Sep 16 2014

eGo Akkus Teil 2: Pipeline Rotation aka Vision Spinner I

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Gerüchten zufolge ist der Vision Spinner I einer der leistungsfähigsten VV eGo Akkus am Markt. in der Dampfercommunity munkelt es, dass der Vision Spinner I sogar leistungsfähiger ist, als das optisch aufgehübschte Nachfolgemodell Vision Spinner II, solche Gerüchte liebe ich, da schauen wir dann doch mal, oder?

Die Tatsache, dass der Vision Spinner I inzwischen weitgehend durch den Vision Spinner II aus den Shops verdrängt wurde, macht die Überprüfung dieses Gerüchtes nicht wirklich einfacher. Bis ich dann zufällig bei Pipeline den Rotation gefunden habe. Der ist angeblich aus dem selben Werk beim selben Hersteller nach den selben Specs wie der Spinner I,  kurz: “Das is der selbe Akku mit anderem Logo, vom Spinner Hersteller direkt”, nur dass er problemlos lieferbar ist.

Allgemeines:

Pipeline Rotation aka. Vision Spinner I

Pipeline Rotation aka. Vision Spinner I

Fixer 510er Verdampferanschluss mit eGo Außengewinde. Ich mag feststehende Verdampferanschlüsse, denn wo sich nix bewegt, geht meistens auch nicht so viel kaputt und es suppt auch weniger. Mag ein Vorurteil sein, aber das schreib ich in jedem Test, also auch hier. Darunter dann der Standard (und bewährter) eGo Feuerknopf, hier weiss beleuchtet. Einziger Kritikpunkt: es gibt keine Anzeige für den Akkufüllstand. Hier in der mir vorliegenden schwarzen Version mit der eGo typisch matt satinierten Oberfläche, die mag ich ganz gerne.

Zur Einstellung der Ausgangsspannung gibt es unten am Boden ein satt laufendes, stufenlos von 3,2V bis 4,8V verstellbares Drehrad mit einer selbst für meine Maulwurfsaugen noch gut ablesbaren Skala darüber. Das wirkt nicht nur solide, das funktioniert auch gut. Gesamt Material, Qualität und Verarbeitung sind vollkommen in Ordnung, da gibts nichts zu meckern.

Abmessungen (der 1300mAh Version):

  • Außendurchmesser Tubus 16,5mm
  • Außendurchmesser verjüngter “Hals” 13mm, über den Feuerknopf genessen: 14mm
  • Gesamt 113,5mm lang
  • Gewicht: 51g

Sicherheitsfunktionen:

  • Kurzschlussschutz auf Verdampferseite (auch während eines Zuges, getestet)
  • Maximale Zugdauer 8 Sekunden
  • 5-Klick an und aus
  • eGo typischer hervorstehender Taster am verjüngten 14mm Teil des Akkus, ist also nur bedingt gegen ungewollte Betätigung geschützt

Leistung:

 spin_p02
Glattes Signal (Beispielhaft/gemittelt) “Pulsen” wenns zuviel wird (actual)

Der 2.6 Ohm Verdampfer: Der volle Regelbereich von 3,3V bis 4,8V wird unterstützt und auch 4 und mehr komplett durchgefeuerte 8 Sekunden Züge hintereinander sind weitgehend stabil. Weitgehend, nun, interessanterweise gibt der Pipeline eigentlich immer im Verlauf der 8 Sekunden etwas in der Spannung nach (siehe Oszi Shots im Abschnitt Verlauf).

Der 2.2 Ohm Verdampfer: Hier in sehr wichtigen Widerstandsbereich von 1,8 bis 2.2 Ohm merkt man die Mehrleistung zum Aspire meiner Meinung am Besten. Mit frisch geladenen Akku kann der Pipeline / Spinner I auch den 2.2 Ohm Testverdampfer noch stabil für 2+ Züge hintereinander mit knappen 4,8-0,2V im Verlauf befeuern, mit abnehmender Akkukapazität gelingt das dann nicht mehr und er bricht dann zunehmend ein, aber 4,4V liefert er zuverlässig auch mit schwächer werdenden Akku für mindestens 2 Züge in direkter Folge
(das ist eines meiner neuen Kriterien (im Moment) zur Beurteilung dieser Akkus: 2 Züge direkt hintereinander nicht mehr wie 0,2V Absackem, kein Pulsen).

1,8 Ohm Verdampfer wird von 3,3V bis 4,2V zuverlässig und stabil befeuert, darüber bricht er ein. 1.8 Ohm ist so ein üblicher Wert für die Verdampferköpfchen der üblichen Clearos, Minitanks usw. Der Pipeline / Spinner I gibt uns hier um die 10W, das langt eigentlich auch aus.

1,5 Ohm Verdampfer: funktioniert bis 3,8V stabil, 4,0V schafft er vielleicht mal nen einzelnen zug mit vollem Akku, aber in der Regel bricht er da weg.  1.2 Ohm wird mit 3,3V halbwegs stabil befeuert, wenn man etwas Pausen macht zwischen den Zügen ist das dampfbar, aber Regelbarkeit ist da Null und auf Dauer ist das nix. 1,0 Ohm pulst gleich im ersten Zug, wird schnell gut warm – ich glaube, das sollte man im Zweifel dann doch bleiben lassen.

Ein Zug im Verlauf..

Ich seh schon: 1 Zug ist nicht aussagekräftig genug, ich brauch mindestens 2 Züge im Verlauf, um das Verhalten der unterschiedlichen Akkus richtig rüberzubringen. Ok, dafür sind wir bei eGo Akkutests ja noch in der Versuchsphase – bis ich mit meinen großen Akkuträgertests zufrieden war hat ja auch ne Weile gedauert..

2 Züge in schneller folge: kein Problem beim Pipeline / Spinner I

Kein PWM;  2 Züge in schneller Folge beim Pipeline / Spinner I

Die Parameter für diesen Test sind übrigens: 2.2 Ohm, maximale Volt, feuern bis Abschaltung oder knapp unter 10 Sek (damit ich 2 vollständige Züge ins Bild bekomme)

Im Vergleich zum Aspire CF VV, der ja als erster getesteter Akku die Messlatte in dieser Testreihe darstellt fällt auf:

  • der Pipeline/ Spinner I feuert nur 8 Sekunden maximale Zugzeit – der Aspire hatte 11 Sekunden
  • der Pipeline / Spinner I gibt bereits im Verlauf des ersten Zug miminal mit der Spannung nach (während der Aspire da noch stabil schnurgerade bleibt)
  • aber und das ist ein großes Aber: der Pipeline/Spinner I macht so auch auch 3-4 Züge nonstop, während uns der Aspire gerade in den Grenzberreichen in der Regel schon zur Mitte des 2. Zuges wegbricht.

Der Pipeline / Spinner I ist aber auch nicht ganz vor dem Wegbrechen mit Pulsen gefeit, es kommt nur später als beim Aspire CF VV:

4. Zug bei 1,8 Ohm 4,2V

Der 4. Zug bei 1,8 Ohm 4,2V war dann zuviel: da bricht er weg

Setzen wir die gesammelten Eindrücke tabellarisch um, schaut das dann etwa so aus:

Leistungstabelle:

Soll 3.2V Soll 3,8V Soll 4,0V Soll 4,2V Soll 4,4V Soll 4,8V
1,0 Ohm 3,1V gibt sofort nach und pulst
1,2 Ohm 3,3V stabil mit mittleren Pausen, sonst einbrechen
(2,7A/9,0W)
1,5 Ohm 3,3V 3,8V stabil
(2,5A/9,6W)
4,0V nur ganz kurz, meist <3,9 max
(2,6A/10,7W)
1,8 Ohm 3,3V 3,8V 4,0V
4,2V
(2,3A/9,8W)
4,4V bricht weg
(2,4A/10,8W)
2,2 Ohm 3,3V 3,8V 4,0V 4,2V
4,4V
(2A/8,8W)
4,8V bricht weg
(2,2A/10.5W)
2,6 Ohm 3,3V 3,8V 4,0V 4,2V 4,4V 4,8V
(1,8A/8,9W)

Die behauptete Mehrleistung eines Spinner I / Pipeline Rotation sieht in Zahlen dann basierend auf den obigen Beobachtung so aus:

  • Maximal 2,5A
  • bis etwas über 9,5W.
  • In einem Regelbereich von 3,3V bis zu maximal (je nach Verdampfer Widerstand) 4,8V stark VD abhängig.

Sinkende Akkurestspannung

bewirkt in meinem Test zum einen, dass mit sinkender Akkurestspannung auch die erzielbare Ausgangsspannung am VD geringfügig aber stetig sinkt, zum anderen reduziert sich die anzahl der Züge, die in direkter Folge ohne Pause möglich sind, bis der Akku einbricht und zu pulsen beginnt”

Mein Fazit:

Der Pipeline Rotation / Spinner I hat auch die geglättete Ausgangsspannung, bringt im Vergleich zum Aspire gute 15% bis 20% mehr Leistung und wirkt ingesamt durchwegs “performanter”. Gut, das Design reißt nun keinen vom Hocker, das ist funktional, schlicht,  eGo Akku typisch eben, aber er funktioniert prima, preislich liegt er unter 25,- Euro auch im üblichen Rahmen, also wem nen Tick oder eher Zwei mehr Leistung lieber ist als das stylishere Aussehen, der sollte beim Pipeline Rotation / Spinner I zugreifen.

Ist er nun besser als der Vision Spinner II? Nun, das erfährt ihr, wenn ihr jetzt anschliessend den Teil 4 der Testreihe: Vision Spinner II lest.

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One response so far

One Response to “eGo Akkus Teil 2: Pipeline Rotation aka Vision Spinner I”

  1. new balance ??on 13 Aug 2015 at 01:21

    ??? new balance

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