Feb 10 2012

Testbericht Janty Neo Classic

veröffentlicht in Kategorie eZigaretten  

Janty hat mit der neuen Neo Classic ein interessantes neues Dampfgerät auf den Markt gebracht. In den letzten 14 Tagen hatte ich nun genug Gelegenheit, mir diese neue eZigarette mal gründlichst anzuschauen.

 

Auf einem eher unspektakulären eGo ähnlichen Akku (grundsätzlich eGo kompatibel) sitzt der neue Puromizer genannte Verdampfer, lt. Janty das beste aus Atomizer und Clearomizer in einem eleganten Gehäuse vereint. Hübsch sieht er aus, die ganze Janty ist von der Optik ein echtes Schmuckstück, wahrscheinlich die schönste meiner eCigs. Aber was noch viel wichtiger ist: er dampft wirklich gut und bringt den Geschmack der Liquids merklich besser als alle anderen meiner eCigs bis dato im Haus hervor. Punkt. An dieser Stelle könnte man nun aufhören.. aber ganz so einfach mache ich es mir nicht.

v. L.: Janty Neo “Airflow” manual, Neo “nix Airflow” Classic auto, eGo-C, eGo-T(B)

 

 

Dampfqualität der Janty Neo Classic:

Dampfmenge und Dichte sind sehr gut und lässt sowohl eGo-C als auch eGo-T weit hinter sich, auch Geschmacklich läuft die neue Neo Kreisel um die inzwischen bei mir etablierte Konkurrenz, darunter auch noch eine Ovale Elips / Vinirette Aurora und Joyetech 510-T. Das Inhalieren schafft ein befriedigendes Gefühl in der Lunge mit prägnantem, deutlich spürbaren, aber nie übermäßig aggressivem Throat-Hit. Well rounded sozusagen. Ungewohnt ist der eher lauwarme bis warme Dampf, der aus dem sehr stabilen, aber für meinen Geschmack überbreiten Mundstück kommt.

Die Neo Classic eignet sich auch wunderbar für Dampf-Einsteiger, vor allem weil der Puromizer kein penibles Einhalten der richtigen Zugtechnik voraussetzt: ob nun lange, tiefe Züge, oder permanentes Dauernuckeln oder auch nur mal kurze Puffs, die Janty macht das locker mit. Kurz gesagt, ich kann ziehen wie ich mag, es funktioniert einfach. In den letzten 14 Tagen mit gut 4ml am Tag mit der Janty verdampft hatte ich noch nie ein Problem mit Kokeln. Was ich jedoch – wenn auch selten – schon hin und wieder mal hatte war  eine etwas lasche Geschmacksentfaltung, bedingt durch eine etwas zu starke Vakuumbildung im Innern des Puromizer, welche mit kurzem Öffnen der Silikon Tankverschlusskappe sofort behoben war.

Tipp: um dieses Vakuum gezielt zu vermeiden und insgesamt den Throat Hit noch etwas zu pushen, kann man den Silikonknubbel auch einfach nur halb eindrücken, so dass ein kleiner Spalt für den Druckausgleich sorgen kann.

 Auch die Janty kann kokeln, aber dazu muss man sich schon etwas anstrengen: wenn man sie leer dampft z.b. oder aber wenn man sie zu voll befüllt, bzw. ein Liquid mit zu hohem VG Anteil benutzt. Janty empfiehlt rein PG basierte Liquids, in eigenen Tests konnte ich jedoch auch Liquids mit bis zu 50% VG Anteil noch problemlos dampfen.

Siffen oder besser nicht siffen.

Die Janty Neo ist im Gegensatz zu manch anderem Clearomizer im Normalfall absolut dicht und frei von jedem Siffen. Warum im Normalfall? Nun, es gibt Meldungen über defekte Puromizer, die wohl doch nicht 100% dicht sind, aber das Problem kann ich bei unseren insgesamt 8 Puromizern in keinster Weise nachvollziehen. Soweit ich das mitbekommen habe, wurden die Puromizer anstandslos von Janty ersetzt. Janty bietet eine sehr faire 28 Tage Garantie auf einen Puromizer. Oft als Siffen mißverstanden wird der Austritt von Liquid am unteren Teil des Sichtfensters, der kommt zustande, wenn bei dem etwas unbequemen Befüllvorgang Liquid nicht in das kleine Loch sondern daneben läuft. Dieses Liquid tritt dann nach einiger Zeit an besagter Stelle wieder aus.  

Siffen per se gibt es bei mir also nicht, wohl aber ein deutlich höheres Kondensat-Aufkommen als z.b. bei der eGo-C, welches sich schon recht bald bei starker Nutzung unter dem Mundstück ansammelt.

Puromizer ohne Mundstück von oben: Hier sammelt sich Kondensat..

Anders als bei der Elips/Aurora hingegen suppt es dabei nicht über alles drüber, sondern bleibt in der kleinen Kammer unterhalb des Mundstücks, wirksam durch den Liquidstopper in Form eines Metallröhrchen zurückgehalten. Meldet sich aber mit deutlich hörbaren Gurgeln zu Wort. Dann ist es Zeit, mal die kleine Kondensatpfütze unter dem abnehmbaren Mundstück mit nem Zewa trocken zu legen.

Das Janty Neo Mundstück von Innen: Liquidstopper

Der von mir sehr geschätzte Meister Philgood kritisierte in seinem Videoreview der Janty Neo den Silikonstopfen als Tankverschluss, der macht bei mir jedoch keinerlei Probleme, er verschliesst zuverlässig und absolut dicht und sitzt so fest, dass das komplette Abnehmen des Stopfens schon eher als schwer zu bezeichnen ist. Von der Optik her ist dieser Stopfen jedoch keine Augenweide – dafür ist der Rest der Janty Neo umso hübscher.

Useability

Wie Eingangs schon erwähnt steckt die Janty Neo auch falsches Saugverhalten gut weg. Insgesamt ist das Zugverhalten doch eher schwergängig, mit deutlicher Streuung innerhalb der insgesamt 8 Puromizern die ich ausprobiert habe. Janty bietet sowohl Automatik-Akkus als auch manuelle Akkus an, beim Autoakku geht das Ziehen etwas schwerer, beim manuellen Akku etwas leichter. Generell ist das Zugverhalten bei den unterschiedlichen Akkutypen deutlich anders, am besten probierte man mal beides. 

Das Zugverhalten kann in der “Airflow” genannten Modellvariante der Janty Neo durch Verstellen des “Goldener Ring” genannten Schraubdingens variiert werden, näher zum Puromizer geschraubt zieht es weniger Luft, weiter weg etwas mehr. Ich habe nun schon mehrfach in Foren gelesen, dass der Ring gar nichts bringen soll, dem muss ich jedoch Widersprechen. Der Effekt ist allerdings nur dann deutlich spürbar, wenn man eher dünnflüssige Liquids mit hohem PG Anteil und dazu den Auto Akku verwendet. Beim manuellen Akku fällt der Unterschied wesentlich geringer aus, ich erkläre mir das so, dass zum aktivieren des Autoakkus schonmal von vornerein etwas kräftiger gezogen werden muss..

Wer die Funktion des Airflow Ringes mal gezielt testen will, schraubt mal den Ring ganz an den Puromizer ran und hält die 2 Löcher an der Seite zu. Nix geht mehr. Nun lockert den Ring etwas, haltet die Löcher  wieder und ei schau: nun strömt deutlich mehr Luft. Durch die geänderte Luftmenge ändert sich auch die Dampfdichte. In der täglichen Praxis hat der goldene Ring sicherlich eher den Stellenwert eines Gimmicks. Optisch macht er dagegen einiges her.

Das Vorhandensein von Automatikakkus für die Janty Neo war für mich ein Kaufgrund, Automatikakkus sind in den Dampferkreisen eher verpönt, weil Störungsanfällig und mit höherem Ausfallrisiko. Janty behauptet, ihre Neo Auto-Akkus sind deutlich verbessert worden im Vergleich zu früheren Versionen automatischer Akkus, so soll ungewolltes Auslösen oder das Eindringen von Liquid wirksam bekämpft worden sein, das kann ich nicht wirklich testen, ich kann nur soviel sagen: die Automatik-Akkus funktionieren sehr gut und ich persönlich finde, nicht mehr auf nen Knopf drücken zu müssen, um zu dampfen, macht es das Ganze nochmal wesentlich komfortabler und erlaubt mir eine entspanntere Haltung.

Janty Neo Airflow: oben schwarz & automatik, unten Stahl & manuell

Das Mundstück der Neo ist ungewohnt breit, mir hätte ein spitz zulaufendes Mundstück besser gefallen. Es besteht aus hartem Kunststoff und zeigt sich erstaunlich haltbar. Von da her ist es zu verschmerzen, das Janty keine Ersatzmundstücke in die Startersets packt. Einmal auf den Puromizer aufgesteckt sitzt das Mundstückt bombenfest, abnehmen lässt es sich gerade solang es noch neu ist nur durch gefühlvolles “runterrruckeln”,  mit Gewalt ziehen bringt da nix. Leider lässt sich das Mundstück aufgrund dieses sehr festen Sitzes auch nicht mehr drehen, wenn es mal aufgesetzt ist. Gefällt einem die Position Mundstück zu Taster des manuellen Akkus nicht mehr, muss man das Mundstück erst wieder runter und neu drauf machen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist sicherlich das Befüllen des Puromizer, ich hab einige Tage und Zewas gebraucht, bis ich den Kniff heraus hatte, den Puromizer so zu halten, dass ich durch das Sichtfenster den Füllstand kontrollen konnte, während ich gleichzeitig mit spitzer Spitze das Liquid einfülle ohne dabei zu kleckern. Am saubersten klappts mit ner Spritze, mit einer Liquidflasche mit der normalen breiten Spitze gibts jedoch ne riesen Sauerei – auch wenn man es meist erst später merkt, weil das fehlgeleitete Liquid erst mal zwischen Puromizer Gehäuse und Sichtfenster versickert, um dann später unten wieder rauszusuppen. Da man den eigentlich recht großen Tank nur bis zu 3/4 befüllen sollte, relativiert sich das auf dem Papier erfreulich große Fassungsvermögen wieder etwas. Mit ca. 1,4ml nutzbarem Tankinhalt liegt die die Janty Neo jedoch gut im Rennen.

Meine favorisierte Befüllungsmethode:  die Neo auf Augenhöhe vor eine Lichtquelle (Monitor abends, Fenster am Tag) halten und etwa 25° nach von mir weg nach hinten kippen, die kleine Befüllöffnung zeigt nun direkt zu mir. Den Silikonknubbel oben rauspuhlen und dann den Knubbel 90° zur Seite drehen, dann stört er nicht mehr. Nun langsam Liquid einfüllen, man sollte nun sehen, wie der Liquidspiegel langsam steigt. Hat der Liquidspiegel das runde Loch, dass den Silikonknubbel fest hält, erreicht lasse ichs dann gut sein und dreh den Knubbel wieder hoch und mach zu. Fertig.

Die Stromversorgung:

Die Janty Neo wird mit 650mAh auf 3.4V getakteten Lithium Akkus geliefert, die über die Gesamtlaufzeit hinweg den Akku mit möglichst gleichbleibender Spannung eben die 3.4V befeuern sollen.  Nichts desto trotz bemerke ich ein Nachlassen der Dampfqualität mit Abnahme der Akkurestladung. Leider verfügen die Neo Akkus über keine Ladezustandsanzeige wie z.b. die eGo-C Akkus. Kurz vor dem finalen “10 fach Blinken” dass das Akkuende signalisiert ist das mit dem Dampf dann nicht mehr berauschend. Ein 5-Klick Abschalten und eine Sicherheitsabschaltung nach 7 Sekunden besitzen allerdings auch die Neo Akkus. Sehr hübsch finde ich den Leuchtring am unteren Rand des Akkus.

Links: Nix-Airflow Classic Akku, Rechts: Airflow Akku manuell

Die Akkus in der Neo “Airflow Version” – also die mit Ring –  verfügen über das eGo typische Doppelgewinde (außen für den Cone, innen das 510er) und können so auch mit eGo Verdampfern genutzt werden und anders rum kann man die eGo Akkus auch an den Puromizer schrauben, das ist alles kein Problem. Auch die Ladegeräte sind identisch. Wer den Puromizer auf einem Airflow Akku oder eGo C Akku nutzen will,  kann dies auch ohne goldenen Ring tun, dann entfällt logischerweise die Regelbarkeit und durch das freibleiben des außeren Gewindes leidet die Optik doch stark. Da bei mir anfangs die Ringe gefehlt hatten und von Janty nachgeliefert wurden, habe ich mehrere Tage meine Neos so betrieben.

Ring verggesen? Neo Puromizer auf eGo-C ohne Golden Ring is nicht so schön

Nutzt man jedoch den “nicht Airflow” Akku, auch Classic Akku genannt, so kann grundsätzlich kein Goldener Ring benutzt werden und Ego Verdampfer passen in der Regel (kurzes Innengewinde & fehlendes Außengewinde, die “Schürze der eGo VDs hat kein Platz) nicht auf diesen Akku. Der große Vorteil dieses Akkus gerade in der Automatikversion ist folgender: durch den Verzicht von Ring und Taster ergibt das ein gleichmäßigen Body mit feiner,eleganten Linienführung. Kurz gesagt: Puromizer auf “Nicht-Airflow” Autoakku sieht einfach total sexy aus. Meine Meinung und ich bleib dabei ;-)

Janty Neo CLassic (nicht-airflow) Auto Schwarz

 

Janty Neo Varianten:

  • Die Neos gibt es in schwarz (gummiert) oder Edelstahl (silber). Der Airflowring ist übrigens immer goldfarben.
  • Dann gibt es die Airflow Version mit Außengewinde für den Ring & zur Nutzung anderer eGo Verdampfer und die “nicht Airflow” Classic Version ohne Außengewinde (kein Ring, keine eGo Verdampfer)
  • Das Ganze gibt es dann noch in manuell oder Automatik

Inhalt der Startersets:

  • 2 Puromizer mit 2 Silikonknubbeln
  • 2 Mundstücke
  • 2 Neo Akkus, je nach bestellter Version als Auto oder manuell, Airflow oder Classic
  • in der Airflow Version leider nur 1 Goldener Ring, hier spart Janty am falschen Ende imho. Wer beide Neos gleichzeitig dampfen will bestellt am besten einen zweiten Airflow Ring für 2,50 € gleich noch mit dazu. In der Classic Non Airflow Version gibts auch keine Ringe, macht Sinn.
  • Das übliche Wandnetzteil und das allseits bekannte USB Ladekabel
  • 5 zusätzliche Silikonknubbel als Ersatztankstöpsel

Die Puromizer werden bis zu halbvoll mit Primer-/Werksflüssigkeit geliefert. Man kann auch sagen, der Puromizer “schwimmt” in einem Plastiktütchen voll von der Flüssigkeit. haltet also ein Zewa bereit. Das kannst nicht Dampfen, das muss erst raus. Dazu macht Ihr den Silikonknubbel an der Einfüllöffnung auf, nehmt das Mundstück oben ab und bläst kräftig von der Gewindeseite her durch den Puromizer bis das weitgehend draussen ist. (Wers ganz sauber mag, der kann nun mit warmem Wasser über die Tanköffnung noch nachspülen, aber nach so nem Bad sollte man den Puromizer erst mal nen Tag trocknen lassen. Das ist mir zu umsändlich, ausblasen langt mir)

Wer sich eine Neo aus Einzelteilen selbst zusammen stellen möchte, muss bestellen:

Wer nur nen Airflowakku und Puromizer bestellt, wird sich unter Umständen ärgern, wenn der Postmann klingelt. Daher hier die Übersicht, welche Artikel man braucht, um sich seine Neo abseits des Startersets zu basteln:

  • Einen Akku seiner Wahl oder man nutzt einen vorhandenen eGo Akku.
  • Wer einen Airflow Akku bestellt hat oder einen eGo Akku nutzen will, sollte einen Goldenen Ring mitbestellen. Akkus werden immer *ohne* goldenen Ring geliefert.
  • Einen Puromizer. Puromizer werden immer ohne Mundstück geliefert
  • Ein Mundstück

Der Janty Neo Puromizer auf der Lavatube:

Puromizer auf Lavatube? Aber gerne!

Zum Betrieb des Puromizers (Mundstück nicht vergessen!) auf einer Lavatube benötigt man den 510->eGo Adapter. Ich würde empfehlen, auch gleich noch einen goldenen Airflow Ring mit dazu zu bestellen. So ist nicht nur die Airflow-Funktion des Puromizers gesichert, die Optik passt auch besser.

Funktioniert, sieht aber nicht schön aus: offen sichtbares Gewinde

Allerdings kommt es bei mir mit 510>eGo Adapter und Airflow Ring immer noch nicht ganz bündig mit der Lavatube zusammen, es verbleibt dort ein kleiner Spalt ca. 2mm sichtbar, der mich jedoch nicht weiter stört.

Mit Golden “Airflow Ring” isses schöner

Bis ca. 3.7V / 3.8V funktioniert der Puromizer wunderbar auf der Lavatube, aber 3.9V wird es dann jedoch zunehmend koklig. Janty sagt: nicht mehr als 4.2V, Philgood empfiehlt 3.8V. Der große Vorteil des Puromizers auf der Lavatube ist die konstante Performance am Dampfmaximum, viel viel länger ohne Nachlassen, wie es sich beim größenbedingt logischerweise nicht so ausdauernden Neo Akku schon bald bemerkbar macht. Einen 650mAh bekomme ich in ein paar Stunden leer genuckelt, der 18650er Akku mit 1500mAh der Lavatube hält da natürlich deutlich länger, ist ja auch um einiges Größer und merlich unhandlicher..

Über Janty, den Shop, Versand, Service & Support

Janty ist kein billiger China Clon Versender, sondern seit Jahren eine echte Marke im eCig Geschäft. Inzwischen mit eigener Fertigung und schon immer mit eigener innovativer Entwicklungsabteilung. So war z.b. bereits der omnipräsente eGo Akku eine Erfindung von Janty. Jantys Kontakt mit der Dampfercommunity ist sehr eng, bis zum Chef persönlich ist Janty auf den großen Dampferforen vertreten und im Dialog mit den Kunden. Janty Hardware gibts nur bei Janty selbst oder wenigen ausgesuchten Vertriebspartnern, wir Deutsche beziehen unsere Ware direkt von Janty EU.

Etwas verwirrend ist der Einkauf im Janty Onlineshop jedoch schon, während man im Shop von “Deutscher Shop, innerhalb DE spricht”, wird im weiteren Verlauf dann die Janty Niederlande als Vertragspartner aufgeführt, während der Versand dann über Janty Frankreich abgewickelt wird. Da zum Glück alles in der EU ist, sollte diese Wirrung für den Käufer jedoch weitestgehend irrelevant sein. Aber dennoch mal im Hintergrund behalten: rein rechtlich gesehen ist der Kauf bei Janty eben nicht innerhalb Deutschlands, sondern aus der EU. Trotz Versand aus Frankreich sind die Versandkosten doch recht günstig, geliefert wird per DHL Express innerhalb kürzester Zeit, unter 48h ist die Regel. Trackingcode und eMailbenachrichtigung bei Statusänderung sind selbstverständlich. Janty gehört was Liefergeschwindigkeit anbelangt zu den schnellsten mir bekannten Shops. Wesentlich zäher jedoch erweist sich die Ticketbearbeitung im Supportfall, dort warte man gerne mal ein paar Tage ohne irgendeine Reaktion auf das Ticket. Rasend schnell dagegen werden Fragen in den jeweils von Janty frequentierten Foren beantwortet.

 Mein Fazit:

Könnte ich heute nochmal bei Null anfangen, würde ich mir anstatt meiner anderen Dampfgeräte gleich die Neo kaufen und hätte viel Geld gespart. Das unkomplizierte Dampfen, der exzellente Dampf & Geschmack machen die kleinen Störpunkte locker wieder wett. Und das Ganze zu einem nicht nur fairen sondern durchaus günstigen Preis. Wenn wir vom Preis reden, trotz der etwas höheren Kosten für einen Ersatz-Puromizer sorgt die gute Qualität für eine lange (zu erwartende) Laufzeit, abgesichert mit einer sehr fairen 28 Tage Garantie auf die Verdampfer. Mein ältester Puromizer ist nun seit 14 Tagen fast permanent im Einsatz und hat sich noch keinen Schnitzer erlaubt.

Wer sich ein bisschen auskennt, kann sich die notwendigen Einzelteile selbst in den Warenkorb legen und kombiniert vielleicht den Puromizer mit einer Lavatube ;-)

Die Janty Neo ist dabei nicht nur die eCig mit dem meisten Geschmack, sondern auch die optisch hübscheste “Fixfertig” eZigarette in meinem Haus. Mein neuer Einsteigertipp für alle, die nicht nur ab und zu mal eine Kippe geraucht haben, dabei nicht nur Anfänger, sondern auch Fortgeschrittene, die von Dryburn & Co genervt sind, mehr Geschmack als mit der eGo suchen, aber den Schritt zum Selbstwickler noch nicht machen wollen. So, und nun Kaufen, Marsch Marsch ;-)

 

10 responses so far

10 Responses to “Testbericht Janty Neo Classic”

  1. adminon 22 Feb 2012 at 03:07

    Die Frage, ob die Neo Akkus getaktet sind oder nicht, konnte inzwischen geklärt werden, sind sie nicht. Sind Sie doch! Siehe Kommentar von Markus weiter unten für einen genauen Link zur Aussage von Mik @ Janty.

  2. Stefanon 08 Apr 2012 at 14:29

    Wo hast denn die Info her? Wenn ich mir die Ausgangsspannung eines NEO Akkus an einem Oszilloskop anschaue sieht das für mich nach PCM Regelung aus.

  3. adminon 08 Apr 2012 at 15:15

    Von Mik @ Janty ausm ECF Forum.. ich such den Thread raus und häng den Link nochmal rein.. komische Sache.. Oszi ist ne gute Idee, Dienstag mal machen

  4. Stephanieon 12 Apr 2012 at 14:56

    Hi, stell doch mal den Link rein – kann das ein Übersetzungsproblem sein?

  5. adminon 12 Apr 2012 at 16:07

    Hi Stephanie,

    ich find natürlich den Post im ECF nicht mehr.. und ans Oszi geht auch nicht, ich hab nur noch die Auto Akkus..

  6. Markuson 12 Apr 2012 at 20:05

    Ich wusste doch, dass ich erst gestern irgendwo was gelesen habe…

    http://www.e-cigarette-forum.com/forum/jantyworld/274273-janty-puromizer-inside-view.html#post5708326

    Zusätzlich Post 7. Jeweils der rote Text. 3,4V, geregelt, sagt er.

    Und es stimmt auch irgendwo im Hauptthread hat er mal verlauten lassen, das seien alles “true 3,7V devices”, was dann erst mal zu der Auffassung geführt hat, sie seien eben ungeregelt…

  7. adminon 12 Apr 2012 at 20:16

    Markus, ja.. das ist neuer und besser als die Infos die ich zuvor dazu hatte. Danke!!

    “Janty Neo Classic Batteries, 650 mAh: provide 3.4 Vrms, using a PWM signal of 100Hz (approx.)…”

  8. allyon 01 Jun 2012 at 15:28

    Hi, gibt’s inzwischen schon Erfahrungswerte bzgl. der Laufzeit der Puromizer? Bisher bin ich hartnäckig bei 510-Watteverdampfern (mit blue foam) hängen geblieben, weil ich mit den T-Systemen nie so richtig warm geworden bin. Ein (bzw. zwei, wegen Parallelnutzung) 510er VD hält bei mir (ohne irgendwelche Pflegemaßnahmen) im Schnitt 8-12 Wochen (45PG, 45VG, 10 Wasser, FA Aromen) durch. Kann ein Puromizer da mithalten? Leidet die Performance, wenn man eGo Akkus verwendet, statt neo Akkus?

    Danke schonmal! ally

  9. adminon 01 Jun 2012 at 15:46

    Ally,

    6-8 Wochen halte ich für realistisch, je nach Nutzungsintensität.. Ich hab etwas weniger VG in meinen Standardliquids (nur ca 30%), Aromen überwiegend FA.. Ob nun Ego Akku oder Neo Akku ist egal, aber vergiss den Airflow Ring nicht.. Persönlich bevorzuge ich im Fall manueller Akkus die Joyetech Ego-C Akkus mit Ladezustandsanzeige (oder für Auto halt die Automatic Janty Neos)

    Nimm am besten gleich die neue Puromizer+ Variante, irgendwie gabs da teilweise bei den alten Puromizern wohl einige weniger gute Chargen, die hatten wohl teilweise ein Kokelproblem. Bei mir haben auch die alten nie gekokelt.. Die neuen liegen zwar hier, aber ich hab se noch gar nie ausgepackt..

    Darf ich fragen, wo du den Blue Foam kaufst, denn will ich unbedingt mal in meinem Bulli A2 Classic testen..

  10. allyon 01 Jun 2012 at 23:30

    Huhu,

    danke für die schnelle Info. Dann werde ich mal bestellen und schauen, ob der neo was für mich ist :-) Den blue foam kaufe ich in der Zoohandlung (Aquaristikbedarf). Wichtig ist nur, dass man den feinen nimmt und ihn heiß auswäscht. Habe vor über einem Jahr einen Schwamm gekauft und noch locker die Hälfte davon übrig. Hält also ewig. Kostet auch nicht die Welt (ca. 7 €) und bringt echt viel gegenüber Watte: Kein Fusseln, kein Siffen.

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