Sep 04 2007
Frustmomente beim Gassi gehen..
Meine Fellnase ist ein “Rüpel”, der deshalb bislang nur an der Leine raus darf. (Es wird besser, inzwischen komm ich an den meisten Hunden vorbei, ohne das es ein Aufstand gibt – aber das war ein gutes Stück Arbeit und wird auch noch viel Zeit und Geduld brauchen). Ich betrachte es als meine Pflicht, für die Sicherheit meines Hundes und die anderer Personen zu sorgen – auch wenn das in letzter Konsequenz heißt, mein Nemo darf außerhalb der umzäunten Spielwiese nicht von der Leine.
Scheinbar stehe ich mit dieser Einstellung allein auf weiter Flur. Man wird sogar richtig gehend beschimpft, als Tierquäler, als asozialer Eigenbrödler, weil ich den nicht ganz so kleinen Macho nicht laufen lasse, wie er es vielleicht gerne hätte (und wie ich es im übrigen liebend gerne tun würde.. und wie es sicher besser für ihn wäre.)
Aber Freilauf um jeden Preis?
Ich bin froh über jeden gut erzogenen Hund der ohne Leine an mir und Nemo vorbei läuft.. Je mehr umso besser, je öfter Nemo merkt, das ein anderer Hund kein Grund ist, Rabbatz zu machen, umso besser ist es. Ich hab auch nicht mal etwas gegen “lassen wir die 2 sich mal beschnuppern und Hallo sagen”, auch wenns dabei vielleicht etwas Gebrummel gibt, ich würde allerdings ganz gern gefragt werden *vorher* und ich erwarte, dass das andere Herrchen/Frauchen ebenfalls anwesend ist.
Das Ganze kann in der Praxis dann allerdings auch so aussehen: