Archive for August, 2007

Aug 24 2007

Archlord jetzt komplett Gratis

veröffentlicht in Kategorie: Gaming  

Das anhaltend erfolglose (und von mir seit den ersten Betatests gehasste) MMO Archlord ist nun komplett Gratis spielbar und reiht sich somit nahtlos in die Reihe kostenloser MMORPGs ein, weil niemand masochistisch genug ist, dafür bezahlen zu wollen.

http://www.archlordgame.com/freetoplay.php

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Aug 20 2007

Spontaner Festplattentod

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Viele Jahre bin ich jetzt von Festplattendefekten verschont geblieben, gestern hat es mich doch auch mal wieder erwischt: Windows XP war auf einmal kreuz lahm – ein normaler Bootvorgang dauerte geschlagene 30 Minuten – und ein paar Programme funktionierten nicht mehr richtig. Nach etwas experimentieren, stellte sich heraus, dass ein paar Dateien defekt waren. Das legt die Vermutung nahe, ein Plattenproblem zu haben.

Zwar hatte ich noch ein halbwegs aktuelles TrueImage “Backup” der Platte sicher auf einer externen Platte, aber ganz so einfach wollte ich es mir doch nicht machen. Die Mission war: “rette die Platte ohne auf das Backup, welches sicher im Schrank wartete, zurückgreifen zu müssen.

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Aug 17 2007

Buffalo DriveStation Duo

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Nachdem der Bereits ein paar Monate zurückliegende Testbericht des Netgear StorageCenters SC 101 eklatante Probleme bei diesem Modell zu Tage führte, hatte ich beschlossen, mal nochmal ein paar alternative Backup Möglichkeiten zu testen. Preislich in etwa der selben Liga spielt die DriveStation Duo aus dem Hause Buffalo, die wir nun in diesem Review mal testen und etwas unter die Lupe nehmen wollen.

Würde Buffalos DriveStation Duo 1.5TB nicht über die RAID-1 Möglichkeit verfügen, wäre sie einfach nur eine ganz gewöhnliche externe USB2.0/Firewire 400 Festplatte – wenn auch mit imposanten bis zu 1.5 Terabyte Gesamtkapazität, je nach Betriebsart. Irgendwelche sonstigen Spielereien findet man in dem doch etwas hässlichen schwarz beschichteten Metallgehäuse mit seiner Plastikfront nicht.

Die Bezeichnung DUO verdient die DriveStation DUO zum einen wegen des doppelten Interfaces USB2.0 und Firewire 400 (IEEE 1394a), zum anderen deshalb, weil 2 Platten in dem Gehäuse stecken. Als mögliche Betriebsmodi kommen in Frage RAID-1 Mirroring mit nutzbarer Kapazität von knapp 750GB, Disk Spanning (beide Platten erscheinen als 1.5TB großes Volumen), oder JBOD (2 einzelne 750 GB Platten nutzbar). Der Firewire Anschluss ist doppelt vorhanden, einmal als 4-Pin und einmal als 6-Pin. Ein USB und ein Firewire Kabel wird mitgeliefert.

Im Innern werkeln 2 SATA 7200RPM 750GB 2MB Cache Festplatten, die auf gut zugänglichen – aber proprietären – Wechselschienen montiert sind. Die Festplatten können bei Bedarf selbst getauscht werden, anders lautende Gerüchte im Internet, man könne und dürfe die Platten nicht selber tauschen, sind definitiv falsch – eine Anleitung zum Tausch der Platten findet sich höchst offiziell auch auf der Buffalo Homepage – zumindest auf der wesentlich besseren US Homepage.

Entsprechenden Ersatzfestplatten kann man im Fachhandel allerdings nur zu exorbitanten Preisen bestellen. Die Anschaffung einer neuen DriveStation DUO 1.5TB ist mit ca. 500 Euro nur unwesentlich teurer als der Ersatz einer einzelnen darin verbauten 750GB Festplatte, für die knappe 400 Euro gelöhnt werden müssen. Als Alternative kann man die DriveStation auch einfach nur an den Buffalo Kundendienst zurücksenden, falls es einmal zu Problemen kommen sollte, aber ob das außerhalb der Garantiezeit wirklich billiger sein wird? Ob und wie die DriveStation mit Platten anderer Hersteller umgehen kann, konnten wir derzeit noch nicht klären.

Ein kleiner Lüfter sorgt kaum hörbar für frische Luft im Gehäuse, welches sich durch eingebautes internes Netzteil und die Platten innerhalb einer Stunde Vollast auf etwa „lauwarm“ erwärmt. Das Laufgeräusch des kleinen Lüfters wird locker vom Rattern der Festplatten während der Zugriffe übertönt. Insgesamt empfinden wir die DriveStation als akzeptabel leise. Wie leise der Lüfter auch über längere Zeit nach mehreren Monaten hinweg bleibt, wird sich erst noch zeigen müssen.

An der Frontseite verfügt die DriveStation über POWER und HDD Aktivitäts-LEDs. Rückseitig befindet sich ein Netzschalter, die Anschlussbuchsen, der Stromanschluss (ein handelsübliches schlankes Eurokabel) sowie ein kleiner Schalter, mit dem Manuelles Ein-/Ausschalten oder automatisches Ein-/Ausschalten durch den angeschlossenen PC gewählt werden kann. Sprich im AUTO Modus schaltet sich die DriveStation an, wenn der PC eingeschalten wird und sie schaltet sich mit dem PC auch wieder aus. Den Betriebsmodus setzt man in Windows mit Hilfe eines zumindest unter Vista 32bit etwas fehlerbehafteten kleinen Utilities von der mitgelieferten CD, welches auch als MAC Version vorhanden ist.

Unter Vista gelang es uns zwar, den Betriebsmodus zu ändern, aber danach verabschiedete sich die Software im Nirwana („Reagiert nicht“), so dass wir den Vorgang dann nach 3 Stunden Warten abgebrochen und mit Hilfe der Windows Datenträgerverwaltung dann fertiggestellt hatten. (Laufwerk initialisieren und NTFS formatieren). Zum Glück setzt man den Modus meist nur 1 Mal im Leben einer DriveStation, von daher ist das gerade noch zu verschmerzen. Daß man nach dem erfolgreichen Umschalten des Betriebsmodus das Utility nicht mehr benötigt, hilft uns ebenfalls über den Patzer hinweg zu sehen. Ab Werk kommt die DriveStation übrigens im JBOD Modus, FAT formatiert. Da wir deutlich über 4GB große Einzeldateien speichern wollen, ist eine Neuformatierung im NTFS Format für uns sowieso Pflicht. Die DriveStation benötigt keine sonstigen Treiber etc. sondern funktioniert prima mit den Win/Mac eigenen Treibern für externe USB/FW HDDs.

Mitgeliefert im Paket der DriveStation DUO wird wie schon gesagt jeweils ein 1 USB und 1 Firewirekabel, ein Stromkabel („flacher Stecker“), ein Faltblatt als deutsches Handbuch, eine CD-ROM mit Raid Utility zum Umschalten des Betriebsmodus, einer Software zum Verschlüsseln von Dateien und Verzeichnisse, sowie eine Lizenz des ganz brauchbaren MEMEO AutoBackup.

 

Geschwindigkeitstests

Alles getestet unter Windows Vista 32 „pre-Patch“ per Firewire auf die als RAID-1 konfigurierte DriveStation: Eine einzelne 40MB MP4 Datei kopiert Vista über Firewire in unter 10 Sekunden. Das Arbeitsverzeichnis eines kleinen Adobe Premiere Clips mit 13 Daten und 446 MB wurde in 1 Minute 20 Sekunden kopiert. Unser komplettes \WWW Verzeichnis mit ca. 65.500 Dateien und einer Gesamtgröße von 4.6 GB wurde in etwa 55 Minuten kopiert. Eine 22,1 GB große Acronis TrueImage Archivdatei wurde in ca. 1 Stunde und 3 Minuten übertragen, Durchsatz dabei bis zu 6,02 MB/Sek. Anders gesagt: kann durchgängig geschrieben werden, benötigt die DriveStation DUO bei uns etwa 2 Minuten 50 Sekunden pro Gigabyte. Und liegt damit ein deutliches Stück unter dem theoretischen Maximum von Firewire 400.

Da Microsoft gerade eben erst einen Patch zu Verbesserung der Kopiergeschwindigkeit in Vista veröffentlich hat, haben wir den exakt gleichen Test noch ein weiteres Mal nach Installation dieses Patches durchgeführt, die Ergebnisse unterscheiden sich nur unwesentlich vom vorherigen Ergebnis.

Über USB 2.0 angeschlossen stieg die Schreibgeschwindigkeit deutlich an, so erreichten wir hier Geschwindigkeiten bis 9,5 MB/sec. Genauere Tests müssen wir noch machen. Doch ist der Geschwindigkeitsvorteil in diesem ersten Test gegenüber Firewire doch sehr deutlich ausgefallen.

Fazit dieses Reviews:

Alles in allem bin ich mit der hier in diesem Testbericht ermittelten Geschwindigkeit des Laufwerkes zufrieden – auch wenn dieser Test nicht sonderlich repräsentativ ist und nur die Situation an diesem einen PC wiederspiegelt. Aber selbst so ein Mini Test zeigt schonmal eines: Es geht auch anders als die schnarchlangsamen Performance des leider sehr fehleranfälligen Netgear Storage Center SC-101. Von der maximalen möglichen Performance oder der Performance per IDE/(e)-SATA angeschlossener Platten sind wir auch weiterhin meilenweit entfernt.

Eine etwas höhere Geschwindigkeit würde man ohne den RAID Verbund noch erzielen. Eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung und noch mehr Betriebsmodi würde der Griff zum großen Bruder DriveStation „Quattro“ bringen, welches über eSata nebst passendem PCI Controller ausgeliefert wird. Die kleineren Modelle DriveStation und DriveStation Combo verzichten auf die RAID Möglichkeit, die für uns allerdings als Auswahlkriterium wichtig war.

Was mir im Vergleich zur SC-101 an der DriveStaton Duo fehlt, ist die Möglichkeit des Zugriffs übers LAN, das kann erst die große Modellreihe von Buffalo. Allerdings bleibt immer die Möglichkeit, das Laufwerk als Share in Windows einzurichten und frei zu geben.

Was uns hingegen überhaupt nicht fehlt ist das Fehlen proprietärer Treiber, die Tatsache das wir keinerlei verlorene oder korrupte Dateien nach dem Kopieren zu beklagen haben – die DriveStation funktioniert problemlos auch mit Dateien weitaus größer als ein paar MB – und die spürbar höhere Geschwindkeit der DriveStation DUO will ich auch nicht mehr missen. So kann die DriveStation auch problemlos als Ziel für ein Backup Image mit Acronis TrueImage genutzt werden, was uns mit der SC101 nie gelang.

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Aug 17 2007

Festplatten defragmentieren

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Was ist das, was bringt das?
Festplatten defragmentieren ist eine effektive Möglichkeit, die Leistungsfühigkeit Ihres PCs zu dauerhaft zu erhalten und bei älteren Systemen wieder merklich zu steigern. Unser kurzer Artikel zum Thema Defragmentieren erklärt das wie und warum.

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Aug 11 2007

Ich bin kein Künstler!!!

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

Irgendwo geistern die Details zur Neuregelung bei den Rentenbeiträge sicher durchs Netz. Sinngemäß werden selbständig tätige WebDesigner damit zu Künstlern, für die der Auftraggeber dann für die Dauer der Beschäftigung (was auch immer das nun genau heissen mag), Rentenbeiträge bezahlen soll.

Im Grunde wäre mir das auch relativ Latte.. Ich bin kein Designer, ich kann ned mal nen geraden Strich designen.  Aber das Dumme ist, ich bin Programmierer und programmiere wenns denn sein muss auch mal fürs Web. Nun hab ich einen Kunden, der besorgt ist, ob er meine Firma für Webprojekte beauftragen kann. Dabei machen wir nicht mal Design, das kaufen wir wenn überhaupt, meist von spezialisierten Agenturen ein, wir sind Programmierer, keine Designer. Aber irgendwie bekomme ich den Kunden davon nicht überzeugt. Wir machen was fürs Web, also sind wir doch WebDesigner, und WebDesigner sind nun Künstler.. Und weil wir als Einzelfirma gemeldet sind, mit mir als Inhaber, würde ich damit nun automatisch zum Freiberuflichen Künstler werden. Ich kann die Logik nicht verstehen, ich bin Inhaber einer Firma, die seit 12 Jahren mit StandardSoftware handelt, die Software erstellt und unter dieser Voraussetzung auch mal was ins Web stellt.  Mein Steuerberater sowie mein Anwalt sagt dazu übrigens auch “Nö, ist Kappes. Nix Künstler, nix Rentenbeiträge”.

Ich mag Künstler nicht sonderlich – meine Welt ist trockener, nachvollziehbarer Quellcode, ich bin keiner, will keiner sein. Ich hätte prinzipiell nicht mal was dagegen, wenn mir irgend jemand meine teuren privaten Rentenversicherungsbeiträge bezahlen will, die ich als Selbständiger komplett aus eigener Tasche bezahle, aber wer will das schon.  Also wird diese Konfusion, die sicher nicht nur bei diesem einen Auftraggeber aufkommen wird, am Ende wahrscheinlich doch negative Auswirkungen auf meinen Betrieb haben. Das nervt mich. Ich denke diese Art Schutz der armen freiberuflichen WebDesigner finden nicht mal die freiberuflichen WebDesigner gut, selbst wenn se tatsächlich WebDesigner sind… Aber so isses nun mal in Deutschland.

Nachdem meine Firma seit 15 Jahren existiert, hätte ich eigentlich geglaubt, so einen Kuddelmuddel in Zukunft nicht mehr begegnen zu müssen.. Grad am Anfang war da ja noch immer die Geschichte mit der Scheinselbstständigkeit, die in eine ähnliche Kerbe schlägt. Und jetzt der selbe Spass wieder von vorne, nur diesmal soll ich beweisen, dass ich kein Künstler bin?!

Deutschland macht es klein(st)en Firmen wirklich nicht leicht.

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Aug 06 2007

Dreamweaver CS3 unter Vista

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

Lang genug hat es gedauert, bis Adobe endlich eine Vista kompatible Version des Webseiten-Bastelprogrammes Dreamweaver veröffentlicht hat. Dies ist uns nun als Version CS3 ins Haus geflattert und die anfängliche Euphorie legte sich doch relativ schnell wieder.. Die alten Probleme sind immer noch da – was genau wurde nun an der Vista Kompatibilität verbesser?!

  • Noch immer verabschiedet sich Dreamweaver CS3 zu den unpassendsten Zeiten ohne irgendeinen mir erkennbaren Grund im Datennirvana. “Das Programm wurde beendet”..
  • Noch immer viel zu oft bekomme ich trotz maximalem Speicherausbau meiner Vista32bit Maschine mit 4 GB RAM die Fehlermeldung “Ihr Arbeitsspeicher ist voll” – begleitet vom Verschwinden einzelner Bedienelemente.
  • Noch immer dauert das Öffnen der Sitekonfig eine halbe Ewigkeit
  • die fehlerhafte Anzeige des CheckIn/CheckOut Status scheint sich verbessert zu haben, aber so ganz 100% ist das immer noch nicht.
  • Die FTP Engine für den Dateiupload im Hintergrund ist immer noch Müll.
  • Es nerven weiterhin die Hinweise: “Eine Serverkommunikation findet bereits statt”, vor allem, wenn man “Upload beim Speichern” angeschalten hat und dann z.b. eine Template Änderungen macht.
  • Wieso gibt es eigentlich keine vernünftige Dokumentation des Template Systems? (ok, das ist nun nicht wirklich Vista bezogen)
  • Und auch jetzt noch stimmt die Designansicht von Templates hinten und vorne nicht
  • Aktualisierungen am externen CSS Stylesheet werden sporadisch erst dann sichtbar, wenn man die gerade bearbeitete HTML Seite zu und wieder aufmacht. Das hatte in der Dreamweaver 8 Version einwandfrei funktioniert.

Alles in allem sinkt mein Zufriedenheitsgrad mit Dreamweaver immer weiter. Das Ding ist, machen wir uns nix vor, Schweineteuer und auch die Updates sind nicht wirklich billig. Wenn dann wie im Fall von CS3 die bekannten Probleme der Vorversion immer noch nicht adressiert sind, kaum nennenswerte neue Funktionen hinzugefügt werden (ok, ich gebs ja zu, die CSS Verbesserungen sind nett – der CSS Refresh Bug dafür auch sehr nervig) und statt dessen immer munter neue Bugs hinzukommen, dann kann einen schon Mal der Wechselgedanke zu einem Konkurrenzprodukt beschleichen…  Nur welches? Frontpage Nachfolger Expression Web mit seiner mangelnden PHP Unterstützung traue ich noch keinen Meter über den Weg

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