Efest LUC V4 (4-Schacht)

Ladegeräte für Li-Ion Rundzellen
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sk4477
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Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon sk4477 » So 16. Aug 2015, 01:33

4-Schacht LiIon Akkulader für Akkus bis 4 * 18650, oder 2 * 26650,
Aussagekräftiges Display
wählbarer Ladestrom: 0,5, 1,A für alle 4 Schächte gleichzeitig, oder 2A nur die äußeren 2 Schächte
Reperatur tiefentladener Akkus

In der korrigierten Version ein sehr empfehlenswerter, leistungsstarker Lader.


efest_lucv4.jpg
efest_lucv4.jpg (27.61 KiB) 6438 mal betrachtet



!
In der allerersten Version des LUC 4 überschritt Efest die Ladespannung von maximal erlaubten 4.24V geringfügig. Eine korrigierte Version ist kurz darauf erschienen. Zur Kontrolle kann man die Ladespannung des Akkus kurz vor Terminierung, notfalls die Ruhespannung direkt nach Ladeschluss kontrollieren. Zu keiner Zeit sollten 4.24V überschritten werden.

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Baseman
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Baseman » Sa 23. Jan 2016, 13:14

Nach 8 Monaten ging mir das Netzteil kaputt, aber zum Glück habe ich 'ne Tüte voll mit Ersatz. :)
Was ich mich jetzt da nur gefragt habe: Das beigelegte Netzteil ist ja ein 12V/2A Dingens, liefert das dann überhaupt 4A wenn ich wie häufig 4x1A bzw. zwischendurch 2x2A (für meine 26650) einstelle?

Ich hab jetzt ein praktisch baugleiches mit identischen Spezifikationen dran, aber in meiner Ersatztüte hätte ich auch noch so eines hier. Wäre letzteres die bessere Wahl?

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon rabbit » Sa 23. Jan 2016, 15:01

in dem gerät wird mit 99%iger sicherheit ein schaltwandler stecken, der aus den 12V/2A z.b. 4.2V mit über 5A machen kann.

sonst müßte der spannungsunterschied (12V -> akkuspannung) verheizt werden, das würde man deutlich merken.

die frage ist (grob gesagt), ob die eingangsleistung und die ausgangsleistung zusammenpassen. hier: 2*2A*4.2V ~ 17W, 2A*12V = 24W, also plausibel.

cm.

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Rutzki73
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Rutzki73 » Sa 23. Jan 2016, 16:24

Baseman hat geschrieben:Nach 8 Monaten ging mir das Netzteil kaputt, aber zum Glück habe ich 'ne Tüte voll mit Ersatz. :)


so gut wie das Ladegerät auch sein mag, so habe ich ein Problem mit dem Netzteil! Ich vertraue keine Ladegeräte ohne zertifizierte Netzteile (GS / TÜV / UL).

Ein gutes Netzteil macht ca. ein Drittel des Preises von so einem Ladegerät und wer die Gefahr ahnt (220V auf 12V), sollte sich Gedanken machen.
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon funkyruebe » Sa 23. Jan 2016, 19:06

Was prüft der TÜV denn an Netzteilen? Wahrscheinlich nicht viel, befürchte ich. Schaltnetzteile sind empfindlich, dafür aber leicht, klein und meist unabhängig von der Eingangsspannung. Verlieren Bauteile mit der Zeit ihre Schnelligkeit, geht das Netzteil hoch, oder funktioniert nicht mehr. Früher ooder später...... . Mein Efest Netzteil hat die Prüfsymbole

Das Netzteil bei Amazon hat TÜV/GS... laut Sticker und kann immerhin 3A liefern und läuft deshalb nicht so sehr am Limit. Ich würde es nehmen.

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon rabbit » Sa 23. Jan 2016, 19:22

man kann ja optisch an so einem netzteil schon einiges überprüfen -- isolationsabstände, isolationsfräsungen in der platine, undsoweiter. dann kann man, entsprechende gerätschaften vorausgesetzt, auch den trafo und das gesamtsystem auf isolation prüfen.

das sagt natürlich noch nix drüber aus, wie sich bauteile in 2 jahren verhalten werden. aber es ist auch genug schrott im umlauf, der auf den ersten blick als gefährlich zu erkennen ist.

ich hatte da zb ein netzteil, wo die platine ca 1 mm über dem metallgehäuse schwebte, ohne isolierschicht dazwischen -- da hätte isoliermaterial reingehört. oder schau dir auf youtube die diversen teardowns von schrottnetzteilen an.

cm.

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Rutzki73 » So 24. Jan 2016, 10:25

funkyruebe, und rabbit - ihr habt beide Recht!

Leider hat der TÜV in den letzten Jahren einige negative Schlagzeilen gemacht und seinen Ruf beschädigt.

Dennoch ist ein gutes Netzteil ca. 300% teurer als No-Name Schrott Netzteile. Ende 2015 habe ich für einen Kunden 12V / 2A Netzteil gesucht. Mein Lieblingshersteller aus Taiwan (Produktion in China) kostet ca. 5,50 USD. Das No-Name Teil ca. 2 USD.

Ladegeräte-Hersteller kaufen die Netzteile auf dem Markt selber und allein wenn man an dieser Stelle spart, hat man ca. 3 USD gespart.

Das Netzteil ist eigentlich die wichtigste Komponente in einem Ladegerät und die Sicherheit und Lebensdauer eines Ladegerätes wird dadurch maßgeblich beeinflüßt.
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon Baseman » So 24. Jan 2016, 12:33

Danke für die Aufklärung! :yay:

Meine oben erwähnten Netzteile stammen entweder von externen Western Digital Festplatten oder von Asus/Samsung Netbooks, ich hoffe jetzt einfach mal darauf das die kein Vollschrott sind. :? :)

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sk4477
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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon sk4477 » So 24. Jan 2016, 17:26

Gute Netzteile, kräftige USB Steckerchen und Powerbänke, das wäre auch noch was, was ein "Energy" Shop anbieten könnte.... :-)

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Re: Efest LUC V4 (4-Schacht)

Beitragvon funkyruebe » So 24. Jan 2016, 18:32

Tja, dann können wir in einem neuen Fred erst einmal erörtern, was ein gutes Netzteil ist und welcher Netzteiltyp zu welcher Anwendung/Zielgruppe passt. ;)


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