Jun 27 2014

Notfall-Klonen der HDD – oder: Hilfe meine Win7 Festplatte stirbt

veröffentlicht in Kategorie Computer  

SMART zeigt das nahende Ende der Festplatte durch ständig neue fehlerhafte Sektoren (oder Pending Sector Reallocations) – wer jetzt schnell handelt, kann das System mit einem beherzten Klonen noch retten. Oder am besten gleich für einen ordentlichen Performanceaufschwung durch den Wechsel auf eine SSD sorgen…

Ahh.. back to the Roots, wie lang ist es her, dass ich hier was zum Thema Computing geschrieben haben? Das war mal mein halb-privater Spickzettel für Sachen, die ich immer gefragt werde und stets vergesse. LOL, das hat man davon, wenn man einmal mit dem Dampfen anfängt ;-)

wo war ich.. ok, Festplatten, Defekte.. gut.. naja eigentlich weniger gut..

Fehlerhafte Sektoren und die sog “Reallocations” (die “Umlagerung der Daten in unbeschädigte Sektoren”) sind im Grunde normal, jede Platte hat sie und es werden auch immer mehr. Heutzutage ist die Datendichte auf unseren Festplatten so hoch, dass schon kleinste Schwachstellen auf den Datenträgern fehlerhafte Sektoren zur Folge haben- und kein Hersteller schafft es, perfekte Datenträger zu fertigen. Auch ganz unabhängig von äußeren Einflüssen “wachsen”  die Fehlstellen auf dem Datenträger und es kommen mit der Zeit auch Neue hinzu. Das ist normal, das hat jede Festplatte. Da wird ständig korrigiert, defekte Sektoren gesperrt und statt dessen aus einem Vorrat an “Ersatz-Sektoren” neue “eingesetzt”. Normal bekommen wir davon gar nix mit. Aber wenn sich das häuft, ein Schwellenwert überschritten (oder gar der Vorrat aufgebraucht) wurde, dann ist das Anlass zur Sorge und ein zeitnaher Austausch der Platte kein Fehler. Der Smart Festplattenstatus z.b. warnt uns vor solchem Ungemach – wenn man denn eine Überwachung dessen aktiv hätte.

Tools zum Überwachen / Auswerten der Smart Festplattendiagnosewerte gibt es dazu einige und auch viele kostenlos. Ich nutze eigentlich immer: Crystal Diskinfo (Freeware), weil es auch per USB und in ein paar RAID Konfigurationen noch Smart Daten auslesen kann (das können nicht alle).

Chrystal-Diskinfo meldet Smart Fehler auf meiner Notebook-Platte...

Crystal-Diskinfo meldet Smart Fehler auf meiner Notebook-Platte…

Der gemeldete Pending Reallocation Count ist jetzt noch nicht unbedingt das Todesurteil der Platte, aber schön isses gewiss auch nicht. Im Grunde sagen Pending Sector / der Reallocation Event Count nur: “du hast da plötzlich viele Fehlstellen, die ausgebügelt werden müssen bzw mussten.” Dumme Zufälle gibts immer, das kanns mal geben, aber “besser” wirds auch nur extrem selten. Im meinem Fall zeigten dazu noch mehrere “Fehlerprüfungen” der Platte mit Hilfe der Windows Bordmittel immer wieder neue Fehler und der Smart Status immer neue umzulagernde weil defekte Sektoren.

Fehlerüberprüfung im Laufwerks - Eigenschaften Menü von Windows 7/8

Fehlerüberprüfung im Laufwerkseigenschaften Menü: kost nix extra und hilft oft

Kurz und gut: der Platte ist nicht mehr zu trauen und die Dateizugriffe waren ja  insgesamt auch schon lahm, so kam ich ja erst drauf. Es war klar: bitte jetzt schnell ne neue Platte, denn das System neu aufsetzen, dazu hab ich zur Zeit aber mal so keine Lust. Es mag Leute geben ja, die quasi als religiös-rituelle Handlung ständig ihr Windows neu aufsetzen, da gehöre ich nicht dazu.

Also ein rettender Klon auf eine frische Platte muss her.

 Da hier ist ja ne WD Plattem, bei Western Digital ist ein Blick auf den Garantiestatus übrigens oft sehr lohnend. (der Vorabaustausch von WD ist einfach Gold wert: mehr Details in meinem WD Garantiefall Test). Leider hatte ich diesmal Pech, nach Eingabe meiner Seriennummer war klar: die Garantie ist seit 2 Jahren abgelaufen. Also schnell eine neue Platte bestellt. Eine herkömmliche 2,5″ Notebook HDD kostet grad mal noch so 40,- Euro, das war also zu verschmerzen.

 

Ansätze wie das weiter geht

es schadet übrigens gar nix, erst noch ein Image anzulegen, bevor man das rumbasteln beginnt.
(Ok, ok, idealerweise hat man ein Image bevor Lesefehler auftreten, aber wer macht schon Backups.)

Ansatz 1: Acronis TrueImage 2014

Der erste Versuch mit meinem Standard Werkzeug für alles was Klonen, Backup Images etc. angeht ist Acronis TrueImage.

1xPC – SofortDownload 3 PC Familienlizenz DVD

Achtet beim Kauf von Acronis Trueimage immer ganz genau auf die Preise. Selbst innerhalb von Amazon schwanken die Preise ganz unglaublich. (und auf der Acronis Homepage ist es in der Regel immer am teuersten). Eine 1-PC Einzellizenz sollte nicht mehr wie 30,- Euro kosten und eine Familienlizenz nicht mehr wie 50,-. Und: die teurere Premiumversion (früher Plus Pack) ist zumindest für mich immer überflüssig gewesen.

Da merk ich gerade, ich hab schon ewig kein Acronis Review mehr gemacht, der letzte Acronis Review ist jetzt auch schon wieder Jahre her. Ja, das TrueImage ist nicht perfekt, ja es nervt zuweilen ganz fürchterlich, aber die 3-PC-Familienlizenz kost grad mal 49,- Euro und es hat mir schon öfter den Hals gerettet als es mich hat hängen lassen.

Hier in diesem aktuellen Fall hat das gute Acronis Trueimage allerdings erst mal noch nicht befriedigt: denn beim Versuch, die Daten mit TrueImage auf die neue Platte zu klonen kam es immer wieder zu Lesefehlern auf dem Quelllaufwerk. Die kann man mit “immer ignorieren” zwar überspringen, der Klon *kann* danach funktionieren, aber eigentlich ist das so erst mal keine gute Ausgangslage. Im absoluten Notfall kann man sein Glück damit probieren, komplett neu installieren kann man ja auch nächste Woche noch, aber so wollte ich das noch nicht nutzen. Idealerweise kriegt man nämlich die Lesefehler weg oder reduziert, bevor man den Clone erstellt. Wie? Siehe unten..

Ansatz 2: Inatec FD83C-2 Docking Station

Ganz einfach weil ich schrecklich Neugierig war, wie das taugt, hab ich dann einfach mal eine “Docking-Station mit PC unabhängiger Clone Funktion” benutzt.

Diese hier: Inatec FDU3C-2 “-Schacht USB3.0 Docking Station mit Klonfunktion (auch für USB 2.0).  Das PC lose Klonen funktioniert allerdings nur auf mindestens gleich großen Platten und das größte Ärgernis der Inatec ist die Tatsache, dass 2,5″ Platten da einzig und alleine von der “Spannkraft” der SATA Buchse gehalten werden, die wackeln während der Benutzung in der Station wie Blätter im lauen Abendwind… Nicht schön!Die mitgelieferte Klon-Software ist relativ witzlos: ich hätte ja erwartet, dass ich damit meine noch eingebaute Platte auf eine Platte in der Dockingstation klonen könnte. Aber das kann die Software nicht. Sie kann nur von Schacht A nach Schacht B klonen. Ein Anpassen der Partitionen ist dabei auch nicht möglich. Im Grunde bekommt man mit der Software nur nen hübschen Fortschrittsbalken und die Möglichkeit, leere Sektoren zu überspringen, damit dauert der Klonvorgang dann icht gar so lange. An TrueImage reicht diese Clone Software im Leben nicht ran. Für meine eigentliche Zwecke: die sich hier stapelnden Festplatten durchschauen und wichtige Daten retten taugt das Ding dann aber allemal.

Ich hab nicht viel erwartet von dem Teil, bin dann aber am Ende doch zufrieden gewesen, denn: das Klonen ohne PC hat tatsächlich funktioniert. Quelllaufwerk in Schacht A, Ziellaufwerk in Schacht B, Knopf drücken, ca. 2,5 Stunden warten – 4 blinkende Status LED geben Auskunft über den Fortschritt. Fertig. Die geklonte Platte war sofort bootfähig (Win7 Pro 64bit) und zumindest ein oberflächlicher Test (alle Anwendungen mal kurz starten, Chkdsk /F aufs Laufwerk ergab keine Auffälligkeiten. Im Grunde muss das das Gleiche sein, wie wenn ich TrueImage oben einfach hätte weiter laufen lassen, ich glaube nicht, dass Inatec hier Mords eine Fehlerkorrektur hat, die TrueImage nicht hätte. Im Notfall hätte ich es auch hier mit diesem Klon drauf ankommen lassen.

Optimierung des Ausgangsmaterials – des fehlerhaften Quelllaufwerks

Übrigens: Ein Image sicher haben, wenn auch mit Lesefehlern, ist besser als nachher dumm gucken. Macht zu allererst ein Image und legt es auf die Seite.

Zuverlässig geklont ist erstmal dann, wenn keine Lesefehler dabei auftreten. Einfacher gesagt wie getan, wenn das Kind wie bei mir hier schon soweit im Brunnen steckt. Im Grunde wäre die Fehlerprüfung mit automatischer Reparatur und Prüfung alle Sektoren der Ansatzpunkt, in der Hoffnung, dabei alle wackeligen Sektoren weg zu bekommen. In der Praxis gelingt dies Windows selber eher selten. Aber probieren ist besser als nix tun.

Weil ich selber auch immer vergesse: wer die Fehlerprüfung (oder auf gut Deutsch chkdsk) beim Systemstart laufen lässt und sich hinterher wundert, wo er dann die Scanergebnisse findet: die stecken im Ereignisprotokoll bei Anwendung – mit Quelle Wininit. Lasst einfach nach Quelle sortieren und sucht dann Wininit, so findet man es glaub am schnellsten.

Das ebenso geniale wie steinalten Spinrite @ grc.com kann das Problem durch die Dynamic Refresh Funktion ohne Datenverlust(!) sehr oft erst mal “entschärfen”. Nach der Behandlung mit Spinrite, bei der große Mengen wackeliger Sektoren (auch derzeit leere) erkannt und gesperrt wurden war dann der Klonvorgang mit TrueImage ebenfalls ohne Lesefehler erfolgreich – auch der Smart Fehler war erst mal wieder weg, da es keine Pending Reallocations im Moment mehr gab – aber das wird er nicht ewig bleiben. Letztendlich schiebt Spinrite das Problem nur nach hinten raus, verschafft mir in diesem Fall hier aber Luft genug, um hier einen sauberen Klone zu erstellen.

Die so optimierte Platte also erneut geklont und eigentlich ist hiermit dann erst mal ein Stand erreicht, mit dem man Leben kann. Die Pflicht ist sozusagen erfüllt.

Nachdem die Daten gerettet wurden und der verbliebene Laufwerksinhalt dann egal sind: einmal komplett alles Durchnullen mit dem Festplatten-Diagnosetool des Herstellers hat oft den selben Effekt wie Spinrite und kann die Platte noch ne zeit lang nutzbar halten. Allerdings mit Datenverlust eben. Hier gings um eine WD Platte – also (das oft “WinDiag” genannte) Gratis Tool, das eigentlich Win-d-L-g heißt von da: Data Lifeguard for Windows @ WesternDigital.com  (funktioniert auch mit manchen nicht WD Platten). Data Lifeguard ist auch allgemein zum Check der WD Laufwerke nie verkehrt

Die Kür: doch lieber auf SSD klonen..

Das wird jetzt kein neuer Aufguss über das Klonen auf SSD / Umziehen auf SSD ohne Reinstall, sondern einfach nur ein paar Pointer speziell auf Win7 Systeme, wie es hier bei dieser Notebook “Rettung” zu tragen kam. Grundsätzliches zum Thema auf SSD klonen vermittelt der  immer noch exzellente Artikel bei PC Experience

Ich konnte nicht widerstehen, der Preis der Flashaktion bei Amazon war gerade mal 89,- Euro für 256 GB!Transcend TS256GSSD320 – 256GB SATA3 SSD

Die Platte ist in den Benchmarks beileibe nicht Schnellste, aber das ist das Notebook, in das die SSD hier verbaut wurde, auch nicht. Hier geht es darum, einem an Altersschwäche kränkelnden Notebook, das mal viel Geld gekostet hat, noch etwas mehr Lebenszeit einzuhauen. Und dazu ist diese preiswerte SSD durchaus gut geeignet. Eine SSD, selbst eine langsame, steigert so unglaublich das “Geschwindigkeitsgefühl”, mehr noch als jedes andere Upgrade. Und mit bezahlbaren 256 GB kann ich mir ein “Nur SSD”-Notebook ganz ohne große Platte durchaus vorstellen. Die SSD kommt mit 3,5″ Einbaurahmen, Montagematerial, mit kostenloser aber sehr blutarmer Disk-Clone Software und war wie gesagt spott billig. Selbst der Normalpreis um 109,- Euro für eine 250 GB ist ein guter Preis. Aber haltet mal ein Auge drauf, die Dinger werden immer billiger. Ich bin auf jeden Fall mit dem Ergebnis Super zufrieden!

Im Grunde sind die PC Systeme, mit denen ich es zu tun bekomme nun immer öfter die heute so langsam zum alten Eisen gehörigen Win7 PCs. Da ist der Umzug auf eine SSD wenn wir eh grad am Betriebssysteme-Klonen sind kein großes Thema mehr, denn die laufen in der Regel bereits im AHCI Modus – und wenn nicht, ist das auch recht unproblematisch nachträglich aktiviert, schön erklärt hier bei Explipedia.de

Prüfen ob wir im AHCI Modus sind:

Am einfachsten mit der Shareware / Donation Ware AS SSD, die gibts zum Beispiel hier direkt beim Autor

Anzeige des verwendeten Treibers in AS SSD Benchmark

Anzeige des verwendeten Treibers in AS SSD Benchmark

Wenn da IaStor ( = Intel), oder msahci ( = Micorosoft Default) oder der AHCI Treiber des bei Euch verbauten Controllers gemeldet werden, dann ist schon alles Ok.

Das Partitions Alignment:

Win7 Partitionen sind auch in der Regel bereits korrekt “ausgerichtet ” (“aligned”).
Ob sie es wirklich sind, das zeigt uns auch wieder der AS SSD Benchmark:

Wo beginnt die Partition und ist das korrekt ausgerichtet (korrektes Aligment"?

Wo beginnt die Partition und ist das korrekt ausgerichtet? AS SSD sagt ist “OK”

Oder mit Windows Bordmitteln das Alignment schnell prüfen: ist hier bei Acronis gut beschrieben

Wenn das Alignment nicht stimmen sollte, finde ich ganz persönlich, die bequemste Methode, das Alignment nachträglich zu ändern ist die Software AOMEI Partition Assistant Standard (FREE) – erhältlich hier: http://www.disk-partition.com

AOMEI Partition Assistant: mit 2 Klicks das Alignment ändern

AOMEI Partition Assistant: mit 2 Klicks das Alignment ändern

Fazit

Wie ihr richtig vermutet, habe ich tatsächlich die oben mit Spinrite “optimierte” Fassung dann nochmal auf Transcend SSD hier geschrieben. Oder besser gesagt, mit TrueImage auf die SSD gecloned. Ich wollte ja eigentlich das Transcend Klontool testen, aber das taugte dazu rein gar nicht. Mit TrueImage konnte ich die Partitionsgrößen dann noch entsprechend anpassen, denn bei 500GB Quellaufwerk und 256 GB Ziel SSD ist 1:1 Klonen natürlich keine Option.

Das der SSD beiligende Klonprogramm taugt wie gesagt für das Klonen großer Festplatten als Quelle auf kleinere SSDs als Ziel herzlich wenig. Ich kann das Transcend Klonprogramm nur dann empfehlen, wenn die SSD mindestens so groß wie die zu klonende Festplatte ist. Die Software bietet zwar an, wenn die SSD zu klein ist, nur die Windows Partition zu klonen, aber wie so oft steckt der Teufel da im Detail, der “Bootsektor” steckt leider wo anders und das Ding bootet nicht. Mit einer Win7 Rettungsdisk und der Computerreparatur kriegt man das zwar wieder gerade gebogen, aber das ist so nix halbes und nix ganzes.

Der TrueImage Clone hat sofort anstandslos gebootet, trotz massiver Eingriffe ins Partitionslayout stimmte auch das Aligment aller 3 Partitionen. Die Windows Aktivierung und die teils sehr heiklen aktivierungspflichtigen Programme darauf liefen ohne zu murren vom Klon weiter. Win7 hat die SSD als solche erkannt, Trim ist aktiv, Defrag aus, schaut alles bestens aus. Das war nun überhaupt kein Hexenwerk. Überhaupt: das Notebook schnurrt nun wieder wie ein Kätzchen und macht dank der durch die SSD verliehenen neuen “Spritzigkeit” wieder echt gut Laune bei der Benutzung. Der Plattenausfall war so gesehen ein echter Segen, denn sonst hätte ich den Tausch glaub gar nie angefangen. Gut, das Amazon Schnäppchen kam auch grad noch dazu.

So, und nun formatiere ich die SSD schnell und spiele mir mein Backup ein, Schließlich fahre ich automatisiert jeden Tag Backups aller meiner PCs, doppelt redundant inkl. einer entfernten Kopie in der Cloud ;-)

Aber ich fands ein cooles Experiment – und der nächste echte Notfall in der Bekanntschaft oder im Kundenkreis kommt garantiert.

Dann bin ich jetzt ja gerüstet.

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3 responses so far

3 Responses to “Notfall-Klonen der HDD – oder: Hilfe meine Win7 Festplatte stirbt”

  1. Gerdon 28 Jun 2014 at 00:15

    Hi,
    ein ganz guter Workaround für Leute eines Betriebssystems, dessen Hersteller sich immernoch nicht (wieder) an eine eigene, systemintegrierte Backup-Lösung herantraut. Als meine Festplatte im Notebook abgekackt ist, habe ich eine neue eingebaut, während des Starts von CD die Alt-Taste gedrückt gehalten und vom existierenden Backup neu installiert. Funktionierte problemlos. Ok, ja, es ist ein Mac, der regelmäßig über WLAN sein Backup ins NAS spielt.
    Aber auch für Windows-Nutzer gibt es Alternativen. Ich hätte an den Laptop eine neue Platte via USB-Adapter gehangen und mit Knoppix von CD gebootet. Dann die beiden Platten gemounted und via Disk-Dump eine Spiegelkopie erstellt. So habe ich schon so manchem Pferdchen wieder auf die Koppel geholfen.
    Gruß,
    Gerd

  2. adminon 28 Jun 2014 at 00:39

    In meinem kurzen Ausflug in die Max OSX Welt war in der Tat das Backupkonzept einer der Punkte, die mir wirklich gut gefallen hatten. Aber letztendlich konnte ich mich mit OSX und dann Apple Allgemein nicht anfreunden. Ich bin bin seit so vielen Jahren 24×7 in der Microsoftwelt, die Apple Philosophie verstört mich zum Teil zutiefst.

    Und Linux grad auch.. ;-)

    Knoppix / Disk-Dump womöglich noch mit GPartEd rumfummeln ist für die meisten Windows Anwender schon wieder zuviel fürchte ich. Und wenn ich den VI nur sehe läuft es mir kalt den Rücken runter *grins*.

    Naah, ich bin und bleibe MS Fanboi, das wird nix mehr bei mir.

    Die Win7/8 eigenen Backupfunktionen sind eigentlich so schlecht gar nicht, es nutzt sie nur keiner. Mag auch dran liegen, das MS selbst nicht dran glaubt, wie du schon sagtest-

    Möglichkeiten, so ein Desaster zu verhindern gäbe es auch unter Windows mehr als genug, wenn man denn wollte. ;-)

  3. T-ampferon 28 Jun 2014 at 10:10

    Immer wieder schön zu sehen wie sich Windows User abmühen und Geld ausgeben müssen für Sachen über die ein Linuxer nur lächelt.

    Stephan, dein Argument zählt nicht. Auch in die Win-Imager muss man sich erst einarbeiten. ;) Dagegen braucht man nur dem ersten Link der google Suche nach “linux dd” alternativ “gddrescue” zu folgen und man bekommt die syntax auf dem goldenen Tablett serviert. :)

    Ich kann dich aber verstehen, wenn man sich erst mal in etwas eingearbeitet hat möchte man nicht mehr auf seine Erfahrungen verzichten, ein Wechsel ist immer mit lernen verbunden. Von daher bin ich froh das ich zu XP-Zeiten den Umstieg gewagt habe. Klar, anfangs habe ich auch einige male geflucht, aber das verging sehr schnell weil ich die Möglichkeiten erkannte. Heute läuft nur noch ein abgeschotteter Win-Spiele-Rechner in meinem Netzwerk(die letzte Bastion meiner Süßen :) ). Der Rest, inkl. Router und Server, sind reine Linuxmaschinen.

    Linux rules! (*kicher*, sorry ich konnte nicht anders. :) )

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