May 04 2008

Testbericht Fujitsu Siemens Scaleo PI 2662 – Variante VARIO185

veröffentlicht in Kategorie Computer  

Nachdem ich im März eines der Vorjahresmodelle des PI 2662 unter die Lupe genommen habe, wurde am Samstag als Ersatz für meinen kaputten Acer E571 nun ein aktuelles Modell der Scaleo PI 2662s geliefert. Es handelt sich um Produkt Code: CUZ:P-GER-VARIO185. Gekauft für 666,- Euro bei Amazon.de – inkl. Overnight Express, weil ich ohne PC etwas Probleme bekommen hätte.

Das hier getestete Modell entspricht in fast allen Punkten dem letzten Testbericht zum Scaleo PI 2662 aus dem Vorjahr. Ich beschränke mich hier also weitgehend auf die Unterschiede.

  • Mainboard, Gehäuse, Lüfterkonstruktion, Netzteil, sämtliche OnBoard Komponenten sind exakt identisch, ebenfalls identisch ist die für dieses System völlig unterdimensionierte Noname Geforce 8600GS mit 512MB.
  • Eine neuere BIOS Version vom 30.01.2008 ist installiert.  Als erwähnenswert ist das Thermal Management und die manuelle Konfigurationsmöglichkeit der RAM Timings, sonst nichts außergewöhnliches. Für den Overclocker nicht flexibel genug.
  • Anstelle der 2x 1GB RAM Module gibts in diesem Modell nun 1x 2GB und 1x 1GB RAM, immer noch das zu langsame DDR2-667, immer noch gibt es nur 2 RAM Steckplätze und dazu noch ist es diesmal eine wilde Mischung aus Hynix und Samsung RAM Modulen.
  • Anstelle der Seagate 360 GB Platte ist nun eine Western Digital WD5000AAKS-07YGA0 mit 500GB, SATA2 , 7200 RPM verbaut.
  • Als DVD Brenner kommt nun ein LG Electronics HL-DT-ST DVDRAM GSA-H60N zum Einsatz. SATA, Double Layer.
  • Die Software Vorinstallation ist auch identisch, allerdings gibt’s diesmal Mainboard Handbuch und ein (wenig hilfreiches) Handbuch zur Grafikkarte, die ich auf dem letzten PI 2662 nicht gefunden hatte.

Performance:

Die Performance Werte entsprechen +/-  1 bis 2% den Werten des Vorjahresmodells (Link zum Test siehe oben). Auch mit einer Geforce 8800 GTS ausgestattet, bleibt die Performance in 3D Mark 06 identisch.

Wärme- und Geräuschemissionen ebenfalls unverändert.

Fazit:

Noch immer stehe ich der Kombination aus Core2Quad Q6600 und dieser Spielzeug Grafikkarte 8600GS sehr skeptisch gegenüber. Dazu das langsame RAM. Bei den zig Varianten, die FuSi von dem PI 2662 inzwischen im Handel hat, warum nicht mal eine mit 500GB HDD und Geforce 8800? Dann hätten wir ein schöne Spiele-/Multimediamaschine.

Der Rechner ist sehr “Basic”, MInimal Austattung ohne irgendwelche unnötigen Extras. Kein Bluetooth, kein WLAN, kein ESATA, nix TV Karte, kein RAID. Das einzig hervorstechende ist die inzwischen zur Mainstream gewordene Core2Quad CPU. Aber so ein einfaches System hat auch seine Reize. Reduziert aufs Minimum ist in der Regel weniger Problematisch.

Hier im Hause Sack sind die RAMs gegen ein 2x2GB Kit Corsair DDR2-1066 getauscht worden, und die Geforce 8600GS wurde durch ein alte 8800 GTS/640 Ersetzt. Mit 10026 Punkten in 3DMark06 bin ich jetzt wieder zufrieden.

Nachtrag:

Insgesamt unterscheiden such die zahlreichen Varianten des PI 2662 in folgenden Austattungsmerkmalen:

  • Entweder eine Core2Quad Q6600 oder seltener eine höher getaktete Core2Duo Variante
  • HDD Kapazität von 360GB bis 1.000 GB von unterschiedlichen Herstellern
  • entweder 2 GB oder 3 GB RAM, immer DDR2-667
  • Unterschiedliche DVD Brenner, jedoch soweit immer gleichwertig

Je nachdem, zu welchen Preis das angeboten wird, gibt’s hier schon mehr oder weniger interessante Varianten. Siehe dazu auch mein Meckerpost über den Modellwirrwarr bei Fujitsu Siemens.

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