Ausdauer vs. Ampere

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Joergl
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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon Joergl » Mi 13. Sep 2017, 00:22

Was ich jedenfalls merke, ist, das die HG2...und die HE4 wesentlich schneller im Eimer sind als die VTC5. Mein ältestes Paar VTC5, so 2 Jahre aufm Buckel...schwächelt jetzt langsam, nach echter Quälerei...während die HE4 und auch die HG2 nach wesentlich kürzerer Zeit und auch eher sanft behandelt nur noch Taschenlampen-oder Powerbanktauglich sind! Ähm, neee...die HE4 sind reif für die Batterienbox beim Aldi....das waren Gurkenakkus...imo, die HG2 haben nach Volladung nach ein paar Minuten noch um die 4 Volt rum...Innenwiderstand über 70mOhm!

Ich für mein Teil erstmal nur noch VTC5...nicht A aus pekuniären Gründen...und denn schaunmermal. Hab 12 Stück fast neu und noch 3 VTC5A, das reicht ne Weile. Ok, paar 25R hab ich auch noch...die sind prima fürn Cuboid. :cheers:

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Rutzki73
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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon Rutzki73 » Do 14. Sep 2017, 07:09

rabbit hat geschrieben:reale werte von akkuträgern messen djlsbvapes und pbusardo auf youtube, bei verschiedenen widerständen, aber wenn ich mich recht erinnere, nicht bei verschiedenen akkuspannungen, und auch keine wirkungsgradmessungen.

alle videos, die ich so gesehen hab, hatten vielleicht im obersten leistungsbereich 10% unter den genannten werten, aber meist keine eklatanten abweichungen.


Habe 2-3 Beiträge auf Youtube angeschaut....meine Gute....über eine Stunde von einem Akkuträger zu berichten...das muss man können. :yay:
genau so wie du rabbit, mir fehlte die Effizienz vom Step-Up-Regler. Allerdings habe ich in einem der Beiträge auch gesehen, dass ein AT (von Joytech) automatisch die Ausgangsleistung drosselt.
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Joergl
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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon Joergl » Do 14. Sep 2017, 07:15

Machen meine RX200 und meine Cuboid auch, wenn die Akkus "müde" sind!

funkyruebe
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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon funkyruebe » Do 14. Sep 2017, 10:09

Das Runterregeln der Leistung machen viele ATs, wenn die Akkuspannung in den Bereich der Abschaltspannung fällt. Eigentlich eine gute Sache, denn so lassen sich noch einige Züge nehmen - für Joergl bringt das aber nichts ;)

Den Wirkungsgrad zu bestimmen ist nicht leicht und bedarf extrem niederohmiger Amperemeter und außerdem muss der Mod zerlegt werden und das A-Meter in die Plusleitung geklemmt werden. Eine ausgebaute Elektronik mit externem 510 und Battfach können das Ergebnis zudem verfälschen. ( Wer ein gutes V-Meter hat, kann mal zum Spaß den Spannungsabfall vom Batterie-Minuskontakt zum Verdampfer Gehäuse messen. Nicht selten lässt sich ein Spannungsabfall messen - bei alten VaporFlasks ( auch den meisten Clonen ) ist der Spannungsabfall zum Teil erheblich. )

Tendenz: Wer misst misst Mist.

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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon smok-e » Do 14. Sep 2017, 19:38

Rutzki73 hat geschrieben:. Allerdings habe ich in einem der Beiträge auch gesehen, dass ein AT (von Joytech) automatisch die Ausgangsleistung drosselt.


hast mal einen link zu dem Video? Würde mich interessieren.

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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon Rutzki73 » Do 14. Sep 2017, 20:10

Ich habe die Namen der Youtubler(?!): djlsbvapes und pbusardo (von Rabbit übernommen) bei Youtube gesetellt und verschiedene Beiträge angeschaut...ich weiß es nicht mehr genau, wo ich das gesehen habe...nach sowas zu suchen bei Beiträgen von 1 Stunde und mehr ist ehrlich gesagt unzumutbar. :D

funkyruebe - das ist nicht einfach zu messen, ist ja nicht neu ;-) davon haben auch lange Clones und andere minderwertige AT´s profitiert.
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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon funkyruebe » Do 14. Sep 2017, 21:47

Rutzki73 hat geschrieben:funkyruebe - das ist nicht einfach zu messen, ist ja nicht neu ;-) davon haben auch lange Clones und andere minderwertige AT´s profitiert.

Ich weiß nicht auf welche minderwertige AT´s du anspielst, aber ich halte das Thema Wirkungsgrad für überbewertet bzw. Geschmackssache.
Ein wirklich schlechter geregelter AT im Sinne des Wirkungsgrades ist mir nicht untergekommen. Keiner meiner ca 50 Mods ( keine Ahnung wieviele es sind - will ich auch nicht :lol: ) wird merklich warm ( am ehesten noch der RX200 ) folglich kann auch nicht viel Leistung verloren gehen. Ob der Mod jetzt 92, 95 oder 97% Wirkungsgrad hat macht in der Praxis nichts. Dann doch eher die programmierte Abschaltspannung, die eben doch sehr differieren kann. Eine höhere Abschaltspannung von zB 3,5V kann der Akkuspezialist aber auch als akkuschonend verkaufen und muss somit nicht negativ sein. Der Wirkungsgrad eines gebrauchten Akkus, ist auf jeden Fall deutlich schlechter als der der "minderwertigen" ATs.

Ein Beispiel:
Bei einem Kangxin VF Mini 50W kommt der Akku mit 3,5V bei Abschaltung aus dem Mod. Mit einem recht frischen 25R konnte ich damit ca 8ml Liquid bei meiner moderaten Nutzung verdampfen. Nach ein paar hundert Ladungen kann ich mit diesen Akkus in einem Evic VTC Mini keine 8ml Liquid verdampfen, obwohl der Akku mit nur 3,2V aus dem VTC kommt und im VF Mini eher unter 6ml. Laut Ladegerät ist die Kapazität aber nicht so drastisch gesunken.

Bevor ich mir einen AT mit 5% besserem Wirkungsgrad kaufen würde, würde ich lieber in neue Akkus investieren.


Der einzige "Wirkungsgrad" im Dampfbereich der mich interessieren würde, ist der auch kaum messbare Geschmack pro Watt Wert oder anders gesagt, ab wieviel Watt, und damit wieviel Liquid, fängt ein Verdampfer an zu schmecken. Aber das ist hier total OT und immer Geschmackssache.

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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon Rutzki73 » Fr 15. Sep 2017, 07:31

funkyruebe - gemeint waren Phantasiewerte bei der Leistung von AT´s.

Ich warte noch auf eine professionelle technische Auswertung von unserem Elektro-Ing. Er wollte herausfinden, wie sich die Ausgangsleistung eines AT´s mit sinkender Spannung ändert. Er hatte 2 AT´s von Jotech...dabei halte ich Joytech für seriös.

Ich muss auch zugeben, dass man kaum noch von "Betriebsunfällen" hört und das deutet auch darauf, dass die Geräte sicherer wurden.
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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon helmut75 » Fr 15. Sep 2017, 15:24

Ist halt meine Erfahrung im Pico mit Arctic Fox.
Bei Dicodes, wo ich die Abschaltspannung statt auf ~2,9V (Last) auf 2,5V einstellen kann, macht sich der Unterschied noch gravierender bemerkbar.
Und ja: Sowochl die HG2 als auch die Q30 brechen einfach vor allem gegen Ende merklich weiter ein als die VTC4/5A.

LG, Helmut

Edit:
Natürlich jeweils neue Akkus bzw. nur wenige Ladezyklen "alte" Akkus verglichen, sonst wär's ja unfair :D

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Re: Ausdauer vs. Ampere

Beitragvon Rutzki73 » Fr 15. Sep 2017, 20:45

akkuvergleich.png
akkuvergleich.png (128.76 KiB) 84 mal betrachtet


Ich habe einen Akkuvergleich unter 5A Last von VTC4, VTC5, VTC5A, VTC6, 30Q und HG2 beigefügt.

Es leuchtet ziemlich ein...die Zellen mit der höherer Kapazität haben höhere Spannung bei niedriger Last. Irgendwo bei 10A bis 15A ändert sich das Bild...und warum erzähle ich das...weil wir gedanklich zwischen den 3Ah Zellen und den anderen unterscheiden müssen.

Die VTC4, VTC5 und VTC5A sind Power-Tool-Zellen und mit einem anderen Ziel durch die Hersteller konzipiert worden. Wer mit 35-40 Watt und mehr (eine Zelle) dampft, wird mehr Leistung von den Power-Tool-Zellen für längere Zeit (Lebensdauer) haben (VTC4, VTC5, VTC5A, 25R) und wer darunter bleibt, wird es mit den VTC6, HG2, oder 30Q haben.

Und genau so sollte jeder Kunde im Off-Line Geschäft beraten werden (wäre wünschenswert auch für Online-Händler). In meinem Umfeld dampfen 3 von 4 mit bis zu 30 Watt...ihnen wird stets gesagt, kauft euch VTC5, oder VTC5A, oder 25R und das halte ich für falsch.
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