Aug 26 2012

Akkuträger Joyelife eGo V6 / Maverick V6 / Rev3 Multivolt für kleines Geld

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Ein Multivolt Akkuträger aus dem Hause Joyelife mit 2 gestackten 16340 Akkus unter 25 20 15 Euro? Handlich kompakte Abmessungen und richtig viel Power.. Interessant genug, da mal einen Blick drauf zu werden, auf den eGo V6 bzw. “Maverick V6” oder “REV3”, wie er teils auch bezeichnet wird.

 

Allgemeines / Ausführung

eGo V6 mit Bulli A2T

Hübsch verchromtes Metall-Gehäuse – angeblich Edelstahl – hab da allerdings noch Zweifel, gerändelter Batteriedeckel, das Gewinde zum Akkudeckel allerdings etwas hakelig und dank der straffen Riesenfeder wird das Akkueinlegen etwas zum Gewürge, dafür ist das bündig versenkte 510er Anschlussgewinde sehr ordentlich ausgeführt und der Kopf mit dem Verdampferanschluss ist solide aus Metall – das macht einen sehr strapazierfähigen Eindruck. Ein netter Messing-Ring als kleine Zier-Applikation und der umlaufende LED-Ring (3-farbig): das wirkt schlicht und elegant und trotz des geringen Preises ist das alles doch ordentlich verarbeitet. Der Knopf ist ein bissl klapprig, feuerte aber die ganze Zeit sehr zuverlässig mit leichtem Klick, ein noch “guter” Knopf.

 

Useability:

Hmm… ist jetzt nicht die am Bequemsten zu bedienende Multi-Volt Umsetzung, aber es gibt schlimmeres. 5-Klicken schaltet die Leistungsstufen durch: von Rot zu Lila zu Blau, wobei Blau die höchste Spannung und Rot die niedrigste Spannung symbolisiert. Der Haken: 5-Klick in Stufe Blau schaltet den ego V6 erst aus, dann muss man ihn erst wieder einschalten, bis man wieder bei Rot ankommt. Ist man in Stufe Rot muss man erst zu Lila und dann zu Blau, bis man ihn endlich aus bekommt – 15 Klicks..

Die Leistungswerte schränken die Verdampferauswahl deutlich ein, aber dazu weiter unten mehr. Auch Verdampfer mit planem Boden wie eine GG Penelope funktionieren durch die 2 Kerben als Luftkanal. Für eGo Verdampfer wird allerdings ein 510>eGo Adapter benötigt

Eine Akkuzustandsanzeige gibt es nicht, es blinkt, wenn leer, mehr Infos zum Akkustand gibt es nicht. Mit 2x AW IMR 16340 durchaus für seine Größe gute Akkulaufzeit.

 

eGo V6 – Einblicke

 

Sicherheit:

  • Prinzipiell wäre die Verwendung von Protected Akkus möglich, die müssen aber mit sehr geringem Durchmesser sein. Schwierig, daher wohl besser gleich der Griff zu IMR (Sichere Chemie). ICR unprotected Zellen bitte *nicht* verwenden.
  • Ein einzelnes Loch im Boden zum Ausgasen, ansonsten ist das Akkurohr luftdicht
  • Der Feuerknopf steht vor und ist nicht vor ungewollter Betätigung geschützt
  • Zugbegrenzung 10 Sekunden – Schutz vor versehentlichem Dauerfeuer
  • “5-Klick”-Abschaltung (umständlich)
  • Abschaltung bei unterschreiten Mindest-Akkuspannung / Tiefentladeschluss
  • Kurzschluss- und Verpolungsschutz sind lt. Werbeaussagen verhanden, nicht getestet.

 

Leistung des eGo V6 – natürlich unter Last

Immer wenn man denkt, man hat des Schlimmste schon gesehen,
kommt von irgendwo ein China-Mann und zeigt dir,
dass ers locker überbieten kann.

Wir haben es also mit einem PWM / “StepDown” Akkuträger zu tun. Mit dem Lastmesser von xtrouble nix zu reissen, mit nem Multimeter nix zu reissen, unterm Oszi ein einziges Chaos: eine augenscheinlich willkürlich zusammengewürfelte Welle und nein, ich fang jetzt nicht an das “auszukasteln”. Also muss es eine grobe Näherung tun:

  1.4 Ohm 1.8 Ohm 2.6 Ohm Soll
Stufe 1 (Oszi *) 5,0V 4,9V 5,2V 4,0V
Stufe 1 (TRMS) 4,7V 4,6V 4,8V 4,0V
Stufe 2 4,9V 5,0V 5,1V 5,0V
Stufe 3 5,4V 5,5V 5,5V 6,0V

Mit diesem skurrilen Ergebnis & den Schwierigkeiten bei der Messung hatte auch PBusardo zu kämpfen, so dass er ebenfalls Oszi & Multimeter weggeschmissen und statt dessen eine “Vergleichsdampfung” vorgenommen hat, er kam so auf 4,6V / 5,0V /5,5V. Hier schön nachzuschauen: PBusardo testet den Rev3 (aka eGo V6) Multivolt. Da meine Oszi Zahlen allenfalls als grobe Schätzung taugen, halte ich mich im Zweifel an Phils Werte für Stufe 1, bei Stufe 2 und Stufe 3 sind wir uns ja einig.

*) Nachtrag:

Das unlogische Ergebnis für Stufe 1 (Oszi) hat mir keine Ruhe gelassen, ich habe daher die Messreihe mit einem Uni-T TrueRMS Multimeter (mit Effektivechtwertanzeige bis 100KHz) nochmal wiederholt, die Messergebnisse stehen nun in Zeile Stufe 1 (TRMS). Die Ergebnisse für Stufe 2 und Stufe sind unverändert – wurden durch die TRMS Messung nochmal so bestätigt. So macht das Sinn, das deckt sich mit PBussardos Ergebnis und ich hab kein Bauchweh wegen der unpassenden Messmethode / dem Ergebnis mehr ;-)

Wir haben demnach 3 Stufen zur Auswahl:

  1. >4,5V (rote LED)
  2. ~5,0V (lila LED)
  3. ~5,5V (blaue LED)

Wir erinnern uns, beworben wird der ego V6 mit 4,0 / 5,0 / 6,0, liefern tut der 4,5V / 5,0V / 5.5V. Diese Drei liegen sehr eng zusammen. Das ist grad mal 1V, die man hier variieren kann. Das ist nicht allzuviel und dann auch noch Spannungen, die allesamt als sehr hoch einzuordnen sind. Nix unter 4.5V? Das schränkt die Verdampferauswahl schon drastisch ein. Meiner Meinung kommen hier nur Verdampfer größer 2.0 Ohm in Frage.

 

Nachlassende Akkuspannung?

Ja, lässt nach, aber erstaunlich wenig. Getestet mit dem 1.8 Ohm Verdampfer von da oben.

Akkuspannung: Stufe 1: Stufe 2: Stufe 3:
>8,0V: 4,9V 5,0V 5,5V
~6,5V: 4,6V 4,8V 5,1V

 

Abmessungen:

von Links: Vmax, eGo V6, Provari Mini

  • Länge: 105mm
  • Durchmesser: 18mm
  • Dickste Stelle der hervorstehende Feuerknopf auf 19,5mm
  • Gewicht inkl. 2 Akkus: 90,5g

 

Fazit:

Ordentliche Qualität, klein und handlich, günstiger Preis. Leistungsmäßig mit seinen 3 Stufen auf real 4,5V/5V/5.5V etwas merkwürdig aufgestellt, entsprechend empfehle ich nur Verdampfer über 2 Ohm. Ich bin kein Freund von Stacking und werde es auch nimmer werden, dafür ist das Drumherum mit immer nur paarweise zu verwendenden Akkus, die ständige Kontrolle der Ladezustände zu nervig.

Leistungsmäßig bringt der Knirps eher zu viel als zuwenig, man könnte fast sagen, er macht da weiter, wo dem fast gleich teuren Joye Twist die Luft ausgeht. Mit den passenden Verdampfern ist das durchaus stimmig. Kostet nicht die Welt, macht ordentlich Dampf.. Für diejenigen, die sich an den 3 etwas eng zusammenliegenden Volt-Stufen nicht stören, warum nicht. Für auf der Arbeit ist das durchaus vorstellbar.

 

Akkutipps:

Zwei 16340er Akkus kommen rein, ob nun Flachnasen oder Nuppel ist egal – sie müssen halt im Stacking noch Kontakt haben. Bitte verwendet keine unprotected ICR Zellen in einem Stacking Szenario! Von der Länge gehen selbst protected Akkus problemlos, aber das Akkurohr ist so verdammt eng, so dass meine Protected letztendlich doch nicht gepasst haben. Ein Akku mit Durchmesser über 16,5mm muss dann schon mit Gewalt ins Rohr gezwängt werden.

Ich empfehle die AW IMR 16340 (unprotected aber sichere Chemie) oder alternativ die Efest IMR 16340:

 

AW IMR 16340 vor Efest vor BDL (Click macht groß)

 

Vollständige Akkudaten hier:

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19 responses so far

19 Responses to “Akkuträger Joyelife eGo V6 / Maverick V6 / Rev3 Multivolt für kleines Geld”

  1. SabbelMRon 07 Sep 2012 at 13:14

    Danke für das mal wieder sehr gründliche Review!

    Ich denke, insbesondere den günstigen Preis in Betracht gezogen, kann man den Joyelife eGo-V6 schon kaufen, wenn einem bewusst ist, daß der Regelbereich eingeschränkt ist und die Verdampferauswahl eher höheromig ausfallen sollte.

    Unschön sind freilich Voltangaben von Akkuträger-Herstellern, die sich nicht mit der Realität decken – aber das kennen wir ja bereits vom VMAX :)..

    Ein gewisses Alleinstellungsmerkmal des eGo-V6 im Bereich der Low-Budget-Akkuträger mit “Elektronik” sehe ich in der durchaus soliden mechanischen Verarbeitung, die du ja auch bestätigst. In der Hand fühlt sich da überhaupt nichts “billig” an..

  2. adminon 07 Sep 2012 at 17:33

    Die Sache mit dem unlogischen Meßergebniss bedingt durch die nicht gleichförmige Welle hat mir keine Ruhe gelassen und mich dazu veranlasst, die Messung nochmal mit einem neuen TrueRMS Multimeter zu wiederholen. Ich habe die Werte oben in der Tabelle hinzugefügt.

  3. SabbelMRon 07 Sep 2012 at 17:59

    Perfekt!

  4. SabbelMRon 07 Sep 2012 at 18:02

    PS:

    Erwähnenswert wäre, daß das Produkt vom Hersteller Joyelife und so gut wie allen Händlern mit den Spannungseinstellungen 4V – 5V – 6V beworben wird.

    Das kommt, wie man sieht, in der Praxis halt nicht ganz hin :).

  5. Borschtion 16 Oct 2012 at 08:29

    Auch erwähnenswert finde ich das die Isolierung vom Mittelpol ziemlich schnell den Geist aufgibt wenn man Verdampfer mit hervorstehenden Kontakt hat und diesen zu fest einschraubt, ebenso wie bei vielen Geräten die Gewinde vom 510 anschluss erst auf den letzten windungen halt finden, könnt ihr das bestätigen?

  6. SabbelMRon 16 Oct 2012 at 10:59

    Mag durchaus sein.

    Ist beim klassischen EVO (nicht dem EVO VV LCD, da wurde nachgebessert) beispielsweise ebenfalls so, da muss man auch höllisch vorsichtig sein mit bestimten Vedampfern mit weit hervorstehendem Kontakt wie z.B. Joyetech eGo-C-Verdampfern.

  7. urkenton 10 Feb 2013 at 03:47

    Ich kapier’ eins nicht:
    Wenn das Ding bei erst bei ‘leeren’ Akkus [6,5 Volt] auf erster Stufe 4,5 Volt ausgibt, und bei vollen Akkus 4,9 Volt; müsste doch in der Tabelle der Messungen der Wert 4,9 V. stehen, anstatt 4,6 V. .
    Ich will damit sagen, lege ich meine (natürlich) vollen Akkus in mein neu erworbenes Gerät ein, bekäme ich an ungefähr 2,2 Ohm doch auf alle Fälle noch mehr als 4,6 Volt. Für die niedrigste Stufe des Gerätes ist das für die meisten ( die um den Dreh wickeln ) keine Kaufempfehlung, oder ? Ich meine wenn’s von 4,6 runter ginge auf 4,3 dann kann man halt statt 2 Ohm mal auf 2,3 oder 2,4 wickeln, wenn aber 4,6 Volt die Untergrenze ist, müssten die meisten dem Akkuträger zuliebe von 2.0 Ohm nun auf 2.8 Ohm wickeln, oder? Kaufempfehlung?

  8. urkenton 10 Feb 2013 at 03:55

    …und ob Flachnasen oder Nubbel ist egal? Kann mir nun nicht vorstellen das zwei eFest ohne Nubbel Kontakt kriegen würden, eigentlich unabhänging vom Akkuträger.
    Kann man sagen wieviel Watt das Gerät macht – bei ‘ordentlich Power’ ? […vielleicht auch nur ‘gefühlte’ Watt? ]
    Herzliche Grüße ihr tollen Typen die Ihr die ‘Mess-Latte’ für andere
    Akkuträger-Tester-Webseiten – oder Reviewer-Webseiten zu hoch legt.
    Danke an alle Involvierten.

  9. adminon 10 Feb 2013 at 04:31

    Wo liest du da ne Kaufempfehlung? Ich les da: “haut mal wieder viel zuviel Strom raus und Stacking kann ich eh nicht leiden”. Ein Kauptipp ist anders ;-)

    Du hast recht, die “Akku Leer”-Tabelle passt nicht mehr zu “Leistung unter Last”-Tabelle. Die Akku Leer Tabelle hätte ich ebenfalls nochmal neu machen müssen, als ich oben die Meßmethode geändert und die “Leistung unter Last”- Tabelle neu gemacht hab. Hmm.. nu isses zu spät, der Träger is schon lang nimmer hier, taugt also nur noch als Trendangabe. .. wobei das bei dem Chaos dieses Trägers vermutlich auch egal ist.

    2 Efest ohne Nuppel gehen wunderbar gestacked. (Wenn Efest nicht schon wieder die Produktion umgestellt hat, das gibts bei denen ständig.) Mit den “normalen” Efest Flat hab ich das schon oft genug probiert: der Flat Pluspol steht ein kleines bissl über die Isolierung über, gibt einwandfrei Kontakt im Stacking.. (Flat Top ist nicht zwangsweise recessed, also zurückgezogen wie bei Samsungs 22P z.b., inzwischen schreib ich das bei den Akkutests drüben auf Dampfakkus explizit mit dazu – dort ist immer explizit vermerkt, ob der Akku im Stacking geht.)

    Höchste gemessene Leistung liegt etwa bei 21W, wenn dus genauer magst: hier kannst die einzelnen Messwerte der Tabelle schnell ausrechnen lassen: http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm

    Gefühlte Watt oder auch gefühlte Temperatur weiss ich allerdings nicht, das ist mir iwie immer suspekt ;-)

  10. urkenton 11 Feb 2013 at 14:03

    Ich meinte ‘ Kaufempfehlung Fragezeichen’ tatsächlich nur Frage.
    Danke für den anklickbaren Link mit der Webseite; hat mir super geholfen.
    Und ich hab’ da etwas pauschalisiert. Ich hab’ nur den L-Rider Robust hier rumliegen.
    Mehr als absolut sicher wäre ich, dass das ‘stacken’ unmöglich wäre. Die 14500 der Marke ohne Nuppel sind absolut flach – steht nix hervor. Ich schau mir aber die Größe Akkus später mal bildlich an, vielleicht sehe ich ‘s . Dank für alles was (ihr) macht von einem e-Zig Neuling.

  11. Urkenton 12 Aug 2013 at 19:06

    Hoffentlich liest das jetzt noch jemand. Meine Akkufrage bezieht sich auf das Gerät: nämlich habe ich beim selbigen Kauf nicht ganz zuende gedacht, oder nicht richtig wie der Profi sicherlich denken tut. Gehen die Teile für den Träger: (. . .meine Meinung ist: genau falsch; will heissen auf keinen Fall verwenden, allerdings immernoch mit Fragezeichen dahinter, denn es sind bislang meine einzigen. Darum das Fragezeichen. . .) (Ich dachte auch beim Kauf nicht lange nach, denn meine erste ‘Erfahrung’ bezüglich der verschiedenen Akkus ist das Video von PhilGood.
    Da hab’ ich als wichtigstes realisiert:
    – keinen ungeeigneten Akku in einen Träger der höheres zieht als die Batterie selbst hat
    – keinen ungeeigneten Akku in einen Träger der ungetaktet ist und keine Schutzfunkion gegenüber dem Akku bietet.

    Ich dachte also nicht viel nach, denn schützen tut der Träger den Akku ja; und mehr Strom abverlangen, als der Akku hat tut er auch nicht. Im Gegenteil: Eigentlich müsste dank des Step-Down – Verfahrens jeder gehen (. . .der anfänglich nicht GLEICH explodiert) (Ich würde das tatsächlich meinen, denn bisher hat so ein grauer Trustfire – reiner Taschenlampen-Akku – auch prima in einem L-Rider Robust funkioniert, selbst wenn ich mal kurz 4,5 Volt einstelle.

    Ich frage also mit riesiger Freude und riesig Liebe den Profi. Also hier der Link:

    http://dx.com/p/spiderfire-lc-16340-3-6v-880mah-rechargeable-lithium-batteries-4-pack-13927

  12. adminon 12 Aug 2013 at 19:22

    “Gehen” – irgendwie – tun die Spiderfire bestimmt, wenn se von den Abmessungen her reinpassen. Nur die Spiderfire Akkus, die ich bislang getestet habe waren alle sehr schlecht und die aufgedruckte mAh erlogen.

    Im Stacking Betrieb Step-Down ist die Last pro Akku auch geringer… das ist schon richtig, da gehen dann auch Akkus, die im Step-Up schlapp machen.

    Im Stacking Betrieb ist das Risiko, dass was passieren könnte, größer, daher sollte man entweder Protected Akkus (die sind aber in der Regel zu lang und passen von der Länge nicht) oder eben IMR “sichere Chemie” nehmen.

    Besser als die (sowieso sehr schwachen Spiderfire) wären also Efest IMR oder die leider sehr teuren AW IMR

  13. Urkenton 12 Aug 2013 at 21:53

    Hi!
    Unermesslich viel gefreut – DANKE für die Antwort.
    Das mit dem – sollen – ist mir bewusst wie keinem anderen. Oder halt einem Profi.
    Jedoch habe ich mich gefreut den Akkuträger für 10,40€ frei Haus zu kriegen und
    an ‘weiter günstig einkaufen’ gedacht wie auch damals beim Robust. Die grauen Trustfire haben mir sehr ausgeholfen, und ich wollte gelernt haben, das Akkus nicht sehr teuer sein müssen auch als meine IMR dann da waren. Gehen tun die auch nicht besser wenn man mich jetzt spontan gefragt hätte. Ich habe aber noch nie drauf’ geguckt, nicht mal zeitlich gemessen. .

    Ich muss enttäuschen – ich hatte schon mal, da ich den Träger hatte und keine Akkus; zwei 14500 ‘er von eFest reingehalten, und die gingen mindestens genauso und eher schlechter. Hätte ich die Bewertungen nicht gelesen, hätte ich sie mir nicht gekauft. Hab’ seit meiner Frage zwei ungeladene rein, gehen wie die Hölle. Eine Taschenlampe oder Laser wie in den Bewertungen derer erwähnt, leuchten heller und die Akkus halten lang.

    Und jetzt die für mich spannende Frage: Es wurde nicht’s von Lebensgefahr erwähnt – darf oder kann ich die benutzen, oder halte ich eine kleine R*hrbombe in der Hand (. . das Luftloch ist bei einem Zugtest eher schwach ausgefallen. . .).
    Oder besser; kann ich sie jetzt täglich sorglos benutzen. Ich meine
    [eFest 700 mAh IMR sind natürlich schon bestellt.]

  14. Urkenton 12 Aug 2013 at 21:59

    Ich denke ich habe das jetzt erst verstanden.
    Passieren kann etwas, also würdest du höchstpersönlich den Akkuträger sorglos bedienen müssen, könntest du das nicht.
    Hätte ich dann – mit anderen Worten – eine R*hrbombe in der Hand oder könnte’ es eine werden?

  15. Urkenton 16 Aug 2013 at 21:43

    Ich habe noch welche gefunden (für den Akkuträger):

    http://dx.com/p/marsfire-rechargeable-3-7v-900mah-16340-li-ion-battery-red-2-pcs-186442

    Protected Lithium-Cobalt und 16mm im Durchmesser.
    Da kann dann NIX passieren beim verwenden . . .?

  16. adminon 16 Aug 2013 at 21:52

    Urkent,

    Ja, dann kann dann nix mehr passieren..

    Aber denk dran: Protected sind oft etwas länger und auch mal etwas dicker.. Ich weiss nicht, ob diese Marsfire dann wirklich ins Akkurohr passen.

    Ich empfehle immer noch die Efest IMR oder AW IMR, die passen und sind sichere Chemie

  17. Urkenton 17 Aug 2013 at 15:59

    -Hätte ich die Maße nicht gekannt, hätte ich nicht gefragt.
    -Kann man eigentlich, weil ich auch protected ‘e Trustfire gefunden habe, von ICR ausgehen wenn keine Zusammensetzung gekennzeichnet ist? (Soll ich die Trustfire nehmen, obwohl ich deren Zusammensetzung nicht kenne?)
    -IMR halten mehr aus; halten mir die ICR in Relation zu den jeweiligen mAh länger als IMR so wie ich im Video von PhilGood gelernt habe? (. . . weil ihnen auch keine hohen Ströme abverlangt werden. . .)
    -Mich kann es im Moment nur interessieren: was passiert in etwa bei so einer Zelle im schlechtesten Fall. Ich meine Gas – das kriege ich wohl wenig in die Nase; ich müsste auch zum selben Zeitpunkt durch diese einatmen UND das Loch dafür ist ja auch hinten am Gerät. Wenn die Zelle selbst ‘etwas explodieren’ würde, könnte ich mir unter anderem vorstellen dass das Gerät Schrott ist oder Blessuren hat. . .
    Bisher funktioniert die SpiderFire Zelle super. (Muss eigentlich die Zelle hinsichtlich des Minus-Pols in dem (unseren) Gerät(en) auch etwas aushalten – wenn nicht alles Strom verbraucht wird bspw. ?
    Ich danke ja so sehr, das ich jemanden Fragen kann, der sich mit sowas auskennt. . .

  18. adminon 17 Aug 2013 at 21:09

    Protected sind überwiegend ICR Chemie.. Es gibt auch protected IMR oder ähnlich sichere Chemie, aber der Normalfall ist wohl ICR bei Protected, wobei mans bei den *fire Akkus eh nicht weiss, was drin steckt, dort wird viel Schrott verkauft und drum rate ich von den *fire in der Regel ab.

    IMR können höhere Ladeströme ab, haben dafür aber eine geringere Gesamtkapazität. Nutzt man keine hohen Ladeströme, könnte ein auf Kapazität getrimmter ICR länger halten – das ist richtig. Aber auch nur wenn der ICR Akku auch wirklich was taugt. Die *fire Akkus sind in meinen Akkutests auf http://www.dampfakkus.de jedoch alle durchgefallen, die aufgedruckte Kapazität einfach nur Verarschung.

    Im schlechtesten Fall hast du eine starke Ausgasung, die sich noch entzündet. Kann der Druck nicht schnell genug entweichen, dann Platz dir der Akkuträger und dir fliegen Teile um die Ohren. Es qualmt, es stinkt und mit Pech flammt es ganz ordentlich und umliegendes Zeug fängt Feuer. Geh mal auf Youtube und such nach “LiIon Explosion”.

    hmm.. Strom fliesst immer vom einen Pol zum anderen, der Minus Pol ist damit genauso “belastet” wie der Pluspol und der Akku dazwischen ist das, was im dümmsten Fall hochgeht..

  19. urkenton 03 Sep 2013 at 13:27

    Ich muss wohl anmerken
    – der EFest 16340 wird bei diesem Review auf dieser Seite fehlerhaft mit 650mAh
    betitelt. Es ist wohl ein Fehler unterlaufen; es existieren nur 550mAh und 700mAh
    Versionen von 16340 ‘er von EFest.

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