Apr 18 2010

Warum ich Windows Home Server mag..

veröffentlicht in Kategorie Computer  

NAS gibt’s viele am Markt, die meisten nutzen jedoch ein Linux System und vertrauen auf Samba. Was Windows Home Server für mich zum besseren System macht, gibt’s nach dem Klick auf..

  • Die meisten NAS Boxen sind mehr oder wenig völlig “geschlossene” Systeme, welche erst mit Crack Programmen für Änderungen am “Betriebssystem” der NAS geöffnet werden müssen – inkl. Garantieverlust. Windows Home Server ist dagegen einfach nur ein (abgespecktes) Windows 2003 Server und alles, was man mit Windows machen kann, geht auch mit Windows Home Server. Weitere Tools installieren? Den unzureichenden Mediaserver gegen was brauchbares tauschen? Treiber aktualisieren? Alles kein Problem mit WHS – im gewohnten Windows Umfeld und nicht in der Telnet Konsole dazu noch.
  • Linux/Samba basierte NAS Boxen können mit dem Schreibschutz Attribut von Windows nichts anfangen. Ich bzw. unsere Code-Revisionsverwaltung nutzen aber dieses Attribut um auf Shares, die z.B. in Programmierprojekte eingebunden sind, bestimmte Dateien provisorisch erst mal zu locken. So kann ich zum Beispiel meine Buffalo TeraStation nicht für die Entwicklung nutzen, weil diese das Schreibschutzattribut vergisst – Windows Home Server kann es jedoch problemlos.
  • Echte “Set it & Forget” Backupstrategie für bis zu 10 PCs im heimischen Netzwerk. Jede Nacht laufen vollautomatische Backups meiner PCs ohne dass ich einen Finger krümmen müsste.
  • Einfache Erweiterung der Festplattenkapazität über handelsübliche HDDs, auch bunt gemischt und in jeder Größe nicht auf wenige sündhaft teure Modelle des NAS Geräteherstellers beschränkt. Vor allem auch der Upgrade/Tausch einer Platte im laufenden Betrieb z.b. gegen eine größere Platte ist sehr elegant gelöst.
  • Große Anzahl an kostengünstigen WHS Extensions / AddOns die weitere Funktionen zur Verfügung stellen. Im Prinzip ist dazu auch jedes Windows Programm auf dem HomeServer installier- und damit nutzbar..
  • Terminal Server Funktion – Remote Zugriff auf alle heimischen PCs mit Windows Vista/7 in Version “Pro” bzw Ultimate.
  • Problemloser Zugriff auf die Shares des WHS von Remote via WebInterface, FTP, etc.
  • Dank Windows Desktop Search / Indexdienst ist Einbindung in systemweite Suche möglich.
  • Zentrale Warnfunktion bei Sicherheitsproblemen der bis zu 10 angebundenen ClientPCs

Was mir nicht so gut gefällt:

  • Kein echtes RAID.. WHS dupliziert Dateien über zwei Platten mit Hilfe des Drive Extenders, was zwar erhöhte Datensicherheit bringt aber in Sachen Sicherheit (und theoretisch auch Performance) nicht ganz an die Möglichkeiten entsprechender RAID Setups heranreicht.
  • Striktes, nicht erweiterbares Limit auf 10 Client PCs. Mehr geht nicht.

2 responses so far

2 Responses to “Warum ich Windows Home Server mag..”

  1. Ralphon 07 Aug 2010 at 20:19

    Hallo,

    eine Frage hätte ich zu Deinem Beitrag zum WHS, den ich gut nachvollziehen kann als Nutzer eines Acer H340. Ich muss aber dazu sagen das ich das Teil ausschließlich Privat nutze und alles andere als ein netzwerkkenner bin. Mein wissen reicht für Netzlaufwerke verbinden und das war es auch schon… Naja etwas mehr ist es schon.

    Zur Frage…
    Im Vorletzten Punkt steht “Dank Windows Desktop Search / Indexdienst ist Einbindung in systemweite Suche möglich.”
    Wie bindet man das ein?
    Oder ist das schon von alleine eingebunden. Meine Clients sind ein Vista und ein Windows 7 Rechner.

    Gruß und Dank
    Ralph

  2. […] Home Server und eben nicht Linux (was genau ich daran so gut finde schreibe ich hier http://www.mountainprophet.de/2010/04/18/warum-ich-windows-home-server-mag) – wobei man auch hier noch Linux drauf installieren könnte, wenns denn unbedingt sein […]

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