Mar 30 2014

Dicodes Teil 2: Pipeline Pro & Dani Extreme

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Auch ein Blogpost, an dem ich schon ne Weile herum schreibe: Der versprochene Nachtest für die Dicodes Geräte

Ur-Dani, Pipeline Pro & Dani Extreme

Ur-Dani, Pipeline Pro & Dani Extreme

Der Träger

Am Gehäuse hat sich beim Sprung vom Ur-Dani zu Dani Extreme nichts geändert. Der Pipeline Pro hat andere Gravuren. Anstelle des Förderturms des Dani hat Pipeline einen Pipeline Pro Schriftzug, + und – Symbole (als Hilfe wie rum der Akku gehört?) und ein kleines Pipeline Logo, ist aber sonst identisch mit dem Dani. Der einzige Unterschied vom Pipeline Pro zum Dani Extreme: im Pipeline Pro ist der Akkudeckel deutlich stärker abgerundet, liegt vor allem auch in der kürzeren 18500er Variante etwas angenehmer in der Hand. (Den Deckel gibt es auch einzeln zum Nachkaufen und Umrüsten eines Danis). Ist jetzt aber meckern auf sehr hohem Niveau hier. Die Verarbeitung und Materialqualität von Dani und Pipeline sind ohne jeden Zweifel.

Er bleibt einer der kleinsten Akkuträger in der jeweiligen Akkugröße auf dem Markt. Der Pipeline Pro ist in den Größen 18650 und 18500 erhältlich, den Dani gibt es zusätzlich noch in 18350.  Bei Dani und Pipeline kauft man sich eine fixe Länge, für den Akkutyp, den man halt nutzen mag. Für mich kommt für einen 20 W Akkuträger aber weiterhin nur 18650 in Frage. 18500er Akkus und die noch kleineren 18350 können die 8 A Last, die am Akku entstehen, einfach nicht sinnvoll stemmen. Auswechselbare Akkurohre gibt es nur bei  der Dicodes Variante von HighendSmoke, dem Phantom Vario.

Pipeline Pro & Taifun GT

Pipeline Pro & Taifun GT

Die Funktionen des Pipeline Pro

Im “Grundmenü” hat sich zum UrDani wenig verändert. Es ist nun wählbar, mit wie vielen “schnellen” Klicks man das Menü öffnet, ob mit einem Klick oder 5.. Dass darf nun jeder so einstellen, wie er es gerne mag. Bitte lest zumindest mal den Allgemein Teil des Ur-Dani Tests quer, damit ich hier nicht alles Wiederholen muss und den Test möglichst “kurz” (haha) halten kann. Das Hauptmenü besteht aus den Punkten:

  • PU und PD –  Power Up und Down zum Erhöhen und Verringern der Ausgangsleistung. Neu ist, dass nun auch 0,5 W Stufen genutzt werden können. Damit wurde also bereits der erste Kritikpunkt am Ur-Dani ausgemerzt Das halbe Watt wird durch einen Punkt angezeigt. Also 5 > 5. > 6 > 6. > 7 …. usw.
  • Co –  Check Ohm wurde nun eine vollwertige Gleichstrom Widerstandsmessung spendiert, die kann von 9,9 Ohm bis runter zu 0,3 Ohm noch akkurat messen. Die ist genau so gut wie bei Provari und & Co, hat aber im Betrieb keine Auswirkung. Wichtig ist der zweite Wert, den man mit einem weiteren Klick abrufen kann. Das ist der Wert, so wie der Pipeline den Verdampfer befeuert, im 200 kHz Wechselstrom, und nur der entscheidet. Damit ist der größte Kritikpunkt am Ur-Dani gegessen.
  • Cb – Check Battery ist unverändert. Der erste Klick zeigt Akkuspannung im Idle, nimmt man einen Zug und ruft dann wieder Cb auf, sieht man die Akkuspannung unter Last.
  • Auch Sb – Set Battery  ist unverändert und dient zum Festlegen der unteren Entladegrenze und indirekt, wann die Leistungsreduzierung (dargestellt durch blinkende Punkte) einsetzt. Bei 20 W setzt die Leistungsreduzierung immer 0,5 V über der hier in Sb eingestellten Entladegrenze ein, bei weniger Watt reduzieren sich die 0,5 V entsprechend. Mehr dazu im Ur-Dani Test.
  • Neu ist der Menüpunkt HP – die Heat Protection. Und den hat nur der Pipeline Pro, weder die Danis noch der Phantom Vario haben diesen Menüpunkt. Zusammen mit dem entsprechenden Menüpunkt im erweiterten Menü kann man hier eine “Heat Protection” genannte Funktion aktivieren, welche in festgelegten Abständen für eine festgelegte Dauer während eines Zuges die Stromzufuhr zum Verdampfer unterbricht. Der Gundgedanke dahinter ist, dass durch die periodische (sehr kurzen!) Unterbrechungen des Stroms, der Verdampfer vor dem Überhitzen geschützt wird. Diese Aussetzer sind so kurz, dass man die in den kleinsten Settings erstmal nur am Oszilloskop sehen kann – es ist also nicht so, als ob da plötzlich nichts käme. Aber sie sollen zum einen einen Liquidabriss verhindern, aber vor allem dem Geschmack zu Gute kommen. Heißgedampfte Wicklungen schmecken anders, insgesamt leide die Geschmacksqualität des Liquids darunter. Aber das müsst ihr einfach mal ausprobieren, wie ihr damit hinkommt.

In der Praxis erlaubt mir die Heat Protection, etwa ein halbes teilweise auch ein ganzes Watt höher zu gehen als ohne Heatprotection, der Dampf hat da in der Tat eine andere Qualität, ja, schon. Aber so 100% überzeugt von der Notwendigkeit bin ich da immer noch nicht von (Sorry Patrick). Ist ein “Nice to Have” und was Neues zum experimentieren. Ich kenne einige, die da voll drauf stehen, ich bin halt ein Gratin, ne Cretin wars.. Sorry (Gratin is das mit Kartoffel). Zur Not stellt HP auf 0 und schaltet es damit einfach ab.

  • So unverändert: Abschalten des Trägers.
  • EF – das Erweiterte Funktionsmenü (nur Pipeline Pro und Dani Extreme, nicht Phantom Vario oder Dani Basic)
  • E-  die Fehleranzeige im Pipeline, der von vornerein für den Absatz im gesamten EU Raum gedacht war, hat man statt dem Buchstaben F für Fehler hier ein E für Error genommen. Neu ist, das nun im Erweiterten Funktionsmenü eine Fehlerschwelle definiert werden kann. Damit sind die lästigen Nörgelfehlmeldungen, die beim Ur-Dani doch hin und wieder mal genervt und manuell quittiert werden mussten weg. Wieder ein Kritikpunkt eliminiert.

Komplett neu ist das Erweiterte Funktionsmenü EF
(nur Pipeline Pro und Dani Extreme, nicht Phantom Vario oder Dani Basic)

  • Lu – Einstellung der Displayhelligkeit in 5 Schritten
  • Hp – das Profil für die Heatprotection (nur Pipeline Pro)
  • St – Switch Off Time. Hier wird eingestellt, nach wie viel Minuten Inaktivität der Akkuträger in den Ruhezustand wechselt. Aufgrund seines sehr hohen Ruhestromverbrauchs (siehe Ur-Dani Test knapp 13,5mA) müssen die Dicodes Träger in den Ruhezustand springen, sonst verliert man durch bloßes Rumstehen zuviel Akkukapazität. Zusammen mit dem nächsten Menüpunkt Oc lässt sich der Akkuträger nun so konfigurieren, dass man gar nimmer merkt, dass er sich in den Ruhezustand geschalten hat. Egal ob Ruhezustand oder nicht, man kann immer sofort dampfen. Das war ein weiterer großer Kritikpunkt am Ur-Dani.
  • Oc – On Clicks Anzahl der Klicks zum Einschalten des Dani
  • Ac – Anzahl Klicks, die benötigt wird, um das Menü aufzurufen
  • Ct – wie schnell man klicken muss..
  • Ec – Error Check – hier kann man die lästigen Nörgelfehlermeldungen des Ur-Dani einfach ausschalten.
  • Ho  halbe Wattschritte ja / nein.. wurde auch oft kritisiert, der Ur-Dani konnte nur 1W Schritte
  • Sd – Rücksetzen auf Werkseinstellung

Einstellungen bleiben beim Akkuwechsel erhalten. Die ständigen Nervfehler z.b. beim Verdampferwechsel sind mit Menüpunkt EC gegessen. Der Timeout für die Ruhezustand-Abschaltung ist nun einstellbar und Dank der neuen Oc = 0 Einstellung wird das völlig “transparent”, man merkt gar nicht mehr, dass der Akkuträger im Ruhezustand war.

Unterschiede Dani Extreme

  • im Menü Co lässt sich der Wechselstromwert zwischen korrekter 200 kHz Messung und der “klassischen” Ur-Dani 50 kHz Messung über den Menüpunkt SA im EF Menü umstellen. Der Pipeline Pro verzichtet auf den Menüpunkt SA und die 50 kHz Messung, dazu im Technik Abschnitt später mehr.
  • der Dani Extreme hat keine Heat Protection, es entfällt der Menüpunkt HP und entsprechend auch der Unterpunkt HC im EF Menü
  • Buchstabe F statt Buchstabe E.
  • insgesamt finde ich die Werkseinstellung des Pipeline Pros etwas stimmiger, aber das ist ja mit ein paar Klicks auch beim Dani Extreme so eingestellt und da die Werte fest gespeichert werden, ist das am Ende dann auch kein Bier.

Ur-Dani Upgrades

Während der Pipeline Pro ja schon von Anfang quasi den Stand des Dani Extreme überhaupt erst definiert hatte (in die Software des Dani Extreme flossen sehr viele Vorgaben mit ein, die Pipeline für den Pipeline Pro mit Dicodes erarbeitet hatte), bietet Dicodes nach wie vor die Möglichkeit, einen Ur-Dani kostenlos gegen einen korrigierte Dani Software zu tauschen, die ebenfalls 20 W kann oder gegen Zahlung einer geringen Bearbeitungsgebühr auf das Niveau eines Dani Extreme aufrüsten zu lassen. (Jetzt, da ich verstehe, was beim Ur-Dani eigentlich wirklich schief gelaufen ist, muss ich eigentlich auch sagen: ich werde meinen Ur-Dani gar nicht upgraden lassen. Ich hatte ihn erst noch zu Vergleichszwecken im Original belassen)

Haltbarkeit & Service

Ich dampfe ein Dicodes Gerät jetzt schon einige Monate tagtäglich (hatte mir nach dem Test dann doch noch einen Ur-Dani gekauft, weil er trotz allem einfach gut war) und der funktioniert nach wie vor perfekt, auch der Feuerknopf. Wo teils die billigen Geräte schon nach 6-8 Wochen Ausfallerscheinungen an Feuerknopf oder Verdampfergewinde oder Isolator oben zeigen, gehen alle 3 meiner Dicodes Geräte ohne irgendwelche Probleme. Und glaubt mir, in den zig Testreihen, die ich mit den Danis gemacht habe, habe ich bestimmt schon mehrere tausend male Verdampfer um und aufgeschraubt. Ich hab da große Hoffnungen, dass wir ähnlich wie beim in Ehren ergrauten Klassenprimus Provari was Haltbarkeit angeht auch mit den Pipeline Pro und den Danis sehr lange Freude haben werden. Soweit ich das mitverfolgen konnte, wurden die wenigen Reklamationen, die öffentlich bekannt wurden, direkt von Dicodes zeitnah und unkompliziert erledigt. Ich bin echt sehr erleichtert. Nach dem es ja direkt zu Beginn noch arge Zweifel am Auftreten von Dicodes gab, muss ich sagen, hat sich das Bild, doch sehr deutlich gewandelt. Meine Zweifel wurden auf jeden Fall ausgeräumt, genauso wie sich die Macken des Dani nun zunehmend in Luft aufgelöst haben.

Weil wirs oben grad vom Akkudeckeln hatten. Ich lese in letzter Zeit verstärkt von “Voltdrops” bei den Original Federn im Akkudeckel. Statt dessen wird zum Kauf und Einbau der Provari Federn geraten. Nun, ich hab das probiert, ich hab hier noch ein paar Provari Deckel inkl. Feder rumliegen, und ich hab vorher mit der Originalfeder und nachher mit der Provari Feder keinen Unterschied, dazu ist es ein elendes Gepfriemel die Provarifeder in den Dani Deckel zu würgen, so dass die auch drin bleibt. Wer mag oder wer wirklich auch so große Abweichungen wie Kollege Obi in seinem Test feststellt: andere Federn gibts bei Pipeline zum Nachkaufen, bei 123Liquids.de gibts Provari Federn (nach Login). Besser finde ich Toms Tipp hier im Blog: die Feder mit Kupferlitze leitfähiger zu machen. Nötig ist bei mir nix davon.

Videoreviews:

 

Die Technik

Klein & Star: die Dicodes ELektronik (Foto: Pipeline Store)

Klein & Stark: die Dicodes Elektronik (Foto: Pipeline Store)

Das größte Problem meines ersten Ur-Dani Tests und anderer vergleichbarer Tests, war der Versuch, die Messwerte in Relation zum Verdampferwiderstand zu bringen, das konnte schon alleine deshalb nicht funktionieren, weil die angenommen Grundlage, die angezeigten Messwerte des Ur-Danis schon nicht gestimmt hatten. Denn der Ur-Dani maß den Verdampferwiderstand mit 50 kHz Wechselstrom (befeuerte ihn aber mit 200 kHz), wandte auf das 50 kHz Ergebnis dann noch einen “Korrekturfaktor” an und zeigte so im Grunde einen sagen wir es mal auf gut Deutsch mehr oder minder Fantasiewert an. Jeder Versuch diesen Wert in Relation mit der tatsächlichen Leistung zu bringen war von vornherein zum scheitern verurteilt.

Nennt mich ignorant, engstirnig und doof: einfach nur das Produkt aus Spannung und Strom zu werten, ohne den Widerstand der Wicklung in die Gesamtbetrachtung einfließen zu lassen, das ist für mich keine Betrachtung der Heizleistung.

Beide mir zum Nachtest vorliegenden Geräte Pipeline Pro und Dani Extreme, sowie lt. Herstellerangaben auch Dani Basic und Phantom Vario, messen nun so, wie der Verdampfer am Ende dann auch befeuert wird: mit 200 kHz Wechselstrom, ohne irgendeine Korrektur. Während im Dani Extreme die alte 50 kHz Messung noch über das EF “Erweiterte Funktionen” Menü – Punkt SA noch aktivierbar ist, war man bei Pipeline konsequent und hat diese nutzlose 50 kHz Messung komplett rausgeschmissen.

Alle Dicodes basierten Geräte bekamen nun zusätzlich noch eine Gleichstrom Widerstandsmessung, so wie man sie von den bisherigen Akkuträgern gewöhnt war. In der Praxis sieht das z.b. beim Pipeline Pro nun so aus: Wählt man den Punkt “Co” aus dem Menü, wird zunächst der Widerstand im Gleichstrom angezeigt. Drückt man während dessen nochmal kurz den Feuerknopf, schaltet das Display um auf Widerstand im 200 kHz im Wechselstrom, (symbolisiert durch einen . hinter dem Messwert). So, und das ist nun wichtig: für den Betrieb mit dem Dicodes Gerät relevant ist einzig und alleine der zweite Wert, der mit dem Punkt, der bei 200 kHz Wechselstrom gemessen wurde. Der erste Wert, der Gleichstrom Wert, ist reine Zierde – oder für Diejenigen, die Wicklungen für andere Akkuträger messen wollen.

Geht man vom richtigen Widerstandswert aus, den mit 200 kHz Wechselstrom ermittelten Widerstand des Verdampfers, dann klappt das auch mit der Relation Widerstand zu ausgegebenen Leistung. Und schwupps, stimmt auch die Präzision der Dicodes Elektronik, wie nachfolgende Messreihe recht eindrucksvoll zeigt:

Präzision / Leistung unter Last:

Im Grunde hat sich eigentlich gar nicht so viel geändert. Es änderte sich vor allem die eine, entscheidende Bezugsgröße und damit rutscht das alles in den richtigen Rahmen. Das Bild am Oszi ist das gleiche geblieben, ich verwende daher frech mal Bildrecycling aus dem alten Test:

buni22_5w

5W

Bulli NiChrome 1.8Ohm 20W

20W

Die Messungen bleiben schwierig und mit bezahlbarem Material ist das alles nicht so wirklich genau. Aber ich hab damit im Ur-Dani Test angefangen, also muss ich es jetzt auch durchziehen.

Soll 0,8 Ohm AC 1.2 Ohm AC 1.7 Ohm AC 2.5 Ohm AC 5.0 Ohm AC
5W 5,8W 4,8W 4,9W 4,9W 4,8W
7W 7,4W 6,6W 7,1W 6,7W 6,8W
9W 9,3W 8,6W 9,0W 8,7W 9,2W
11W 11,0W 11,0W 10,6W 10,5W 11,2W
13W 13,5W 13,9W 13,6W 13,5W 13,8W
15W 15,2W 14,6W 14,7W 14,4W 15,5W
17W Error 17,4W 17,3W 17,2W 17,2W
19W Error 18,6W 18,5W 18,6W Error
20W Error 20,5W 20,7W 20,1W Error
  • Wie man hier sehen kann, hat Dicodes überhaupt kein Präzisionsproblem.
  • Im Gegenteil: die Dicodes Elektronik feuert sogar recht präzise. Kaum geht man (oh Wunder!) von richtigen Grundlagen aus, stimmt dann auch völlig überraschend das Ergebnis wieder. Legt man meinen üblichen Maßstab an: möglichst keine Sprünge über 0,5 W, dann ist Dicodes hier wieder richtig gut dabei. (Die 0,5 W wurden von mir vor langer Zeit im Selbstversuch als meine persönliche Grenze festlegt, bei der ich Abweichungen im Geschmack nicht zuverlässig feststellen kann. Sprünge über 0,5W merke ich, aber Sprünge unter 0,5W nicht zuverlässig)
  • Der 5 Ohm Testverdampfer ist etwas auffällig (warum ich überhaupt 5.0 Ohm messe, dazu später mehr). Zum einen ist der nicht ganz so genau, zum anderen laufen wir hier meiner Meinung in ein Spannungslimit. Der letzte Messpunkt mit 5.0 Ohm waren 9,27 V. Bereits deutlich mehr als das Doppelte der Eingangs-(Akku)-Spannung – im besten Fall. Irgendwo ist da einfach mal Ende Gelände. Die Spannung lässt sich mit vertretbarem Aufwand einfach nicht ins Unendliche steigern
  • Wir halten fest, wir haben hier Spannungen von 2.2 V bis 9,2 V aus einem einzelnen Akku. Leuts, da sieht Evolve DNA20 und YiHi aber mal ganz alt aus! Er hat damit eben gerade kein Leistungsloch für die niedrig-Watt Dampfer unter uns, sondern funktioniert bereits ab 5 W zuverlässig, wo die anderen erst bei ~10 W sauber feuern.
  • Die Spezifikationen gehen im Subohmbereich bis runter zu 0,7 Ohm von einer Leistung bis 15 W aus, im Bereich 1 Ohm bis 3 Ohm dann bis 20 W. Diese werden wie in der Tabelle ersichtlich auch locker erreicht. (Drüber und drunter dann je nach dem, ohne Leistungsgarantie. Ich hab 0,5 Ohm außer Konkurrenz noch getestet, auch das geht mit knapp 15 W in Ordnung.)
  • Der SubOhmbereich ist jetzt auch tendenziell ein wenig hoch, das haben wir ja schon öfter gesehen. Dazu kommt, dass Dicodes ein festes 15 W Limit unter 1 Ohm implementiert hat. Insgesamt steht der aber im direkten Vergleich zur Konkurrenz auch wieder recht gut, ich verweise nochmal zu Evolv DNA20 und YiHi Sx200 (Sigelei 20W) bzw SX220 (Seven22).
  • Dazu kommt ein sehr guter Wirkungsgrad, mit dessen Hilfe die Last am Akku 8 A nicht überschreitet, auch nicht bei “leeren” Akkus und 20 W – gerade wegen der vielleicht nicht ganz so geschätzten Leistungsreduktion, die hier explizit die Extreme verhindert. (Auf die Leistungsreduktion kann letztendlich nicht ohne weiteres Verzichtet werden,  2.5 V Restspannung bei 20 W würde sehr eng werden). In Folge sind wir damit gerade nicht auf extreme Hochleistungsakkus vom Typ Sony Konion VTC4 angewiesen, sondern können die Mehrkapazitäten weniger hoch belastbarer Akkus auch wirklich in Form von längerer Dampfzeit ausnutzen.

  • Tabelle der Messwerte: dicodes-pro-vw.pdf

Bitte beachten:
Ich les ja auch mit, was da so im Netz geschrieben wird, hier mal dazu: Ja, mein Rigol 1102E gehört immer noch zu den Einsteiger-Oszilloskopen. Das Ausgangssignal der Dicodes Elektronik ist hart an der Grenze des mit dem Rigol Machbaren und kann natürlich nur einen Ausschnitt der maximalen Zugzeit – auf keinen Fall jedoch die kompletten 10+ Sekunden in einer auch nur halbwegs irgendwie akzeptablen Auflösung erfassen. Erschwerend kommt dazu, dass bei den Dicodes Trägern eine “Boost” Funktion zu Beginn des Zuges eine deutlich höhere Leistung an den Verdampfer abgibt, um so die Wicklung schneller auf Temperatur zu bringen. Erst im späteren Verlauf pendelt sich das auf die eigentliche Soll Leistung ein. (Um das  zu kompensieren, habe ich den Trigger im Oszi nach hinten raus geschoben und beschränke mich auf einige wenige Perioden, Stichprobenartig eben, die dann gemittelt werden). Schalten wir dann noch die Heat Protection ein (eine Funktion, die nur der Pipeline Pro bietet, welche den Strom zum Verdampfer zeitweise aussetzt), dann wird es richtig eng mit der Messerei, ich hab daher bei den Messungen mit dem Pipeline Pro die HP stets deaktiviert. Und weil sehr oft gefragt wird: ja, ich kontrolliere inzwischen auch den Strom parallel, habe dazu ein passenden Shunt gefunden, so dass ich Spannung und Strom ins Oszi bekomme. Und nein, ich hab die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen, ich bevorzuge Gabeln seitdem ich alleine Essen darf. Der Witz ist ganz einfach: Notfalls frage ich um Hilfe, ihr glaubt gar nicht, wie viel man im Netz lernen kann, wenn man freundlich frägt und nicht gleich losstänkert – und im Falle des Danis half auch die Testanleitung des Hersteller ;-)

Warum misst der jetzt plötzlich mit 5.0 Ohm? Hat er doch sonst nie!

Was, 5,0 Ohm, das braucht doch kein Mensch? Doch! Im Wechselstrom schon. Im Wechselstrom addiert sich zum rein ohmschen Widerstand (das, was wir von der Gleichstrommessung her kennen) noch ein Blindwiderstand zu einem wesentlich größeren Scheinblah.. blah. Ich kann es selber nimmer hören… genug Physik!

Je nachdem, wie wir wickeln, kommen wir recht schnell auf sehr hohe Widerstandswerte. Während sich herkömmliche NiChrome Wicklungen im Wechselstrom kaum unterscheiden, steigt vor allem bei dicken Kanthal Drähten der Widerstand manchmal geradezu schwindelerregend an, Hauptgrund dürfte sein: Kanthal ist magnetisch, NiChrome ist es nicht. Probiert es einfach selber aus: Vergleicht einfach die Widerstandsmessung im Dani/Pipeline im Gleichstrom (Menüpunkt “Co”) ohne Punkt mit dem zweiten Wert mit Punkt. Im Ur-Dani Test habe ich noch nach Drahtarten unterschieden, war im Nachhinein betrachtet unnötig, hätte ich den korrekten Wechselstrom Widerstand gewusst. Dem Dani, Pipeline, Phantom ist es wurscht, was ihr wickelt, springende Punkt ist der richtig gemessene Widerstand, AC 200kHz.

Hier ergibt sich also für ein paar Dampfer – hauptsächlich die mit Weidezaun dickem Kanthal wickeln (insbesondere gerne für Microcoils  genommen) eine Besonderheit: die müssen sich eventuell etwas umgewöhnen und können nicht blindlings den Wickelanleitungen im Web folgen: maßgeblich ist der bei dieser Wickelart wesentlich höhere Widerstand im Wechselstrom. Es ist egal, wie der Widerstand im Gleichstrom ausfällt, ihr müsst den Wert im Wechselstrom nehmen und gegebenenfalls halt eine oder 2 Windungen weglassen, damit ihr nicht oben ins Spannungslimit rutscht. Damit geht vielleicht zunächst etwas Oberfläche flöten, ja.. Aber ist das so tragisch und kann man da nicht anders gewickelt kompensieren? Ich frage bewusst nicht, ob man das will ;-)

Mit Fertigverdampfern ist mir da nie ein Problem aufgefallen, getestet habe ich Pipeline Pro und Dani Extreme unter anderem mit dem Aspire Nautilus, Vivinovas, den Kanger Protanks 2&3, dem TotallyWicked RCS System und einer Handvoll uralter Carto- und Clearomizern, die hier noch rumlagen. Die liegen allesamt auch im Wechselstrom in völlig unkritischen Bereichen.

Mein Fazit:

Der Ur-Dani war Verbesserungswürdig in vielen Punkten, da beisst die Maus kein Faden ab, auch wenn das Hauptproblem dann überraschenderweise gar nicht die Genauigkeit der Regelung war. Wie auch immer: Dicodes hat zugehört und hat geliefert. Pipeline Pro & Dani Extreme sind inzwischen rundum überzeugende Akkuträger. Sie sind vor allem universell nutzbare Akkuträger, die bereits ab 5 W über den gesamten spezifizierten Bereich abliefern und somit auch Dampfer bedienen können, welche wie ich deutlich unter 10 W zuhause sind. Damit haben sie einen Vorsprung vor Evolv DNA20 und YiHi SX2x0. Im SubOhm Bereich ist auch ein Dicodes Träger immer noch keine echte Konkurrenz zum mechanischen Träger, aber zumindest in spezifizierten Bereich ab 0,7 Ohm bis 15 W gut nutzbar, der Bereich über 1 Ohm bis 3 Ohm gefällt mir hingegen sehr gut und mit seinen 20 W bietet er dort auch genug Leistungsreserven, falls meine Ansprüche mal steigen sollten.

Wenn mich heute jemand fragt, was bringt denn nun die Wechselstromelektronik, ist meine Antwort: kleinere Elektronik, dadurch kleinere Abmessungen des Trägers. Guter Wirkungsgrad, dadurch weniger Last am Akku und damit auch längere Akkulaufzeiten möglich. Der Nachteil: Bei Wicklungen mit ner Menge “verbautem Material” läuft uns etwas der AC Widerstand davon, aber sonst fällt mir angesichts der aktuellen Generation nimmer viel ein, über das man meckern könnte.

Mir hat der Ur-Dani schon gefallen und Pipeline Pro und Dani Extreme gefallen mir noch besser, inzwischen gibt es von mir einen ganz klaren “Kauftipp”, ganz ohne Vorbehalte diesmal.

Allerdings: Das nächste mal, wenn mich jemand fragt, ob ich mir wirklich sicher bin, ob ich einen neuartigen Akkuträger auch korrekt messen kann, sag ich künftig “Nein!” und hol mir statt dessen eine China 33Hz Clone zum Reviewen für Blog. ;-)

Bezugsquellen:

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13 responses so far

13 Responses to “Dicodes Teil 2: Pipeline Pro & Dani Extreme”

  1. Gudulaon 31 Mar 2014 at 08:43

    Lieber Mountainprophet,

    das ist als Morgenlektüre wirklich profunde Kost! Ich habs sehr gern gelesen und werde es für unsere Kunden ausdrucken, wenn es Dir recht ist. Vielen herzlichen Dank für diese überaus sorgfältige Analyse.
    Gescheiter Text, gescheit geschrieben mit amüsanten Zwischenrufen.

    Herzliche Grüße
    Gudula

  2. etolpanon 01 Apr 2014 at 11:18

    Hallo Bergprophet!

    vielen dank für dieses mordsaufwändige Review!

    :dh :dh

    etolpan

  3. Marcon 01 Jun 2014 at 08:28

    Hey Mounti, ;)
    Ich schau immer erst bei Dir nach, wenn ich mir nen neuen Mod kaufen will und entscheide mich dann ob ich mir diesen kaufen werde.
    DANKE …
    für deine Professionellen Testberichte.

    liebe Grüße
    Marc

  4. MichaPoeon 21 Jun 2014 at 16:03

    Danke für den Test – hat mit beim Kauf sehr geholfen!
    Habe seit gestern einen Dani M Basic (mit Extension Cap für 650er) und Tayfun Lite Plus oben drauf. Super Gerät, das passt wie Deckel auf Topf! Schön handlich und der Akku hält länger als auf meinen anderen ATs, weil man tiefer entladen kann, als 3.4V. Wiegt 238g (nach Küchenwaage), wovon VD und Akku ca. die Hälfte beisteuern. Bin sehr zufrieden damit!

  5. narrowon 28 Dec 2014 at 21:06

    Danke dir für diesen schönen super aufwendigen Test. Das mit dem AC wo dort die Vorteile liegen hatte ich bis dato nicht so ganz verstanden dank dir bin ich mir sicherer welchen preislich hoch angesiedelten AT ich mir zulegen werde. “Made in Germany” und “Designed in Germany” ich steh auf Germany.

    Gruß an alle Dampfer

  6. Vaporiston 18 Jan 2015 at 01:25

    Hi Prophet,

    also ich habe diesen Artikel jetzt mehrfach gelesen. Als relativer Neuling im Bereich Akkuträger und Selbstwickeln versuche ich mir notwendiges Wissen anzulesen.
    Nun bin ich mehr als nur verwirrt über Deine Aussagen zu der Widerstandsmessung hinsichtlich Gleichstrom und Wechselstrom.
    Ich habe mir den Phantom Vario II gekauft und im Laden meine erste Live Wicklungsschulung bekommen (Youtube hatte ich dbzgl. schon vorher “leergeschaut”). Eine Wicklung habe ich von dort mitgenommen und gerade mal nachgemessen: die Händler Wicklung hat mit einem 0,45 Kanthal 1,7 Ohm bzw. 4,6 Ohm im Wechselstrom.

    Meine eigene Wicklung mit 0,2 Kanthal auf dem anderen Verdampfer liegt bei 1,4 Ohm bzw. 2,2 Ohm im Wechselstrom (also viel näher beieinander).

    Ich habe beide Wicklungen auf einem Ohmeter gegengeprüft, die zeigen mir auch jeweils 1,7 bzw. 1,4 Ohm (also den Gleichstromwert) an. Wie kommt es, das dieser Wert nun plötzlich nicht relevant bzw. eigentlich falsch ist? Besteht diese Problematik nur bei Geräten mit Dicodes Chipsatz? Hilft mir dann ein Ohmeter überhaupt bei der Kontrolle neuer Wicklungen wenn ich einen Dicodes Akkuträger verwende?

    Sorry falls die Fragen blöd sind, mein Physik Wissen ist mehr als nur eingerostet …

    Ich frage mich zudem was ich nun als Lehre daraus mitnehmen soll (Achtung, wieder Anfänger Fragen) …
    – Dünneren Querschnitt beim Wickeln (mit Kanthal) verwenden?
    – Lieber NiChrome als Kanthal verwenden?
    – Sollte ich meinen Händler mal anpiksen? Er hat auch nur den Gleichstromwert kontrolliert und war mit den 1,7 Ohm zufrieden.
    – Wenn ich nun tatsächlich 4,6 Ohm nutze, könnte das die kurze Laufzeit der Akkus erklären?
    – Wofür ist die Gleichstrom Messung überhaupt gut, wenn sie nicht den tatsächlich relevanten Wert anzeigt? Es findet sich dazu auch nur ein winziger Hinweis im Handbuch, den man nur findet, wenn man wirklich weiß wonach man sucht (oder prophetisches Vorwissen besitzt).

    Freue mich über jede Erklärung, da ich nun doch nachhaltig verwirrt bin ;-)

  7. adminon 18 Jan 2015 at 06:44

    Moin Vaporist,

    Deine Wicklung mit dem 0,2er Kanthal ist klar besser. ;-)

    Warum ist die Gleichstrom irrelevant? Weil die Dicodes Elektronik echte Wechselspannung benutzt und keinen Gleichstrom. Damit gilt der Widerstand im Wechselstrom und nicht der im Gleichstrom. Oder: wenn mein Auto Super braucht ist mir der Dieselpreis auch relativ wurscht.

    Dein Ohmmeter misst mit Gleichstrom und zeigt daher den Widerstand im Gleichstrom. Im Grunde hilft es zunächst erst mal nicht viel, so ein Ohmmeter für die Dicodes Elektronik, aber wenn man mal seine Standardwicklung intus hat und die immer gleich macht, dann weiss man ja, wie die im Gleich- und im Wechselstrom ausschaut. Wenn Du deine Wicklung von da oben immer exakt genau gleich machst, dann kommen sowohl in Gleich als auch im Wechselstrom auch immer wieder die selben 1,4 bzw. 2.2 raus – dann langts, wenn Du nur den einen Wert misst und wenn da 1.4 Ohm rauskommt weisst Du dann, ok, dann ist mein Wert im Wechselstrom vermutlich auch OK.

    Wozu gibts es dann die Gleichstrommessung? Nun zu Beginn gab es sie nicht, alle haben geschimpft und dann hat Dicodes halt eine Gleichstrommessung mit eingebaut, dann waren alle zufrieden. Nutzlos für die Dicodes Elektronik ist se trotzdem, aber die Dampferwelt kannte bis dato nur Gleichstrom und wollte Gleichstrom..

    Die Höhe der Abweichungen richtet sich nach Material, insgesamt die Masse, Anzahl Windungen usw. Ich bin leider auch nicht genug Physiker, um das wirklich erklären zu können, was da exakt passiert, das Thema wäre Induktion in eine Spule und das Thema is sau komplex. Dünner Draht weicht weniger ab als dickerer. NiChrom viel weniger als Kanthal, ob du NiChrome lieber magst, musst du ausprobieren, ich finde NiChrome schmeckt anders.

    Ob du deinen Händler anpiksen sollst? Hmm.. bringt meiner Meinung nix, die werden meist nur grätig, wenn man sie belehrt.

    Ja, die 4.6 Ohm sind nicht sonderlich effektiv zu befeuern, würde kurze Laufzeit durchaus erklären. Ich finde eine 4.6 Ohm Wicklung nicht so prickelnd, drum sagte ich Eingangs schon: deine Wicklung ist die bessere :-) Ich persönlich dampfe die Dicodes Träger (konkret ein Pipeline Pro Slim) immer noch ganz oft und richtig gerne, auch meist um die 1.6 – 1.8 im Wechselstrom.

  8. Vaporiston 18 Jan 2015 at 11:00

    Hi admin,

    Danke nicht nur für Deine schnelle Antwort, sondern natürlich auch für diese und die vielen anderen tollen Reviews! Das hatte ich gestern im Eifer des Tippens glatt vergessen zu sagen. Die haben mich schon zu 1-2 Käufen inspiriert.

    Wenn die Dampferwelt eigentlich nur Gleichstrom kennt, vermute ich auch, das die meisten anderen AT damit laufen und die Dicodes hier eine Ausnahme darstellen?!?

    Das man den Draht rausschmecken kann, hätte ich nun nicht erwartet. Muss ich mal ausprobieren. Sollte das bei mir auch so sein, bleibe ich also einfach bei dünnerem Draht. Noch bin ich weit davon entfernt immer gleich zu wickeln, da gibt es doch noch sooo viel zu erforschen ;-) Aber wenn ich mich dann mal auf eine Wicklung eingeschossen habe, dann muss ich wohl nicht mehr groß nachmessen, stimmt … aber bis dahin werde ich wohl noch ein paar Meter Draht verbrauchen :)

    Viele Grüße – und ich freue mich auf neue Artikel!

  9. Manfredon 12 Jun 2015 at 20:10

    Hallo Stephan,

    ich habe mountainprophet.de über die Videos von Philgood entdeckt und bin über deinen Enthusiasmus und die Fachkenntnis begeistert, mit der du deine Tests und Berichte erstellst. Respekt und vielen herzlichen Dank! Für mich eine wahre Fundgrube.

    Bis jetzt gebe ich mich mit Vision Spinner und Co. ab, auf welchen Vivi Novas, eGo-T und -c sitzen, doch jetzt möchte ich gerätemäßig endlich aufrüsten. Zwar (noch) nicht selbstwickeln, doch mich lacht z. B. der Aspire Nautilus, Kanger Aerotank bzw. Mega o. ä. an. Wer weiß, vielleicht packt mich demnächst auch die Selbstwickellust. In den Subohmbereich möchte ich nicht vordringen.
    Für die nächte Zukunft möchte ich daher schon ein wenig gerüstet sein und denke, dass ich mit einem Dicodes-AT und einer iTaste SVD2.0 gut beraten bin. Meine Frage speziell zum Pipeline Pro: Mir fehlen in deinem Beriht Akkuempfehlungen. Könntest du bitte welche nachreichen?

    Vielen herzlichen Dank und beste Grüße aus Wien!
    Manfred

  10. adminon 13 Jun 2015 at 15:02

    Hi Manfred,

    die Pipeline in der v1 mit max 20W ist dank ihrer Wechselstromelektronik sehr genügsam, die könntest du problemlos auch mit einem 10A 3000+ mAh Akku betreiben, Beispel LG MH1 oder Samsung 35E.

    Aber der Samsung 25R mit 2500mAh 20A ist vom Preis und der Leistung so günstig, das ich in der Regel auch dazu rate. Das ist jetzt nicht viel weniger Kapazität, aber universell nutzbar, auch mal im Subohm oder mit ner Box die 100W raushauen könnte und den 25R bekommst du zum Teil schon um 5 Euro pro Stück. Es ist einfach ein sehr schöner Universalakku für günstiges Geld.

  11. Manfredon 13 Jun 2015 at 15:26

    Hi Stephan,

    herzlichen Dank für deine Info!

    Da ich mich in das Thema gerade intensiv einlese, ist mir auch die neue Pipeline Pro 2 untergkommen – relativ neu am Markt, mit 40W. Wenn ich die Zusammenhänge bis jetzt richtig interpretiere, könnte ich in diesem AT auch den 25R nutzen – sofern ich nicht oft und für längere Zeit über 20W gehe. Wenn doch, dann kommt vermutlich nur mehr ein Sony Konion in Frage. Richtig?

  12. adminon 13 Jun 2015 at 16:01

    Oh, nicht zwangsweise, der 25R geht auch wunderbar für die Pipeline 2. (Der 25R ist besser als ein VTC4 und nicht viel schlechter als ein VTC5.. diese ganzen Dauerlastangaben sind eher wischiwaschi – das Lastverhalten der Zellen nahezu gleich)

  13. Manfredon 13 Jun 2015 at 16:25

    Alles klar, jetzt kenn ich mich aus. Gar nicht so einfach das Ganze… ;-)
    Vielen Dank!!

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