Jul 08 2013

Neue Referenz: SM-Tecs SvoeMesto Semovar mit Nivel Chip

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Provari gegen Semovar v3.. der Showdown in der Königsklasse der variablen Akkuträger.. Zeit wars, den Vergleich wollte ich schon lange mal machen, aber einen Semo zu ergattern erwies sich bislang als extrem schwierig. Egal, nun ist es soweit..

einmal Semovar Full Set

einmal Semovar Full Set – hier einzigartig mit DTF Gravur des Dampfertreff.de

Schlichte Eleganz, das Edelstahl “Brushed” Modell des SvoeMesto Semovar v3 mit Nivel Chip im sogenannten Full Set gefällt mir sowohl von der Optik als auch der Haptik sehr gut, keine scharfen Kanten, kleine Spaltmaße, fein laufende Gewinde wohin man schaut, der Feuerknopf macht ebenfalls einen “guten” Eindruck. Kann man absolut nicht meckern. Es klappert nix, nix klemmt, alles Bestens. Der Semo ist so ein Akkuträger, der sich einfach rundherum wertig anfühlt und auch noch gut ausschaut.

Im gelieferten großen FullSet waren verblendete 510er Verdampferanschlüsse ungefedert in 14mm, 18mm und 22mm Konusdurchmesser bereits enthalten, sind ansonsten auch einzeln als Zubehör erhältlich, ein spezieller Collector Tank für die Kayfun v3 Besitzer dazu noch. Ebenfalls im Set waren 18650er, 18500 und 18350er Akkurohre, die ansonsten ebenfalls einzeln zugekauft werden können. Damit sollte eigentlich für jeden das Richtige erhältlich sein, ob nun kurz oder lang, gerade, oder spitz zulaufend. Bitte beachten: der Semovar ist für den Einzelakkubetrieb bis 4,35V Akkuspannung ausgelegt, das unsägliche Stacking wird vom Semovar nicht unterstützt und das ist auch gut so. Bin kein Freund von gestackten Akkus.

Die Menüfuhrung der 1-Tasten Bedienung mag auf den ersten Blick verwirrend sein, unterscheidet sie doch “on” und “off” Zustand und bietet darin dann unterschiedliche Menüpunkte. In der Praxis erwies sich das jedoch als recht praktisch, denn im “On” Modus ist die Menüfuhrung auf die Punkte reduziert, die man tatsächlich während des Dampfens benötigt, während im “Off” Modus dann die eher selten benötigten Menüpunkte gelistet sind, so halten sich die 1-Tasten typischen Klickorgien etwas im Rahmen – gute Idee. Ein kleiner Kritikpunkt im Menü: wenn man einmal am gewünschten Menüpunkt vorbeigerasselt ist, muss man das Menü erst wieder verlassen, man kann nicht “durchscrollen”. Und: wenn die eingestellte Spannung nach einem VD Wechsel ausserhalb des Limits zu liegen kommt, kann die Spannung erst mal nicht verstellt werden, bis ein passender VD aufgeschraubt wurde. Ist mir bei den Testreihen des öfteren passiert.

Und Funktionen bietet der Semovar v3 eine ganze Menge:

  • SP = VW Modus von 6W bis 15W
  • SU = VV Modus von 3.0V bis 6 V
  • rA = Sehr genaue Widerstandsmessung
  • Ub = Akkurestspannung im Idle und unter Last
  • Sd = Displayhelligkeit in 5 Stufen
  • SL = Display und/oder  Buttonbeleuchtung an-/aus
  • H = Vape Time, Zeit die der Verdampfer insgesamt befeuert wurde
  • Fr = Anzeige der Firmware Revision

Einstellungen bleiben übrigens beim Akkuwechsel erhalten.

Den allgemeinen Teil möchte ich aber wieder recht kurz halten und verweise gleich mal auf die

Video-Reviews

Sicherheit:

  • Kurzschlussschutz (getestet)
  • Verpolungsschutz elektronisch ohne Nuppelzwang (getestet)
  • Mindestverdampferwiderstand 1,0 Ohm (getestet)
  • Überlastschutz getestet ~ 15W bzw. maximal 6V
  • leider kein komplett versenkter Feuertaster, daher ungewolltes Feuern denkbar
  • Maximale Zugbegrenzung 15 Sekunden, nach weiteren 15 Sekunden gedrückt halten schaltet der Semovar in Standby
  • an-/aus übers das Menü
  • Akku Tiefentladeschutz um 3.2V unter Last gemessen
  • Ausgasen über 6 Löcher im Akkudeckel

Leistung unter Last

 

Nivel von vorne

Nivel von vorne

 

und von hinten (Klickt macht groß btw.)

und von hinten (Klickt macht groß btw.)

Beide, der Semovar als auch der Provari brechen mit Fehlermeldung ab, wenn das Leistungslimit überschritten würde. In den Tabellen unten ist der letzte Wert in Klammern stets die letze Volt Stufe, die vom jeweiligen Träger noch befeuert werden kann.

typisches BIld am Oszi, nicht ganz glatter Verlauf

typisches Bild am Oszi, nicht ganz glatter Verlauf

Gemessen mit Uni-T UT71B und meinen üblichen Testverdampfern, Kontrolle mit einem Rigol DS1102E Bench Oszilloskop. Getestet wurde diesmal mit einem Panasonic 18650B Akku

 

Der VV Modus

1.0 Ohm
Soll: Semovar v3 <> Provari v2
2,9V ERR
3,0V 3,06V ERR
3,5V 3,48V ERR
4,0V (3.78V) ERR
4,5V ERR ERR
5,0V ERR ERR
5,5V ERR ERR
6,0V ERR ERR
1.2 Ohm
Soll: Semovar v3 <> Provari v2
2,9V 2,94V
3,0V 3,10V 3,04V
3,5V 3,49V 3,53V
4,0V 3,99V 4,03V
4,5V (4,18V) (4,23V)
5,0V ERR ERR
5,5V ERR ERR
6,0V ERR ERR
1.4 Ohm
Soll: Semovar v3 <> Provari v2
3,0V 3,12V 3,03V
3,5V 3,57V 3,53V
4,0V 3,99V 4,03V
4,5V 4,49V 4,52V
5,0V (4,58V) (4,71V)
5,5V ERR ERR
6,0V ERR ERR
1.8 Ohm
Soll: Semovar v3 <> Provari v2
3,0V 3,12V 3,03V
3,5V 3,59V 3,53V
4,0V 4,00V 4,03V
4,5V 4,49V 4,53V
5,0V 4,98V 5,02V
5,5V (5,08V) (5,31V)
6,0V ERR ERR
2.2 Ohm
Soll: Semovar v3 <> Provari v2
3,0V 3,17V 3,03V
3,5V 3,51V 3,53V
4,0V 4,01V 4,03V
4,5V 4,51V 4,52V
5,0V 5,01V 5,02V
5,5V 5,51V 5,52V
6,0V (5,51V) (5,82V)
2.6 Ohm
Soll: Semovar v3 <> Provari v2
3,0V 3,17V 3,04V
3,5V 3,52V 3,53V
4,0V 4,02V 4,03V
4,5V 4,52V 4,53V
5,0V 5,01V 5,03V
5,5V 5,51V 5,53V
6,0V 6,01V 6,01V

Erkenntnisse aus den Messwerten:

  • höchste gemessene Leistung 15W 3,8A
  • es werden auch 1.0 Ohm Verdampfer befeuert, welche vom Povari verweigert werden und der Semo bietet selbst da noch einen noch brauchbaren Regelbereich um 0,7V.
  • Im Großen und Ganzen erscheint der Semo bei den niedrigsten Spannungen um 3,0V zunächst etwas weniger präzise als der PV, dafür im Bereich ab 4,0V dann etwas präziser als der Provari, dazu sag ich aber gleich nochmal nen Satz
  • Die Lastgrenzen des PV erlauben teilweise eine minimal höhere Maximalspannung, der Unterschied ist jedoch mit etwa 0,2V herzlich irrelevant und die Serienstreuung müsste auch noch irgendwie berücksichtigt werden.

Woher die (geringe) Unschärfe bei den niedrigen Spannungen?

Wenn wir uns das unter dem Oszi anschauen, sehen wir bei 3V ein etwas anderes Bild: bei 2,2 Ohm in diesem Beispiel sehen wir erst ab / über 3,5V die von vielen gewünschte “glatte Linie” am Oszi, darunter sehen wir einen rechteck-ähnlichen Wellenverlauf. Bei weiter steigender Spannung wird dieses Bild dann wieder etwas unregelmäßiger. Die Unschärfe könnte daher eine ganz banale Ursache haben: die Genauigkeit meiner Messgeräte  ist bei solchen Wellenformen nur sehr mäßig. Und selbst wenn, die Auswirkung auf die Praxis dürften sich irgendwo bei Null einpendeln und selbst PWM “Hasser” mit dem Semo mehr als nur zufrieden sein.

Stufe 1

3,0V

3,4V

etwa 3,4V

über 3,5V

über 3,5V

um 5V

um 5V

Der VW Modus

Im VW Modus treffen wir auf ein bekanntes Phänomen: der Nivel gehört zu den VW Chips, die anscheinend eine Mindestspannung von 3.0V nicht unterschreiten können, hatten wir auch bei den Imotion VW Platinen. Sieht immer recht drastisch aus in den Tabellen, in der Praxis ist es aber eher egal, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand auf diesen Stufen tatsächlich dampft.

Soll 1,0 Ohm 1,2 Ohm 1,4 Ohm 1,8 Ohm 2,2 Ohm 2,6 Ohm
5,0W 5,1W 5,0W
6,0W 6,3W  6,2W 6,1W
7,0W  – 7,4W 7,1W 7,3W 7,2W
9,0W 9,1W 9,4W 9,3W 9,3W 9,3W 9,2W
11,0W 11,2W 11,2W 11,3W 11,4W 11,3W 11,2W
13,0W 13,1W 13,7W 13,4W 13,4W 13,3W 13,2W
15,0W 15,3W 15,6W 15,4W 15,4W 15,6W Err
  •  Der letzte Wert 15W bei 2,6 Ohm ist wegen des oberen Voltlimits von 6V nicht mehr möglich.15W bei 2,6 Ohm wären ca. 6,25V..
  • Die Strichchen kommen vom unteren Voltlimit, hier wären Spannungen unter 3V notwendig gewesen. Ab 8W wird der 1,2 Ohm VD nutzbar, ab 9W kommt der 1,0 Ohm VD hinzu. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit für künftige Nivel Revisionen, Spannungen unter 3V zu ermöglichen, obs dann in der Praxis tatsächlich ein Gewinn darstellt weiss ich allerdings im Moment auch nicht.
  • Im Bereich 1,4 Ohm bis 2,6 Ohm, 7W bis 13W setzt sich der Semovar v3 trotz allem als neue Referenz an die Spitze der VW Akkuträger.
  • Persönlich bin ich kein Fan niederohmiger Verdampfer, wegen mir hätte 1.0 Ohm und 1,2 Ohm auch weggelassen werden können, dann wäre die Tabelle am Ende noch hübscher geworden. Naja, die Fans solcher Verdampferkonstrukte werden es begrüßen, denn ab 9W funktioniert das VW auch über 1,0 Ohm-VDs hinweg sehr ordentlich, der Semo ist damit meines Wissens der erste VW Akkuträger, der selbst diesen niedrigen Ohmbereich abdeckt.

 Wertetabellen:

Nachregeln bei sinkender Akkuspannung?

Akku Voll vs. Akku Leer – bei 2.2 Ohm
Soll 3,0V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V 6,0V
Akku voll (4,2V): 3,2V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,5V
Akku leer (3,2V unter Last): 3,1V 3,5V 4,0V 4,5V 5,0V 5,4V
Akku Voll vs. Akku Leer – VW bei 2.2 Ohm
Soll  5,0W 6,0W 7,0W 9,0W 11,0W 13,0W 15,0W
Akku voll (4,2V): 5,1W 6,2W 7,3W 9,3W 11,3W 13,3W 15,6W
Akku leer (3,2V unter Last): 5,1W 6,1W 7,1W 9,2W 11,2W 13,3W 15,4W

Das Nachregeln bei sinkender Akkuspannung klappt über die gesamte Spanne einwandfrei, das 0,1V kanns auch beim Provari mal abrutschen, Grund zum Nachregeln – und darum geht’s ja bei diesem Test – ist das sicherlich keiner.  Auffällig vor allem, das uns nach oben hin keine Spannungsbereiche wegbrechen, wie es bei den China Platinen die Regel ist. Im VW geringfügige Einbussen, die jedoch beim Dampfen nicht erschmackbar sind. (Ich sags immer: <0,2V oder <0,5W kann ich nicht zuverlässig unterscheiden – und da sind wir hier weit weg von)

 Ruhestrom:

eVic FW1.1 “off” 0,10 mA
Zmax V2 RMS 0,11 mA
Innokin Itaste SVD 0,12mA
Semovar v3 Nivel 0,14mA
eVic FW1.1 “Sleep” 0,14 mA
Vamo VV/VW 0,15 mA
YoungJune Tesla 0,20 mA
Volcano Lavatube v2 0,25 mA
Anyvape CVI 0,26 mA
Provari 0,96 mA

Der Strom, den der Semovar ”dumm rumstehend” dem Akku entnimmt, liegt deutlich besser als der Provari, ob nur nicht benutzt oder tatsächlich aus ist dabei egal.  (Ein Ruhestrom von 0,25 mA entleert über 24 Stunden den Akku um 6 mAh – das ist vernachlässigbar.) Die immer wieder auftauchenden Aussagen, der Semo würde die Akkus schneller leer saugen kann also am Ruhestrom nicht liegen..

Damit kommen wir gleich zum nächsten Semo Mythos, der sich in den Foren findet:

Stimmt das, der Semo kann nur bis 3.5V?

3,5V was? Idle oder Last? Im Moment betreibe ich den Semo mit 3,4V Restspannung des Akkus (Panasonic 18650B, 2.2 Ohm @ 8W). Diese 3.4V sind der Idle Wert, wird so vom Semo angezeigt und deckt sich mit der Messung mit dem Multimeter. Feuert man während der Spannungsmessung im Semovar, dann zeigt er die Spannung unter Last an und die liegt wenig verwunderlich nur noch bei 3.2V und das ist noch dampfbar. Wenn der Semo abschaltet, dann hat er unter Last auch nur noch knapp 3.2V – genau wie ein Provari, der ja stets unter Last misst.

Die letzte funktionierende Messung war bei 3.1V unter Last (3,34V Idle im Multi). Wenn Euer Semo sehr viel früher dicht macht, dann stimmt was nicht – mein erster Weg wäre da den Kontakt am Akkudeckel zu prüfen. Mit dem Kontakt da steht und fällt nicht nur das, was gerne als Voltagedrop bezeichnet wird (ich hab da ehrlich gesagt noch ein Problem mit), auch die “Ausbeute” die man aus dem Akku bekommt hängt davon ab. Wer noch ein Modell mit dem alten Akkudeckel hat, sollte diesen Akkudeckel aber definitiv kostenlos tauschen lassen, denn die Kontaktschwierigkeiten beim alten Deckel könnten durchaus für ein vorzeitiges Abschalten verantwortlich sein.

Links neues Insert rechts altes 2-teiliges Insert für den Akkudeckel

Links neues Insert rechts altes 2-teiliges Insert für den Akkudeckel

Abmessungen:

  • Außendurchmesser: 22mm – 23mm beim Taster
  • Länge mit 18650er / 18500er / 18350er Rohr: 130mm, 115mm, 100mm
  • Gewicht inkl. 18650er  / 18500er / 18350er Akku: 175g, 152g, 129g

Mein Fazit:

Ist der Semovar besser als der Provari? Meiner Meinung nach..  ja, denn er bietet:

  • gleichwertige Material und Verarbeitungsqualität
  • gleiche Leistung im VV Betrieb inkl. gleicher Kompensation nachlassender Akkuspannung
  • zusätzlich ein hervorragend implementierter VW Modus, den der Provari nicht hat
  • geringerer Preis (160,- vs. 180,- Euro)
  • größere Flexibilität durch unterschiedliche VD Anschlüsse und wechselbare Akkuhülsen
  • Vape-Zeit und konfigurierbare Displayhelligkeit

Als Vorteile des Provari fallen mir nur eher wenig relevante Punkte ein:

  • das Menü des Provari kann mehrfach durchgeklickt werden
  • der Akkudeckel mit Feder ist weniger fummelig als den Semo Deckel auf die richtige Länge zu schrauben
  • in vielen bunten Farben erhältlich.. äh, jo..

Sicher, der Semovar kostet auch eine gute Stange Geld, das ist wohl wahr, aber man bekommt dafür auch einen tollen Akkuträger, der sich problemlos auf die Spitze der von mir getesteten Träger gesetzt hat und da wohl auch nur schwer  wieder zu verdrängen sein wird.

Semovar mit Kayfun

DTF gravierter Semovar mit Kayfun v3

Die eine oder andere Frage blieb auch in diesem Test noch ungeklärt: Das VoltageDrop Mysterium und die oft genannte (von mir jedoch nicht nachweisbare) kürzere Laufzeit z.B. – was ist da wirklich dran?

Akkutipps:

Der Semo ist bis 4,35V Akkuspannung spezifiziert, wer jetzt sofort LG D1 und Modellbaulader denkt, der liegt goldrichtig, das bietet sich nicht nur an, das passt wie Faust aufs Auge und bringt deutlichen Laufzeitgewinn..

Aber wers etwas konventioneller mag, dem empfehle ich neben unseren inzwischen etwas betagten Universalakkutipp Panasonic CGR 18650CH in IMR Chemie auch hier wieder den Panasonic 18650PD oder etwas günstiger seinen etwas ausdauernderen Kollegen 18650B.

Nuppel braucht es keine, stören tun se aber auch nicht.

Akkudaten bei Dampfakkus.de:

Panasonic CGR18650CH
2250mAh
Panasonic 18650PD
2900mAh
Panasonic 18650B
3400mAh

.

16 responses so far

16 Responses to “Neue Referenz: SM-Tecs SvoeMesto Semovar mit Nivel Chip”

  1. marcszon 08 Jul 2013 at 20:53

    Leider fehlt dampfzauber.ch in der Liste der Lieferanten. Dampfzauber ist ein offizieller SvoeMesto Partner und sollte nicht unerwähnt bleiben. ;-)
    Viele Grüsse aus der Schweiz
    Marc

  2. adminon 16 Jul 2013 at 20:04

    Die Auktion für den Semo inkl. einen passenden Kayfun v3.1 hat nun begonnen:

    http://www.dampfertreff.de/t93122f741-Super-Sonderaktion-EINZELSTueCK-SvoeMesto-Kayfun-amp-Semovar-Komplett-Set-brushed-mit-DTF-Logo.html

  3. Manekinekoon 18 Jul 2013 at 16:24

    “es werden auch 1.0 Ohm Verdampfer befeuert, welche vom Povari verweigert werden”

    Stimmt aber nicht, ich befeuer 0.8 und 0.9 ohm auf der PV, es wird KEIN Error gezeigt, auch die Tabelle oben die PV zeigt bei 1.0 ohm keinen Error, es geht bis 3.4 V ohne Error.

  4. adminon 18 Jul 2013 at 20:02

    Manekineko,

    interessant.. dann muss ich die Messreihe PV wohl nochmal neu machen. Ich hatte in den PV v2.0 Tabellen bei 1,0 Ohm nur Fehler. Ich werde dem nachgehen.. Thx für den Hinweis

  5. Nepion 27 Jul 2013 at 12:03

    Hmmmmm bei mir ist der Testvergleich nach einer Stunde relativ einfach ausgefallen.

    Provari funktioniert, Semovar ist defekt.
    Sollte der Hersteller das Problem in den griff bekommen überlege ich es mit vielleicht nochmals einen zuzulegen.

    Gruss Marco/Nepi

  6. Manekinekoon 27 Jul 2013 at 14:53

    Und schon neu gemessen Admin?

  7. Tomon 30 Jul 2013 at 07:15

    Hallo Stephan,

    ich will auch hier mal ein wenig Licht ins Dunkel bringen :

    Die eine oder andere Frage blieb auch in diesem Test noch ungeklärt: Das VoltageDrop Mysterium und die oft genannte (von mir jedoch nicht nachweisbare) kürzere Laufzeit z.B. – was ist da wirklich dran?

    Grundsätzlich ist es so, daß jeder Übergang (Schraubverbindung, Feder etc.) einen ohmschen Widerstand hat.

    Ein einfaches Beispiel :
    Nehmen wir an, die Feder hat mit Deckel 0,1 Ohm Widerstand und du dampfst auf 10W mit 4,0V am Akku…
    Um 10W zu erzeugen benötigt die Schaltung etwa : 10VA / 4,0V * 90% Effizienz = 2,78A.
    2,78A erzeugen in der Feder einen Spannungsabfall von : 0,1Ohm * 2,78A = 0,278V * 2,78A = 0,77W Verlustleistung.

    (ich habe gezielt die veränderte Berechnung für die ca. 3,7V unterschlagen)

    Bedeutet :
    1.
    An der Schaltung liegen nicht die vollen 4,0V Akkuspannung an, sondern nur ca. 3,7V
    2.
    Die Verlustleistung muss aus dem Akku aufgebracht werden, wird aber nicht bis zum Verdampfer “durchgereicht”, sondern einfach nur in Wärme umgesetzt und ist verloren…

    Wenn du dir nun die Werte für einen fast leeren Akku mit 3,0V durchrechnest, dann wirst du feststellen, daß erhebliche Leistungen verloren gehen, je leerer der Akku wird.
    10VA /3,0V * 90% = 3,7A *0,1Ohm = 0,37V * 3,7A = 1,37W

    Da die Leistung des Akkus jedoch spezifisch fest ist, fehlt dir die Summe aller Verlustleistungen später an der Laufzeit.

    Je bescheidener die Feder ist, umso mehr fällt das ins Gewicht. (Erinnere dich an das Vamo Feder Fiasko, bei der die Schraubkappe heiß wurde)

    Grüße

    Tom

  8. NiveauLimboon 24 Sep 2013 at 10:59

    Moin Moin,

    nachdem ich nun stolzer Besitzer eines Semovar bin (mit den neuen Vision Dualcoils einfach nur toll!!!) las ich nochmals über den Artikel und stolperte über den Akku LG D1 bei 4,35V. Nun meine Frage: wie Lade ich den Akku so hoch? brauch ich dafür ein neues Ladegerät? Hatte mir nach “Kluglesen” auf den Seiten hier einen Tensai TI-1865L gekauft nebst ein paar Panasonic CGR18650CH. Diese Kombination lief auch sehr gut auf meinem alten Akkuträger Z-Max RMS. Aber es gibt am Ladegerät keinerlei Einstellmöglichkeiten. Das Problem ist, das der Sevo subjektiv mehr Leistung zieht und ich selten über ne halbe Stunde Betriebszeit komme. Vielleicht ist auch die Möglichkeit an sich, zu sehen wie lange ein Akku dampft das Problem. Aber wenn ich mir neue Akkus hole, möchte ich natürlich eine möglichst lange Betriebszeit pro Akku erreichen.
    Vielen Dank für ne Antwort und Tips!!!
    dampfende Grüße

    Niveaulimbo

  9. adminon 26 Sep 2013 at 03:43

    Ladegerät mit einstellbarer Ladeschlussspannung findest Du im Modellbaubereich: der Imax B6AC mit integrierter Stromversorgung @ amazon.de z.b.. Kostet so um die 30,- Euro.

    Das Problem mit diesen Modellbauladern ist halt, da sind keine Akkuhalter dabei, da muss man sich was basteln, um 18650er zu laden. Die einfachste Möglichkeit bei Akkus ohne Protection wäre Magnete an den Akku und da die Krokoklemmen des B6AC dran.

    Im Vergleich zu den gängigen LiIon Ladern, die wir Dampfer sonst so nutzen, ist das alles ein bissl fummelig, aber du kannst mit so nem Modellbaulader viele interessanten Sachen mit den Akkus machen… Kapazität messen, Akkus für die Lagerung vorbereiten, einen Akku (der dafür geeignet ist) über 4,20V hinaus höher aufladen, usw.

    Ist aber eher was für Bastler, die sich mit den Akkus näher beschäftigen wollen.

  10. NiveauLimboon 26 Sep 2013 at 12:05

    Danke für die Antwort und Tipps!
    Ich glaub da lass ich dann lieber die Finger von. Bin eher Konsument als Bastler und hab meistens keine Lust mich übermäßig lang mit einer Sache zu beschäftigen damit sie funktioniert. Mag eher betriebsfertige Lösungen. Ist auch der Grund warum ich mich noch nicht ans Selbstwickeln getraut habe, obwohl ich soviel gutes darüber lese (Geschmack und Dampfentwicklung). Obschon der Semovar rein optisch nach nem Kayfun 3.1 mit Collector schreit….
    Dann werd ich mich mal auf dampfakkus.de umschauen ob ich nen klassischen hoch-kapazitiven li-ion Akku finde der länger hält als meine alten.
    Vielen Dank nochmals für die Info und auch Danke für den wirklich gelungenen Blog!
    Macht immer wieder Freude hier zu lesen.
    Keep your humor and keep on vaping

  11. adminon 26 Sep 2013 at 12:10

    Versuch mal oben bei den Akkutipps den ganz rechts: Panasonic NCR18650B.. sind mit 2 Stück für 18,- Euro nicht zu teuer und haben etwas mehr Kapazität als dein jetzger Panasonic CGR18650CH

  12. NiveauLimboon 26 Sep 2013 at 21:57

    Oh ja, die haben tatsächlich mehr Kapazität. Deutlich sogar. Muss ich bei Akkus auch auf Hersteller / Qualität achten? Kann es sein, dass ich einen Akku von Noname finde der z.B. 5000 mAh hat aber schlechter ist als der von Dir 18650B? Ausschlaggebend ist doch nur die Kapazität soloang die halt stimmt und nicht nur ein Werbeversprechen ist, oder?
    Hab irgendwo gelesen, dass Panasonic DER Hersteller für Akkus ist, weil er sich viele Firmen mit Know-how gekauft hat und jetzt viel Know-how bündelt. Entsprechend suche ich nach dem Panasonic mit der höchsten Kapa und mache alles richtig, oder hab ich da nen Denkfehler bzw. Wissenslücke?
    Nochmals und wiederholt vielen Dank für die Infos!

  13. adminon 26 Sep 2013 at 22:13

    Wenn Du einen 18650er Akku findest, der mehr als 3400mAh aufgedruckt hat, dann mach da einen großen Bogen drum. Stand: September 2013 gibt es keinen 18650er, der mehr wie 3400mAh hat, wenn da 5000mAh drauf steht, ist es reiner Beschiss und war bislang immer Schrott. Bei Akkus kann man tierisch auf die Nase fallen, da wird gemogelt wos nur geht.

    Halte dich an die bekannten Marken von Herstellern oder Händlern.. wir haben gute Erfahrungen gemacht mit: Panasonic, Samsung, Sony, Sanyo – AW, Efest, Enerdan/Tensai, Nitecore, Keeppower, Xtar, Fenix.. sind so die Namen, die mir spontan einfallen – hab bestimmt noch’n paar vergessen.

    Panasonic hat gut eingekauft ja und bietet durchwegs gute Qualität.

    Allerdings: die höchste Kapazität ist nicht immer zwangsläufig der ideale Akku für den gedachten Zweck, es kommt immer auch darauf an, mit welche Stromstärke Du den Akku entlädst, bei hohen Strömen kann ein Akku mit weniger Kapazität aber höherer Lastfähigkeit besser funktionieren als einer mit niedriger Lastfähigkeit aber höherer Kapazität.

  14. NiveauLimboon 27 Sep 2013 at 09:51

    Und zum dritten Mal Danke für die Infos! :-)
    Ich werd mich an Panasonic halten denk ich.
    Danke übrigens auch für den Tip über die Liquids von SteamersLounge!
    Hab schon lange nach Premium-Liquids gesucht, die z.B. Pink Spot das Wasser reichen können, aber leichter zu beziehen sind! Hab gleich mal ne ganze Fuhre bestellt….
    So, nun aber genug Deiner kostbaren Zeit geraubt. Ich hab erfahren was ich wissen wollte.
    Danke nochmal für die Infos und viel Spass weiterhin mit Deinem Blog!

  15. Technonuton 13 Mar 2014 at 22:23

    I have operated both of my ProVari 2.5’s @ 0.8 ohms / 3.0v for weeks with no errors… 3.1v and above will produce an error. ProVape underrates their chip:

    http://www.provape.com/v/images/ProVariV1vsV2.pdf

    “While reviewing this table, be aware that this is the guaranteed production test limit. Because of part variations, typical unit outputs are higher than what is displayed in this table for both models.”

    @ 0.8 ohms / 3.0v, the ProVari is pulling 3.75 amps, exceeding the 3.5 amp guaranteed test limit. In fact, I have run a 1.0 ohm dual-coil on both ProVari’s before @ 3.8v / 3.8 amps with no errors.

    Back to the 0.8 ohm / 3.0v builds.. I am quite happy with the 11.25 watts produced, and the Taifun GT throws nice, thick, vapor production there. I like it better than the 17 watts I’m forced to run on my DNA 30 device (Hana Modz V3) with a fresh battery. ;) A dripper would be another story though.

    The ProVari also shows added value to American owner’s, due to ProVape’s excellent warranty service, and actual repair services to all components (including the circuit board) for a reasonable cost, even when out of warranty. In most cases, the device is repaired and returned to it’s owner within a week.

  16. adminon 13 Mar 2014 at 23:56

    Hi Technonut,

    thanks for stopping by and for commenting. Measurements on the Provari v2.0 listed here were taken from my own personal Provari v2 and it unfortunately didn’t fire the 1 Ohm test atomizer. I am aware of the difference between guaranteed and possible results which Provari states, but I gotta stick to the actual results I’ve measured myself. It wouldn’t feel right otherwise and I wouldn’t be able to prove my results if challenged.

    The Provari is a great device and it has proven to be very reliable in the long run – something you can’t say about too many devices out there. (Unfortunately, for us Germans a repair is not quite as easy being on the wrong side of the big pond.)

    Anyway, I love the 2 Provaris I still got in my collection, and would love to see a new generation of Provaris to keep up with recent advances in the ecig market.

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