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funkyruebe
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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon funkyruebe » Do 31. Okt 2019, 20:24

@m.k
alte Mitsubishis halten gut und gerne 20 Jahre. Über die Lebensdauer haben sie auch eine gut Öko Bilanz, als Verbrenner. Aktuell haben wir 2 vor der Tür stehen ( 19 und 16 Jahre jung )

@hannes
in Ungarn fahren so viele alte Japaner rum, weil sie haltbar sind und die Schäden vergleichweise billig repariert werden können - quasi Ersatzteile + etwas Löhne. Viele der Fahrzeuge sollten in D nicht mehr repariert werden, weil die Reparaturkosten durch die Löhne zu hoch würden. Warum sind Löhne hoch? Weil es die beste Möglichkeit ist, an Autoverkäufen Geld zu verdienen.

hannes
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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Do 31. Okt 2019, 21:20

Weil ja nun die Frage nach dem ökologischen Fußabdruck besteht,
kann man auch mal off topic zu den ganz normalen Autos wechseln.

Am besten sieht man die Situation, wenn man auf einem Parkplatz von Kaufland mal spazieren geht.
Da sehen die älteren Koreaner schon deutlich besser aus als die Japaner.

Wie schon gesagt, so einen Koreaner kann man 25 Jahre fahren, meinen VW-T4-Camper fahre ich nun 24 Jahre, 350.000 km.

Massiv zählt die Lebensdauer des Produktes in der Öko-Bilanz.
Da wird das mit dem ökologischen Fußabdruck schon schwierig für ein E-Auto.

m.k
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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon m.k » Fr 1. Nov 2019, 06:49

Die Lebensdauer des Produktes zählt bei Verbrennern wie angesprochen absolut nicht zur Öko-Bilanz. Wie gesagt, über 90% der THG Emission entsteht im Betrieb. Wenn man nach 200000 km nochmal 200 tausend fährt, verdoppelt man quasi den Austoß. Da reicht es wenn das neue Auto einen einstelligen Vorteil in Effizienz hat, und es macht keinen Unterschied, dass es hergestellt wurde. Das führt einem vor Augen welch Unsinn so ein Verbrenner eigentlich ist. Da kann man ziemlich weit gehen und trotzdem noch besser Statistiken haben, inkl. der Herstellung von nem 400 kg Akkupack. Deshalb macht ja auch ein neuer Akku nach 10 Jahren Sinn, solange das Auto solide ist/wäre.

Und ja, ich bin jetzt mit dem Mitsubishi auch nicht unzufrieden vom Verbrauch her. Moderner Motor und wenig Gewicht, das sagt schon die Physik dass das für einen Verbrenner ganz in Ordnung ist. Aber mit 400-500 Wh pro km (5-6 l Benzin auf 100 km) ist das immer noch das 2-3 fache der Energie pro km, die Kollegen in ihre Elektroautos laden, bei deutlichem Komfortgewinn (Heizung unabhängig von der Motorabwärme, Laufruhe, die Liste ist sehr lange). Und unser Stromnetz wird ja gottseidank schon heute nicht blos mit Kohle versorgt, daher verursachen sie pro km auch deutlich weniger THG.

hannes
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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Fr 1. Nov 2019, 10:16

m.k hat geschrieben:Deshalb macht ja auch ein neuer Akku nach 10 Jahren Sinn, solange das Auto solide ist/wäre.

Das ist ja nun genau der Punkt den ich angesprochen hatte.
Aber dann muss das Auto die nächsten 10 Jahre auch zuverlässig und hübsch weiterfahren.
Wirtschaftlich und ökologisch würde das schon Sinn machen.

Für Verbrenner schätze ich die durchschnittliche Lebensdauer heute auf 12 Jahre,
wenn man mal von den positiven Ausnahmen absieht, und die Weiterverwendung in Afrika außer acht lässt.
Das E-Auto müsste dann auf eine Haltbarkeit von mindestens 10 plus 10 Jahre konstruiert sein,
sicherheitshalber besser 24 Jahre.
Die Fahzeuglebensdauer verdoppelt sich so grob von 12 auf 24 Jahre.

Das wird ein langer Weg, bis Politik und Automobilkonzerne das akzeptieren,
aber sinnvoll wäre das schon, nicht zu vergessen aus der Sicht der Verbraucher,
die Kauf- und Unterhaltskosten für heutige Verbrenner sind gefühlt überproportional zu hoch,
wenn man das z.B. mit Lebensmittelpreisen vergleicht.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon rabbit » Sa 2. Nov 2019, 16:04

meines wissens gibt's noch keines der kleinen e-auto-modelle in hinreichender menge und hinreichendem alter, um da was über die haltbarkeit sagen zu können. das wär halt wirklich interessant.

bei den teslas hingegen zeigt sich inzwischen, dass die bei einführung befürchtete kurze akkulebensdauer kein solches problem ist. und es gibt in den USA, wo ja die meisten davon herumfahren, inzwischen eine szene an leuten, die die aufbereiten.

so wie es halt für verbrenner freie werkstätten gibt, die dafür sorgen, dass die lebensdauer verlängert wird, was sich zu den stundensätzen und ersatzteilpreisen der vertragswerkstätten nicht mehr lohnen würde.

und ad "nicht ohne feuerlöscher": googelt mal, die anzahl der brände ist bei verbrennern weit höher, sowohl auf mio km als auch auf betriebsjahre greechnet, das wird nur in den medien spektakulär berichtet, wenn mal ein exotisches e-auto abfackelt.

cm.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » Sa 2. Nov 2019, 23:47

Nee, rabbit, das sehe ich anders.
an so einem riesigen Akkupack würde ich keinen Lehrling arbeiten lassen,
der Akkuraum gehört versiegelt und darf nur von Fachpersonal gegen Unterschrift geöffnet werden.

Und die Brände sehen ja nun bösartig heftig aus,
war das da nicht ein Tesla vor diesem schweizer Tunnel?
Da wären on board Feuerlöscheinrichtungen schon dringend sinnvoll,
die Feuerwehr hatte selbst gesagt, so Akkubrände sind fast nicht löschbar.

Und für die kleineren Auffahrunfälle gibt es jetzt Abtransporthilfen in einem geschlossenem LKW,
es weiß ja niemand, wann und ob der Akku dann hochgeht,
genügend Löschpulver werden die schon an Bord haben.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon lajosch » Sa 2. Nov 2019, 23:56

Woher nimmst du denn den Fakt, die Szene bestünde aus nichts könnenden Lehrlingen ohne Sachverstand?

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » So 3. Nov 2019, 00:22

Ist doch ganz einfach, da sind eben einige Lehrlinge komplett bescheuert.
Das schreibst du doch selber in jedem zweiten Post.
Spaß beiseite, ich halte E-Autos sicherheitstechnisch schon für sehr riskant.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon lajosch » So 3. Nov 2019, 00:25

Dein Spaß ist übertrieben wirr.

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Re: Haltbarkeit von Akkus in E-Autos

Beitragvon hannes » So 3. Nov 2019, 00:42

So ist das aber,
da werden sich einige Fahrzeughersteller und Werkstätten schon erschrecken,
wenn sich da Kunden nach Akkubränden melden.
War dir dies Szenarium nicht schon bei Akkus für Mods aufgefallen?


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