Mar 05 2016

Gatewaytheorie: die Vype von BAT

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Wenn Big Tobacco mit viel Brimborium und TV Werbung eine Dampfe auf den Markt bringt, dann muss man sich das einfach mal anschauen..

24,95 Euro kostet das Set, mit dem British American Tobacco die Dampferwelt im Sturm erobern möchte. Wenn das mal kein Sturm im Wasserglas wird, zumindest den einen oder anderen Shit-Storm angesichts einer BigT Dampfe gabs ja erwartungsgemäß schon.

Die Vype von British American Tobacco

Die Vype von British American Tobacco

Die Meinungen über den Look des pseudo-trendig “Vype” genannten Dampf schwanken zwischen Fieberthermometer und Schwangerschaftstest. Die Optik ist also jetzt nicht unbedingt der Reißer, auch die Verarbeitungsqualität des Plaste- & Elastezäpfchen mag nicht wirklich überzeugen, die ungleichen Spaltmasse und das billige Plastik überall sind da nur der Anfang. Die ungewöhnliche Form kommentierte Frau Prophet immerhin noch mit dem Spruch: “Gut, die kann wenigstens nicht vom Tisch rollen und verloren gehen”..  Ob das wirklich ein Vorteil ist? Ich finde sie auch unnötig lang irgendwie.

Abmessungen sind übrigens:

  • 153 mm lang
  • 21 x 16mm am Akkuboden, 14 x 8,5mm oben am Mundstück
  • Gewicht dampfbereit: 30g

Kennt Ihr das wenn Euch die Dampfe bei Vollbremsung in Auto oder Bus gegen die teuer vollsanierte Kauleiste knallt? Nun, bei der Vype bleibt der Zahnarzt arbeitslos, denn oben auf finden wir ein zahnfreundliches Gummimundstück, das gerne auch zum drauf rum Knabbern einlädt, andererseits jedoch aus hygienischen Gesichtspunkten nicht wirklich überzeugt: das lässt sich nämlich sehr schlecht reinigen und wird auch schnell recht unansehlich – vor allem bei der weißen Vype, die ich leider(?) verloren habe. (Ok, sie wurde gefunden und der Finder wollte sie auch nicht haben – ich habe aber dankend auf die Rücksendung verzichtet). Inzwischen kann man die obere Kappe inkl. Mundstück auch als Ersatzteil für 5,95 Euro auf der GoVype Homepage nachbestellen.

Seitlich finden wir 2 Mini-Sichtfenster, die allerdings so klein ausgefallen sind, dass man  den Liquidstand eigentlich trotzdem nicht erkennt, die sind also mehr oder minder witzlos. Da ist man schneller, wenn man einfach kurz die Kappe abzieht.

Als Besonderheit hat die Vype 2 Tasten, die mit unterschiedlicher Spannung feuern: Drückt man den Pfeil nach oben feuert sie mit 4,0V (getaktet), drückt man den Pfeil nach unten wird mit 3,5V (ebenfalls getaktet) gefeuert. Und das wars eigentlich schon, was man zum Äußeren der Vype sagen kann. Prinzipiell ist die Idee nicht schlecht, aber ich finde 3,5 V und 4,0 V machen bei den Vype Verdampfern jetzt keinen so wahnsinnig großen Unterschied. Mehr als eine doch recht mickerige Dampfmenge lässt sich der Vype auf beiden Stufen nicht entlocken. Ansonsten gibt es noch 3-Klick An/Aus Schalten und das war es dann auch schon mit Bedienungsmöglichkeiten

Vype Caps: Liquidtank und Verdampfer in einem,

Eine Vype Cap auf den Akku geschraubt - oben sieht man den Luftlanal

Eine Vype Cap auf den Akku geschraubt – das Mundstück unten am Bildrand

Im Inneren finden wir die Liquidkapseln der Vype, diese beinhalten den Liquidtank und Verdampferkopf in einen Stück. Die Kapseln werden auf das Vype eigene, mit nix kompatible Schraubgewinde aufgeschraubt, selbes Gewinde dient auch zum Laden mittels mitgeliefertem USB Ladeadapter. Passthru können wir also auch vergessen. Der Verdampferkopf ist eine klassische 3.0 Ohm horizontal Bottom Coil um Glasfaser gewickelt. Wie Anno Tobak eben.

Anschlussgewinde Akku <> Verdampfer/Tannk Kapsel

Anschlussgewinde Akku <> Verdampfer/Tank Kapsel und das Mundstück

Der Tankinhalt fasst ca. 1,8 ml, es gibt diverse Geschmacksrichtungen und Nikotinstärke in 0, 6 mg/ml und 12 mg/ml. Die Kapseln sind nicht zum Nachfüllen gedacht, mit ein bissl Bastelarbeit kann man es trotzdem, wenn man denn unbedingt mag. Anstatt Nachfüllen hat der geneigte Dampfer gefälligst eine neue Kapsel zu kaufen und ersetzt so mit jeder Tankfüllung auch gleich den Verdampferkopf. Vom Prinzip her ist das recht bequem und einsteigerfreundlich, auf der anderen Seite halt auch eine gewisse Resourcenverschwendung, wenn zusammen mit dem Wegwerfakku soviel Müll produziert wird. Aber mal den Ökogedanken außen vor gelassen, es ist auch wieder mal recht teuer alles. Anschaffungspreis günstig und dann beim Verbrauchsmaterial die Hand aufhalten, das kennt man ja: 5,95 kosten 3 Nachfüllkapseln. 

Einzelteile der Caps

Einzelteile der Caps

Vielleicht noch ganz interessant zu erwähnen: die Luftführung zum Mundstück ist ebenfalls innerhalb der Kapsel, damit bleibt das Innere der Vype auch frei von Kondensflüssigkeit – meistens zumindest. Gegen Ende einer Kapselfüllung kann es dann trotzdem schon mal oben aus dem Luftloch über die Kapsel siffen. Aber im Großen und Ganzen ist die Vype recht trocken und sifffrei.

Die Leistung der Vype

Der Vype Verdampfer

Der Vype Verdampfer

Wie schon erwähnt haben die Verdampfer der Vype steinzeitliche 3.0 Ohm Widerstand und werden mit 3,5 V bzw 4,0 V befeuert, je nachdem, welchen Knopf Ihr drückt.

Am Scope schaut das Ganze so aus:

Vype - Taste nach oben: 4V getaktet über 8s

Vype – Taste nach oben: 4,0V getaktet über 8s

Und im Low Modus Taste nach unten:

und nochmal 8 Sekunden, diesmal mit der unteren Taste

und nochmal 8 Sekunden, diesmal mit der unteren Taste

Schaut man genauer hin, erkennt man die Taktung

Pulsweitenmodulation im Detail

Taktung ala Vype (10ms/Div)

Die Arbeitsfrequenz liegt bei etwa 60 Hz, jedoch kein klassisches PWM ala Vamo & Co, denn aufgrund der fehlenden Off-Zeiten kann ich keinen unangenehmen Rattereffekt erkennen, der so manche 33 Hz PWM Dampfe plagt. Mit der maximalen Zugzeit von 8 Sekunden kann man Leben.

Wir haben also 4,0 V bzw. 3,5 V bei 3,0 Ohm, das macht nach Adam Riese oder Georg Ohm gerade mal 5,3 Watt bzw. 4,1 Watt. Nun bin ich zwar Schwachlastdampfer, aber 4 W respektive 5 W sind auch für mich etwas wenig.

Der Akku hat eine nutzbare Kapazität von grob übern Daumen ca. 700 mAh, ich wäre gewillt zu schreiben, dass er ausreichend potent ist, aber angesichts der eh nur sehr geringen Lasten, die wir mit einem 3.0 Ohm Verdampfer benötigen, relativiert sich das Ganze wieder. Immerhin bleibt er absolut konstant in der Ausgangsleistung, von Voll bis Leer ist kein Nachlassen zu erkennen, 4,0 V bleiben 4,0 V bis zum allzu frühen Abschalten wegen “Akku leer” (also muss da eine Boost Elektronik drin verbaut sein). Geladen wird der Akku mit 500 mA, einmal Vollladen schafft man also in etwa 1,5 Stunden. Das hört sich erstmal gut an, aber weil eben nicht viel rein geht, geht’s halt auch recht schnell.

Der Akku ist inzwischen auch einzeln erhältlich, kann für 15,00 Euro auf der Vype Homepage nachbestellt werden.

Mein Fazit

Die Vype ist jetzt nicht so schlecht, als dass man jeden umsteige-willigen Raucher unter Einsatz von Leib und Leben vom Kauf abhalten müsste. Sie erlaubt einen nicht übertrieben teuren ersten Eindruck, wie Dampfen vielleicht sein könnte und sie ist unkompliziert in der Handhabung – ein wesentlich Faktor für Neuanfänger, die eigentlich Rauchen und bestimmt nicht Basteln wollen. Auch wenn sich das jetzt von der Performance her auf einem Niveau abspielt, dass vor 3 Jahren vielleicht noch zeitgemäß gewesen war, viele von uns haben mit deutlich schlechteren Geräten den Umstieg geschafft. Ich bin der Meinung, dass die Vype ausreichend dampft, um Interessenten nicht für immer zu vergraulen. Ich habe eher die Hoffnung, dass die Vype ein Gateway zu einer echten Dampfe sein könnte – da haben wir sie wieder, die lustigen Gateway Theorien.

Ich finde es auch gar nicht so schlecht, wenn Big Tobacco im Dampfer-Universum mitmischt, auch wenn ich da am Liebsten nix von kaufen wollen würde. Aber zum einen sitzt dort Geld und auch Macht & Einfluss, was die eCig Industrie alles nicht hat – wie wir gerade wieder leidvoll zu spüren bekamen, und zum anderen sorgt Big T immer öfter (noch?) mit großangelegten Werbeaktionen für Aufmerksamkeit unter potentiellen Neudampfern und schafft so mehr Anreize, als die ganzen abgehobenen Profi-Kampfvernebler, die überall in der Community gehypt werden, jemals erzielen können. Das Dampfen auf heutigem Enthusiasten Level verschreckt Neudampfer leider all zu oft – viel mehr als das hohle Geseire von Frau Pöttschke-Langer und ihre Schergen. Wichtig ist, die Vype Käufer irgendwie dazu zu bekommen, dann auch mal in einen echten Dampferladen zu gehen, dort zeigt der Fachhandel dann schon die Teile, die richtig Laune machen. Der erste Schritt wäre getan, den Brückenschlag vom Zigarettenkiosk zum Dampferladen, den müssen wir als Reviewer und als Community dann gezielt unterstützen, das sehe ich als unsere Aufgabe für alle erfahrenen Dampfer, daher muss die Devise lauten: nicht totschweigen, sondern die Vype Kunden abhohlen und zeigen, wie es besser gehen kann.

Mein größtes Problem mit der Vype ist daher auch nicht die schon recht maue Dampfqualität, sondern die Tatsache, dass mir keines der Liquids schmeckt. Meister Philgood sagt in seinem Video, die machen einen trocken Mund. Nun, ich finde sie auch recht aggressiv, aber noch schlimmer: ich hab jetzt 5 Sorten durchprobiert und die schmecken alle mehr oder weniger gruselig. Von dem her bin ich froh, dass ich das Teil jetzt in Rente schicken kann. Naja, Frau Prophet findet sie wie immer gut, dann soll sie das Teil haben, denn letzten Endes gilt immer noch:

Jede nicht gerauchte Kippe ist eine gute Kippe, selbst wenn es wegen einer Vype ist.

Geteiltes Leid - Meister Philgood und ich beim Test der Vype - nett wars!

Geteiltes Leid – Meister Philgood und ich beim Vype Test – war trotzdem nett!

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12 responses so far

12 Responses to “Gatewaytheorie: die Vype von BAT”

  1. Timoon 05 Mar 2016 at 17:14

    “Frau Prophet”! ????????????

    Ja toll, Stephan! Da bist du ja mal zu sehen! ????????????

    Danke für alles!

    Weiter so! ????????

  2. Timoon 05 Mar 2016 at 17:16

    Sorry, da hat’s meinen Kommentar wegen der vielen Smileys zerhackt! *zähnezusammenbeiß*

    Überall da wo Emoticons hin sollten stehen jetzt Fragezeichen.

    Diese bitte ausblenden! *smile*

  3. Kurbelurselon 05 Mar 2016 at 18:14

    Geld haben ist kein Garant für Nutzen.

    Auf twitter sehe ich die negativen Auswirkungen der BAT-Kampagne. Sie bringt offenbar Menschen, die dank Gehirnwäsche glauben, dass Dampf in ihrer Nähe genau so schädlich sei wie Rauch, gegen uns auf.

    Fernsehwerbung in der Pause eines Fußballspiels ist auch extrem sinnvoll, denn da sind die Raucher ja alle draußen.

    Mit Ellbogengewalt in den SN jede Farbvariante vorzustellen ist schlichtweg rücksichtloser SPAM.

    Mountain Prophet, mir gefällt Deine Idee, die Nutzer von solchen Produkten der Tabakbranche abspenstig zu machen und ihnen zu zeigen:

    1. es gibt Liquids über deren konkreten Inhalt man informiert sein kann.
    2. es gibt Verdampfer, die man selbst befüllen kann.
    3. es gibt Akkuträger.

    Doch so, wie sich die Dinge entwickeln, wird man “es gibt” jeweils durch “es gab” ersetzen müssen – wegen der Macht des Geldes

  4. nebulison 05 Mar 2016 at 18:51

    Endlich fällt mir ein, woran mich die Konstruktion die ganze Zeit erinnerte: Innokins Lily (http://uvape.ca/image/data/lily.jpg).

    Nur, die Lily hat ein schönes Design, ohne Schwangerschaftstest-Ambitionen.

  5. wick3dvapouron 05 Mar 2016 at 18:55

    Endlich weis ich mal wie du aussiehst????
    Herzliche Grüße euch.

  6. Stephanon 05 Mar 2016 at 19:36

    Hi,

    gefällt mir.

    Die Vype war für mich der Auslöser um mich mit dem Dampfen zu beschäftigen. Ist dann halt keine Vype geworden sondern eine EVOD.

    LG
    Stephan

  7. Marcelon 05 Mar 2016 at 23:06

    Der Gedanke das es nützlich ist das die Tabakindustrie da einsteigt ist schon auf der einen Seite richtig. Es werde sicherlich mehr Leute das dampfen erproben. Aber ich habe da eine andere Befürchtung. Und zwar das die Regulierung längerfristig so weit getrieben wird das nur noch diese Geräte (mit Tankdepots) im Umlauf sein werden. Das lässt sich einfacher Versteuern und mit Sicherheit wird für eine gewisse Monopolstellung der Tabakkonzerne gesorgt.

    Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen diese Geräte. Und in einem normalen Wettbewerb dürfen da auch gerne Tabakkonzerne mitmischen. Ich habe nur die Befürchtung das da auf Politischer Seite erheblich nachgeholfen wird (eine Hand wäscht die andere).

  8. Auch Marcelon 25 Mar 2016 at 23:12

    Danke, Herr Prophet, für den ausführlichen Bericht! =)

    Ich finde die Entwicklung in vielerlei Hinsicht spannend. Das Marketing von BAT macht das richtig, nämlich mit viel Geld und professioneller Kommunikation eine hohe Penetration erzeugen. Die Geräte mögen Quatsch sein, sie erzeugen aber doch eine hohe Aufmerksamkeit und sorgen dafür, dass sich Noch-Raucher mit dem Thema beschäftigen. Wer sich tatsächlich so ein Ding kauft, wird sich bei Interesse sehr schnell über andere, richtige Dampfen informieren.

    Das führt dazu, dass die Dampfergemeinde breiter aufgestellt ist, was schlussendlich allen Dampfern hilft. Dazu kommt, dass – falls BAT tatsächlich nennenswerte Umsätze erzielen sollte – ein gewichtiger Mitstreiter für das Dampfen in den Ring steigt. Zunächst also sehr viel positives.

    Ich hätte eher Angst, dass die grossen Firmen Blut lecken und beginnen, sich alle interessanten (lukrativen) Dampferhersteller unter den Nagel zu reissen. Selbst Joytech oder Kanger wären für “Big T” kleine Fische, deren Kauf kaum Budgetiert werden müssten. Das Karma dieser Firmen wäre damit restlos dahin.

    Das Design der Vype ist ernüchternd (lies: erbärmlich). Da hätte man von den Profis in dieser Liga tatsächlich einiges mehr erwarten dürfen. Aber vielleicht soll die Vype ja abschreckend wirken, um die Raucher bei der Stange zu halten …

  9. Melanieon 13 Apr 2016 at 14:00

    Hallo,

    Tatsächlich bin ich vor gut 12 Wochen mit der Vype angefangen zu dampfen, nicht weil ich Werbung dazu kannte, sondern weil der Tabakladen den ich aufsuchte nur diese Sorte Dampfe im Sortiment führte als ich mich unverbindlich informieren wollte.
    Ich habe zuvor 23 Jahre ordentlich stark und viel geraucht ca. 30- 35 Zigaretten, halbschwarzen Tabak.

    Konsequent habe ich, statt zu rauchen, die Vype eingesetzt, wenn mich die Tabaksucht animierte gestillt werden zu wollen.
    Erstaunlich, dass bereits am 1. Tag, mir die Pyros nicht mehr schmeckten, ich allerdings noch so 5-6 Zigaretten lang versuchte zwischendurch eine Pyro zu rauchen und ich es dann letztlich aufgab, weil´s im Gegensatz zur Vype einfach widerlich schmeckte.

    Nun muss ich konstatieren, dass ich von der Vype einen wirklich trockenen Mund bekam, dass 1,5ml Liquid in den Tanks lange nicht ausreichte und mir die 5 Geschmacksrichtungen nicht wirklich ausgereicht haben.
    Ich fragte also beim Händler nach, bei dem ich die Vype erstanden hatte und er erklärte, leider gibt´s nur die paar Aromen.
    Ich setzte mich dran, ja auch als Frau :) , den Tank auseinander zu bauen, fand heraus, dass man die sehr einfach mit Liquid der eigenen Wahl und Geschmack befüllen kann und gemütlich weiter dampfen kann, weil der Coil eben noch lange nicht defekt ist, nur weil das Liquid da drin leer ist.
    Das tat ich ca. 3 Wochen und suchte dann nach Alternativen und das sicher nicht mehr in einem Tabakgeschäft, weil gelinde gesagt, die Beratung insgesamt nicht die beste war und auch das Angebot an Dampfen eigentlich nicht vorhanden war, alles hätte erst bestellt werden müssen und einfach mal so testen geht da eben nicht.
    Ich wollte alles nur bloß nicht zurück kehren zum Rauchen, ganz weg vom Nikotin konnte bzw. kann ich noch nicht, will ich auch eigentlich nicht, weil´s Genuss ist.

    Im Internet gibt´s haufenweise Seiten, Threads, Blogs und Videos, die mir halfen am Anfang die Unterschiede einmal kennen zu lernen, nur vom lesen und gucken, wusste ich nicht, was ich letztlich brauchen würde und so suchte ich mir einen Dampfshop, in dem ich gut beraten und für meine persönlichen Wünsche gut aufgeklärt wurde.

    Ich nenne nun ca. 8 Wochen den Eleaf iStick 60W mit einem Aspire Nautilus (5ml) mein Eigen. :)

    Die Vype und wahrscheinlich auch andere Produkte der Tabakindustrie sind nicht zu vergleichen mit dem guten Geschmack und Genuss einer echten Dampfe, aber auch wenn nur wenige durch BAT & Co Produkte den Absprung vom Pyrogift schaffen, dann sind es ein paar mehr und damit komme ich zu einem interessanten Phänomen.

    Ich dampfte also und meine Kollegen, Freunde und auch im Familienkreis wollten alle Raucher mal probieren, ich wurde beauftragt andere vielleicht günstigere Dampfen im Internet zu suchen und letztlich (egoT) auch zu bestellen. Mit mir sind insgesamt 4 weitere Raucher nun zu Dampfern geworden, zwei davon ebenfalls komplett ohne Pyros auskommend, die anderen beiden nur noch 4-6 Stk./ Tag.
    Wenn jede Vype Dampfe, die gekauft wird, weitere 2-4 Raucher davon wegbringt, hat BAT alles richtig und gut gemacht, auch wenn sie das vielleicht gar nicht wollen?!?!
    Alle anderen 4 haben letztlich auch den Weg in Dampfshops gefunden, weil die kleinen Dampfen ihnen nicht ausreichten.

    Also seid nicht so arg böse mit den Tabakkonzernen, auch wir Neewbies, erkennen recht schnell, dass Dampfen viel mehr zu bieten hat als so popelige Produkte der Tabakhersteller und orientieren uns ganz schnell an den alten Hasen.
    Auch wenn die gesamte Regulierung des TPD2 zukünftig noch so manche seltsame Überraschung offen lässt…

    lG, Melanie

  10. adminon 13 Apr 2016 at 14:40

    Hey, cool. Grats zum Umstieg. Ja, so ist das prima :-)

  11. Jörgon 18 May 2016 at 14:53

    Nach 35 Jahren mit 80 Zigaretten pro Tag, mit vype e Pen am ersten Tag auf Null.
    Die einfache Handhabung hat es mir angetan, keine Lust auf Basteln.
    Ob ich in Zukunft auf andere Dampfer umsteigen werde weiss ich noch nicht.
    Auch jetzt ist die Ersparnis schon enorm.

  12. adminon 18 May 2016 at 14:59

    80 am Tag, das is mal ein Brett. Glückwunsch zum Umstieg
    (Und das Geld is ja längst nicht der einzige Gewinn..)

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