Oct 01 2007

Neue Smartphones müssen her

veröffentlicht in Kategorie Computer  

Alle 2 Jahre wieder kommt die Vertragsverlängerung für unsere T-Mobile Handyverträge und wie immer ist der wirklich Bedarf an einem neuen Handy mäßig bis nicht vorhanden. Ich kann den Handywahn so mancher Zeitgenossen nicht verstehen, die jeden Monat bald ein neues brauchen, aber jedem das Seine sag ich mal. Für mich ist es immer eher eine Qual.

Der Bedarf:

Die akute Bedarfslage sieht wie folgt aus: Die Akkuleistung meines alten T-Mobile MDA III ist nicht mehr das, was sie mal war. Und da ich unter Windows Vista damals bei dessen Release die Synchronisierung nicht zum Laufen bringen konnte, hab ich es seit dem gar nicht mehr eingeschalten. Für das Handy meiner Frau haben wir vor ca. nem 3/4 Jahr das Ladegerät verlegt (“das muss doch hier irgendwo in der Ecke hier unter all dem Kabelzeugs begraben sein”). Inzwischen war dann irgendwann mal der Akku leer, gestört hat das allerdings auch niemand. Wie man sieht, war es wirklich dringend mit den neuen Handys.

Die Ansprüche:

Wenn schon der Bedarf nicht der Rede Wert ist, dann sollte ja zumindest die Wunschliste etwas mehr hergeben, und die hat es in der Tat in sich:

  • Ein Smartphone muss es sein. Ich schlepp doch nicht 2 Geräte mit mir rum, PDA und Handy – und dazu noch ne  Digicam für Schnappschüsse? Ne, wenn schon, dann alles in einem, sonst bleibt es eh wieder aufm Schreibtisch liegen.
  • Eine eingebaute Knipse für Schnappschüsse will ich haben. Frau auch. Unsere zwei Canon EOS 400D Digital-SLRs tun zwar immer noch hervorragend ihre Dienste, aber wer schleppt schon gerne immer diesen Klotz mit sich rum.
  • Windows Mobile 6 ist Pflicht. Alte Windows Mobile kaufen kommt gar nicht in die Tüte. Symbian mag ich nicht, da gibts die Software nicht, die ich mag und ausserdem hab ich keine Ahnung in der Programmierung für Symbian, dagegen hab ich für meine PocketPC Freeware sogar schon mal einen Preis gewonnen (die müssen Tomaten auf den Augen gehabt haben – oder niemand hatte sonst mitgemacht)
  • GPS integriert.. wenn schon denn schon. Meine Frau sagt immer: Du verläufst dich noch aufm Weg zum Klo.
  • Frau sagt, Englisch muss es können. Argl. Dieses Drama wieder. In Deutschland ein Produkt in Englischer Sprache zu bekommen ist ne mittlere Katastrophe. Aber da wir bisher mit den HTC basierten MDAs der Telekom mit ROM Upgrades immer Glück gehabt hatten, war das zumindest kein unüberwindbares Hindernis.
  • Ein Scrollrad. Ich kauf kein Smartphone mehr ohne Scrollrad. Ich lese gerne Ebooks mit meinem PDA, aufm Klo, im Flugzeug, etc. Und einhändig im MS Reader ein Ebook zu lesen ist ohne Scrollrad einfach nur unbequem.
  • UMTS Modem Funktion. Öffentliche WLAN Hotspots sind selten, zumindest mal Offizielle, ungesicherte oder WEP verballhornte WLANs findet man ja an jeder Strasseecke genügend. Und ich mag es nicht, wenn ich mit dem Laptop unterwegs bin und kein Anschluss finde. Da kommt so ein UMTS Modem doch ganz praktisch.

Die Lösung?

In Anbetracht der o.g. Wunschliste haben wir uns für den T-Mobile MDA Vario III entschieden. Auch bekannt als HTC Kaiser, bzw. HTC TyTN II (wasn scheiss Name.. Titten, Tüten, ah Titan..). Unsubventionierter Einzelpreis knappe 650,- Euro, als Zugabe zur Vertragsverlängerung unserer T-Mobile Business Verträge: knapp 200,- Euro. (damit dürfte wohl auch klar sein, warum wir immer noch jeden Monat Grundgebühr für einen Handyvertrag zahlen: 24x 10 Euro = 240 Euro. Preisersparnis beim Handykauf: 450,- Euro.

Auf die Frage, ob man den Vario III nicht doch auf Englisch umschalten könne, wüsste die technische Geschäftskundenhotline von T-Mobile auch nach 7 Tagen intensiven Forschens noch keine Antwort. (Die Antwort ist: “Nein”. Anders als z.b. bei Palm PDAs, sind Windows Mobile Geräte immer nur in 1 Sprache)

Natürlich wäre es zuviel verlangt gewesen, wenn T-Mobiles Geschäftskunden-Vertrieb es geschafft hätte, uns eines der ebenenfalls von T-Mobile vertriebenen UK oder USA Modelle zu liefern, so dass wir zunächst mal nur 1 Gerät in Deutsch bestellt haben. (wenn ichs ned Englisch bekomm, brauch ich den 2. nicht).

Und noch esoterischer, aber genauso unerfüllbar, war unser Wunsch der abweichenden Lieferanschrift. Lieferung nur an Rechnungsadresse, come hell or high water.

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