BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Wo gibt's was günstig?
funkyruebe
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BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Fr 23. Sep 2016, 02:02

Eine der älteren Versionen aus Weißrussland ist bei FT im Sale. Im Gegensatz zum neueren V6 ist er noch eher für Backenhörnchen gedacht. Zubehör gibt es keins bei FT, aber für weniger als 5€ bekommt man einen leckeren VD.

https://www.fasttech.com/products/0/100 ... izer-4-5ml



Was dem Herrn im Video fehlt, ist das Drip Tip zur Einstellung der Liquid Control. Diese ist beim Clone dabei, aber leider kein ES Tank.
Da es auch keine Ersatztanks gibt und in Anbetracht heimischer Tank Preise, habe ich mir einfach 5 Stück vom VD geordert - sind dann ja noch ein wenig günstiger. :lol:

funkyruebe
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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Di 11. Okt 2016, 23:52

Heute kamen meine BY KAs an. Ausgepackt und begutachtet. Auf den ersten Blick siet das gut aus. Saubere Gewinde, keine Fertigungsrückstände, keine Gerüche, schönes Finish und auch die Rändelung weiß zu gefallen. Ein Zug am DT zeigt direkt wo es lang geht - was für Backenhörnchen - das Luftloch im Deck ist 1,5mm ID, fühlt sich aberkleiner an. Über das DT soll die LC zu betätigen sein - aber auch nur soll. Das DT hat zwar extra eine Bohrung um einen Hebel à la Inbus anzusetzen, aber auch damit will es nicht. Dann ging das Basteln los. Um es kurz zu machen, wer nicht handwerklich begabt und Lust am Basteln hat, kann direkt einen anderen Fred aufsuchen - zum Teil schiebe ich es mal auf den Clone, aber auch auf das Design des Entwicklers. ( sonst gäbe es auch nicht das Loch im DT )

Es gibt zwei Konstruktionsprobleme, die Schwere der LC Regelung und mögliche schwankende Widerstände bis zur Unterbrechung.

- Das Deck wird nur über die 510 Plusschraube an das Gehäuse gezogen und stellt so die + und - Verbindung her. Gegen Verdrehen des Decks sollen zwei Nubbel, die in zwei Nuten greifen, schützen. Die Nuten haben reichlich Spiel. Auf der Plusschraube sitzt im Inneren noch ein O-Ring. Die Plusschraube muss schon angeknallt sein um den - Kontakt herzustellen - der O-Ring muss dazu komprimiert werden. Wird nun die Base auf einen AT mit feststehendem Pluspol geschraubt, kann es sein, dass das Deck leicht vom Gehäuse weggedrückt wird. Widerstandsschwankung!! Das ist aber das kleinere Problem.

- Beim Betätigen der LC muss die Reibung von 3 O-Ringen mitgedreht werden. Da fällt das Gewinde überhaupt nicht mehr ins Gewicht - zudem ist es sehr leichtgängig. Schon der erste O-Ring den ich mir anschaute verhinderte jegliche Bewegung. Er dichtet zwischen Tank und Kammer ab. Der O-Ring war von sehr schlechter Qualität und drückte viel zu stark gegen den Tank. Vielleicht wurde er auch beim Aufstecken des Tanks beschädigt. Nach vielen Versuchen hatte ich einen passenden O-Ring gefunden und die LC ließ sich im Tank drehen, aber nur dem Tank. Die beiden anderen O-Ringe sind zu vernachlässigen ( für die Topcap und Kammer/Deck Dichtung. Extrem wichtig ist aber eine optimale Zentrierung des Decks, da sowohl Tank und Kammer noch zwischen Gehäusewand und Deck passen müssen. Nach vielen vielen Versuchen und schmerzenden Fingern, habe ich das Teil jetzt am Laufen, aber nicht so wie es gedacht war. Wenn die Nuppel des Decks in die Fräsungen greifen, setzen sie wahrscheinlich das Deck minimal schräg und dies erzeugt mehrere Verkantungen, die man nur mit einem dicken Schraubenzieher überwinden kann - selbst mit dem Inbus im DT Loch geht es teilweise nicht weiter. Letztlich habe ich es doch hinbekommen indem ich die Nuppel nicht in die Fräsungen gesetzt habe, sondern um 90 Grad versetzt. So leiß sich das Deck zentrieren und ich kann die LC ohne Werkzeug am DT verstellen. Beim BY KA V6 hatte ich noch einen dickeren O-Ring verwendet, da mir die LC zu leichtgängig war. Leichtgängig ist sie jetzt nicht, aber mit trockenen Fingern geht es gut.

Wenn da jetzt noch etwas mehr Luft durchkäme, wäre ich zufrieden, den es schmeckt richtig gut, wenn man in 10 Sekunden langsam die Backen füllt.

Mal gucken was noch geht. Eine Empfehlung kann ich absolut nicht aussprechen. Wie das Teil zu so guten Bewertungen bei FT kommen konnte verstehe ich nicht. Vielleicht geben die Diskussionen Aufschluss darüber.

Btw.: Das Teil hat sogar eine AFC Schraube. Ich habe sie rausgenommen, aus Angst dann jedes Atom einzeln inhallieren zu müssen.

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Mi 12. Okt 2016, 11:11

The day after

Ich bekomme immer noch keine Luft und habe deshalb einen zweiten BY KA in Angriff genommen und erst einmal den Lufteingang aufgebohrt auf 2mm. Die Probleme mit der schwerdrehenden LC blieben erhalten und nur der Trick, die Nubbel des Decks nicht in die Nuten zu setzen brachte eine Verbesserung - O-Ringe natürlich auch alle getauscht.

So macht das Teil schon richtig Freude. Es kommt nicht soviel Luft wie ich sonst nutze, aber jetzt in gerade ausreichender Menge, ohne die Backen unnötig zu verformen, und der Geschmack ist wirklich hervorragend - sogar schon ab 10W. So könnte der V3 es sogar auf einen meiner persönlichen Topplätze schaffen.

Als nächstes werde ich wohl einen am Luftloch auf 1,7 oder 1,8mm aufbohren - etwas mehr Luft darf es ja gerne noch sein.

Für 4,35€ wirklich ein tolles Teil zum Basteln.

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon peppone » Mi 12. Okt 2016, 11:58

So man mit Basteln weiterkommt. Die Polschrauben sind miserabel und labbelig. Bei einem meiner beiden hat ein Pol/eine Polschraube ein ewiges Gewinde, man kann sie nicht so festschrauben, dass ein Draht halten würde.

Die 510er Pluspolschraube steht unten so weit heraus, dass ein recht großer Spalt zum Akkuträger bleibt, was die Ästhetik dieses ansonsten ganz schönen Verdampfers schmälert.

Die Liquidcontrol ist tatsächlich eine Katastrophe. Sie mit dem Drip Tip einzustellen ist mir nicht gelungen, ich habe letztlich zum Schraubenzieher gegriffen.

Die Luftzufuhr ist für mich gerade richtig und das Teil schmeckt trotz seiner Mängel hervorragend. Schade, dass der eine mit dem ewigen Polgewinde für die Tonne ist.

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Mi 12. Okt 2016, 21:10

Ja, das ist schon ein Bastelverdampfer, aber geschmacklich lohnt es sich, meine ich.

Die Schraube im defekten Pol hast du mal getauscht? Ich habe gerade mal gemessen, demnach sollte es eine 1,6mm sein ( 1,52 gemessen ), aber Kina Schrauben haben Schwankungen, vielleicht passt eine von einem anderen VD.

Auch wenn der VD nix kostete, reklamieren würde ich trotzdem.

Den heute fertig gemachten V3 konnte ich als ich wollte, nicht am DT verstellen. Da muss ich noch mal nachbessern. Momentan schmerzen mir die Finger aber noch zu sehr und tw. muss etwas Haut nachwachsen. LoL Ja, man hätte öfter den Schraubendrehen nutzen können.

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Do 13. Okt 2016, 00:37

@peppone

wegen der extrem schwergängigen LC kannst du mal versuchen, die 510 Schraube maximal eine 1/4 Umdrehung zu lösen, dann geht es schlagartig besser. Allerdings hat sich bei mir der Widrstand um 0,04 Ohm erhöht, was mich nicht juckt, solange das konstant bleibt. ( 0,6 Ohm Wicklung jetzt 0,64 Ohm - V2A TC Modus )

Das Problem der vorstehenden Plusschraube habe ich auch bei vier von fünf. Der fünfte ist in Betrieb, aber es sieht danach aus, dass die Plusschrauben gleich sind, aber die Isolatoren im 510 zu lang sind. Sie auszubauen ist auch nicht einfach - habe ich ohne Austreiber und Lärm gerade auch nicht geschafft.

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon peppone » Sa 15. Okt 2016, 11:35

Nach einigen Schraubenziehereinsätzen lässt sich die LC jetzt auch mit dem Drip Tip einstellen. Etwas schwergängig, aber es funktioniert. Trotz der Mängel bin ich von dem Teil so angetan, dass ich nocht mal 5 Stück bestellt habe.

@funkyruebe

Meinst du, dass man die lange 510er Schraube einfach etwas kürzen/abschleifen kann?

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Sa 15. Okt 2016, 11:51

Ich habe bei einem den 510 Isolator ausgebaut und etwas abgeschliffen. Ich gehe davon aus, dass sie den 510 nicht tief genug gebohrt haben.

Wenn, dann müsst du den Schraubenkopf kürzen/abschleifen - ein Stück Gewinde abschneiden bringt nichts.

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Re: BY KA V3 Clone im Ausverkauf

Beitragvon funkyruebe » Mo 7. Nov 2016, 10:27

Da sich die LC via DT nach einiger Zeit wieder nur noch schwer bedienen ließ und die einfache Lösung, die 510 Schraube nicht fest anzuziehen, für mich als TC User nicht in Frage kommt, habe ich mir etwas anderes überlegt.

Ich befülle ja fast alle VD von oben, auch die, die keine LC besitzen. Das geht immer dann wenn die Watte an der Stelle bleibt, wo sie sein soll. Das ist beim V3 etwas schwerer, da das Deck schon recht groß ist, die Watte also leicht mitwandern kann beim Aufschrauben der Kammer. Deshalb habe ich einen 8mm breiten Abfallstreifen der Muji-Oberlage einmal komplett um die Watteenden und Pole gewickelt ( in Aufdrehrichtung versteht sich ). Dann habe ich den Tank mit Kammer aufgeschraubt und so eingestellt, dass das Liquidloch offen und über dem Lufteingangsloch ist ( also da wo die Watteenden sein sollten ). An dieser Stellung ändere ich nichts mehr bis zum nächsten Wattewechsel. Dann einfach von oben befüllt, die Topcap aufgeschraubt und sobald das Gewinde gut gepackt hat einfach den VD auf den Kopf gestellt und schnell ganz zugeschraubt.

Bis jetzt funktioniert das prima. Ein zweite Methode habe ich gerade erst fertiggestellt und wird erst einmal einige Befüllungen getestet. Müsste aber sogar noch auslaufsicherer sein. Die LC werde ich auf jeden Fall nicht mehr nutzen.


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