Efest Luc V6

Ladegeräte für Li-Ion Rundzellen
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sk4477
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Efest Luc V6

Beitragvon sk4477 » Fr 25. Mär 2016, 23:07

Efest setzt die (bewährte) LUC Reihe fort, mit dem Efest LUC V6 gibts nun neben dem 2-Schacht Efest LUC V2 und dem 4er Efest LUC V4 nun auch neu den Efest LUC V6 als 6 Schacht Gerät. Anders als beim sehr verspielten BLU6 setzt Efest hier auf Grundfunktionen, nix Firlefanz, hat vielleicht sogar etwas zu drastisch reduziert, hier die Features:

  • 6 Schächte (in 26650 passen maximal 4 gleichzeitig)
  • nur LiIon bis 4,20V (3,6/3.7V Nominal)
  • Ladestrom wählbar aber nur noch 0,68A (6*0,68A = 4A gesamt) oder 2A (nur maximal 2 Schächte, also 2x2A = 4A gesamt). Bissl dürftig.
  • Hübsches Display
  • Reparatur tiefentladener Akkus
  • USB Powerpack (über Slot 3) 5V, 1A
  • eigenes Netzteil 12V, 2A
  • angenehm kurze Anleitung :wink2: - derzeit noch englisch, DE kommt

unter 40,- Euro zu haben
bei Akkuteile.de

Mein Testbericht zum Efest LUC V6 findet ihr hier

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Re: Efest Luc V6

Beitragvon sk4477 » So 27. Mär 2016, 06:43

LUC_V6_Test01.png
LUC_V6_Test01.png (27.16 KiB) 10397 mal betrachtet


Akkuladung wird korrekt bei 1/10 des initialen Ladestroms terminiert, der Akku kann auch längere Zeit im Ladegerät verbleiben. Höchste Gemessene Spannung: 4,227 V, Ladestrom 0,66x A.

Die Displayanzeige ist ausreichend genau.

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Re: Efest Luc V6

Beitragvon Rutzki73 » So 27. Mär 2016, 10:50

Danke SK4477 - kannst du Informationen zu dem Netzteil geben?

Input Strom? Sicherheitszertifizierungen wie GS, UL etc.?

Einige Hersteller sparen leider an der falschen Stelle und verkaufen gute Produkte (Ladegeräte) mit schlechten Netzteilen.

Gerade vor ca. 2 Wochen meldete sich bei uns einen Kunden aus dem Norden (das Land möchte ich aus Datenschutzgründen nicht verraten). Bei ihm meldete sich die Polizei nach einem Brand mit einem Ladegerät, das angeblich der Händler einem Kunden verkauft hat.
Der Händler erzählte mir, dass die Polizei alle Datenblätter zu dem Ladegerät angefordert hat und insbesondere interessierte sich die Polizei für den 12V Netzteil 1,5A.
Angeblich (so behauptete der Händler) kann eine Versicherung sogar verweigern, Schäden zu übernehmen bzw. ersetzen, wenn ein Produkt nicht EU-konform ist. Das Netzteil ist in diesem Sinne ein eigenständiges Produkt!
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Re: Efest Luc V6

Beitragvon sk4477 » So 27. Mär 2016, 11:29

Ich schau gleich mal, was sich am Netzteil so schauen lässt.. hmmm... was meinst du,, würde es sinn machen, die Netzteile mal an der elektronischen Last ein bissl zu stressen?

Hier noch eine Ladekurve 2A:
luc_v6_2a.png
luc_v6_2a.png (24.04 KiB) 10385 mal betrachtet


Ich seh grad, der Marker wurde abgeschnitten, da soll 4,231 V stehen.

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Re: Efest Luc V6

Beitragvon Rutzki73 » So 27. Mär 2016, 12:06

Hi SK4477 - Ich denke, dass wir die Hersteller dazu "zwingen" können nicht nur gute Ladegeräte zu konzipieren und vertreiben, sondern auch an die Sicherheit zu denken.

Die Netzteile werden bei allen Herstellern (Efest, Xtar, Opus etc.) von OEM-Herstellern zugekauft. In der Regel wird es versucht Geld zu sparen (mir bekannte Ausnahme Xtar) und die Ladegeräte mit No-Name Netzteilen zu verkaufen.

Nur zum Vergleich...ein gutes 12V Netzteil (GS, TÜV, UL geprüft) mit 2A Ausgang kostet ca. 6 USD, während ein No-Name Netzteil kostet ca. 2 - 3 USD.

Vielleicht bin ich ein Oberlehrer :club:, aber ich muss aus meiner Position darauf hinweisen. Wer ein Ladegerät mit einem Netzteil kauft (bei Nitecore ist der Transformator im Gerät integriert), sollte das Ladegerät als ein Set betrachten, besteht aus einer Ladeschale und einem 12V Netzteil.

Diese Aussage betrift nicht die 5V Ladegeräte wie MC1, MC2, VC2 und VC4. Aber auch hier empfielt sich die Verwendung eines entsprechenden zertifizierten 5V Netzteil.
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Re: Efest Luc V6

Beitragvon rabbit » So 27. Mär 2016, 16:05

wenn man sich die einschlägigen youtube-kanäle anschaut (BigClive zb), dann kann man dir nur zustimmen -- es ist viel zu viel gefährlicher schrott unterwegs, und man kann das eigentlich nicht von außen unterscheiden.

insofern, prophet, halte ich das testen der netzteile an der elektronischen last für nur bedingt aussagekräftig. die sagt dir was über die sauberkeit und stabilität der ausgangsspannung, aber das ist an sich wurscht, solang sich das eigentliche ladegerät (das ja nochmal einen schaltwandler hat) daran nicht verschluckt.

spannend wären einerseits isolationstests, andererseits zerlegen und anschauen. wenn man pech hat, greift der ladegerätehersteller aber für die nächste charge zu einem anderen lieferanten...

cm.

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Re: Efest Luc V6

Beitragvon Rutzki73 » So 27. Mär 2016, 19:41

rabbit hat geschrieben:wenn man sich die einschlägigen youtube-kanäle anschaut (BigClive zb), dann kann man dir nur zustimmen -- es ist viel zu viel gefährlicher schrott unterwegs, und man kann das eigentlich nicht von außen unterscheiden.

insofern, prophet, halte ich das testen der netzteile an der elektronischen last für nur bedingt aussagekräftig. die sagt dir was über die sauberkeit und stabilität der ausgangsspannung, aber das ist an sich wurscht, solang sich das eigentliche ladegerät (das ja nochmal einen schaltwandler hat) daran nicht verschluckt.

spannend wären einerseits isolationstests, andererseits zerlegen und anschauen. wenn man pech hat, greift der ladegerätehersteller aber für die nächste charge zu einem anderen lieferanten...

cm.


Jedes Wort bekommt meine Zustimmung! Wenn der Gesetzgeber nicht in der Lage (oder nicht will) die Unmenge an gefährlichem Schrott zu überprüfen bzw. zu verbieten, sollten vielleicht die Fachforen es tun. Die lächerliche CE-Kennzeichnung kann man in die Tonne werfen :eew:
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Re: Efest Luc V6

Beitragvon sk4477 » So 27. Mär 2016, 20:22

Isolationstest kann ich nicht.. da fehlts mir am Wissen und dem Equipment, ist mir auch etwas zu heikel glaub.

Auf dem Netzteil ist ein nichtssagender Efest Aufkleber, auf gefälschte Prüfzertifikate hat man weitgehend verzichtet. Das sagt also nix aus.

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Re: Efest Luc V6

Beitragvon rabbit » So 27. Mär 2016, 21:23

google mal, isolationstester sind nicht so teuer, und du hast ja gerade platz gemacht für neue meßtechnik :lol: .

und spaß machen sie sicher auch, wenn's knistert und funken schlägt :twisted:

cm.

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Re: Efest Luc V6

Beitragvon ky4e! » Mi 28. Sep 2016, 10:30

Ich hab es mir mal gestern bestellt...

Zu meinem Luc V4 und meinem Xtar VP2 gestellt sich nun dieses Ladegerät hinzu.

Bei Akkuteile versandkostenfrei für 36 Euro, aus der privaten Dampfkasse finanziert, die im zweistelligen Bereich aus Trinkgeld besteht wenn ich für Mama und Co. mische, weil die Family nur konsumieren will, aber nix dafür tun höhö...

Beim Luc V4 surrt das Netzteil im Betrieb immer etwas, das macht mir schon manchmal ein mulmiges Gefühl...

Naja, nun kann ich dann bald meine 13 Akkus (12 laden, 1 im Betrieb) in einem Schwung immer aufladen. Danke SK447 für die Empfehlung des Ladegerätes in Deinem Blog!


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