Aug 31 2014

Dovpo E-Mech V2: Noch ein Transformer VV/VW 30W Mod

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Leider kann ich doch kein vollständiges Review machen, denn ich hab mir den Dovpo E-Mech V2 gleich nach den ersten paar willkürlichen Tests dann kaputt gemacht. Dafür kann der Dovpo E-Mech nix, das war allein meine Schuld, aber hier mal meine Eindrücke von dem Gerät, soweit ich es testen konnte.

Allgemeines:

Sorry, bissl staubig..

Sorry, bissl staubig + Schrauben fehlen: der Dovpo E-Mech. Die “2 kleinen Schnapper” fürn Akkudeckel find ich lustig

Ich habe den Dovpo E-Mech Mitte August für knapp 70,- Eurogekauft, weil er mal wieder was anderes ist, alles immer neue Yihi Revisionen oder DNA Clone testen. Immer das Selbe nervt nämlich und dann verliere ich schnell die Lust. Aber zurück zum Dovpo E-Mech: ein 30W VV/VW Akkuträger mit 2 gestackten 18650er Akkus nutzbar zwischen 0,5 Ohm und 10 Ohm. Das klingt doch ungewöhnlich, nicht? Ungewöhnlich ist dann vor allem die Optik des Teils. Irgendwie scheine ich eine Zwischenversion des Dovpo E-Mech erhalten zu haben, denn mein Testgerät ist weder die erste Version V1 wie hier im Youtube Video auf der Händlerseite besprochen wurde, noch hat es alle auf der Homepage des Herstellers angekündigten Änderungen von der “für Ende August 2014 angekündigten Version”- ich nenne die jetzt mal Version V3 – umgesetzt, es ist also eine sagen wir “V2” die ich da habe oder: “ein Mischmasch aus beiden Revisionen” und die hinterlasst einen eben solchen Mischmasch an Gefühlen.

  • Im Videoreview auf der Händlerseite spricht der Reviewer von einem Plastikgehäuse, das dürfte die V1 des E-Mech gewesen sein. Das mir gelieferte Modell V2 stammt vermutlich aus Juni/Juli 2014, erscheint mir nun aus massivem Aluguss zu bestehen und wirkt extrem stabil, die (wahrscheinlich raubkopierten) Transformer / Autobot Logos sind jetzt als Aufkleber zum selber anbringen mitgeliefert und nicht mehr fix aufgedruckt. Das Gehäuse lässt sich übrigens leicht über 6 völlig unverdeckte Kreuzschlitzschrauben öffnen und komplett zerlegen, nur am 510er Anschluss sind die Kabelchen etwas kurz, da wirds etwas eng. Aber das nur so nebenbei erwähnt. Während die V1 gar nicht auf den Tisch gestellt werden konnte, hat meine Version 2 nun 2 kleine Höckerchen spendiert bekommen, (man siehts oben links im Foto noch so ein bissl rausschauen) damit kann man den Akkuträger nun mehr schlecht als recht auf dem Tisch stellen bzw. balancieren lassen. Sicher steht das allerdings auch nicht.
  • Hinter dem abschraubbaren geraden 22mm Konus steckt in meiner Version ein eher labberiger 510er mit eGo Außengewinde, der ähnlich der KSD Vamo leider kein allzugroßes Vertrauen einflößt. Der Mittelpol ist übrigens auf primitivste Weise gefedert, ein Liquidtropfen auf den Pol suppt dann direkt auf die Platine durch (ja, nachdem ich das Ding eh schon gehimmelt hatte, hab ich dann auch etwas genauer getestet)  Im “August 2014”-Modell V3 soll laut Hersteller Dovpo dann der Mittelpol nebst Isolator verbessert werden, in meinem Juni Modell V2 das mir hier vorliegt war er es leider noch nicht der Fall.
gefederter 510er mit eGo Außengewinde hinter geradem 22mm Kone

Schon zerlegt: gefederter 510er mit eGo Außengewinde hinter geradem 22mm Kone (Kone nicht im Bild)

  • Während der beim Händler verlinkte Youtuber noch die nervenden Pieptöne des E-Mech v1 bemängelt hatte, war bei mir in V2 der Lautsprecher zwar noch auf der Platine verbaut (und die Öffnungen dafür im Gehäuse), aber dessen Funktion bereits deaktiviert und der Eintrag im Menü, um ihn stumm zu schalten, schon aus der Firmware entfernt. Die neue August 2014 Version V3 wird dann auch keine Löcher mehr im Gehäuse und die Platinenrevision dann sicher auch kein Lautsprecher mehr verbaut haben. Weggefallen sind damit also auch Tastentöne und Weckalarm der ersten Version. Das hochfrequente Fiepen, was mehrere Youtuber jedoch als absichtliche Tonausgabe vermutet hatte, entpuppt sich beim genauer hinhören als Spulenfiepen, da hilft in der Tat auch das Abschalten des Lautsprechers nix, das ist übrigens auch bei meinem Gerät, ich fand es jetzt aber nicht so sehr störend.
  • Den Feuertaster empfand ich wieder etwas labberig, wenn ich den nicht mit Bedacht etwas fester gedrückt hielt, ist der mir gerne mal mitten im Zug wieder ausgegangen. Fand ihn damit also unzuverlässig. Zwischen betätigen des Feuerknopfs und tatsächlichem losfeuern liegt eine ein bissl nervige Verzögerung von ca. 0,5 Sekunden, das macht das Ganze etwas träge dazu noch. Wenn man es weiß und durchgehend feste drückt, ist das ok, aber mehr wie ein “Ausreichend” gibt es da nicht von mir. Das fand Hersteller Dovpo wohl selber auch und verspricht für Version 3 einen verbesserten Feuerknopf. Der Feuerknopf wird übrigens von 4 hellen, pulsierenden LEDs hinterleuchtet, die dann beim Feuern durch ein weiteres Transformers Logo in der Feuertaste hindurch leuchten. Das ist bestimmt ganz toll, nur kann es niemand sehen, weil beim Feuern hab ich genau da den Daumen drüber. Das bringt so also gar nix.
  • Wenn wir schon beim Thema Beleuchtung sind: es gibt dann noch mehr LEDs im E-Mech: auf der Gehäuserückseite (erstes Foto der graue Kasten da) sitzt dann nochmal ein rechteckiges, verspiegeltes Kästchen, dahinter ist ein Dovpo Logo, das ebenfalls pulsierend weiß zu leuchten beginnt, während man feuert. Das sieht man recht gut und sieht eigentlich sogar noch was gleich – erinnert mich aber unglücklicherweise irgendwie an das mega-peinliche Proll-Apple-Logo auf dem Deckel der Macbooks, welche die lustigen Yuppies im Starbucks immer so demonstrativ unauffällig aufblitzen lassen. (Wenn ich so oft mein Rechner neustarten müsste, würde ich mir was ordentliches kaufen )
  • Das eigentlich schöne (Matrix) Display ist optisch wenig elegant gestaltet. Es zeigt neben Zugzähler (seit letztem Akkuwechsel), eingestellter Soll-Watt (oder Soll-Volt) den Akkuzustand leider nur als sehr grobe Balkengrafik an. Dazu das aktuelle Datum und Uhrzeit im internationalen “verkehrt herum” Format, inkl. Wochentag und den Verdampferwiderstand. (plus Status-Icons für Taschenlampe, Tastenschloß und Akkupackfunktion). Nach wenigen Sekunden Inaktivität schaltet das Display ab, während des Feuerns wird die Zugdauer in Sekunden angezeigt.
  • Das Display wird ständig als “Touchdisplay” bezeichnet, das ist es aber nicht. Es ist ein gewöhnliches LED (Matrix-) Display, an dessen Seite links und rechts eine kleine Sensortaste verbaut wurde. Im Grunde genommen handelt es sich beim E-Mech also um das klassische 3-Tasten Bedienkonzept: Feuertaste, jeweils 1 Hoch- & Runter Taste. 3 Klick an/aus. Tastensperre. Das wars dann (fast) schon. Alle Einstellungen gehen beim Akkuwechsel verloren.
  • Der E-Mech ist im VV Modus von 3.0 bis 6,0 V in 0.1 V Schritten einstellbar oder im VW Modus von (angeblichen) 3W bis (wieder angeblichen) 30W in 0,5W Schritten.
  • Die Sensortasten für Plus und Minus sind mir jedoch viel zu empfindlich. mir passiert es ständig, dass ich irgendwie mit der Handinnenseite oder nem Finger beide gleichzeitig auslöse, mir so die Tastensperre löse und dann gleich die noch Taschenlampe einschalte und die Ausgangsleistung verstelle. Das hat mich auf Dauer dann wirklich extrem genervt und ich hab mir dann eine Sensortaste stillgelegt (mit Pappe und Tesa)

 

Einmal E-Mech von innen

E-Mech von innen.. Der Bändel zum Akkus rausnehmen (oberer Rand) erinnert erweckt nostalgische Gefühle ;-)

Zusatzfunktionen:

  • Taschenlampenfunktion: Lange auf die Plus-Taste gedrückt schaltet eine Mini-Taschenfunzel ein, wie man sie vom Grabbeltisch für 1,- Euro fürs Schlüsselbund kennt. Mit 2*18650 in Serie hinten dran dürfte die vermutlich die nächsten 100 Jahre durchfunzeln.
  • USB Powerpackfunktion lt. Dovpo 5V bis 2A: ich kanns leider nimmer testen, aber lange auf Minus Taste gedrückt schaltet die USB Powerpackfunktion an oder aus. Auch hier wieder: die Power aus 2*18650 dürfte ausreichen, z.b. einen iPhone Akku unterwegs 2-3 mal komplett voll zu laden, wenn man nicht noch dampft wie ein Schlot nebenher. Benutzt hab ich sowas eigentlich noch nie, aber ich kann mir das als durchaus nützlich vorstellen. Warum nicht. Das mitgelieferte Universal USB Kabel ist übrigens ein kleines Highlight: mit Lightning- und alten iPhone Stecker, Mini und Micro USB hat es tatsächliche alle von mir benutzten Steckerchen vereint. So ein Kabel in Deutschland gekauft kostet alleine schnell mal 15 Euro. (jaja, in China kriegt man das für 2-3 Dollar nachgeworfen)
  • Aufladen über MicroUSB: das ist meiner Meinung der größte Fauxpas dieses Akkuträgers: man kann nicht einfach hingehen und 2 in Serie geschaltete 18650er völlig hirnlos mit paar V Ladespannung / 450mAh  Ladestrom ohne jeglicher Zellenüberwachung, ohne Balancing stumpfsinnig in Reihe laden. Das Ganze völlig in blindem Gottvertrauen darauf, dass sich die Akkus über den unterschiedlichen Innenwiderstand dann schon selbst ausgleichen und nicht einfach nur in die Luft fliegen. Gut, in die Luft fliegen tun LiIons in der Tat jetzt eher selten, aber Ausgasen ist auch nicht lustig, selbst wenn durch das Akkufach des E-Mech der Wind recht ungehindert durchpfeiffen kann. So grob jegliche Sicherheitsregeln beim Laden von Akkus misachten muss man dann auch nicht, dieser Lademurks führt in der Praxis dann zu immer stärkerem auseinander Driften der Zellen, das nicht bemerkt werden kann und letztendlich dann vermutlich zum fortdauernden Überladen einer der 2 Zellen, während die andere unbemerkt eventuell sogar nebendran tiefentladen wird. Vielleicht passiert das nicht in den ersten 20 Zyklen, aber auf Dauer passiert es dann bestimmt. In meinen Tests wurde übrigens ein Pärchen kritisch tiefentladener Zellen mit Restspannung jeweils <1,5V, und auch ein Pärchen mit Drift größer 2V völlig ohne Murren mit vollem Ladestrom geladen und natürlich gabs da auch kein Hauch von CC-CV.. Der “rettende” Aspekt: es sind “nur” ~500mAh Ladestrom und wenigstens wird dann um 8,4V Gesamtspannung terminiert, aber trotzdem wirds mir dabei Angst und Bange. Da hilft es auch nicht, dass der E-Mech einen hübsch animierten Ladebalken während des Ladens anzeigt..,

    … denn diese USB Ladefunktion ist hochgradiger Pfusch, im besten Fall nur “schwer akkuschädigend”, auf Dauer dann aber durchaus “gefährlich”.
    Bitte nutzt die diese USB Ladefunktion nicht! Ladet Eure Akkus in einem richtigen Ladegerät und beachtet die Sicherheitstipps zum Stacking!

 

andere Seite (nicht verschraubt)

Andere Seite: Display mit 2 Sensortasten, unten 2 * USB: (Gehäuse hier im Moment nicht verschraubt)

Leistungsdaten

Der E-Mech soll Verdampfer zwischen 0,5 Ohm und 10 Ohm Befeuern können. Die Messung des Verdampferwiderstands ist bei meinem Modell nicht sonderlich genau, die Messergebnisse lagen meist um 0.1 teils 0.2 Ohm unter den üblichen Ergebnissen meiner Testverdampfer. Als grobe Orientierung tuts das, aber das machen andere dann doch deutlich besser.

Ich konnte leider nur ein paar wenige Messungen machen, bevor mir das Teil um die Ohren geflogen ist (war mein Fehler, nicht die Schuld des E-Mech), dabei ist mir folgendes aufgefallen:

emeh60v0

Der E-Mech nimmt die anliegende Gesamtakkuspannung, also bei vollen Akkus 8,4V und zerhackt diese. Eine weitere Glättung findet nicht statt, wir sehen daher im Oszi Bild eine typische, ungeglättete Rechteckwelle, zum Glück um die  250 Hz – also ohne rattern, mit entsprechend variierendem Tastverhältnis (Duty%).

Meistens lag er  in der geringst möglichen Leistungseinstellung um ca. 5-6W. Ich gehe also davon aus, dass die 3W, wenn überhaupt, nur mit Verdampfern größer 1.5 Ohm erreichen wird.  Auch auf der anderen Seite des Leistungsspektrums sah es ähnlich aus: der E-Mech schien überraschenderweise auf maximale 6.5V limitiert zu sein. In den leider nur wenigen Tests, die ich machen konnte, hatte es den Anschein, als ob ähnlich wie bei der Joyetech Evic Supreme die 30W nur für Verdampfer unter 1.4 Ohm abrufbar wären. Mit meinem 1 Ohm Testverdampfer wurden die 30W problemlos erreicht, mein 0,8 Ohm Verdampfer wurde letztendlich sogar mit 40W befeuert. Ich bin versucht, zu sagen: Insgesamt erschien mir die Leistungsregelung doch sehr ungenau. Dazu wäre es vermutlich richtiger, wenn man den E-Mech als “ab etwa 6W bis maximal um 30W (nur zwischen 0,5 Ohm und 1,4 Ohm)” bezeichnen würde. Nachlassende Akkuspannung wurde soweit ich das noch messen konnte ausreichend kompensiert. Warum ausgerechnet 6,5V als oberes Limit? Ich hab keine Ahnung, Sinn macht es für mich keinen.

Nachtrag: Doh, bestimmt weil 6.5V ohne Boostschaltung selbst mit “leeren” Akkus (Abschaltschwelle scheint 2*3,2 also 6.4V zu sein) grad noch erreicht werden kann, so dass der fehlende Boost auch nie wirklich gebraucht wird. Das würde Sinn machen.

Akkutipps:

Ich hab während meiner Recherche ein Youtube Video eines deutschen Youtubers gefunden, der seinen E-Mech völlig unbedarft mit 2 komplett verschiedenen Akkus bestückt hatte. Bitte macht das niemals! Auch wenn die Akkus hier nebeneinander liegen, das ist und bleibt hier eine Serienschaltung der Akkus (bei uns Dampfern auch Stacking genannt) dort dürfen nur immer exakt gleiche Akkus in immer nur miteinander genutzten Pärchen verwendet werden, die dazu immer den selben Ladestand und Alter haben. Bitte niemals nicht die Akkus mischen, das ist nicht gut!

Nehmt Akkus ohne Nuppel, denn im 2. Schacht passt ein Akku mit Nuppel (“ButtonTop”) nicht mehr rein – vielleicht noch mit roher Gewalt, aber da die flachen Akkus günstiger sind, rate ich zu flachen “Flat Top” Akkus. Protected Akkus gehen absolut nicht, dazu ist der Akkuhalter dann viel zu kurz. Ihr könnt Hochlast Akkus nehmen, aber das ist absolut unnötig. Klar, auch 2*2100 mAh halten ne gefühlte Ewigkeit, aber ich finde so richtig macht es dann mit auf Kapazität getrimmten Zellen Sinn. Da die Last am Akku sehr gering ausfällt, wir sowieso Pulslast belasten (maximal 10 Sekunden, länger erlaubt der E-Mech nicht), rate ich gleich direkt zum Panasonic NCR18650B, denn wenn wir schon kaum Strom pro Akku ziehen, dann können wir auch einen Akku nehmen, der uns in der Kapazität, also Laufzeit, echte Vorteile bringt. Das ist eben der Panasonic NCR18650B und den gibts hier bei Amazon.de:

 

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Im Stacking rate ich grundsätzlich immer zu einem Ladegerät, welches die Akkuspannung sofort im Display in Volt anzeigt, das ist für Stacking kein unnützes Gimmick, das nur unnötig Geld kostet, nein, das ist ein echter Sicherheitsgewinn, da ich automatisch vor und nach dem Laden sehen kann, ob meine Akkus noch zueinander passen, oder ob die schon zuweit auseinander gedriftet sind und das Akkupärchen in Rente muss. Die Alternative wäre jedesmal mit dem Multimeter messen und dazu sind wir doch allesamt zu faul, stimmts? Also ich bin es auf jeden Fall.

 

 

Mein Fazit:

Im Grunde kann man sagen, ist die Leistung des E-Mech doch irgendwie “nur relativ moderat”. Ein Stacking zweier Akkus wäre bei diesem Träger angesichts der Leistungswerte (30W nur in Ausnahmen bei eben 0,5 bis <1.4 Ohm erreicht) und den dabei gemessenen Strömen am Akku noch nicht wirklich notwendig gewesen, das hätte ein einzelner High Drain auch noch gestemmt.  Bissl Kanonen auf Spatzen, versteht ihr, was ich meine? Ja, ich weiss schon, wenns nicht gestacked wäre, würde die Last am Akku auch wieder anders aussehen, dann müssten wir boosten und nicht einfach nur zerhacken und das braucht mehr Strom und sowieso.  Stimmt schon, aber ich ich seh das irgendwie beim E-Mech jetzt mehr als reine Show und weniger als echte Notwendigkeit.

Zuwenig klaren Nutz stehen den Nachteile des Stackings hier im E-Mech entgegen: die total versemmelte Ladefunktion z.b., generell die Stacking Problematik – also der Zirkus mit den Akkus  oder die großen Abmessungen und Gewicht des E-Mech – auf der Positivseite steht dann aber ohne Frage die Laufzeit: mit 2x NCR18650B mit jeweils etwa 3000mAh nutzbare Kapazität konnte ich mit dem E-Mech tatsächlich 2,5 Tankfüllungen über 48 Stunden hinweg ohne Aufladen durchnuckeln, das gelang mir bisher noch mit keinem Akkuträger.

Ich halte den E-Mech für einen Akkuträger, bei dem es mehr auf die Show als auf echten Nutzen im tagtäglichen Einsatz ankommt. Der E-Mech liegt zwar überraschend gut in der Hand, ist dafür aber von der Form und vom Handling her dann doch eher unpraktikabel. Mal beim Stammi einen raushängen lassen und Dampfnoobs erschrecken, ja. Dass mir mein Testgerät kaputt gegangen ist, dafür kann der E-Mech nichts, das war alleine mein Fehler. Aber andererseits hat mich der E-Mech jetzt auch nicht so überzeugt, als dass ich jetzt nochmal 70,- in die Hand nehmen und nochmal ein Gerät kaufen wollte.  Sicher würde ich mir gerne mal die für Ende August 2014 geplante Version 3 anschauen, was die auf Herstellerseite versprochenen Änderungen dann wirklich bringen, aber nochmal einen kaufen?

Its dead, Jim

Its dead, Jim

Ich behalte aus diesem Test über: die Überreste des defekten Trägers: einen gut dimensionierten Akkuhalter für 2 18650er Akkus in Reihe, den ich für die Tests des SX350V100 mit 40A wirklich dringend brauchen kann und ein todpraktisches USB Ladekabel und die Gewissheit: ich steh immer noch nicht auf Transformers, weder als Spielzeug, noch als Film und auch nicht als Akkuträger.

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