Efest LUC V4 (4-Schacht)

Ladegeräte für Li-Ion Rundzellen
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Nebulizer
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Nebulizer » So 24. Jan 2016, 20:22

Ich erinnere noch, dass zu Sabbelbestellungszeiten, eine Charge XTAR-Lader auf dem Markt kam, von denen viele Netzteile den plötzlichen Kindstod gestorben sind. Aussage von XTAR war damals auch "Wir produzieren die Netzteile nicht selbst, sondern kaufen sie zu!" Und dennoch können sie sich meiner Meinung nach so nicht raus reden. Der Hersteller des Laders ist auch für das mitgelieferte Netzteil verantwortlich, selbst dann wenn er es zugekauft hat. Bild
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Rutzki73
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Rutzki73 » So 24. Jan 2016, 20:35

Nebulizer hat geschrieben:Ich erinnere noch, dass zu Sabbelbestellungszeiten, eine Charge XTAR-Lader auf dem Markt kam, von denen viele Netzteile den plötzlichen Kindstod gestorben sind. Aussage von XTAR war damals auch "Wir produzieren die Netzteile nicht selbst, sondern kaufen sie zu!" Und dennoch können sie sich meiner Meinung nach so nicht raus reden. Der Hersteller des Laders ist auch für das mitgelieferte Netzteil verantwortlich, selbst dann wenn er es zugekauft hat. Bild


Genau so ist das! Und genau deswegen bringt ein Ladegerät, so gut wie die Ladeschale auch konzipiert wurde, nicht viel, wenn das Netzteil nach ein paar Wochen, oder Monaten versagt.
Ich kann mich an die Geschichte von Xtar erinnern...man wollte auch dort an der falschen Stelle sparen! Aber wenn du ein Ladegerät produzierst, das mindestaens 25W (12V, 2A) Eingang hat, kannst du kein Schrott mitliefern...
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon funkyruebe » So 24. Jan 2016, 21:44

Wir reden hier jetzt immer von Schaltnetzteilen. Konventionell aufgebaute Netzteile mit Netztrafo, womöglich Ringkerntrafo, Gleichrichtung, Siebung und Stabilisierung wären sicher viel weniger kritisch und würden kleine Bauteiletoleranzen verzeihen. Aber wer will so ein 25 Watt Netzteil rumschleppen und bezahlen.

Ich kenne den Xtar Fall nicht, kann mir aber vorstellen, dass sich das schlechte Netzteil gar nicht groß von den besseren unterschieden hat. Ich kenne einen Fall, in dem eine ganze Serie eines Netzteils nach kurzer Zeit ihren Geist aufgegeben hat. Vorher und nachher liefen die baugleichen Netzteile tadellos, aber in dieser Serie wurden gleiche Bauteile verwendet, von denen eins die normalen Spezifikationen nicht einhalten konnte und zum Defekt führte. Das war kein billiges Gerät und auch kein billow Netzteil, Schuld war ein Bautteil das vorher und nachher wieder tadellos gefertigt wurde.

Letztlich sind alle Hersteller irgendwie auf Zulieferer angewiesen, selbst der Bauteilehersteller. 1 kleiner Bock und ein Schaltnetzteil läuft nicht mehr und liefert hoffentlich nur keine Spannung mehr, weil es nicht mehr taktet.

So ganz grottenschlecht sind China Netzteile wirklich nicht mehr, gerade wenn es um mehr als 10W Netzteile geht. Dafür lernen die viel zu schnell. 2014 war noch jede Hana Box eine Heißklebeanstalt. Ende 2015 war es schon wesentlich schwerer überhaupt einen Tropfen Heißkleber zu finden. Dass es noch grottige Netzteile gibt, möchte ich nicht ausschließen und Efest muss man ja auch alles zutrauen, aber die Ausfallraten von Schaltnetzteilen sind deutlich nach unten gegangen.

Nochmal zum TÜV. Die haben früher auch nicht alle Eventualitäten geprüft. Die Folgen, die der Bauteile Defekt X auslösen kann, haben sie nie geprüft. Bei einem Schaltnetzteil besteht immer die Gefahr nachfolgende Stufen zu killen, trotz Sicherung.

Btw: gerade mal das Netzteil meines alten AccuManagers gewogen. Knapp 500gr für 9,6W

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Rutzki73 » Mo 25. Jan 2016, 09:19

Ich bin nicht naiv, zu glauben, dass alles was TÜV trägt bis zur letzten Komponente überprüft wird. Ferner weiß ich es selber nicht, wie häufig nachkontrolliert wird?!

Was ich dennoch meine ist eine gewisse Grundsicherheit und Grundqualität, die für Produkte vorausgesetzt wird. Für einen Otto-Normal-Verbraucher ist es egal, warum ein Ladegerät versagt.

Ein Ladegerät darf nicht wenig funktionieren, als die gesetzliche Gewährleistung vorschreibt. Wenn aber so was passiert (und das passiert sehr häufig) muss herausgefunden werden warum und an dieser Stelle nachgebessert werden.

Man kann als Hersteller das Risiko minimieren, in dem man bereits bei der Marktplatzierung die bestmögliche Komponente verwendet.
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon ky4e! » Do 18. Feb 2016, 22:26

Habe mir vor kurzem das Efest LUC als 4-Schacht Version2 gekauft.

Bin mir jetzt nicht mehr sicher ob mein VP2 die Akkus auf 1A auch etwas wärmer macht... also nicht mal lauwarm, aber dennoch denk ich war da ein Unterschied.

Hab dann gleich mal 4 30Q´s ins Ladegerät gepackt und geladen. Was mir aufgefallen ist, ist das wenn ich unterm laden die Akkus bißchen wackle oder drehe, das dann das Display gleich einen anderen Ladestatus anzeigt...

Beispiel: Ladestand eines Akkus = 3,91V... nach etwas drehen oder nur kurzem Berühren = plötzlich 3,94 Volt oder so ^^ Also kraß springt es zwar nicht umher, aber strange...

hm... achja, wenn ich auf 2A stelle zeigt er mir eher die 2 inneren Schächte im Display zum Laden an, nicht die 2 äußeren Schächte. Aber mit 2A habe ich eh nichts zum Laden da.

So wie ich das sehe hat das Gerät keinen Schalter irgendwo, mit dem man die Ladeschlußspannung umstellen kann wie das VP2.

Von daher wird es vielleicht für LiFePo´s ungeeignet sein? <- Ich schreib das mal eher als noch recht Neu in dem Gebiet als Frage eher, und nicht als Feststellung ^^

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon sk4477 » Do 18. Feb 2016, 23:19

Manche Lader sind etwas ungünstig konstruiert und erwärmen den Akku durch die eigene Abwäre noch etwas mehr. Der gute alte Pila,einer der ersten bei Dampfern populären LiIon Lader, war als Akkutoaster bekannt, weil die eigene Abwärme die Akkus gut vorgeheizt habt.. Solangs lauwarm bleibt, ist alles ok.

Hmmm.. das mit dem Hüpfen ist mir jetzt noch nicht aufgefallen. Und es springt einfach nur, er erkennt den Akku nicht nochmal neu?

Ja, die inneren 2 sind bei mir auch bei 2A.

Spannungsschalter wie beim VP2 gibt es leider nicht. Für LiFePO ist der LUC V4 tatsächlich nicht geeignet.

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon sk4477 » Do 18. Feb 2016, 23:29

Hah.. Pila wie Pöla, beide produzieren heisse Luft

(drunk)

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon ky4e! » Fr 19. Feb 2016, 12:18

Vielleicht hat die Regierung ja zur Pöla gesagt, das wenn das Dampfen publik wird, der Bundesgesundheitsetat bis zum geht-nicht-mehr gekürzt wird.

Dann wäre ja dampfen unterm Strich ja wirklich ungesünder :loco:

Hmmm... ob er die Akkus nicht einfach nochmal neu erkennt, schau ich mal.

Aber jetzt sind alle voll ^^

Auf Seite1 war ja über das Netzteil die Rede. Auf meinem steht auch 2A maximal output.

Wie macht denn das Netzteil das, wenn ich 4 Akkus gleichzeitig mit 1A lade? Aber das wird ja wohl so konstruiert sein das des das abkann oder?

Es ist eigentlich schon eine Schande das man alles auf Herz- und Nieren überprüfen muß. Will jetzt nicht über ein ganzes Volk herziehen... aber manchmal kotzt es mich an überall nur noch "Made in China" zu lesen.


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