Apr 27 2017

Sonys Akkuprogramm in 18650 (2017)

veröffentlicht in Kategorie Akku-Tests  

Es scheint ein bissl Verwirrung zu herrschen, was Sony aktuell für Akkus in Größe 18650 verkauft und für welche Lasten die jeweiligen Modelle sinnvoll sind. Hier also eine Übersicht. Sorry, is vielleicht wieder mal arg trockene Kost – aber es war mir ein Bedürfnis, weil sehr oft Fragen dazu kommen.

Sony Akkuprogramm in 18650

Dampfer stehen auf Sony. Umgekehrt eher weniger

Wichtig ist eines: eine aufsteigende Nummer hinter dem VTC bedeutet nicht zwangsweise Erhöhung der Lastfestigkeit.  Punkt. Eigentlich könnte man hier nun abbrechen. Aber wenn wir schon dabei sind…

Sony VTC4 (30 A)

der “Opa” unter den Sony Konion VTC Akkus, inzwischen sehr günstig zu bekommen. Er hat zwar nur eine geringe Kapazität von 2000 mAh, aber ist der am höchsten dauerbelastbare 18650er. Mit echten 30 A Dauerlast und moderater hohen Erwärmung ist der VTC4 der Sony, der den meisten Strom ab kann. Hier zeigt sich mal wieder: wer viel Strom will, muss bei der Kapazität runter schrauben. Mögliche Konkurrenten zur VTC4 sind LG HB6 oder eben auch der Aspire 18650-1800 – eben typische Powertool Zellen, mit hoher Last aber nur ganz wenig Kapazität (1500 mAh ist da so üblich, da sind die 2000 mAh der VTC4 durchaus beachtlich).

Ich hab den VTC4 damals nach Erscheinen der VTC 5A sehr schnell als veraltet abgetan, das war leider etwas voreilig. Propheten irren auch. Heute muss ich durchaus zugeben: die VTC4 hat immer noch ihren Daseinszweck für die Dampfer, die eben in 18650 die höchste Dauerlast wollen und sie ist nunmal auch sehr preiswert geworden. Die Zeiten, als wir 12,00 oder mehr Euro für nen ollen VTC4 zahlen mussten (und es mit Begeisterung getan hatten) sind lange vorbei.  In rein mechanischen Trägern spiel die Gesamtkapazität eine eher untergeordnete Rolle, weil wir da in der Regel mit einem hohen Entladeschluss nur einen geringen Teil am Anfang der Entladekurve abschöpfen, da kann die VTC4 mit ihrer guten Spannungslage bei 30 A immer noch gut mitspielen. Auch wenn wir Akkuträger mit 2 oder mehr Akkus parallel bestücken, ist die geringere Kapazität oft gar nicht so wichtig: wenn 2 x 2000 mAh eh schon übern Tag reicht, ist das genug. Man kann durch den Preisunterschied die eine oder andere Mark sparen. VTC4 gibts unter 4,00 Euro das Stück, VTC 5A kostet gute 9,00 Euro im Schnitt. Jetzt kauf mal 2 Sätze zu 3 Akkus, das sind dann flugs 30 Tacken Unterschied. Dafür bekommt man nach der TPD 2.75 dann bestimmt 10ml Basis ;-)

Sony VTC5 (24 A)

hat mit 2600 mAh deutlich mehr Kapazität als die VTC4.  Auf den ersten Blick ist die VTC 5 genau so hoch belastbar wie die VTC4, der Teufel steckt jedoch im Detail: Die maximal erlaubte Dauerlast ist von Sony mit 2 Werten angegeben:

20 A oder 30 A? Sony macht es von der Temperatur abhängig

Mit Temperaturüberwachung sind es erlaubte 30A und ohne Temperaturüberwachung nur 20A. Diese Spitzfindigkeit gibt es bei der VTC4 nicht. Ausschlag gebend ist also, dass der Akku nicht über 80°C warm werden darf. Ist das der Fall, wären 30 A in Ordnung.

Aber wie hoch darf nun die Dauerlast sein sein, damit 80°C nicht überschritten werden?

In mehreren Messreihen kristallisierte sich ein Wert von ca. 24 A Dauerlast heraus, bei der die Temperaturgrenze ohne Kühlung nicht überschritten wird. Und damit wurde das zum Kriterium für alle Akkutests: “die maximale Dauerlast darf den Akku nicht über das Temperaturlimit bringen“. Klar ist das ein bissl von hinten mit der Faust durchs Auge, aber man muss das ja irgendwie auf einen Nenner bringen, damit Akkus vergleichbar sind. Das Problem der VTC5 ist die extrem starke Hitzeentwicklung. Wenn starke Hitzeentwicklung und ein 80°C Temperaturlimit zusammen kommen, ist das eben ein bissl ungünstig.

Und ja, ich kenne die Argumentation: alle Akkus werden heiß, das hat man mir damals, als ich vor der dem extremen Temperaturanstieg der VTC5 gewarnt hatte, oft genug um die Ohren gehauen. Auch die VTC4 wurde bei 30 A mehr wie die erlaubten 80°C warm – siehe Kurve weiter unten. Die VTC5 wurde eben sehr schnell extrem heiß (über 125°C selber gemessen) und das ist ein Argument bei der Akkuwahl (und der erwartenden Lebensdauer). Ist das für Dampfer relevant, wahrscheins nicht, im Normalbetrieb geregelt sicher nicht. Aber es muss darauf hingewiesen werden. Und er wäre nicht meine erste Wahl.

Keine mir bekannte eZigarette hat eine aktive Kühlung und die Temperaturüberwachung, welche durchaus einige Chips bieten, ist vermutlich weniger auf die Außentemperatur des Akkus als auf die Temperatur der Elektronik selber fixiert. Wie man als Dampfer trotzdem unter 80°C bleiben und so auch höhere Lasten sicher nutzen kann? Nun, das ist eigentlich ganz einfach: wir achten selber drauf, dass der Akku nicht so heiß wird. Wer beim Dampfen zwischen 2 Zügen an der Dampfe ausreichend Pausen lässt, der kommt eher selten in die Verlegenheit, dass die Temperatur so stark ansteigt. Die maximale Zugzeit ist in aller Regel ja eh schon durch die Elektronik auf so ca 10 Sekunden limitiert. Als Dampfer ist es beim normalen Dampfen gar nicht so einfach, die VTC5 so stark heiß werden zu lassen, das es problematisch wird.

Sony VTC5A (28 A)

Im Grunde hat sich bei der VTC 5 zur VTC 5A gar nicht viel geändert und: die wird zwar immer noch schnell gut heiß, aber nimmer gar so extrem wie die VTC5. Sony schreibt im Datenblatt der VTC 5A nun 35 A Dauerlast, wenn die Temperatur 80°C nicht überschreitet.

35 A aber nur unter 80 °C

Eine Angabe einer Last ohne Temperaturüberwachung gibt es nicht. Also war wieder mal selber messen angesagt. Meine endgültige Wertung liegt nun bei 28 A Dauerlast. Also ein bissl höher als VTC 5, aber nicht so hoch wie die VTC 4.  Was jedoch klar für den VTC5A spricht ist die bessere (weil höhere) Kurvenlage – der Akku bleibt länger über meiner Abschaltspannung:

Sony VTC4 vs. VTC5A bei 30A – aus aktuellen Chargen (die VTC4 war mal besser denk ich)

Gehts es um die längste Laufzeit, bei hoher Last, ist der VTC5A in der Größe 18650 weiterhin ein Favorit.

Sony VTC 6 (20 A)

Ist von der Lastfestigkeit her deutlich schwächer als VTC 4 / 5A. Die VTC6 schafft “nur” eine Dauerlast von 20A (laut Datenblatt 15A erlaubt ohne Temperaturüberwachung, 30A erlaubt mit Temperaturüberwachung).

nur 15 A ohne Kühlung erlaubt

Und ja, ihr habt es schon richtig erraten, auch hier wieder waren zahlreiche Tests fällig, um eine Grenze zu ermitteln, die als Dauerlast das Temperaturlimit nicht überschreitet und das sind eben 20 A.

Entsprechend ist auch die Kapazität der Sony VTC 6 wieder etwas höher: sie schafft es auf 3000 mAh. Damit entspricht die VTC 6 in Lastfestigkeit und Kapazität einer LG HG2 (die HG2 wird aber heißer bei 20 A) oder Samsung 30Q und ist mit diesen Akkus mindestens gleichwertig. Wer also keine braunen Akkus mag, und Samsung wegen der 15A Ratings auch nicht in Betracht ziehen will, der sollte bei Sonys VTC6 zugreifen. Für die allermeisten Dampfer ist die VTC6 ein guter und von der Lastfestigkeit her ausreichender Akku.

Ich hatte mit der allerersten Batch der VTC 6 Probleme in den Zyklentests. Diese Probleme kann ich mit den neueren Lieferungen der VTC 6 nicht mehr nachvollziehen. Die VTC 6 schlägt sich in den Zyklentests nun recht ordentlich.

Sony VC 7 (10 A)

VC nicht VTC – eine VTC 7 wird noch kommen. Die VC 7 ist Sonys neueste Kreation in 18650 und wohl hauptsächlich dazu gedacht. den Dauerläufern Samsung 35E und LG MH/MJx endlich mal etwas Paroli bieten zu können, denn die VC 7 ist genau wie die 2 Konkurrenten ein 3500 mAh Akku, der aber nur mit 10 A Dauer belastet werden darf.  Sicherlich sind 10 A jetzt für uns Dampfer wohl überwiegend zu wenig, aber wir Dampfer machen halt nur einen sehr kleinen Teil des Marktes aus, der bei den großen 4 Markenherstellern einfach nicht ins Gewicht fällt. Der VC 7 ist damit keinesfalls schlecht, er richtet sich eben an eine andere Zielgruppe. Und übrigens: 3x VC7 in einer Rx 2/3 (seriell geschaltet) könnte dann doch wieder dem einen oder anderen Dampfer nützlich sein, auch bei Leistungen um 75W geht dass noch sehr gut. Oder wir verschalten parallel und addieren die Kapazität zur Marathon Dampfe. Ein vollständiges Datenblatt liegt mir für den VC7 derzeit leider noch nicht vor.

Alle Sonys auf Dampfakkus.de:

http://www.dampfakkus.de/akku_liste-nach-marke.php?marke=Sony

Noch’n paar Infos zu Sony:

  • Einigen dürfte inzwischen bekannt sein, das die ersten Zeichen in der 2. Zeile des aufgedruckten Codes für das Werk stehen, in denen die Akkus vom Band liefen. Die Produktion der gängigen Sony Zellen scheint sich immer mehr vom Japan Werk in Koriyama (K) zum Werk in Singapur (G oder SG) zu verschieben. Das ehemalige 2. Werk in Japan (T wie Tochigi) wurde schon vor geraumer Zeit geschlossen. Interessant ist, dass sich die Zellen aus der Produktion in Werk K durchaus im Entladeverhalten von den augenscheinlich selben Zellen aus G / SG unterscheiden. Ich sag jetzt nicht besser oder schlechter – einfach mal nur anders. Aber diese Information ist glaub nur für absolut Kurvenverrückte relevant.
  • Der Verkauf der LiIon Produktion von Sony an Murata hat sich anscheinend doch nochmal verzögert. Die letzte Pressemeldung zu diesem Thema stammt vom 15. Februar und nennt nun einen Termin Anfang Juli 2017. Quelle Murata.com. Hört man sich so unter den Großhändlern um, gehen alle davon aus, dass nicht nur die bestehenden Produkte so am Markt bleiben, auch die Einführung neuer 18650er Zellen soll unverändert wie geplant weiter gehen.

 

… und wieviel Watt sind das nun jeweils?

Die Frage wird so oft gestellt aber ich mag die nicht gerne beantworten. Warum? Weils auf Euren Akkuträger drauf ankommt, für wieviel Watt nun z.b. 10A reichen. Das weiss ich nicht und die Ergebnisse variieren halt doch deutlich.

Entscheidend ist zum Beispiel die unterste Spannungsgrenze, wann Euer Träger mit “Akku leer” abschaltet (oder die Leistung reduziert) und nicht etwa die Nominalspannung des Akkus 3.6/3.7V.

Warum das so ist?

Nun, das ergibt sich daraus, dass in einem elektronisch geregelten Akkuträger bei gleichbleibender Ausgangsleistung die Last am Akku steigt, wenn seine Spannung sinkt. Will ich weiterhin 60W erhalten, habe aber immer weniger Spannung zur Verfügung, um die 60W zu erzeugen, dann muss die Last ansteigen.

Anders gesagt: Soll ein voller Akku mit sagen wir mal 4,0V (is einfach zu rechnen) eine Leistung von 60W liefern, dann benötigt er dazu 15 A.

Das ergibt sich aus der Umformung der bekannten PUI Regel (der 2. Klassiker neben dem Ohmschen Gesetz URI):
Leistung P = Spannung U * Strom I  -> umgeformt zu ->  I = P : U.

Zahlen eingesetzt 60W : 4V = 15A.

Sinkt nun die Akkuspannung auf 2.5V, dann sinds halt 60W / 2.5 = 24A und keine 15A mehr.

(Hier nicht berücksichtigt ist der Wirkungsgrad des Trägers, da sollte man noch ne zusätzliche Reserve einplanen)

Ab er: woher soll ich wissen, wann Euer Akkuträger tatsächlich abschaltet.  Ihr könnt das vermutlich am Display ablesen, oder Ihr schaut mal bei den Youtubern vorbei, welche die getesteten Akkuträgern tatsächlich vermessen. Der Unterschiede zwischen 3.2V und 2,5V ist enorm. Rechnets mal spasseshalber durch.

Aber auch wieder die Bitte: nehmt dieses Rumgerechne nicht so Bierernst. Das sind keine wissenschaftlichen Thesen, die es im Kampf auf Facebook bis aufs Blut zu verteidigen gilt. Nein, das sind einfach grobe Orientierungshilfen, die teils sehr vereinfacht, teils mit frei geratenen Werten (Wirkungsgrad des Akkuträgers z.B), genutzt werden, damit man so etwa nachvollziehen kann, was da passiert. Eine Eselsbrücke, kein Gesetz.

 

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16 responses so far

16 Responses to “Sonys Akkuprogramm in 18650 (2017)”

  1. Peter Kühbacheron 27 Apr 2017 at 21:04

    Vielen Dank für die Mühe, Daumen hoch

  2. Narrowon 27 Apr 2017 at 23:05

    Danke mountain

  3. Tschieseson 28 Apr 2017 at 02:50

    Moin! Vielen dank erstmal wieder für deine mühe!

    Die Rechnung unten verwirrt/verunsichert mich jetzt etwas. Wir haben ja zwei feste Größen mit der wattzahl und dem Widerstand.
    Und bei einem geregelten Träger (in dem Fall heatvape finder dual 18650 mit DNA75 parallel verschaltet, dass parallel verschaltet nehme ich nur an) teilt sich die last ja auf oder?

    Ich glaube ich habe gerade der Uhrzeit geschuldet ne blockade im kopf…man möge es mir verzeihen und mir bitte helfen.
    Ich wollte eigentlich 10A dauerläufer (MJ1) in dem mod einsetzten und die mit Hilfe des DNA auch bis 2,6V entladen um die Kapazität auszuschöpfen. Mit deiner Rechnung komme ich auf Ca 15A die ja noch passen wenn sich die Last aufteilt.
    Allerdings habe ich auch einen single 18650 mit DNA75 angeschafft (hotcig Dna75 oder so) bei dem was ganze ja dann nicht mehr passt wenn man nachrechnet…da gehen dann 15A über den einzelnen Akku…:(
    Die einzige Möglichkeit wäre ja dann bei dem single akkuträger die entladeschlussspannung höher zu setzen oder? Auf 4V um genau zu sein? Nach der Rechnung…ich kapiers nicht…falls ich vollkommenen quatsch erzähle wie gesagt bitte verzeihen, die Nachtschicht ist lang.

    MfG
    Tschieses

  4. adminon 28 Apr 2017 at 12:23

    Moin Tschieses,

    brauchst Du denn die vollen 75W oder warum rechnest Du mit dem Maximum? Viel höher als 3,2 (eventuell 3,3V für LiPo) den Entladeschluss zu setzen macht wenig Sinn, Du must ja noch was haben, mit dem gedampft werden kann. Geht meistens auch gar nicht von der Software her..

    75W mit einem einzigen Akku ist mit einem 10A Akku ned machbar, da bist du eindeutig im Bereich der VTC4/5A.. Nen 20A / 3000mAh (“weil wir ja nicht Dauerbelasten”) geht auch noch.

  5. Tschieseson 28 Apr 2017 at 12:32

    Ich idiot hab meine werte komplett weg gelassen…ich habe immer um die 0,5ohm (plusminus 0,05 sag ich jetzt mal und es wird beim dampfen noch mehr weil Edelstahldraht) und 40 Watt…
    Damit komme ich bei einem Akku der nur noch sagen wir mal 2,6 hat auf 40W:2,6V=~15A…
    Geht also nicht?

  6. adminon 29 Apr 2017 at 01:16

    Geregelter Träger sind erst mal nur die eingestellten Watt interessant.. Der Verdampferwiderstand spielt fürn Akku nicht die große Rolle. Im mechanischen Träger hängts vom Widerstand ab.

    15A sind noch kein Beinbruch für nen 10A Akku. (Impuls vs. Dauerlast gilt ja auch noch), das geht schon noch in Ordnung. Gerade der MJ1 kann eigentlich ein bissl mehr. http://www.dampfakkus.de/akkutest.php?id=608 – hatten den sogar mit 20A Dauer getestet (das war aber zuviel).

    Aber 15A es könnte durchaus bereits ein Bereich sein, wo ein 20A Akku wegen des geringeren Voltdrops länger hält. In den Grenzbereiche zwischen 2 “Klassen” ist immer “probieren” angesagt. (Vor allem, wenn der Entladeschluss um den Akku zu schonen dann eher hoch angesetzt wird)

    Edit: ich beantworte wieder was gar nicht gefragt war, lol, jetzt passt die Antwort zur gestellten Frage ;-)

  7. T-ampferon 29 Apr 2017 at 09:51

    … und wieviel Watt sind das nun jeweils?

    Hm, so schwer finde ich das nicht. Aber ich bin auch eher ein Vertreter des konservativen Lagers. :)

    Ich mir für die Beantwortung dieser Frage eine einfache Faustformel zurecht gelegt:

    Watt die der Akkuträger kann geteilt durch die Ampere die der Akku kann, sollte im Ergebnis den Wert 2,6 nicht übersteigen.

    75Watt : 30A= 2,5 (und damit für mich im grünen Bereich)

    Wenn man es Umformt kann man damit auch entsprechend den richtigen Akku für seinen Akkuträger finden.

    30Watt : 2,6 = 11,6A (Man sollte also nach einem 15A Akku greifen)

    Möchte man aber Wissen welcher Akkuträger sich für seinen 15A Akku eignet, so rechnet man:

    15A * 2,6 = 39Watt (Und wehe es wagt sich jemand einen 40 Watt Akkuträger damit zu verwenden, dann gibt es Haue :) )

    Für mich lohnt sich die Berechnung eh nicht weil ich in den seltensten Fällen mal 20 Watt erreiche. Wenn man sein Dampfverhalten entsprechend kennt kann man natürlich auch auch einen 10A Akku in einem 75Watt Akkuträger benutzen. :)

  8. adminon 30 Apr 2017 at 12:07

    .. Vertreter des Konsevativen Lagers.. Also ich geb mir im Moment die volle Dröhnung mit 12W ;-)

  9. 12W Kingon 04 May 2017 at 01:20

    12W for the Win!
    Geht mir genauso. Hab halt noch den Kick in Mechmods und komme davon trotz Boxen nicht weg.

  10. Magnolieon 04 May 2017 at 18:27

    Ich verfolge das hier und mir ist das irgendwie alles zu kompliziert. Ich will keine elektrikerausbildung machen sondern dampfen. Und das auch mit höherer Leistung da ich auf mehr Dampf stehe.
    Nirgends findet man wirklich was konkretes zu welche Akkus bei den verschiedenen Boxen sicher im wattmodus betrieben werden können. Ich nutze die smok Alien mit moradin2 selbstwickler auf ca 60-70 Watt.
    Hab 2 konion vtc 5 drin. Bin da bisher zufrieden damit.

    Aber: wie ist es z.b. den Tfv12cloud beast King, der ja bis 350w ausgelegt ist, bei mit ca 100-120 w auf der smok Alien die bis 220 w kann? Mein Bekannter hat da die konion 6 zunächst benutzt und dann die vtc 5 weil die angeblich bis 35 ampere gehen.
    Demnächst will er den King aber mit der gx350 betreiben. Welche Akkus nimmt man denn nun damit das sicher ist bei diesen Leistungen? ( nicht temperaturmodus bisher)
    Kann mir da jemand was empfehlen?

    Der offline hat eher zu vtc 4 geraten, als vtc 6 oder Vtc5a

  11. adminon 05 May 2017 at 05:17

    Moin Magnolie,

    70W mit 2 Akkus sind nicht viel. VTC5 sind da auf jeden Fall mehr als ausreichend, du könntest auch noch auf VTC6 runter und ein bissl längere Laufzeit erreichen.

    Der Verdampfer spielt bei einer “geregelten Box” (wo man Watt einstellt oder Temperatur) eigentlich keine Rolle für den Akku, den kannst ignorieren. Interessant ist hier die Angabe 100-120W und wieviel Akkus sind in der Smok Alien – es sind auch 2 Akkus. 120W aus 2 Akkus ist dann schon mehr, da sollten es mindestens die VTC5 sein, oder VTC5A.. VTC6 sind da nicht mehr gut für (die dürfen nur bis 20A Dauerlast).

    VTC4 sind in der Tat in den Dauerlasttests etwas lastfähiger als die VTC5A, der Tipp vom Offliner war also gar nicht übel, vor allem, wenn dann doch mal der Wunsch aufkommt, noch mehr Watt zu nutzen, dann kommen eigentlich nur noch VTC4 oder die eher exotischen Powertool Akkus mit noch weniger Kapazität in Frage (LG HB6 z.B.)

    Man könnte auch sagen: 220W mit nur 2 Akkus ist eigentlich grober Unfug, das schafft als Dauerlast kein heute auf dem Markt erhältlicher Akku.

  12. Magnolieon 05 May 2017 at 10:04

    Morgen admin????,
    Danke für deine Antwort. Das ist für mich interessant zwecks geregelten Boxen und Verdampfer. Das macht dann alles die Elektronik der Box mit Regeln, oder?
    Ich bin ja mit meinem selbstwickler und Alien Box zufrieden und bei den vtc5a auch.

    Aber: Da der cloud King Tank mehr Leistung will und ganz schön die 2 Akkus ( mit vtc5a drin, hab ich oben vertippt) in der Alien leer zieht, ist ja die smok gx350 gekauft. Es ist die derzeit kleinste Box mit 4 Akkus und damit bis 350w ausgelegt/ angegeben beim Betrieb mit 4 Stück. ( daher ging ich davon aus verteilt sich die Belastung dann mehr auf die 4 Akkus). Und Dauerlast dampft man ja nicht.

    Mit den vtc 5a dann die gx350 zu betreiben sollte dann gehen bei 120 Watt zu dampfen und bei mehr Watt dann die vtc4? Von beiden Sorten müsste man noch welche anschaffen, da man die dann ja verheiraten soll… oder besser gleich für die gx350 2 Sätze a 4 Stück von vtc 4.. und die bisherigen dann weiter in der Alien lassen für anderen Tank den man niedriger dampft.

    . Aber du schreibst vtc 5 a bis 80 grad temperaturüberwachung. Ist da eigentlich der Betrieb einer Box nur im tc Modus gemeint?? Oder eher irgendeine Überwachung / Sicherung des Akkus? Würde mich noch interessieren.

    Ich nehme an dass beim Zug im wattmodus die im Display angezeigte momentane temp sich auf die temp am coil bezieht. ( nix gefunden in Bedienungsanleitung und Netz oder youtube. Nur Vorstellung des Gerätes und Einstellmöglichkeiten)
    Verwirrt mich alles etwas

    350 w Box wird wohl nicht ausgenutzt werden, lediglich Vorteil dass 4 Akkus eingelegt werden können und auf mehr Leistung ohne dass gleich wie bei Alien der Akkustand schnell runtergeht..????

  13. adminon 05 May 2017 at 10:38

    Moin Magnolie,

    admin = Stephan = Mountainprophet.. ;-)

    >> Das macht dann alles die Elektronik der Box mit Regeln, oder?< < Jo, die Elektronik der Box sagt zum Akku: da sind XY Watt eingestellt, gib mir mal.. Damit ist der Akku vom Verdampfer abgekoppelt - man kann auch sagen: da sind 2 Stromkreise: einmal Verdampfer <> Elektronik und der andere Elektronik <> Akku.

    Ah, der gx350 ist ein Akkuträger.. da hab ich ned richtig geguckt, Sorry.

    Du hast recht, bei 4 Akkus verteilt sich das auf die 4 Akkus, da sind 120W mit 4 Akkus kein Problem mehr. Also mit 4 Stück VTC5/5A drin gehen dann auch 240W und paar zerquetschte noch, haste also noch genug Luft nach oben mit VTC5A, da muss nicht unbedingt VTC4 rein.

    Allerdings gibts VTC4 sehr günstig und wie du sagst, am besten nimmt man 2 * 4 frische Akkus zum “verheiraten”, da spart man mit den günstigen VTC4 dann doch ordentlich. Aber die Kapazität ( = Laufzeit bis wieder aufladen musst) ist halt auch nicht so hoch bei der VTC4 wie bei der VTC5A.

    >>Aber du schreibst vtc 5 a bis 80 grad temperaturüberwachung<< Das ist eine Vorgabe von Sony und meint die Temperatur des Akkus ja. TC Modus der Box überwacht die Temperatur an der Wicklung, hilft dafür also nicht. Genau genommen müsste dazu ein Temperaturfühler in der Box sein, der die Akkutemperatur misst, das hat aber keine mir bekannte Box - also müssmer selber drauf achten. 120W sollte mit der gx350 und 4 Akkus dann deutlich besser gehen als bei der Alien mit 2 Akkus, jo.

  14. Magnolieon 05 May 2017 at 19:55

    Morgen admin????,
    Danke für deine Antwort. Das ist für mich interessant zwecks geregelten Boxen und Verdampfer. Das macht dann alles die Elektronik der Box mit Regeln, oder?
    Ich bin ja mit meinem selbstwickler und Alien Box zufrieden und bei den vtc5a auch.

    Aber: Da der cloud King Tank mehr Leistung will und ganz schön die 2 Akkus ( mit vtc5a drin, hab ich oben vertippt) in der Alien leer zieht, ist ja die smok gx350 gekauft. Es ist die derzeit kleinste Box mit 4 Akkus und damit bis 350w ausgelegt/ angegeben beim Betrieb mit 4 Stück. ( daher ging ich davon aus verteilt sich die Belastung dann mehr auf die 4 Akkus). Und Dauerlast dampft man ja nicht.

    Mit den vtc 5a dann die gx350 zu betreiben sollte dann gehen bei 120 Watt zu dampfen und bei mehr Watt dann die vtc4? Von beiden Sorten müsste man noch welche anschaffen, da man die dann ja verheiraten soll… oder besser gleich für die gx350 2 Sätze a 4 Stück von vtc 4.. und die bisherigen dann weiter in der Alien lassen für anderen Tank den man niedriger dampft.

    . Aber du schreibst vtc 5 a bis 80 grad temperaturüberwachung. Ist da eigentlich der Betrieb einer Box nur im tc Modus gemeint?? Oder eher irgendeine Überwachung / Sicherung des Akkus? Würde mich noch interessieren.

    Ich nehme an dass beim Zug im wattmodus die im Display angezeigte momentane temp sich auf die temp am coil bezieht. ( nix gefunden in Bedienungsanleitung und Netz oder youtube. Nur Vorstellung des Gerätes und Einstellmöglichkeiten)
    Verwirrt mich alles etwas

    350 w Box wird wohl nicht ausgenutzt werden, lediglich Vorteil dass 4 Akkus eingelegt werden können und auf mehr Leistung ohne dass gleich wie bei Alien der Akkustand schnell runtergeht..????

  15. Anonymouson 05 May 2017 at 20:20

    Vielen Dank. Ich glaub jetzt wird das ganze klarer. Ich geb das auch mal so weiter, an meinen hochleistungsdampfer ????

  16. Magnolieon 05 May 2017 at 22:03

    @stefan – Admin :-) nochmal ich , magnolie,
    Ich weiß nich warum da mehrere Fragezeichen u.a. in der Anrede erscheinen, wahrscheinlich weil ich gewohnterweise Emoticons einfügte di e nicht erkannt wurden.

    Und das Dankeschön für deine geduldige umfassende Antwort v.vorhin 20:20 war natürlich v mir… schreib nur nicht so oft in Foren oder so und hab wohl mein Namen Magnolie nicht eingetragen..
    Und am Schluss stehen da wieder 4 Fragezeichen :-) .. komisch… aber ist für mich jedenfalls so erst mal alles von dir beantwortet worden.

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