Nov 12 2013

VW Akkuträger Dicodes Dani: ein kleines Dilemma

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Der Dicodes Dani ist wohl derzeit der am kontroversesten diskutierte Akkuträger, weil er neue Wege geht und dabei an diversen gewohnten Traditionen aneckt und neue wie alte Probleme mitbringt.

Bitte beachten:
es handelt sich hier um einen Test des Ur-Danis. Aktuelle Geräte mit Dicodes Elektronik funktionieren in den gerügten Punkten nun wesentlich besser. Siehe Nachtest Dicodes

Please note:
this test is based on the early Dani mod. Current mods based on the Dicodes “chip” perform significantly better in many of the criticised aspects! See Dicodes Part 2

 

Der Dicodes Dani kommt im schlichten, aber damit auch sehr elegant gehalten Edelstahl, “Wilms Design”, mit Elektronik vom Hersteller Dicodes. Es gibt ihn in 3 Größen: L für 18650er Akkus, M für 18500er Akkus und S für 18350er Akkus. Wirklich Sinn machen für einen Akkuträger mit bis zu 20W Ausgangsleistung meiner Meinung eigentlich nur die L Variante und eventuell noch die M, ein 18350er Akku ist mit 20W am VD deutlich überfordert. Die ungewöhnliche Wechselstrom-Elektronik des Dani ist dazu sehr klein, was erstaunliche geringe Abmessungen des Trägers ermöglicht. Der Dani L ist der kleinste regelbare 18650er Träger, den ich bis jetzt in den Händen hatte, allerdings wiegt er ganz ordentlich.

Er endet oben am Verdampfer geradlinig mit 22mm Durchmesser, genau so wie ich es mag. Mit Kerben zur Luftzufuhr für plan aufliegende Verdampfer. Er bringt einen stabilen und nicht verstellbaren, ungefederten 510er Anschluss. Und das ist mir sogar sehr recht so, denn wie schon das Sprichtwort sagt: “Bewahre uns vor Sturm und Wind und Akkuträgerpolen, die verstellbar sind…” hatte ich bis jetzt noch keinen regelbaren Träger, wo der gefederte oder verstellbare Pol nicht früher oder später arge Probleme machte. Mir ist ein feststehender Plus daher alle mal lieber bei einem Gerät, das ne halbe Ewigkeit mindestens halten muss.

Die Verarbeitung des Dani ist hervorragend, die gesamte Optik und Haptik sind wirklich prima. der eingelassene Schalter mit seinem satten Klick macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Schön eingefasstes LED Segment-Display. Das Display leuchtet nur, wenn man sich im Menü befindet, während dem Feuern gibt sich der Dani elegant zurückhalten und es blinkt und leuchtet nix. Spaltmaße sind auch schön, alle Kanten sauber gebrochen. Das Gefühl in der Hand ist richtig gut. Wenns allein nur um die Optik und die Haptik ginge, wäre das mein absoluter Lieblingsakkuträger. Grats an “Wilms Design” – unbekannterweise.

Sehr fein! Kauftipp :-)

Ciao, danke fürs Lesen!

 

Ach, ihr seit ja immer noch da?
Wie, da gibts bei nem VW Akkuträger auch noch ne Elektronik? Uh, ok, dann gucken wir mal weiter:

Als reiner VW Träger (ein VariVolt Modus gibt es nicht) ist die 1-Tasten Menüführung überschaubar geblieben und auch recht intuitiv: ein kurzer Klick öffnet das Menü, weitere Klicks blättern durch die einzelnen Menüpunkte:

  • PU (Power Up): Erhöhung der Ausgangsleistung in 1W (bissl grob, 0,5W wäre schöner gewesen) zwischen 5 und 20W mit Rollback
  • PD (Power Down): Senken der Ausgangsleistung in 1W Schritten
  • CO (Check Ohm): Die Widerstandsmessung, da der Dani mit Wechselstrom arbeitet, kann das Ergebnis deutlich von den erwarteten Werten abweichen, dazu weiter unten im Text mehr. Diese Besonderheit des Dani hat ihm im Netz schon einiges an Kritik eingebracht.
  • CB (Check Battery): Akkurestspannung anzeigen. Das erste mal, wenn man CB aufruft zeigt der Dani in der Regel die Idle Spannung ohne Last an. Wartet man bis das Display erlischt, nimmt dann einen kräftigen Zug und ruft dann CB wieder auf, zeigt der Dani die Akkurestspannung unter Last an, dass ist sehr praktisch, damit kann zum einen der sog. “VoltDrop des Akkus” ermittelt werden und anders als die Idle Spannung sagt die Spannung unter Last auch wirklich was aus. Sehr nützliches Feature.
  • SB (Set Battery): Hier lässt sich der Entladeschluss des Akkus angeben. Meiner Meinung ist der Dani der erste Akkuträger, der diese Funktion bietet. Geeignete Akkus vorausgesetzt, lässt sich so der Entladeschluss des Akkus bis unter 2,5V absenken, vorausgesetzt man hat die dazu passenden (hochwertigen Marken-) Akkus, (definitiv ohne *fire im Namen) bringt das einen deutlichen Laufzeitgewinn. Bitte prüft das Datenblatt Eurer Akkus, den im Datenblatt angegebenen Entladenschluss nicht unterschreiten, wenn ihr lange Freude an Euren Akkus haben wollt. Im Zweifelsfall setzt SB auf 3.0V, das ist auf jeden Fall OK und das können alle LiIon Akkus problemlos ab, auch 3.0 ist schon eine spürbare Verbesserung – bei guten Akkus. Kleiner Haken dabei: Indirekt stellt man sich mit der Einstellung auch ein, ab wann die Leistungsreduzierung (die blinkenden Punkte) des Dani greift: bei 20W immer 0,5V über der hier eingestellten Spannung regelt der Dani auf 7.5W runter und bleibt da. Bei niedrigerer Ausgangsleistung dann zunehmend später. Ein Schelm, wer nun die Entladeschlussspannung tiefer setzt, nur weil er die Leistungsbegrenzung rauszögern will… *hust*
  • SO (Shut Off): Ausschalten. Mit 5-Klick geht’s dann wieder an
  • Fx (Fehlercodes):  Der Dani hat einige Fehlercodes, die man immer wieder mal zu Gesicht bekommt: F1: kein Verdampfer z.b. oder F3: Widerstand zu gering, oder F5 Akku leer oder F7 Maximale Zugdauer überschritten. Jedesmal, wenn so ein Fehler auftritt, wechselt das Display von F- (alles Ok) zu F1-7 und man muss erst den Fehler beseitigen und dann quittieren, bevor man hier weiter dampfen kann. Wer sich in den Grenzbereichen des Dani bewegt, der kann von den ständigen Fehlermeldungen dann schon etwas genervt werden. Ich persönlich bewege mit mit Standard Wicklungen um 2.0 Ohm mit meinen 8W im gänzlich unkritischen Bereich und bekomme die Fehler eigentlich nur beim VD Wechsel zu sehen, ich kann damit prima leben, aber wer 0.7er oder geringer Dampft, oder die Grenzbereich der Leistung des Dani auslotet, der darf sich auf einige F-Wegklick-Aktionen gefasst machen. Eine genaue Liste findet man im Handbuch des Dani, das gibt’s leider nur Online als PDF. (Nachtrag: Eddy von PB-Dampfer.de sagt grad: Optional gibts das Handbuch bei ihm auch ausgedruckt mit dazu)
  • Blinkende Punkte im Display: Leistungsbegrenzung aktiv. Wenn ein Akku bereits soweit entladen wurde, dass die eingestellte Soll Leistung in Watt nicht mehr erreicht werden kann, dann reduziert der Dani die Ausgangsleistung automatisch auf einen Wert, den der Akku noch liefern kann. Andere Akkuträger brechen an dieser Stelle dann in der Regel ab, oder regeln ebenfalls runter, zeigen dies jedoch nicht an. Auch dazu später mehr.

Einstellungen bleiben beim Akkuwechsel erhalten. Jeder Verdampferwechsel bringt Fehler F1, der immer erst quittiert werden will. Der Dani schaltet nach 1 Stunde Inaktivität komplett ab und muss dann mit 5-Klick wieder eingeschaltet werden.

Übrigens: Man muss im PU und PD Menü nicht unbedingt die ganze Zeit den Taster gedrückt halten, um die Einstellungen zu ändern, es reicht, wenn man den Knopf einmal länger gedrückt hält und dann kann man auch ganz normal Klicken um die Einstellung zu ändern..

Abmessungen des Dani L:

  • Durchmesser: durchgehend 22 mm
  • Länge: 111 mm
  • Gewicht mit Akku: 196g

 

Die Elektronik des Dicodes Dani:

Mein Exemplar ist mit Seriennummer größer 400 und erreichte mich merklich später als die ersten Danis, welche zur Dampfermesse ausgegeben wurden, da könnte bereits eine Revision drin sein. Derzeit ist das aber nur reine Spekulation.

Der Dicodes Dani ist der erste Akkuträger, der mit Wechselspannung arbeitet. Mit recht hoher Frequenz (200kHz) und auch nicht grad wirklich gleichmäßiger Wellenform. Mein Standard Messgerät, das Uni-T UT71 B reicht für die 200 kHz des Danis nicht und auch mein kleines Taschen-Oszi langt nicht aus. Gemessen wurde daher mit einem Rigol 11o2E, das schon eher geeignet scheint.

Recht bald in meiner Laufbahn als Akkuträger-Tester bin ich dann für meine Messreihen auf “gewickelte Drahtwiderstände”  umgestiegen, das funktioniert wunderbar für Gleichstrom, aber hier beim Dani haben wir Wechselstrom und da geht’s mal voll daneben:

zemt_22_5w

Drahtwiderstand, 2.2 Ohm 5W

buni22_5w

Bulli, NiChrome 2.2 Ohm 5W

Nachdem die werten Nachbarn, bei denen ich sonst gerne Elektronikzeug schnorre, nix brauchbares auf Lager hatten und auch mehr Bier nix Hilfreiches mehr zutage brachte, habe ich mir nen Satz Dickschichtwiderstände in Erwartung des Dani besorgt. “Ein bissl was kann man sich so nen Test ja auch kosten lassen..”  Das Ergebnis sieht zumindest halbwegs stimmig aus:

Dickschicht Widerstand 2.2 Ohm 5W

Dickschicht Widerstand 2.2 Ohm 5W

buni22_5w

Bulli NiChrome 2.2 Ohm 5W

 

Allerdings nagten an mir dann auch erste Zweifel – Kollege NavyLifeguard hat es auf Facebook dann schön auf den Punkt gebracht:

“eigentlich dampfen wir ja Spulen und nur ganz selten Schichtwiderstände”.

Nach etwas Brainstorming mit Obi vom Dampfersofa und dem Captain aus dem DTF-Forum (Sabbel? Wo steckst Du? hier liegt so’n Stapel Zeug, das durchdiskutiert sein will), hab ich die Idee mit den Dickschichtwiderständen dann verworfen und mich entschlossen, mit nem echten Verdampfer zu messen: ein Bulli A2T (der braucht nur wenig “Wickelmaterial”  und man kann ohne große Liquidsauerei neu wickeln). Denn: was nutzt es, wenn ich mit Dickschichtwiderständen ein schönes Messergebnis erhalte, aber in der Praxis dampfen wir eben in Spulen gewickelten Widerstandsdraht und keine Schichtwiderstände.

Das Problem dabei: Ihr kennt vermutlich meine üblichen Messreihen, aktuell 0,3 Ohm, 0,5 Ohm, 0,7 Ohm, 1.0 Ohm, 1.2 Ohm, 1.4 Ohm, 1,8 Ohm, 2.2 Ohm und  2,6 Ohm. Jetzt wickel mal ausm Stand den Bully auf exakt diese Stufen, ich hab ordentlich geflucht und einige Meter an guter Bulli Schnur und Widerstandsdraht verbraten. Zumal der gute Dani ja unterschiedlich auf unterschiedlichen Draht reagiert: das magnetische Kanthal verhält sich als Spule im Wechselstrom anders als das nicht magnetische NiChrome, den Unterschied wollte ich dokumentiert haben, also habe ich alle Messreihen doppelt gemacht: einmal mit Kanthal, einmal mit NiChrome. Angenehmer Nebeneffekt: ich wickel jetzt den Bulli im Schlaf mit geschlossenen Augen, leider immer noch nicht aufs Zehntel Ohm genau..

Bulli Kanthal 1.8 Ohm 20W

Bulli Kanthal 1.8 Ohm 20W

Bulli NiChrome 1.8Ohm 20W

Bulli NiChrome 1.8 Ohm 20W

 

Was ist mit den Microcoils?

Ich hab doch keine Tests mit MicroCoils gemacht. Ich hab wohl nicht den passenden Draht, noch nie MicroCoils gewickelt und irgendwann muss auch der schönste Test mal ein Ende haben. Ich hab inzwischen doch schon so einiges an Zeit und auch Kohle investiert und jetzt nochmal neuen Draht anzuschaffen nur für MicroCoils, die ich sonst nicht nutze, das wird mir jetzt doch zuviel, irgendwann muss der Leih-Dani dann auch mal wieder die Heimreise antreten. Sorry!

Sicherheitsmerkmale:

  • Kurzschlussschutz (getestet)
  • Verpolungsschutz elektronisch ohne Nuppelzwang (getestet)
  • Mindestverdampferwiderstand  kleiner 0,3 Ohm lt Datenblatt (bis 0,1 Ohm getestet – aber Spass machts keinen..)
  • Überlastschutz getestet ~ 25W/6,5A
  • hartes Stromlimit bei 8A lt. Datenblatt (nicht getestet, dann wäre er hinüber, die ist nicht resetbar)
  • komplett versenkter Feuertaster
  • Maximale Zugbegrenzung 10 bzw. 20 Sekunden
  • an-/aus übers Menü
  • Akku Tiefentladeschutz einstellbar bis zu 2.5V Mindestspannung (Last)
  • Ausgasen über Loch im Akkudeckel und über Feuerknopf. (hochprofessioneller Reinblastest sagt: bissl leichter könnts schon gehen)

Die Leistung des Dani

Irgendwie scheint jedes Mal wenn ich bei Dicodes auf den Server gucke die Spezifikaton des Dani geändert worden zu sein. Ich nenne das zu einem Zeitpunkt wo bereits einige hundert Geräte verkauft wurden mal freundlich etwas “unkonventionell”, aber allen Revisionen gemein waren bisher die Eckdaten bis 20 Watt bei Standardwicklungen zwischen 1,0 und 3.0 Ohm. bis 15 Watt bei sehr niederohmigen VDs. (aktuell sinds noch lt. Dicodes 0,7 – 1 Ohm) Und die 20 Watt (respektive 15W) bringt der Dani auch spielend, da gibts gar nix dran zu rütteln.  Damit ist der Dani einer der leistungsfähigsten geregelten Akkuträger heute auf dem Markt. Das nimmt ihm keiner weg.

Auffällig ist die Tatsache, dass er zu Beginn eines Zuges deutlich mehr Spannung ausgibt, als für die eingestellten Watt nötig wäre, erst im Verlauf des Zuges pendelt sich die Ausgangsleistung auf den eigentlich Soll Wert ein. Ist jetzt ein Frage der Betrachtungsweise, wie man das Verhalten bewerten möchte: hier 2 Vorschläge zur Auswahl: “viel zu hoch in den ersten Paar Sekunden und damit sehr ungenau” – oder “Klasse, damit heizt er den Draht schonmal richtig auf und verhindert so die maue Anlaufzeit anderer Träger”. Suchts Euch aus.

Ich hab hier mal meine Messergebnisse in der gewohnten VW Tabellenform, jeweils eine für Kanthal und NiChrome und ein paar Ergebnisse mit den Dünnschicht Widerständen. Als Akku kam hier der aktuell recht beliebte Sony Konion US18650VTC4 zum Einsatz:

Bitte beachten: 
es handelt sich hier um einen Test des Ur-Danis. Aktuelle Geräte mit Dicodes Elektronik funktionieren in den gerügten Punkten nun wesentlich besser. Siehe Nachtest Dicodes

Please note: 
this test is based on the early Dani mod. Current mods based on the Dicodes “chip” perform significantly better in many of the criticised aspects! See Dicodes Part 2

 

 NiChrome Wicklungen

  • der 0,5er ist doppelt verdrillt, der brannte mir sonst immer durch
  • 0,5er derzeit nicht in der Spezifikation des Dani
  • Der Dani misst alle NiChrome Wicklungen üblicherweise um 10% bis etwa 20% niedriger als im Gleichstrom gemessen
Soll 0,5 Ohm 0,7 Ohm 1,0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,6 Ohm
5W 6,7W 6,0W 6,0W 6,4W 6,0W 5,7W 6,0W 5,7W
7W 8,7W 8,7W 8,8W 8,6W 8,7W 8,1W 8,4W 8,0W
9W 11,0W 10,7W 10,8W 11,2W 11,0W 10,4W 10,8W 10,3W
11W 13,1W 13,9W 13,8W 14,2W 13,8W 12,5W 12,9W 12,2W
13W 16,0W 16,2W 16,2W 15,4W 15,0W 15,0W 16,0W 14,5W
15W 17,1W 17,7W 17,9W 18,1W 17,7W 17,2W 17,8W 17,3W
17W Error Error Error 19,5W 18,9W 18,8W 20,0W 18,9W
19W Error Error Error 23,2W 22,1W 20,9W 22,2W 21,0W
20W Error Error Error ** 24,4W 22,6W 24,7W 22,6W

** hier brennt mir ständig der NiCr durch und ich mag nimmer

Kanthal Wicklungen 

  • 0,5er und 0,7er sind doppelt verdrillt, die sind mir sonst immer durchgebrannt bei einfachem Draht.
  • 0,5er aktuell nicht in der Spezifikation des Dani
  • der 2.6er wird vom Dani mit 2,8 Ohm gemessen, der 1,0er mit 0,9 Ohm, die übrigen werden vom Dani entsprechend dem Widerstand im Gleichstrom gemessen.
Soll 0,5 Ohm 0,7 Ohm 1,0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,6 Ohm
5W 9,5W 8,2W 6,9W 7,3W 7,0W 6,3W 7,4W 8,2W
7W 11,9W 11,3W 9,1W 9,4W 9,1W 8,0W 9,1W 11,3W
9W 13,3W 13,5W 11,2W 11,7W 11,2W 9,8W 11,3W 13,3W
11W 15,5W 14,5W 14,1W 13,1W 13,2W 11,5W 13,3W 14,1W
13W 17,9W 15,9W 15,7W 15,1W 15,3W 13,5W 15,6W 16,6W
15W 20,5W 17,0W 18,1W 17,9W 16,7W 15,8W 18,4W 18,1W
17W Error Error Error 19,4W 21,2W 17,0W 20,3W 20,0W
19W Error Error Error 22,3W 24,0W 19,5W 19,3W Error
20W Error Error Error 24,0W 24,5W 21,0W 22,3W Error

 

Dickschicht Widerstände (ausser Konkurrenz)

  • Der Dani misst die Testwiderstande etwa 10% zu niedrig
Soll 1,0 Ohm 1,5 Ohm 2,2 Ohm
5W 6,0W 5,7W 5,6W
7W 8,2W 7,5W 7,9W
9W 9,9W 9,8W 9,4W
11W 12,5W 11,6W 11,2W
13W 14,8W 13,5W 13,2W
15W 17,1W 15,9W 16,0W
17W 18,7W 18,5W 17,6W
19W 20,7W 20,4W 19,5W
20W 23,0W 21,7W 21,0W

Den Tabellen entnehmen wir:

  • am genauesten feuerts mit Schichtwiderständen, muss nur mal jemand nen Verdampfer für bauen ;-)
  • die geringste gemessene Leistung liegt bei meinem Ansatz je nach verwendeten Draht zwischen 6W respektive 8W statt 5W
    • wer vorhatte, an der untersten 5W Grenze zu dampfen ist beim Dani vielleicht nicht wirklich gut aufgehoben.
  • Verdampfer größer 1.0 Ohm bis hier gemessen 2.6 Ohm bis hoch zu maximalen 24 W, realistisch 20 W
  • Sub-Ohm Verdampfer ab 0,5 Ohm (mit Gewürge) bis einschließlich 1,0 Ohm werden bis 15 W  Soll (gemessen auch schon mal dank Abweichungen nach oben bis knapp unter 20 W) noch bedient.
  • Das ergibt insgesamt einen opulenten Regelbereich von tatsächlichen 6 W bis über 15 W respektive über 20 W, das ist leistungsmäßig ganz oben.
  • Die Präzision ist nicht gerade berauschend, aber wie eingangs schon erwähnt: je später/länger man misst, umso niedriger die Spannung und umso geringer die Abweichung.
  • Letztendlich haben wir hier in der Tabelle enorme Sprünge über 1 W und mehr drin. Dies und..
  • .. der deutlich sichtbare Unterschied zwischen Kanthal und Nichrome Wickelungen verleiten mich zur Behauptung: das eigentliche Grundprinzip von VariWatt Trägern ( = egal welchen VD ich draufschraube, ich bleibe immer im “Sweetspot” ohne Nachregeln zu müsen) ist auch beim Dani nicht erfüllt.

Auffälligkeiten:

  • Verdampfer <= 0,7 Ohm (gemessener ohmscher Widerstand) zeigten während den Messreihen mit abnehmendem Widerstand zunehmend mehr und mehr F3 Fehler. Die sind dann schon etwas arg nervig. Mit 0,5 Ohm machts schon kein Spass mehr, 0,3 hab ich dann schon gar nimmer gemacht. Interessanterweise wurden VDs kleiner 0,7 Ohm inzwischen mehr oder weniger aus der Spezifikation rausgeschrieben, ich könnte schwören, die waren Anfangs noch drin.
  • Interessant vielleicht auch: wenn man nicht durchs komplette Menü klickt, sondern nur von “F3” (Widerstand zu gering) zu PowerUp (PU) springt, kann man die Ausgangsleistung über die “F3” Widerstandsgrenzen bis ans “F4”-Leistungslimit hinaus hochdrücken, der F3 kommt nur beim Blättern durchs Menü, am Oszi sieht man deutlich, wie der Dani beim übers CO hinwegscrollen einen Puls auf den VD gibt. F4 wird unabhängig von F3 während des Feuersn ausgewertet.
  • Immer wenn ich im Internet Kommentare lese: “der haut mal so richtig rein”, “der dampft viel besser als mein XY Träger” oder “ich konnte Nik / Leistung reduzieren, so gut dampft der Dani” gehen bei mir die Warnglocken an, das heißt in der Praxis nämlich nix andres als: die tatsächlich ausgegebenen Watt liegen über den angezeigten Soll Watt. Ich selber dampfe seit Monaten nur noch eine NiChrome Wicklung, immer gleich aufgebaut, immer das gleiche Material und dies immer bei 8 Watt. Mein erster Kommentar zum Dani auf meiner Facebook Seite war: “Oha, beim Dani muss ich auf 7 W reduzieren, die 8 W sind drüber”. Diesen Dampfeindruck finde ich in meinen Messreihen bestätigt, oder anders gesagt: meine Messreihen passen zu meinem Dampfempfinden.

Nachregeln bei Nachlassender Akkuspannung:

Wir wissen ja schon lt. Handbuch, was der Dani machen will: er hält bei 20W bis 0,5V über der eingestellten Entladeschlussspannung konstant und reduziert dann automatisch auf fix 7.5W bis er dann die tatsächlich eingestellte Entladeschlussspannung erreicht und mit F5 “Akku leer” komplett beendet.  Bei Entladeschluss = 3.0V eingestellt im Menü SB und 20W Ausgangsleistung setzt das Blinken der Leistungsreduzierung also bereits ab 3.5V unter Last ein. Bei geringerer Ausgangsleistung beginnt die Reduzierung entsprechend später.  20W bei nem unpassenden oder ausgelutschten Akku könnte mit Pech schon nach 1-2 Zügen in die Leistungsbegrenzung rutschen. Da kann dann der Dani nicht allzuviel für.

Nun denn, Anleitung lesen ist gut, schnell mal gegen messen ist besser:

Akku Voll vs. Akku Leer – VW bei 2.2 Ohm – Entladeschluss 2,5
Soll  5,0W 7,0W 9,0W 11,0W 13,0W 15,0W 17,0W 20,0W
Akku voll: 5,5W 7,9W 9,4W 11,1W 13,2W 16,0W 17,6W 21W
Akku leer [~3.0V]: 5,5W 7,9W 9,4W 11,1W 13,2W 16,0W *blinky* *blinky*

Bleibt absolut konstant, bis die Leistungsreduzierung einsetzt. Überhaupt: besser als der Dani gehts eigentlich nicht, selbst am Labornetzteil war er nicht aus der Ruhe zu kriegen. Ruhe isn prima Stichwort…

 

Ruhestrom

Dani aus/Timeout < 0,001mA
L-Rider Lambo6 0,04 mA
eVic FW1.1 “off” 0,10 mA
Zmax V2 RMS 0,11 mA
Innokin Itaste SVD 0,12 mA
Semovar v3 Nivel 0,14 mA
eVic FW1.1 “Sleep” 0,14 mA
Vamo VV/VW 0,15 mA
YoungJune Tesla 0,20 mA
Volcano Lavatube v2 0,25 mA
Anyvape CVI 0,26 mA
Provari 0,96 mA
Dani “Standby” 13,46mA

Den ersten und den mit riesen Abstand letzten Platz gleichzeitig für den Dani. Der Wert “Aus”/Timeout entspricht dem abgeschalteten Zustand (Menüpunkt SO) bzw. dem Zustand, den der Dani nach 1 Stunde Inaktivität annimmt. Betrachtet man den extrem hohen “Standby” Wert, wird klar, warum der Dani bei Inaktivität abschalten *muss*, das nervt zwar, aber der würde sonst Ruckzuck mir nix dir nix in 24h mal schnell nen halben 18350er Akku weg saugen.

Akkus für den Dani

Auch wenn der Dani in der Tat einen sehr guten Wirkungsgrad (Beweis kommt noch) aufweist, die technischen Daten geben die Marschrichtung doch bereits vor: 20W, bis 8A lt. Datenblatt, dass wir da mit einem kleinen (18350er) Akku oder einem auf Kapazität getrimmten 18650 in den Extremen nicht wirklich Land sehen, dürfte klar sein. Der Dani hätte gerne anständige Akkus, mein Tipp: am besten ca. 10A zulässigen Entladestrom, gerne höher (auch wenn der Dani gar nicht viel mehr braucht: da bricht der Akku nicht so weit ein). In 18650 heisst das: der Panasonic NCR18650B kommt für Leute in Betracht, die nicht am Leistungslimit dampfen wollen. Wer an die Grenzen des Dani gehen will und keine vernünftigen Akkus dazu nutzt, wird schneller als ihm lieb ist mit dem Lauflicht der Leistungsreduzierung bzw. dem Fehler F5 konfrontiert sein. Akkus brechen unter hoher Last ein, da kann der Dani nix für, mehr als mit den sehr guten Wirkungsgraden “dagegenzuhalten” kann er nicht. (Welten besser als die Lambo6). Übrigens ist das Akkurohr bei mir etwas eng ausgefallen, doppelt verschrumpfte oder extra mit Label beklebte Akkus (Efest oder nachträglich benuppelte Akkus teilweise, Protected sowieso nicht) können steckenbleiben.. (ich zieh die dann immer mit paar Neodymmagneten raus..)

Tipps für 18650:

Wer in Richtung 20W schielt oder mit SubOhm spekuliert, der braucht was ordentliches: Panasonic CGR18650CH (bis 10A), besser Panasonic NCR18650PD (bis 10A) oder am besten gleich den grasgrünen Stromgodzilla Sony Konion US18650VTC4. Nehmt die Standard FlatTop Versionen, sind günstiger. Der Dani darf mit LiIons bis maximal 4.5V bestückt werden, ein LG D1 wäre also auch hier wieder denkbar, aber kriegt jetzt von mir keine Empfehlung, weil der nur bis 5.8A spezifiziert wurde.  Hier nun die obligatorische Amazon Akku-Werbung dazu – ihr schaltet doch alle brav Eure Werbeblocker für mein Blog aus, oder? ;-) :

Panasonic CGR18650CH Panasonic NCR18650PD Sony US18650VTC

 

Tipps für 18500:

Ungetestet, da ich keinen kleinen Dani hab: Am liebsten die bis auf 16,5A spezifizierte AW IMR 18490 . Wer sich in ganz gewöhnlichen 2.0 Ohm – 10W Bahnen bewegt, kommt eventuell auch mit einer Panasonic NCR18500 oder zur Not mit der Yiklik ICR18500A170 hin, aber macht Euch keine zu großen Erwartungen.

 

wenns muss:
Yiklik ICR18500A170
besser:
Panasonic NCR18650
am besten:
AW IMR 18490

 

Tipps für 18350:

Ernsthaft? Ok, entweder Enerdan Tensai LC18350-900 oder imho besser: AW IMR 18350.

Enerdan LC18350 AW IMR 18350

 

Die Widerstandsmessung des Dani

Über die “falschen” Messergebnisse der Widerstandsmessung des Dani finden sich im Internet zig teils direkt gegensätzliche Aussagen. Nachtrag: Alle aktuell verkauften Geräte haben diese Problem nicht mehr!

Grundsätzlich ist es normal und keine Fehlfunktion, dass die angezeigten Widerstandswerte beim Dani, der mit Wechselstrom misst und arbeitet, von im Gleichstrom gemessenen Werten abweichen kann. Aber so ganz klar ist es mir nicht, warum es da so eine riesen Streuung bei den Tests der Dani Nutzer im Web gibt: bei den einen misst er korrekt, die nächsten sagen, er misst Kanthal zu niedrig, aber bei NiChrome stimmts, andere haben riesen Abweichungen hier, aber nicht dort, wieder andere berichten genau das Gegenteil. Und: da sind auch Leute bei, denen ich vertraue.

Ich selber kann nur über das mit vorliegende Testexemplar reden:

  • das misst NiChrome Wicklungen bis zu 20% niedriger als der rein ohmsche Widerstand, befeuert aber noch halbwegs genau
  • die Kanthal Wicklungen exakt wie der Ohmsche Widerstand im Gleichstrom  (bis auf einen Ausrutscher 10% zu hoch beim 2.6er), befeuert aber deutlich höher
  • die gewickelten Drahtwiderstände exakt (befeuert sie aber komplett falsch)
  • Dickschichtwiderstände etwa 10% unter Ohmschem Widerstand und befeuert diese von den 4 Typen am genauesten.

Ehrlich gesagt macht das für mich keinen rechten Sinn. Und: zieh ich stark abweichend gemessenen Wicklungen glatt, ändert sich auch nicht viel, das spricht dann doch wieder dafür, dass die Diskussion um Induktion bei Spule im Wechselstrom etc. noch nicht den einzig wahren Kern der Sache trifft. Aber halten wir fest: dieser Dani hier misst noch gemäß der Spezifikation von Dicodes (+/- 10%) und taugt so als Orientierung.  Warum die von mir gemessenen Werte so ausfallen und im Netz gemeldete Ergebnisse so stark voneinander abweichen / sich widersprechen verwundert. Das müsste Dicodes eigentlich aufklären, deren Statements zur Widerstandsmessung lassen allerdings doch noch einige Fragen offen..

Irgendwo kam dann der Einwurf: “der Widerstand sei doch für die Leistungsregelung irrelevant, da rein nach P = U * I nur Strom und Spannung berücksichtigt würden.” Das mit Messwerten zu untermauern gelang mir nicht: mit Hilfe eines Shunts zwischen Dani und Bulli bliebt die Messung extrem ungenau, die Standardköpfe in Bereichen um wenige 1-2 mV recht nutzlos. Nach ein paar erheiternden aber unbrauchbaren Bastelversuchen mit OP-Verstärkern habe ich dann am Ende mit geliehenem Tastkopf, nem anderen Shunt und nem zweiten Scope parallel einige reproduzierbare Ergebnisse bekommen, die waren aber letztendlich dann auch nicht wesentlich genauer als das, was ich oben bereits ermittelt hatte. Also (unter Vorbehalt): damit wurde der Dani leider auch nicht zum Präzisionswunder.

NACHTRAG: Aktuell im Handel befindliche Akkuträger mit Dicodes Elektronik bieten nun eine korrekt funktionierende Widerstandsmessung unter GLeichstrom  und die korrekte Messung des Widerstands im Wechselstrom. Das Problem ist also behoben. (Newer Mods with Dicodes ELectronic have this fixed!)

 

Mein Fazit:

Die anfängliche Ablehnung seitens Dicodes, den Erstkäufern bei Firmwarerevisionen ein Upgrade zu ermöglichen war kein guter Start in den Dampfermarkt. Ebenso diskussionswürdig ist das nachträgliche Ändern der Spezifikationen, das macht man vor dem Verkaufsstart und niemals hinterher, das kommt nicht sonderlich gut an.

Wo ist jetzt das Dilemma aus der Überschrift?

Letztendlich weiss ich nicht, ob Wechselstrom für uns Dampfer wirklich Fortschritte bringt. So recht überzeugt hat es mich wegen der mangelnden Präzision und dem Widerstandsgeiere nicht. Irgendwie komm ich vom den Gedanken nicht weg: der Dani ist ein toller Akkuträger, trotz des Wechselstroms und seiner Eigenheiten.

Wie dem auch sei.. die ganze Messerei ist das eine und eigentlich gehts ja auch ums tatsächliche Dampfen. Warum mir der Dani trotz allem sehr gut gefällt?

  • absolut stabil bei nachlassender Akkuspannung (bis die Bremse anspringt)
  • der verstellbare Entladeschluss schafft mit passenden Akkus wirklich deutliche Dampfzeitverlängerung, das macht Sinn und ist nützlich und hat sonst (noch) keiner
  • er dampft in der Praxis mit Standardwicklungen einfach gut. Problematisch sehe ich Kanthal Wickler, die unter 8W dampfen wollen, da kommt teils etwas Smoktech Zmax Flair auf.
  • die hohe Leistung. Ich kann mit dem Dani bis 20W, siehe oben die Tabellen, auch wenn ichs persönlich wohl nie brauchen werde (wobei, weiss mans?), er bringt die 20W (und 15W im Sub-1-Ohm Bereich) nunmal spielend. Was gibts denn sonst noch da draussen, das 20W bringt? Lambo6 – hatte ich hier getestet, hat auch genug Schönheitsfehler. Und ich nenns mal Mod Projekte auf Basis des Evolv DNA 20, leider noch keinen getestet und preislich auch kein Pappenstil.
  • sehr guter Wirkungsgrad, Welten besser als besagter Lambo6, mit all den Vorteilen, was die Akkus angeht
  • Eigentlich darf ichs ja nicht sagen, aber mal nur so unter uns im 4 Augen Prinzip: im Grunde ist auch die Ungenauigkeit in der Praxis ein eher kosmetisches Problem, dann geht man halt nen Watt runter dann passts auch wieder. Störender ist da schon eher die etwas grobe Leistungseinstellung in nur 1W Schritten.
  • Das Ideal der VariWatt Steuerung wird auch von den meisten anderen Akkuträgern verhagelt, bzw. nur in engen Teilbereichen wirklich erreicht. Wobei ich eh der Meinung bin: nicht jeder Verdampfer hat den Sweetspot bei identischer Leistung, am Ende regel ich auch mit den anderen VW Trägern nach.
  • das komplette Äußere: sehr hochwertige Verarbeitung, kompakte Abmessung
  • sehr guter Taster
  • übersichtliches Menü und trotz nur einer Taste einfache Bedienung. Stolperstein allerdings die Fehlerquittiererei.

Kauftipp oder nicht?

  • Würde ich mir einen Dani kaufen? Ja sofort, ich find den gut. Aber nur in L.
  • warum ich mir dann noch keinen gekauft habe: in diesen Test habe ich 100,- Euro an Material investiert und nun ist die Dampfkasse leer – soviel zum Thema die Reviewer sahnen alle groß ab, ich mach wohl echt was falsch *seufz* ;-)
  • Würd ich den Dani weiterempfehlen? Ja, aber mit dem Hinweis: bleib bei 0.7-3.0 Ohm.
  • Sub-Ohm Dampfer: unter 0.7 Ohm machte mir der Dani kein Spass, zuviele F3. 0,7 bis 1,0 Ohm: jo, gerne. Entspricht ja auch der aktuellen Spezifikation, wenns nicht grad schon wieder geändert wurde. SubOhm bei Kanthal ist allerdings etwas heikel.
  • 20W Dampfer: bitte nur mit (Ultra-)HighDrain 18650er Akkus, sonst haste da nicht viel von
  • Für Sammler muss der Dani doch eh im Regal stehen: wer weiss, ob da nochmal was mit Wechselstrom nachkommt..

Ach, was waren das noch für Zeiten, als ich die Frage nach einem Kauftipp mit Ja oder Nein beantworten konnte.

Videoreviews zum Dani:

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20 responses so far

20 Responses to “VW Akkuträger Dicodes Dani: ein kleines Dilemma”

  1. Mat Birdyon 12 Nov 2013 at 12:53

    Wie immer – eine super Darstellung, ein tolles Engagement und eine konsequente Auswertung mit einer hervorragenden Gesamtdarstellung. Herzlichen Dank!

    Mat Birdy

  2. Bodo-Norbert Göldneron 12 Nov 2013 at 13:17

    Ich bin mit dem DANI-L zufrieden. Trotz Dauernuckeln benötige ich einen bis zwei 18650er Akkus. Damit der Dani nicht schlapp macht, wird er mit einem Sony Konion US18650VTC4 betrieben. Die Ohm-Messergebnisse weichen bei meinem Dani um 0.1 oHm ab. Da scheint es auch einen Zusammenhang geben, ob ich eine GL- oder ESS-Wicklung betreibe. Bei ESS war der Unterschied größer. Ich habe es nicht bereut, den Dani gekauft zu haben. Letztendlich entscheidet doch der Dampf, Flash und der Geschmack.

  3. Gregor Kuleweion 12 Nov 2013 at 13:50

    Sehr guter, ausführlicher und gut geschriebener Test.

    Das bestätigt auch genau meine Erfahrungen mit dem Dani.

    Für mich als ” normal Wickler” und 9 Watt Dampfer, ist der Dani einfach ein Traum.

    Der Rest wird sicher von Dicodes, in einer neuen, überarbeiteten Elektronik, welche für uns Bestandskunden kostengünstig zur Verfügung gestellt wird, beachtet (hoffe ich).

  4. Captain Blackbirdon 12 Nov 2013 at 19:51

    Soweit gut und schön.
    Was mich nur am Bericht stört ist die Tatsache das bei allen AT jedes kleine Detail bzw. Haar in der Suppe gesucht wird und wenns ne Abweichung von 0.05V sind.

    Sicher ist es ein performantes Gerätm, ABER wenn ich 5Watt einstelle dann sollen keine 7+ WEIL der so eine Menge Kohle kostet ERWARTE ich eine genaue Regelung.

    Das wäre wie beim Tempomat: ich stelle 70 ein und das Auto fährt 90 und ich werd geblitzt…

    Auch die Fadenscheinigen Erklärungen von Dicodes mit Begriffen wie Probleme durch “Skineffekt” ist Augenwischerei mit Fachbegriffen die Laien so hinnehmen.

  5. Plexon 12 Nov 2013 at 20:22

    Zitat: “Eigentlich darf ichs ja nicht sagen, aber mal nur so unter uns im 4 Augen Prinzip: im Grunde ist auch die Ungenauigkeit in der Praxis ein eher kosmetisches Problem, dann geht man halt nen Watt runter dann passts auch wieder. Störender ist da schon eher die etwas grobe Leistungseinstellung in nur 1W Schritten.”

    Also Mountain, ich bin gerade echt geschockt und etwas traurig. Bis her war es immer wichtig ein genaues Gerät zu haben, und wenn Geräte ungenau waren hat sich das in der Bewertung wiedergespiegelt! Nun ist es angeblich unter “4 Augen” nur noch ein KOSMETISCHES PROBLEM?

    Für den PREIS MUSS DEFINITIV MEHR HER!

    Meiner Meinung nach schwaches Produkt und sehr sehr schwaches Review! Leider wurde hier mit anderen Maßstäben gemessen.

  6. Culton 13 Nov 2013 at 10:56

    Ich bin auch geschockt über diesen Bericht und überlege gerade ob ich mich hier überhaupt noch Informieren soll.

    Was habe ich alles gelesen, China gegen Provari da wurde auf eine Abweichung von 0,1 Volt geschaut und der Provari war das Maß der Dinge.

    Wie wurde damals der V-Max nieder gemacht bei solchen Abweichungen sogar Leute aufgefordert diesen nicht zu kaufen .

    und jetzt !
    Ganz ehrlich,

    ich würde mich schämen !

  7. adminon 13 Nov 2013 at 13:09

    Ist denn Präzision das einzige Kriterium, wozu teste ich dann die übrigen Faktoren überhaupt, wenn die denn in der Bewertung gar nicht miteinfliessen dürfen? Da bin ich künftig ja schnell fertig, wo heute halb China die selbe Platine verbastelt.

    Präzision ist meiner Meinung zwar einer der wichtigen, aber kann nicht der allein entscheidende Aspekt sein. Der Dani hat eben auch Vorteile, die abgewägt werden mussten. Ich kann den verstellbaren Entladeschluss, die Stabilität bei sinkender Akkuspannung, die insgesamt hohe Leistung bei sehr gutem Wirkungsgrad (gerade bei so hoher Leistung! siehe der Unterschied zur Lambo6) und andere Punkte nicht komplett unter den Tisch fallen lassen, das wäre dann ein wirklich sehr einseitiger Testbericht geworden.

    Die Jagd nach dem Zehntel Volt Abweichung bei eigentlich identischer Elektronik ist doch mittlerweile sinnbefreit, irgendwie wusste ich auch nix besseres anzufangen, die immer gleichen Aufgüsse der stets gleichen Elektronik noch irgendwie bewerten zu können. Wenn beim ersten Feuern am Scope schon klar ist, wie der Rest sein wird, weil schon x Mal gesehen, nur neu verpackt – da freue ich mich persönlich schonmal über jede Neuerung.

    Ich kann jeden verstehen, der wie der Capain oder auch Plex sagt: “Sorry, für mich ist das nix, wenn in der Preisklasse die Präzision nicht passt”.

    @Plex: vielleicht nicht neue Maßstäbe, sondern eher eine unterschiedliche Gewichtung, dass ich damit von einer bisher sehr starren Linie abweiche geht ja aus der zitierten Formulierung hervor. Es war mir jedoch wichtig, neben aller berechtigter Kritik, meine persönlich Meinung im Fazit passend rüber zu bringen und die ist eben trotz allem in dem beschriebenen Rahmen positiv und dann schreibe ich das auch..

    Aber schämen @Cult, nein, dass tue ich mich gewiss nicht. Wenn ich denn die Tatsache verschleiert hätte, dann vielleicht, aber genau das Gegenteil ist doch hier der Fall, oder wo war das vorher mal schnell mit Zahlen dokumentiert?

    “Mein Fazit” ist nunmal genau das, meine Meinung und die ist subjektiv und wird es immer bleiben.

    Jetzt mal meine Frage:

    Hat Euch der Testbericht nicht in die Lage versetzt Eure eigene Meinung zu bilden? Dann, und nur dann, würde es mir leid tun.

    Schämen, also ehrlich.. Ihr sollt nicht meine vorgekaute Meinung übernehmen, sondern mit dem Zeug, dass ich hier tippe Eure Eure eigene Meinung bilden oder festigen, dass ist doch der Zweck hier, oder nicht?

  8. Björn Altmannon 15 Nov 2013 at 08:27

    Genialer Bericht! Gerade Deine Be- und Auswertung und Meinung sind das beste. Was nützen bloße Testreihen ohne Auswertung für den interessierten Amateur? Gar nichts.
    Ich suche und warte schon laaange auf eine Provari-Alternative, da mir a) der Hype um das Gerät zu sektenartig vorkommt und ich b) es bescheiden finde, dass der “Gott” der ATs keine Watt-Steuerung hat. Nach Lesen Deines Berichtes sehe ich im Dani das Potential, erwähnte Alternative zu sein. Den Produkt-Launch haben die Jungs zwar versaut, aber Nachbesserung scheint ja zu laufen. Werde noch etwas warten und lesen, aber dann zück ich die Brieftasche. HWV positiv. Danke für Deine Mühe, dass ich mir jetzt selbst eine fundiertere Meinung bilden konnte.

  9. elZetteon 25 Nov 2013 at 18:57

    Danke für die Mühe.

    Ein sehr guter, umfangreicher und nicht langweiliger Testbericht.

    Wir wissen nicht was es da noch zu meckern gibt. Da macht sich einer die Mühe und teilt seine gewonnen Erkenntnisse und lädt zur freien Meinungsbildung ein und bekommt auf die Fresse. Vielleicht hart und drastisch formuliert. Aber so ist es: Undank ist der welten Lohn!

    Wer meckern will, soll es bitte erst mal besser machen.

  10. Michael Nivion 02 Dec 2013 at 19:30

    Hi,
    ich habe kurz den “normalen” Dani L gehabt und kann deine Kritiken bestätigen. Die Widerstandsmessungen waren bei mir fast alle daneben (im Vergleich mit anderen Akkuträgern).
    Nun hatte ich die Chance den alten für 10 Euro gegen den Dani L Extrem in meinem Off-Line Shop einzutauschen.
    Mein erstes Fazit: Ein hervorragender Akkuträger:
    1) Widerstandsmessung ist jetzt genau.
    2) Leistung des Akkus kann ich jetzt auf verschiedene Weisen messen.
    a) Mit minimaler Last: kurz Widerstand messen und dann sofort Cb ausführen.
    b) Unter Last: feuern und dann Cb messen.
    sehr schön kann man dann sehen wie die Sony Konion nur um 0,2 absinkt und meine beiden anderen Akkus um bis zu 0,6 Punkte einbrechen.
    3) Sehr sinnvolle Funktionen wurden hinzugefügt.
    a) Displayhelligkeit einstellbar
    b) Fehlermeldungen können eingestellt/abgestellt werden
    c) die Zeit wann der Dani sich automatisch abstellen läßt ist einstellbar
    u.a
    4) auch der F1 Fehler beim Wechseln des Verdampfers erscheint nicht mehr.

    Ein nochmaliger Test mit dem Extrem wäre natürlich wünschenswert. Aber das würde ich nur tun wenn sie dir einen zur Verfügung stellen. Ich denke, das ich ihn lange behalten werde :)
    Gruß Nivi

  11. adminon 03 Dec 2013 at 11:17

    Hi Michael,

    wenn ich nochmal einen upgedateten Dani zum Test gestellt bekomme messe ich den sehr gerne nochmal nach. Das notwendige Zeug für die Messungen in Wechselstrom hab ich ja nun ;-)

  12. etolpanon 30 Dec 2013 at 10:31

    Hallo Prophet,

    warte mit Spannung auf den Nachtest :)

    Gruß, etolpan

  13. Peter Pankratzon 03 Jan 2014 at 14:22

    Hab meinen heute auch geholt war die neue Software drauf hab den Basic in L bin mal gespannt auf den Nachtest :)

  14. Jörg.Bon 11 Jan 2014 at 18:49

    Hallo.
    Ich habe jetzt hier einen PIPELINE PRO mit Dicodes Chip. Ich würde mich über einen Test dieses Akkuträgers sehr freuen.
    Lieben Gruß, Jörg.B

  15. adminon 13 Jan 2014 at 11:39

    Hi Jörg,

    Den Pipeline selbst hab ich eigentlich nicht geplant, ich denk mit dem Nachtest zum Dani Extreme sollte das dann übertragbar sein..

  16. adminon 02 Mar 2014 at 01:36

    Bitte beachten:
    es handelt sich hier um einen Test des Ur-Danis. Aktuelle Geräte mit Dicodes Elektronik funktionieren wesentlich genauer.

    Please note:
    this test is based on the early Dani mod. Current mods based on the Dicodes “chip” perform significantly better!

  17. Ruzion 06 Mar 2014 at 09:09

    Moinmoin ^^

    Suchst du eigentlich noch einen Extreme für den Nachtest oder hat sich das inzwischen erledigt?
    Hätte da einen mit der blauen Anzeige, den ich dem Propheten bei Bedarf ne Weile zur Verfügung stellen könnte ;)

    bb :)
    dat Ruzi

  18. adminon 06 Mar 2014 at 09:11

    Hi Ruzi,

    Danke fürs Angebot, ich hab aktuellen einen Dani Extreme und einen Pipeline Pro hier und mit beiden schon recht ordentliche Messreihen gemacht. Schaut gut aus ;-)

  19. Ruzion 06 Mar 2014 at 10:26

    Aso, habbsch gar nich mitgekriecht, dann hat sich dat ja erleditscht :)
    Ma guggn was bei rumkommt, die Neugier maunzt schon in der Ecke und will gefüttert werden ;)

  20. adminon 31 Mar 2014 at 03:38

    Nachtest Dani Extreme / Pipeline Pro
    http://www.mountainprophet.de/2014/03/30/dicodes-teil-2-pipeline-pro-dani-extreme/

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