Replay the next step

Alle Akkuträger die mit Original Evolv DNA Chip ausgestattet sind
funkyruebe
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Replay the next step

Beitragvon funkyruebe » Mi 14. Feb 2018, 23:48

Evolv legt wieder vor. Mit Replay wollen sie den perfekten Puff wiederholbar machen und dies ohne TC Gedönse für den User. Aber ohne TC geht es im Inneren dann doch nicht.

Am Anfang etwas Messe Feeling und dann Brandon von Evolv mit Daniel DJLSB


funkyruebe
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Re: Replay the next step

Beitragvon funkyruebe » Di 20. Feb 2018, 23:46

Ich hatte eigentlich gedacht, dass dieses Thema unsere Technik-Freunde begeistern könnte. Stattdessen 0 Resonanz.

Ich finde das Thema spannend, auch wenn ich nur eine vage Vorstellung hab, wie es funktioniert bzw. welche Parameter sie abgreifen/verwenden. Außerdem ist die Kompatibilität zu den bereits ausgelieferten DNA75C sehr löblich.

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Re: Replay the next step

Beitragvon rabbit » Mi 21. Feb 2018, 00:03

begeistern könnt's mich, wenn ich es ausprobieren könnte und es gut funktionieren würde für mich. vielleicht bau ich die nächste version meines mods ja mit einem DNA-board :?:

aber interessieren tut's mich schon. gibt's schon irgendwo informationen, wie das funktioniert? weil ich hab keinen schimmer...

cm.

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Re: Replay the next step

Beitragvon funkyruebe » Mi 21. Feb 2018, 00:56

Wie es funktioniert wurde nicht gesagt, nur zwischen den Zeilen meine ich etwas gelesen zu haben.

Wenn man im VW Modus eine TC Coil nutzt und mehrmals befeuert, kühlt die Wicklung nicht unbedingt auf die Umgebungstemperatur ab und mit jedem neuen Befeuern wird sie auch etwas heißer, hat eben eine höhere Starttemperatur. Während all dieser Versuche ( auch Änderungen der Wattzahl ) wird von Replay überwacht und aufgezeichent. Zur Aufzeichnung gehört dann eben die Starttemperatur ( berechnet aus Kaltwiderstand, TCR und aktueller Widerstand), der Startwiderstand und der Temperaturverlauf ( wieder berechnet aus den Widerstandsänderungen... ). Vorraussetzung ist wie gesagt, ein bekannter und eingestellter TC Draht und das Einlesen des kalten Verdampfers. Wenn man einen perfect puff hatte, speichert man die Aufnahmesequenz ab und der Prozessor hinterlegt die eingelesenen Werte und errechnet daraus eine Temperaturkurve, die es künftig gilt zu erreichen. Eine kalte Wicklung wird Replay dann mit einer sehr hohen Leistung anfahren, um die Starttemperatur des perfect puffs schnell zu erreichen. Für die Freunde dicker Coils gibt es dann auch die 400W Version, die notwendig ist, um viel Masse extrem schnell aufzuheizen. Der von Evolv eingesetzte Prozessor soll schnell genug sein, um die Widerstandsänderungen zu erfassen, sodass die Regelung die Temperatur weiter an der Soll-Temperaturkurve halten kann. Wird die Wicklung trockener, wird sie zwar weiter an der Temperaturkurve gehalten, aber das Dampfergebnis wird nachlassen. Ein Wechsel auf einen anderen VD sollte eigentlich auch ohne neue Versuche gehen, sofern sich die Übergangswiderstände der einzelnen Verdampfer nicht zu sehr unterscheiden und das gleich Draht-Material verwendet wird. Eigentlich ist das kein Hexenwerk, wurde es doch früher mit Konstantandraht manuell schon praktiziert - ziehen, heizen, wegblasen, weiterheizen, um dann den leckeren Zug zu inhallieren.

Gespannt bin ich, ob Speicherplätze vorhanden sind. Schließlich müssen verschiedene Liquids mit unterschiedlichen Temp-Kurven betrieben werden. Ein Ausgleich von Übergangswiderständen wäre auch nicht verkehrt. UNd für die PC Software wäre ein Auslesen der Temp-Kurve sinnvoll, aber das wird wohl nicht geschehen, denn dann wäre Joyetech zu schnell da. Die Zukunft wird aber das Auslesen der Kurven sein, denn mit der bald gewonnenen Erfahrung, kann man künftig TC ganz anders angehen und sich am PC seine Kurven malen und dann übertragen.

Ich habe aber auch nicht groß darüber nachgedacht, kam eigentlich beim Schreiben.

Edit: Der Drahttyp soll wohl auf ES festgelegt sein - muss ich mir nochmals anschauen.

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Re: Replay the next step

Beitragvon Gandalf » Mi 21. Feb 2018, 09:09

Die Idee fand ich sehr interessant.

Wie du sagst, das DNA75c Update ist mal sehr loblich, leider hab ich einen DNA 200 :P
Das "international Update", wegen dem US Gesetzt zeigt wie lächerlich solche Gesetze sind :D :D

Ist ne weile her, seit ich das Video gesehen hab.

So wie ich es verstanden hab, speichert der irgendeinen Puff und reproduziert den. Dazu kommt die TC eigenschaft, dass nichts kokeln soll.

Sehr netter Ansatz, wenn es denn auch so funktioniert. Die Fummelei ist das TC Problem, deswegen hab ichs auch nie umgesetzt... Und das sage ich, welcher eigentlich ein Tüftler ist :D Liegt aber wohl daran, dass mir ein Watt Modus reicht? Mein letzter Dryhit ist bestimmt 9 Monate her...

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Re: Replay the next step

Beitragvon funkyruebe » Mi 21. Feb 2018, 10:48

Ich denke, dass es nur um den Temperaturverlauf geht, denn entscheident für den perfect puff ist der Temperaturverlauf über die Zeit an der Wicklung. Also gilt es diesen Verlauf zu reproduzieren. Als die Wicklung von Daniel trockener wurde, soll es trotzdem so wie vorher geschemckt haben, es hat aber weniger gedampft. Ich denke schon, dass man dann einen Unterschied zur nassen Wicklung merkt, aber der Geschmack bleibt erhalten.

Ich dampfe ja ab und an TC Wicklungen ungeregelt oder VW geregelt. Im geregelten Fall habe ich dann manchmal auch diese besonders lecker schmeckenden Züge. Das ist dann nicht der erste oder zweite, aber vielleicht der vierte relativ kurz hintereinander ausgeführte Zug. Und diesen Zug, mit seiner Anfangstemperatur bis zur Endtemperatur will Evolv einfangen und reproduzieren.

Vielleicht wird noch die ES Masse aus dem Erwärmungsverlauf grob ermittelt, welcher für den ersten Preheat wichtig sein kann damit die Temperatur nicht überspringt, zu heiß wird. ES ist ja recht träge durch seine hohe Materialdichte.

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Re: Replay the next step

Beitragvon eng » Mi 21. Feb 2018, 11:17

Also ich dampfe seit gut zwei Jahren sehr erfolgreich nur TC. Das wichtigste ist gute Hardware mit gutem Draht (nicht zu geringer Widerstand, hoher Temperaturkoeffizient) und ein Verständnis des physikalischen Prinzips. Auf den letzten Punkt hat der Hersteller nur sehr bedingt Einfluss, deshalb verstehe ich, dass versucht wird neue Lösungsansätze zu verfolgen.

Die heutige TC Technik regelt mit Leistung auf eine bestimmte Temperatur, resp. auf einen Soll-Widerstand. Dieser wir aus Widerstand @ Anfangstemperatur, Temperaturkoeffizient und der gewünschten Temperatur gerechnet. Alles soweit bekannt.

Ein anderer Ansatz wäre folgender, wobei das ganze "vereinfacht" angenommen wird:
Die Temperatur einer Flüssigkeit steigt bei konstanter Wäremzufuhr "linear" an bis der Siedepunkt erreicht ist. An diesem Punkt steigt die Temperatur nicht mehr an, da die Energiezufuhr in die Verdampfung geht (Verdampfungsenthalpie).
Überwacht nun der Chip die Leistung sowie den Widerstand (eines Drahtes mit Tempkoeffizient >0) kann er den Verdampfungspunkt indentifizieren (Widerstand steigt bei Energiezufuhr nicht mehr an) ohne eine absolute Temperaturmessung zu machen.

Eine Umsetzung dieses Ansatz könnte ich mir als neue Generation von TC vorstellen.

Cheers

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Re: Replay the next step

Beitragvon rabbit » Mi 21. Feb 2018, 18:47

wenn ich das so durchdenke, @funkyruebe, dann braucht man nicht mal den TCR einbeziehen, es reicht, den drahtwiderstand über die zeit aufzuzeichnen, und zwischen edelstahl und nickel geht dann alles (kanthal halt nicht). dazu evtl etwas magie zum tunen der regelungs- (PID?)-parameter?

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Re: Replay the next step

Beitragvon funkyruebe » Do 22. Feb 2018, 00:14

rabbit hat geschrieben:wenn ich das so durchdenke, @funkyruebe, dann braucht man nicht mal den TCR einbeziehen, es reicht, den drahtwiderstand über die zeit aufzuzeichnen, und zwischen edelstahl und nickel geht dann alles (kanthal halt nicht). dazu evtl etwas magie zum tunen der regelungs- (PID?)-parameter?

Ich habe mir das Video jetzt nochmals angeschaut und dies nicht zur Schlafenszeit. Man muss wirklich keinen Drahttyp anwählen und es soll mit allen TC Drahttypen arbeiten, vielleicht sogar mit NiCr80, der ja nur 1/10 des TCR von 304 hat, und dies ohne Einstellung des TC Drahtes.

Dein Ansatz ist vollkommen richtig @rabbit. Ich bin davon ausgegangen, dass man den Drahttyp festlegen muss, um einen etwaigen Kokelzug zu vermeiden. Das ist aber absolut unnötig, da der perfekte Zug kein Kokeln beinhalten wird. Folglich reicht es sich einfach an der Widerstandskurve zu halten, was Rechenleistung spart. Ein weiterer Grund warum ich den Drahttyp für wichtig hielt, war die Hoffnung den einmal gespeicherten perfect Puff auch auf andere Verdampfer übertragen zu können und dies unabhängig vom Drahttyp. Das ist Wunschdenken. Verdampfer schmecken nicht gleich und haben nicht unbedingt ihre Stärken bei den gleichen Aromen. Es wird also wahrscheinlich auf die reine Widerstandsmessung über die Zeit rauslaufen. Unterschiedliche Wicklungstypen würde man auch schlecht emuliert bekommen.

Ich denke, dass der Prozessor auch schnell genug ist, in der kritischen Startphase, wo es gilt den Startwiderstand zu erreichen, oft und schnell genug den Widerstand abzufragen, sodaß es zu keinem Überschwingen kommen wird. 400W für eine 1/1000 Sekunde auf eine kleine Wicklung gefeuert, wird diese nicht killen oder aufglühen lassen.


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