Mar 26 2012

VV Akkuträger: Buzz Pro

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Provaris & Lavatube sind wohl die bekanntesten Variable Volt Akkuträger auf dem deutschen Markt, einen Blick zu unseren Nachbarn von der Insel bringt einen weiteren, weniger bekannten Vertreter der VV Zunft zu Tage: den Buzz Pro. Dann wollen wir uns den Buzz mal genauer anschauen…

Buzz Pro in Rot / Chrome mit Clear Cartomizer & Silber DripTip

Preislich liegt der Buzz Pro mit seinen 110.- Euro im Mittelfeld der VV Akkuträger, die Lavatube mit einem Preis für Body Only etwa 55,- Euro, der Provari als Spitzenreiter liegt inzwischen bei mindestens 175,- Euro. Bestellt habe ich meinen Buzz Pro bei Liberty Flights in England - die üblichen Rabattcodes für Liberty Flights gelten jedoch nicht für den Buzz Pro, nur für eventuell mitbestelltes Zubehör. Liberty Flights liefert ohne Zollrisiko, stets versandkostenfrei, in dem Fall hier, vermutlich weil es doch recht teuer war, lieferte Liberty-Flights.co.uk innerhalb 5 Werktagen mit Tracking per ParcelForce, dem Express Ableger der britischen Post..

Andere Seite

Bestellt habe ich eine Version in Rot, metallisch glänzend, sehr schönes Oberflächenfinish, zeigt so gut wie keine Fingerabdrücke.  oberer Deckel mit 510er Gewinde und Batteriedeckel (mit Loch zum Ausgasen) in Chrome. Beim Hersteller des BuzzPro notcigs.com in den USA sind zusätzlich noch andere Verdampferanschlüsse (510, 801, 808 & 901) sowie Messingfarbene Kappen und grundsätzlich noch viel mehr Farben inkl. farbig passender DualCoil Tanks im Angebot. Das Angebot von Liberty Flights ist da etwas begrenzt. LF liefert dan Buzz in einem hübschen schwarzen Etui ohne irgendwelches weitere Zubehör und ohne Anleitung.

510er Anschlussgewinde der Buzz Pro

 

Der 510er Anschluss meines Buzz Pro ist deutlich erhöht, ein tiefes Liquidauffangbecken hält die Sauerei bei siffenden Verdampfern in Grenzen. eGo Verdampfer wie auch der Biasi iMist passen nur mit ego Adapter, herkömmliche ego-Cones passen auf dem Buzz nicht wirklich. In der Mitte des 510er Anschlusses findet man wieder mal ne Baumarktschraube als Mittenpol, das hatten wir ja im Mako Maksi Testbericht schon so ähnlich.

Sieht billig aus, funktioniert aber sehr gut – wenn er denn hält..

Der Taste zum Auslösen ist sehr dünn, orange, gummiartig und etwas nach innen versetzt. Er funktioniert hervorragend, absolut zuverlässig immer spot-on, mit einem hörbaren Click. Aber aussehen tut er leider etwas dürftig und leider ging der Plastikknopf bei mir nach ca 3 Wochen ab (Gummi durch Materialermüdung gerissen). Nicht sehr edel sieht auch das Verstellrad zur Einstellung der Volts aus, aber es läuft absolut rund und satt, schliesst fast bündig mit der Außenwand ab und ist so gegen versehentliches Verstellen ein wenig geschützt. Funktionieren tut das wunderbar: von 3.3V (grüne Position ganz links am Anschlag) bis zu knapp unter 5.5V (rechts am Anschlag, rote Position) erlaubt es stufenlose Einstellung der gewünschten Spannung – ganz ohne nerviges Menügefummel oder Klickorgien.

 

Variable Voltage: Buzz Pro Einstellung mit Stellrad

Der große Unterschied zu Lavatube, Provari oder X-Bomb ist die Tatsache, dass der Buzz Pro 2 Batterien gleichzeitig benötigt, nämlich 2* 16340 Protected oder IMR Zellen. Ein eher einfacher StepDown Regler regelt dann die Spannung der 2 in Reihe geschalteten Zellen auf die gewünschte Stärke. Die eingestellte Spannung wird dann auch vom Buzz Pro solange die Akkus mitspielen  gehalten (der Buzz ist “getaktet”). Ein weiterer Unterschied – und Vorteil des Buzz, ist die höhere Leistung, vom Hersteller sind 15W angegeben, deutlich mehr als Lavatube, XBomb & Provari v1.0.

Der Buzz Pro hat kein Display, welches einem Voltzahl oder andere mehr oder wenigen sinnige Sachen anzeigt, die eingestellten Volt schätzt man anhand der Stellung des Poti-Rädchens ab. Es gibt aber noch eine kleine Feinheit zusätzlich: linst man am Rädchen vorbei ins innere des Gehäuses sieht man, wenn der Buzz mit Strom versorgt ist, ein kleines rotes LED Lichtchen leuchten. Leider leuchtet dieses rote Lichtlein auch noch lange weiter, wenn längst die Akkukapazität zum Befeuern des Verdampfers nicht mehr ausreicht, so dass man diese praktische kleine rote LED nicht als Ladezustandsindikator hernehmen kann.  Während man nun den Taster drückt, leuchtet es dann blau.

 

Buzz Pro Status LED gut versteckt

Das größte Problem an technischen Konzept des Buzz Pro ist das die 2 in Reihe geschalteten Akkus ungleichmäßig entladen werden, da kann es passieren, dass einer der Akkus wesentlich tiefer entladen wird, ja gar (bei ungeschützten oder IMR Zellen) tiefentladen wird, während die andere durchaus noch ausreichend Ladung hat. Letztendlich kann dieses zu tiefe Entladen die Lebensdauer des Akkus deutlich verkürzen.

Sicherheit des Buzz Pro:

Das Akkurohr des Buzz Pro verfügt über 3 große Bohrungen zum Ausgasen im Notfall, eine weitere Bohrung zu eben diesem Zweck sitzt im Batteriedeckel und zusätzlich kann auch oben über den breiten Schlitz für das Rädchen ausgasen, bevor schlimmeres passiert. Der Hersteller empfiehlt IMR (sichere Chemie) Zellen wie die AW IMR 16340, alternativ sind auch Protected Akkus 16340 mit PCB nutzbar.

Buzz Pro Akkudeckel geöffnet

Die Serienschaltung von 2 Zellen ist aber auch mein größter Kritikpunkt am Buzz Pro. Es ist ein Sicherheitsrisiko 2 Akkus in Serie zu schalten, die Akkus entladen ungleichmäßig, auch eine Tiefentladung einer einzelnen Zelle ist denkbar. Das 2-Akku mit StepDown Konzept hinterlässt bei mir ein etwas beunruhigtes Bauchgefühl.

…und einmal geschlossen von unten.

An sonstigen Sicherheitsfunktionen zeigt sich der Buzz Pro jedoch wieder vorbildlich: Überspannungsschutz (z.b. bei Kurzschluß), Überhitzungsschutz und Schutz vor verpolten Akkus sind vorhanden. Eine Begrenzung der Feuer-Dauer fehlt allerdings. Der Hersteller gibt an, dass Dank der Schutzfunktionen auch durchaus Unprotected Akkus verwendet werden können, dem möchte ich mich jedoch überhaupt nicht anschliessen. Ich werde, wenn überhaupt, den Buzz Pro nur mit Protected Zellen weiter nutzen.

Mein Fazit:

Nachtrag: Ich muss inzwischen mein Fazit ein klein wenig korrigieren, mir ist etwa 14 Tage nach diesem Test der Feuerknopf meines Buzz Pro abgerissen.. also das orange Fitzelteilchen. Eine kurze Recherche ergab: ich bin da nicht alleine mit, konnte noch am selben Tag 2 weitere Betroffene finden, die mit Ihren Buzz Pros mit Seriennummern nicht weit weg von meiner das selbe Problem haben. Das trübt meinen guten Gesamteindruck etwas.. Derzeit warte ich noch auf die Abarbeitug des Garantiefalles durch LibertyFlights

Der Buzzpro ist ansonsten ein solides, sauber verarbeitetes Qualitätsprodukt, dessen Optik mit einigen Ecken und Kanten aber auch eine (theoretisch) breiten Farbauswahl zu Gefallen weiss. Wäre die 2-Akku-Reihenproblematik nicht, würde ich dem Buzz ein dickes fettes Empfehlungsschreiben mit auf den Weg geben, das Verstellen per Rädchen ist so herrlich unkompliziert, die Leistung ist hoch genug für die LR Fans… Aber so bleibt es nur ein kleiner Kauftipp.

 

Nicht nur außen hui: auch innen ordentlich verarbeitet

Die 16340er Akkus am besten gleich mitbestellen, die sind in Deutschland nicht so leicht zu finden. Und nicht vergessen, der Buzz benötigt 2 Stück davon.

Abmessungen des Buzz Pro:

v.O. Buzz Pro, Provari, Provari Mini

  • Länge 114mm inkl. 510er Anschlußgewinde
  • Länge 108mm Body
  • Außendurchmesser an dickster Stelle (am Stellrad): 22,4mm
  • Außendurchmesser: 21,9mm
  • Innendurchmesser: 17,9mm
  • Gewicht mit 2*16340 ohne VD: 97g

Liberty-Flights.co.uk 15% Rabatt gilt beim Buzz Pro nur für Zubehör!

Für den Buzz Pro gilt keiner der Rabattcodes da draussen, nur für mitbestelltes Zubehör, wie Akkus, Verdampfer oder DCTs.
Mein 15% Rabattcode für Liberty-Flights ist: mprophet
Den Code gibt man auf der Warenkorbseite ein, noch bevor man mit “Checkout” zur Kasse weiter geht. Der Code

Hinweis: Wer diesen Code benutzt erhält 15% Preisnachlass auf die meisten Produkte und gleichzeitig erhalte ich eine Provision in Höhe von 5% auf mein Kundenkonto. Google spuckt auch unzählige andere Codes aus, sucht Euch einen Code von jemand aus, den Ihr gerne unterstützen möchtet..

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One response so far

One Response to “VV Akkuträger: Buzz Pro”

  1. Maxon 03 Nov 2012 at 20:19

    Na da schein ich ja Glück gehabt zu haben, denn mein Buzz Pro 1272 liegt ja auch nah bei deinem von der SN her, denn mein Feuer-Nippel ist noch dran sogar mit Präservativ :-)
    Ansonsten hätte man hier wirklich mit wenig Aufwand dem ganzen Buzz Pro noch etwas mehr Exklusivität verpassen können.
    Was ich hätte anders gemacht wären folgende Punkte :
    - Der Feuerknopf ( bekannte Probs : Grösse, Stabilität, Qualität )
    - Das Poti-Rädchen ( könnte ruhig mehr vom Spaltmass ausfüllen )
    - Der Body, denn wäre er nur geringfügig grösser, dann wäre man nicht gezwungen eine neue Gattung Akkus zu beherbergen, sondern könnte ihn mit 18350er füttern.
    - Ein Cone im Lieferumfang wäre natürlich auch toll für eine “lückenloses” Dampfoptik.

    Aber ich hab ihn schon einige Monate und erfreue ich mich immer wieder an der sehr ausgefallenen Farbe : Rootbeer ( Wurzelholz – braun/rot )
    Und natürlich an der sehr schnellen, einfachen VV Möglichkeit, die mit einem Voltmeter in Form eines Tankometers auch schön kontrolliert werden kann. Sowohl ohne, als auch mit Last.

    Genug Geschwafel, der Buzz Pro hat was :-D

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