May 18 2013

Für die ganz Scharfen: Kanger Pro Tank aus Pyrex

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Verdampfertests sind eigentlich nicht so mein Gebiet, aber den Kanger Pro Tank mit seinem Pyrex Borosilikatglas Tank wollte ich unbedingt mal antesten. Hier also mal ein Verdampfertest vom Bergpropheten, ich hoffe, er gefällt Euch..

Kanger Protank auf Provari: passt!

Kanger Protank auf Provari: passt!

Beim Kanger ProTank handelt es sich also um einen Bottom (single, horizontal) Coil Clearo, mit Pyrex Glastank zu einem ansprechenden Preis um 15,00 Euro mit austauschbaren Verdampferköpfen, zum einzeln Nachkaufen zu 1,50 Euro, aber grundsätzlich auch selbstwickelfähig. Der Kanger Protank tritt damit in der selben Liga als Konkurrenz zu der beliebten Vivinova Serie an – wenn auch mit anderem Funktionsprinzip: BottomCoil Verdampfer eben.

Optik und Haptik des mir zum Test übersandten Kanger Pro Tanks ist einwandfrei, angenehmes Gewicht, gefällige Chromglanzoptik (Messing verchromt nehm ich an) und auch der Glastank weiß optisch zu gefallen. Tadellos auch die Verarbeitung: zumindest außen keine scharfen Kanten, schön gerändelte Basis, sauber und weich laufendes Gewinde. Alles sehr solide und hübsch anzuschauen und in Summe wirkt der Kanger auf mich so wesentlich wertiger als eine Vivinova, die den spröden Charm eines Plaste und Elaste Bombers versprüht. Der eine oder andere wird sicherlich das fest integrierte, nicht tauschbare Mundstück bemängeln, der Rest freut sich eventuell über den nahtlosen Übergang von Tank zu Mundstück.

Auch vom Handling her gibt sich der Kanger Protank keine Blöße, er ist leicht mit gewöhnlichen Liquidfläschchen befüllbar, es kann auch nachgefüllt werden, wenn der Tank noch nicht leer ist, auch der Tausch der Wicklung bei noch vollem Tank ist problemlos möglich. Das Tauschen der Wickelung ist mit 3-4 Handgriffen erledigt und sollte sowohl ungeübten Einsteigern als auch genervten Selbstwickelgeschädigten mühelos von der Hand gehen. In meinem Test hat die erste Werkswicklung 7 Tage Dauernuckeln locker überstanden. Er ist auch gefüllt lager- bzw. transportierbar und erwies sich bei mir im Test als soweit dicht…

… was nicht heissen soll, das nicht auch hier ein bissl Kondensat seinen Weg nach außen finden kann: Nach langer Dauerdampfnuckelsession findet sich der obligatorische Tropfen Kondensat am 510er Anschluss des Akkus und entlang der 2 Luftkanäle an der Verdampferbasis und wenn ich ihn dann auf den Kopf stelle – z.b. zum Nachfüllen – kommen mir auch schon mal 2-3 Tropfen aus dem Mundstück entgegen. So richtig komplett trocken sind ja die allermeisten Verdampfer nicht.

 

Der Protank von unten: Luft über den Mittenpol, 2 gefräste Luftkanäle falls er eben aufliegt

Der Protank von unten: Luft über den Mittenpol, 2 gefräste Luftkanäle falls er eben aufliegt

Was ist ein Bottom Coil Verdampfer?

bei dieser Bauweise liegt die Wendel (engl. Coil) unten, also am Akkuende des Verdampfers. Anders als z.b. bei den ebenfalls sehr beliebten Vivinovas mit dem oben liegenden Wendel kommt ein Bottomcoil Clearo wie der Kanger Pro Tank mit minimalen Glasfaser-Dochtlängen aus, das Liquid muss bei diesem Bauprinzip gar nicht erst über lange Strecken nach oben gegen die Schwerkraft transportiert werden, sondern das Liquid umgibt vielmehr als “stehende Säule” die unten angeordneten Dochtstummel. Das größte Problem beim BottomCoil Clearo ist damit gar nicht mal so sehr der eigentliche Liquidtransport, problematischer ist es eher, ein übermäßiges Eindringen von Liquid und damit verbunden nerviges Blubbern oder gar das Absaufen der Wickelung bei zuviel Nachfluss zu vermeiden. Aufgrund dieser anderen Funktionsweise erspart man sich beim Kanger das unrühmliche Drama mit zu kurzen Dochtstummeln aus früheren Revisionen der Vivinova und ähnlicher Clearos und das “Rumgeschwenke” wenn der Liquidnachfluss beim Vivi gegen Ende der Tankfüllung mal wieder suboptimal läuft kann man sich auch sparen. Zumindest theoretisch ist ein BottomCoil was den Liquidnachfluss angeht auf dem Papier unproblematischer und das Kokelrisiko aufgrund von Nachflussproblemen minimiert.

Ein weiterer prinzipbedingter Unterschied ist die Dampftemperatur am oberen Ende des Mundstücks/Driptips: aufgrund der größeren Distanz von Wendel zum Mundstück ist der Dampf, den man aus einem Bottom Coil Verdampfer erhält nur noch eher lauwarm.

 

itaste svd

Kanger Protank auf Itaste SVD ist auch nicht häßlich

Warum Pyrex / Borosilikatglas?

Die meisten Tanks oder Clear Windows selbst sogenannter Luxusmarken (*hust*) sind heute zum Leidwesen der Mentholfanatiker noch aus Polycarbonat gefertigt (auch unter der Handelsmarke “Makrolon” bekannt) – weils halt billig und unkompliziert ist. Polycarbonat hat jedoch einen ganz entscheidenden Nachteil: bestimmte Liquids, hauptsächlich aus den Gruppen Menthol, Minze, Zimt aber auch Cola und einige Fruchtsorten, sowie grundsätzlich Diacethyl oder Triacetin-haltige Liquids greifen Polycarbonat teils weniger teils doch recht drastisch an: der Polycarbonat Tank wird blind, rissig, undicht oder zebröselt gar. Etwas besser schneiden da die Tanks aus Polypropylen ab, die sind deutlich widerstandsfähiger ( im Moment fällt mir nur die letztjähig neu aufgelegte Serie der Smok DCT Tanks ein, in der Polypropylen Tanks verwendet werden). Noch besser resistent ist und bleibt jedoch Glas, z.b. das hier verwendete Pyrex, genauer gesagt ist Pyrex eine Handelsmarke für Borosilikatglas, wie es z.b. zur Herstellung von Reagenzgläser, Glaskochgeschirr usw. verwendet wird.

Die Vorteile: Borosilikatglas ist..

  • hochgradig chemikalienresistent
  • hitzebeständig & temperaturstabil (geringe Ausdehnung),
  • durch seine sehr glatte Oberfläche leicht zu reinigen, Anhaftungen und Ablagerungen werden vermindert
  • es nimmt so gut wie keinen Fremdgeschmack an
  • und wenn es dickwandig genug hergestellt wird auch für unsere Zwecke ausreichend bruchfest.

Der Nachteil von Borosilikatglas ist

  • die schwierigere Bearbeitung und damit einhergehend höhere Kosten
  • Höherer Materialpreis von vornerein – farbige Gläser sind dann nochmal teurer
  • es gibt Einschränkungen im Produktdesign: so sind z.b. Gewinde in Glas nur schlecht machbar (es wird daher meist nur gesteckt oder verklebt) und deutlich höhere Mindestwandstärken sind einzuhalten.
  • ein gewisses Restrisiko bei der Bruchgefahr verbleibt immer

 

Wie dampft der Kanger Protank

Die nicht variierbare Luftzufuhr erfolgt über den 510er Anschluss und trifft mittig von unten auf den Wendel. Insgesamt ist der Zug auf einem Provari mittelschwer – die sehr exakte Passung auf meinem PV sorgt hier für den entsprechenden Zugwiderstand – auf einer eVic oder der Anyvape CVI verbleibt ein deutlich größerer Spalt zwischen Akkuträger und Basis und damit auch ein leichterer Zug.

Der Liquidfluss ist problemlos, bis jetzt hat der Kanger nicht einziges mal gekokelt. Selten und nur ganz knapp vor Ende der Tankfüllung hatte ich mit der Werkswicklung ein leichtes Blubbern, ich vermute fast gar evtl. mehr dem Kondensat geschuldet als einem Liquidnachflussproblem.

Allerdings ist der Kanger recht laut: die mitgelieferte 2,0 Ohm Werkswicklung knistert und bruzzelt vernehmlich und der Luftzug erzeugt ein gewisses Rauschen.

Dampfmenge ist gut, Geschmacksentfaltung kriegt einen kleinen Abstrich: “gut-“. Im direkten Vergleich mit der Vivinova Mini ebenfalls mit Werkswicklung (4x lange & dünne Dochte knapp unter 2 Ohm) hat der Kanger meiner Meinung die Nase einen Tick vorn, im Vergleich mit meiner GG Penelope und der seit Monaten optimierten eigenen Wickelung kann er allerdings was Geschmack als auch was Dampfmenge angeht nicht mithalten – kostet aber auch nicht mal ein Viertel… Hier müssen wir die Kirche im Dorf lassen und mit einer optimierten eigenen Wicklung lässt sich bestimmt auch aus dem Kanger noch ein gutes Stück rausholen.

kosten mit 1,50 EUR nicht die Welt: Ersatzköpfe mit Fertigwicklung

kosten mit 1,50 EUR nicht die Welt: Ersatzköpfe mit Fertigwicklung für den Kanger Protank

Maße und sonstige Daten:

Außendurchmesser: 18,4mm und passt perfekt auf den Provari oder auch einen Evic.. auf einem Zmax / Vmax gibts nen kleinen Übergang)
Länge ab Unterkante Bodenplatte (also ohne den 510er): 64,5mm
Gewicht (ohne Liquid): ****
Maximale Füllmenge: ca. 2,8ml
Lieferumfang: 1 Basis, 1 Tank mit integriertem Mundstück, 2 Werkswicklungen um 2,0 Ohm in ansprechender Pappbox, Kurzanleitungs-Kärtchen und ein passender eGo-Cone.

Mein Fazit

Nach 9  Tagen Dauertestdampfen: der Kanger macht viel Spass und Dampf für wenig Geld, säuft allerdings auch wie ein Loch – wie alles, was gut dampft halt. Er kann selbst gewickelt werden – muss es aber nicht, das Handling ist unproblematisch und Einsteigerfreundlich. Die Vivinova als direkter Konkurrent konnte mich nie so recht überzeugen, der Kanger Protank wirkt hier nicht nur wesentlich wertiger, sondern hat mit seinem Pyrex Glastank auch einen echten Zusatznutzen: die Unempfindlichkeit gegenüber aggressiven Liquids. Der Aufpreis von ca. 7 Euro ist für den Kanger meiner Meinung sinnvoll angelegt. Runter gefallen ist er mir übrigens auch paar Mal, nix passiert. Der Kanger hat sich seinen Platz auf meinem Schreibtisch vor allem als Verdampfer für mein “Propheten SpearMinzkick” verdient, das ich in der GG mit dem Makrolonfenster nicht dampfen kann, aber auch abseits der ganzen Liquid-zersetzt-Tank Problematik: der Kanger Pro Tank ist ein empfehlenswerter Verdampfer zu einem fairen Preis, der meiner Meinung nach der Vivinova trotz des etwas höheren Preises den Rang ablaufen sollte.

Ein Video-Review:

hat Meister Philgood soeben auf seinem Dampferhimmel veröffentlicht:

Videoreview Kanger ProTank

(ich habs mir extra noch nicht angeschaut, weil ich ich mich nicht beeinflussen lassen wollte.. aber nu darf ich ja auch gucken ;-).. )

Set von CV-Tech: Kanger Protank, Ersatz Wicklung & Cone in versiegelter Pappbox

Kanger Protank, Ersatz Wicklung & Cone in versiegelter Pappbox

 

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7 responses so far

7 Responses to “Für die ganz Scharfen: Kanger Pro Tank aus Pyrex”

  1. Lucas Möhleron 18 May 2013 at 10:51

    Hi,

    danke für deinen Test. Ich Verwende den Protank nun schon 2 Monate und bin voll zufrieden. Ich kann deinen Test voll bestätigen, ein klasse Teil. Das das Mundstück nicht gewechselt werden kann stört mich Persöhnlich nicht und die Ersatzwicklungen gibts bei den meisten für 1,20 € was soll man da noch selbst Wickeln. Es gibt den Protank übrigens auch noch in einigen Shops im eleganten “Lederetui” z.B. http://www.e-zigaretten-dampfen.de/kanger-pro-tank.html oder http://www.dampfmaus.com/webshop/Verdampfer-u–Zubehoer/Verdampfer/Kanger-ProTank.html . Ob es Qualitätsunterschiede der beiden Arten gibt weis ich nicht hab nur den im Etui. Viele Grüße Luc

  2. Michaelon 21 May 2013 at 10:15

    Erstmal danke für deinen super Bericht. Sehr professionell geschrieben.

    Ich möchte hier nur meine Erfahrung berichten.
    Als Vergleich ziehe ich hier auch die Vivi hinzu. Mit dieser habe ich einiges an Erfahrung gemacht.

    Zum Kanger Pro Tank erst mal. Er sieht gut aus. Ein bisschen zu voluminös meiner Meinung nach. Gegen einen Vivi oder T3 sieht der schon arg groß aus. Aber Geschmackssache.
    Dafür geht er einwandfrei zu befüllen. Richtig angenehm: Gewinde sind sehr gut. Alles passt wunderbar.

    Aufgeschraubt auf einem VAMO Akkuträger. Dieser schließt anscheinend nicht so wie der Provari, daher ist der Zug wie durch ein Blasrohr. Sprich: Kein Nennenswerter Widerstand.
    Wenn man vorher einen Vivi hatte ist das schon sehr ungewohnt.
    Vor allem weil der Dampf auch noch kühler ist merkt man eigentlich nicht wie viel Dampf man hat?
    Paradox oder.

    Der Dampf an sich ist ganz gut. Vor allem gibt es keine lange Vorlaufzeit wie bei der Vivi mit dem ekelhaften Werks liquid Geschmack. Bei der Vivi dauert das ja so 2-3 Tanks.
    Beim Pro Tank ist nichts zu spüren.
    Vom Dampf her. Naja. Ich hab das mit einigen Liquids probiert und auch die Spannung angepasst. Aber so ganz glücklich bin ich nie geworden.
    Der Kanger hat mich einfach nicht überzeugt.
    Ob es an der 1.7 Ohm Wicklung liegt, dass die vielleicht nicht den richtigen Dampf entwickelt. Ich weiß es nicht.
    Aber. Ich werde def. keinen mehr kaufen.

    Dafür gibt es kein siffen, kein blubbern und der Verdampfer ist schnell gewechselt.
    Einmal hat der Verdampfer kurz 9.9Ohm angezeigt. Da war Feuchtigkeit auf den Kontakt im Akkuträger gekommen.? Ist mir bisher auch noch nie passiert.

    Ich werde meine Vivi treu bleiben und den Kanger nur für aggressives Menthol nehmen.

  3. adminon 21 May 2013 at 10:21

    Hi Michael,

    Danke für Deinen Kommentar und Sorry für den Ärger mit dem Spamfilter.. Ja, das mit dem ZUgwiderstand ist definitiv abhängig vom Akkuträger.. je mehr Luft da zwischen Träger und VD durchgeht, umso leichter wird der Zug. Ich bin grundsätzlich mit niederohmigen VDs nie glücklich geworden.. ich bewege mich lieber um 2.5 Ohm. Das mit den 9.9Ohm is schon komisch, heisst ja, dass da kein Kontakt oder nur sehr schlechter Kontakt zustande kam.. hmm..

  4. Timoon 01 Jun 2013 at 02:45

    Servus,

    ist es nicht eher so, dass der Protank für eGo Akkus und konsorten entwickelt wurde? Dafür doch auch der Cone. Kangertech selber zeigt ein Video in dem der VD auf eben solchen Akkus sitzt, da ist dann durch den Cone der Zugwiederstand entsprechend. Ich persöhnlich finde den Protank bestens, wickle den natürlich nicht selber und finde auch solche Sets wie http://www.e-zigaretten-dampfen.de/protank-1300-vv-set.html Optimal. Schöner VV Akku das passt. ps. Wieder ein weiterer toller Bericht immer wieder schön bei dir zu lesen! Danke.

  5. Rene.oneon 04 Jul 2013 at 00:41

    Ich bin eigentlich mit Highend Verdampfern sehr verwöhnt aber hab
    mir auch ein ProTank zugelegt.

    Ich Dampfe, Ithaka, Kayfun und UFS (mit Cisco 510er) und hab mir den ProTank für Eisbonbon und Wickelfaule Phasen geholt und bin sehr angenehm überrascht.
    Auch im vergleich zu den sündhaft teuren Cisco 510ern (10€) muss sich ein Kanger Coil (1,20€) nicht verstecken. Erstaunlich…..

    Ich hab außerdem verschiedene Coils probiert.

    1,5ohm schmeckt am wenigsten und geht bis max. 3.3v also für getacktete ego Akkus aber für mich eher nichts. Dampft irgendwie etwas gequellt

    1,8ohm ist perfekt für das ungeregelte Dampfen und auch bei abfallender Spannung nimmt die performenc kaum ab

    2,2ohm braucht man nicht wirklich aber wenn dann bei 4v max 4,2v

    2,7ohm schmeckt einfach geil und Dampft mächtig und das bei max. 4,5v

    Also kann man sagen das 7,5watt für alle Coils das optimum sind.
    Das deckt sich auch mit den empfehlungen von Kanger

    Ich mus sagen das die aktuelle Kanger generation nichts mehr mit Ego und co. zu tun hat. Hier hat eine evolution stattgefunden.
    Meine Freundin hat mitlerweile ein Evod BCC Starterset und ist super zufrieden.

  6. Danielon 10 Jul 2013 at 00:52

    Ich dampfe den Pro Tank seit grob zwei Wochen mit VG (20% Wasser, 80% VG) auf einer SVD und mein aktueller Eindruck ist etwas gemischt:

    Die beigelegten Köpfe haben ziemlich spektakulär das Zeitliche gesegnet – blubbern, extrem hoher Strom- und Liquidverbrauch, damit einhergehend enorme Hitzeentwicklung und zu guter letzt vollständige Leistungsverweigerung inkl. Absaufen (Liquid im Rohr). Abhilfe durch neue Köpfe funktioniert, ist in Anbetracht der relativ kurzen Überlebensdauer aber nicht toll.

    Die Verarbeitung überzeugt mich auch nicht vollständig, so ist der ProTank bzw. seine Bodenplatte tatsächlich schief (Philgood hat es ja versucht, im Video zu zeigen – er hat recht), so dass er gerne am Cone der SVD entlangschrappt. Und ob ich den dünnen O-Ringen aus Silikon trauen darf, weiß ich auch noch nicht.

    Ich persönlich habe auch meine Schwierigkeiten mit dem angeformten (und damit) metallenen Mundstück. Bis auf die nach einigem Gebrauch entstehende, angenehme Wärme kann ich ihm nichts abgewinnen. Mir wäre ein Anschluss für ein normales, auswechselbares Drip Tip lieber. Da würde ich dann eines aus Kautschuk oder Kunststoff verwenden.

    Leider bringt der ProTank den meisten “Bang for the Buck”, wobei “Bang” schon fast wörtlich zu nehmen ist. Das Ding ist eine wahre Dampfmaschine mit einer hervorragenden Dampfentwicklung und einer angenehm feinen Geschmacksentwicklung. Bei 0 mg/ml und fruchtigen Aromen bemerkt man auch kleinere Unterschiede in den Liquids bzw. verwendeten Aromen – das kann auch nach hinten losgehen…

    Der bereits erwähnte geringe Widerstand beim Ansaugen gefällt mir recht gut und den hohe Geräuschpegel nehme ich als Resultat daraus hin.

    “Saufen” tut der Pro Tank in meinen Augen nicht übermäßig, die klassischen C4er empfand ich da als deutlich durstiger. Allerdings halte ich den Liquidverbrauch auch nicht wirklich nach. Wenn der Tank leer ist, wird nachgefüllt. ;-)

    Der Flash ist nach meinem Geschmack sehr dezent und unauffällig, aber immer noch gut. Aber da ich nur gelegentlich mit Nikotin dampfe und dann auch nur mit 3 mg/ml, nehme ich meine Erfahrungen damit nicht allzu ernst.

    Alles in allem der beste Dampf- und Geschmacksproduzent, den ich hatte, auch wenn ich mich über die beschriebenen Mängel ärgere. Mit einem austauschbaren Drip Tip, robusteren Köpfen und einer präziseren Fertigung der Bodenplatte wären die größten Kritikpunkte beseitigt.

  7. Noraon 22 Feb 2014 at 05:10

    Moin, moin von einer Neuen,

    hab diese interessante Seite soeben entdeckt!

    Das mit der leicht schiefen/irgendwie schrägen Bodenplatte hat Kanger nun wohl über 3 ‘”Generationen” hin nicht verbessert. Habe mir soeben Protank 3 gekauft und nach der zweiten ‘Füllung ist die Platte einfach nicht mehr korrekt einschraubbar, d.h. es bleibt ein Spalt zwischen Basis und Body, dann blockiert die Schraubvorrichtung. Ende. Schade.

    Zumal man als Newbie – außer einem Joytech Ego CC und dem üblichen Anfängerkram – noch keine großen Ausweichmöglichkeiten im Haus hat.

    Umso mehr staune ich jetzt über einen kleinen Kanger Ego CC Clearomizer , den ich mit unverdienter Geringschätzung für herabgesetzte zweifuffzig als “Beipack” mit erstanden hatte. Der dampft wie eine Lokomotive, zieht hervorragend, schmeckt super und hat 2,4 ml – das alles bei seinem mickrigen Aussehen, der kitschigen Farbe, dem Wegwerf-Ware-Image und dem niedrigen “Ausrangierpreis”.

    Fast wie im “wirklichen Leben” bei manchen Menschen… :-)

    Liebe Grüsse

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