Archive for August, 2006

Aug 27 2006

Künftig spül ich mein Geld das Klo hinunter..

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

Vor ein paar Tagen musste einer unserer Root-Server L aus dem Hause 1und1 neu initialisert werden. Die Initialisierung (also das neu Formatieren und Aufspielen eines Suse 9.3 und PLESK 8 Images) dauert sonst im Schnitt 2 Stunden. Nach ca. 4 Stunden begannen wir damit, den 1+1 Support an der Hotline zu nerven und wurden ab dann im halbstunden Rhythmus weiter vertröstet. Nach ca. 8 Stunden dachten wir uns: “Hey, weisst was, der Server muss morgen stehen, das kann noch Ewig so weiter gehen, holen wir einfach nen neuen, dann kann der hier Initialiseren bis die Kühe von der Weide traben“.
Gesagt getan und vom 1und1 Vertrieb einen niegelnagelneuen Root Server L64 in Rekordzeit hingestellt bekommen, nichtmal 20 Minuten hat es von telefonischer Auftragserteilung bis Übergabe des Servers gedauert. Prima. Exakt 21 Minuten nach Auftragserteilung für den 1&1 Root Server L64 war der für mehr als 9 Stunden versumpfte alte Rootserver L wieder betriebsbereit. Dumme Zufälle gibts? Knapp 70 Euro “umsonst” ausgegeben.

Heute morgen verabschiedet sich ohne ersichtlichen Grund auf eben diesem Root-Server L eine der 2 zugewiesenen IP Adressen und damit der Secondary DNS Server des Servers. Keine Ahnung wieso und warum. Lokal war alles OK, von aussen gepingt kam man nie auf der Kiste an. Der Hotliner wusste es auch nicht, hat hier mal die Nase reinget eckt, dort mal ins Plesk geschaut und ein “Netzwerk Ticket” aufgemacht. Was immer damit nun genau gemeint ist. Man würde sich bei uns melden. Nachdem Stunden später immer noch nix kam und meine eigenen Reparaturversuche erfolglos blieben, kam uns die glorreiche Idee: “hey weisst was, dann kaufen wir eben ne neue IP und konfigurieren dass schnell um”. Gesagt getan.  Im 1und1 Controlcenter schnell ne weitere IP bestellt, in Plesk Eingerichtet und siehe da.. Schwups im selben Moment, wo ich die neue IP Adresse im Plesk einrichte, geht die alte wieder. Ja glaub ichs noch.. schon wieder  Geld zum Fenster rausgeworfen.

Was lernt man da nun draus? Ich bin zu ungeduldig, oder: jedesmal, wenn was kaputt geht, muss ich Geld zum Fenster raus werfen, dann gehts wieder. Ich habe mir nun also den Entschluss gefasst, wenn das nächste Mal was nicht mehr funktioniert, was eigentlich funktionieren muß, dann spül ich 10 Euro das Klo hinunter, dann müsste lt. dieser erdrückenden Beweiskette wieder alles funktionieren.

Ich werde berichten…

No responses yet

Aug 26 2006

XBOX 360 als Media Extender für Windows XP MCE 2005

veröffentlicht in Kategorie: Gaming  

Wer die Media Center Funktionen seiner XBOX 360 voll auskosten will braucht Windows XP Media Center Edition 2005. Das ist im Prinzip eine auf Windows XP PRO basierende Windows XP Version, welche zwar zu keiner NT Domäne connecten kann, aber dafür eben die MediaCenter Erweiterungen mit sich bringt. Für die Verbindung zur 360 ist die Version 2005 von XP MCE zwingend voraussetzung, mit XP MCE 2002 oder 2004 ist nichts zu machen.

Windows XP MCE 2005 ist nicht als Retail Version im Handel erhältlich, sondern nur als OEM (eigentlich “Systembuilder”) Version. Preislich liegt XP MCE 2005 etwas unter der XP PRO Systembuilder Version, kann also unter Umständen auch als preiswertere Alternative zu XP PRO angesehen werden.  Ferner gibt es keinerlei Upgrade Möglichkeit von einer bestehenden früheren Windows Version auf Xp MCE05, sei es nun XP Home oder XP PRO oder noch ältere Versionen. Wer also auf MCE 2005 umsteigen will, muss entweder mit dem faulen Kompromiss einer Dual Boot Installation vorlieb nehmen, oder seinen PC komplett neu installieren. Daran wird sich auch nix mehr ändern, erst ab Windows Vista, welche in der Premium Version ebenfalls über die Erweiterungen der Media Center Edition verfügen wird, wird ein einfaches Upgrade einer bestehenden Windowsinstallation möglich sein.

Nach der Installation von MCE 2005 ist es ganz wichtig, auf www.windowsupdate.com das Update Rollup 2 (versteckt sich meist unter “optionale Downloads”) downzuloaden und zu installieren. Ohne das Rollup 2 gelang es uns nicht, eine Verbindung von der 360 zu Media Center aufzubauen.

Wurde das Rollup 2 installiert, geht man auf www.xbox.com/pcsetup und downloadet die Windows Media Connect Software. Die Seite erkennt das installierte Rollup 2 und liefert einem dann die Light Installation der Windows Media Connect Software (ohne Rollup 2 bekommant man die wesentlich größere Full Installation, mit der wir leider kläglich scheiterten). Light bzw. Full bezieht sich ledigliche auf die Größe der Installdatei, in Rollup 2 sind schon Teile enthalten, die in der Full Installation ebenfalls nochmal vorhanden sind. Der resultierende Funktionsumfang ist am Ende dann der selbe.

Während der Installation der Windows Media Connect Software sollte man seine 360 bereits am heimischen LAN angeschlossen haben und mit Papier und Bleistift bereit stehen, denn während der Installation wird man nach einer Sicherheits ID gefragt, die man an der XBOX 360 generieren lässt, sich notiert und dann am PC einträgt, um die Installation abschliessen zu können. Danach sollte dem Media Center Vergnügen auf der XBOX 360 nichts mehr im Wege stehen.

Sehr viele und sehr gute Informationen findet man übrigens auf der Seite: www.mediacenter-community.de – reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

No responses yet

Aug 25 2006

Fehlendes Sicherheitsdenken war Schuld..

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

..am gehackten Server. Und das ist noch freundlich ausgedrückt. Inzwischen bin ich mir 99.9% sicher, dass mein Hackerfreund “TurkishHacker hacked” eine Joomla CMS Installation einer Partneragentur auf einem unserer Server benutzt hatte, um diesen Server erst mal wieder zum virtuellen Boxenstop zu bringen. Unser lieber Partner geht nämlich nach dem Motto vor: einmal installiert, nie mehr aktualisiert. Sicherheitsfixes sind für Warmduscher und sichere Passwörter sind Passwörter mit möglichst wenigen Buchstaben weil so sicher zu merken.

So kam es dann auch, das eine Joomla Version 1.0.5 sich auf dem Server austobte, in einer Zeit in der die Liste der Joomla Sicherheitslöcher der aktuellen 1.0.10 Version, also nur wenige 5 Releases später, alleine schon den halben Bildschirm bei Secunia einnimmt. In diesem Hinblick nur war es dann nur noch wenig überraschend, dass das SuperUser Passwort einer seiner Kundeninstallationen schlicht und ergreifend “admin” lautete – was die höchst sicherer Kombination aus Benutzername: admin mit Passwort: admin ergab. “Der Kunde hat es wohl nie geändert”, war die Antwort. Dieses Ding stand also defakto zig Wochen mit sperrangelweit offener Türe in der Gegend rum. Jedes gottverfluchte Scriptkiddie lässt admin/admin im ersten Durchgang seines 133t hax0r Scriptes mal austen.

Nein, der Kunde ist nicht Schuld, sowas wird in dieser Form überhaupt nie an einen Kunden übergeben! Lokal auf dem HeimPC kannst du von mir aus solche Passwörter vergeben, aber auf meinen live Servern hat sowas zu keiner Zeit was zu suchen. 

Auf die Frage, wo denn die lt. unseren AGBs anzulegenden lokalen Kopie des zerschossenen Template Verzeichnisses sei, kam die Antwort: “Ach, ich hab mir vor ein paar Monaten mal ausversehen meine externe Backup-Festplatte formatiert”. 

“Ich dachte Eure Server sind sicher!”, das mußte ich mir die letzten 3 Tage einige Male anhören. Ja, das dachte ich auch mal, aber wenn Schwachmaten am Ruder sind, kann ich auch nix retten. Aber ich habe die Sicherheit dieses Servers nun mit einem Handgriff verdoppelt: der Partner hostet nun bei 1Blu. Da gehts mich nichts mehr an. Wünsche den Kollegen von 1Blu sehr viel Spass.

Da reisst man sich tagein, tagaus den Hintern auf, um für Sicherheit auf den Servern zu sorgen und solche Nasen scheren sich einen Dreck um die einfachsten Grundregeln. Und solche Leute schimpfen sich dann noch Internet Agentur.

Ich könnte Kotzen, den ganzen Tag.

No responses yet

Aug 25 2006

Buhuhu.. gemeine Welt..

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

Manchmal kann die Web-Arbeitswelt schon gemein sein. Wiedereinmal setzt man sich hin, analysiert die Fehler und Schwachpunkte einer bestehenden Seite, schreibt ein ausführliches Angebot und bekommt dann zu hören:

Ach, das is aber nett, ich geb das mal meinem Neffen, der macht das ganze Interwebsdings ganz gut…

Toll, dafür mach ich mir eigentlich die Mühe nicht. Auf die Idee, dass 2 Seiten Fehlerbeseitigungen an der aktuellen Homepage eben daher kommen, weil der Neffe halt doch keine Ahnung hat, kommt er natürlich ned. Oder ist zu geizig trotz unserer niedrig kalkulierten Fixpreisen und deutlich niedrigerem als normalen Stundensatz, seine doofe Seite von jemandem machen zu lassen, der ne Ahnung hat.

Nunja, dann soll er halt weiterhin mit ner Firmenhomepage im Web stehen, die aussieht, als ob se von nem farbenblinden Orangutan auf die Leinwand geschissen wurde. Ist ja auch egal, denn weil der Webexperten-Neffe die Frames Technik eh nicht gerafft hat, siehts zumindest keiner der wenigen Besucher mit Internet Explorer – also so ca. 85% der möglichen Kunden. Und ein Impressum brauchen wir auch nicht, ist schon klar. Wo sind eigentlich die Abmahnvereine, wenn man mal einen braucht? Hätte da nen Tipp.

No responses yet

Aug 21 2006

Norton Frust ist Gibsons Lust – oder: Festplattendiagnose-Tool

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Ok, das Reimen lass ich lieber bleiben. Zum Topic: Schon seit Jahren bemerke ich, wie die Qualität der Symantec Produkte in der Norton Reihe immer weiter den Bach runter geht. Im Zuge meiner Festplatten Basteleien kam der Wunsch nach einem vernünftigen Plattendiagnose Programm auf, als alter Sack denkt man da natürlich primär an den guten alten Norton Diskdoktor, NDD.EXE. Früher war der echt brauchbar, es gab ihn für ein paar Mark und er funktionierte recht gut und hatte eine informative Anzeige, wo auf der Platte sich denn nun defekte Sektoren breitgemacht hatten.

Da das XP eigene Boardmittel chckdsk für die Analyse und Reparatur logsicher Probleme im Dateisystem zwar sehr gut, aber für eine hardwarenahe Untersuchung der Platte, inkl. Controller und Plattenoberfläche nur mäßig geeignet ist, entschloss ich mich nach vielen Jahren mein System mal wieder mit einer Symantec Software zu verseuchen. Dank “Sofort Online Kaufen & Download”-Funktion im Symantec Shop hat man heute schneller einer Vollversion von Norton auf seinem Rechner installiert, als man se wieder los werden kann, wenn man die Nase voll davon hat. (Übrigens: wer im Norton Online Store Download Versionen einkauft, sollte schnell mal vorübergehend in die USA auswandern – wer den Shop mit “beschönigten” Daten füttert spart bei den niedrigeren US Preisen und dem schwachen Dollarkurs  ordentlich Geld. Ist bei vielen Download Shops so und funktioniert eigentlich immer problemlos)

Doch noch vor dem Kauf kam schon der erste Schrecken.. NDD.EXE einzeln gibbet nicht mehr. Ok, halb so wild, dann nimmt man halt die Toolsammlung “Norton Utilities”.. Pfeiffendeckel.. gibts auch nicht mehr, ist jetzt Bestandteil von Norton Systemworks.   Ok, dann halt das.. Nun gibt es Norton Systemworks 2006 in 3 Editionen: “Basic” für 39.99 Euro, “Normal” für 79,99 Euro und “Premier” für stolze 99.99 Euro.

Nun ratet mal, was nirgends auf der Symantec Homepage steht und auch in kaum einen Testbericht oder im Web zu finden ist: Richtig, Norton Diskdoktor gibts nicht in der günstigen Basic Version. Nein wieso auch, wer ein wirklich nützliches (dachte ich zumindest) Tool von Norton will, der hat gefälligst 99,99 Euro hinzublättern, auch wenn er den ganzen anderen Kram nicht braucht und auch nicht will. An dieser Stelle verliess mich die Kaufwut und ich entschloss mich, doch erst mal die kostenlose Demoversion auszutesten. Welch ein Glück!

Die Installation der Systemworks 2006 Premier Demo verlief soweit problemlos, wichtig für mich war es, den ganzen anderen Kram gar nicht erst installieren zu lassen, sondern nur Diskdoctor und Co. Alles kein Thema. Dann aber der Schock:

Symantec, was habt ihr aus Diskdoktor gemacht?

Ein popeliges Frontend für chkdsk.. nichts mehr da vom alten Klassiker NDD.EXE aus vergangen Tagen. Aber rein gar nix mehr. Wo sind die Details, wo die Sektoransicht? Ein einsilbger, einseiter Report in dem auch nix anderes steht, als Chkdsk anzeigt. Welche Test macht ihr überhaupt noch, ausser im Hintergrund chkdsk zu starten? Denn wenn man gar versucht, die Bootplatte mit Norton Diskdoktor zu untersuchen, was wegen dem exklusiven Zugriff nicht gehen kann, ist die einzige Funktion von Norton Diskdoctor, das original CHKDSK beim nächten Systemstart zu starten. Das ist alles. Das ist traurig. Das ist reine Geldverschwendung!

Ich frage mich, was Peter Norton sagt, wenn er heute mal zurückschaut und sieht, wie Symantec “seine” Produkte und den Namen Norton, die damals für Qualität standen, in den Graben fährt. Ich hoffe, er hat genug Geld dafür bekommen.

Was bleibt also noch?

Nun, ein weiteres Urgestein der Computer Szene gibt es auch heute noch: Steve Gibson, Inhaber der Gibson Research Corporation, www.grc.com. Zwischenzeitlich wegen seinen Anti-Hacker Bemühungen immer wieder mal in der Presse zu finden – immer mit intelligenten Lösungen, hilfreichen Diensten oder einfach nur interessante Szene Berichten, siehe z.b. den kostenlosen Portscan Dienst ShieldsUP zum Test, ob die Firewall was taugt, oder die zahlreichen kleinen Sicherheits-Tools, die eigentlich Microsoft hätte liefern sollen. In was ich mittlereile die gute Alte Gibson Manier nenne: kleine, in Assembler programmierte Tools, die exakt den gewollten Zweck erfüllen. Das exakte Gegenteil von Bloatware.

Der selben Tradition folgt auch Gibsons Disk Analyse Programm SpinRite. Ursprünglich noch aus Zeiten der MFM und RLL Platten , wurde es immer weiterentwickelt, stetig verbessert und an heutige Verhältnisse angepasst.Die aktuelle Version 6.0 hat im Gegensatz zu Nortons DiskDoktor nicht s an Nützlichkeit eingebüsst. Im Gegenteil, Spinrite 6 bietet heute alles, was man von einem Plattendiagnose Tool erwartet, ist “blitzschnell” und bietet alle Informationen, die zur Diagnose von Festplattenfehlern notwendig sind. Dazu die erste mir bekannte vollständige Implementierung des SMART Diagnosesystem, tatsächlich funktionierende Reperaturfunktionen zur Datenrettung von Dateien auf defekten Sektoren, zum Retest als defekt markierter Sektoren, uvm. Was Spinrite alles kann, zeigt am besten dieses Video.

Sicher, Spinrite kostet mit seinen 89 USD (ca. 70 Euro lt. FXConverter) im Sofort Download einen auf den ersten Blick stolzen Preis. Und oben hab ich sogar über die 99,99 Euro für das viel umfangreichere Norton Systemworks gemeckert – jetzt preise ich “nur” ein Disk Diagnose Programm an, das 70,- Euro kostet? Nein, denn das ist in meinen Augen kein Widerspruch, wer schonmal Daten vonnem defekten Sektor auslesen wollte, oder eine Platte schnell auf physikalische Fehler testen wollte oder die “Fehlerraten” seines Laufwerks kontrollieren will oder muss, für den ist jeder Cent in Spinrite goldrichtig installiert.

Kleine Kuriosität am Rande: Spinrite ist nur ein paar wenige hundert KB groß, inkl. Installer, der zum Generieren der diversen Bootmedien verwendet wird.  

Kleiner Nachtrag:

Erstaunlicherweise liess sich die Systemworks 2006 Premier Edition – zumindest die wenigen Teile, die ich installiert hatte – problemlos und ohne Verrenkungen restlos wieder entfernen. Dachte schon, ich müsste die Platte neu formatieren, um das wieder los zu werden. Aber darin hab ich ja inzwischen Übung.

No responses yet

Aug 21 2006

Es ist was faul im Mambo Land..

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

und in Joomla City siehts auch nicht besser aus.

Was will uns der Alte Sack denn damit nun wieder sagen? Derzeit schleicht sich ein auffälliges Mambo / Joomla Site Sterben durch das Netz. Reihenweise begegnen mir Mambo und Joomla Seiten gleichermaßen, die offensichtlich erst vor kurzem gehackt wurden. Erstaunlich oft sieht man dabei auch den Spruch “by the TurkishHacker hacked“. Selber bin ich übrigens auch nicht verschont worden, auch Sites unserer Kunden hats schon erwischt. Und auch der Support bei unserem Colocation Betreiber kennt das Problem.

Symptome des Hacks: Auf dem betroffenen Webserver wird Schadcode ausgeführt, welche alle *index*.* Dateien durch den Slogan des Hackers ersetzen. Backdoors oder sonstige weitere Nettigkeiten wurden auf dem von mir untersuchten Server keine eingeschleust, also noch vergleichsweise harmlos das Ganze. Teilweise werden auch Bilder getauscht, die Apache Config zerschossen und andere Konfigdateien überschrieben. Angriffspunkt ist ein anscheinend eklatantes Sicherheitsloch. Davon gibts, wenn man Secunia glauben schenken mag, leider bei beiden Systemen noch mehr als genug.

So ganz klar ist mir noch nicht, wo der Angriffspunkt ist. Ist es die inzwischen hinlänglich bekannte Register_Globals Methode? Kam der Hacker nun über Joomla oder über Mambo, kam er über ne alte, nicht mehr gepatchte Version rein, oder über ein System, das eigentlich “up to date” mit Patches war?

Irgendwas ist also hier arg fischig mit diesen beiden doch recht beliebten CMS Systemen. Wer also ein Mambo oder Joomla CMS auf seinem Server hat, dem Wünsche ich ganz viel Glück, auf dass er ungeschoren davon kommen mag. Ich selber verspüre nun etwas Paranoia wenn ich nur an die Mabo/Joomla Sites auf den anderen von uns betreuten Servern denke. 

Eins ist allerdings auch klar, wenn sich nicht bald was tut in der Richtung, dann werde ich entweder die Mambo / Joomla Kunden von unseren Shared Hosting Servern schmeissen, oder das Mambo/Joomla Hosting nur noch hochabgesichert und gegen Wartungsvertrag zum Einspielen sämtlicher Patches anbieten. Nochmal lass ich mir keinen Server unter der Nase weg abschiessen.

One response so far

Aug 21 2006

Amilo 3438G – nur Schrott?

veröffentlicht in Kategorie: Computer  

Wenn man den Berichten in diversen Online Foren über dieses Notebook so liest, glaubt man, dass es sich bei diesem Notebook und den größten Mist handelt, den es je gegeben hat.

Ich hab das M3438G nun seit einem halben Jahr im Einsatz und bin absolut zufrieden mit dem Teil. Sicher, die oft genannten Probleme wie BRR Bug und Lagging Issue sind da, aber im normalen Alltagsgebrauch fallen diese überhaupt nicht auf.

Irgendwie kann ich mir das nur so erklären, dass Spielkinder, egal welchen Alters, sich dieses Notebook gekauft haben, in der Hoffnung, dass man für nicht mal ganz 1300,- Euro ein voll spieletaugliches Notebook bekommen würde. Und genau das ist ein Trugschluss, so sind die Centrino CPUs nicht gleich performant wie die Desktop Kollegen, weil letztere nicht zuletzt höher takten Aber vor allem sinds die “GO” bzw. “Mobile” Varianten der Grafikchips, sei es nun ATI oder NVIDIA – beim M3438G isses NVIDIA. Die Leistung dieseser Notebook Chips entspricht nicht annährend der Leistungsfähigkeit gleichnamiger Desktop Chips gleichen Namens (aber ohne den GO bzw. Mobility Zusatz).

Ein Notebook ist ein Notebook und keine Spielemaschine. Mit diesem Hintergedanken sollte man also, wenn man am M3438G aus Fujitsu-Siemens Amilo Serie liebäugelt, an die Sache rangehen. Wer Spielen will, kauft sich doch besser nen Desktop, wer auf dem Ding arbeiten will, bekommt für wenig Geld ein Top ausgestattetes Notebook geliefert.

Will nicht heissen, dass man mit dem 3438 nun gar nicht spielen kann, im Gegenteil, wir spielen World of Warcraft auf dieser Kiste, oder auch mal ein Autoassault, ein Battle for Middleearth II und noch viele weitere aktuelle Spiele absolut problemlos.

No responses yet

Aug 21 2006

MMORPG Rants

veröffentlicht in Kategorie: Gaming  

Was mir zum MMORPG Glück noch fehlt, ist MMORPG Endgame Content für Solo/Duo Spieler. Jedes gängige MMORPG auf dem Markt heute – selbst das sehr Solo freundliche WoW welches den Boom von MMORPGs für Casual Gamers eingeläutet hat – oder das mäßig erfolgreiche AutoAssault, welches Solo freundlicher nicht mehr sein könnte – alle werfen spätestens im Endgame Stadium alle Rücksicht auf die Gelegenheitsspieler und Solo/Duo Spieler über Board und bieten ab Erreichen der Level-Obergrenze nur noch das leidige Raiding in übergroßen Gruppen oder eben das von mir gehasste PvP als verbleibende Spielmöglichkeit.

Es ist wohl einfacher, schneller und billiger, einfach nur ein Level = (MAX_PLAYER_LEVEL * 25) Bossmob in eine Instanz zu pflanzen und zu sagen: “Hey Leuts, das is nun eine Raid Instanz”, als für anspruchsvollen Solo/Duo geeigneten Content zu sorgen. Aber hey, kann mir niemand sagen, das Blizzard mit ihren anscheinend so etwa 5.5 Millionen zahlenden Spielern (sprich 75 Millionen Euro Abogebühren PRO MONAT) nicht genug Geld hätte, einen HiWi für nen Mindestlohn an nen Level Editor zu setzen und Dungeons zu basteln, was bei anderen Spielen jeder Hobby-Modder problemlos schafft.

Die letzte Zeit dachte ich, dass Sony mit Everquest II es nun endlich gerafft hätte: Solo/Duo Spieler sind keine kleine unbedeutende Minderheit mehr. Aber die in den letzten Tagen in den Foren neu aufgekeimte Solo/Casual Gamer Diskussion zeigt, das führende Köpfe bei Sony es leider doch immer noch nicht kapiert haben. Sprüche wie “Wir versuchen die Solo Spieler Schritt für Schritt zum Group-Player umzuerziehen” waren letzendlich der Grund dafür warum ich mein EQ2 Abo mal wieder in die Tonne getreten habe. Sorry Sony, ich bin kein kleines Kind mehr, ich lasse mich nicht von Euch oder Eurem Spiel “umerziehen”. Ich lasse mich von niemanden umerziehen, daran sind schon meine Eltern und später meine Frau gescheitert und Ihr, Sony, werdet es garantiert nicht schaffen. Woher nehmt ihr, bei Euren im Vergleich zu WOW, sorry, lausigen Abozahlen die Arroganz, Eure Spieler derart manipulieren zu wollen?! Habt ihr nen Vollschuss?! Und für diese Manipulation soll ich auch noch bezahlen? Ha Ha, der is ganz gut. Ihr könnt von mir aus dahin gehen, wo der Pfeffer wächst.

Solange altgediente MMORPG Gurus wie Raph (der ging mir als DesignerDragon bei UO schon auf den Sack mit seinem “sozialen Experiment”) und Brad (verantwortlich für die Spielerfolter des frühen EQ1 ) und deren antiquierte Denkweise in den Köpfen der Spielermacher weiter existieren, wird kein auf diesen Designprinzipien erstelltes MMORPG jemals wieder den selben kommerziellen Erfolg haben, den WoW mit seinem weitestgehend Casual Gamer freundlichen Spielverlauf erzielt hat. Wenn jetzt noch Solo/Duo/Casual EndGame Content vorhande wäre, wäre in meinen Augen die Perfektion erreicht.
Das erste MMORPG, welches auch im EndGame Casual-freundlich ist, könnte vielleicht auch bei einem weniger starken Franchise wie WarCraft, einen ansehlichen Erfolg verbuchen – die Zahl der Casual Gamers ist anscheinend weitaus höher, als oft gedacht wurde.

No responses yet

Aug 17 2006

PHP codiert: OnlineEncoder

veröffentlicht in Kategorie: WebWork  

Alternative für gelegentliche Nutzung / Hobbyautoren.
Im ersten Artikel PHP codiert berichteten wir über den Sinn und Zweck verschlüsselter PHP Quellcodes. Die dort genannten PHP Encoder aus dem Hause Zend und Ioncube sind allerdings preislich für Hobby PHP Autoren wahrscheinlich zu teuer. Eine kostengünstige Variante, seine PHP Dateien sicher verschlüssen zu lassen ist das Online Encoder Werkzeug der Firma Ioncube. Damit können bei gelegentlichem Bedarf schnell, unkompliziert und vor allem preiswert Ihre Quellcodes codiert werden, ohne das man sich zuerst eine teure Lizenz des Vollproduktes kaufen muss.

Zur Nutzung des Online Encoders muss man sich zunächst auf der Ioncube Homepage als Benutzer registrieren lassen und dann in den eigentlichen Kundenbereich einloggen. Die Registrierung selber ist kostenlos.

Als registrierter Benutzer kann man den Online Encoder bereits kostenlos antesten. Dazu wählt man im Kundenbereich einfach mal den Punkt Encode aus dem Hauptmenü. Auf der nun erscheinenden Encode File Seite gibt man mit Hilfe des Durchsuchen Buttons seine zu codierenden Dateien an. Entweder einzelne PHP Scripte oder ein ZIP gepacktes Archiv mir mehreren Scripten, die auf einen Rutsch kodiert werden sollen. Für den kostenlosen Test der Codierung wählt man noch die “Test Encoding” Checkbox aus und wer will kann sich die benötigten Ioncube Loader kostenlos noch mit in das fertig codierte Archiv mit dazupacken lassen.

Ist das Formular auf dieser Seite ausgefüllt, klickt man auf Upload. Die zu codierenden Dateien werden nun zum Encoder Server übertragen, im nächsten Schritt kann man nun nochmal die Auswahl an zu codierenden Dateien bestätigen und wenige Sekunden später steht die fertig codierte Anwendung zum Download bereit. Das wars schon.

Die kostenlose Test-Verschlüsselung ist Laufzeitbeschränkt auf 8 Stunden, danach sind die codierten Test-Dateien nicht mehr lauffähig. Diese 8 Stunden reichen aber vollkommen aus, um sich von der Funktionalität der codierten Scripts und der Kompatibilität mit Ihrem Webserver zu überzeugen. So erhält man eine kostenlosen Testmöglichkeit für die Leistungsfähigkeit der Codierung und dem Umgang mit codierten PHP Scripten.

Wer seine PHP Scripte nun dauerhaft lauffähig haben möchte, der muss für diesen Encoder Dienst eine kleine Gebühr bezahlen. Dazu lädt man im Bereich MyAccount sein Konto mit Online Encoder Credits auf. Ein Credit kostet 0,10 Euro, Mindestabnahme sind 50 Credits zu 5 Euro. Bezahlt werden kann mit Kreditkarte oder aber per Bankabbuchung aus vielen EU Ländern (darunter auch Deutschland). Käufe mit Kreditkarte werden sofort ausgeführt, man kann also gleich loslegen.

Wir haben mehrere Tests mit unterschiedlichen PHP Projekten gemacht, die Kosten der Codierung richtet sich je nach Größe und Komplexität der Anwendung. Die Codierung kostet immer mindestens 5 Credits, also 50 Cent, das teuerste Script, welches wir zur Codierung eingesandt hatten wäre auf 1 Euro gekommen. So ganz nachvollziehen, wie die Preise berechnet werden können wir nicht, aber man kann stets das Projekt zunächst mal als kostenlosen Test verschlüsseln lassen und erhält dann auf der Downloadseite den exakten Preis, was die Verschlüsselung dann wirklich kosten würde. Eine PHP Anwendung muss nicht komplett verschlüsselt werden, wer sparen will, kann also nur bestimmte Dateien aus der Anwendung verschlüsseln lassen und später codierte und nicht-codierte Dateien mischen, das ist kein Problem.

Fertig verschlüsselte Dateien und Projekte stehen auf der Encoded Files Seite für Sie zum Download bereit. Erst beim Download selber fallen die Kosten für die Verschlüsselung an. Eine einmal bezahlte Anwendung ist weiterhin auf dieser Seite aufgeführt und kann beliebig oft downgeloadet werden – nur beim ersten Download einer kostenpflichtigen Codierung werden Ihnen die entsprechenden Credits als Kaufpreis vom Konto abgezogen.

Wir sind mit dem Online Angebot des Ioncube Encoder sehr zufrieden. Unserer Meinung nach ist es das ideale Angebot, für preisbewusste PHP Programmier, Ihre Quellcodes schnell und preiswert und unkompliziert zu schützen, auch ohne vorher teure Lizenzen erstehen zu müssen. Zwar ist der Online Encoder nicht ganz zu funktioniell wie das kommerzielle Vollprodukt für den heimischen Rechner, es bietet keine Laufzeitbeschränkungen, individuelle Anpassung der codierten Dateien, etc. aber für einen kleinen Preis erhält man wirkungsvoll geschützte Quellcodes. Unbedingt mal antesten!

Übrigens, wer sich nach Tests mit den Online Encoder dazu entschliesst, die Vollversion des Standalone Encoders für seinen PC zu kaufen, kann noch vorhandene Online Encoder Credits wieder zurückgeben und bekommt den entsprechenden Betrag als Gutschrift vom Kaufpreis abgezogen. Ein netter Zug finden wir.

One response so far

Aug 03 2006

Gamesload: Emergency 4 und Nicht funktionierende Spielstände

veröffentlicht in Kategorie: Gaming  

Gott was hab ich geflucht: Die Gamesload Version des Spiels Emergency 4 baut bei der Installation Mist, ein Teil des Spielstandes wird schreibgeschützt installiert, nämlich die Datei im Save Verzeichnis, welche den Kampagnenfortschritt speichern soll (data\saves\campaignprogress.xml). Mit dem Resultat, dass die Savegames nicht funktionierten und der Spielfortschritt nicht abgespeichert wurde. Ein gespeichertes Spiel in der Kampagne startete immer wieder bei Notfall #1 und mit Noob Equipment.

Auf die Idee, dass der Installer Scheisse baut muss man erst mal kommen. Kein Hinweis auf den offiziellen Supportseiten, nix auf Gamesload oder im Readme bzw. der Anleitung. Nur im Forum ein vager Hinweis in einem Sticky Post: Gamesload Kunden sollten drauf achten, dass Schreibrechte für alle Dateien existieren….

Konkret heisst das also: schaut in Euer EM4\Data\ Verzeichnis und entfernt den Schreibschutz von \Saves und allen Dateien darin.

Danke.. Das konnte man ned irgendwo deutlicher anbringen?! Und wenn das Problem bekannt ist, warum gibts kein gepachten Installer?

No responses yet

Älter »