Archive for January, 2007

Jan 27 2007

Vista Verluste

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Ein Windows Update war schon immer ein Glückspiel, was am Ende noch funktioniert und was nicht. Beim Wechsel von XP auf Vista ist es nicht anders. Hier eine Liste an Programmen, die nun unter Vista nicht mehr funktionieren oder wegen Kompatibilitätsproblem Ärger machen. Diese Liste erhebt selbstverständlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern gibt nur einen Überblick, welche Probleme hier aufgetreten sind…

Hardware:

  • Netgear StorageCenter SC-101: Keine Treiber. Treiber nun verfügbar auf der US Netgear Homepage. Workaround: Auf einem Windows XP PC mit installierten Treibern die Laufwerke freigeben. Mehr infos zum Thema SC101 und Vista hier.
  • Brother Laser-Fax-AllinOne 7820N: Vista hat einen Druckertreiber für das Ding. Als Scannertreiber greift es auf einen Xerox Drucker zurück. Drucken geht, Scannen nicht. Faxen vom PC: keine Chance. Treiberupdate laut dem Hersteller: Q2-2007. Volle Funktionalität nun gegeben.
  • Fujitsu Siemens Amilo M3438G: Lautstärkerad geht nicht, nur Geforce Basistreiber. Treiberupdates: Only God knows… FuSi hat sich bei Treiberupdates nie mit Ruhm bekleckert.

Software:

  • Acronis TrueImage 8: Update (kostenpflichtig) auf aktuelle Version 10 Home oder bessere Edition. Die aktuelle TrueImage Home v10.x Version ist voll Vista kompatibel.
  • Global Graphics JawsPDF Converter 4.1: Nix zu machen, Update “bald”.
  • Microsoft Visual C# 2005 Express: ellenlange Liste von Problemen mit Vista. Zur Not gehts. Update “in Kürze”, Betapatch auf MS Homepage. Allgemein Probleme mit allen Studio 2005 Entwickunglstools. Studio 2002/2003: nix mehr zu machen.
  • Nero 6 OEM: Update (kostenpflichtig) auf neuere Version.
  • Bitdefender Antivirus v10 -> kostenloses Update auf Vista kompatible Version auf der Homepage (http://www.bitdefender.com/vista)
  • globalScape CuteFTP Pro 8: Crash beim Beenden des Programmes. Update ungewiss. Behoben.
  • WS FTP Professional 2007 – nicht kompatibel, Update ungewiss. Was zum Geier is nur mit FTP los?! 
  • Scansoft/Nuance PDF Creator 4: Inkompatibel mit MSIE7, Rechte Probleme bei den HIlfsprogrammen (nicht signiert), lästige Fehlermeldung beim Start, aber die Grundfunktion ist gegeben. Update ungewiss vorhanden. Das Ärgerliche daran ist, dass auf der Nuance Homepage explizit die Kompatibilität mit Vista angepriesen wird. Dumm gschwätzt, mehr isses dann wohl nicht gewesen.
  • Dreamweaver 8, Photoshop CS, ImageReady CS funkionieren problemlos. auf den ersten Blick nur problemlos…

Lobenswerte Überraschungen:

  • Logitechs Harmony Remote Software in Version 7.1 (vom Logitech FTP Server ftp://ftp.logitech.com) funktioniert problemlos, allerdings stellt es Aero ab.
  • Der ClickFinder von TV Movie rennt auch ordentlich
  • Sysinternals ProcViewer rennt problemlos
  • World of Warcraft, Everquest2 keine Probleme
  • IliumSoftware eWallet: zumindest die Desktop Seite macht keinen Ärger, die PocketPC Synchro konnte ich noch nicht testen.
  • Pingplotter…  keine Probleme.

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Jan 24 2007

Windows Vista ist da

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Ok, eigentlich schon seit Vorgestern, aber da hab ich mich noch nicht getraut. Im Zuge unseres Microsoft Fanboi Abos (aka “Partner Programm”) gabs die neue Windows Version frei Haus geliefert, in Form einer Vista Business Upgrade DVD. Upgrade DVD klingt prima, klingt nach “einfach über das XP Home des Opfers  Testkandidaten, ein Fujitsu Siemens Notebook Marke M3438G drüber gebügelt und gut sollte es sein.

Gedauert hat der Upgrade Vorgang geschlagene 2 Stunden. Das Resultat: Blue Screen am Ende des Vista Boots. Ursache: mal wieder die doofen VIA RAID Treiber. Ich hasse diese nichtsnutzigen Raid Controller, die heute in jedem besseren Toaster verbaut werden, machen nur Ärger..  Da ich Vista nachträglich kein neuen Treiber unterjubeln konnte, durfte ich die “WIndows Upgrade rückgängig machen” Funktion austesten. Die funktionierte sogar überraschend gut.

Vor dem 2. Versuch organisierte ich mir daher von VIAArena.com erst mal Vistatreiber für den RAID Controller und kopierte die Dateien auf einen USB Stick. Anstatt eines weiteren Upgrade versuchs versuchte ich nun eine komplette Neuinstallation als DualBoot System auf meiner 2. Platte. Die Installaiton war in gut 45 Minuten erledigt und Vista läuft bis auf wenige Ausnahmen recht gut. Selbst die kritische Geforce 6800 GO – FuSi Spezialversion lieft ordnungsgemäß – mangelnde Treiber für die modifizierte Grafik bietet FuSi nämlich leider nicht an. Was nicht funktionierte war Sound, der eingebaute Realtek AC97 Soundchip wurde schlicht und ergreifend nicht erkannt. Da die Realtek.com.tw Homepage aber den ganzen Tag nicht erreichbar war, gabs dafür zunächst keine Abhilfe. Erst gestern gelang es mir, den passenden Vista Treiber (1.55) zu ergattern. Damit hatte ich zumindest mal Sound, der allerdings ganz gewaltig ist Stottern kommt, wenn die Festplatten am rödeln sind. Das muss ich dringend noch abstellen.

Auf Treiberseite siehts eigentlich ganz akzeptabel aus. Maus (logitech) wurde inkl. aller Buttons sofort korrekt erkannt und die Tastenzuordnung entspricht sogar meinen Vorlieben. Glück gehabt, denn geändert werden könnte die Zuweisung mit dem Microsoft Treibern nicht. Ob Logitech inzwischen Vista Treiber der Mausware anbietet hab ich noch gar nicht geguckt. Ich mochte die Logitech Mouseware eh noch nie. Keine Treiber gibts für den netzwerkfähigen Scanner und die PC-FAX Funktion meines Brother 7820N Multifunktions-Laser-Fax-Scanner, sind aber angekündigt für das 1. Halbjahr 07. Ebenfalls keine Treiber gibts für meine SAN Lösungskrücke “Netgear Storagecenter SC101″, sind ebenfalls für 1. Halbjahr 2007 angekündigt.

Mein gutes Bitdefender musste ich vor der Installation deinstallieren, ditto die OEM Version der Brennsoftware NERO. Ebenfalls als störend erwies sich darüber hinaus der VPN “Netzwerktreiber” eines unseren Kunden, der muss weg, die XP Powertoys, Acronis TrueImage 8 (heh 10 ist inzwischen aktuell). Soweit  bin ich eigentlich ganz zufrieden. World of WarCraft läuft eigentlich fast besser als unter XP.. komische Sache das. Andere Spiele hab ich leider grad nicht.

Alles in allem für die ersten 24 Arbeitsstunden ein akzeptables Ergebnis. Eins tabil laufendes Vista – inkl. Office 2007 bte, aber dazu später mehr. Als Probleme verbleiben nun: der MS eigene Geforce 6800GO Treiber verfügt nicht über die erweiterten Einstellungen die man von Nvidia gewöhnt ist. Das Lautstärke Rädchen an der Seite des M3438G funktioniert noch nicht und der Sounds stottert böse.

Der Löwenanteil der Arbeit liegt allerdings noch vor mir: das neu installieren aller meiner Programme, das sind nochmal ein paar Stunden Aufwand. Mal schauen, wenn ich dazu komme. Bin im Moment also Gott froh, das ich nicht einfach nur das Home upgraden konnte und mich so zur DualBoot mit dem alten XP aufgerafft habe. Werd ich auch glaub mal noch ne Weile so lassen.

Was mich allerdings ein bissl geärgert hatte, war das die Upgradesites zum wechseln von meiner Vista Business Version auf die große Vista Ultimate nicht funktionieren. Hätte das gerne auch gleich noch hinter mich gebracht, aber nix wars.

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Jan 22 2007

Online Bücherei für Computer, Programmierung uvm.

veröffentlicht in Kategorie: Computer, WebWork  

Englische EDV Fachbücher bei safari.oreilly.com
Wer kennt das nicht: Ein Projekt sollte gestern schon fertig sein, aber man hat sich gerade schön in ein Problem verrannt und stellt fest: ohne Fachliteratur ist man aufgeschmissen. Wer nun in einer Großstadt wohnt, der hat Glück gehabt und eventuell sogar eine brauchbare Buchhandlung vor Ort. Wer allerdings wie ich aufm Land wohnt und eine gut sortierte Buchhandlung weit und breit nicht zu finden ist, der hat jetzt erst mal ein Problem.. Amazon dauert im Schnitt auch seine 2 Tage, das ist viel Zeit und die meisten Fachtitel müssen auch erst mal besorgt werden. Wer dazu noch, wie ich, englische Fachliteratur bevorzugt, der kann mit Wartezeiten von über einer Woche rechnen. Zu lange, wenns brennt.

Die Rettung: safari.oreilly.com

Eine Online Bücherei mit derzeit über 3500 Fachbüchern der Verlage:

  • Oreilly
  • Macromedia Press
  • New Riders
  • Addison Wesley
  • Cisco Press
  • Peachpit Press
  • Adobe Press
  • Java
  • RedBooks
  • Prentice Hall
  • Que
  • Microsoft Press
  • Sun
  • Alpha
  • SAMS
  • Syngress

im Online Direkt Zugriff. Die Auswahl deckt alle wichtigen Themen der Software Entwicklung ab, vom Einsteigerlevel (wie z.b. der Teach yourself.. Reihe) bis hin zu den Referenzwerken für die Profis. Die Aktualität der angebotenen Bücher könnte zwar etwas besser sein, je nach Publisher hinken die Safari Freigabe etwas hinten nach, aber in der Praxis war das noch kein Problem für mich – ich bin was den Einsatz neuer Entwicjklungswerkzeuge angeht eher etwas konservativ und lasse anderen gerne den Vortritt. Die Bücher liegen 1:1 als HTML lesbare Versionen vor, mit Codebeispielen und allem drum und dran. Mit Copy & Paste lassen sich Codeschnippsel kopieren. Was allerdings fehlt ist die Software auf den Beipack-CDs vieler Bücher.

Suchfunktionen erleichtern die Recherche gewaltig: Der komplette Buchbestand lässt sich per Suchmaschine durchsuchen. Die Fundstellen können im “Schnupper Zugriff” erst mal genauer unter die Lupe genommen werden. Das ist ein gewaltige Plus, ich geh inzwischen schon dazu über, die Bücher, die ich im Regal stehen hab, in Safari nach Schlüsselwörtern durchsuchen zu lassen. Das spart einfach ne Menge Zeit. Wer ein Buch gefunden hat, das Ihn interessiert, der leiht es sich per Knopfdruck aus und hat so sofort vollen Zugriff auf das Buch. Kein warten auf die Post mehr, die Informationen sind sofort verfügbar.

Je nach Tarifmodell kann man eine unterschiedliche Anzahl von Büchern gleichzeitig ausgeliehen haben. Das günstigste Angebot, 5 Bücher, keine Downloadcredits startet bei ca. 7 Euro / Monat. Ich habe mich für einen fixen Betrag von ca. 17 Euro (19.99 USD) pro Monat für die Variante “Max Small” mit 10 Büchern gleichzeitig entschieden. Kann also ca. 10 Bücher zur selben Zeit ausgeliehen haben. Wieso ca. 10 Bücher? Nunja, man erhält eigentlich Buchcredits, 10 Stück, nicht jedes Buch kostet auch 1 BuchCredit. Die kleinen Taschenreferenzen z.b. schlagen nur mit 1/2 Credit zu buche, während es hin und wieder mal ein paar Mammut-Werke gibt, die 2 Credits verbraten. Eine Kleinigkeit gibt es allerdings noch zu beachten: es gibt eine Mindestleihfrist. Wer ein Buch ausleiht, kann es frühestens nach 30 Tagen wieder zurück geben. Man muss also schon ein bissl Haushalten und am Anfang seine Neugier etwas zügeln. Ich halte mir immer 2 Credits für Notfälle offen, aber inzwischen hat sich das bei mir recht gut eingepegelt.

Wem das mit den Credits zu doof ist, holt sich für 39 US$ die Flatrate und leiht, soviel er will!

Auf den ersten Blick erscheinen einem die etwa Kosten pro Monat vielleicht etwas hoch, wenn man bedenkt, dass man kein Besitzrecht an dem Buch erwirbt, sondern im Prinzip solange dafür bezahlt, wie man es ausgeliehen hat. Wenn ich mir heute allerdings die Preise der EDV Fachliteratur anschaue, dann relativiert sich das auch wieder. In der Praxis zahle ich pro Buch etwa 60 bis 100 Euro, immer mit dabei das Risiko, ein Flop Buch zu kaufen, das seinen Preis absolut nicht wert war. Bei vielen Büchern, die ich mir in den letzten Jahren gekauft habe ist es dazu noch so, dass ich diese meist nach ner Weile eh nicht mehr benötige. Wenn mans mal begriffen hat, reicht 1 dickes Referenzwerk dann oft aus, dann können die 2-3 anderen Werke die man sich sicherheitshalber noch mit gekauft hat meist irgendwo im Keller abgelegt werden. Dazu kommt noch, das auch an Büchern der Zahn der Zeit nagt. Wen kratzt heute noch ein 4 Jahres altes Buch zum Thema “Alles über RedHat 5″?

Als kleiner Fix für das Problem mit dem fehlenden Besitzrecht an dem Buch gibt Safari jeden Monat Download Credits an seine registrierten / zahlenden Kunden. Mit 1 Credit lässt sich dann 1 Kapitel aus den Büchern in PDF umgewandelt auf dem PC speichern. Nach und nach kann man sich so also das komplette Buch / die relevanten Kapitel aus unterschiedlichen Büchern dann auch “sichern”. Ein Ausdrucken ist auch ohne den Verbrauch eines Download Credits möglich, aber ein kompletes Buch auf dieser Art auszudrucken ist keine gängige Methode. Wem die (normalerweise 5) freien Downloadcredits pro Monat nicht ausreichen, der kann auch zusätzliche Credits kaufen.

Accountinhaber ab “Max” Stufe erhalten zusätzlich beim Kauf von Büchern  über die Safari Webseite 30 – 35% Rabatt, allerdings ist das für uns Deutsche preislich eher weniger interessant. Die Versandkosten machen den die Einsparung wieder zunichte, so dass von dem Rabatt nicht viel übrig bleibt.

Alles in allem und übers Jahr gesehen, vor allem mit dem Komfort der Recherchemöglichkeit, halte ich Safari für seinen Preis wert. Seit ich Safari Kunde bin, habe ich mir kein einziges Buch mehr gekauft. Mein Bedarf an Fachliteratur wird nun von Safari und den übrigen Online Quellen im Netz komplett abgedeckt. Ich liebe es auch, einfach mal 1 Buch über ein Thema auszuliehen, das mich eigentlich nur am Rande interessiert und dann einfach mal ein bissl zu schmökern. Dafür würde ich niemals den vollen Kaufpreis im Laden bezahlen. Aber das praktischste ist die Möglichkeit des Sofort Zugriffs, egal zu welcher Tages und Nachtzeit, ob nun unter der Woche oder an einem Feiertag: Ein Problem taucht auf.. schnell zu Safari auf die Homepage und mal den kompletten Buchbestand nach Stichworten abgrasen lassen und schon Sekunden später hat man die Lösung oder mal einen Lösungsansatz vor der Nase liegen. Schneller und bequemer gehts fast nicht mehr. Das macht es den Preis für mich wie gesagt wert. In den letzen Wochen war das Safari Portal manchmal etwas langsamer was die Ladezeiten angeht, da scheint es derzeit wohl ein Kapazitätenproblem oder ein Problem mit der Anbindung zu geben, aber ein wirkliches Problem war es noch nie.

Safari bietet einen 14 Tage Schnupperzugang an, einfach mal auf der Homepage vorbei schauen und mal 14 Tage ausprobieren. Oder aber einfach mal als nicht registrierter Gast ein bissl durch die Bücherliste klicken und den “Schnupperzugriff” ausprobieren. Hier nochmal die URL: safari.oreilly,com

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Jan 03 2007

Netgear StorageCenter SC-101

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Was hat sich Netgear denn blos mit dem StorageCenter SC 101 gedacht? Im Prinzip bzw. auf dem Papier hört sich der wegen des ungewöhnlichen Äußeren (und der Hitzeentwicklung) scherzhaft auch DatenToaster genannte Kasten ja ganz nett an. In der Praxis happerts doch an so ein paar Ecken.

Geliefert werden neben einer Treiberdiskette, einem kurzen LAN Kabel und Netzteil das leere Gehäuse, in das 1 oder 2 handelsübliche (nicht mitgelieferte) 3,5″ parallel ATA (= “IDE”) Platten beliebiger Kapazität eingeschoben werden. Eine aktive Kühlung ist nicht vorhanden, das einzige Betriebsgeräusch ergibt sich von den eingebauten Festplatten und ist also abhängig von deren Lautstärke. Die resultierende Betriebstemperatur ist dank fehlender Lüftung vergleichsweise hoch. Höher als es mancher Festplattenhersteller empfiehlt.

Angeschlossen wird der SC101 über ein normales Ethernet Kabel an den Rest des Heimnetzwerkes, das zwingend über einen aktiven DHCP Server (z.b. im Router eingebaut) verfügen muss, sonst geht es nicht. Der Toaster Kiste bedient sich recht grosszügig mit IP Adressen, je nach Anzahl von Festplatten und erstellten Partitionen. Unsere Konfiguration belegt 6 IP Adressen. Eine manuelle Zuweisung der IP Adressen ist nicht möglich, darum ist DHCP unverzichtbar.

Ist die Kiste erst mal angeschlossen, muss mit ein Spezial Treiber auf jedem PC installiert werden, der direkten Zugriff auf die Platten haben soll. Windows Vista Treiber sucht man übrigens vergeblich, gibts (noch) keine. Netgear verspricht Vista Treiber im 1. Halbjahr 2007. Nachtrag: Netgear verspricht nun Vista Treiber im 3. Quartal 2007. Nachtrag: Vista Treiber sind mit einem 3/4 Jahr Verspätung nun eingetrudelt, testen wollte ich die nicht mehr, das Ding ist inzwischen ausrangiert. Die Partionionen können auf einem PC, der über den Treiber verfügt, auch für andere Geräte im Netz freigegeben werden, so dass ein Zugriff z.b. mit Vista auch jetzt schon über den Umweg eines anderen PCs z.b. XP PCs möglich ist, welcher die Platten des SC-101 freigibt. Das ganze funktioniert auch innerhalb einer VirtualPC 2007 Session.

Erst mal angeschlossen und die Treiber installiert, wird die Platte in einem Spezialformat formatiert, eine im Netgear StorageCenter benutzte Platte kann daher mit nichts anderem mehr ausgelesen werden (formatieren, dann geht es wieder, nur wären dann alle Daten weg). Das heißt auch, dass bei einem Defekt der SC101 selber erst dann wieder auf die Daten der Platten zugegriffen werden kann, wenn man wieder eine neue SC-101 gekauft hat. Nach der Formatierung in Netgears Spezialformat kann beliebig über das Verwaltungstool von der InstallationsCD partitioniert werden, dies geht recht komfortabel und bietet Sicherheitsfunktionen wie Passwortschutz für einzelne Partionen. Hat man 2 Platten in den Datentoaster gesteckt, kann auf Wunsch ein RAID 1 Verbund auf einzelne Partitionen aktiviert werden, was für zusätzliche Schutz vor Datenverlust sorgt. Soweit so gut.

Die Windows XP Treiber sind ansich erstmal stabil, was soviel heissen soll, dass es zu keinen Rechnerabstürzen kommt, aber trotz allem werden Daten bei der Übertragung ab und zu mal “zerstört”, sprich auf dem StorageCenter kommt eine Datei gelegentlich kaputt an. Sind die Daten mal korrekt drüben, ist meist alles OK. Ständiges Verifizieren ist also Pflicht. Bislang konnten wir da noch kein Muster erkennen, wenn diese zerstörten Dateien auftreten. Erkennen tut man es daran, dass eine Datei plötzlich zu einem leeren Verzeichnis gleichen Namens wird.

Das Kopieren mehrer Gigabyte großer Dateien (z.b. Backup Images) geht dafür in schöner Regelmäßigkeit schief, irgendwann im Kopiervorgang bleibt irgendwas stecken und nix geht mehr. Der Reboot des PCs ist dann angesagt. Als Speichermedium für Backup Images ist das Netgear StorageCenter also absolut ungeeignet.

Das größte Problem ist allerdings die saumäßige Geschwindigkeit beim Schreiben auf das StorageCenter. Das Ding ist so saumäßig langsam, das hält man im Kopf nicht aus. Von maximal nutzbaren ca. 11 Mbps bei einem normalen 100Mbps LAN, schafft das SC101 grade mal eine Schreibgeschwindigkeit von ca. 2500 KByte/sec bei Verwendung der RAID Funktion. Und ist damit die langsamste NAS die mir jemals in die Finger kam… Lesezugriff geht zwar deutlich flotter als das Schreiben, aber der Hit ist auch das nicht. Für das Streaming von Videodaten reicht es allerdings.

Das mitgelieferte Backup Programm kommt über das Level einer Shareware Lösung nicht hinaus, außerdem darf und kann es nur auf 1 PC genutzt werden. Kann man also getrost abhaken. Da prinzipiell jede andere Software genutzt werden kann, gibt es hier also genug Lösungen.

Mein Fazit: Als Dateispeicher mit RAID 1 für Dokumente und kleine Dateien durchaus brauchbar. Unzuverlässig und kreuzlahm für alles andere. Da besteht noch dringender Bedarf an Nachbesserungen seitens Netgear, so ist das Gerät nur sehr eingeschränkt empfehlenswert. Leider hat sich in Sachen Treiberupdates schon ne Weile nix mehr getan, ein Nachfolgermodell mit dem verheissungsvollen Namenszusatz “Turbo” für SATA Platten wurde inzwischen angekündigt. Netgears StorageCenter SC-101 ist als absolute Low-End SAN Lösung zu verstehen, die Ihren Job im beschriebenen Rahmen leidlich erfüllt. Das Ding ist halt, es ist sehr sehr billig: Raid 1 fähiges Netzwerk-Laufwerke gibt es erstens nicht viele und für knapp 119,- Euro (plus Festplattenkosten) ist nichts anderes zu bekommen. Die nächst “teurere” Lösung wären wohl die Netzwerkplatten aus dem Hause Buffalo.

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Jan 02 2007

Amazons Vorbestellsystem für die Sony PS3

veröffentlicht in Kategorie: Gaming  

Wer Sonys überteuerte Playstation 3 “pünktlich” (hahaha) zum um Monate nach hinten verschobenen Releasedatum (voraussichtlich 1. Aprilwoche 2007) hätte sich mal besser um eine Vorbestellung gekümmert. Gemessen an den mickrigen Produktionszahlen an PS3 Geräten, sind PS3s in Japan und auch in den USA relativ rar. Die Probleme mit der Fertigung der blauen Laserdioden, die für das BluRay Laufwerk der PS3 benötigt werden, sind immer noch nicht aus der Welt. Man muss also wohl davon ausgehen, dass die Erstauslieferungsmenge für Deutschland inzwischen hoffnungslos ausverkauft ist.

Das hindert Amazon allerdings nicht daran, weiterhin gegen “Anzahlung” von 50,- Euro Vorbestellungen anzunehmen. Die 50,- Euro zahlt man für das Erstauslieferungszertifikat und erhält es dann nach dem Kauf der PS3 wieder gutgeschrieben. Zinsloses Darlehen auf unbestimmte Zeit also. Nungut. Dafür erhält man allerdings dieses Erstauslieferungszertifikat, dass nichts weiter als ein Brief von Amazon ist, auf Amazon Briefpapier, in dem nochmal das selbe belanglose Zeug steht, was auch schon auf der Amazon.de Homepage zu lesen ist.

Anders als bei den sonstigen Vorbesteller Zertifikaten hat dieses Amazon Erstauslieferungszertifikat keine Seriennummer, keinerlei ID, ist nichtmal an den Käufer addressiert – ein völlig belangloser Wisch Papier. Also gibts auch keinerlei Kontrolle, wieviele (selbstgedruckte) Zertifikate Amazon da unters Volk wirft. Zwar verspricht Amazon.de hoch und heilig, jeder Besitzer dieses Erstauslieferungszertifikates wird zum Verkaufsstart (wann auch immer der sein wird) eine PS3 zu erhalten, aber gewährleistet ist das meiner Meinung auf gar keinen Fall. Zum einen ist kein Nachvollziehbares Reservierungssystem zu erkennen, zum anderen kann Amazon.de gar nicht wissen, wieviele Konsole Sony wann auch immer dann nach Deutschland schicken wird.

Sowohl in Japan als auch in den USA bliebt die gelieferte menge weit unter den Erwartungen zurück und wenn sich der jetzige Trend fortsetzt, wird dies auch beim Europa Launch nicht anders ablaufen.

Alles Verarsche also? Nunja, wir werden sehen. Meine PS3 wurde sehr spät am 27.12.06 vorbestellt, das Erstauslieferungszertifikat erhielt ich am 30.12.06 in der Post. Als Lieferdatum meldet Amazon.de 2-4.04.07. Warten wirs ab, was passieren wird.

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Jan 02 2007

Sonys Multimedia Wundermaschine – PSX Nachfolger Gerüchte

veröffentlicht in Kategorie: Gaming  

Da ist die als ultimative Entertainment Maschine angepriesene PS3 in Euroland noch nicht mal auf dem Markt, da wehts aus dem fernen Japan schon die nächsten Gerüchte ins Land. Die mit 600,- Euro völlig überteuerte PS3 – welche ja nun erwiesenermaßen doch nicht die Überkonsole schlechthin geworden ist und Leistungsmäßig mit Müh und Not mit der XBOX 360 mithalten kann, doch schon wieder altes Eisen?!

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Jan 02 2007

19% Silvester – es ist geschafft

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

Tja, die Nacht vom 31.12. auf den 01.01. verbrachte ich u.a. damit, bei diversen Shop Systemen die MWSt von 16% auf 19% zu ändern. Kein Shopsystem hat eine Funktion, mit der ich automatisiert zum Stichtag 01.01. 0:00 Uhr einen neuen MWST Satz hätte aktivieren lassen können. Die Möglichkeit eines terminkritischen automatisierten MWSt Erhöhung hat wohl keiner vorhergesehen – sei es, weil man mal wieder unseren Politikern geglaubt hatte, oder weil man einfach ned gedacht hatte, dass mit dem aktuellen Abmahnwahn schon 1 Minute nach Mitternacht ein Shop mit 16% abmahngefährdet wäre..?

Wie dem auch sei.. bei ein paar Shopsystemen, konnten wir uns mit einem Cron Job behelfen, der die Änderungen automatisiert. Aber halt leider nicht bei allen. Also, was macht ein guter Chef? Richtig, er schickt seine Hanselen in den verdienten Silvester-Trubel und hockt sich halt in der Nacht selber hin und ändert den Mist. Wenn mans dem Shop Betreiber überlassen hätte. wäre wohl bei den meisten Shops heute noch 14% MWSt aktiv.

Den Löwenanteil der Arbeit hab ich allerdings auch sausen lassen: die nun resultierenden saudämlichen Preisen ala 21,43 Euro in eine vernünftige Optik zu bringen.. z.b. 21,99 Euro. Das soll dann bitte schön der jeweilige Betreiber machen, oder er kriegt ne fette Rechnung von uns. Weihnachten ist rum, meine karitative Ader verödet. Vor allem in Anbetracht dessen, das von 10 Rechnungen, die im Dezember fällig gewesen wären, wieder mal nur 2 pünktlich bezahlt wurden. Was zum Geier is eigentlich das Problem mit dem Dezember, dass kein Schwein seine Rechnung bezahlt? Das is schon seit Jahren so, grundsätzlich immer im Dezember.

Irgendwann muss ich mal unser eigenes Shopsystem mit einer Preis-Verschönerungsroutine ausstatten: “Runde alle Preise automatisch auf den nächsten 99 Cents Betrag auf”. Apropos eigener Shop, es ist immer wieder verblüfffend zu sehen, dass selbst unser allererste eCommerce Anwendung, damals noch zusammengezimmert mit der Nase im “PERL für Einsteiger”-Buch, doch schon so vorschauend programmiert war, dass so Kleinigkeiten wir MWSt Änderungen und Euro Einführung dann mit nur 2 Handgriffen erledigt waren. Was so manches weltbekanntes OpenSource System in Revision x.y.nochmalwas immer noch nicht kann. Open Source eben. Zuviele Köche verderben den Brei.

Abgesehen davon war es dann zwar ne trockene, aber doch noch sehr lustige Silvester Nacht. Die Deppen 4 Häuser weiter haben es doch tatsächlich geschafft, in volltrunkenem Zustand einen Baum in Nachbars Garten in Brand zu stecken. Heh.. innerhalb von wenigen Minuten brannte das Ding lichterloh und drohte auf das Wohnhaus direkt daneben überzuspringen. Gestört hats keinen, selbst als Bullerei und Feuerwehr anrückten, wurde noch kräftig weiter geböllert.  Immerhin war die Feuerwehr nach nur 10 Minuten da.

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