

Mhh...
Ich merke schon ich bekomme da das Problem zwischen Dampfgenuss und Sicherheit abzuwägen. Ich kann mich einfach mit diesen Leistungwerten unter 30 Watt nicht anfreunden... Hab da noch nie etwas hinbekommen was mir annährungsweise das Feeling geboten hat, wie ich es mag.

Zum Thema LiFePo Akkus: Verstanden, lade nurnoch auf 3,6 ;)

Kleine Trennung: Ich habe Probleme mit meinem MC3000. Erstens ist es mir nun schon 2 mal passiert, das ich 1A Ladestrom einstelle, und der zuerst auf 0,15 krabbelt, dort verharrt, um dann irgendwann langsam auf 1A hoch zu fahren. Ist das ein Bug oder ein Feature?
Weiterhin habe ich das Problem das 18650er nicht in die Schale gelegt werden können. Der +Pol ist am unteren bereich so tief im Gehäuse, dass einfach kein Kontakt möglich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das dies normal sein soll...
Außerdem sind die Schiebekontakte so hackelig, das ich sie regelmäßig verbiege beim versuch einen Akku einzulegen.

Apprpos Gehäusekontakte: Meine Rölöööö hat ja einen genialen Verpolungsschutz. Dieser sorgt bei mir nur für eines: Das meine Akkus beim Wechsel nach dem spätestens 5. mal eine defekte Isolierung am Pluspol hat, weil die Plastikringe der Box diesen einreißen. Ist das auch so gewollt? Gibts da, außer abschleifen mit Garantieverlust, Lösungsvorschläge?


Beste Grüße!

Dirk555
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Re: Fortgeschrittenen Fragen

Beitragvon Dirk555 » So 30. Okt 2016, 22:20

Die schlitten des sky gehen butter weich bei mir, die + kontakte gehen in der tat nach unten immer weiter ins Gehäuse.
Warum? Kreisler fragen.
Das es am anfang nicht gleich auf 1A läd, liegt wohl an der niedrigen rest spannung des akkus.
Gibt es wohl ein update für, da kann man das ändern.
1984, Brazil,Naked Lunch (Film), God Bless America.......


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