Dec 02 2013

4 Schacht LiIon Lader Efest LUC V4 im Vergleich zum Xtar XP4 (veraltet)

veröffentlicht in Kategorie LiIon-Lader-Tests  

Dieser Testbericht ist inzwischen veraltet.. aktuelle Version nun hier:
http://www.mountainprophet.de/2014/01/29/nachtrag-zum-efest-luc-v4-korrigierte-2014-version/

In direkter Konkurrenz zum Xtar XP4 steht Efests neuer 4-Schacht LiIon Lader Efest LUC V4 mit Display. Wer ist “besser” oder anders gesagt, für wen eignet sich welcher Lader und was mir beim Test auf den Magen geschlagen ist? Schaun wir mal.

Muster von Akkuteile.de. Das Efest LUC V4 und viele andere gute Ladegeräte sind direkt ab Lager bei Akkuteile.de verfügbar.

 

EWfest LUC v4 - 4 Schacht LiIon Lader

EWfest LUC v4 – 4 Schacht LiIon Lader

Merkmale:

  • Ladegerät mit 4 getrennten Ladeschächten für 1 bis 4 Akkus der Größen 10340 bis hoch zu 18650/18700 mit PCB (sprich Überlänge) – oder eben 2 mal 26650 (die 25xxx und eben 26xxx sind zum einen recht breit, drum passen da nur 2 gleichzeitig und zum anderen kann das Efest LUC den maximalen Ladestrom von 2A nur auf 2 Schächte gleichzeitig geben
  • Der Ladestrom ist per Soft-Button elektronisch umschaltbar zwischen 500mA, 1A und 2A. Die 2A können jedoch nur an 2 Schächte ausgegeben werden, wählt man die 2A an, werden die beiden Schächte ganz außen deaktiviert. Das Xtar XP4 hat keine 2A Setting, es bietet 250mA, 500mA und 1A. Da haben wir dann auch den ersten signifikanten Unterschied der beiden Ladegeräte. Die 250mA Einstellung des Xtar XP4 ist relevant für die Nutzer der kleinen Akkugrößen: insbesondere 10430, 16340, bedingt 14500 und einige 18350er. Die 2A Einstellung des Efest LUC hingegen ist primär für Nutzer der dicken 26650er Akkus oder ausgesuchten 18650er, welche sehr hohe Ladeströme erlauben. Da müsst Ihr Euren Akkubestand anschauen, was für Euch mehr Sinn macht.
  • Während das Xtar Xp4 mit einer einfachen 2-Farben Ladezustands-LED auskommen muss, bringt das Efest LUC V4 ein informatives Display, welches aktuellen Ladezustand als animierte Balkengrafik und mit Anzeige der Zellspannung in Volt jederzeit für alle 4 Schächte anzeigt.
  • Anders als beim Xtar XP4 können mit dem Efest Luc v4 keine NiMH/NiCd Haushaltsakkus geladen werden. Das ist dann der nächste große Unterschied zwischen den beiden Ladegeräten.
  • Wie das Xtar XP4 bringt auch das Efest Luc V4 eine USB PowerPack Funktion 5V bis zu 1A mit Tiefentladeschutz (Herstellerangabe, ungetestet)
  • Der stabile Schiebermechanismus kommt wie beim Xtar ohne Spacer aus und hält jeden Akku sicher. 
  • die Pluspol-Kontakte am Lader sind etwas erhaben, Akkus mit flachem, zurückgesetztem Pluspol (“recessed flat top”) wie die Samsung 18650er bekommen auch Kontakt.
  • Stromversorgung erfolgt über das mitgelieferte Netzteil oder per mitgeliefertem KFZ-Adapter 
  • Verpolungsschutz, Kurzschluss Schutz, akkufreundlicher Softstart  und “Aufpäppeln” zu tief entladener LiIon Akkus mit reduziertem Ladestrom.
  • Von Xtars sehr kulanten Garantieleistungen könnte sich Efest noch ne Scheibe abschneiden, es gelten die für Deutschland üblichen gesetzlichen Garantie-/Gewährleistungsbedingungen.

Ladevorgang:

*** ACHTUNG: das hier kritisierte Problem mit der Überladung ist inzwischen behoben! Aktuell ausgelieferte Versionen des EFEST LUC V4 bieten sehr gut umgesetzt CC/CV Ladeverfahren und geben keinen Anlass zur Kritik mehr in Sachen zu hohe Spannung, Überladung, Überschreiten der Limits. Aktuelle Version nun hier: Nachtrag zum Efest LUC V4 ***

Während des Ladens erscheint im Display eine kleine Animation (2 abwechselnd blinkende Dreiecke) signalisiert, dass sich da nun was tut, das Akkusymbol füllt sich langsam mit Balken, wobei bei 3.8V erst ein Balken angezeigt wird, ab 3.9V kommt dann der 2. Balken dazu, der Dritte um 4.1V, ab 4.2V und Beginn der CV Phase dann alle 4 Balken. Die Spannungsanzeige rundet “großzügig” und etwas willkürlich aufs Zehntel Volt, zeigt dabei nie mehr als 4.2V oder weniger als 1.0V an. 

Nach der nicht wirklich überzeugenden Vorstellung des Vorgängermodells Efest Bio V2 (Henrik @ Lygte-info.dk hatte ihn getestet) scheint Efest beim LUC V4 nun zwar nachgebessert zu haben, aber auch beim LUC v4 ist die Umsetzung nicht 100% korrekt. Zwar folgt der Ladevorgang grundsätzlich wieder dem CC/CV Prinzip, der Teufel steckt aber wieder mal im Detail.

Aber fangen wir von vorne an:

  • Der Ladevorgang beginnt mit einem ungewöhnlich “softem” Start mit über mehrere Sekunden ansteigendem Ladestrom bis der gewünschte Ladestrom letztlich erreicht wird. (okay) Der tatsächlich gemessene Ladestrom bleibt teils unter dem gewählten Ladestrom, auch schon im 1-Schacht Betrieb. So komme ich statt der gewählten 500mA nur etwa auf 400mA. Bei 1A sinds gemittelt um die 930mA und statt 2A dann etwa 1,94A. Efest räumt laut Datenblatt eine Abweichung um 5% ein , da liegen wir dann zwar drüber (aber das kann man durchaus mit einem “jo, passt schon” abtun), schwerwiegender ist folgendes: 
Efest LUC V4 - Beispiel: AW IMR 18350 bei 500mA

Efest LUC V4 – Beispiel: AW IMR 18350 bei 500mA über 4.25V Ladespannung

  • Wie auch schon beim Bio V2 Lader zu bemängeln war geht auch der Efest LUC v4 in meinen Tests mit der Spannung bis zu 4,27V hoch und damit temporär über die Spezifikation von LiIon Akkus (4,20+1% = 4.25V) hinaus. Efest weiss wohl davon, so ergibt die Angabe im Datenblatt dann plötzlich wieder einen (neuen) Sinn: 

Auto cut-off voltage: 4.23V ± 0.05V 
Quelle: http://www.efestpower.com/Product/7021353648.html

Das Problem dabei: eine fortgesetzte Ladespannung über 4,30V könnte laut BatteryUniversity.com unter Umständen bereits zum Plating und damit einer Verkürzung der Lebensdauer führen. Wer hat nun recht? Und wieviel über 4.25V ist noch ok? Ist das nun Erbsenzählerei oder ein echtes Problem?

  • Im Gegensatz zum Efest Bio V2, der dazu noch bei der Terminierung patzte, ist die Terminierung beim LUC v4 jedoch wieder stimmig: um ~50mA in der 500mA Einstellung und auch bei 1A und ~140mA bei 2A.
  • Der Spannung unmittelbar nach Ladeschluss liegt dann mit ca 4.25V/4.26V nur noch leicht überhöht, aber halt überhöht. (Die meisten Akkus werden nach Ladeende dann innerhalb weniger Minuten auf einen nochmals niedrigeren Wert dann innerhalb der Spezifikation um ca. 4.22V +- 0,02V zurückfallen, wenn Ihr das nachmessen wollt müsst ihr also schnell sein.
  • Nach erfolgter Terminierung kein (relevanter) Ladestrom mehr messbar, der Akku darf im Ladegerät verbleiben.

 

Mehrere Akkus gleichzeitig: Auch bei voll belegtem Ladegerät ist kein relevantes Absinken des mit 1A vorgewählten Ladestroms erkennbar, auch mit 4 Akkus gleichzeitig messe ich wieder die 930mA im Mittel. Die Schächte scheinen ordentlich getrennt, eine gegenseitige Abhängigkeit benachbarter Schächte wie noch beim ersten von mir getesteten Mehrschachtlader Xtar WP6 ist nicht erkennbar. Die 2A kann der Efest LUC v4 nur auf die beiden mittleren Schächte gegeben, auf beiden Schächten messe ich wieder 1,93A im Mittel, das passt also. Nur für 4* 2A reicht die Leistung dann eben nicht mehr aus. (Die Konkurrenz kann das auch nicht mit mehr als 2 Schächten bzw. bietet 2A gar nicht erst an)

Halbleerer Akku: Normaler Ladevorgang mit entsprechend verkürzter CC Phase.

Protected Akkus: Eine ausgelöste Protection wird während der Erkennungsphase direkt nach dem Einlegen aufgehoben, dann je nach Akkuspannung das Akkureparaturprogramm gefahren oder direkt mit dem gewählten Ladestrom geladen.

 

Akku Reparaturprogramm des Efest LUC V4:

ein definitiv schrottreifer Akku um 0,5V wurde vom LUC V4 verweigert: Display 0.0V kein Ladestrom meßbar (*1). Ab etwa 0,7V jedoch springt das Reparaturprogramm an, das Display zeigt 1.0V und ich messe einen Ladestrom um 80mA. Diese reduzierte Ladestrom bleibt bis zum Erreichen der 3.0V Marke, dann erst wird der volle gewählte Ladestrom auf den Akku gegeben. Interessanterweise wird die Ladung meines ebenfalls bekannt defekten 2,0V LiIon Akkus ebenfalls nach kürzester Zeit unterbrochen, der wurde zuvor vom Xtar problemlos aufgepäppelt. 
*1) <1mA, ich kann in dem Bereich nicht gut messen

Mein Fazit:

*** ACHTUNG: das hier kritisierte Problem mit der Überladung ist inzwischen behoben! Aktuell ausgelieferte Versionen des EFEST LUC V4 bieten sehr gut umgesetzt CC/CV Ladeverfahren und geben keinen Anlass zur Kritik mehr in Sachen zu hohe Spannung, Überladung, Überschreiten der Limits. Aktuelle Version nun hier: Nachtrag zum Efest LUC V4 ***

  • Ich sag es immer wieder, ich bin Fan von Ladegeräten mit Spannungsanzeige im Display. Ein Display sagt mir sofort beim Einlegen ob mein Akku zu tief entladen wurde, ob mein Stacked Akkupärchen nimmer im Gleichlauf ist und erlaubt mir abzuschätzen, wie lang der Ladevorgang wohl noch dauert. Es erspart mir komplett den zusätzlichen Aufwand, mit einem Multimeter selber vor dem Laden den Akkuzustand prüfen zu müssen. Was zusätzlich Arbeit macht, wird meist eh nicht gemacht und mit dem aktuellen Trend der Ladegeräte Hersteller, auch noch jeden noch so kritisch entladenen Akku teils ab 0,00V wieder aufzupäppeln, ist das meiner Meinung nach ein Sicherheitsgewinn, denn ich seh sofort, was Sache ist.
  • Ob Euch nun die kleine 250mA Setting des Xtar Xp4 oder aber die großen 2A Ladeströme des LUC wichtiger sind, das müsst Ihr selber wissen. Ich selber nutze nur 18650er Akkus, die stets mit 1A geladen werden, für mich ist das völlig egal, ich brauch weder die 250mA des Xtar noch die 2A des Efest. Your mileage may vary..
  • Die NiMH/NiCd Lade- und Refreshfunktion des Xtar Xp4 ist sicher für Leute, die noch keinen vernünftigen Lader für Haushaltsakkus besitzen ein Anreiz. Die Umsetzung im Xtar Xp4 ist mit Abstrichen (siehe Xtar XP4 Testbericht) zumindest brauchbar und von dem her muss man hier dem Xtar XP4 ein Plus geben. 
  • Der Efest LUC hat das Handicap nicht, dass er NiMH/NiCds erkennen und von defekten LiIons unterscheiden müsste, setzt aber sein Akkureparaturprogramm trotzdem sehr weit unten bei unter 1V bereits an. Wenigstens (und dafür bekommt der LUC von mir in Sachen “Defektzellenerkennung” dann letztendlich auch ein halben Pluspunkt) verweigerte er unterhalb von 0,8V hier im Test, erkennt ferner die defekte Testzelle und verweigert auch diese. Dazu die bessere Kontrolle durch die Spannungsanzeige spricht meiner Meinung für den LUC und gibt mir ein etwas besseres Bauchgefühl als das Xtar XP4. Am liebsten wäre mir jedoch eine Verweigerung von Akkus unter 2,0V oder von mir aus auch noch 1,5V, mit dieser Meinung stehe ich allerdings wohl alleine da. Nun denn ;-)
  • Die zeitweise Überspannung während des Ladens und damit also die nicht vollständig korrekte Umsetzung des CC/CV Ladeverfahrens ist ein Stimmungsdämpfer. Leider ist es auch kein Einzelfall / auf nur einen Akkutyp bezogen, ich hab insgesamt 5 komplette Ladekurven mit jeweils unterschiedlichen Akkus erstellt, wir kamen jedesmal über die 4.25V. Auch wenn ich bei Markenakkus von keinerlei (in Ziffern 0 ) Gefährdung ausgehe: schonend ist das allemal nicht, ich würde es jetzt mal als recht aggressives, nicht spezifikationsgemäßes Ladeverhalten bezeichnen, ähnliches hatte ich beim Xtar SP2 schon, der blieb jedoch haarscharf in der Spezifikation, der LUC v4 ist nun ein bissl drüber. Damit ist nun auch der Fall einer im Dampfertreff-Forum gemeldeten Überladung erklärbar und ich muss es in meinem Fazit auch nochmal klar auf den Punkt bringen:

    Die Ladespannung übersteigt teils die LiIon Spezifikation, zwar nur geringfügig, aber daraus resultierend kann auch die Spannung nach Ladeschluß überhöht sein. Ein schnelleres Altern der Akkus ist nicht ausgeschlossen, eine weitergehende Gefährdung sehe ich nicht.

Wer seine Akkus möglichst schonend und pfleglich laden will, ist beim LUC v4 leider nicht am richtigen Platz, dem muss ich ganz klar zum Xtar XP4 Panzer [Testbericht] raten.  Es gibt aber auch durchaus in Dampferkreisen gängige Akkus, die aus dieser erhöhten Spannung nutzen ziehen können, die bereits bis 4,30V spezifiziert sind oder die in Herstellertests zumindest bis 4,30 unauffällig bleiben.

Wisst Ihr, was meine Frau immer tierisch auf die Palme bringt? Wenn ich selber nicht das befolge, was ich anderen predige (kommt übrigens öfters vor). Konkret: Mir ist das Problem egal, es stört mich “der Form halber” (wenns ne Norm gibt, ist diese auch einzuhalten), aber die Überschreitung  ist mir zu geringfügig, als dass ich mir da nun große Gedanken drum machen würde. Der LUC v4 ist mir ganz persönlich von den bisher getesteten 4 bzw. 6 Schacht LiIon Ladegeräten (Xtar WP6 II, Xtar XP4, Sysmax Nitecore i4) im Moment trotzdem der liebste 4-Schachtlader, ganz einfach wegen des Displays. Ich sag schon seit Jahren: ich bin Akkuschwein, ich pfeiff auf eine etwas erhöhte Alterung. (ich kaufe aber auch nur Markenakkus, original und Neuware aus reputablen Quellen). 

 

Bezugsquelle:

Das Testgerät stammt aus dem Hause Akkuteile.de

Sowohl der hier getestete Efest LUC v4 als auch der Xtar XP4 Panzer ist dort direkt ab Lager verfügbar.

(Dampfertreff.de Forenmitglieder den Forenrabatt nicht vergessen!)

 

Gedanken am Rande:

  • Nachdem es zu Beginn ja zunächst recht auffällig nach einer Kooperation zwischen Efest und Xtar aussah, scheint es spätestens seit den Zeiten des Efest BIO V2 wohl zu einem Bruch zwischen Efest (eigentlich reiner Großhändler) und Xtar gekommen sein. Efest zahlt im Moment wohl gerade ordentlich Lehrgeld beim Versuch, unabhängig von Xtar wirklich eigene Lader auf den Markt zu bringen.

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15 responses so far

15 Responses to “4 Schacht LiIon Lader Efest LUC V4 im Vergleich zum Xtar XP4 (veraltet)”

  1. Wastl Oudeson 02 Dec 2013 at 21:21

    Servus,

    Super Bericht! Danke dafür!

    Eine Frage:welchen Lader empfiehlst du ruhigen Gewissens(min. 2 Plätze; Displayanzeige)?? Preislich ist egal-will nur was wirklich GUTES(Akkus:16430;18350/18490/500/18650)!! Danke

  2. adminon 03 Dec 2013 at 11:21

    Wastl,

    2 Schächte mit Display würde ich ganz klar zum Xtar VP1 raten, der gefällt mir sehr gut. Testbericht hier: http://www.mountainprophet.de/2013/02/03/liion-lader-xtar-vp1/

  3. Bernhardon 30 Dec 2013 at 20:42

    Als Laie vertraue ich jetzt auf den Efest LUC V4, und dem Bericht dazu, ist bestellt.
    Vielen dank!
    LG
    Bernhard

  4. maxon 13 Jan 2014 at 10:37

    Hallo,

    Etwas zu sagen wegen diese gerat : http://www.ismoker24.de/Elektroartikel/WS1-LCD-Ladegeraet-1742.html

    ?

    danke!

  5. adminon 13 Jan 2014 at 11:38

    Hi Max,

    Newise WS1? Sehe und höre ich zum ersten Mal.
    Hat jemand nen guten Draht zu Ismoker24, vielleicht kann er mir mal eins für ein paar Tage ausleihen zum messen..

  6. maxon 13 Jan 2014 at 12:42

    ja, Newise WS1, vielleicht etwas neues, weiss ich nicht :)

    aber ( ich bin keine Ismoker24 ) kann mein gerade ausleihen :)
    wann das hilft :)

    wo muss ich schicken ?

    PS: sorry for my german ;)

  7. Markuson 23 Sep 2014 at 09:52

    hi….hab ne frage zum luc 2 mit 2 ladeschächten. …..das wurde ja nicht getestet.?!…hat es auch diesen überlade fehler……falls ja gibt es eine über arbeitete Version…..die Version die bei akkuteile angeboten wird soll ja keinen Schalter mehr für 500/1000 mah haben sondern Automatik. ….ist das eine überarbeitete version?!?!?!
    warum geben die an das man zb 18350 iger damit laden kann obwohl das laden selbst mit 500mah dafür zu hoch ist……versteh ich nicht. ……
    mfg markus

  8. adminon 23 Sep 2014 at 10:34

    Den Überladefehler gabs nur für ne ganz kurze Zeit, meines Wissen hat Efest für alle ursprünglich betroffenen Lader dann bereits im Januar/Februar schon korrigierte Versionen rausgebracht, da dürfte der 2-Schacht LUC keine Ausnahme sein. Also wenn das keine uralten Bestände sind, kannst das ruhig bestellen. Bei Akkuteile sowieso.

    Zum 18350er: lass es mich so sagen: es wird viel geredet über Dinge, die längst nicht so schlimm sind. Ja, ist nicht schonend und verkürzt die Lebensdauer merklich, usw aber auch eine 1C Laderate lässt mich bei Markenakkus aus sicherer Quelle noch relativ gelassen, muss nicht, aber ich hätte keine Bedenken, meine 18350er auch mit 500mA zu laden.. Erm, ehrlich gesagt: ich hab das nie anders gemacht, wenn mans genau nimmt hab ich immer alles mit 500-600mA geladen seit ich dampfe, denn:

    Ladegeräte mit 250mAh Ladestrom gibts erst seit Kurzen und davor wurden schon Jahre lang viele kleine LiIons mit Ladeströmen und 500/600mA geladen, z.b. auch 10440er mit über 2C (entsprechend wenig Zyklen hielten die dann auch)

    PS: wenn du den Lader hast, schreibst Du mir dann nochmal wegen der Automatik? Ich kann das irgendwie nicht glauben mit der Automatik für 500mA/1A, wie soll der Lader das erkennen?

  9. Markuson 23 Sep 2014 at 16:23

    hi..danke für die ausführliche Antwort…..ja werde das dann berichten….ob er eine hat…
    hab nicht bei akkuteile bestellt, hoffe ja das es keiner aus alten Beständen ist, kann ich das noch anders erkennen?an der Anzeige ja nicht die hat ja leider nur eine stelle hinter dem komma….

  10. Markuson 23 Sep 2014 at 16:30

    habe es übrigens bei exvape bestellt….

  11. adminon 24 Sep 2014 at 08:33

    Hast Du nen Multimeter? Dann mach ich schnell ne kleine Anleitung, wie du das selber messen kannst, ob das ne alte Version ist, die mit der Spannung über die Spezifikation hinaus geht.

  12. mrflon 08 Nov 2014 at 21:31

    habe das mit interesse gelesen u.finde es wie andere ebenso gut das kundige nutzer für die erwartungsvolle gemeinschaft in die suppe steigen u.ausführliche tests auch lesbar beschreiben.
    mein eigen ist eine tn31,eine sx25l3 -jeweils mit 3 18650,3400/3.7- sowie eine srt7 mit einer 18650.alles nach intensivsten recherchen.auch die akkus.die längen u. durchmesser müssen passen.dann das thema lader.als auch voltmeter.
    nach hin u.her war es der luc v4 u.hab ihn wieder zurück gesandt.
    nach mehreren ladungen mit nummeriertem nachweis zeigte sich das besagtes ladegerät lediglich eine endspannung der akkus von 4,11 – 4,14v ablieferte.im display erschienen zwar 4,20v, jedoch die unmittelbare nachmessung per voltmeter zeigte ein anderes ergebnis.
    da es mittlerweile ja tla mit 3 u.mehr akkus gibt,ist es nervig einen ladevorgang mit 2 u.nochmal mit einem akku zu vollziehen mit einem schlussergebnis wie dargestellt. es wird wohl so sein das multilader auch den eigenen ansprüchen wenig genügen.salve

  13. Thomas Lohrumon 16 Sep 2015 at 12:46

    Also ich benutze den Efest LUC V4 seit ca. 1 Jahr, bin voll zufrieden mit dem Teil!
    Die detaillierte Beschreibung in diesem Bericht kannte ich noch nicht, aber jetzt bin ich doch um einiges schlauer!

    Danke!
    Gruss Tom

  14. Pascalon 23 Jan 2016 at 14:08

    Hi Leute, habe mir auch das Efest LUC V4 geholt. Bin nur bissel verwirrt, da der Verpackungskarton nicht Gelb/Braun sondern Lila ist. In wie weit unterscheidet sich die alte zu der neuen Version vom Aussehen? Habe selber kein Multimeter um die Spannung nach dem Laden zu messen. Benutze das Ladegerät für meine Sony Konion VTC4 Akkus und bin (eigentlich) zufrieden.

    Finde den Testbericht(Nachtrag) Top und war für mich hilfreich bei meiner Kaufentscheidung.

    LG an den Autor und alle Dampfer.

  15. adminon 23 Jan 2016 at 15:26

    Hi Pascal,

    das mit der alten fehlerhaften Version ist schon 2 Jahre her.. da brauchst eigentlich keine Sorge mehr haben.

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