Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Häufig gestellte Fragen zum Thema eZigaretten und Dampfen
Tito2012
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Tito2012 » Sa 18. Mär 2017, 23:42

Ich vermute es geht um diesen artikel:

http://www.besser-labern-ohne-grund.de/ ... #messungen

Ich hänge mal einen Screenshot an, der die entsprechende Stelle in den Messungen zeigt.

Wie da jetzt 41A bei der Messung rausgekommen sind, oder die Akkus angeblich 233 Watt leisten müssen, wie im Kommentar am rechten Rand angemerkt, das kann ich mir mit meinem Halbwissen leider auch nicht erklären.

Anzeigen tut der Mod im angeführten Beispiel 225 Watt, rauskommen angeblich nur 186, und nach Adam Prophet ergibt das konventionell gerechnet ohne Verluste mit 6V gerechnet 31A.

Das Gerät verfügt wohl über einen Boost, der aber irgendwie nur manchmal einspringt, wenn er gerade Lust hat. Ob das hier relevant ist, kann ich nicht sagen.

Wenn wir das noch ein ganz kleines bisschen mehr auflösen könnten, fände ich das klasse. :wall: :headshot:

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Erwin S.
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Erwin S. » So 19. Mär 2017, 00:05

Hab den Beitrag schonmal wo anders gepostet; hier passt er allerdings besser:

Ich habe den Sony Konion Vtc6 bei Intaste im Offline Store erworben mit dem Hinweis der kann bis 30A. Auf der Seite im Netz stand das auch mit dem Vermerk >80º. Nun bin ich noch nicht so lange dabei und hab auch gesagt dass ich Beratung noch brauche. Nun arbeite ich mich selbst richtig ins Thema.

Intaste hat nun die Spezifikationen online dahingehend geändert:

Max 15000ma 5c ohne Temperatursicherung; 30000ma 10c mit Temperatursicherung.

In der Artikelbeschreibung haben sie 10c als Zusatz stehen.

Gibt es denn 2 Varianten? Ist diese Sicherung im Akku? Ich dachte das bezieht sich auf den Akkuträger!?

Abgesehen von deiner 20A Empfehlung würde ich gerne mal wissen ob man mir hier etwas mit ner falschen Angabe verkauft hat. Zumal ich auch die Vtc5 im Auge hatte und man mir versichert hat ich könnte mit den 6er auch nix falsch machen.

Wohl gemerkt für die Minikin v2! 2Akkus und bis 180watt^^ ohne Zelltemperatur Überwachung. Nutze den AT für nen Cleito zZt mit 0,27 Ohm. Bei geregelten AT sagt man sind die Watt ausschlaggebend.

Also 55watt. Bei niedriger Akkuspannug 2x 2,5V unter Last kommt man da mit 10% zusätzliche Leistung durch die Elektronik auf 60,5 Watt/5V auf 12,1A. Wenn ich dann ma die 0,2 ohm Coils nutzen möchte mit max 75 Watt wirds schon eng bei 15A max bzw schon drüber.

Wäre schön wenn mir da jemand helfen könnte. Dankeschön vorab!

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Joergl
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Joergl » So 19. Mär 2017, 01:16

Zum VTC6 gibt es da was: viewtopic.php?f=16&t=947&p=9725#p9725

Mit "Temperatursicherung" meinten die sicherlich "Kühlung".

Für die 180 Watt würde ich eher zu den VTC5A raten...dringend! Selbst das ist grenzwertig. Zwar möglich, aber alternd! Ok, hab selbst ne Cuboid...die muß aber selten mehr als ca. 150 Watt ertragen. das selten und kurzzeitig...preheat bei TC.

VTC5A, nicht VTC5...die werden schweineheiß! Ich benutz die aber gelegentlich trotzdem hardcore...mechanisch. Zugzeiten von maximal 3-4 Sekunden.

Wie gesagt: Es ist möglich. Auf die Dauer wäre da aber ein 3-Akku-Dings besser!

Tito2012
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Tito2012 » So 19. Mär 2017, 11:03

Gibt es noch Erkenntnisse für den vorherigen Faden?

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Erwin S.
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Erwin S. » So 19. Mär 2017, 15:37

Hallo Joergl, dankeschön für deine schnelle Antwort!

Die Fragen hatte ich genau dort im Link gepostet und wurde dort auch schon ähnlich, etwas ausführlicher, beantwortet.

Aber ja. Für die Nutzung in Richtung Leistungsgrenze gehen die gar nicht und ist auch nicht angedacht. Betreibe ihn bis max 75 Watt. Und nach neustem Kenntnisstand ist das auch ok so. Aber kannst dir bei Interesse ja die ausführliche Konversation im Link anschauen.

Danke nochmals für deine Infos und Hinweise!

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sk4477
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon sk4477 » So 19. Mär 2017, 16:18

Tito2012 hat geschrieben:Gibt es noch Erkenntnisse für den vorherigen Faden?


Ich denke mal, das ist ein hübsches Beispiel für den Punkt wo dann die Realität auf das ganze Rumgerechne trifft. Und das Kartenhaus plötzlich in sich zusammenfällt.

1) Wenn wir vorne messen, kommt gar nicht die Leistung an, die aufm Display steht.. Ooops, da geht an irgendwelchen Übergängen was flöten oder es kann gar nicht soviel wie behauptet wird.
2) hinten am Akku haben wir aufgrund schlechter Effizienz des Trägers auch wieder ein komplett anderes Bild, als man es sich ausgerechnet hat.

Über dieses Phänomen bin ich vor paar Jahren auch schon mal gestolpert und musste dann feststellen: die ganze Rechnerei bringt wenig, wenn man nicht den Wirkungsgrad des Trägers für die jeweilige Last kennt. Die Hersteller sagen ihn nicht, im besten Fall bekommt man wie bei PC Netzteilen irgendein Optimalfall vorgelegt, in der RTegel ist er schlichtweg unbekannt.

Ja, man könnte es testen, wie hier in dem Screenshot dargestellt, nur tut das leider keiner, weil es extrem mühsam ist. Nur sehr wenige Reviewer messen überhaupt irgendwas statt nur das Ding in die Kamera zu halten.

Egal wie und was wir rechnen, es bleibt immer nur ein sehr ungenaue Annäherung an das, was tatsächlich passiert. Es sind einfach zuviele Unbekannte noch. Und zum krönenden Abschluss kommt noch dazu:

3) der Akku verhält sich anders als gedacht, der wird ja auch nicht jünger und sein Lastverhalten schlechter
4) die Abschaltspannung im Träger ist anders als erwartet
5) wir belasten ja gar nicht in Dauerlast und die Belastbarkeit des Akkus gepulst ist nochmal merklich höher..

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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Tito2012 » Mo 20. Mär 2017, 15:23

oh, klasse. Vielen Dank für diese Antwort.

Das zeigt mal wieder, wenn zwei sich streiten, haben sie am Ende beide recht.

Den von dir verlinkten Artikel kannte ich schon, hab ihr mir dennoch nochmal einverleibt.

Soweit ich das verstehe, sagt das aber über die Sache mit der Effizienz nichts aus. Außerdem hast du mit diesem Artikel hier ja die alten "nimm mal 30%" in Rente geschickt.

Wenn ich das zweite Beispiel mit der Lambo mit 1,0 Ohm und 5V nachrechne (25 Watt) mit 3V angenommener entladeschlussspannung, komme ich bei 10,41A raus. Das liegt in der Nähe des Testergebnisses, wobei der Akku in dem Moment im Test ja noch nicht leer war. Das ist an der Stelle für mich jetzt noch nicht so markant.

In dem Beispiel oben mir der rdta Box von ijoy sieht es da schon anders aus. Da hab ich mich schon echt erschrocken.

Da ist also Jemand, halten wir das mal fest, der diese Messung vornimmt und ausweißt. Die ersten beiden Zeilen "soll und ist" kann ich dabei ja noch verstehen, aber was ist da in der dritten Zeile los, bei "Watt Chip" und "Error Chip"? Das verwirrt mich.

Und was würde das für mich in der Realität bedeuten, sofern mir eine solche Messung vorliegt, dass ich sagen könnte "Effizienz bei 70%"? Auf das Ergebnis über den herkömmlichen Rechenweg (Watt durch Volt plus 25%) anstatt 25% nochmal 30% aufschlagen?

Und dann ist der Chipsatz bei unterschiedlichen Widerständen und Leistungen ja nochmal unterschiedlich Effizient!? HILFE! :wall:

Wie kriegen wir das denn jetzt endanwenderfreundlich verpackt, für jemanden, der nicht Testberichte liest z.B.!?

Wenn ich jetzt vom obigen Beispiel ausgehe im Test der rdta Box wo die Belastung der Zellen mit 41 Ampere angegeben wird, und ich rechne nach mit 6,6 Volt entladespannung und 25% Verlust, dann ergibt das einen markanten Unterschied zum Testergebnis, und da steht in dem Fall sogar 79% Effizienz, sprich 21% Verlust.

Wenn ich mit 6Volt rechne und pauschal 30% Verlust annehme, dann erst geht das in die richtige Richtung.

Ganz schön schwierig.

Dankeschön im übrigen an dieser Stelle auch an "Herrn Meet" ;) durch den das mit den Verlusten mehr in mein Bewusstsein gehoben wurde. :cheers:

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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Tito2012 » Mi 29. Mär 2017, 13:52

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Eisrausch
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Eisrausch » Mi 29. Mär 2017, 14:29

Tito2012 hat geschrieben:[...]
Wenn ich jetzt vom obigen Beispiel ausgehe im Test der rdta Box wo die Belastung der Zellen mit 41 Ampere angegeben wird, und ich rechne nach mit 6,6 Volt entladespannung und 25% Verlust, dann ergibt das einen markanten Unterschied zum Testergebnis, und da steht in dem Fall sogar 79% Effizienz, sprich 21% Verlust.

Wenn ich mit 6Volt rechne und pauschal 30% Verlust annehme, dann erst geht das in die richtige Richtung.
[...]

Ich verstehe nicht, warum du das mit anderen Werten "nachrechnest" und dich über Unterschiede wunderst.
Eine allumfängliche und immer richtige Formel mit der man den Worst-Case für einen Akku ausrechnet, wird man nicht so einfach aufstellen können. Wie sk4477 schon sagt, gibt es zu viele Unbekannte.

Daher nimmt man für die Theorie eben auch theoretische Werte, die es einem erlauben eine schnell auszurechnende Annäherung durchzuführen.
Ich für meinen Teil nutze meist 3V Akkuspannung unter Last und 20% Verlustleistung am Chip + Kontakten (muss daran liegen, dass ich fast nur DNA-Mods besitze).
1x Sony Konion VTC4/5 reicht also für mich für eine Leistung von 72W.
Ich mache mir das absichtlich leicht, ja. Eine Betrachtung mit genaueren Verlusten artet einfach in eine recht zeit- und equipment-aufwändige Messung aus. Und jedes Mal, wenn man die Coil tauscht und somit einen anderen Widerstand hat, müsste man die Messung wiederholen. Weil ja die Chips nicht nur bei unterschiedlichen Leistungen eine unterschiedliche Effizienz an den Tag legen, sondern auch bei unterschiedlichen Widerständen. Wer will denn sowas schon machen?!? Daher: Einfach halten und ggf. einen "Puffer" mit einplanen!
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Re: Last am Akku bei geregelten Trägern / Welchen Akku brauch ich?

Beitragvon Tito2012 » Do 30. Mär 2017, 15:22

Einfach halten ist schon klar. Nichts genaues weiß man nicht - oder zumindest nur sehr selten.

Dennoch erklärt es nicht den obigen Fall, in dem ja konkret gemessen wurde, und wie diese Zahlen in Relation zueinander stehen.

Was nützt mir die obige Messung der Effizienz, wenn ich sie nicht einzuordnen vermag!?

Ich mein' ja nur. Würd' mich schon interessieren. Auch was die dritte Zeile mit "Watt Chip" und "error chip" bedeutet.

Aber ok. Ich rechne dann einfach stumpf weiter nach Schätzungsformel, selbst wenn eine Messung vorliegt. :eew:


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