Jul 02 2011

WP7 oder iPhone: Zune vs. iTunes

veröffentlicht in Kategorie Computer  

Beide Plattformen, WP7 und iOS sind geschlossene Plattformen, ein Befüllen des jeweiligen Handys, das Synchronisieren, etc klappt nur mit der jeweiligen Software. iTunes beim iPhone und Zune bei Windows Phone 7. So wird die Software, die zur Medienverwaltung benutzt werden muss, ein nicht zu verachtender Bestandteil der jeweiligen Userexperience.

Ich war noch nie ein Freund von iTunes unter Windows, ich finde das Programm läuft auf Windows7 64bit Rechnern erbärmlich, ineffizient und ressourcenfressend. Ich habe mir iPhones und iPads gekauft, trotz iTunes. Und ich wurde nicht enttäuscht: Der Outlook Connector stürzte bei mir alle Nase lang ab oder belegte Dank eines wahrscheinlich immer noch nicht behobenen Memory Leaks schon mal den kompletten Arbeitsspeicher. Eigentlich müsste ich Apple dafür dankbar sein, denn wegen dieser Probleme (und dem i7 Synch Bug in iTunes Windows) habe ich letztendlich dann alles auf Exchange umstellt. Eine meiner besten Entscheidungen ever! Noch was zur Performance: Kein anderes Programm schafft es auf meinem i7 mit 8 GB RAM und einer Geforce GTX 570 bei der Wiedergabe selbst noch von SD Medien zu ruckeln oder mit Tearing zu glänzen. Es ist eine Schande, mit was Apple hier die iPhone Nutzer unter Windows straft.

Neben iTunes selber schaufelt Apple bei der Installation ungefragt auch gleich noch Quicktime mit auf den Rechner und verankert neben iPodservice, Apple MobileDeviceServices und iTunesHelper auch gleich noch den kompletten Bonjour Network Service, den man ausserhalb der Applewelt für exakt gar nix brauchen kann – ein paar wenige iPhone Apps nutzen Bonjour für den Sync, so dass man es auch nicht einfach deinstallieren kann. Nun ist Zune mit seinem 120 MB Installpaket weiß Gott auch kein Leichtgewicht und legt sich auch gleich mit 3 Services in den Hintergrund. Im Betrieb genehmigt es sich durchaus auch seine 140 MB RAM beim Browsen meiner Library, 175 MB bei 5% CPU Last während des Betrachtens eines SD Films –  iTunes 180 MB beim Browsen und 255 MB beim Abspielen SD bei 20% CPU Last), der Hauptknackpunkt ist eigentlich: das Zune ist merklich flotter, das Browsen durch eine umfangreiche Sammlung geht flüssiger von statten, das Gesamterlebnis glatter.

Während iTunes 4 unterschiedliche Grundansichten bieten kann, von Coverflow bis hin zur Listenansicht, die alle nochmal individuell konfiguriert werden können, gibt’s in Zune nur eine Ansicht und selbst die ist nicht mal gross anpassbar.

Organisation der Mediendateien

Selbst große iTunes Fans werden mir beipflichten, dass wenn man iTunes nutzt, man bessere seine eigene Datei- und Ordnerstruktur aufgibt und iTunes einfach alles umkopieren und verwurschteln lässt, wie Apple das für Richtig hält. Auch wenn dadurch TV Serien im Unterordner MyMusic landet..  und Filme und eBooks auch irgendwo so zwischen den Alben herumdümpeln. Als Apple Fan hat einen die Dateistruktur nicht zu interessieren. Zune zwingt mir keine eigene Ordnerstruktur auf, sondern arbeitet ohne zu Murren mit meiner Struktur. Anders gesagt: Zune kann meine Medien auch gar nicht verschieben, selbst wenn ich das wollte. Wie man seine Sammlung organisiert, das überlässt Zune (notgedrungen) vollkommen dem Anwender. Außer: nicht mehr gewünschte Dateien Löschen und doppelte Dateien aussortieren kann es die Dateistruktur nicht bearbeiten. Ich halte das hier für eine Glaubensfrage: Apple ist mit seinem Friß oder stirb Ansatz riesig groß geworden.. ich jedoch lass mir nur ungern was vorschreiben.

iTunes bietet mit dem Home Sharing Wizard eine rudimentäre Lösung, unterschiedliche Medienbibliotheken so halbautomatisch im heimischen LAN synchron zu halten, wirkt allerdings ein bissl wie ne fußlahme Ente. Mit iCloud wird das dann allerdings alles besser und durch die Cloud dann ein zentrales Syncing möglich werden. Zune bietet nichts dergleichen.

Metainformationen

Während iTunes Metadaten in einer eigenen DB verwaltet, nach dem ersten Import sich um Tags nicht mehr groß kümmert und sich Änderungen an den Mediendaten daher primär auch nur noch auf die iTunes eigene DB auswirken, funktioniert Zune hier grundsätzlich anders: Medieninformationen kommen aus den ID-Tags der jeweiligen Dateien, die auf beliebig per Netzwerk erreichbaren Pfaden abgespeichert sein können.  Ändere ich eine Metainformation in dem eingebauten Tageditor dann schreibt mir Zune diese auch bis auf meine NAS zurück und macht die Änderung so für alle anderen Abspieler und Dienstprogramme nutzbar. Während iTunes sich und die Mediensammlung abschottet, für sich beansprucht, funktioniert Zune wunderbar auch als kleines Rädchen im Zusammenspiel mit anderen Programmen oder Nutzern im Netzwerk. Von den möglichen Problemen einer gelockten, zentralen DB will ich gar nicht erst groß anfangen, obwohl Anfangen ein gutes Stichwort ist.. seit meinem ersten iPhone 3G durfte ich diese zentrale DB bereits 3 Mal zusammenflicken und wieder mit den Tags in den Dateien neu aufbauen.

Beide Programme erlauben das Rippen von ungeschützten Audio CDs, beide Programme versuchen, fehlende Medieninfos online zu ergänzen und z.b. Albumcover, etc. einzusammeln, ich erhalte jedoch mit Zune die besseren Resultate und konnte erst in Zune die Lücken füllen, die iTunes selbst mit kostenpflichtigen CoverScout noch gelassen hatte.. und vor allem:  Zune schreibt diese Daten auch tatsächlich in die Tags.

Suche

Nun sollte man annehmen, dass das DB Backend von iTunes gerade bei der Suche massive Vorteile bringen sollte. Leider ist genau das Gegenteil der Fall. In der Zeit, bis iTunes meine lokale Sammlung durchsucht hat, hat Zune die Titel lange gefunden, den Marktplatz noch schnell nach passenden Online Angeboten abgegrast und wartet auf mich. Da verstehe ich den Sinn einer zentralen Medieninfo DB leider nicht wirklich. Auf der anderen Seite könnte man Zune ankreiden, dass es diese Marktplatz Suche gefälligst zu unterlassen hat. Während iTunes gekaufte und lokale Medien strikt trennt, gibt die Suche in Zune Treffer getrennt nach in der eigenen Sammlung / im Marketplace wieder, und damit ist dann auch sofort klar, hab ich den Song eigentlich und wo kann ich ihn kaufen.

Das Shopping Erlebnis

Redet man von iTunes oder Zune, kommt man zwangsläufig auch zum dazugehörigen Shop, um seine Geräte mit neuen Inhalten zu befüllen. Auch wenn Zune gut aufgeholt hat und inzwischen ein passables Angebot aufweisen kann, ist die Anzahl an Titel im iTunes Store noch immer merklich größer. Auch beschränkt sich Zune auf Musik, Musikvideos und Filme, während man bei iTunes auch eine gute Auswahl an TV Serien bekommt, teils auch in Originalsprache, das hab ich in Zune nirgends gesehen. Und wenn man iTunes dann noch mit nem “geborgten US Account betreibt”..

Im iTunes Store bereits gekaufte Titel werden mir nicht gesondert angezeigt, genau gesagt hat der iTunes Store keine Ahnung, welche Titel ich schon besitze und welche nicht (Apps sind die Ausnahme). Zunes Marketplace zeigt mir deutlich an, wenn ich einen Titel (Zune verwaltet keine App Käufe) schon in der Sammlung habe, auch wenn ich diesen gar nicht dort gekauft habe. Mein “Night at the Opera”-Album habe ich selbst gerippt und siehe da, im Zune Marktplatz sagt er brav: “Schon in der Sammlung vorhanden”. Klappt natürlich nur, wenn die Songs ordentlich getaggt wurden. In iTunes sind das immer 2 getrennte Suchabfragen, rein in Shop, bissl stöbern, raus ausm Shop, sicherstellen, dass ichs noch nicht hab, wieder rein in Shop. Umständlich.

Auch die Darstellung im iTunes Store mit seinen “doppelten” Scrollbalken” treibt mich immer wieder in den Wahn (WordPress übrigens auch – der Editor da hat das selbe Problem). Wenn die eigentliche Seite bereits einen Scrollbalken hat, dann ist ein darauf platziertes iFrame mit noch einem Scrollbalken darin (ich nenns Schachtel-Scrollbalken, keine Ahnung, obs das Wort gibt) ein ganz großer Schmerz im verlängerten Rücken. Und die horizontalen Scrollbalken im iTunes Store hab ich sowas von gefressen. Zune macht das wesentlich eleganter, auf Schachtel-Scrollbalken wird verzichtet, aber auch da gibts horizontale Scrollbalken, aber die reagieren aufs Mausrad wenn man drauf zeigt.. schlau nicht? Nur ein Beispiel, warum ich lieber bei MS einkaufe..

Raubkopie Paranoia

Einmal gekaufte aber verlorene Titel kann ich in iTunes wenig überraschend auch nicht nochmal erneut downloaden, ohne nochmal erneut zur Kasse gebeten zu werden. In Zune kann ich einen verlorenen Titel dann nochmal downloaden, wenn er noch in der Kaufhistorie gelistet ist. Apps kann man bei beiden erneut downloaden.

Ein Zurückkopieren der Sammlung vom iPhone zurück auf den Computer ist nicht möglich, weil das iTunes vorsorglich beim Syncversuch das Gerät löscht. Ganz großes Kino, Apple, wirklich toll. In Zune dagegen kann man sich mit dem Gast Zugang behelfen, zieht dann in der Geräteverwaltung die Songs zurück auf den PC, anschliessend muss bei DRM geschützten Medien allerdings dann die Lizenz erneut überprüft werden.

Wenn wir’s grad von Lizenz haben: iTunes erlaubt 5 Geräte pro Account, die nur ein einziges mal pro Jahr ausgewechselt werden können. Zune zeigt sich auch da flexibler und gibt 5 Geräte, wovon pro Monat 1 Gerät getauscht werden darf.

Bevorzugte Dateiformate

iTunes unterstützt zwar MP3 (problemlos) und MP4 (etwas zickig beim Import), bevorzugt aber AAC  bei Musik bzw. das eigene M4V  bei Videos (letztere fast alle DRM verseucht). Die angekündigten iCloud Features welche die nächsten iTunes Versionen wesentlich ergänzen werden setzen auch wieder AAC Dateien voraus. Wer wie ich seine Sammlung seit 20 Jahren in MP3 angelegt hat, wird nur sehr ungern diese in AAC konvertieren wollen, das sind zigtausend Titel. Wie oben schon erwähnt, will iTunes von MP3 Tags nicht viel Wissen. Kurz gesagt: MP3 und MP4 sind definitiv nicht die idealen Formate für iTunes und damit macht sich iTunes bei mir zumindest unbeliebt. Das DRM verseuchte M4V ist ja von vornherein ein NoGo und wird bei mir stets postwendend in MP4 gewandelt.

Zune setzt von Hause aus bei Musik auf MP3 und Videos kommen in der Regel in (DRM versuchten) WMV oder eben MP4. Exakt die Formate, auf denen ich meine Medienbibliothek aufgebaut habe (neben .TS, das weder von iTunes noch von Zune unterstützt wird und teilweise MKV, das ich noch nicht getestet habe, mit keiner Software). Jetzt ratet mal, wer hier von mir ein Sternchen in diesem Abschnitt bekommt? Mein Hauptnutzen ist aber eh ein anderer: ich streame von einem UPnP DLNA Streaming Server auf der NAS, auch per Internet, zu allen Geräten, ob nun iPhone, TV Box oder eben WP7 Handy. Während Zune zumindest theoretisch in der Lage wäre, on the fly beim Sync nicht passende Videoformate zu transcodieren, weiss ich es bei iTunes einfach nicht und bei WP7 hab ichs nie getestet.

Kurz ein Satz zum Streaming, während ich beim iPhone mit AirPlayer wunschlos glücklich geworden bin, klemmt es beim Streaming zu WP7, derzeit nutze ich die Betaversion einer speziell für WHS2011 geschrieben Lösung, die funktioniert sauber, aber kaum jemand nutzt WHS und die stehen derzeit glaub im Regen.. da machen wir in Gedanken ein dickes Minus bei Wp7.. Streaming zum WP7 ist noch echtes Ödland.

Ein weiteres hochgelobtes Feature von iTunes ist dieses AirShare AirStream.. oder so.. eine Streaming Funktion von iTunes zu.. anderen Apple Geräten, ich vermute auch mal iPhone, aber Apple TV ganz gewiss. Oder diese drahtlose Anbindung an Funk-Lautsprecher..  Hmm.. ist bestimmt ganz toll, genauso toll wie das drahtlose Drucken im iPhone ;-). Ich hab die 2 Funktionen jedoch noch nie ausprobiert, ich verwalte mein Filmarchiv nicht in iTunes und hab es auch nicht vor.

Synching und Backups

iTunes erstellt automatisch in bestimmten Abständen Backups des gesamten iPhones und speichert diese für eine mögliche Desaster Recovery auf dem Desktop PC ab. Wenn diese Backups nicht so fürchterlich lange dauern würden wäre das, nein, das ist gut. Manuelle Backups kann man ebenfalls jederzeit anstossen. Mein Zune dagegen hat erst einmal ein Backup gemacht, zumindest hab ich es erst einmal bewusst gesehen: vor der Installation des letzten großen OS Upgrades und eine Möglichkeit, ein Backup manuell anzulegen habe ich noch keine gefunden. Der Punkt geht ganz klar an iTunes.

Der große Vorteil von Zune beim Syncing ist zum einen das bereits schon erwähnte Reverse Sync zurück auf den Desktop und zum anderen der drahtlose Sync über WLAN, man muss das WP7 nicht an den Zune PC direkt per Kabel anstecken, es langt, wenn das WP7 in WLAN Reichweite ist und am Ladegerät hängt. Dies gilt jedoch nur für zu übertragende Medien..

Während iTunes zum Sync von PIM Daten mit Outlook auf seinen imho arg holperig gestrickten Sync Client zurückgreift, hat sich Microsoft dazu entschlossen, überhaupt keinen direkten Sync mit Outlook anzubieten. Der Sync eines WP7 mit Outlook funktioniert ausschliesslich (eMail mal aussen vorgelassen, die wird in der Regel ja ned gesynct sondern direkt abgeholt) über einen Cloud Anbieter (Live/Skydrive oder Google) oder aber über ein (gerne auch Hosted) Exchange. Ein mutiger Schritt… man könnte auch dumm sagen, auch wenn ich jetzt die Vorzüge des Cloudsyncs OTA herunterbeten könnte.

Ein Versuch eines Fazits?

Zune ist ein einfacher Dateiverwalter, mit brauchbaren Tag Tools, der meine Mediensammlung nicht umzusortieren versucht. Es hat keinerlei Sonderfunktionen und beschränkt sich auf das Wesentliche: Dateien auf das Wp7 kopieren, Backups der Mediensammlung erstellen und die Metadaten aufbereiten. Erstellung von Playlisten, auch “smarte Playlisten” und Nutzung als einfacher lokaler Player, ist aber für die 2 Anwendungen nicht sehr  komfortabel. Ein paar halbherzig umgesetzte Social Network Funktionen für Windows Live runden das ganze ab.

iTunes dagegen übernimmt die komplette Kontrolle über die Mediensammlung und teilt nur sehr ungern mit anderen, seien es User oder andere Programme. Es behandelt ID Tags stiefmütterlich, wodurch die Datenpflege nur iTunes selbst zugute kommt. Es wurde eher schlecht als recht auf Windows portiert, die OSX Version funktioniert um Längen besser. Es biete mehr Funktionen, mehr Konfigurationsmöglichkeiten und den größeren Store, wirkt zu weilen aber behäbig, umständlich und outdated. Das Social Network Ping, das hier noch integriert ist, kann man glaub getrost als gefloppt bezeichnen. Es kann die Mediensammlung, wie auch das iPhone backupen, als lokaler Player hab ich unter Nvidia massive Probleme, es erstellt komfortabel auch smarte Playlisten und bietet mit Streaming / HomesSharing ein paar Zusatzfunktionen, die ich persönlich nicht brauche. iTunes kann Outlook direkt mit dem iPhone synchen.

Ich..

Ich hasse iTunes, seine nervigen Update Prompts (zum 100ten mal, ich will kein Safari installieren..), ich hasse es, wenn iTunes sich an meinen Dateien und Verzeichnissen vergreift. Ich hasse die miserable Performance auf meinem Rechner, den buggy SyncClient, der mir zigmal schon doppelte und dreifache Daten in Outlook beschert hatte oder schlicht nicht mehr syncen will, die Crashes und Hänger und überhaupt.. die Bedienung des Stores, das Browsen meiner Sammlung, die Tatsache, dass ich ein 3GB Download nicht abbrechen kann, was mir eine 250,- Euro Mobilrechnung für UMTS Benutzung eingebracht hatte.

Wenn das iPhone eine Schwachstelle hat, dann ist es iTunes unter Windows, dicht gefolgt von Apples “ihr habt so zu wollen, wie wir Euch das sagen” Arroganz, denen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist.

One response so far

One Response to “WP7 oder iPhone: Zune vs. iTunes”

  1. Lukas Kochon 09 Nov 2011 at 17:58

    Sehr schöner Artikel. Hat mir gefallen. Obwohl ich mit dem iPhone und iPad sehr zufrieden bin, nervte mich iTunes unter Windows auch enorm. Unter Mac OS X läuft es performanter jedoch wird es, deine gennanten Nachteile, dadurch auch nicht los.

    Desweiteren gefällt mir Zune einfach von der Oberfläche und der Bedienung wesentlich besser als iTunes. Ein weitere Punkt der mir noch aufgefallen ist, der Apple Store ist extrem viel langsamer als der Zune Store.

    Schade eigentlich, dass man seine Apple Geräte nicht mit Zune verwalten kann. Das wäre für mich eine super Lösung.

    Danke für den Artikel.

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