Jan 20 2015

Provari P3 Testbericht

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Provapes aktueller Provari P3 im Test. Kann er an den Erfolg der Vorgängermodelle anknüpfen?

Allgemeines:

Provapes Provari P3 in mattschwarz

Provapes Provari P3 in mattschwarz

Von oben: Man könnte meinen, Provape versuche, dem alten unzureichenden 510er Anschluss (der 510 ist nicht für große Krafteinwirkungen gedacht) den Kampf anzusagen: hier im Provari v3 kommt ein neuer, wesentlich größerer Anschluss zum Einsatz, der von einigen Verdampfern bereits unterstützt wird, Kaifun v4 z.b. Dieser neue, stabilere Anschluss wird über ein einschraubbares (mitgeliefertes) Inlay zum Standard 510er Anschluss adaptiert. Ein eGo Anschluss ist optional erhältlich. Der Mittenpol ist minimal gefedert (oder vielleicht eher “nachgiebig gelagert”), der komplette 510er wird bündig durch einen geraden aufschraubbaren Konus verblendet. Ich halte von gefederten Polen nicht viel. Für den Fall, dass doch mal Liquid durchsifft, behandelte Provape alle Platinen übrigens mit einer Art Schutzlack. Hoffen wir, dass die Wirksamkeit dessen nie geprüft wird.

der Verdampferanschluss: das 510er Inlay eingeschraubt, der Cone liegt daneben

der Verdampferanschluss: das 510er Inlay eingeschraubt, der Cone liegt daneben

Darunter finden wir den berühmten Provari Feuerknopf, ich steh voll auf den Provari Knopf, dass der Knopf in Version 3 nun in 7 Farben programmierbar beleuchtet wird, darauf hätte ich verzichten können, aber nun gut, Klappern gehört halt zum Handwerk – und  auch sonst klappert der Provari ein ganz kleines bisschen im Schütteltest. Ich hatte noch nie Probleme mit einem Provari Feuerknopf, das ist für mich immer noch der Referenzknopf schlechthin.

Große Änderungen gab es beim Display, das hat zwar noch immer seine abgerundete Ecken (die Schräubchen sind aber verschwunden), zeigt aber nun in schöner OLED-Matrix-Punkterastermanier alle wichtigen Infos auf einen Blick (oder spätestens 2 Blicke). Verdampferwiderstand, sehr akkurat gemessen, auf 2 Stellen hintern Komma, eine Akkuzustandsanzeige in Prozent, welche die zu erwartende Restlaufzeit unter Berücksichtigung der aktuellen Last und Dampfgewohnheit (Frequenz) zu ermitteln versucht, 5 Benutzerprofile, Boost Funktion, einen Haufen konfigurierbaren Schnickschnack und herumscrollende Menüelemente, um die berüchtigten Klickorgien eines 1-Taster Akkuträgers gering zu halten.

In Einzelteilen: Cone, 510 Inlay, Steuereinheit, 2 Erweiterungen Akkudeckel

In Einzelteilen: Cone, 510er Inlay, Steuereinheit, 2 Erweiterungen, Akkudeckel

Neu ist auch das “1 Provari für alle Akkugrößen”-Prinzip, dafür wurde der Akkutubus schnell mal in 3 Stücke geteilt: 2 Verlängerungen und Akkudeckel. Im Akkudeckel setzt Provape weiterhin auf eine Feder, die Konkurrenz geht ja inzwischen verstärkt einen weniger verlustbehafteten Weg ohne Feder.

Materialqualität und Verarbeitung sind wie bisher bei jedem meiner Provaris wieder mal superb.

Die Menüsteuerung des P3:

zuerst war ich ja schon sehr skeptisch angesichts dieses neuen, rumscrollenden Menüs des Provari 3, aber nachdem ich die Scrollgeschwindigkeit etwas erhöht habe und  mein alter Schädel sich endlich gemerkt hat, wo was zu finden ist, komme ich inzwischen mit dem Menü des Provari V3 mindestens genauso gut zurecht und genauso schnell zum Ziel wie beim alten Provari. Sicher ist es eine Umgewöhnung, aber auch kein Beinbruch. Ich will jetzt zum Menü gar nicht soviel schreiben, ich verweise lieber auf das exzellente Video von Meister Philgood, wo das Menü bis ins letzte Detail vorgestellt wird:

Abmessungen

  • Durchmesser: 23mm / über Taster gemessen 25mm
  • Länge (in 18350): 90mm
  • Länge (in 18500):105mm
  • Länge (in 18650): 120mm
  • Gewicht mit 18350er: 125g
  • Gewicht mit 18500er: 150g
  • Gewicht mit 18650er: 180g

Sicherheit:

  • Kurzschlussschutz (getestet) auch während dem Feuern (getestet)
  • Verpolungsschutz (elektronisch) – kein Nuppelzwang mehr, es gehen alle Akkus, auch flache.
  • Überlastschutz (getestet ~ 20 W bzw. maximal 5.1 A)
  • Schutz vor Überhitzung der Elektronik / Temperaturkontrolle (nicht getestet)
  • leider kein versenkter Feuertaster, daher ungewolltes Feuern denkbar
  • Maximale Zugbegrenzung 18 Sekunden
  • an-/aus übers das Menü
  • Akku Tiefentladeschutz, 3,2V unter Last gemessen
  • Ausgasen über Loch im Akkudeckel & über Taster

Leistung unter Last

Wenig Überraschungen ergeben sich am Oszilloskop, eine hübsche, gerade und dünne  Linie..

2,2 Ohm bei 5,5V: glatte Linie - so erwartet man das von einem Provari

2,2 Ohm bei 5,5V: glatte Linie – so muss das aussehen

Das ist übrigens nicht ganz selbstverständlich, das selbst bei 5,5 V die Linie noch so “dünn” bleibt, andere Akkuträger mit anderer Regelung werden nach oben hin dann – ich sag gerne “unschärfer” dazu-  wie man hier am Beispiel einer Yihi SX Platine sehen kann:

Oszi Bild aus einem früheren Test 5,5 V bei 2,2 Ohm - müsste ein Yihi SX gewesen sein:

Oszi Bild aus einem YiHi SX Test 5,5 V bei 2,2 Ohm

Hier schwankt die Spannung in einem “großen” Bereich um die 5,5 V herum, drum ist das hier keine dünne Linie mehr, sondern ein fetter Balken, fast ein halbes Kästchen dick. Links unten die gelbe 2,00 V besagt: 2 V pro Kästchen, ein halbes Kästchen sind also Schwankungen um 1 V. Aber das nur als Info nebenbei, denn fürs Dampfempfinden dürfte das nix ausmachen, weil es sehr schnell geht und gemittelt auch um die 5,5 V ergibt.

.. aber mich freut es einfach, wenn ich bei der Provari P3 so ne dünne, schnurgerade Linie auch an der oberen Leistungsgrenze sehe. Und drum gefällt mir die Regelung eines Provari einfach besser als bei einer Yihi, auch wenn ein schmeckbare Unterschied vielleicht nur reine Einbildung ist. So finde ich es eben schöner. 

Ein kompletter Zug im Verlauf…

2.2 Ohm bei 5.5V über maximale Dauer 18 Sek

P3: 2.2 Ohm bei 5.5V über maximale Dauer 18 Sek

Links unten: eine gelbe 1.00 V = 1 V pro Kästchen vertikal, Mitte: Time 2,000 s = 2 Sekunden pro Kästchen horizontal.. Wir sehen: stabile 5.5 V mit kleinen Ausreißerchen über etwas ungewöhnliche 18 Sekunden gesamte Zugdauer.. So ist es schön.

Im VV Modus

zum Vergleich habe ich den The Eye [Testbericht] daneben gesetzt, der ist in ähnlicher Preisklasse und glänzte ebenfalls mit einer sehr genauen Regelung.

0,8 Ohm 1,0 Ohm
Soll: P3 The Eye P3 The Eye
3,0V 2,97V 2,90V 2,99V 3,02V
3,5V 3,40V 3,41V 3,43V 3,48V
4,0V 3,95V 3,89V 3,99V 4,04V
4,5V 4,05V 4,16V 4,46V 4,49V
5,0V 4,05V 4,16V 4,46V 4,96V
5,5V 4,05V 4,16V 4,46V 5,11V
6,0V 4,05V 4,16V 4,46V 5,11V
6,5V 4,16V 5,11V
7.0V 4,16V 5,11V
7,5V 4,16V 5,11V
8,0V 4,16V 5,11V
1.2 Ohm 1,4 Ohm
Soll: P3 The Eye P3 The Eye
3,0V 2,99V 2,99V 2,95V 2,99V
3,5V 3,42V 3,49V 3,40V 3,49V
4,0V 3,98V 3,98V 3,93V 3,98V
4,5V 4,45V 4,46V 4,43V 4,49V
5,0V 4,87V 4,95V 4,92V 4,96V
5,5V 4,87V 5,45V 5,31V 5,46V
6,0V 4,87V 5,45V 5,31V 5,92V
6,5V 5,45V 6,05V
7,0V 5,45V 6,05V
7,5V 5,45V 6,05V
8,0V 5,45V 6,05V
1,8 Ohm 2,2 Ohm
Soll: P3 The Eye P3 The Eye
3,0V 3,00V 3,00V 2,97V 3,01V
3,5V 3,45V 3,53V 3,43V 3,43V
4,0V 4,02V 4,03V 3,97V 4,04V
4,5V 4,47V 4,47V 4,46V 4,49V
5,0V 5,00V 4,95V 4,93V 4,96V
5,5V 5,45V 5,46V 5,44V 5,47V
6,0V 5,95V 5,99V 5,92V 6,01V
6,5V 6,43V 6,48V
7,0V 6,71V 6,92V
7,5V 6,71V 7,25V
8,0V 6,71V 7,25V
2,7 Ohm
Soll: P3 The Eye
3,0V 3,00V 2,98V
3,5V 3,44V 3,49V
4,0V 4,01V 3,98V
4,5V 4,50V 4,53V
5,0V 5,00V 4,97V
5,5V 5,46V 5,51V
6,0V 5,94V 6,01V
6,5V 6,49V
7,0V 6,96V
7,5V 7,41V
8,0V 7,62V
  • Der Provari liefert im VV Modus  seine versprochenen bis zu 20 W, bis zu 5 A bis zu 6,0 V. Der Eye hat ein wenig die Nase vorne, weil er als Besonderheit eben bis zu 8,0 V maximale Ausgangsspannung bietet.
  • Der Provari V3 feuert ab 0,8 Ohm, der 0,5 Ohm Testverdampfer wurde verweigert (Hamdbuch sagt, ab 0,7 Ohm)
  • Wie nicht anders erwartet ist der Provari auch wieder sehr genau in der Spannungsregelung, der Eye ist aber ein extrem schwer zu schlagender Brocken..
  • ebenfalls auffällig: anders als frühere Provari Version regelt der P3 einfach nur noch still ab anstatt das Feuern bei Limitüberschreitung zu verweigern – ist ja auch angenehmer als wenn es gar nicht feuert.
  • Ausführlichere Ergebnisse im PDF der Messwerte: P3VV.pdf
  • Was soll man dazu sagen: der Provari P3 tut im VV Modus exakt, das was er tun soll. Ohne wenn und aber – ohne irgendeinen Anlass zur Kritik. Wundert es jemand?

Im VW Modus:

Soll 0,8 Ohm 1.0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,7 Ohm
3W 7,8W 6,3W 5,3W 4,4W 3,6W 2,8W 3,0W
5W 7,8W 6,2W 5,3W 5,1W 5,0W 4,8W 5,0W
7W 7,8W 7,2W 7,1W 7,0W 7,0W 6,9W 7,2W
9W 9,2W 9,0W 9,0W 9,1W 9,3W 9,0W 9,3W
11W 11,3W 11,0W 10,9W 11,4W 11,3W 10,7W 11,1W
13W 13,1W 12,9W 13,1W 13,6W 13,5W 12,8W 12,5W
15W 14,8W 15,4W 15,3W 15,6W 15,3W 14,8W 12,5W
17W 16,7W 17,8W 17,0W 17,9W 17,9W 14,8W 12,3W
19W 19,2W 19,8W 19,0W 20,0W 17,9W 14,8W 12,3W
20W 20,4W 20,8W 20,3W 20,8W 17,9W 14,8W 12,3W
  • Ich weiß nicht, warum so viele Hersteller eine 3 W Einstellung anbieten, die dann am Ende gar nicht funktionieren kann, weil die untere Spannungsgrenze es (für die allermeisten Verdampfer) überhaupt nicht zulässt. Das ist aber ein globales Phänomen, fällt mir hier nur besonders stark auf, weil er sonst so gut liegt. Im rot markierten Bereich kann er nicht exakt ausgeben, weil er dazu unter die untere Spannungsgrenze, also unter 2,5 V regeln müsste.
  • Untere Spannungsgrenze ist hier beim Provari P3 im VW Betrieb also 2,5 V, die obere Grenze ist hier im VW Betrieb etwas niedriger als erwartet: der Provari V3 bleibt im VW Modus unter 5,7 V statt der maximal 6,0 V, die er ja im VV Betrieb durchaus auch abgeben kann. Im Orange markierten Berech ist das Resultat davon sichtbar, hier bleibt er etwas hinter der rechnerisch Möglichen 13,3 W bei 2.7 Ohm und 16,4 W bei 2.2 Ohm zurück, die 20 W bringt er nur bis höchstens 1,7 Ohm.
  • Im Grün markierten Bereich funktioniert der VW Modus des Provari P3 am Besten: 1,0 Ohm bis unter 2.2 Ohm zwischen 7 W und kleiner 17 W ist das Beste, was ich bisher gemessen habe.
  • Musste sich der P3 in Sachen Genauigkeit im VV Betrieb dem Eye hintenan stellen, hat der P3 hier im VW Betrieb dann die Nase klar vor dem Eye. Die noch weiß gebliebenen Bereiche sind auch gut aber hier im grün markierten Bereich, da finde ich den PV3 richtig klasse.
  • Ich finde, das ist eine VW Umsetzung, die einem Provari würdig ist. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dies das erste Mal ist, dass Provari eine VW Regelung auf den Markt gibt, alle früheren Provari waren reine VV Geräte
  • Mehr Details im PDF der Einzelwerte: P3VW.pdf

 Die Boost Funktion

boost010 boost050

Die Auswirkung der Boost Funktion: Linkes Bild Setting 1B, rechtes Bild 5B. Die Boost Funktion erhöht die gewünschte  Sollspannung je nach Boost Einstellung für eine bestimmte (kurze) Dauer zwischen 0,25 Sekunden und 1,25 Sekunden auf eine “geboostete” Spannung.  Es kann nur die Dauer, nicht jedoch die Stärke des Boost variiert werden und es gelten die selben Limits wie im Normalbetrieb, der Boost bewirkt also keine Limiterhöhung, ist bei 20 W / 6 V also letztendlich dann wirkungslos.

Die Höhe der geboosteten Spannung war in meinen Tests stets die maximal Spannung für den jeweiligen Verdampfer: der 2.2 Ohm Verdampfer aus den Bildern da oben wurde bis ~5,65 V geboostet, ein 1,2 Ohm Verdampfer auf 4,23 V, also immer 100% egal wie hoch die Solleinstellung war.

Nachlassende Akkuspannung:

Akku Voll vs. Akku Leer – bei 1.8 Ohm
Soll 5,0 7,0 9,0 11,0 13,0 15,0 17,0 20,0
Akku voll: 5,0W 7,0W 9,3W 11,3W 13,5W 15,3W 17,9W 17,9W
Akku unter 20%
5,0W 7,0W 9,2W 11,3W 13,3W 15,3W 17,2W 17,9W

Bis auf den einen Wert bei 17W ist das Ergebnis (fast) perfekt, die nachlassende Akkuspannung wird wirksam kompensiert, der Dampf bleibt gleich, auch wenn der Akku zur Neige geht. Ich hab keine Ahnung, warum der 17W Wert mit vollem Akku so hoch war, der Wert bei leerem Akku ist der bessere.

Die IQ Funktion

Lieber Bergprophet, ich hab nur nen iQ von 60, was soll ich nur tun?
Nun, da würde ich einen großen Bogen um Ententeiche machen…

Eigentlich ist es eine ganz praktische Funktion, die in der Community dann künstlich etwas aufgebauscht wurde. Die saudoofe: “je größer die XYZ-Zahl, umso besser ist es”-Mentalität, gegen die man bei Dampfern ständig anrennen muss, hat auch hier wieder zugeschlagen, hier ist es die iQ-Zahl. Dabei hat Provape selbst eigentlich schon von vornerein aufgeklärt: alles über 61 ist gut genug – siehe Handbuch Seite 7. Das meiste Liquid pro Akkuladung verdampfe ich persönlich mit einem Akku, der nur mit iQ 77 angezeigt wird. (Pansonic NCR18650B)

Die iQ Funktion misst die Summe aller “Störquellen”, die im Primärkreis akkuseitig auftreten und einen Spannungsverlust zur Folge haben. Das ist zu einem gewissen Anteil der Akkuinnenwiderstand, aber auch alle anderen kritischen Punkte gleichzeitig, ohne Möglichkeit der Abgrenzung: sämtliche Übergangswiderstände und Spannungsverluste durch schlecht gereinigte Gewinde, Kontakte, Pole oder zuwenig Anpressdruck, schlechte Feder und so weiter und so fort. Dabei gilt: je geringer der gesamte Spannungsabfall, umso höher die iQ Zahl. Die iQ Zahl beschreibt nur den Spannungsverlust insgesamt, hat sonst für nichts anderes eine Aussagekraft.

Die iQ Funktion kann also keine ausgeleierte Feder von einem oxidierten Pol oder einem Schrott-Akku unterscheiden, die iQ Funktion erkennt nur die Gesamtsituation, man weiß also: “Da ist gerade ein niedrigerer iQ”, aber warum, das weiß man trotzdem nicht. Man weiß im Grunde nicht mal, ob es denn ein gar schrecklich-schlimmer Fehler ist, der zum niedrigen iQ führt oder obs nicht eine völlig banale Ursache hat. Das kann schlechter Kontakt sein, Schmutz, oder ganz einfach ein leerer Akku oder jetzt gerade im Winter auch schlicht und ergreifend niedrige Temperaturen.

Während ich das hier schrieb zeigte der benutze Akku lustigerweise nur einen iQ von 77 an, beim Inspizieren des Akkus fiel ein grauer Belag auf dem Pluspol auf, kurz mit dem Glasfaser Pinsel drüber, iQ=95. Angesichts solcher Sprünge nur wegen eines verschmutzten Pols ist die iQ Funktion wohl primär ein “Dreckmesser”. Dampfer mit niedrigem iQ sollten also erst mal zum Putzlappen greifen, bevor sie Mitdampfer und/oder Händler verrückt machen.

Im Grunde hätte es eine 3 stufige Anzeige auch getan: MIES > OK > GUT, anstatt das nun in eine 0-99 Skala zu pressen. Der iQ verleitet zudem zu einer grundfalschen Annahme und zwar, dass zwingend die Akkus mit dem geringsten Spannungsabfall unter Last die besten Akkus für den Provari P3 sind. Das gilt vielleicht beim Subohmdampfen mit mechanischen Trägern, aber nicht für einen geregelten Trägern mit vergleichsweise schwachen 20 W Maximalleistung, hier ist der Spannungsabfall nur zweitrangig, Es zählt wie lange der Akku die Spannung über der Abschaltgrenze halten kann, auch wenn der Akku dabei nur mit einem niedrigen iQ bewertet wird, zumal der iQ keinerlei Aussage über Kapazität machen kann.

Wie dem auch sei, hier mal eine Beispieltabelle, frische, voll geladene Akkus bei Raumtemperatur in einem sauberen P3:

Aktuelle HighDrain Zellen 20A+
(Samsung 25R, LG HE2, Sony VTC4/5)
zwischen iQ 90 und 95
(um 20mOhm)
Die 10A Klasse
(LG MH1, Panasonic PF)
zwischen iQ 80 und 90
(um 25-30 mOhm)
Mehr Kapazität als Last
(Panasonic 18650B)
zwischen iQ 75 und 80
(um 40-45mOhm)

*Alle Innenwiderstandsmessungen mit ELV RiM1000

Nagelt mich jetzt da nicht drauf fest, so wird es mir halt angezeigt. Es folgt damit grob dem (separat gemessenen) Innenwiderstand des Akkus, wobei mir die Gewichtung nicht wirklich klar ist, relativ kleine Abweichungen bewirken große Sprünge im iQ und dann mal wieder nicht.. fast schon ein bissl.. zufällig. Übrigens ein typischer Chinaschrott Akku wurde mit IQ=44 gemessen, die Messung des Innenwiderstands ergab grottenschlechte 140 mOhm. Man kann also abschließend sagen: die iQ Funktion ist durchaus hilfreich.

Ruhestrom

Dani aus/Timeout < 0,001mA
Innokin iTaste SVD 2.0 <0,01mA
KSD Vari 0,03 mA
L-Rider Lambo6 0,04 mA
Sigelei Zmax V5 0,10 mA
eVic FW1.1 “off” 0,10 mA
Semovar v3 Nivel 0,14 mA
eVic FW1.1 “Sleep” 0,14 mA
Vamo V1 & V5 0,15 mA
Provari V3 0,30mA
Evic Supreme “Sleep” 0,33 mA
Pioneer4You IPV V2 0,39 mA
Taifun The Eye 0,53mA
Seven-22 0,70 mA
Provari V2 0,96 mA

Provape konnte den Ruhestromverbeauch bei der Version 3 des Provari drastisch senken. Mit nur noch 0,3 mA ist der neue Provari 3 wieder gut im Rennen.

Mein Fazit

Wenn man einen Provari in die Hand nimmt, dann ist das schon was besonderes. Das Ding strahlt einfach Zuverlässigkeit und Qualität aus. So gings mit vor ich weiß nimmer wieviel Jahren mit dem ersten Provari V1 auf meinem ersten Dampfertreffem und so erging es mir wieder im Dezember im alten Jahr, als ich den Provari V3 von Intaste auspacken durfte.

Ich finde, der P3 ist vor allem “zugänglicher” geworden, generell unkomplizierter. Einsteigerfreundlich sowieso. In der Benutzung ist er runder, er meckert nicht mehr, wenn man die Limits überschreitet, er verweigert nimmer, der Nuppelakkuzwang ist weg.  Provape geht  den Weg, den ich sehen will: das Dampfen “normal” zu machen, es aus der Technik-Freak-Ecke zu holen. Es ist nicht mehr die Akkurestspannung unter einer unbekannten Pseudo-Last, wir haben nun eine (schlaue) Prozentanzeige für die Restlaufzeit, ein Hilfesystem mit klaren Fehlermeldungen, das iQ System, das komplexe Themen Akkugüte & Voltdrop einfach managebar macht.

Der Provari V3, wie seine Vorgänger auch, läuft einfach zuverlässig – und ich glaub, dass ist ein bissl sein Verhängnis: er ist damit ohne “Aufreger”. Was will man über einen Akkuträger groß schreiben, der einfach zuverlässig jetzt seit 2 Monaten einfach seinen Job erledigt hatte? Ohne das geringste Problem. Vielleicht sollte Provape ein paar Bugs einbauen, dass mehr über ihn geredet wird?

Ich find ihn hübsch, er ist auch nicht klobig, ich mag die Haptik seiner “Beschichtung”. Die oft störende spitz zulaufende Form der alten Versionen ist nun einem geraden Cone gewichen und meine Verdampfer sitzen nun bündig und ohne störende Stufenübergänge.  Mir reichten schon die 12W der alten Version, ich brauch eigentlich die höhere Leistung des V3 nicht, aber VariWatt, das wollte ich haben. Auch der P3 gehört wieder zu dem genauesten, was man an Akkuträger heute kaufen kann. Aber da haben wir ja eigentlich nichts anderes erwartet. Das neue Display mit allen Parametern im Blick, ja auch das ist nützlich, oder die Tatsachem dass von Mini 18350 bis 18650 nun alle Größen nutzbar sind, ohne Zusatzkosten und nimmer auf 2 Modelle verteilt. Ein Provari v3 für alle…

Kritikpunkte

  • Das einzige was mich echt nervt: Das 510er “Inlay”/Gewindeding  schraubt sich gerne zusammen mit dem Verdampfer ab. Dann muss ich es erst wieder wie ein Ochse festziehen (mit einem Euro-Cent gehts ganz gut), und 2-3 Tankfüllungen später hab ich es wieder in der Hand.
  • Ich mag die Zerstückelung des Akkurohrs nicht so sonderlich, das sind 3 Gewinde an denen es zu Übergangsverlusten kommen kann und die es gilt, sauber zu halten. Das war beim alten Provari mit nur 1 Gewinde besser gelöst. Ich halte das ein bissl Schizo, zum einen schauen wir per iQ aufs letzte milliOhm Übergangswiderstand, aber gleichzeitig hauen wir uns 3 verlustbehaftete Übergänge in den Tubus.
  • Er ist definitiv kein Leistungsmonster. Mit seinen maximal 20 W und mindestens 0,7 Ohm ist er für Subohm Fans / Cloudchaser nicht die richtige Wahl. Ein bissl enttäuscht das starke Absinken der Maximalleistung über 1.8 Ohm.
  • Er ist nicht billig. Allerdings hat sich jeder Cent, den ich bisher in Provaris investiert hatte gelohnt. Ich hab mit meinen Provaris seit vielen Jahren viel Freude und noch nie Probleme… <auf Holz klopf>

Es gibt günstigere Akkuträger, es gibt leistungsfähigere Akkuträger, kleinere Akkuträger, größere, ja, sogar teurere Akkuträger gibt es. Aber ein Provari, das ist ein Schmuckstück in jeder Sammlung, ein Stück Dampfkultur, damit macht man nix falsch. Wer sich das Video des US Kollegen PBussardo beim Besuch bei Provape anschaut, wird erkennen, mit welchem Aufwand und Liebe zum Detail Provape seine Fertigung betreibt, auch das ist meiner Meinung etwas Wert.

und für ÜberOhm Dampfer dampft er auch ganz exzellent.

Provari V1 trifft Provari V3

Provari V1 trifft Provari V3

 Akkutipps:

3 Akkugrößen werden direkt unterstützt

3 Akkugrößen werden direkt unterstützt

Folgende Lasten habe ich bei fast leerem Akku (etwa 15% – das isn bissl fummelig beim P3 das richtig leer zu bekommen) am Akku gemessen:

bei 0,8 Ohm 10 W = 3,5 A
bei 0,8 Ohm 20 W = 6,7 A
bei 1,8 Ohm 10 W = 3,4 A
bei 1,8 Ohm 20 W = 6,5 A
bei 2,7 Ohm 10 W = 3,5 A
bei 2,7 Ohm 20 W = 4,5 A

Das heisst, im Maximalfall habe ich 6,7 A gemessen. Das ist nicht wirklich viel dass kann sogar ein normaler IMR 18350 noch leisten. Auch der völlig auf Kapazität getrimmte Panasonic NCR18650B kann mit dieser Last noch locker betrieben werden. Der Provari P3 kann sowohl mit Flachen als auch mit Nuppelakkus betrieben werden, wer also noch Nuppelakkus vom alten Provari übrifg hat, kann diese gerne hier noch aufbrauchen. Provape empfiehlt AW IMR Akkus, diese Empfehlung stammte noch aus Zeiten, als die Akkuauswahl noch sehr dürftig war. AW Akkus sind extrem überteuert und in 18650 und 18500 inzwischen mehr als nur deklassiert, es gibt heute wesentlich bessere Akkus, zu günstigeren Preisen. Ich empfehle heute keine AW Akkus mehr, höchstens noch in 18350. Die Drohung, dass man garantieverlust zu befürchten habe, wenn m,an andere Akkus nutzt, ist reiner Blödsinn, wenn ihr due Akkus nicht im Gerät stecken lässt in einem Garantiefall kann es Euch eh niemand nachweisen. Mein Tipp für den Provari sind:

In 18650:

Panasonic
NCR18650B
LG
INR18650MH1

In 18500:

Tensai
TN18500HP-1100

In 18350:

Tensai
TN18350HP

 

.

17 responses so far

17 Responses to “Provari P3 Testbericht”

  1. Klauson 20 Jan 2015 at 13:07

    Frage:
    Der Vergleich zum “the eye” bezog sich auf die Erstversion, ohne Update, oder ?

  2. adminon 20 Jan 2015 at 13:11

    Ja, korrekt.. die Original Eye (v1) wie bereits getestet – die upgedatete Refresh hatte ich noch nicht.

  3. Schorschon 20 Jan 2015 at 19:30

    Ich hab den P3 jetzt auch schon einige Zeit in Gebrauch und seit dem bin ich nur noch mit dem Ding unterwegs. Meine Boxen und dröfzichtausendwattgeräteinder12version gammeln bei mir nur noch rum. Nicht das die schlecht sind aber beim P3 fehlt mir eben nix. 20 Watt reichen mir komischer Weise und ich brauch keine Angst zu haben, dass mir das Ding in alle Einzelteile zerfällt.
    Ich muss aber sagen, dass MIR der Button beim P3 nicht sooo gut gefällt. Dieses satte “gnugs” beim Feuern fehlt mir bei DER Gerät einfach. Es ist jetzt nix was mich auf die Palme bringt aber die Rückmeldung des Buttons fehlt mir ein wenig.

    Ansonsten gibt es einfach nichts was mich am P3 stört. Ich betreibe den Kayfun V4 mit P3- Connector und daher fällt mir das mit dem 510er nicht so auf.

    Ich muss aber aufpassen. Meine Süße schielt schon verdächtig oft auf das gute Stück ;) ^^

    Ach, und vielen Dank für deinen ausführlichen Test.

  4. NapDynon 23 Jan 2015 at 18:52

    Schöner Test – wie gewohnt. :-)

    Könnte mal wieder was zu Akku Technik kommen, das ist eine Marktlücke welche Du einfach perfekt ausfüllen kannst. :-)

  5. Uweon 01 Feb 2015 at 15:51

    Lieber BergProphet, ich lese Deine Testberichte sehr gerne und gerade dieser P3 Test lässt wieder mal meine Fingerkuppeln jucken dieses Gerät zu kaufen. Was mich bisher davon abgehalten hat, ist der Preis und die schlechte Erfahrung mit den Teilen. Ich habe insgesamt 6 Stück besessen, einen davon verkauft und nun habe ich immer noch 5 Stück und 3 davon sind defekt. Vielleicht bin ich ein Pechvogel, aber schon 3 Platinen defekt ? Dabei dampfe ich immer zwischen 1,2 und 2 ohm bis max 10W oder 3,7-4,5 V – das sollte die PV’s ja nicht sonderlich herausfordern. Eine Platine hab ich schon ersetzt. Das hat mich inkl. Versand 85 Euro gekostet. (123liquids). Nun hab ich schon gegoogelt und Foren durchforstet und keinen Elektroniker gefunden der so etwas reparieren kann. Hast Du dazu eine Idee ?

  6. Steveon 13 Feb 2015 at 00:57

    Hallo BergProphet,

    vorerst mal ein dickes Lob für deinen Bericht. Ist sicherlich das Beste, was man bisher lesen konnte und da habe ich einiges durchgelesen.

    Dampfe jetzt seit 1 Monat den P3 mit einem Kayfun V4 – was soll ich sagen, ich bin begeistert. Der Provari P3 ist absolut einfach zu bedienen und ist ein schönes, schmuckes und gut durchdachtes Gerät. Auch ich betreiben den Kayfun V4 mit P3-Connector, was der Kombination zusätzlich Stabilität verleiht.

    Der Grund, warum ich eigentlich auf den Provari P3 gekommen bin, war der Fehlkauf von einer Joytech Evic Surpreme mit Delta 3 Verdampfer. Also von der Qualität her eine mittlere Katastrophe. Die 160 Eronen hätte ich mir sparen können. Aber offensichtlich wird man aus Schaden klug ;)

    Abschließend möchte ich mich nochmals für deinen Test hier bedanken. Echt Spitzenklasse, was du hier leistest. Bitte weiter so – dann kann man wirkliche Fehlkäufe minimieren.

  7. Andreason 22 Feb 2015 at 18:05

    Danke für den bericht! Was spricht gegen den Panasonic NCR18500 mit 2000mAh im Provari? Die Laufzeit wird doch deutlich höher sein als beim Tensai, für den du eine Empfehlung gibst. Ja, die Pana verträgt nur 4A, aber wenn man gemütlich unterwegs ist reicht der dicke…

  8. adminon 22 Feb 2015 at 20:06

    Ja, wenn man gemütlich unterwegs ist, könnte der Kapazitätsvorsprung durchaus einen Laufzeitvorteil bringen. Spricht in dem Fall nix dagegen. ;-)

  9. Markuson 27 Feb 2015 at 19:17

    Das ist wirklich ein ausgezeichneter Test, vielen Dank dafür. Was für eine Wohltat zwischen dem ganzen Müll, den man so lesen muss, wenn man sich für ein bestimmtes Produkt interessiert. Jetzt werde ich mir das Teil auch bestellen.

  10. evaon 02 Mar 2015 at 20:15

    Wenn man unter den Cone einen Ring aus sehr dünnem transparenten Plastik (Schnellhefter etc.) legt,
    dann schraubt sich das 510er “Inlay”/Gewindeding nicht mehr mit ab und man hat trotzdem noch guten Kontakt. ;)
    Mich hatte das auch genervt, bis ich mir gedacht habe: der äußere Ring sollte minimal höher sein, um das zu verhindern.

  11. SKPon 08 Mar 2015 at 18:25

    Danke für den Test, mit ein Grund warum ich mir den P3 geleistet habe und mehr als zufrieden bin.

  12. Araon 15 Mar 2015 at 14:48

    ich versteh das einfach nicht, gibt’s denn wirklich keinen günstigen Akkuträger der bis 15W sauber die Leistung ausgibt und vernünftig nachlassende Akkuspannung ausgleichen kann?
    260€ für nen Provari sind mir echt zu viel, 160€ für nen Pipeline/Dicodes auch.
    Bleibt da wirklich nur der Selbstbau mit nem SX350?

  13. adminon 16 Mar 2015 at 19:10

    Hmm.. hast Du mal ne gute alte Vamo probiert v5 oder sowas? Oder der Innokin itaste SVD2, der war doch gut und deutlich unter 100,-

  14. Araon 16 Mar 2015 at 19:56

    joa, Vamo V5 hab, benutz ich aber fast nurnoch als Ohm-Messer. Evtl. sind meine Akkus (Panasonic 3400er) auch schon ein wenig ausgelutscht, aber die Vamo bricht recht schnell in der Leistung ein. Selbst mit eingestellten 15W fühlt es sich mehr wie 7-8W an.
    Hab noch ne DNA 30 Box, mit der geht’s einigermassen, aber wegen fehlendem Step-Down und gefühlt nicht vorhandener Regelung bei nachlassendem Akku auch nicht befriedigend.

    Hab aber jetzt grad noch nen interessanten AT gefunden der wohl demnächst rauskommt:
    http://www.gearbest.com/electronic-cigarettes/pp_157507.html

    hat wohl scheinbar den recht neuen Yihi Chip Yihiecigar SX330 V4S drin, der lt. Datenblatt von 1-7V Output Voltage geht.
    http://www.yihiecigar.com/products_info/Yihiecigar-SX330-V4S-295319.html

  15. Araon 16 Mar 2015 at 22:55

    Vamo V5 hab, dient zur Zeit aber hauptsächlich nur als Ohm-Messer. Evtl. sind meine Akkus (Panasonic 3400er) auch schon zu abgenudelt, aber sie bringt kaum noch Leistung rüber, auch wenn noch 3/4 Akku angezeigt wird. Eingestellte 15W sind dann eher wie 7-8W. Hab noch ne DNA20 Box, mit der geht’s einigermaßen, aber da ist halt auch nix, und muss bei sinkendem Akku immer wieder nach oben regulieren.

    Hab aber heute grad von nem AT gelesen der sich interessant anhört: PIONEER4YOU IPV4 100W

    Die 100W brauch ich natürlich lange nicht, aber soll den Yihi SX330 V4S Chip haben, der geht lt. Datenblatt von 1-7V Output. Das lässt ja auf ein funktionierendes Step-Down hoffen. Dazu noch 2x 18650 und Temperatur-Kontrolle. Bei Gearbest läuft ein Presale für ~76$, ich hoffe mal dass es da noch vorher aussagekräftige Reviews gibt :)

  16. Seloon 21 May 2015 at 02:59

    Danke für den hervorragenden Bericht. Habe heute endlich “zugeschlagen” und bin begeistert!

  17. meMyselfIon 09 Apr 2016 at 08:27

    Ich lache mih immer halb schief wenn ich sehe, was für ein Kult um Teile wie die Provari et al gemacht wird.
    Sie kostet so viel wie 3 oder 4 Stück der eVic VTC Mini, kann weniger (nur 20 Watt, kein TC-Modus, …), und ist im Wattmodus z.T. ungenauer als die eVic.
    Sprich: Verlierer in so gut wie allen relevanten Kategorieren. Und das bei dem Preis? Ich lach mich weg.

    Vor Urzeiten war der Preis ok, weil es keiner Konkurrenz gab. Das ist zum Glück schon sehr lange her.
    Wer sich heute noch so etwas kauft, hat mein Mitleid.
    Selbst wenn man an Altersstarrsinn leidet (“icch will nur Tube-Mods”) und gerne (zu?) viel Geld ausgibt, gibt es heute wesentlich Besseres. Z.B. Tubemods bis 40 Watt, TC inklusive.

Comments RSS

Kommentar dazu? (Geht anonym und ganz ohne Anmeldung)