Jul 26 2014

Schlanke VariWatt: Pipeline Pro Slim & 4,35V Akkus

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Dicodes Elektronik in einem schlanken Träger bis 18 W – der Kompromiss aus leistungsstarkem VW und handlichen Abmessungen. Achtung: reine Meinung, ohne Messwerttabellen.

Historisches:

oder der “Almöhi” *hust* erzählt einen vom Krieg

Als vor ein paar Jahren Loongtotem mit seiner EVO auf den Markt kam, waren Sabbel und ich uns gleich einig: hier hat ein Hersteller mitgedacht und den schlausten Kompromiss aus Akkugröße und Leistungsfähigkeit gefunden: den 16650er Akku. Leider blieb es zu unserem großen Bedauern bei diesem (einmaligen) “Geniestreich”, schlanke Akkuträger blieben generell die große Ausnahme und die wenigen, die auf den Markt kamen, griffen dann zu deutlich weniger leistungsfähigen Akkugrößen (oder dem ungeliebten Stacking mit 2*16340er) und konnten erwartungsgemäß auch nur bedingt überzeugen. Die 16650 bleib damit in Dampferkreisen weiterhin schmerzlich ungenutzt. Jedesmal, wenn ich gefragt wurde nach einem Akkutipp für schlanke Träger, war meine Antwort Sanyo UR16650ZT. Einmal wurde ich tatsächlich erhört, aber der Träger war am Ende trotzdem Grütze, so schlimm, dass ich den Testbericht dann am Ende doch nicht veröffentlicht habe. Und so blieb es düster und ich hatte die Hoffnung auf einen schönen schlanken Träger mit 16650 schon aufgegeben.

Bis heute.. ok, bis vor ein paar Monaten, ich hinke mal wieder arg der Zeit hinterher.

Die Dicodes Elektronik hatte “historisch” in der Tat einen etwas holperigen Start, nicht weil sie wirklich schlecht gewesen wäre – das war mehr eine Fehlinterpretation der Umstände (auf die ich selber leider auch hereingefallen bin), sondern primär weil das “Drumherum” einfach nicht gepasst hatte. Aber das Thema ist gegessen, die Kritikpunkte sind inzwischen in der aktuellen Dicodes Generation, sei es in den Pipeline-, den Danis oder den Highendsmoke-Geräten alle ausgemerzt und die Dicodes Träger zählen meiner Meinung zu den Top 3 der Akkuträger am Markt (Sommer 2014). Und auch ihre Zuverlässigkeit haben sie inzwischen eindrucksvoll bewiesen. Die Anzahl der im von mir mitbetreuten Dampfertreff.de Forum bekannt gewordenen Defekte ist minimalst, der Service im Problemfall auf Zack, wobei ich da noch keine eigenen Erfahrungen machen konnte: alle meine Dicodes Träger funktionieren immer noch absolut störungsfrei.

Der Pipeline Pro Slim

Pipeline Pro Slim mit GG Penelope

Pipeline Pro Slim mit GG Penelope v1

Wir kennen das ja inzwischen. Dicodes ist der eigentliche Hersteller und entwickelt zusammen mit unterschiedlichen Händlern dann Geräte, die dann vom jeweiligen Händler exklusiv vertrieben werden. Als Herzstück kommt dabei immer die Dicodes Elektronik zum Einsatz, mit teils leicht abweichenden Funktionsumfang in der Firmware, aber stets mit 200 kHz Wechselstrom und mit vergleichbarer Performance.

Die Vorteiel der Dicodes Eletronik mit ihrem Wechselstrom Funktionsprinzip sind dabei vor allem:

  1. geringe Abmessungen der Elektronik,
  2. hoher Wirkungsgrad
  3. und optimale Ausnutzung der Akkukapazität auch dank der wählbaren Entladeschlussgrenze.

.. und ist damit prädestiniert dazu, auch bei kleinen und dqamit schwächeren Akkugrößen zum Einsatz zu kommen. Was ich absolut nicht erwartet hätte ist, dass die Abmessungen der eh schon sehr kompakt gehaltenen Elektronik noch weiter geschrumpft werden konnten, ohne Abstriche im Funktionsumfang oder Qualität zu machen – doch genau das ist passiert: mit dem Pipepline Pro Slim bietet der deutsche Händler Pipeline GmbH aus München nun einen am 510er Anschluss 18mm schlanken Akkuträger auf Basis einer weiter verkleinerten Dicodes Elektronik für 16650er Akkus.

Pipeline Pro Slim neben Pipeline Pro

Pipeline Pro Slim neben Pipeline Pro

Der Pipeline Pro Slim bietet dabei alle Funktionen, die wir vom großen Bruder schon kennen und schätzen gelernt haben: angefangen mit dem einstellbaren Entladeschluss ab 2,5V Restspannung, über den Auto-Sleep-Modus nach einer Minute mit dem genialen “beim Ersten Klick” – Aufwecken (beides konfigurierbar im EF Menü, das übrigens komplett im Slim enthalten ist) bis hin zum HeatProtection “HP” Modus. welcher der Geschmacksentfaltung zugute kommen soll. Und ein weiterer Clou ist: der Pipeline Pro Slim ist mit seinem Preis von 155,- Euro wenn man es genau nimmt für Leute, die die 20W des großen Bruders *nicht* brauchen sogar besser im Preis- Leistungsverhältnis.

Die Form ist konisch

Der Pipeline Pro Slim ist inzwischen ja doch schon ein paar Tage erhältlich, der am meisten genannte Kritikpunkt am Pipeline Pro Slim ist ein eher kosmetischer Designaspekt: der PPS ist konisch (ko-N-isch, mit N). Oben am 510er Anschluss ist der PPS 18 mm im Durchmesser unten am Akkudeckel jedoch 20 mm. (im Vergleich: der Pipeline Pro ist durchgehend 22 mm). Diese 2 mm Differenz  spalten die Dampfer: die einen finden diese leicht komische Form häßlich, die anderen stört das absolut nicht.

Ich persönlich gehöre zu der Gruppe die es nicht stört, im Gegenteil ich finde den PPS gerade wegen des verdickenden Endes sehr “handfreundlich”, der PPS schmiegt sich angenehm an den Handballen und ich hab den wirklich gerne in der Hand, dazu der schon vom großen Bruder PP bekannte abgerundete Akkudeckel, ja, ich find das gut. Im Grunde sieht das auch keiner wenn ich den in der Hand halte, ob der konisch ist oder nicht. Und noch was: 20mm steht auch etwas stabiler auf dem Tisch als 18mm. Aber so nebenher: wenn das der einzige Kritikpunkt ist, kann man bei Pipeline und Dicodes glaub sehr entspannt sein…

Im Grunde kommt die konische Form vermutlich primär daher, dass man bei der notwendigen Wandstärke und einem 16.xx ungrad mm durchmessenden Akku mit einem Gesamtdurchmesser von 18 mm außen einfach nicht mehr hinkommt (der Akku sitzt daher im schon etwas dickeren konischen Teil.) In der Länge messe ich beim Pipeline Pro Slim übrigens nur noch 105 mm, das sind wieder 5 mm kürzer als der große Bruder, den ich damals schon mit seinen 110 mm als kürzesten geregelten 18650er Akkuträger bezeichnet hatte. Übrigens bringt der PPS überraschende 120g Gewicht inkl. Akku auf die Waage – ja, das ist keine Luftnummer.

Leistungswerte des Pipeline Pro Slim

Der PPS feuerte ab 0,33 Ohm in meinem Tests bis hoch 15 W, zwischen 1 Ohm bis 3 Ohm [es gilt der Widerstands-Wert mit Punkt im 200 kHz Wechselstrom] dann bis hoch zu 18 W, in der von der aktuellen Dicodes Generation gewohnten Genauigkeit und mit gleichbleibender Ausgangsleistung auch bei abnehmender Akkuspannung. Alles genau so, wie wir das haben wollen. Die Messwerte entsprechenden dabei den Messwerten der letzten Testreihen, darum erspare ich mir den ganzen Zinnober und verlinke auf den letzten Test der Dicodes Elektronik. Einziger Abstrich, den man in Kauf nehmen muss: mehr wie 18 W / 5 A bekommt man leider beim besten Willen aus einem 16650er Akku nicht (vernünftig) raus. Und die 18W eigentlich auch nur mit dem kleinen Kunstgriff: es muss dazu die erhöhten Ladespannung der exzellenten Sanyo Akkus genutzt werden, aber dazu später mehr. Während der große Bruder Pipeline Pro also bis 20 W feuern kann, ist der Pipeline Pro Slim ab Werk erst mal auf durchaus dem Akku angemessene 15 W begrenzt, dies kann dann im erweiterten EF Menü noch bis 18 W angehoben (oder auch bei Bedarf bis runter zu 12 W abgesenkt werden).

Konkurrenzfähig

Konkurrenzfähig: beste Kompromiss aus Größe und Leistung: 16650 vs. 14650 vs 14500 vs 18650

… und das ist kein Ausschuss, den ich da als Konkurrenz zum 16650er eingesetzt habe, das sind in der jeweiligen Klasse sehr gut getestete Akkus, nur im 18650er habe ich absichtlich einen Akku mit weniger mAh genommen, der trotz allem viel empfohlene AW IMR 18650-2000 kann natürlich viel mehr Last ab als der 16650er, aber hat auch die gleichen nutzbaren  2000mAh bei 3A. Wers genauer sehen möchte, hier der Link zum Vergleich 16650 vs 14650 vs 14500 vs 18650 bei 3A auf Dampfakkus.de

Der PPS und die Akkus

Die langweiligen Basics: der PPS akzeptiert ungeschützte 16650er mit flachem Pluspol (“FlatTop”). Keine Protected Akkus (sind viel zu dick und zu lang).

Der Reiz aber auch die Achillesferse des PPS ist also ganz klar der 16650er Akku.

  • Nur ein 16650er Akku gibt mir die Akkuperformance, die ich für einen geregelten 15W Akkuträger mit 18mm Durchmesser brauche. (Noch kleinere Akkus sind dem 16650er chancenlos unterlegen.)
  • Aber: es gibt nur einen Hersteller für gute 16650er Akkus das ist Sanyo und von Sanyo nur 2 Akkutypen: UR16650ZT und neu UR16650ZTA. (Die anderen Akkus in 16650 in meiner Datenbank auf Dampfakkus sind entweder umgelabelte Sanyo Akkus, oder längst nicht so gut wie der Sanyo.)
Sanyo UR16650ZTA (oben) und ZT (unten)

Sanyo UR16650ZTA (oben) und ZT (unten)

Sind keine Sanyo Akkus greifbar, ist der Spaß nur sehr begrenzt. 16650 ist ein insgesamt sehr seltenes Akkumaß und in der Industrie so gut wie irrelevant. Der Akkumarkt ist auf 18650 fixiert, alles andere ist “unter ferner liefen”. Es ist daher nicht zu erwarten, dass sich hier kurzfristig groß Neuentwicklungen in 16650 auf dem Akkumarkt einfinden werden, zumal Sanyo gerade erst mit der UR16650ZTA ein Upgrade seiner UR16650ZT (ohne A) auf dem Markt gebracht hat. Die Sanyos können bei geringen Lasten manchem 18650er Paroli bieten, aber eben auch nur bei geringen Lasten und bei 18 W wird es dann schon eng. Der Ausweg bei 18 W ist das (absolut legitime, vom Hersteller ausdrücklich erlaubte) Laden auf 4,35 V Ladeschlussspannung (bei gleichzeitiger Einstellung des Entladeschlusses in der Pipeline Pro Slim auf 2,7 V, um die Leistungsreduzierung hinauszuzögern).

Die Sache mit den 4,35 V

Wenn wir von Akkus mit 4,35V reden, meinen wir ausgesuchte Li-Ion Akkus, die bis zu den besagten 4,35 V aufgeladen werden dürfen. Damit man einen Akku soweit aufladen kann, braucht man:

  • einen Akku, der explizit dafür vom Hersteller freigegeben wurde, das sind nur ganz wenige. Unbedingt auf das Datenblatt des Akkus achten!
  • ein Ladegerät, welches auf einen Ladeschluss von 4,35 V eingestellt werden kann, auch davon gibt es nur ein paar wenige.

Akkus, mit denen 4,35 V als Ladeschluss erlaubt sind, werden auch als Akkus mit “Nominalspannung” oder “Nennspannung” von 3,8 V bezeichnet. Üblich sind für unsere Dampfakkus normalerweise eine Nennspannung von entweder 3,6 V oder 3,7 V und für diese beide Nennspannungen gilt ein oberer Ladeschluss bei 4,20V. Nur Akkus mit Nennspannung von 3,8 V erlauben den Ladeschluss bei 4,35V und somit 0,15 V mehr Spannung.

Der häufigste Irrtum im Zusammenhang mit 4,35 V Akkus ist, dass sich dieser auf den ersten Blick nur sehr geringe Vorteil innerhalb von ein paar wenigen Zügen dann “verpuffen” würde. Aber genau das tut er nicht.  Die zusätzlichen 0,15 V der oberen Ladegrenze hieven bildlich gesprochen die Entladekurve ein deutliches Stück nach oben, wie man schön am nachfolgenden Bild erkennen kann. Dabei steigert sich auch die entnehmbare Kapazität in mAh, aber der eigentlich Vorteil ist ein ganz anderer: Das gesamte Spannungsniveau der Kurve liegt für die komplette Nutzungsdauer dieser Akkuladung merklich höher.

Gleicher Akku, aber 4,20 V vs. 4,35 V bei 3A

Gleicher Akku Sanyo UR16650ZTA, aber 4,20 V (rot) vs. 4,35 V (blau)  bei 3A

Ausführlich: Vergleich UR16650ZTA bei 4,20V und 4,35 auf Dampfakkus.de 

Wir liegen mit 4,35 von der Spannungslage also von vornerein schonmal höher als bei der 4,20 V Kurve, dazu kommt nun der “Voltdrop”, der uns in der tiefer liegenden 4,20 V Kurve viel früher ins untere Limit treiben würde. So können wir mit den 4,35V dann auch die 18 W des Pipeline Pro Slim nutzen, weil uns der Voltdrop nicht zu weit nach unten drückt.

Akkus mit Ladeschluss bei 4,35 V sind in Akkukreisen absolut nicht neu, aber unter uns Dampfern bislang noch so gut wie unbekannt gewesen. Das lag vor allem, daran, dass es keine bequem bedienbaren Ladegeräte gab, die man hätte benutzen können und man nie genau wissen kann, ob die Elektronik des Akkuträgers auch wirklich 4,35V noch verkraftet. Bis vor Kurzem gab es nur umständliche Bastellösungen, oder Spezial-Lader wie die “Cotton-Picker” Modelle, oder die teuren Modellbaulader (und selbst da nicht alle) um solche Akkus zu laden. Das wollten wir (Sabbel und ich) damals keinem antun, drum haben wir dazu auch nie viel gebloggt. Als Ende 2013 Xtar mit den ersten 4,35V fähigen Modellen auf den Markt kam, begann sich der Dampferszene überhaupt erst mal mit dieser neuen Möglichkeit auseinanderzusetzen und auch das bislang nur sehr verhalten. 4,35 V Akkus ist ein breites neues Spielfeld, mit einigen sehr interessanten Akkus und Anwendungsszenarios.

Ich empfehle jedem, der einen Pipeline Pro Slim bestellt, einen oder besser gleich ein paar Sanyo UR16650ZT oder UR16650ZTA mit zu bestellen. Die beiden unterscheiden sich bei Ladeschluss 4,20 V kaum, trotz der etwas höheren Kapazität der ZTA auf dem Datenblatt. Wer jedoch vor hat, 4,35 V zu nutzen, der ist mit der neuen ZTA merklich besser bedient. Wer 4,35 jedoch *nicht* nutzen möchte, kann ruhigen Gewissens zur älteren und preisgünstigeren ZT greifen, denn nur bei 4,35V hat die neue, teurere ZTA einen relevanten Vorsprung.

UR16650ZT gegen UR1650ZTA bei 4,20V und 4,3x V

UR16650ZT gegen UR1650ZTA bei 4,20V und 4,3xV @ 3A [Dampfakkus]

  Und wenn Ihr die 4,35 V Sanyo Akkus kauft, dann könnt ihr auch gleich noch das Xtar SP1 Ladegerät dazu mitbestellen.

Das Xtar SP1 LiIon Ladegerät mit wählbaren 4,35 V Ladeschluss

Kleiner smarter Lader: Xtar SP1

Kleiner smarter Lader: Xtar SP1

Das SP1 ist ein hervorragender kleiner 1-Schacht Lader des renommierten Markenherstellers Xtar mit exzellenten Testwerten und eben der Möglichkeit per Schiebeschalter die Nennspannung 3,8V = 4,35V Ladeschluss einzustellen (Testbericht kommt, Lygte-Info.dk hat ihn hier getestet), er kann also die 4,35V der Sanyo Akkus auch tatsächlich ermöglichen. Wer meine Forenpostings zum Thema Lader kennt, weiß vielleicht, dass mein absoluter Lieblingslader derzeit der Xtar VP2 ist, mit dem auch eine Nennspannung von 3.8 V / 4,35 V Ladeschluss möglich ist. Warum empfehle ich also statt dessen den Xtar SP1 als zusätzlichen Zweit-Lader?

Die Chancen sind recht groß, dass ihr außer den Sanyo UR16650ZT(A) noch keine anderen Akkus mit Ladeschluss 4,35V habt, ihr müsstet also immer hin und herschalten zwischen 4,20 V und 4,35 V  je nach dem, welchen Akku ihr gerade Laden wollt. Das ist lästig, das ist eine fiese Fehlerquelle und wer es mal vergisst, hat wenig Freude. Daher empfehle ich das SP1 als Zweitladegerät, dass nur zum Laden der 4,35 V Akkus genutzt wird und dazu immer auf 4,35V eingestellt bleibt, während Euer Hauptladegerät dauerhaft auf 4,20 V eingestellt bleibt.

Außerdem

  • ist ein Ersatzladegerät immer sinnvoll,
  • der SP1 kostet keine 20,- Euro (der VP2 ist mehr als doppelt so teuer)
  • und der SP1 mit seiner geringen Größe und der sauber umgesetzten USB Powerpackfunktion eignet sich zusammen mit den neuen Keeppower 26650-5200mAh extrem gut als Powerpack für unterwegs, wenn man mal längere Zeit weg von ner Steckdose ist
  • 4,35 V ist auch abseits der Sanyo 16650ZT(A) ein interessantes Experimentierfeld, wer sich von den Datenblättern nicht erschrecken lässt, kann mit 4,35 Akkus interessante Resultate erzielen (z.b. der LG D1 ist ein handfester Geheimtipp)

Es geht aber auch ganz ohne 4,35 V

Natürlich ist 4,35 V kein Muss. Die Sanyo Akkus funktionieren auch ganz wunderbar wenn man sie nur bis 4,20 V auflädt. Gerade wer sich nicht an die Leistungsgrenzen des Pipepline Pro Slims begeben will, sondern eher gemäßigt dampft, der bekommt mit den Sanyos auch mit herkömmlichen 4,20 V ordentliche Leistung und gute Ausdauer, die, ich sage es nochmal, bei diesen geringen Lasten an die Perfomance so mancher großen 18650er heranreicht.

Ich bin ja ein 8W (mit HeatProtection 10W) Dampfer, mir reicht ein Sanyo UR16650ZT(A) nur bis 4,20V aufgeladen. Oder anders gesagt: die Laufzeit des Pipeline Pro Slim ist für mich mit den wenigen Watt die ich brauche vollkommen in Ordnung, ich habe nicht dass Gefühl, dass mich der 16650er @ 4,20 V bei meinem Dampfverhalten wesentlich einschränken würde. Ich könnte mir den Pipeline Pro Slim durchaus aus Alltagsdampfe vorstellen und nicht nur aus schlanke Ausgehdampfe, für die ich sie jetzt nutze. Das war, was mich schon immer an der Sanyo UR16650ZT fasziniert hatte: ein 16mm Akku mit 2000mAh nutzbarer Kapazität und der Pipeline Pro Slim ist genau der richtige Träger für diesen Akku, das passt wie Faust aufs Auge, egal bei welcher oberen Ladegrenze. Im tagtäglichen Einsatz nutze ich 4,35 V auch erst, seitdem die Xtar Geräte am Markt sind, das war mir vorher mit den Cotton Picker Ladern viel zu fummelig.

Impressionen: Pipeline Pro Slim und diverse “Slim” Verdampfer:

 

Pipeline Pro Slim mit LittleSue

Pipeline Pro Slim mit LittleSue

 

Pipeline Pro Slim mit Aerotank

Pipeline Pro Slim mit Aerotank

 

Pipeline Pro Slim mit FeV

Pipeline Pro Slim mit FeV

 

Pipeline Pro Slim mit Taifun GS

Pipeline Pro Slim mit Taifun GS

9 responses so far

9 Responses to “Schlanke VariWatt: Pipeline Pro Slim & 4,35V Akkus”

  1. Nataschaon 26 Jul 2014 at 08:04

    Danke für den guten Bericht. Als Empfehlung für ein “4,35v” Ladegerät hätte ich noch das Xtar WP2 H. Da hat man ein einstellbares 2-Schacht-Ladegerät für 25€.

  2. adminon 26 Jul 2014 at 11:42

    Stimmt.. den WP2H hab ich vergessen, der ist auch gut und dazu günstig!
    (Auch der steht hier für nen Ladertest.. Ich bin sowas von hinten dran, das is nimmer lustig)

  3. Darth Vaperon 04 Aug 2014 at 14:23

    Klasse Bericht welches ich voll bestätigen kann ;)
    Der PPS ist genau das auf was ich gewartet habe: ein schmaler hochqualitativer Akkuträger, den ich in Verbindung mit dem FeV-VS als Alltagsdampfe nutzen kann und im Vergleich zu den 18xxx Systemen (ich dampfe mit 8W) in nichts nachsteht.
    Die konische Form finde ich persönlich als ein sattes “+”

  4. Gudangon 31 Aug 2014 at 13:02

    Hallo Prophet.

    Besitze seit gestern einen Pipeline pro und würde die Vorzüge des “Dampfen mit 4,35V” gerne auch darin nutzen.
    Kannst du Akkutips geben für 18650/18500 mit 4,3 V Ladeschlusspannung(find bei Akkuteile nix,ausser den 16650 Sanyos,die hab ich auch im Gebrauch in einer EGO-TF-1,Ladegerät ist also schon vorhanden)

  5. Gudangon 31 Aug 2014 at 14:47

    O.k.,grad den LG18650 bei Akkuteile gefunden….
    trotzdem noch tips?
    Oder findest du macht mit 18650 wenig Sinn?

  6. adminon 01 Sep 2014 at 20:54

    Ich hab im Moment jetzt die 18650er mit 4,35 irgendwie nicht so im Kopf präsent.. Kommt auch auf deinen Lastbedarf an, welcher da für dich in Frage kommen könnte.. Hast du den PP am Anschlag oder dampfst du eher gemäßigt?

    Generell sind die 4,35V auf nicht so hohe Dauerentladeraten spezifiziert, das schreckt viele mögliche Nutzer ab. Samsung und LG haben beide auch 4,35 im Programm und ich bekomme auch immer wieder neue Zellen zum Testen rein. Meiner Meinung: wenn du jetzt ned komplett am 20W Anschlag dampfst und das Ladegerät eh schon hast, würde ichs auf jeden Fall mit 18650ern auch mal versuchen.

    In 18500 ist mir im Moment kein 4,35 bekannt.

  7. Gudangon 02 Sep 2014 at 07:46

    Sorry,vergessen.
    Bin auch eher Schwachlast-Dampfer im Bereich 7-11 W,hab mir die LG bei Akkuteile jetzt mal bestellt.Die haben 2C=6A,dürfte also für mich locker reichen.
    Allerdings Entladeschlussspannung 2,75 V,meine Pana NCR’s haben 2,5 V.
    Ob dann da noch ein Unterschied zu den Pana NCR-PD / B übrigbleibt wird sich zeigen.
    Falls ich einen signifikanten Unterschied bemerke(habe leider nicht dein Mess-equipment..) meld ich mich erneut.

  8. thomason 03 Sep 2014 at 13:54

    Akkuträger für 16650 sind wirklich rar.
    Als iSmoka iGo gibt es eine Variante des Joyetech eVic easy, also nicht regelbar.
    Heute bin ich noch auf den Sunfire E MOD gestoßen:
    http://www.mjtecig.com/product/sunfire-e-mod.html
    http://youtu.be/W1gve1yulqQ

    Vielleicht interessiert’s dich ja… :)

  9. adminon 03 Sep 2014 at 14:26

    Der Sunfire Emod schaut interessant aus .. mal guggen, ob ich den mal für nen Test hole.

Comments RSS

Kommentar dazu? (Geht anonym und ganz ohne Anmeldung)