Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Häufig gestellte Fragen zum Thema eZigaretten und Dampfen
funkyruebe
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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon funkyruebe » Di 16. Feb 2016, 00:07

Ein Helm auch :-)

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Joergl
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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon Joergl » Di 16. Feb 2016, 04:53

Ich versuchs mal: Wenn sich Metalle innig aneinanderschmiegen...eher schon fast quetschen...und da keine hinderliche Oxidschicht die Aneinanderpressung, meine die direkte innige Berührung, verhindern kann, dann ist wenig von wegen Übergangswiderstand.

Die sich aneinanderschmiegende Fläche ist natürlich auch relevant: Je präziser das Gewinde...desto größer die Fläche...desto geringer der Übergangswiderstand. Kupfer in SS gequetscht...könnte das allerdings auch kompensieren... ;)

Wenn ein Akku plan...also wirklich plan...an einen AT-Minus-Anschluß (ich nenn das jetzt einfach mal so) mit genügend Druck, soviel, daß da wirklich kein Fürzle an Spalt sein kann, ansitzt, absolut flächig natürlich...und wenn am Pluspol und auf der Verdampferseite die gleichen Bedingungen herrschen...
...dann ist das mit dem Spannungsabfall eher inexistent.

Daß Kühlwalda die Akkus poliert, das finde ich gar nicht so arg verkehrt; die andere Seite sollte das optimalerweise auch sein, poliert halt; ist sie vermutlich auch :)

Die Art der Metalle dürfte bei den eher nur geringstfügig einzwängenden stromführenden Strecken aufgrund der Materialstärken - kein Mod ist einen Meter lang und wie später :D schon geschrieben... paar Mikrometer dick...- nicht die entscheidende Rolle spielen...solange es sich um die puren Metalle wie SS, Kupfer, Messing oder Alu handelt. Beschichtungen, die keine glatte und plane Oberfläche darstellen...die sind arg hinderlich, siehe meinen post das DPV-50-Ding betreffend.

Sind ja nicht Wandstärken von zehntel Millimetern! Genug Materialmasse ist immer da, um geringste Widerstände zu gewährleisten!

Teleskopgedöns ist nochmal ne andere Gschicht. Preßpassung teleskopiert sich schlecht...die wär aber für nen prima, das heißt nicht vorhandenen...Übergangswiderstand erforderlich.

Versteh die Röhren eh nicht...nix für mich.

Taster...naja...gilt dasselbe. Nackiges Metall auf nackigem Metall...möglichst großflächig und sauber, basta.

Versilbern...vergülden...verwasweißich...bringt definitiv nix...die Schicht, die man da aufbringt, die vergrößert gar - kaum meßbar - den Widerstand...die Schicht ist quasi ein weiterer - wenn auch nur geringer - Widerstand in Reihe mit dem Grundmaterial!

Das wars schon. Ohne Esoterik.

P.S.: Komm mir jetzt aber niemand mit Lokalelementen...die kann man hier vernachlässigen...bspw. Messing-SS! :D
Zuletzt geändert von Joergl am Mi 17. Feb 2016, 04:22, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon Joergl » Di 16. Feb 2016, 06:08

Ich mach mal nen neuen post, sonst wird das am Stück zu lang. Der wird aber kurz...
Denk ja eigentlich, das Obige war deutlich genug...aber:

Es gibt Gerüchte, daß Liquid an den 510ern...Übergangswiderstände schaffen könnte!

Kann es nur, wenn obige Regeln - Metall innig auf Metall...nicht gegeben ist. Also: Immer guuut festschrauben! Aber mit Gefühl, nicht anknallen.

Wenn das Liquid allerdings in den AT einsickern würde, könnte sich das eher ungünstig auswirken, insbesondere, wenn es Wasser enthält...selbst, wenn das nur destilliertes Wasser wäre. Bei mechanischen eher egal, Elektronik könnt aber zickig werden!

Verdampfer sind wie Akkuträger...haben Übergänge, die selbstverständlich auch perfekt sein müssen, will man perfekten Stromfluss. Der Anschluß natürlich auch. Korrodierte Mittelpole kann man ja mal vom Oxid befreien und das Umgebende auch mal reinigen.

Die Verschraubungen, also die Drahteinklemmschräubchen, können auch ein Problem sein, was Übergangswiderstand anbelangt. Ein recht großes sogar.

Meine sind diesbezüglich extrem unproblematisch, ich liebe das Einfache einfach...wie ist das aber mit so manchen Tanks?

Das ist eher die Baustelle der Tankbenutzer, ich bin mittlerweile zum überzeugten Sickerverdampfernutzer geworden...und einer von ein paar reinen Tröpflern. allesamt sehr übersichtlich...auch zu zerlegen, zu reinigen...und gegebenenfalls auch zu optimieren! :D

Was nervt, fliegt in die Tonne. ;)

Akkus für Voltdrop verantwortlich? Sicher auch. Bei Belastung zusammenkrachen...das tun die halt. :D

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon rabbit » Di 16. Feb 2016, 08:28

in sachen vergolden muß ich widersprechen: das macht man wegen der korrosionsbeständigkeit von gold. allerdings üblicherweise dort, wo das relevant ist. der schukostecker zb ist nicht vergoldet, weil sich etwaige unreinheiten eh beim stecken abschleifen. die kontaktflächen von PC-steckkarten andererseits sind üblicherweise vergoldet, weil kupfer oder zinn sehr gern korrodieren.

cm.

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon Joergl » Di 16. Feb 2016, 10:16

Das ist doch nicht "widersprochen". Widersprochen hättest Du mir, wenn Du geschrieben hättest, daß das Vergolden akut Übergangswiderstände verringern würde... ;)

Wie Du schriebst: "Wo das relevant ist!" Gerne an den Akkuanlageflächen. Sonst fiele mir nix sinnvoll zu Vergoldendes ein. Das paßt schon...die Brücke in meinem Noisy Cricket-Spratzler unten ist auch vergoldet... :D

Mag mir nicht vorstellen, wie das wäre, wenn's da oxidieren/korrodieren würde, das wäre nicht so toll.

Bringt also doch was...an manchen Stellen, für die Dauer! :)Bild

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon uli the drummer » Mi 24. Feb 2016, 17:50

Joergl hat geschrieben:Damast...für Messer sinnvoll, aber für ATs? :D

Hab mal irgendwo den Swabia-Blödsinn kritisiert...aua, was hab ich Dresche bekommen! Aber da bin ich eh geblitzdingst worden.Bild

Immer diese limitierten Auflagen...ist ja wie die Edelhandys, die Vertu-Dinger!Bild

Hi Joergl,
kann ich mir gut vorstellen, dass sich da ein paar Leute echauffiert haben, trotzdem muss man das laut sagen. Ich sollte ja eigentlich als bekennender Schwabe stolz sein, dass hier sowas gebaut wird und der Swabia soll richtig gut sein, aber 350 € für nen At mit einem 18650er ist ein Witz. Das gleiche mit dem Stutt-Art.Die Dinger werden dir von irgendeinem Verkäufer im Vapeshop unter die Nase gehalten um dir zu zeigen, dass du mindestens 5 Stufen unter ihnen angesiedelt bist ....Und das Design! Da gibts einen Designergrundsatz: Form Follows Function ! Form muss Funktion haben , sonst ist das einfach KITSCH!! Und der Swabia sieht aus, als hätte ein überambitionierter Dreher versucht, KÜNSTLER zu werden. Du siehst ich reg mich da richtig auf! Grüsse Uli

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon Nebulizer » Mi 24. Feb 2016, 21:55

Stimmt genau, manche Geräte sehen einfach aus als wäre dem Modder nichts gescheites eingefallen, die Ketchupflasche (Stuttart) gehört für mich dazu! Bild
<?php
if($muede>0){
$kaffee++;
}
?>

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon Joergl » So 13. Mär 2016, 20:35

Die sollten mal lieber oben bleiben in Schduddgart! :D

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon wobiwilli » Fr 18. Mär 2016, 23:08

Also ich möchte mal ein wenig polarisieren. Warum muss es denn absolut so supermechanisch sein. Ein entsprechender Mosfet (bis 160A) kostet nicht mal einen Euro. Und der hat garantiert einen kleineren Übergangswiderstand als der beste Taster mit Gold, oder was weiss ich für Kontakten. Und auch das Putzen derselben kann man sich damit sparen.
Ich bin garantiert nicht der Meinung, dass man alles mit Elektronik überfrachten sollte, aber auch die rein mechanischen ATs sind irgendwo ein Marketinggag.

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Re: Silberkontakte im AT - Der Marketinggag!

Beitragvon funkyruebe » Sa 19. Mär 2016, 00:58

Mosfets sind hier zwar OT, aber ich senfe trotzdem mal dazu. Ein Mosfet ist besser als ein mittelmäßiger AT. Mehrere gute Mosfet parallel geschaltet, sind vielleicht besser als die besten mech.ATs.

Gute Mosfets haben im durchgeschalteten Zustand Übergangswiderstände im 1/1000 Ohm Bereich, aber zu diesem Wert kommen nocht die Widerstände von Verkabelung und Batteriekontakten. 0,005 Ohm sind schnell erreicht und überschritten. Sehr gute mech. Mods kommen aber auf deutlich niedrigere Werte. Laut Obis Messungen haben einige ATs einen Voltdrop von 0,01 Volt bei 15A. Das entspricht einem Übergangswiderstand von 0,00066666 Ohm. Das ist ein Wert der im Sebstbau mit einem oder mehreren Mosfets nur sehr schwer zu erreichen ist. Der Skarabäus hat glaube ich drei Mosfets parallel und sehr kurze Wege auf der Platine zum 510 Pluspol und zur Batterie, dass er nur 0,01V Voltdrop bei 15A hat würde ich eher bezweifen.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... li=1#gid=0
2 geignete gute Mosfets
0,0014 - 0,002 Ohm https://sites.google.com/site/vapeandma ... rlb3034pbf
0,0047 - 0,0085 Ohm https://sites.google.com/site/vapeandma ... irf3711pbf


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